AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

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  1. HAGALIL Partner Iran: Holocaustleugnung, Ausrottungsdrohunge n, Hinrichtungen
    Anbetracht der seit langer Zeit katastrophalen Menschenrechtssitua tion im Iran, ist es nicht überraschend, dass auch bei der aktuellen Hinrichtungswelle im Rahmen einer erneuten „Moralkampagne“ des iranischen Regimes auch Homosexuelle und Oppositionelle hingerichtet werden…
    Gegenüber dem menschenrechtspolit ischen Sprecher der Bundestagsfraktion der Grünen, MdB Volker Beck, hat die Bundesregierung erst jüngst bestätigt, dass Homosexualitä t als Tatvorwurf in einem Fall im Juli sogar in einem iranischen Pressebericht erwähnt wurde. Beck ist der Meinung, dass die Abschiebung von Homosexuellen in den Iran im Widerspruch zur Europäischen Menschenrechtskonve ntion steht. Im Iran drohen den Ausgelieferten regelmäßig erniedrigende und grausamste Strafen, wie Auspeitschungen und / oder Todesstrafe, meist auch noch in besonders grausamer Form, wie Steinigung oder Hängen durch Ersticken.
    In einem aktuellen Fall einer von einem Berliner Abschiebegericht zur Auslieferung bestimmten 31-jährigen Frau aus dem Iran, liegt nach Angaben der Anwältin bereits ein in Abwesenheit gefälltes Todesurteil vor. Das Gerichtsverfahren mit ihrem Bekenntnis zur Homosexualitä t stellt, so Beck, auch noch einen Nachfluchtgrund dar.
    Becks Engagement in dieser Sache ist unbedingt und dringend zu unterstützen. Es ist traurig, dass uns bisher keine anderen Aussagen in dieser Klarheit vorliegen, weder aus den Reihen der Grünen, noch aus den Reihen irgendeiner anderen deutschen Partei. Dass Achmadinedschad inzwischen zum Idol der NPD wurde, berichteten wir an
    anderer Stelle schon mehrfach.

  2. derStandard. at –  Ahmadinejad bekräftigt Festhalten an Atomkurs
    „Auf dem von der Nation beim Thema Atom eingeschlagenen Weg gibt es kein Zurück“, erklärte Ahmadinejad nach Angaben der amtlichen iranischen …

  3. haGalil onLine Ahmadinejad verteufelt Israel: „Das Böse wird ausgerottet“
    Irans Staatspräsident Mahmoud Ahmadinejad fuhr in der vergangenen Woche fort Hasstiraden gegen Israel zu schleudern. Er kündigte an das israelische Volk auszurotten. Der jüdische Staat, den er als „das zionistische Gebilde der Schande“ bezeichnete, sei dem Untergang geweiht…
    Irans Präsident Ahmadinejad hat in der Vergangenheit bereits unzählige anti-israelische Verbalattacken von sich gegeben, seit er im Oktober 2005 erstmals verkündete, „das zionistische Regime“ müsse von der „Landkarte getilgt“ werden. Schon Anfang Juni rief er aus, der „Countdown“ zur Vernichtung Israels habe begonnen.
    Das „zionistische Regime“ sei der „Bannerträger von Invasion, Besatzung und Satan“. In Israel sehe jeder den Ausdruck einer dekadenten Gesinnung. Das Judentum sei grundsätzlich in Frage zu stellen, es befinde sich in einem „Prozess des Niedergangs und der Auflösung“. Dem stehe der Iran gegenüber, ein Bollwerk des Anstands, das durch weitere Säuberungswellen noch reiner werde. Die derzeitigen Kampagnen der Tugendhaftigkeit sollen verstärkt werden um bald alles Böse auszubrennen. In den Verlautbarungen der offiziellen iranischen Nachrichtenagentur IRNA „Ilamic Republic News Agency“, sehen viele die Ankündigung weiterer Hinrichtungen.

    1. Die Jüdische Ahmadinejad verteufelt Israel
      Irans Staatspräsident Mahmoud Ahmadinejad hat am vergangenen Samstag erneut Hasstiraden gegen Israel von sich gegeben und den Untergang des jüdischen …

  4. New York Times Tales From Tehran
    Your first novel, „The Septembers of Shiraz,“ has become a surprise hit, in part because it so vividly captures the veiled world of post-revolutionary Iran …
  5. Washington Post A Quiet Battle for Rights in Iran
    The campaign for the million signatures was born after the arrest of 70 women who staged a demonstration against gender discrimination last year in Tehran’s …
    1. WELT Iran: Die Pasdaran und der Revolutionsexport – von Wahied Wahdat-Hagh
      Die USA wollen die Pasdaran auf ihre Terrorliste setzen. Begründung: Die iranischen Revolutionsgardiste n würden Aufständische in Irak und in Afghanistan unterstützen. Dies wird hierzulande als eine Konfrontationspolit ik der Amerikaner wahrgenommen. Ein Blick auf die Geschichte der Pasdaran lohnt sich .
       
       
      Die Meldung kam für viele überraschend. Die USA beabsichtigen, die Pasdaran auf ihre offizielle Terrorliste zu setzen. In den deutschen Medien wurde über die Motive spekuliert. Suchten die USA einen Grund für einen Militärschlag? Oder sollte der Iran als Sponsor des Terrorismus „gebrandmarkt“ werden? Oder sollten die Revolutionsgarden mit extremistischen Gruppierungen wie Hisbollah gleichgesetzt werden?
      In den deutschen Medien wird die Befürchtung geäußert, dass eine Einstufung der Quds-Einheiten der Pasdaran als terroristische Gruppe die innerislamistischen Streitgruppen des Staatsklerus wieder zusammenschweiß en könnte. 
       
       
      Der Mythos des Demokratisierungspo tentials der Islamischen Republik wird vor diesem Hintergrund wieder hoch gehalten, als ob wirklich die USA und Israel für die totalitäre Diktatur im Iran verantwortlich wären.
       
       
      Wenn Mohtashemipour deutliche Worte spricht
       
       
      Tatsache ist, dass auch khomeinistische „Reformer“, die sogenannten „Linksislamisten“ von Anfang an mit der Geschichte der Pasdaran und des iranischen Revolutionsexportes eng verbunden waren. Vor rund einem Jahr gab Seyyed Ali Akbar Mohtashemipour
      ein Interview in der Zeitung Sharq. Er war Anfang der 80er Jahre iranischer Botschafter in Syrien. Und bei den letzten Präsidentschaftswahl en war er einer der Sprecher des Ex-Präsidenten Mohammad Khatami. Mohtashempour gehört einer linksislamistischen Gruppe der Majma Rohaniune Mobares, der kämpfenden Geistlichkeit an.

  6. derStandard. at Pasdaran-General wird neuer Vize-Innenminister im Iran
    Er löst damit Mojtaba Zamareh Hashemi ab, der als einer der wichtigsten Berater von Präsident Mahmud Ahmadinejad eingestuft wird.


  7. IHTMedia advocacy group worried about jailed Iranian journalists on hunger strike
    The Associated PressPublished: August 24, 2007
    TEHRAN, Iran: A journalist watchdog group expressed concern Friday for the health of two Iranian journalists facing the death penalty who have been on a hunger strike to protest their detention.
    Paris-based Reporters Without Borders said Adnan Hassanpour and Hiva Botimar had consumed only water for 42 days and quoted their lawyer, Saleh Nikhbakht, as saying they were very weak and „will not hold out much longer.“
    The group said the two were refusing to eat to protest the conditions at Sanandaj prison, in Iran’s Kurdish northwest, where they have been held for more than six months.
    „We hold the chief of the judicial system, Ayatollah Hashemi Shahroudi, personally responsible for the state of health of these two journalists, which is the result of the appalling conditions in which they are being held,“ the group said in a written statement. „They are in solitary confinement and their most basic rights are being flouted.“

  8. SPME TWO REPORTS- HALEH ESFANDIARI RELEASED ON BAIL: STRANDED IN IRAN WITHOUT PASSPORT, CANNOT LEAVE
    Published in: Gulf Daily News and Associated Press  August 22 and 23, 2007
    TEHRAN: Iran yesterday released on bail US-Iranian academic Haleh Esfandiari, whose detention for the past three months on security charges further inflamed tensions with arch-enemy the United States.
    „I can confirm that she was released on a bail of $320,000,“ her lawyer Shirin Ebadi, the Nobel peace prize-winning rights activist said.
    The move was welcomed as „encouraging news“ by the White House, which had repeatedly called for the release of Esfandiari and three other US-Iranians held by Tehran.
    Iranian television showed pictures of Esfandiari as she left Evin prison in northern Tehran, saying she was happy to be released and that she had been well-treated in jail.
    „I feel happy. I thank those who made it possible that I can go home,“ she said.
    „They treated me very well in the section. I had a room, it was very big, it had a window. I could have air whenever I wanted. The food was very good.“ Esfandiari said.

  9. Middle East Quarterly Brief Reviews  by Michael Rubin
    Anglo-Iranian Relations since 1800. Edited by Vanessa Martin. London and New York: Routledge, 2005. 170 pp. $104.
    Great Britain has a long history in Iran; the first British ambassador visited the country at the end of the sixteenth century. British diplomats had a regular presence in Tehran from the nineteenth century on, and many of them left detailed accounts of their experiences. [1] In contrast, the social and cultural interplay of the two countries has received considerably less attention.
    Martin, a University of London historian, fills this gap with Anglo-Iranian Relations since 1800, a collection of short articles by prominent historians. Her own contribution describes the mid-nineteenth century British presence in the Iranian port city of Bushehr. University of Bristol religious studies professor Robert Gleave explores the growing realization of British officials that they needed to consider Iran’s religious clerics when making policy. Stephanie Cronin, author of Army and the Creation of the Pahlavi State in Iran,[2] rehashes old territory with a chapter on „Britain, the Iranian Military, and the Rise of Reza Khan,“ the Iranian military officer who in 1925 would declare himself shah. St. Andrews University historian Ali Ansari writes about Iran in the Western „imagination, “ a topic that could be interesting except that it lacks any quantitative analysis, so his essay contributes little.
    Far better is an essay by Jennifer Scarce, formerly of the National Museum of Scotland, who writes about Sir Robert Murdoch Smith, the military officer and diplomat who helped the Scottish museum assemble its impressive collection of Persian art. Also valuable is a short contribution by the late Sir Denis Wright, who headed a team of British diplomats to reopen the British embassy in Tehran following the 1953 coup against Prime Minister Muhammad Musaddiq.

  10. San Diego Union Tribune UN should probe women’s rights in Iran, Ebadi says
    US-based Human Rights Watch earlier this year said six women were convicted after taking part in last year’s protest. Women’s rights campaigners vowed to …

  11. Financial Times Deutschland Irans Zentralbankchef gibt sein Amt auf
    Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat den Rücktrittswunsch akzeptiert. Das meldete die Nachrichtenagentur Fars am Sonntag.

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