SONDERASUGABE – Wiesenthal Center and Targum Shlishi Foundation Launch „Operation Last Chance“ in Germany

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INHALTSANGABE

  1. TEIL 1 – Pressemitteilung Wiesenthal Center…
  2. TEIL 2 – Pressemitteilung Honestly-Concerned…

HINWEIS ZU UNSERER MAILINGLISTE…

Der nachfolgende Pressespiegel soll dazu beitragen ein möglichst WAHRHAFTIGES Bild über alles Rund um das Thema „Antisemitismus“ zu bekommen.
Die hier veröffentlichten Artikel repräsentieren nicht in jedem Fall die Meinungen der Redaktion, oder der restlichen Mitglieder der Honestly-Concerned Mailingliste. Dies gilt i.B. für die im letzten Abschnitt dieser Ausgabe veröffentlichten Leserbriefe und -beiträge einzelner Mitglieder.
JEDE WEITERVERÖFFENTLICHUNG DER BEI UNS VERÖFFENTLICHTEN BRIEFE ODER KOMMENTARE, OHNE VORHERIGE GENEHMIGUNG DER URSPRÜNGLICHEN ABSENDER ODER DER REDAKTION, IST STRIKT UNTERSAGT!


TEIL 1 – Pressemitteilung Wiesenthal Center…

  1. Wiesenthal Center and Targum Shlishi Foundation Launch „Operation:Last Chance“ in Germany
    at Press Conference at German Bundestag (Parliament) in Berlin
    January 26, 2005

    The Simon Wiesenthal Center today officially launched its “Operation Last Chance” project in Germany at a press conference held at the Bundestag (German parliament) in Berlin.

    The press conference was hosted by German MP Prof. Dr. Gert Weisskirchen, spokesperson for foreign affairs for the ruling Social Democratic Party, and featured speeches by the Center’s chief Nazi-hunter Israel director Dr. Efraim Zuroff and Targum Shlishi Foundation founder and president Aryeh Rubin, as well as by Prof. Weisskirchen and German activist against anti-Semitism Jörg Rensmann.

    In his remarks, Dr. Zuroff highlighted the importance of bringing those guilty of the crimes of the Holocaust to justice and stressed that it was still possible to do so today despite the passage of many years since the crimes were committed. ”The fact that a Nazi war criminal eluded justice for 40 or 50 years does not turn that person into a Righteous Gentile”, said Zuroff.

    Aryeh Rubin noted the responsibility of Germany to bring the killers to justice. ”This is not about guilt”, he noted, ”but rather about accountability.”

    Prof. Weisskirchen and Jörg Rensmann also called upon Germans to own up to their responsibility and to help achieve justice and thereby honor memory and assist in the fight against contemporary anti-Semitism.

    The project is assisted in Germany by “Honestly-Concerned”, an NGO active in the struggle against anti-Semitism in the German-speaking world.

    The hotline number in Germany is (030) 695 695 54.

    The launch is also marked by the appearance of a website dedicated to the project:
    www.operationlastchance.org

  2. Mehr Informationen:

    1. Handzettel

    2. Anzeige

    3. www.operationlastchance.org

    4. JUEDISCHE.AT “Operation Last Chance” – Dr. Efraim Zuroff(Bild), Leiter des Wiesenthal Centers Jerusalem stellt die Jagd nach den letzten Nazikriegsverbrechern in Berlin vor…

    5. dpaNazi-Verbrecher in Deutschland gesucht
      Berlin (dpa) – 60 Jahre nach Ende des Hitler-Regimes will das Simon-Wiesenthal-Center die letzten noch lebenden Naziverbrecher in Deutschland aufspüren. Sie sollen mit Hilfe der Bevölkerung vor Gericht gebracht werden. Der Chef-Nazijäger des Centers, Efraim Zuroff, startete in Berlin die «Operation letzte Chance», die seit 2002 in mehreren europäischen Staaten läuft. In Deutschland sind bisher fünf Meldungen eingegangen. Für Hinweise, die zur Verurteilung eines Täters führen, sind 10 000 Euro Belohnung ausgesetzt.

    6. KONTRASTE Keine Chance für Simon Wiesenthal – wie die deutsche Justiz NS-Verbrecher schont
      Real Video Keine Chance für Simon Wiesenthal - wie die deutsche Justiz NS-Verbrecher schont
      Operation last chance“ nennt sich das Projekt des Simon Wiesenthal Zentrums in Los Angeles. Mit einer groß angelegten Kampagne wollen die unermüdlichen Aufklärer der NS-Verbrechen die letzten noch lebenden für die Gräueltaten des dritten Reiches Verantwortlichen aufspüren und der Justiz übergeben. Doch die Chance, die Tatverdächtigen dann in Deutschland von einem Gericht verurteilen zu lassen, stehen schlecht. Der vor zwei Wochen ergangene Beschluss des Bundesgerichtshofes im Strafverfahren gegen den berüchtigten „Todesengel von Genua“ zeigt, dass die deutsche Justiz lieber einen Schlussstrich ziehen will. Der in Hamburg lebende 95jährige Friedrich Engel war wegen der Massenerschießung von Zivilisten in Italien angeklagt. Wegen angeblich unzureichender subjektiver Grausamkeitsmerkmale stellte das Gericht das Verfahren ein. Eine skandalöse Leitentscheidung, die Simon Wiesenthal keine Chance lässt…..
    7. DEUTSCHE WELLE Last Chance to Catch Aging Nazis

    8. MIAMI HERALD/YAHOONazi hunter solicits Germans for leads
      Operation: Last Chance, a Golden Beach man’s Nazi-hunting project, is headed for Germany, birthplace of the Holocaust.
      Investment manager Aryeh Rubin and Efraim Zuroff, who heads the Simon Wiesenthal Center’s Israeli operation, launched the effort in July 2002 in the Baltic states and Eastern Europe, hoping to smoke out aging war criminals with $10,000 rewards for tips leading to prosecution and conviction.
      They will announce the same deal to Germans on Jan. 26 at the German Bundestag in Berlin, the day before Germany marks Holocaust Memorial Day.
      Full story at Miami Herald

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TEIL 2 – Pressemitteilung Honestly-Concerned…


  1. PRESSEMITTEILUNG
    ….anläßlich des Launches der „Operation Last Chance“
    des Simon Wiesenthal Centers in Deutschland

    Es gibt keine Zukunft ohne Vergangenheit….

    Der Massenmord an Millionen Juden gehört nicht der Vergangenheit an, sondern ist Teil der Gegenwart und der Zukunft, der wir uns alle stellen müssen. Deutschland ist das Land der „Täter“. Dennoch ist gerade hier Vergangenheitsbewältigung ein schwieriges Thema.

    Der Geschichtsunterricht von heute zum Thema Holocaust darf nicht in Formeln ausarten. Rituale der Erinnerung dürfen nicht erstarren. Sie sind eine herausragende gesellschaftliche Aufgabe, um die millionenfachen Opfer der Shoa zu ehren und uns daran zu erinnern, wie Antisemitismus zu einem einzigartigen Massenmord wurde.

    Das Simon Wiesenthal Center hat jetzt auch in Deutschland die „Operation Last Chance“ ins Leben gerufen. Das ist wohl die „letzte Chance“, NS-Verbrecher zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen. Dieses Projekt zwingt Deutschland zu einer erneuten Aufarbeitung der Verbrechen Einzelner, aber auch der Bevölkerung allgemein. Es ist schmerzhaft, sich der Vergangenheit der Eltern und Großeltern stellen zu müssen, aber auch dies ist ein wichtiges Kapitel der Holocaust-Erziehung.

    Als logistischer Partner des Simon Wiesenthal Centers wird die Bürgerinitiative „Honestly-Concerned“ behilflich sein, die „Operation Last Chance“ in Deutschland umzusetzen.

    Die Bürgerinitiative „Honestly-Concerned“ ist immer dann aktiv geworden, wenn Politiker, Pressevertreter oder andere Personen der Öffentlichkeit sich mit antisemitischen oder einseitig gegen Israel gerichteten Aussagen hervorgetan haben. Die Initiative will informativ, proaktiv und auch reaktiv handeln, so auch bei der „Operation Last Chance“.

    Wir sind gespannt auf den Erfolg der „Hotline“, aber auch auf den Umgang von Deutschland im Jahre 2005 mit dem Deutschland von vor 60 Jahren. In diesem Zusammenhang hoffen wir in Zusammenarbeit mit dem Wiesenthal Center in einigen Monaten Informationen und Statistiken über die eingegangenen Anrufe veröffentlichen zu können, besonders im Hinblick darauf, dass Antisemitismus bekanntermaßen kein historisches Problem ist, sondern eine Realität, mit der Juden tagtäglich konfrontiert werden.

    Das heutige jüdische Leben gerade hier in Deutschland und Europa, die Existenz eines modernen jüdischen Staates sowie die weltweit wirkungsmächtige Bedrohung durch den modernisierten Antisemitismus bedeuten, den Kampf gegen den Antisemitismus als ständige, tagespolitische Aufgabe zu verstehen, zu der aber auch ein vergangenheitspolitischer Diskurs gehört.

    Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
    Tel. +49-172/6797744 – Fax +49-721/151433263
    www.honestly-concerned.org, [email protected]

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