ULRICH W. SAHM – Wassernot in der ARD-Tagesschau-Redaktion

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16 Kommentare
  • Ekuank Yak
    Ekuank Yak

    Ich war gestern Abend sichtlich verwirrt, als plötzlich dieser Beitrag gezeigt wurde. Auch ohne die Anmerkungen von Ulrich Sahm kam mir der Bericht höchst stümperhaft rüber und hinterließ viele Fragezeichen. Was will der Bayerische Rundfunk hier erreichen? Hier waren wohl Redakteure der Aktuellen Kamera am Werk, die sonst im Beirut der 1980er verharren. Mit Richard C. Schneider wäre so etwas wahrscheinlich nicht passiert.

  • Josef Pullmann
    Josef Pullmann

    Amos Schliack, Stephan Momper, Ekuank Yak:
    Wie kommt die Statistik denn zustande, daß jüdische Israelis im Durchschnitt 7mal mehr Wasser verbrauchen? Wieso werden keine Bohrungen vor Ort erlaubt? Es muss doch der Eindruck entstehen, daß hier gemauschelt wird, wenn selbst der Präsident des EU-Parlaments vor der Knesset auf eine Frage nach der h2o Verteilung so behandelt wird, als ob er ein Sakrileg begehen würde!
    Das alles macht die israelische Politik sehr suspekt und riecht nach Apartheid!

    • Christian Schindler
      Christian Schindler

      ,,wenn selbst der Präsident des EU-Parlaments vor der Knesset auf eine Frage nach der h2o Verteilung so behandelt wird, als ob er ein Sakrileg begehen würde!“

      Zumindest das kann ich Ihnen ohne genauere Recherche sagen: Martin Schulz hat bei der von Ihnen genannten Rede seine Thesen nicht vorher genauer überprüft, sondern unreflektiert von einem palästinensischen Jungen übernommen, der sie wiederum wohl von einer Verschwörungstheorie der Hamas abgeleitet hatte. Das wäre in etwa so, als würden Sie eine Rede vor dem US-Repräsentantenhaus halten und unter Berufung auf einen Teenager-Aktivisten des ,,truth movements“ kolportieren, die US-Regierung hätte die Anschläge vom 11.September selbst ausgeführt. Dass sie (und eben Schulz) mit solchen Aussprüchen wenig Freunde finden, dürfte auf der Hand liegen.
      So richtig empört haben übrigens nur die Mitglieder der Partei HaBail Hayehudi reagiert. Der Rest blieb für die Verhältnisse der oftmals recht emotional ablaufenden Knesset im üblichen Rahmen.

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