AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTERKurzmeldungen

AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER

  1. Brandaktuell…

    1. HA’ARETZ - IAEA: Iran reaches breakthrough in suspected nuclear weapons push
      UN nuclear watchdog report claims Tehran installs self-made, advanced centrifuges that would protect its nuclear facilities from cyber attacks, such as those reportedly perpetrated by the Stuxnet computer worm. 

    2. AJC – AJC: New IAEA Report Reaffirms Dangers of Iran’s Nuclear Program
      September 4, 2011 — New York — AJC expressed grave concern about the International Atomic Energy Agency’s (IAEA) latest findings on Iran’s nuclear activities.
      “This latest IAEA report underscores yet again the danger posed by the Iranian nuclear program,” said AJC Executive Director David Harris.
      The nine-page report, released on Friday, examines Iran’s compliance with the Non-Proliferation Treaty and binding UN Security Council resolutions that address Iran’s nuclear program.
      Among its key highlights:
      * The IAEA is “increasingly concerned about the possible existence in Iran of past or current undisclosed nuclear-related activities involving military-related organizations, including activities related to the development of a nuclear payload for a missile, about which the Agency continues to receive new information.”
      * Iran has produced over 4,500 kilograms of low-enriched uranium, which, according to the Institute for Science and International Security, is “almost enough for four nuclear weapons after further enrichment to weapon grade.”
      * “The information available to the IAEA in connection with these outstanding issues is extensive and comprehensive and has been acquired from many Member States and through its own efforts.”
      * “Iran is not providing the necessary cooperation, and the IAEA is unable to provide a credible assurance about the absence of undeclared nuclear material and activities in Iran…”
      “While Iran tries to persuade one and all that its intentions are peaceful, the continuing cascade of documented evidence to the contrary reaffirms the stark truth that Iran would like to have its ‘yellow cake’ and eat it, too,” said Harris.
      It remains an urgent diplomatic challenge for the international community to ensure that Tehran does not succeed. The United States and European Union are on record in this regard. The UN Security Council resolutions adopted to date are equally clear,” Harris added. “Make no mistake about it. An Iran with nuclear-weapons capability would be a regional and global game changer. Those who assert that it would pose no new risk or could be somehow easily contained are simply fooling themselves – at great risk to everyone else, starting with the nations in Iran’s immediate neighborhood.”

    3. STROMSPARER - Iran: Atomkraftwerk geht teilweise ans Netz
      Der umstrittene Atomreaktor im iranischen Buschehr ist am Wochenende in Betrieb genommen worden. Damit geht das Land einen weiteren Schritt bei der Fortführung seiner Atompolitik, die nach offiziellen Angaben nur der Stromerzeugung dienen soll  

      1. STROMTARIFE - Erste Stromlieferungen aus AKW Buschehr
        Das Atomkraftwerk Buschehr hat den ersten Strom an den Iran geliefert. In der Nacht zum Sonntag habe das AKW nach mehrfachen Verzögerungen seinen Probebetrieb aufgenommen


    4. ISKUDer Iran bombardiert Xinere, die Türkei Xarkurke
      Trotz des gestrigen Aufrufes der PJAK zu einem Waffenstillstand, setzt der Iran seine Angriffe auf die Föderale Region Kurdistan weiter fort

    5. HAGALIL - “Zuverlässige Beweise” für Irans Atomwaffenprogramm
      Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat vergangene Woche erneut die Zerstörung Israels gefordert. In einem Interview im Fernsehsender der Hisbollah „al-Manar” behauptete er, dass die Welt ohne den jüdischen Staat ein besserer Ort wäre. Israel nannte er ein „Symbol der Unterdrückung und Diskriminierung”…
      Diese Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, zu dem sich die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) „zunehmend besorgt” über das iranische Nuklearprogramm zeigt.
      In einem
      vertraulichen Bericht, der am Freitag (2.9.11) an die Öffentlichkeit gelangte, erwähnt die IAEA die Existenz möglicher nuklearer, nicht deklarierter Aktivitäten in Iran „unter Beteiligung militärischer Organisationen”.
      „Im Besonderen ist die Agentur zunehmend besorgt über mögliche geheim gehaltene Aktivitäten auf dem Gebiet der Nukleartechnik in der Vergangenheit oder gegenwärtig (…), einschließlich Aktivitäten zur Entwicklung nuklearer Bestückung von Raketen”, heißt es in dem neun Seiten langen Report. 

      1. GINN - Atombehörde: Iran baut Kernwaffen
        GiNN-BerlinKontor.—Die Internationale Atombehörde (IAEA)  ist  “zunehmend besorgt und beunruhigt über mögliche geheim gehaltene Aktivitäten des Iran auf dem Gebiet der Nukleartechnik einschließlich Aktivitäten zur Entwicklung nuklearer Bestückung von Raketen”. Unter Berufung auf einen  “vertraulichen IAEA-Bericht” heißt es, viele IAEA-Mitgliedsstaaten” hätten „zuverlässige Beweise” hinsichtlich des iranischen Atomprogramms.  Nach Angaben geheimdienstlicher Quellen komme die  International Atomic Energy Agency zu dem Schluss, dass „die IAEA ohne eine größere Kooperationsbereitschaft der Islamischen Republik nicht davon ausgehen kann, dass sämtliche nukleare Materialien im Iran für friedliche Zwecke bestimmt sind”, zitiert der Newsletter der israelischen Botschaft in Berlin den Bericht, der ausdrücklich die “Existenz möglicher nuklearer, nicht deklarierter Aktivitäten in Iran unter Beteiligung militärischer Organisationen” erwähne.
        Weiter heißt es, der IAEA-Bericht  bestätige zudem,  dass in der unterirdischen Anlage im Iran “Fordo”  mit der Installation von Zentrifugen zur Urananreicherung begonnen wurde, was Iran bisher geheim gehalten hätte.  Bei der Anreicherung von Uran könnten Kernbrennstoff (schwach angereichert) hergestellt werden, aber auch spaltbares Material für Sprengköpfe (hochangereichert). Die Produktion von schwach angereichertem Uran habe im August 2011 im Iran bei 4,5 Tonnen gelegen. Werde diese Menge weiter angereichert, reiche sie nahezu zum Bau von vier Atomsprengköpfen aus.

    6. NETTRIBUNERevolutionsgarden töten 30 kurdische Kämpfer im Iran
      Teheran – Soldaten der iranischen Revolutionsgarden haben bei Gefechten in der Nähe der Grenze zum Irak mindestens 30 Kämpfer einer kurdischen Oppositionsgruppe getötet

    7. BILD - Iran vermutlich an Hackerangriff beteiligt
      Die iranische Regierung ist nach Angaben von Computerexperten vermutlich an einen Hackerangriff auf eine niederländische Firma für Internetsicherheit beteiligt gewesen.

    8. ARO1Der Iran unterstuetzte die El-Kaida-nahen libyschen Rebellen beim Sturz Gadaffis und naehert sich ihnen jetzt in grossen Schritten an…
      Vorab Anmerkung (Ulrich J. Becker): Das ist eigentlich nur ein Ausschnitt aus meinen letzten Artikel “Islamischer Fruehling – der Sturz saekularer Diktatoren durch den ‘erwachten’ Islam – 1. TEIL: Wie El Kaida mit Hilfe der NATO und des Irans Libyen als ihren ersten Oel-Staat uebernahm…“, aber ich wollte diese Passage nocheinmal einzeln einstellen, um diesen einen besonderen Punkt in Ueberschrift und Kuerze mehr zu verbreiten…
      Wie sich jetzt herausstellt, kaempften nicht nur Ossamas Jungs mit britischen, franzoesischen und amerikanischen Spezialkommandos und Luftunterstuetzung Seite an Seite, sondern auch der Iran reihte sich in diese groteske Allianz

       

  2. Zum Thema “Iranische Handelsbeziehungen und Wirtschaft”…

    1. GOLDREPORTER - Besitzt der Iran doppelt so viel Gold, wie vermutet?
      Laut einem aktuellen Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Mehr, hält der Iran Gold im Wert von 39 Milliarden US-Dollar. Das entspräche rund 600 Tonnen und damit deutlich mehr, als man bislang annahm  

    1. JESUS.CH - Christen in Iran und China frei 
      Zwei wegen ihres Glaubens inhaftierte Christen sind wieder in Freiheit: der chinesische Pastor Zhang Rongliang und der Iraner Vahik Abrahamian.
      Der chinesische Pastor Zhang Rongliang (61) wurde am 31. August aus dem Gefängnis in Kaifeng entlassen. Er war Ende 2004 verhaftet und später zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Er verbrauchte laut dem Nachrichtenmagazin «idea Spektrum» insgesamt über zwölf Jahre in Gefängnissen und Straflagern…
      Iran: Vahik Abrahamian nach einjähriger Haft entlassen
      Ohne offizielle Anklage war Vahik Abrahamian (45) für fast ein Jahr inhaftiert, nun wurde er aus dem Gefängnis in Hamadan im Westen des Landes entlassen. Er war dort im September 2010 zusammen mit seiner Ehefrau Sonia Keshish Avanessian und sieben weiteren Christen verhaftet worden. Die Behörden warfen dem Ehepaar – beide sind armenischer Abstammung – Kontakte zu Organisationen im Ausland und Spionage vor. Fast fünfzig Tage mussten sie in Einzelhaft verbringen. Die Frau von Abrahamian kam nach acht Monaten frei. Beide waren im Februar 2011 «Gefangene des Monats».

    2. JESUS.DE - Iran und Palästina: EU fordert Religionsfreiheit
      Im Westjordanland hatten israelische Siedler am Montag eine Moschee verwüstet, um gegen den Abriss illegal errichteter Siedlerhäuser zu protestieren. Im Iran hatte es kürzlich eine Verhaftungswelle gegen Anhänger der Bahai-Religion gegeben 

    3. TAZ - Iranische Pressezensur Erneut zwei Zeitungen verboten 
      Erneut sind zwei Zeitungen im Iran verboten worden. Den beiden Oppositionsblättern wird Propaganda und Geheimnisverrat vorgeworfen. Befürchtet werden weitere Verbote. 
       
      Politisch unerwünschter Zeitungen müssen auf Anordnung der Machthaber vom Kiosk verschwinden.  
      Bild:  reuters 
      TEHARAN dpa | Zwei Oppositionsblätter im Iran sind jetzt vorübergehend auf Anweisung der Staatsanwaltschaft in Teheran eingestellt worden. Nach Angaben der iranischen Presse vom Dienstag handelt es sich um die Zeitung Rusegar (Alltag) und die Zeitschrift Scharwande Emrus (Der Bürger von heute), die dem Reformlager nahestehen.   

      1. FOCUS - Oppositionsblätter in Teheran vorübergehend eingestellt 
        Teheran (dpa) – Zwei Oppositionsblätter im Iran sind auf Anweisung der Staatsanwaltschaft in Teheran vorübergehend eingestellt worden. Nach Angaben der iranischen Presse handelt es sich um die Zeitung «Rusegar» und die Zeitschrift «Scharwande Emrus»,  

      2. DONAUKURIERWichtige Reformzeitung im Iran für zwei Monate verboten
        Die iranischen Behörden haben eine der wichtigsten reformorientierten Zeitungen für zwei Monate verboten. Grund seien “Propaganda” gegen die Regierung und die Veröffentlichung von Staatsgeheimnissen, hieß es.
        Die iranischen Behörden haben eine der wichtigsten reformorientierten Zeitungen für zwei Monate verboten. Wie die Nachrichtenagentur Isna unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft in Teheran meldete, wurde die Zeitung “Rusegar” wegen “Propaganda” gegen die Regierung und der Veröffentlichung von Staatsgeheimnissen geschlossen. Die erst im Februar 2010 gegründete Zeitung hatte zusammen mit der zwischenzeitlich ebenfalls verbotenen “Etemad” zuletzt eine Debatte der Opposition ermöglicht, ob sie sich an den Parlamentswahlen 2012 beteiligen soll.

      3. DEUTSCHE WELLEZwei Oppositionsmedien im Iran verboten

    4. QUEER - Iran richtet drei Männer wegen Homosexualität hin
      Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights hat die staatliche iranische Nachrichtenagentur ISNA über die Hinrichtungen berichtet. Die Männer sollen von einem Scharia-Gericht im westiranischen Ahvaz verurteilt worden sein

  3. Zum Thema “Menschenrechtslage”…

    1. NZZ - Iran verknüpft Angebot mit Forderung - Iran will IAEA mehr Zugeständnisse machen und fordert Abbau von Sanktionen
      Iran leidet offenbar zusehends unter den internationalen Sanktionen wegen des umstrittenen Atomprogramms. Nun hat der Chef der iranischen Atomenergiebehörde der IAEA mehr Möglichkeiten zur Kontrolle angeboten, dies aber zugleich mit neuen Forderungen verknüpft.
      (sda/afp) Iran will sein Atomprogramm fünf Jahre lang «komplett» durch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) überwachen lassen, wenn im Gegenzug die internationalen Sanktionen gegen Teheran aufgehoben werden. Der Chef der iranischen Atomenergiebehörde, Ferejdun Abbassi Dawani, sagte der Nachrichtenagentur Isna am Montag, Iran sei bereit, noch enger mit der IAEA zusammenzuarbeiten. Dafür müsse diese zeigen, dass sie «nicht von feindlichen Ländern beeinflusst» sei. 
       

      1. DIEPRESSE - Iran will Atomprogramm “komplett” überwachen lassen
        Der Iran will sein Atomprogramm fünf Jahre lang “komplett” durch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA/IAEO) überwachen lassen, wenn im Gegenzug die internationalen Sanktionen gegen Teheran aufgehoben werden

      2. RIA NOVOSTI - Iran stellt Bedingungen für Offenlegung des Atomprogramms
        Der Iran erklärt sich bereit, sein Atomprogramm fünf Jahre lang von der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA vollständig überwachen zu lassen, wenn im Gegenzug die gegen Teheran verhängten internationalen Sanktionen aufgehoben werden.

    2. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOGIran Rejects PJAK Ceasefire Offer 
      Iran has rejected a ceasefire offer by the Kurdish nationalist group PJAK, after the IRGC renewed its attacks on the group in Iraqi Kurdistan on September 2, 2011.

    3. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOGRussia’s NATO Ambassador to Update Iran on Deployment of Missile Shield in Turkey 
      Russia’s ambassador to NATO, Dmitry Rogozin, said he will visit Iran soon to discuss NATO’s plan to install an anti-missile defense system in Turkey.

    4. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOGAhmadinejad: Israel’s Crimes Will Not Prevent Its Demise 
      In a September 3 telephone conversation with Hamas Political Bureau Head Khaled Mash’al, Iranian President Mahmoud Ahmadinejad said that Israel’s crimes against the Palestinians will not save it from “certain demise,” and that the situation in the world is shifting in favor of the Palestinians and the resistance.
  4. Internationale Reaktionen (z.B. Sanktionen) und iranische Gegenreaktionen…