Rafsanjanis Freitagsgebet und eine Reaktion auf die US-Initiative gegen Holocaustleugnung

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Rafsanjanis Freitagsgebet und eine Reaktion auf die US-Initiative gegen Holocaustleugnung

 

 

Im folgenden lesen Sie die Dokumentation eines iranischen Freitagsgebets sowie zynische islamistische Sorgen, dass die Holocaustforschung vernachlässigt werden könnte.

 

 

Hashemi Rafsanjani, Vorsitzender der Versammlung zur Erkennung der Systeminteressen, sagte in seinem Freitagsgebet, dass die „Kräfte im Land durch Spaltungsversuche geschwächt“ werden könnten und warnte vor „Intrigen“. Er fuhr fort: „Während der Revolution gehorchten 95 Prozent der Kräfte Imam Khomeini und sprachen mit einer Stimme. Nach der Revolution herrschten ähnliche Bedingungen vor. Die nationale Unbeugsamkeit muss bewahrt bleiben. Wir dürfen nicht irgendwelchen Intriganten erlauben, dass sie sich zu Wort melden. Denn das Volk muss heute seine Einheit beweisen. Unter den gegenwärtigen Bedingungen müssen wir bewusst handeln und weit vorausschauen. Wir dürfen nicht unbedacht handeln und müssen alle Möglichkeiten genau berechnen. Zudem müssen wir die listigen Bewegungen der Feinde genau bemessen. Wenn sie gegen uns das Mittel der psychologischen Kriegsführung einsetzen, müssen wir adäquat antworten. Wir müssen wirklich darauf achten, was in unserer Umgebung passiert. Wir können sehr viel machen. Beispielsweise können wir alle am 11. Februar, zum Jahrestag der Revolution, an den Demonstrationen teilnehmen.“

Er sprach die „Feinde, insbesondere Amerika“ an und sagte: „Schaut auf eure Vergangenheit. Vor der Revolution war Amerika in Iran sehr stark. Amerikanische Offiziere und Berater herrschten im Iran. […] Jetzt müssen wir die Amerikaner doch fragen, was sie heute in Iran wollen, wenn sie denn schon einmal ein solches Schicksal [islamische Revolution] erlitten haben. Heutzutage sind die Menschen noch informierter und gebildeter als damals. […] Zudem ist der Klerus viel stärker als damals. Was haben sie denn in Afghanistan und in Irak eigentlich erreicht? […] In Irak und in Afghanistan befinden sich die Amerikaner in einer miserablen Lage. Sie können noch nicht einmal dort für ihre Sicherheit sorgen. Erst recht können sie dort nicht ihre Interessen durchsetzen. Auch in Palästina und im Libanon sind die Pläne der Feinde gescheitert. Wir haben doch gesehen, was die israelische Armee erleben musste. […] Sie haben einen merkwürdigen Krieg in den Medien gegen uns angezettelt. Jedes Volk wird durch solche Maßnahmen beeinflusst. Die Medien können jedes Volk gefährden. Sie wollen unserem Volk nur Angst einjagen und dafür sorgen, dass die Investitionen und die Produktion zurückgehen. Wir müssen genaue Pläne entwickeln, um solchen Aktivitäten zu begegnen.“

Rafsanjani, einer der reichsten Männer des Iran sagte über den Sturz der Pahlawi-Dynastie: „Die materiellen Analysen, die dieses Wunder untersucht haben, sind bekannt. Welche unsichtbaren und göttlichen Hilfen damals gewirkt haben, müssen wir noch diskutieren und verstehen.“ [1] 

 

Iranische Reaktion auf die Initiative der USA eine UN-Resolution[2] gegen die Leugnung des Holocaust durchzusetzen.

 

Baztab diskutiert den Antrag der Amerikaner auf eine UN-Resolution, dass jede Holocaustverleugnung von allen UN-Mitgliedstaaten verurteilt wird.

Baztab fragt, ob diese Initiative eine Reaktion auf die Teheraner Holocaust-Konferenz sei.

Bisher hätten 40 UNO-Staaten diese Initiative unterschrieben.[3] Zudem habe die deutsche Regierung eine Initiative gestartet, dass in sämtlichen europäischen Staaten die Holocaustleugnung unter Strafe gestellt wird. Baztab schlussfolgert, dass mit einer solchen UN-Resolution die „Forschung und die Untersuchungen über den Holocaust eingeschränkt werden.“[4]

 

 

 

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