Exil-iranische Oppositionelle, Israelis und Europäer diskutieren gemeinsam in Berlin die Gefahren des iranischen Atomwaffenprogramms und die Bedrohung Israels durch den Iran

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Exil-iranische Oppositionelle, Israelis und Europäer diskutieren gemeinsam in Berlin die Gefahren des iranischen Atomwaffenprogramms und die Bedrohung Israels durch den Iran

 

Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB)


Pressemitteilung

 

04.05. 2008

 

 

Zum ersten Mal in Europa diskutierten am vergangenen Wochenende in Berlin exil-iranische Oppositionelle, Israelis, Amerikaner und Europäer die Bedrohung Israels und den Westen durch den Iran und die Gefahren des iranischen Atomwaffenprogramms.

Bei der vom Mideast Freedom Forum Berlin organisierten internationalen Iran-Konferenz, die unter dem Titel „Bussiness as Usual? Der heilige Krieg gegen Israel und den Westen und die deutsche Reaktion“ in Berlin-Mitte statt fand, nahmen laut Veranstaltern 370 Personen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen teil.

Im Fokus der Konferenz standen die terroristischen Methoden des iranischen Regimes gegen seine Bevölkerung und Oppositionelle im Exil, sowie die Gefahren, die für Israel und den Westen durch das iranische Atomwaffenprogramm ausgehen und das Ausbleiben umfassenderer Sanktionen durch die Bundesregierung.

Bei einer an die Konferenz gerichteten Videogrußbotschaft forderte der Friedensnobelpreisträger und Holocaust-Überlebende Professor Elie Wiesel, dass die internationale Gemeinschaft auf die Auslöschungspläne Israels durch den Iran reagieren müsse.

Die iranischen Oppositionellen kritisierten den seit Jahren geführten „Kritischen Dialog mit Teheran“. Laut dem Sprecher der Günen Partei im Iran Kayvan Kaboli, sei diese fehlgeschlagene Strategie Schuld an der Festigung des Regimes.

Der Sprecher des Forums Robin Stoller wertete die Konferenz als großen Erfolg. Laut Stoller ist es „ein Novum, dass exil-iranische Oppositionelle, Israelis, Amerikaner und Europäer gemeinsam die Gefahren, die durch das iranische Atomwaffenprogramm für Israel und die iranische Bevölkerung ausgehen, diskutieren.“ Es sei erschreckend, dass angesichts der Vernichtungsdrohungen gegenüber Israel die deutsche Bundeskanzlerin zwar die Bedrohung durch den Iran thematisiere, ihren Worten allerdings keine Taten folgen. In Deutschland, dem größten Handelspartner Irans, herrsche weiterhin „Bussiness as Usual“. Deutschland halte laut Stoller den Schlüssel zum Stop des Atomwaffenprogramms in der Hand.

Auf der Konferenz wurde die deutsche Regierung zu entschlossenem Handeln aufgefordert.

Die Einstellung der Lieferung deutscher Exportgüter im Hochtechnologiebereich, Energiesektor und Maschinenbau, würde innerhalb kürzester Zeit die iranische Republik zwingen, sein Atomwaffenprogramm zu stoppen. Der Abzug des deutschen Botschafters aus Teheran sei angesichts der iranischen Auslöschungsdrohung, Israel „von der Landkarte zu tilgen“, die adäquate diplomatische Reaktion.  Die einzige Möglichkeit einen Krieg gegen den Iran zu verhindern, seien umfassende unilaterale ökonomische und diplomatische Sanktionen.

Michael Spaney

Mideast Freedom Forum
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