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Der Limokopter vor dem Rundflug über Israel, angeheuert vom „Israel Project“
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Sanft wie ein Fahrstuhl hebt der Hubschrauber ab
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Wir fliegen nach Norden in Richtung Natanja, wo Israel zwischen Mittelmeer und der Grenze zum Westjordanland nur 15 Kilometer breit ist. |
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Mehrere Autobahnen und eine Eisenbahnlinie verbinden durch diesen Engpass den Norden Israels mit dem Süden.
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Dazwischen liegen auch noch arabische Städte, wie hier Kafr Kassem.
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Hart entlang der Grenzlinie baute Israel eine weitere Autobahn. Die hässliche Mauer soll die Autofahrer vor palästinensischen Heckenschützen bewahren. Jenseits der Mauer liegt Kalkilja. |
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Nach einer Minute Flug mündet die berüchtigte Mauer in einen Sicherheitszaun |
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Erst wieder an der Grenze zwischen einer israelischen Siedlung und dem arabischen Dorf Habla trennt wieder eine Mauer zwischen den einstmals „guten Nachbarn“ seit 2003. |
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Eine Sicherheitskontrolle mitten auf der Autobahn 443, die nur von Israelis benutzt werden darf.
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Erst aus der Vogelperspektive sieht man diesen riesigen Steinbruch, der die biblische Landschaft verschandelt. |
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Oder diese Ruinen eines arabischen Dorfes, dessen Bewohner 1948 geflohen sind oder vertrieben wurden. |
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Kilometerweit zieht sich der Sicherheitszaun wie eine frische Narbe durch die Gegend |
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Der 7 Meter breite Sperrwall besteht aus einem Sandstreifen (für Fußspuren), einem Maschendraht mit elektronischen Sensoren und einer geteerten Patrouillenstraße. |
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Er schlängelt sich an natürlichen oder archäologischen Hindernissen vorbei
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Nur gelegentlich durchbrochen von „Landwirtschaftlichen Toren“, durch die palästinensische Bauern zu ihren Feldern auf der israelischen Seite gelangen.
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In Modiin
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auf halber Strecke zwischen Tel Aviv und Jerusalem
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errichteten die Israelis in den letzten Jahren
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eine monströse Schlafstadt für zehntausende Einwohner
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Eine Eisenbahnbrücke für die neue Linie von Tel Aviv nach Jerusalem endet vorerst im Nichts. |
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Eine Ortschaft in Israel, Kirjat Anavim, wird gewaltig erweitert.
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Und wo einst ein verlassenes arabisches Dorf stand, steht heute eine große Antenne
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Eine katholische Madonna wacht über das arabische Dorf Abu Gosch.
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Grenznahe Ortschaften im schmalen Korridor nach Jerusalem werden durch den Sicherheitszaun vor Überfällen geschützt. |
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Die riesigen Ausmaße des Hauptfriedhofs von Jerusalem, dem „Berg der Ruhe“, erkennt man nur aus der Luft. |
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Das Industriezentrum Givat Schaul steht an der Stelle des Dorfes Deir Jassin, wo es 1948 ein mythologisches Massaker an den arabischen Bewohnern gegeben hat. |
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und schon passieren wir das Regierungsviertel
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mit der Knesset, dem Parlamentsgebäude
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Dem Sitz des Obersten Gerichts (rechts)
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Dem Außenministerium und dahinter die „Bank of Israel“ sowie das Ministerpräsidentenamt |
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Der Kongresshalle „Gebäude der Nation“
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Dem Denkmal für gefallene Soldaten
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Dem markanten „Schrein des Buches“ mit seiner weißen Kuppel, unter der die 2000 Jahre alten Tote Meer Rollen aufbewahrt werden |
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Dem Israel-Museum
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und dem Campus der Hebräischen Universität
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Und auf gehts zum Höhepunkt der Tour. Ein erster Blick auf den Tempelberg mit der goldenen Kuppel des Felsendoms.
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Zum Greifen nahe der Felsendom und vor ihm die El Aksa Moschee
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Etwa eine halbe Million Juden sind auf dem 3000 Jahre alten Friedhof rund um den Ölberg begraben |
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Und direkt dahinter, im Vorort Abu Dis, zieht sich wieder die Mauer quer durch die historische Stadt. |
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Wo die Mauer östlich von Jerusalem endet, wurde schon für die Zukunft ein großer Grenzübergang gebaut. |
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Der etwas schief stehende Turm der russisch-orthodoxen Himmelfahrtskirche auf dem Ölberg. |
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Die von Kaiser Wilhelm II entworfene deutsche Himmelfahrtskirche Auguste Victoria ebenfalls auf dem Ölberg |
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mitsamt dem ganzen Areal, das heute der lutherische Weltbund verwaltet.
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Ein Blick auf den muslimischen Friedhof, das Goldene Tor, den Felsendom und rechts in der Ferne der Zionsberg mit der deutschen Dormitio Abtei. |
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Das Rockefellermuseum für Archäologie
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Und noch mal der wunderschöne Felsendom, ein Meisterwerk islamischer Architektur, 1400 Jahre alt. |
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Das Notre Dame Hospiz und das Franziskanerkloster
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Das moderne Stadtzentrum von Westjerusalem
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Nahe dem Gemüsemarkt Machane Jehuda werden alte Gebäude ausgehöhlt. Nur die Fassade bleibt erhalten vor einer Modernisierung. |
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Die Holocaust Gedenkstätte Jad Vaschem
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Mit dem quer durch den Hügel schneidenden neuen Museum.
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Die Kirche an der Geburtsstätte von Johannes dem Täufer in Ein Kerem. |
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Das Hadassah Hospital
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Das Kennedy-Denkmal in den Judäischen Bergen |
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Und wieder Spuren eines seit 1948 nicht mehr existierenden palästinensischen Dorfes. |
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Typische Kuhställe in einem israelischen Kibbuz
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In Kirjat Gat steht die größte Produktions- und Forschungsstätte der amerikanischen Computerfirma Intel |
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Einfach nur so eine schöne Luftaufnahme eines Feldes
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Ein Kibbuz
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Ariel Scharons Privatfarm, deren Landeplatz wir benutzen, um mit einer Limousine auf vier Rädern nach Sderot zu fahren |
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Nur aus der Ferne dürfen wir die vorderste israelische Stellung vor dem Gazastreifen betrachten, wo kürzlich ein Berater des Sicherheitsministers durch Scharfschützen schwer verletzt wurde |
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Denn der Gazastreifen liegt hier schon in Schussweite von Scharfschützen
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In der ständig mit Kassamraketen beschossenen Grenzstadt Sderot wurden die Bushaltestellen
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mit solchen vorfabrizierten Unterständen aus Stahlbeton ausgestattet, als Schutz gegen Splitter einschlagender Raketen
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Und diese Schule wird mit einer neuen Dachkonstruktion gegen Raketen geschützt
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Im Hinterhof der Polizeistation sind einige hundert Reste von Kassamraketen ausgestellt, von etwa 8000, die seit dem israelischen Rückzug aus dem Gazastreifen abgeschossen wurden. Auf Weisung der Zensur musste die Gesichter unkenntlich gemacht werden |
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Dieses war vielleicht mal eine Ampel
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Diese hat einen Aufkleber in Hebräisch und Arabisch: „Kuds“ |
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Diese Rakete landete am 23.2.2008 in den Feldern des Kibbuz Niram |
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Jede Organisation bemalt ihre Raketen mit ihren Farben
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mit einem solchen Roboter ziehen israelische Feuerwerker die frisch eingeschlagenen Raketen aus der Erde. Auf Weisung der Zensur mussten wir die Gesichter unkenntlich machen. |
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mit dem aufmontierten Gewehr kann der Roboter zur Not auch schießen
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Mit der Limousine gehts wieder zurück zu unserem Limokopter
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Wo unser Pilot schon auf uns wartet
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Im Dunst sehen wir das große Rutenberg Kraftwerk, das über 60 Prozent des Stroms im Gazastreifen liefert, dennoch immer wieder mit Raketen der Hamas beschossen wird |
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Auch die Stadt Aschkelon wurde schon mehrmals von schweren Raketen mit größerer Reichweite getroffen |
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Aschkelon im Vordergrund, das Kraftwerk und gleich dahinter beginnt der Gazastreifen. All das liegt in der Reichweite palästinensischer Raketen. |
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Dieses Gebäude erlitt den bislang nördlichsten Treffer einer Rakete aus Gaza
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