Israeli im Westjordanland ermordet

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Ein israelischer Zivilist ist in der vergangenen Nacht bei einem drive-by-shooting von palästinensischen Terroristen nahe der Siedlung Kedumim in Samaria getötet worden. Bei dem Opfer handelt es sich um den 29jährigen Familienvater Ido Zuldan aus der Siedlung Shavei Shomron.

Die Verantwortung für den Anschlag übernahmen die der Fatah nahe stehenden Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden. Die Gruppe hat erklärt, dass sie damit gegen das herannahende Nahosttreffen in Annapolis und die „Verbrechen Israels an den Palästinensern” protestieren wollte.

Nur wenig später verhinderte die israelische Armee an der Grenze zum Gaza-Streifen einen weiteren Anschlag. Drei bewaffnete Palästinenser hatten versucht, den Sicherheitszaun zu überwinden und in den Moshav Nativ Ha’asara einzudringen. Zwei der Terroristen wurden dabei getötet, dem dritten gelang die Flucht in den Gaza-Streifen. Die Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden, die auch für diesen Vorfall verantwortlich zeichneten, räumten im Anschluss ein, dass ein Selbstmordanschlag geplant gewesen war.

In der Zwischenzeit lässt auch der Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen nicht an Intensität nach. Allein gestern gingen fünf Kassam-Raketen und 18 Mörsergranaten im westlichen Negev nieder. Eine Soldatin musste sich wegen Schocks behandeln lassen, nachdem eine Rakete in Ashkelon eingeschlagen war. Außerdem wurden einige Gebäude beschädigt.

(Haaretz/Yedioth Ahronot, 20.11.07)

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