AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTERKurzmeldungen

AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER

  1. Brandaktuell…

    1. HA’ARETZAhmadinejad: Iran won’t make nuclear concessions in Istanbul talks
      Iranian leader says sanctions will only speed up the progress of his country’s nuclear program.
    2. JTA - Accused Iranian spy for Israel sentenced to death
      (JTA) — An Iranian man accused of spying for Israel has been given a death sentence.
      Iranian news services reported the
       death sentence on Sunday. Iran’s Supreme Court must still approve the verdict, according to reports.
      Tehran’s chief prosecutor, Abbas Jafari Dowlatabadi, said that more such espionage cases are under investigation, the Associated Press reported.
      In 2008, Iran executed an electronics salesman after he was convicted of transferring information to Israel. Ten Iranian Jews were convicted of spying for Israel in 2000, but were released from prison early following international pressure. 

        

      1. STANDARDIranischer Mossad-Spion gehenkt
        Weiterer Angeklagter wegen Spionage für Israel zum Tode verurteilt

      2. SPIEGELTodesstrafe: Iran richtet Spion Israels hin
        Er saß seit 2008 in Haft, am Morgen wurde er vor seinem Gefängnis erhängt: In Iran ist ein Mann hingerichtet worden, dem das Regime Spionage für Israel vorwarf – er soll Tel Aviv mit Informationen über Militäranlagen und Waffentechnologie versorgt haben. mehr…

      3. TAGESSCHAU - Iran: Mutmaßlicher Spion hingerichtet  
        In Teheran ist ein Mann hingerichtet worden, weil er angeblich Informationen an den israelischen Geheimdienst weitergegeben haben soll. Das berichtete die amtliche Nachrichtenagentur IRNA. Ali Akbar Siadati sei als Spion verurteilt und am Morgen im Gefängnis Evin gehängt worden.
        Siadati war demnach 2008 festgenommen worden, als er angeblich seine Flucht aus dem Iran vorbereitet hatte. Der Vorwurf gegen ihn lautete, Israel geheime Informationen über die militärischen Kapazitäten des Iran übergeben zu haben – darunter Details zu Manövern, Militärflughäfen und Raketen. Wie der Mann sich die geheimen Informationen beschafft haben soll, ging aus dem Bericht nicht hervor.
        Rund 45.000 Euro für Spionagedienste
        Laut IRNA war Siadati seit 2004 für Israel tätig. Auf Reisen in die Türkei, nach Thailand oder in die Niederlande soll er nach eigenen Angaben Verbindungsmänner vom israelischen Geheimdienst getroffen haben.  

      4. NYT - Iran Executes Man Convicted of Spying for Israel  
        TEHRAN —
        Iran on Tuesday executed a man convicted of spying for Mossad, the Israeli intelligence service, according to official reports.
        Iran’s judiciary reported that the man, Ali-Akbar Siadat, had been hanged at Tehran’s Evin Prison after being found guilty of passing on to “Iran’s enemies” information about the country’s military forces, including facts concerning the missile program operated by the
        Islamic Revolutionary Guards Corps.
        According to the charges against him, Mr. Siadat had met with Israeli agents on repeated occasions over the course of six years in destinations like Turkey, Thailand and the Netherlands, receiving payments of $3,000 to $7,000 for each meeting. He was arrested in 2008, according to the official IRNA news agency. 

      5. afp - Mutmaßlicher iranischer Mossad-Spion in Teheran gehenkt
        Teheran (AFP) – Im Iran ist ein mutmaßlicher Spion des israelischen Geheimdienstes Mossad gehenkt worden

      6. HA’ARETZ - Report: Iran passes death sentence on ‘Israeli spy’
        Tehran’s chief prosecutor says the suspect’s identity is to be announced after approval of the verdict by Iran’s Supreme Court.  

    3. 20MINUTEN - Stuxnet legte 1000 Uran Zentrifugen lahm
      Der Computerwurm Stuxnet könnte das iranische Atomprogramm stärker geschädigt haben als bislang vermutet. Bis zu 1000 Uran-Zentrifugen sollen zerstört worden sein.
      Im September waren erste Berichte über Stuxnet aufgetaucht. Schnell zeigte sich, dass der raffinierte Computerschädling offensichtlich das iranische Atomprogramm attackieren sollte – und zwar mit Erfolg, wie Präsident Mahmud Ahmadinedschad Ende November einräumen musste: «Es ist ihnen gelungen, in einer beschränkten Zahl von Zentrifugen Probleme zu verursachen mit einer Software, die sie in elektronischen Bauteilen installiert hatten», erklärte er an die Adresse der unbekannten Programmierer von Stuxnet.Zuvor hatte bereits ein Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) auf technische Probleme in den iranischen Nuklearanlagen hingewiesen. Nun kommt eine weitere Studie des renommierten Institute for Science and International Security (ISIS) zum Schluss, dass Stuxnet in der Anreicherungsanlage Natans, gut 3000 Kilometer südlich von Teheran, vermutlich einen grösseren Schaden angerichtet hat als bislang vermutet. Bis zu 1000 Uran-Zentrifugen könnten demnach vom Virus befallen und zerstört worden sein. 

    4. 20MINUTEN - Condoleezza Rice lobbyierte für die Tinners
      Ein Buch enthüllt Brisantes zum Fall Tinner: Die CIA war in der Schweiz sehr aktiv – und der Bundesrat von höchsten Stellen der Bush-Regierung bearbeitet worden.

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      Die damalige Aussenministerin Condoleezza Rice soll sich 2006 persönlich für die Einstellung des Verfahrens gegen Friedrich, Marco und Urs Tinner (links) eingesetzt haben. (Bild: Keystone)
       
      In den USA wird der am Donnerstag angekündigte Prozess gegen Friedrich, Urs und Marco Tinner mit Besorgnis verfolgt. Das Verfahren könne «einige der verborgensten Geheimnisse der CIA enthüllen», schreibt die
      «New York Times». Nicht zu Unrecht, denn wie die Zeitung mit Berufung auf ehemalige Mitarbeiter der Regierung Bush berichtet, haben die Tinners dem US-Geheimdienst nicht nur Informationen über das Atomschmuggel-Netzwerk des pakistanischen Bombenbauers Abdul Qadeer Khan geliefert, sondern der CIA auch dabei geholfen, die Lieferung von Material an andere Länder zu sabotieren. 
      Die US-Regierung habe «ausserordentliche Anstrengungen» unternommen, um die drei Männer vor Strafverfolgung zu schützen, heisst es weiter. Ein neues Buch, das im Januar in den USA erscheinen wird, beschreibt die Vorgänge im Detail.
      «Fallout», geschrieben vom Journalisten-Ehepaar Catherine Collins und Douglas Frantz, schildert «die wahre Geschichte des geheimen CIA-Kriegs gegen den Atomschmuggel». Es beschreibt laut «New York Times», wie die CIA den Tinners verschlüsselte Anweisungen schickte, ihre Familien ausspionierte und wie die Bush-Regierung «die Schweiz zwang, Beweise zu vernichten». 
      CIA-Agenten in der Schweiz aktiv
       
      Demnach kam es zu mehreren CIA-Einbrüchen in der Schweiz, unter anderem 2003 in «ein Haus» der Familie Tinner. Dabei seien «detaillierte Baupläne für verschiedene Arten von Atombomben» gefunden worden. Diese könnten an ein halbes Dutzend Aussenstellen des Khan-Imperiums rund um die Welt gelangt sein, darunter Thailand, Malaysia und Südafrika. Die Autoren kritisieren die CIA scharf dafür, dass sie die Pläne nicht konfisziert hatte, sondern «in den Händen von mutmasslichen Atomschmugglern beliess». 

    5. GUARDIAN - Iranian government stirs up antisemitism with invented massacre
      According to Professor Katouzian, this publication, “imitating German antisemitism, fabricated sensational reports of Jewish plots”. 

    6. JP -

    7. ORF -  Iran unterstützt Al Kaida und Taliban
      Neue Allianzen gegen die NATO
      Offensichtlich unterstützt der Iran die Al Kaida und Taliban im Kampf gegen die NATO in Afghanistan und Pakistan. Wie britische Medien berichten, hat das Regime in Teheran hochrangige Al-Kaida-Mitglieder freigelassen und in das Kriegsgebiet entsandt. Nach jüngsten Informationen sind mittlerweile auch Iraner auf Seiten der Aufständischen im Einsatz.
      Konkrete Beweise 
      Es ist nicht das erste Mal, dass der Iran beschuldigt wird, die Aufständischen in Afghanistan zu unterstützen, aber es waren kaum mehr als Gerüchte, die auch von afghanischen Behörden wenn auch nur hinter vorgehaltener Hand verbreitet wurden. Auch Wikileaks hat entsprechende US-Militärdokumente veröffentlicht. Jetzt aber scheint es einen ersten konkreten Beweis für eine Verwicklung des Iran im Afghanistan -Konflikt zu geben. 
      Iraner als Waffenlieferant für Taliban
       
      In Kandahar haben NATO-Truppen ein Mitglied der iranischen Revolutionsgarden gefangengenommen. Der Mann soll sogar der Al-Kuds-Brigade angehören, einer Eilteeinheit. Wie sich herausstellt, ist er ein Waffenschmuggler und anscheinend ein Hauptlieferant der Taliban. Er soll die Taliban, aber auch die Al Kaida unter anderem mit Flugabwehrraketen versorgt haben und mit Bomben, die von den Aufständischen mit Vorliebe am Straßenrand deponiert werden. 
        


      1. dazu auch:
        WELTTerrorismus – Iran lässt offenbar al-Qaida-Mitglieder frei
        Nach Medienberichten hat der Iran hochrangige al-Qaida-Mitglieder freigelassen und unterstützt die Organisation zudem im Kampf gegen die Nato.
        Die iranische Justiz hat einem Zeitungsbericht zufolge mehrere hochrangige al-Qaida-Mitglieder freigelassen. Das Land leiste den Kämpfern der Terrororganisation zudem verdeckte Hilfe im Kampf gegen Nato-Soldaten, berichtete die britische Tageszeitung „The Times” unter Berufung auf Sicherheitskreise in Pakistan und im Nahen Osten.
        Bei einem der Freigelassenen soll es sich demnach um den Ägypter Saif el-Adel handeln, den die USA wegen seiner mutmaßlichen Verwicklung in die tödlichen Anschläge auf US-Botschaften in Ostafrika im Jahr 1998 suchen. Auch der Kuweiter Suleiman Abu Gaith, der zur Zeit der Anschläge vom 11. September 2001 Sprecher von al-Qaida war, sowie mindestens vier weitere Kämpfer sollen entlassen worden sein. 

      2. TAGESANZEIGER – Iran lässt hochrangige Al-Qaida-Mitglieder frei
        Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 waren Mitglieder der Terrororganisation in den Iran geflohen. Jetzt sind sie offenbar auf freiem Fuss.

  2. Zum Thema “Iranische Handelsbeziehungen und Wirtschaft”…

    1. FAZ – Iran – Mit dem Mahdi sparen
      Der iranische Präsident Ahmadineschad baut die üppigen Subventionen für Öl und Gas ab. Weil viele Iraner billige Rohstoffpreise für ein Menschenrecht halten, muss der Präsident nun Protesten vorbeugen. Also begründet er den Schritt religiös: Öl und Gas gehörten allein dem zwölften Imam.
      Wieder einmal hat der iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadineschad die Theologie bemüht. Die Rückkehr des entrückten zwölften Imams, des schiitischen Messias, stehe bevor, verkündete er den Iranern beglückt und setzte hinzu, diesem allein gehöre das Öl und Gas Irans. Daher dürfe es nicht verschwendet werden. Viele Iraner halten hingegen niedrige Preise für Benzin und Gas für ein Menschenrecht. Denn die großen Öl- und Gasvorkommen gehörten ja allen Bürgern Irans.
      Um dagegen anzugehen, begründete Ahmadineschad den Subventionsabbau, den seine Regierung in Angriff genommen hat, mit dem Kommen des Messias. Ihm ist Ahmadineschad seit langem verpflichtet. In der ersten Amtshandlung nach seiner Wahl im Juni 2005 hatte er den Bau einer Autobahn von Teheran nach Dschamkaran nahe Qom angeordnet. Dort erwarten die Schiiten Irans den Mahdi, unmittelbar vor dem Beginn des Jüngsten Gerichts. 

    1. BILD -  BamS-Reporter in Haft – Sie konnten ihre Familie in die Arme schließen Inhaftierte BILD-am-SONNTAG-Reporter im Iran: Weihnachtstreffen mit Familien geplatzt
      So wurden die Reporter der BILD am SONNTAG im iranischen TV gezeigt. Seit 10. Oktober sitzen sie in Haft
      Seit 79 Tagen sitzen die zwei
      Reporter der BILD am SONNTAG in iranischer Haft. Nach langem Warten durften sie am Tag nach Weihnachten endlich Familienangehörige treffen!
      Nach anhaltendem Druck aus Berlin haben die iranischen Behörden den beiden Journalisten ihr erstes Treffen gewährt. Eine Schwester des Reporters und die Mutter des Fotografen waren für dieses Wiedersehen
      Heiligabend nach Teheran gereist.  

      1. Was musste Deutschland dem Iran versprechen, bzw. welche Zugeständnisse machen, damit die Journalisten Marcus Hellwig und Jens Koch ihre Angehörigen treffen konnten? Herzlich, Urs
        FAZ  – Iran -
        Inhaftierte deutsche Reporter treffen Angehörige - Die beiden in Iran inhaftierten Deutschen haben sich fast zwölf Stunden mit Angehörigen treffen können. Der iranische Fernsehsender Al-Alam sendete Bilder von der Zusammenkunft in einem Hotel. Außenminister Westerwelle dringt weiter auf eine baldige Rückkehr der Reporter einer deutschen Zeitung. Teheran aber weist Spekulationen über eine Freilassung zurück.
        Das staatliche Fernsehen in Iran sendete Bilder von den Treffen in einem Hotel in Täbris
        Das staatliche Fernsehen in Iran sendete Bilder von den Treffen in einem Hotel in Täbris
        Die beiden seit Wochen in Iran inhaftierten Deutschen haben sich am Dienstag fast einen halben Tag lang mit ihren Familienangehörigen getroffen. Das teilte das Auswärtige Amt am Dienstag in Berlin mit. Inzwischen seien die Angehörigen auf dem Rückweg aus der Provinzhauptstadt Täbris im Nordwesten des Landes nach Teheran. Der Reporter war von einer Schwester und der inhaftierte Fotograf von seiner Mutter besucht worden. Die iranischen Behörden wiesen Spekulationen zurück, nun stehe auch eine baldige Freilassung der Deutschen an.
        Das Treffen fand in einem Hotel in Täbris statt. Neben Mitarbeitern der deutschen Botschaft waren auch iranische Sicherheitsbeamte dabei gewesen. Sie hätte sich aber im Hintergrund gehalten. Die Deutschen hätten auch gemeinsam gegessen. Es werde erwartet, dass die Angehörigen nach dem Besuch zeitnah nach Deutschland zurückkehrten. Der iranische Nachrichtensender Al-Alam zeigte Bilder von der Zusammenkunft. Die Reporter sahen erschöpft aus und wollten nicht gefilmt werden. Iranische Offizielle unterhielten sich per Übersetzer mit dem deutschen Botschafter in Iran, Bernd Erbel, und anderen Botschaftsangehörigen…
         

        1. dazu
          SPIEGEL - Inhaftierte deutsche Journalisten: Auswärtiges Amt bestellt iranischen Botschafter ein
          Deutschland erhöht im Konflikt um die beiden in Iran festgenommenen Journalisten den Druck auf die Führung in Teheran: Das Auswärtige Amt bestellte den iranischen Botschafter ein – weil ein zugesicherter Verwandtenbesuch bei den zwei Deutschen bislang nicht zustandekam. mehr… 

        2. SPIEGEL - Inhaftierte deutsche Journalisten: Westerwelle appelliert an iranische Führung
          Seit dem 10. Oktober sind zwei deutsche Journalisten in Iran inhaftiert, Guido Westerwelle hat jetzt einen deutlichen Appell an die Führung in Teheran gerichtet: Das Land solle ein Treffen der beiden mit ihren Familien noch während der Weihnachtstage ermöglichen, sagte der Außenminister. mehr… 

      2. SPIEGEL - Iran: Angehörige dürfen verhaftete Deutsche besuchen  
        Seit Oktober werden die beiden deutschen Journalisten in Iran festgehalten – jetzt durften sie nach Angaben der Bundesregierung ihre Angehörigen treffen. Bundesaußenminister Westerwelle dankte seinem iranischen Amtskollegen für die Unterstützung. mehr…
         

      3. SPIEGEL - Iran: Angehörige dürfen verhaftete Deutsche besuchen
        Seit Oktober werden die beiden deutschen Journalisten in Iran festgehalten – jetzt dürfen sie iranischen Berichten zufolge von Familienangehörigen besucht werden. Die Teheraner Behörden lösen mit langer Verzögerung doch noch ihr Versprechen ein. mehr… 

      1. EURONEWSTodesstrafe - Im Iran soll heute der 29-jährige Habibollah Latifi gehängt werden.
        Seit drei Jahren und zwei Monaten sitzt er im Bezirksgefängnis von Sanandaj im Nordwesten des Landes in Haft.
        Der Student wird beschuldigt, sich als Aktivist einer bewaffneten kurdischen Separatistengruppe angeschlossen zu haben. Latifi, der der kurdischen Minderheit im Iran angehört bestreitet dies jedoch.
        Iranischen Quellen entsprechend wurde die Exekution jedoch zumindest aufgeschoben.
        Amnesty International sprach von einem unfairen Prozess hinter verschlossenen Türen, nicht einmal sein Verteidiger habe bei der Verhandlung anwesend sein dürfen.
        Angaben von Menschenrechtsorganisationen zufolge ist der Iran mit rund 300 Todesurteilen in diesem Jahr nach China und vor Saudi-Arabien einer der Staaten in denen am häufigsten die Todestrafe ausgesprochen wurde
        Siehe auch:
        KRONE
        -
        Hinrichtung eines Kurden-Aktivisten aufgeschoben 

         

    2. GUARDIAN - Iran arrests family of Kurdish activist due to be executed  
      Execution of Habibollah Latifi, who has been in jail for three years, was delayed after protests
      Iraqi president Jalal Talabani 
      The president of Iraq, Jalal Talabani, was reported to have intervened with Iran on Habibollah Latifi’s behalf. Photograph: Ali Abbas/AP 
       
      Iran has arrested the family of a Kurdish student whose execution, scheduled to take place on Boxing Day, was delayed because of protests outside the prison in which he has been held for three years. 
      A source close to the family of Habibollah Latifi, a 29-year-old student activist, said his parents and his three brothers and three sisters were arrested last night.
       
      Human rights activists fear Iran might carry out the death penalty in secret.
       
      At least 10 other Kurdish activists who have been active in the campaign to prevent Latifi’s execution were also arrested. Among them was Simin Chaichi, a prominent Kurdish poet.
        

  3. Zum Thema “Menschenrechtslage”…

    1. JP -
  4. Zum Thema “Oppositionsbewegung und Protestler” 

    1. AJC – AJC Urges U.S. Treasury to Close Loopholes in Iran Sanctions
      December 24, 2010 — New York — AJC is urging the U.S. government to move expeditiously to close any gaps in the otherwise stringent economic sanctions imposed on nuclear-aspiring Iran. A New York Times investigation, published today, revealed that sanctions enforcement is not uniform.
      “Loopholes in our own country’s sanctions regime, now exposed, require immediate remedy,” said AJC Executive Director David Harris. “Tough, coordinated, airtight international action is an essential factor in the strategy to stop Iran, by persuading Tehran’s decision-makers that the cost of continued defiance of the international community will become unacceptably high.”
      AJC has long advocated globally for stringent sanctions to press Tehran to abandon its quest for nuclear-weapons capability, and has applauded the four UN Security Council resolutions, as well as the additional sanctions measures adopted by the U.S., European Union, Australia, Japan, South Korea, Canada and other like-minded nations.
      “We have the highest admiration for Stuart Levey, U.S Under Secretary of Treasury, who has admirably steered, both in the Obama and Bush administrations, U.S. efforts to cut-off Iran’s access to financial institutions and eliminate most U.S. trade with Iran,” said Harris. “Indeed, AJC honored him with our Distinguished Public Service Award in 2009. With U.S. leadership, a great deal has been accomplished. The Times’ report suggests, however, that still more work needs to be done not only abroad, but here at home.”
      In the U.S., according to the Times, enforcement of sanctions rests with the Treasury Department’s Office of Foreign Assets Control, which can make exceptions with guidance from the State Department.
      However, the Times noted that “the exceptions represent only a small counterweight to the overall force of America’s trade sanctions, which are among the toughest in the world.” While Europe and China continue to trade heavily with Iran, in the first quarter of 2010, trade with Iran accounted for 0.02 percent of U.S. exports.
      The Times’ examination of documents, obtained under the Freedom of Information Act, concerned a number of countries, including Iran, blacklisted as state sponsors of terrorism.
       

    2. BLICK – Schärfere Iran-Sanktionen - USA und EU setzen die Schweiz unter Druck - USA und EU fordern von der Schweiz eine Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran.
      Die Schweiz gerät beim Atomstreit mit dem Iran unter Druck. Die Islamische Republik wird verdächtigt, unter dem Deckmantel eines zivilen Atomprogramms Atomwaffen zu entwickeln. Die USA und die
      EU wollen Präsident Mahmud Ahmadinedschad mit einer Verschärfung der Sanktionen an den Verhandlungstisch zurückzwingen. Sie erwarten, dass die Schweiz mitzieht – weil das Land sonst zur Drehscheibe für Umgehungsgeschäfte werde.
      Wie BLICK-Recherchen zeigen, hat der
      Bundesrat am Mittwoch tatsächlich über schärfere Sanktionen gegen den Iran diskutiert.
      Bundesrat ist sich nicht einig
      Zuständig für das Dossier ist Wirtschaftsminister
      Johann Schneider-Ammann. Er traf vor der Bundesratssitzung US-Botschafter Don Beyer. Dabei soll Beyer dem Berner Bundesrat klargemacht haben, dass man eine Verschärfung der Sanktionen erwarte. Das Treffen kam auch im Bundesrat zur Sprache.
      Das Volkswirtschaftsdepartement will dazu nichts sagen. «Die Agenda von Bundesrat Schneider-Ammann wird nicht öffentlich kommentiert», sagt Sprecherin Evelyn Kobelt. Zu einem Entscheid konnte sich der Bundesrat nicht durchringen.
      Doch das Siebnergremium konnte sich nicht einigen. Steht die Schweiz schon bald wieder mit dem Rücken zur Wand? Der Druck von USA und EU werde jedenfalls immer grösser, betonen Eingeweihte. Ein Problem sind die Öltrader in Genf. 

      1. BLICK – Parlament ist sich nicht einig – Soll die Schweiz im Atomstreit die Sanktionen gegen den Iran verschärfen? Das Parlament ist wie der Bundesrat entzweit.
        Im Streit um Irans Atomprogramm üben die USA und die EU Druck auf die Schweiz aus – für eine Verschärfung der Sanktionen gegen das Regime in Teheran. Besonders US-Botschafter Don Beyer machte sich bei Wirtschaftsminister Johann-Schneider-Ammann für eine härtere Gangart stark.
        Soll die Schweiz dem Druck nachgeben? Oder weiter am moderateren Uno-Sanktionsregime festhalten? Über diese Frage konnte sich der
        Bundesrat anlässlich der letzten Sitzung nicht einigen. Der Entscheid musste vertagt werden.

    3. RTIf diplomacy fails, Israel may attack Iran’s nuclear facilities – Israeli analyst
      Israel would prefer not to attack, but is very close to launching a strike on Iran to prevent it from assembling a nuclear weapon, says senior Israeli military and intelligence analyst, Dr Ronen Bergman.
      He is also the author of the book “The Secret War with Iran”.
      “Israeli leaders understand the possible horrendous results of such an attack, the possible intervention of Hezbollah and Hamas, possibly Syria, the condemnation from Europe, the ballistic anger from the US and other outcomes,” he says. “Therefore, if Israel could stop the Iranian nuclear initiative using diplomatic pressure, economic sanctions or supporting economic sanctions imposed by the international community and clandestine operational intelligence means, Israel would prefer to take this path.”
      “However, if all of these don’t work and Iran is getting too close to a bomb, then I think that the European intelligence communities and the US – I think they don’t understand how close Israel is to launching an aerial strike on the nuclear facilities of Iran.”
      The analyst says Israel may strike Iran soon.
      “Iran has already crossed some of the so-called points of no return – and still there is a return from that point. The red line lies somewhere between the point in which we are now, where Iran is already enriching uranium and has closed the nuclear fuel cycle etc, to the point where Iran assembles the first nuclear military device,” Dr Ronen Bergman says. “According to the latest German, American, British, French, Israeli intelligence assessment, Iran is something like half a year to a year behind the ability to enrich uranium to 93 per cent.”

  5. Internationale Reaktionen (z.B. Sanktionen) und iranische Gegenreaktionen…

    1. WADINETDie “Islamische Republik Iran” schönerhörsteln
      Patentierte deutsche Nahostexperten sind schon eine Klasse für sich. Der ehemalige ARD-Mann, Talibanversteher und Friedenskämpfer Christoph Hörstel referiert im Deutschen Dienst des Iranischen Staatsrundfunks über den von ihm erdachten Begriff des „Terror Managements”, mithin der Kontrolle des weltweiten Terrors durch die USA, wir erfahren auch, daß die Anschläge von Madrid und London durch westliche Dienste gesteuert waren. Zugleich publiziert die Tehran Times einen Besinnungsaufsatz Hörstels über die guten deutsch-iranischen Beziehungen, die von wackeren Geschäftsleuten auch gegen das zeitweilige Störfeuer der Bundesregierung (die sich damit natürlich nur den USA anbiedern will), gepflegt und ausgebaut werden. Auf seiner Homepage stellt sich Hörstel unter anderem als Regierungs- und Unternehmensberater vor, und der Beitrag in der Tehran Times klingt tatsächlich doch etwas danach, als würde er sich gerade um einen neuen Job bewerben. Die iranische Propaganda könnte sicher etwas runder laufen, wenn man doch nur auf seine, Hörstels, Ratschläge hören würde. Mit etwas kommunikativer Offenheit, ein ganz klein bißchen Kompetenz, mit Gespür für „event-management” und Kenntnissen in „modern political marketing”, ach, die Charmeoffensive aus Teheran, sie würde die Herzen schmelzen lassen. Was ein Glück, daß das Personal der „Islamischen Republik” soviel Hörstelei einfach nicht hergibt.

       
    2. YNET - Iranian Jewry’s fascinating story
      Iranian Jews (Archive photo: AP) 

    3. The Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Center - Highlights of the week
      • Ahmadinejad’s economic revolution: implementation of subsidy policy reform begins 
      • Geneva talks revive debate over recent years’ performance of nuclear negotiators
      • Uproar over foreign minister Mottaki’s sacking continues
      • Iranians celebrate Yalda winter solstice amidst concerns over price increases 
      •  Pictures of the week: Emir of Qatar visits Iran 

  6. Sonstiges…

  7. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG – Report: Iranian Naval Commander Says Iran Deploys Submarines in High Seas 
     
     
    The Iranian news agency Fars reports that Iranian Navy commander Rear Admiral Habibollah Sayyari said today that Iran is deploying submarines in the high seas to further boost its military power.

  8. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG – Ahmadinejad’s Office Director: We’re Ready To Fix The World In Spirit Of Islam 
     
    Esfandiar Rahim Mashaei, chairman of Iran’s Institute for Research on Globalization and director of the office of Iranian President Mahmoud Ahmadinejad, has said that Iran is willing to cooperate with the international community to fix the world in the spirit of Islam.

  9. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG – U.S. Lies In Wait To Strike Iran, By Means Of Israel 
     
     
    Source: Fars, Iran, December 27, 2010


  10. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG – ‘Iran’ Boulder Falls On Israel Examining Iran Nuclear Program 
     
     
    Source: Javan, Iran, December 27, 2010

  11. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG – Iranian Daily: Russia Will Toughen Stance On Iranian Nuclear Program 
     
    The Iranian daily Jomhouri-e Eslami assessed that Moscow would be toughening its stance towards Iran’s nuclear program in order to advance its signature with the U.S. on the New START treaty to reduce both countries’ nuclear arsenals.

  12. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG – Ahmadinejad Emissary Visits Sudan, Discusses Cooperation 
     
    Mojtaba Samareh Hashemi, senior advisor to Iranian President Mahmoud Ahmadinejad, met with Sudanese President Omar Al-Bashir and gave him a message from Ahmadinejad. 
     
    The content of the message has not been disclosed.

  13. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG -  Sharp Decline In Iranian Exports To Iraq Due To Higher Cost Of Fuel, Goods 
     
    The border crossing point between Iran and southern Iraq has witnessed a rapid decline in the volume of Iranian goods exported to Iraq due to the lifting of subsidies on fuel and food commodities in Iran. Southern Iraq has been the principal target of Iranian exports. 
     
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  14. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG – Iran To Spend $9.6B On Railway Projects 
     
    Mohammad-Reza Rahimi, the Economic Council of Iran’s first vice president, said that the Iranian government has approved the allocation of $9.6 billion for the construction of five additional railway lines. 
     
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  15. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG – Export Of Iranian Gas To Turkey At Record High 
     
    Iran’s Mehr news agency reported that the export of Iran’s natural gas to Turkey has reached a new record because of a wave of cold weather in Turkey. Iran exports about 30 million cubic meters of gas to Turkey daily but in recent days the export has reached 31.5 million cubic meters. 
     
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