KEINE GESCHÄFTE MIT DER ANTISEMITISCHEN ISLAMISCHEN REPUBLIK IRAN und mehr…

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KEINE GESCHÄFTE MIT DER ANTISEMITISCHEN ISLAMISCHEN REPUBLIK IRAN
und mehr

 


INHALTSANGABE
  1. TEIL 1 – KEINE GESCHÄFTE MIT DER ANTISEMITISCHEN ISLAMISCHEN REPUBLIK IRAN
  2. TEIL 2 – INTERESSANTE HINTERGRUNDARTIKEL NEU AUF UNSERER WEBSITE
  3. TEIL 3 – NEUES ZUM THEMA BpB UND DR. LUDWIG WATZAL
  4. TEIL 4 – PROTESTE SIND ANGEBRACHT
  5. TEIL 5 – SONSTIGES...

TEIL 1 – KEINE GESCHÄFTE MIT DER ANTISEMITISCHEN ISLAMISCHEN REPUBLIK IRAN  
 

  1. Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus – Presseerklärung: Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus gegen das Milliarden-Erdgasgeschäft der halbstaatlichen Österreichische Mineralölverwaltung Aktiengesellschaft (OMV) mit der antisemitischen Islamischen Republik Iran
    Der Präsident der Islamischen Republik Iran, Mahmud Ahmedinedschad, hat Israel mehrfach die Vernichtung angedroht, delegitimiert, auf bekannte antisemitische Weise (z. B. als „schwarze und dreckige  Mikrobe“ oder „stinkende Leiche“) diffamiert und den Holocaust geleugnet. Die von der Islamischen Republik finanzierte, mit Waffen unterstützte und auch sonst geförderte antisemitische Terrororganisation Hisbollah verbreitet über ihren Fernsehsender Al-Manar tagtäglich antisemitische Hetzpropaganda, die über Satellit (Nilsat und Arabsat) auch in Österreich und Deutschland empfangen werden kann. Berüchtigt sind insbesondere Sendungen, in denen Juden ein Ritualmord an nicht-jüdischen Kindern (mit deren Blut, so die Al-Manar-Filmszenen, Mazzeh-Brot gebacken werden soll) vorgeworfen und nach dem Vorbild der auch von Adolf Hitler empfohlenen Hetzschrift „Die Protokolle der Weisen von Zion“ eine jüdische Weltverschwörung konstruiert wird. Für antisemitische Terrorakte trägt die Islamische Republik Iran auch unmittelbar Verantwortung, wie etwa der Terroranschlag auf das jüdische Gemeindezentrum in Buenos Aires zeigt, der viele Menschenleben gefordert hat. Für jeden, der sehen und hören will, ist klar, dass  die von der Islamischen Republik Iran angestrebte Atombewaffnung den Nahen Osten destabilisieren müsste, auch Europa bedrohen würde und vor allem (aber nicht nur) gegen Israel gerichtet ist. Ahmedinedschads Drohungen sind ernst zu nehmen. Die Hoffnung auf die Rückkehr des Zwölften Imams auf der Grundlage einer religiösen Staatsdoktrin, die sogar in der Verfassung der Islamischen Republik Iran verankert ist, wird von der Führung der Islamischen Republik Iran mit der Erwartung verbunden, dass ein Krieg mit Israel „über das Schicksal der Menschheit“ entscheiden werde.
    Wer den von der Islamischen Republik Iran geplanten Völkermord verhindern will, muss sie daran hindern, sich atomar zu bewaffnen. Wer militärische Interventionen zur Verhinderung dieser Atombewaffnung vermeiden will, muss rechtzeitig dafür sorgen, dass durch umfassende und wirksame Sanktionen auf allen Ebenen – im UN-Rahmen, auf EU- und auf nationaler Ebene – Druck auf die Islamische Republik Iran ausgeübt wird. Durch Förderung von Wirtschaftsbeziehungen mit der Islamischen Republik Iran oder deren Ausbau etwa mit dem geplanten OMV-Milliarden-Erdgasgeschaft werden die notwendigen Sanktionsbemühungen konterkariert. Das gilt, was Deutschland anbelangt, z. B. auch für die umfangreichen Siemens-Wirtschaftsaktivitäten in der Islamischen Republik Iran. 
    Wir werden der gemeinsamen Verantwortung Deutschlands und Österreichs – und aller in der Bekämpfung von Antisemitismus und für die Verhinderung von Völkermord Engagierten  – nicht gerecht, wenn wir jetzt schweigen und nicht handeln. Wie viele andere in Österreich und Deutschland richten wir deshalb an die halbstaatliche Österreichische Mineralölverwaltung Aktiengesellschaft (OMV), vor allem an die am 14. Mai 2008 in Wien tagende OMV-Hauptversammlung, die Forderung: Stimmen Sie dem OMV-Milliarden-Erdgasgeschäft mit der antisemitischen Islamischen Republik Iran nicht zu! Leisten Sie keinen Beitrag zur atomaren Bewaffnung der Islamischen Republik und zu dem damit von ihr geplanten Völkermord an Israel! 
    Für den Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus 
    Daniel Kilpert                   Till Meyer

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    Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus:
    Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam e. V., Prof. Dr. Lars Rensmann , MMZ-Fellow, University of Michigan, Ann Arbor
    Amadeu-Antonio-Stiftung, Stiftungsvorstandsvorsitzende: Anetta Kahane
    Claudia Korenke, Vizepräsidentin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft
    Daniel Kilpert M.A., Stellvertretender Bundesvorsitzender des Deutsch-Israelischen Jugendforums
    Honestly Concerned e.V., Chefredakteur: Sacha Stawski
    Wissenschaftsforum der Sozialdemokratie in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern e.V., Geschäftsführender Vorsitzender: St. a.D. Klaus Faber , RA
    Initiative 9. November 1938, Abraham Dzialowski
    Demokratie & Courage, Till Meyer
    Mohammed Schams , Berlin , Senior Advisor IFI (Iranian Freedom Institute), Washington D.C.
    Peter Wirkner , Wissenschaftlicher Direktor, M.A., Mitarbeiter von MdB Prof. Gert Weisskirchen , Persönlicher Beauftragter des OSZE-Vorsitzenden zur Bekämpfung des Antisemitismus
    Milena Uhlmann , Dipl.-Pol., Berlin

     ______________________________________________________

    Der Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus ist am 18. Juni 2007 von einer Konferenz eingesetzt worden, an der 37 deutsche Nicht-Regierungsorganisationen sowie Institutionen und Personen teilgenommen haben, die in der Antisemitismusbekämpfung engagiert sind. Die Konferenz hat die Bundesregierung aufgefordert, in Anlehnung an das Vorgehen anderer Staaten einen jährlichen Bericht zur Antisemitismusbekämpfung herauszugeben und dem Bundestag zuzuleiten. Der von der Konferenz gebildete Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus hat u. a. die Aufgabe, im Sinne der am 18. Juni 2007 verabschiedeten Grundsatzresolution die Geschäfte zu führen und eine zweite Koordinierungskonferenz im Jahre 2008 nach Berlin einzuberufen.
    ______________________________________________________

    Sprecherin/Sprecher für den Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus:
    Daniel Kilpert, M.A., Herthastr. 5, 13184 Berlin; Tel.: 030 69818376, e-mail: kilpert@aol.com ; Milena Uhlmann, Dipl.-Pol., Berlin; Tel.: 0177 4910470, e-mail: milena-uhlmann@gmx.net  ; Till Meyer , Potsdam; Tel.: 0177 7492464, e-mail: till.meyer@modernes-brandenburg.de

  2. WORLD JEWISH CONGRESS – PRESS RELEASE – 12 May 2008 – World Jewish Congress president Lauder wants Austrian energy firm OMV to suspend Iran deals – Ronald S. Lauder: „Austria has a moral responsibility to fight the Iranian threat“
    NEW YORK – Ronald S. Lauder, the President of the World Jewish Congress
    (WJC) and a former United States Ambassador to Austria, has asked shareholders of the Austrian energy giant OMV to urge the company’s management to suspend multi-billion-dollar deals with Iran until Tehran fully complies with United Nations demands regarding its nuclear program.
    „Currently, the Iranian regime is openly defiant of the UN sanctions imposed against it. It threatens Israel with annihilation and sponsors terrorist groups such as Hamas and Hezbollah. Therefore, it is wrong for any Western company to sign business deals of such a magnitude with the regime in Tehran,“ the WJC President pointed out.
    Lauder added: „Because of its recent history, Austria has a moral responsibility to fight the Iranian threat. As the biggest shareholder, the government should bring its influence to bear on OMV. Like in Switzerland, politicians err if they believe that the economic interests are more important than the threat posed by Iran.“ The Austrian government still controls over 30 per cent of the shares in OMV, the largest listed company in Austria and Central Europe’s leading oil and gas corporation. Referring to Israel’s 60th anniversary, Lauder said: „OMV shareholders will meet for the Annual General Meeting in Vienna on 14 May, on the day sixty years after the independence of Israel, a country that Iran’s President Ahmadinejad wants to wipe off the map. Let’s hope that OMV decides to pursue alternative options instead of giving Iran the international recognition they so desperately seek.“
    OMV has a number of energy interests in Iran. In 2007, the company signed an agreement with Iran’s state-owned natural gas company to develop the South Pars gas field in the Persian Gulf, following a similar agreement in 2001.
    In April, OMV signed a deal with Iran to build a plant for liquefied natural gas, reportedly Iran’s biggest such contract with Europe valued at up to US $30 billion over 25 years. British Prime Minister Gordon Brown and US President George W. Bush recently announced a push for the inclusion of liquefied natural gas in the list of UN sanctions should Iran continue to ignore the demands by the UN Security Council.
    The World Jewish Congress is the international organization representing Jewish communities in over 80 countries around the world. The WJC serves as the diplomatic arm of the Jewish people to governments and international organizations.
    Media contact:
    Michael Thaidigsmann
    World Jewish Congress (Brussels Office)
    Tel: +32 2 552 09 24
    Mob: +32 485 869 584
    Email:
    press@worldjewishcongress.org
    Website:
    www.worldjewishcongress.org

  3. MIDEAST FREEDOM FORUM BERLIN – PRESSEMITTEILUNG  – MIDEAST FREEDOM FORUM BERLIN FORDERT: KEINE GESCHÄFTE MIT DEM IRAN!  – KEIN MILLIARDENDEAL ZWISCHEN ÖSTERREICHISCHER OMV UND DEM IRAN! 
    Am 14. Mai 2008 findet in Wien das Aktionärstreffen des österreichischen Energiekonzerns OMV statt. Dort kommt auch das von OMV mit dem Iran geplante Milliardengeschäft zur Sprache, das die strategische Handelspartnerschaft zwischen Europa und den Vernichtungsantisemiten in Teheran einzuleiten droht. 
     
    Der österreichische Staat ist der größte Anteilseigner an OMV. 
    Das Regime in Teheran wiederholt beständig seine Ankündigung, Israel vernichten zu wollen. Der iranische Präsident leugnet den Holocaust, die historisch bisher präzedenzlose Vernichtung der europäischen Juden unter maßgeblicher Tatbeteiligung auch zahlloser Österreicher. 
    Europäische Gelder aus Geschäften mit dem Iran fließen in das Nuklearprogramm der Mullahs, eines Regimes, das aufgrund seines handlungsleitenden Vernichtungswahnes weder politischer noch Handelspartner sein kann. 
    Das MFFB Berlin, Organisator der internationalen Iran-Konferenz „Business as usual? Das iranische Regime, der heilige Krieg gegen Israel und den Westen und die deutsche Reaktion“, die am 2. und 3. Mai 2008 in Berlin stattfand, fordert die OMV dazu auf, kein Milliardengeschäft mit dem Iran abzuschließen.
     
    Darüberhinaus fordern wir auch deutsche Unternehmen, allen voran Siemens und die Linde AG dazu auf, sich vollständig aus Geschäften mit dem Iran zurückzuziehen. Deutschland als wichtigstem Handelspartner des Iran kommt hier besondere Bedeutung zu. 
    Wir fordern die deutsche Bundesregierung dazu auf, sowohl unilateral wie multilateral geeignete Maßnahmen zu ergreifen, den Iran politisch und diplomatisch vollständig zu isolieren. 
    Wir fordern Investmentbanken dazu auf, die Aktien derjenigen Unternehmen abzustoßen, die weiterhin Handel mit dem Iran treiben. 
    Die iranische Atombombe ist mit allen dafür notwendigen und geeigneten Mitteln zu verhindern. 
    Berlin, 13. Mai 2008 
    Presse Mideast Freedom Forum Berlin, Phone: +49 (0)176 61590850, Fax: +49 (0)30 700 143 1010

  4. B’nai B’rith Europe – A Division of B’nai B’rith International – Press Release: OMV should cancel 22 billion Euro deal with Iran
    Austrian company OMV should cancel 22 billion Euro deal with Iran BBE President Reinold Simon: „Iranian nuclear bomb has to be prevented by any means necessary“
    Wednesday May 14 the OMV shareholders‘ meeting will be taking place in Vienna. During this meeting the topic of a planned 22 billion Euro deal with Iran will be discussed.
    We protest the deal between Iran and Austrian conglomerate OMV partly owned by the Austrian government which is its largest shareholder. Under this agreement, OMV would develop Iranian gas and oil fields along the Persian Gulf. Its investments in Iran’s energy sector would significantly increase the finances Tehran has available for its nuclear program.
    Dealing with a regime that threatens to wipe Israel off the map, that denies the Holocaust and that works to develop a nuclear bomb is completely unacceptable. We therefore call on OMV to cancel its deal with Iran. Moreover, we demand that the Austrian government instead impose effective and comprehensive sanctions to isolate the Iranian regime politically and economically. The Iranian nuclear bomb has to be prevented by any means necessary.
    Reinold Simon
    President, B’nai B’rith Europe
    May 12, 2008
    B’nai B’rith Europe is part of the worldwide Jewish organisation B’nai B’rith International. B’nai B’rith was established in New York in 1843 and is represented in Europe for over 130 years. Its members are organised in more than 150 associations or Lodges in 29 European countries.sto
     

  5. WIRTSCHAFTSBLATTVor OMV-Hauptversammlung hagelt es Proteste gegen Deal mit dem Iran – Im Vorfeld der Hauptversammlung rüsten Aktivisten zum Feldzug gegen die OMV. Sie soll auf das geplante Milliardengeschäft mit dem Iran verzichten, wird gefordert. Gottseidank ist in Österreich Kritik möglich, kontert die OMV.
    So einfach gestrickt ist die Welt nach Ansicht von Aktivisten: Läßt sich der österreichische Energiekonzern OMV auf ein im Vorjahr angekündigtes Milliardengeschäft mit dem Iran ein, hat das Regime in Teheran bald Geld genug für sein Nuklearprogramm und den Bau einer Atombombe, die, wie man weiß, zur Vernichtung von Israel eingesetzt werden könnte.
    Im Vorfeld der OMV-Hauptversammlung (14. Mai, 14 Uhr, Austria Center Vienna) schießen sich verschiedenste Gruppierungen auf Österreichs größten Energiekonzern ein. Das Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB) etwa fordert die OMV dazu auf, kein Milliardengeschäft mit dem Iran abzuschliessen. „Darüberhinaus fordern wir auch deutsche Unternehmen, allen voran Siemens und die Linde AG dazu auf, sich vollständig aus Geschäften mit dem Iran zurückzuziehen. Deutschland als wichtigstem Handelspartner des Iran kommt hier besondere Bedeutung zu. Wir fordern die deutsche Bundesregierung dazu auf, sowohl unilateral wie multilateral geeignete Maßnahmen zu ergreifen, den Iran politisch und diplomatisch vollständig zu isolieren. Wir fordern Investmentbanken dazu auf, die Aktien derjenigen Unternehmen abzustoßen, die weiterhin Handel mit dem Iran treiben“, so das MFFB in einer Aussendung….

  6. Die Presse – Iran: Protest von OMV-Aktionären gegen Iran-Geschäfte
    Bei der Hauptversammlung im Austria Center Vienna am Mittwoch droht Tumult. Neben der OMV stehen auch die Schweiz und Deutschland in der Kritik.
    Wien. Die OMV steht im Kreuzfeuer der Kritik: Im April 2007 unterzeichnete die OMV (31,5 Prozent der Aktien befinden sich im Staats-Eigentum) einen Vertrag mit dem Iran. 22 Mrd. Euro sollten über den Zeitraum von 25 Jahren in der islamischen Republik investiert werden, konkret geht es um die Entwicklung von Erdgasfeldern am persischen Golf.
    Für die Mittwoch im Austria Center Vienna stattfindende Hauptversammlung haben eine Reihe von Organisationen Proteste angekündigt: Die Protest-Phalanx reicht von der linken, antideutschen Gruppierung „Cafe Critique“ über die jüdische Loge B’nai B’rith bis hin zur israelnahen Organisation „Réalité EU“ und zur Lobby-Gruppe „Stop the Bomb“. Ihr Slogan: „Keine Geschäfte mit den Mullahs“, gerade Österreich dürfte dem Iran – dessen Präsident Israel mit der Auslöschung droht – bei der Finanzierung seines Nuklearwaffenprogramms nicht zu Diensten sein.
    Simone Dinah Hartmann, Sprecherin von „Stop the Bomb“ kündigt an, dass „Aktivisten-Aktionäre bei der Hauptversammlung Fragen in Richtung des Iran-Geschäfts stellen werden“.
    Die Protest-Kampagne gegen die OMV läuft schon seit einigen Monaten, zuletzt veranstaltete „Stop the Bomb“ am 3. und 4. Mai eine Konferenz über die „iranische Bedrohung“ an der Universität Wien.
    Die Organisation, die sich nach Angaben von Sprecherin Simone Dinah Hartmann, „ausschließlich aus Spendengeldern finanziert“, will die Aktivitäten in Zukunft noch verstärken: „Stop the Bomb“ will Investoren dazu gewinnen, OMV-Aktien „aus Protest“ abzustoßen….

     

  7. STANDARD Iran: Druck auf OMV wächst – Jüdischer Weltkongress fordert Aus für Gasgeschäft
    New York/Wien – Vor der Hauptversammlung (HV) der
    OMV am Mittwoch wächst der internationale Druck auf den österreichischen Energiekonzern, das geplante Gasgeschäft mit dem Iran fallen zu lassen. Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses und ehemalige US-Botschafter in Österreich, Ronald Lauder, hat die Aktionäre aufgefordert, vom OMV-Management die Aussetzung der auf mehr als 20 Mrd. Euro geschätzten Investition in iranische Gasfelder und eine Verflüssigungsanlage zu fordern, solange sich Iran der UN-Forderung nach einem Ende der Urananreicherung widersetzt und Israels Existenz bedroht….

  8. STANDARD Der Iran und die OMV – Vor der Hauptversammlung stellt sich die Frage, ob die OMV rund 22 Milliarden Euro in die Entwicklung iranischer Gasfelder investieren soll
    Das hier wird eines der gefürchtetsten journalistischen Produkte, nämlich ein „einerseits-andererseits“-Kommentar. Es geht um die Frage, ob die
    OMV rund 22 Milliarden Euro in die Entwicklung von Gasfeldern im Iran investieren soll.  
    Am kommenden Mittwoch ist die Hauptversammlung des österreichischen Gas- und Ölkonzerns, der zu 30 Prozent immer noch im Besitz der Republik ist. Die USA erklären, der OMV-Vertrag sei ein Bruch der von den UN wegen der iranischen Atompolitik verhängten Sanktionen. Der Präsident des „World Jewish Congress“ (WJC), der frühere US-Botschafter in Österreich, Ronald Lauder, hat an die Aktionäre der OMV appelliert, das Abkommen mit dem Iran zu suspendieren, solange dieser weiter gegen das Atomabkommen verstößt, den Terrorismus sponsert und Israel mit der Vernichtung bedroht…

  9. IRAN PRESSTV –  OMV under pressure to suspend Iran deals 
    The World Jewish Congress has demanded shareholders of OMV to twist the Austrian oil and gas major’s arm to suspend deals with Iran.
    „It is wrong for any Western company to sign business deals of such a magnitude with the regime in Tehran,“ World Jewish Congress (WJC) President Ronald S. Lauder said in a statement Monday.
    „The Iranian regime is openly defiant of the UN sanctions imposed against it. It threatens Israel with annihilation and sponsors terrorist groups such as Hamas and Hezbollah,“ Lauder, a former US ambassador to Austria, alleged.
    He claimed that Austria has a ‚moral responsibility‘ to combat „the Iranian threat“.
    Ahead of OMV’s Wednesday general meeting, Lauder called on the Austrian government to pressure group to suspend projects in the oil-rich country.
    Austrian government has a 30-percent stake in OMV, the biggest oil and gas group in Central Europe.
    „Let’s hope that OMV decides to pursue alternative options instead of giving Iran the international recognition…,“ WJC chief noted.
     
     
    1. Es geht auch anders…
      WirtschaftsBlatt.at –
      Shell steigt aus iranischem Erdgas-Projekt aus
      Im vergangenen Jahr hat die heimische OMV ein umstrittenes Abkommen über die gemeinsame Erdgasförderung mit NIOC geschlossen. Das Gesamtvolumen des Projekts …

  10. Wiener Zeitung – Christian Ortner am Samstag  OMV – „Österreicher mit Verantwortung“? 
    Ist Österreich im Begriff, potenzieller Mittäter des nächsten Holocaust zu werden? Ein jüngst in der renommierten und einflussreichen israelischen Tageszeitung „Jerusalem Post“ publizierter Kommentar unter dem Titel „Österreich – der iranische Brückenkopf in Europa“ legt diesen Schluss nahe. Denn indem die teilverstaatlichte OMV („Österreicher Mit Verantwortung“) im Begriff sei, 22 Milliarden Euro in die Ausbeutung iranischer Erdgasfelder zu investieren, missachte die Regierung in Wien die wichtigste Konsequenz aus dem Holocaust, argumentiert der Kommentar: nämlich das Existenzrecht Israels…
     
  11. Stuttgarter Friedensinitiative Keine Atomwaffen für Iran! Keine Geschäfte mit Holocaustleugnern! Solidarität mit Israel!
    SIEHE http://www.honestly-concerned.org/Temp/Stuttgarter-Friedensinitiative_Iran_Mai2008.pdf
  12. Audioaufzeichnung der Berliner Iran-Konferenz „Business as Usual“ als Download
     
    Da es noch ein wenig dauern wird, bis die Audio- und auch Videoaufzeichnungen der Iran-Konferenz auf der Website des Mideast Freedom Forums Berlin verfügbar sein werden, vorab die komplette Audioaufzeichnung der Konferenz  (281 MB) als mp3-Download Datei: http://rapidshare.de/files/39381274/Iran-Conference__in_Berlin__2.-3.5.2008_.zip.html 


    1. CASTOLLUX „Es gilt das gesprochene Wort“ 
      Es gibt sehr wenige Frauen in der westeuropäischen Welt, die unerschrocken und mutig ihre Stimme gegen das iranische Terrorregime erheben.
      Zu ihnen zählt zweifellos Nasrin Amirsedghi, die ich zu meinen Freundinnen zählen darf.
      Sie hat am 3. Mai in Wien eine Rede gehalten, die es unbedingt verdient, veröffentlicht zu werden.
      Ohne viele Worte: „Danke, Nasrin für dein Engagement, dein großes Herz und für deinen Mut!“
      Berlin, 3. Mai 2008,
      Rede von Nasrin Amirsedghi
      Internationale Iran-Konferenz – Business As Usual? Das iranische Regime, der Heilige Krieg gegen Israel und den Westen und die deutsche Reaktion
      Gottesstaat und Menschenrecht – Der Charakter des iranischen Regimes – „Die Stellung der Frau im Gottesstaat Iran“
         
       

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TEIL 2 – INTERESSANTE HINTERGRUNDARTIKEL NEU AUF UNSERER WEBSITE  


  1. HC Einseitigkeit und Fotojournalismus
    Originalquelle:
    HonestReporting
    Zeigen Nachrichtenbilder und Filme das gesamte Bild?
    Ein Bild kann ein Ereignis eindringlicher darstellen als ein Text. Oft benutzen Medien Fotografien und Filme, die Details, Zusammenhänge oder Einblicke in eine Begleitstory vermitteln. Diese Nachrichtenbilder und Filme sind eines der wichtigsten Werkzeuge, die Medien benutzen.
    Genauso jedoch wie Nachrichtenbilder und Filme in bedeutendem Maße helfen können, über ein Ereignis zu berichten, können sie Leser und Zuschauer auch in die Irre führen und die wahren Fakten eines Ereignisses unterminieren. Manchmal wird dies absichtlich getan. In anderen Fällen ist es das Ergebnis schlampiger Redaktionsarbeit. Unabhängig von den Ursachen ist Einseitigkeit bei Bildmaterial eine sehr gefährliche Sache, insbesondere dann, wenn der Nahe Osten betroffen ist….

  2. HC Sieben Prinzipien der Medienobjektivität
    Originalquelle:
    HonestReporting
    Da die Medien eine bedeutende Rolle bei den Ereignissen in Nahost spielen, geben wir Ihnen im Folgenden einige Hilfestellungen, die sicherstellen sollen, dass Sie mehr als nur ein passiver Zuschauer sind.

    Seit dem Ausbruch der Gewalt in Nahost am 29. September 2000 wurde immer wieder große Sorge über die einseitige Berichterstattung der Medien geäußert. Dabei wurde schmerzhaft klar, dass die Manipulation durch die Medien zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung heutzutage ein Schlüsselaspekt für den Kampf im Nahen Osten ist.
    Wir erwarten von Journalisten, Unabhängigkeit und Objektivität zu wahren – und sicherlich nicht, „Kooperation“ mit der einen Seite des bewaffneten Kampfes zu versprechen. Doch als ein Vertreter des staatlichen italienischen Fernsehens eine Entschuldigung auf Arabisch für das Filmen des brutalen Lynchens zweier Israelis in Ramallah äußerte und versprach, in Zukunft mehr mit der Palästinensischen Autonomiebehörde zu kooperieren, wurde die westliche Erwartung an Journalisten erschüttert….

  3. HC Voreingenommenheit begreifen
    Originalquelle: HonestReporting.com
    Man klickt auf MSNBC.com und bemerkt eine brandneue Entwicklung im Nahen Osten. Wie sollte man vorgehen, um die Nachricht zu analysieren? Es gibt gewisse Fragen, die man im Hinterkopf halten kann, die darunter liegende Voreingenommenheit offen legen, zum Beispiel:
    • Werden Gewalttaten, die sich direkt gegen Zivilisten richten, als „Terror“ bezeichnet? Wenn nicht, stimmt das mit der Medienpolitik bezüglich anderer Konfliktzonen auf der Welt überein?
    • Wenn Gewalt berichtet wird, wird der Ablauf des Ereignisses deutlich dargestellt – welche Seite angegriffen wurde und welche Seite zurückschlug?
    • Wird für eine Seite des Konflikts Mitgefühl ausgelöst, durch die Darstellung ihrer Opfer in personifizierenden Begriffen (d.h. durch Einbezug persönlicher Informationen wie dem Namen des Opfers, sein Alter, familiäre Beziehungen oder seinen Beruf)?….

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TEIL 3 – NEUES ZUM THEMA BpB UND DR. LUDWIG WATZAL 


  • Jüdische Zeitung – Mai 2008

  1. SIEHE DAZU AUCH…
    ZUKUNFT – Informationsblatt des Zentralrats der Juden in Deutschland –
    Nahostexperte agiert gegen Israel
    http://www.honestly-concerned.org/Temp/ZUKUNFT_Watzal_2008-05.pdf
  2. ACHGUT Erst war der Ludwig krank, jetzt spricht er wieder, Gott sei Dank! –
    Dienstag, 20.05.2008 19.30 Uhr Studio
    Information und Diskussion
    60 JAHRE STAAT ISRAEL – 60 JAHRE NAKBA
    Mit Dr. Ludwig Watzal.
    Die Gründung des Staats Israel im Mai 1948, für viele Juden die Erfüllung eines Traums, wurde für Hunderttausende arabischer Palästinenser, die aus ihrem Land verjagt, deren Dörfer dem Erdboden gleichgemacht wurden, zum Alptraum: An-Nakba, „die Katastrophe“. Dr. Ludwig Watzal, einer der besten deutschen Kenner des israelisch-palästinensischen Konflikts berichtet über das tragische Geschehen von damals und analysiert seine bis heute fortwirkenden Folgen.
    Eintritt: frei
    Veranstalter: Friedensforum Düsseldorf
    http://www.zakk.de/termine/details.php?ID=6308
    Siehe auch:
    http://www.friedenskooperative.de/nahost.htm


    1. DR. WATZAL IST – NATÜRLICH NUR WÄHREND SEINER FREIZEIT – AUCH SONST WEITER ÄUSSERST AKTIV (wenn auch vorsichtiger):
      Rheinischer Merkur Nr. 19, 08.05.2008 
      http://www.watzal.com/Segev_Die_Ersten_Israelis.pdf
       

      • Erinnert doch irgendwie an….
        ACHGUT
        Was ist schon dabei? Er hat es doch nur in seiner freien Zeit getan!
        Rafah – Tags war Awad al-Kik ein geachteter Lehrer für Naturwissenschaften und Rektor an einer Schule der Vereinten Nationen im Gazastreifen. Nachts baute er nach Aussage von palästinensischen Extremisten Raketen für den Islamischen Dschihad. Der israelische Luftangriff, bei dem der 33-Jährige vergangene Woche getötet wurde, brachte nicht nur dieses Doppelleben ans Tageslicht. Erschüttert wurde auch ein UN-Hilfswerk, das sich ohnehin ständig gegen israelische Vorwürfe zur Wehr setzen muss, es biete Guerillakämpfern Unterschlupf, die den jüdischen Staat zerstören wollen.
        http://derstandard.at/?url=/?id=3330635  
         
          
              

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TEIL 4 – PROTESTE SIND ANGEBRACHT  
  

  1. TAGESSPIEGEL „Sie feiern mit der Angst vor Raketen“ In gängigen türkischen Blättern spielte der Gründungstag Israels keine Rolle
    In der vergangenen Woche hat der Senat die Mittel für Projekte gegen Antisemitismus aufgestockt. Den türkischen Zeitungen in Deutschland war das aber keine Berichterstattung wert. Dabei sollen damit auch die judenfeindlichen Tendenzen bei muslimischen Jugendlichen bekämpft werden, die bei ihnen laut einer Studie des Bundesinnenministeriums weiter verbreitet sind als in der deutschen Bevölkerung. Auch der 60. Gründungstag Israels spielte in den gängigen türkischen Blättern wie „Hürriyet“, „Türkiye“ und „Milliyet“ keine Rolle. Ganz anders hingegen in der islamistischen „Milli Gazete“, die in Deutschland eine gedruckte Auflage von 3000 Exemplaren hat. Das vom Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtete Blatt schrieb am Sonntag: „Auch im 60. Gründungsjahr ist Israel, das Blut, Brutalität und Terror alltäglich gemacht hat, ein Ungemach für die Welt.“
    Im Text schrieb diese Zeitung, was wohl auch viele Türken in Deutschland denken, wenn sie Bilder aus Israel sehen. „Der zionistische Staat Israel, der es nicht schafft, auf dem von ihm besetzten palästinensischen Boden die Juden, die er in der ganzen Welt einsammelt, zufrieden zu stellen, und der auch bei den Muslimen und Christen Staatsterror anwendet, feiert mit der Angst vor Kassam-Raketen sein 60-jähriges Bestehen.“
    Angesichts der Angst, die die Bewohner der israelischen Städte durchleben, in denen immer wieder die Sirenen läuten, ist der Text durch und durch zynisch gemeint. Immerhin ist die Kassam-Rakete eine von der palästinensischen Hamas entwickelte Rakete. Sie wird für Angriffe gegen israelische Städte eingesetzt. Zunächst trafen sie hauptsächlich die Dächer und Balkone. Im Juni 2003 gab es die ersten zwei israelischen Todesopfer durch Kassam-Beschuss; bis Mai 2007 stieg die Zahl der Opfer auf zehn. Doch die wenigsten Muslime haben Mitleid mit diesen Menschen. Sie sehen nur das Leid der Palästinenser.
    „Milli Gazete“ ist laut Verfassungsschutzbericht in der Vergangenheit noch weiter gegangen. Am 22. August 2006 hieß es unter der Überschrift „Hat Hitler die Juden verbrannt?“, die Zahl von sechs Millionen Juden sei eine Lüge. Ferner zweifelte das Blatt die Existenz von Gaskammern an.
    Suzan Gülfirat

  2. ZUM ÄRGERN
    SAARBRUECKER Unter guten Freunden – Israel braucht von Deutschland vor allem eins: mehr Kritik  Von Susanne Knaul
    Wenn Israel morgen sein 60-jähriges Bestehen feiert, dann geschieht das mit einem fröhlichen und mit einem bangen Auge. Wirtschaftswachstum, diplomatische Errungenschaften und die Integration hunderttausender Immigranten stehen im Schatten neuer Bedrohungen und der völligen Perspektivlosigkeit im Friedensprozess mit den Palästinensern. Bei den Verhandlungen mit den Palästinensern lässt sich Israel vom Ausland ungern unter die Arme greifen. Der Regierung reicht es, dass der Westen die Hamas boykottiert, solange diese nicht von ihrem Ziel ablässt: der Zerstörung Israels. Dabei würde im Vergleich zur palästinensischen Führung im Westjordanland eher Israel den Titel „entfant terrible“ verdienen.
    Es ist in erster Linie die israelische Untentschlossenheit, die einen Fortschritt der Verhandlungen verhindert. Der israelische Premier Ehud Olmert hat trotz wiederholter Zusagen die illegalen „Siedlervorposten“ bis heute nicht aufgelöst. Stattdessen wird im palästinensischen Ost-Jerusalem und in den jüdischen Siedlungen weitergebaut, während Straßenblockaden und militärische Kontrollpunkte die palästinensischen Sicherheitsdienste an ihrer Arbeit hindern.
  3. ZUM ERBRECHEN: „HAPPY“ BIRTHDAY, ISRAEL!
    ZEIT ONLINE
    60 Jahre Israel/ Israel muss sich seiner Geschichte stellen Die Staatsgründung Israels 1948 fällt zusammen mit der Enteignung der Palästinenser. Solange Israel dies ignoriert, ist keine Lösung des Nahost-Konflikts möglich Von Ilan Pappé
    Ilan Pappé wurde 1954 in Haifa geboren. Seine Eltern sind in den 30er Jahren aus Deutschland geflüchtet. Pappé studierte an der Hebräischen Universität von Jerusalem und promovierte in Oxford. Zwischen 1993 und 2000 war er Akademischer Leiter des Research Institute for Peace in Givat Haviva. Bis 2007 lehrte Pappé politische Wissenschaften an der Universität Haifa. Derzeit hat er einen Lehrauftrag an der University of Exeter in England.
    Es gibt nur wenige Zusammenhänge, die so sensibel sind wie der zwischen dem Holocaust, Israel und dem, was die Palästinenser al-Nakbah (die Katastrophe) nennen. Daher überrascht es nicht, dass sich Wissenschaftler, Journalisten und Essayisten, die sich mit dem Palästinakonflikt beschäftigen, jeweils nur einem dieser drei Themenkomplexe gewidmet haben, ­ als gebe es keine Verbindungen zwischen ihnen. Sechzig Jahre nach dem Beginn der Enteignung der Palästinenser ist es höchste Zeit, diesen Konflikt zu verstehen und zu seiner Lösung beizutragen.

    1. ZUM ÄRGERN
      socialistreview.org.uk Israel, the Holocaust and the Nakba
      Feature by Ilan Pappe, May 2008
      Sixty years ago half of Palestine’s population was expelled when the state of Israel was created. Acclaimed anti-Zionist historian Ilan Pappe looks at the legacy of the Nazi persecution of Jews, and the complicity of world leaders, past and present, in maintaining the occupation in Palestine.
      Very few matrixes can be as sensitive as that of the Holocaust, Israel and the Palestinian Catastrophe of 1948 (known as the Nakba). It is no wonder that very few people in the past have attempted to comment on the nexus between the Holocaust, the Nakba and a solution for the Palestine question. To all intents and purposes, researchers, journalists and essayists who were, and still are, interested in the Palestine question preferred to deal with each of the subject matters separately – as if there is no connection whatsoever between them. But the connection is there and is highly important both for students of the Israel/Palestine question and for the future of this torn country.
  4. AUF DIESE ART VON PLURALITÄT PFEIFEN WIR… „NETTE“ GEBURTSTAGSWÜNSCHE DER JÜDISCHEN ZEITUNG FÜR DEN STAAT ISRAEL…
    Eine klischeehafte Titelseite…

    …Geburtstagsgrüße von Rolf Verleger gleich mit inbegriffen

     

  5. NA TOLL…. Zwei Staaten in Palästina?
    Das „Recht auf Rückkehr“ zur Zerstörung staatlicher jüdischer Souveränität,… 
    … gefördert von der deutschen Linken unter Einschluß der Aufwertung der Hamas:

    Von: Bündnis 90/Die Grünen Berlin [mailto:info@gruene-berlin.de]
    Gesendet: Freitag, 9. Mai 2008 12:35
    An: Bilkay Öney
    Betreff: LAG Frieden und Internationales: Einladung Di 20.05.08

    Zwei Staaten in Palästina?
    Das Konzept der Ein-Staaten-Lösung
    und die aktuellen Entwicklungen in Nahost
    Diskussionsveranstaltung am Dienstag den 20.05.2008 mit:
    Omar Barghouti
    Palästinensischer Publizist und Politikberater
    Prof. Dr. Fanny-Michaela Reisin
    Präsidentin der Internationalen Liga für Menschenrechte und Gründungsmitglied der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost
    Liebe Freundinnen und Freunde,
    Herzlich lädt die Landesarbeitsgemeinschaft für Frieden und Internationales von Bündis90/ Die Grünen Berlin euch
     zu unserer Diskussionsveranstaltung
    am 20.05.2008 um 19 Uhr ein.
    Zum 60. Mal jährt sich in diesem Frühling die Gründung des Staates Israel und der Ausbruch des ersten Arabisch-Israelischen Krieges. Der Krieg von 1948-49 stellte sowohl für die arabischen als auch die jüdischen BewohnerInnen Palästinas einen der einschneidendsten Wendepunkte ihrer Geschichte dar. Dem jüdischen Staat gelang es, sich im Verlauf der Kampfhandlungen zu konsolidieren, wohingegen Hunderttausende der arabischen Bewohner PalästinasInnen ihre ursprüngliche ursprüngliche Heimat verloren.
    Diesen 60. Jahrestag wollen wir nun zum Anlass nehmen, um mit Fanny-Michaela Reisin und Omar Barghouti über die Zukunft Palästinas zu diskutieren. Nicht nur die palästinensische Autonomiebehörde und Israel, sondern auch das Nahost-Quartett und die deutsche Bundesregierung haben sich auf eine Zwei-Staaten-Lösung festgelegt . Doch ihre Umsetzung scheint durch die fortschreitende israelische Besiedlung des Westjordanlandes, die Errichtung der Sperrmauer, durch die von beiden Seiten begangenen Gewaltakte und die internationale Isolation der Hamas mehr als ungewiss. Fraglich ist, welche Schritte unternommen werden müssten, um die Gründung eines unabhängigen palästinensischen Staates neben Israel trotz der jetzigen Situation zu ermöglichen. In seinem Vortrag wird sich Omar Barghouti mit alternativen Lösungsansätzen wie dem Modell einer Ein-Staaten-Lösung auseinandersetzen und die möglichen Konsequenzen für Israelis und PalästinenserInnen aufzeigen. In der Folge wird Fanny-Michaela Reisin zu den Thesen Barghoutis Stellung beziehen.
    Die Veranstaltung wird um 19 Uhr am Dienstag den 20.05.2008
    im Abgeordnetenhaus zu Berlin stattfinden.
    Die Adresse ist Niederkirchnerstr. 5, 10111-Berlin.
    Genaue Raumnummer bitte dem Display im Foyer des Abgeordnetenhauses entnehmen.
    Die Vorträge und die Diskussion werden in Englisch sein.
    Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
    Mit grünen Grüßen,
    Die SprecherInnen der LAG Melanie und Niko.
    Melanie Müller
    Melanie_mueller@email.de
    Tel.: (030) 6174 9920
    Niko Pewesin
    niko.pewesin@googlemail.com
    Tel. (030) 89734740
    Weitere Informationen zur LAG: http://friedeninternat_blog.gruene-berlin.de/

  6. „NETTE“ antisemitische Karikatur und mehr zum ärgern von LINKEZEITUNG.DE  
    LINKE ZEITUNG60 Jahre nach Deir Yassin

    1. [Israel – unsere Geschichte] Wir Juden werden seit Jahrhunderten verfolgt …
    2. Während gewalttätiger Progrome wurden wir aus unseren Häusern vertrieben! [Neue Siedlungen]
    3. Die Besatzer pferchrten uns in dreckige Ghettos! [Bantustan West Bank]
    4. Wenn wir uns wehrten, büßten wir mit kollektiver Bestrafung.
    5. Israel sei Dank für das Ende der Unterdrückung.
    Diese Karikatur vom 12.März vom südafrikanischen Karikaturisten Zapiro, die später von David Saks, dem Vertreter des  südafrikanischen Zentralrats der Juden angegriffen wurde, löste  landesweit eine Debatte aus.
    Als 10Jähriger, der in Johannesburg aufwuchs, feierte ich vor 60 Jahre die Geburt Israels. Ich akzeptierte zweifellos die dramatischen Berichte der sog. selbstverteidigenden Aktionen gegen die arabische Gewalt, um den jüdischen Staat zu sichern. Die Art von Indoktrinierung, die der südafrikanische Cartoonist in seinen Arbeiten so beißend entlarvt, und die Schreiberlinge wie  David Saks vom südafrikanischen Zentralrat der Juden (Jewish Board of Deputies) auf die Palme bringen . Als ich mich  später im Freiheitskampf  engagierte, wurde mir die Ähnlichkeit mit der palästinensischen Sache, der Landenteignung und dem Geburtsrecht durch expansionistische Siedler bewusst. Ich sah, dass der rassistische und koloniale Charakter beider Konflikte viel mehr mit einander gemein hatten, als andere Konflikte. Als Nelson Mandela feststellte, dass  wir als Südafrikaner wissen, dass unsere Freiheit ohne die Freiheit der Palästinenser unvollkommen sei, sprach er nicht nur zu unserer muslimischen Gemeinschaft, von der man erwarten darf, daß sie unmittelbares Mitgefühl empfinden, sondern zu allen Südafrikanern, eben wegen genau unserer Erfahrung  mit der rassistischen und kolonialen Unterwerfung, und weil wir  die Werte internationaler Solidarität so gut verstünden….  

  7. Passend zu der zentralen Geburtstagsfeier in der Frankfurter Paulskirche…
    HR2 – hr2-kultur | Doppel-Kopf –
    Am Tisch mit Uri Avnery, „Friedenskämpfer“
    Mittwoch, 14. Mai 2008, 12:05 Uhr
    Der Journalist und Friedensaktivist kam im September 1923 als Kind großbürgerlicher Eltern im niedersächsischen Beckum zur Welt. Einer seiner Hannoveraner Mitschüler im der Kaiserin Auguste Viktoria-Schule war Rudolf Augstein. 1933 wanderte die jüdische Familie aus.
    In Palästina kämpft Helmut Ostermann, der nun Uri Avnery heißt und mit seiner deutschen Vergangenheit gebrochen hat, in den Reihen der jüdischen Untergrundarmee Irgun. Nach der Staatsgründung schließt er sich der Hagana an, der israelischen Verteidigungsarmee von David Ben Gurion, wird 1948 schwer verwundet. Seine in Deutschland sechzig Jahre danach erscheinende Erinnerung an diese Zeit werden im Israel ein Bestseller. Mit dem Gewinn gründet Avnery ein Nachrichtenmagazin nach dem Vorbild der englischen Times. Vierzig Jahre lang leitet er Haolam Haseh – Diese Welt, entwickelt Israels beständigste Opposition. Avnery setzt sich für ein „Israel ohne Zionismus“ und einen tiefgreifenden Dialog mit den arabischen Nachbarn ein, zehn Jahre vertritt Avnery seinen Friedensblock im israelischen Parlament. Ganz nebenbei trifft er – was in Israel verboten ist – mit Arafat zusammen und stellt die ersten Weichen für die Verhandlungen von Oslo und Madrid. Jochanan Shelliem sprach mit ihm in Tel Aviv.

  8. FAZ–  60 Jahre Israel/ Israel läuft die Zeit davon  – Von Jörg Bremer
    Lang sind die Reden über die Vergangenheit, kurz aber die Ausblicke auf die nächsten sechzig Jahre
    08. Mai 2008 Israel blickt auf eine Erfolgsgeschichte zurück. Das Symbol dafür ist noch immer die fruchtbar gemachte Wüste, auch wenn aus dem Herkunftsland der Jaffa-Orangen längst eine Großmacht in Forschung und Technologie geworden ist. Wirtschaftlich ist der Staat der Juden stärker als alle seine Nachbarn zusammen. Israel exportiert mehr, als es einführt.
    Seit seiner Gründung vor sechzig Jahren hat Israel Millionen von Einwanderern aus aller Herren Ländern integriert. Es gelang, die überwiegend europäisch geprägten Immigranten der Staatsgründerzeit mit der heutigen Mehrheit aus arabischen Ländern zu verschmelzen. Die demokratische Verfassung sorgte dafür, dass die orientalischen Israelis in allen Institutionen, auch an der Spitze des Staates, repräsentiert sind.

  9. Mazel Tov, Israel!“ und als Geschenk dazu ein mit antisemitischen Verschwörungstheorien geschmückter Text… Ekelhaft! 
    Internationale Politik
    Verschwörungstheoretiker! Antisemiten!
    Debatte von Alan Posener und Lorenz Jäger
    Erschienen in: Ausgabe Mai
    Gibt es in Deutschland überhaupt eine Israel-Lobby wie in den USA? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja, ist sie ganz klein oder – im Gegenteil – übermächtig groß? Schlägt sie dauernd mit der Antisemitismus-Keule um sich? Sind die hiesigen Antisemiten in Wahrheit Antiamerikaner? Und die proisraelischen Proamerikaner verkappte Antieuropäer? Ein Versuch, die Positionen aufeinanderprallen zu lassen.
    […]
    Wie bei der allgemeinen Richtung des Instituts nicht verwunderlich, wurden „antisemitische Diskurselemente“ in der deutschen Tagespresse ausgemacht. Auch die Publizistik ist also eine wirkende Kraft: Neben und über die Realität schieben sich ideologische Formungsversuche, die im Zweifelsfall dann auch die Politik beeinflussen können – reden wir also von einer Diskurs-Lobby, von einem lautstarken und (geben wir es zu) manchmal nicht unintelligenten militärisch-ideologischen Komplex.
    Bitte weiterlesen…. 

     


    1. WELT DEBATTE Gibt es in Deutschland eine Israel-Lobby? – Alan Posener
      Kürzlich erregte ich mit der Behauptung Anstoß, Israels Lobby in Deutschland bestehe aus sechs Millionen toten Juden.
      Einer, der sich besonders über diese polemische Zuspitzung empörte, war Lorenz Jäger, Israel-Experte im Feuilleton der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Ihn lud nun die Redaktion der „Internationalen Politik“ (IP) ein, seiner Empörung Luft zu machen und zu erklären, wen er denn nun – außer Posener natürlich – zur Israel-Lobby zählt. Und mich, meine anstößige Behauptung zu rechtfertigen. Das Ergebnis finden Sie im neuen Heft der IP, „Mazel Tov, Israel“, und hier. Zur Klarstellung. Der Beitrag „Der militärisch-ideologische Komplex“ ist von Jäger; meine Entgegnung heißt „Die polit-psychologische Matrix“.
      Bitte weiterlesen (mit Leserbriefen…)… 
       
     
  10. WOZ – 60 Jahre Israel «Die Nakba geht weiter»
    Für die PalästinenserInnen ist die Gründung des Staates Israel nicht bloss eine historische Katastrophe, sagt die Sozialwissenschaftlerin Lena Jayyusi.
    WOZ: In diesem Monat feiert Israel seinen 60. Unabhängigkeitstag – ein Ereignis, an das sich die Palästinenser als Nakba, als Katastrophe, erinnern. Ist dies den Israelis schlicht egal?…

  11. Die Presse – 60 Jahre für Israel: Der Vater ein Held, der Sohn ein Rebell – Josef Burg half kräftig mit am Aufbau Israels. Sein Sohn Abraham wird von Zionisten als „Verräter“ beschimpft.
    Der bekannte Historiker und Buchautor beklagt die Amerikanisierung der israelischen Gesellschaft. Mit ihm sprach Johannes Zang.
    MAZ: Was empfinden Sie am 60. Geburtstag Israels?

    Tom Segev: 60 Jahre ist nicht so ein wichtiges Jubiläum. Es gibt ein kleines Land in Asien, das dieser Tage auch 60 Jahre Unabhängigkeit feiert und das heißt Indien. Und kein Mensch interessiert sich so sehr für Indien wie für Israel. Für mich ist Israel natürlich Teil meines Lebens, aber ich glaube, dass Israel ein Experiment ist, das noch nicht gelungen und noch nicht gescheitert ist. Deshalb ist es so aufregend, in Israel zu leben.

    Blicken wir auf 60 Jahre zurück, was sehen Sie da?

    1. TAZ – Ein israelischer Friedensaktivist – Der Sohn des Helden
      Abraham Burg nennt Israel ein „zionistisches Ghetto“. Er ist der Sohn eines Nationalreligiösen, der lange in Deutschland ausharrte, um Menschen zu retten. Was treibt ihn?
    2. HAGALIL – Avraham Burg im Interview: Das zionistische Ghetto verlassen 
      Ari Shavit ist einer der angesehensten israelischen Publizisten. Berühmt sind vor allem seine „großen“ Interviews, die er für die links-liberale Tageszeitung „Haaretz“ führte.
      Seine Anhänger schätzen sein hartnäckiges „nicht locker lassen und immer wieder nachhaken“. Kritiker werfen ihm einen manchmal „verhörartigen“ Interviewstil vor, bei dem es ihm eher darum gehe den Interviewten dazu zu bringen, das zu sagen, was er, Shavit, gerne hören und schreiben möchte.
  12. Tages-Anzeiger Online – Schweizer Parlamentarier wollen Hamas treffen
    Zusammen mit sechs Organisationen der «Palästina-Solidarität» eröffnete er in Bern die Plakatkampagne «60 Jahre Israel – 60 Jahre Vertreibung der …

    1. Südostschweiz Schweizer Parlamentarier reisen in Palästinensergebiete
      Bern. – Der Bundesrat ist nicht nach Israel zur Feier des 60. Geburtstags eingeladen. Dafür reist eine Gruppe aus Parlamentariern und Professoren in den Nahen Osten: Unter der Leitung der Nationalräte Daniel Vischer (Grüne, Zürich) und Andrea Hämmerle (SP, Graubünden) bricht die sechsköpfige Gruppe am Freitag zu einer einwöchigen Erkundungstour in die palästinensischen Autonomiegebiete auf. «Es handelt sich dabei um eine Privatreise», sagt Hämmerle. Wen genau man treffen wird und ob auch Gespräche mit Vertretern der Hamas-Regierung vorgesehen sind – das behält Hämmerle für sich. Allem Anschein nach nicht geplant ist ein Zusammentreffen mit Vertretern Israels.
      Problematisch an der Exkursion erscheint zumal der Zeitpunkt: Am kommenden 14. Mai finden die Feierlichkeiten zum Staatsjubiliäum Isreals statt. Der Schwyzer CVP-Ständerat Bruno Frick befürchtet darum weitere diplomatische Verstimmungen. (cav) Kommentar 5. Spalte
       

       
    2. BAZ Plakate zur Erinnerung an Vertreibung der Palästinenser
      Bern. sda/baz. Sechs Organisation wollen mit einer Plakatkampagne daran erinnern, dass die Gründung Israels vor 60 Jahren mit der Vertreibung eines Teils der palästinensischen Bevölkerung einherging. Die Kampagne wurde am Mittwoch in Bern vorgestellt.
      Die Staatsgründung am 8. Mai 1948 sei mit der Vertreibung von hunderttausenden Palästinensern einhergegangen, sagte der grüne Nationalrat Daniel Vischer (ZH) an der Medienkonferenz. Vischer wird ab Freitag mit anderen Parlamentariern und weiteren Personen eine private Reise in die Palästinensergebiete unternehmen…

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TEIL 5 – SONSTIGES
 

  1. MUST-READ…


    1. Nachdem vor einiger Zeit ein Aufruf in der Frankfurter Rundschau aus Anlass der 60-Jahre-Israel veröffentlicht worden ist, den unter Anderem Professor Brumlik, Dany Cohn-Bendit und andere unterzeichnet haben, ein Aufruf mit viel problematischer Kritik, hat sich jetzt eine Gruppe von Pastoren, Theologen und Professoren zusammengetan und einen neuen Text verfasst
      60 Jahre Staat Israel – Ein Aufruf zur Solidarität
      Im Mai 2008 feiert der Staat Israel seinen 60. Geburtstag.
      Die Idee zur Errichtung eines jüdischen Staates entstand im 19. Jahrhundert.
      Die Einsicht, dass Juden nicht nur eine verstreute Religionsgemeinschaft sind, sondern ein Volk und eine Nation mit Selbstbestimmungsrecht, das es in seiner historischen Heimat verwirklicht, wird heute noch von vielen Menschen bestritten. Wie einst in Europa das Lebensrecht der Juden, wird heute – mit fast den gleichen Argumenten – die physische Existenz des Staates Israel in Frage gestellt. Mit viel Willenskraft und tiefer Überzeugung, mit Entschlossenheit und Intelligenz haben viele Juden durch ihrer Hände Arbeit vor über hundert Jahren damit begonnen, den Aufbau dieses Staates einzuleiten. Mit vielen Risiken und enormen Entbehrungen schafften es die Israelis, ab dem 15. Mai 1948 eine Heimat für mehr als die Hälfte des jüdischen Volkes aufzubauen und so auch den weiterhin in der Welt verstreuten Juden die Gewissheit eines sicheren Zufluchtsortes zu bieten.
      Sie setzten damit einen Beschluss der Vereinten Nationen vom 29. November 1947 um. Heute blicken wir auf eine reiche und blühende israelische Kultur und Literatur sowie auf eine in den modernen Technologien international wettbewerbsfähige israelische Wirtschaft. Israel heute ist ein ganz normaler Staat westlich-demokratischer Prägung. Das verdient unsere Anerkennung und unseren Respekt. Gleichwohl schiebt sich vor diese Wahrnehmung eines blühenden und kreativen Staates 60 Jahre nach seiner Entstehung immer wieder die seines langen Kampfes um Sicherheit, seiner Verteidigung gegen fortdauernde Angriffe. Wenn der Staat Israel den 60. Jahrestag seiner Gründung begeht, so kann er das auch dank seiner militärischen Stärke. Diese muss um des Überlebens willen sein und bleiben. Die Sicherung seiner Bürger – bis hin zu Wachpersonal vor jedem Supermarkt, vor Restaurants und in Stadtbussen, um Attentate zu verhindern – gehört zum alltäglichen Aufwand.
      In Europa schwindet, so scheint es, das Verständnis für diese Notwendigkeit, obgleich sogar in Deutschland und andernorts in Europa jüdische Einrichtungen wie Festungen gesichert und rund um die Uhr bewacht werden müssen – und dies keineswegs nur aus Furcht vor Rechtsradikalen! Die Wahrnehmung des Staates Israel wird zunehmend durch eine klischeehafte Einschätzung des nahöstlichen Konfliktfeldes getrübt. Ursache und Wirkungen werden verwechselt. Doppelte Standards werden angelegt. Im Nahen Osten ist der Antisemitismus zu einer religiös gestützten Ideologie aufgestiegen, im Gefolge des europäischen Wahns des 19. und 20. Jahrhunderts. Dies dient zur ideologischen Munitionierung bei der Aufrüstung mit Raketen im Süden Libanons und im Gaza-Streifen sowie in Syrien. Und nicht auszudenken ist, was geschehen wird, wenn dem Iran der Griff nach Nuklearwaffen gelingen sollte.
      Der Staat Israel ist nach dem Holocaust, aber nicht wegen des Holocaust entstanden. Hingegen sind es die Holocaustleugner (wie etwa im Iran), die heute seine Existenz massiv und völlig unverhohlen bedrohen. Wer Auschwitz leugnet, will Auschwitz! Die Hoffnungen, die viele mit dem Osloprozess verbunden haben, sind bitter enttäuscht worden. Der Terrorkrieg und die Korruption der PLO-Führung haben ihre unmittelbaren Folgen in der Machtergreifung der Hamas im Gazastreifen. Jene schwachen Kräfte unter den Palästinensern, die einen eigenen Staat an der Seite Israels anstreben, werden von denen in Schach gehalten, deren manifestes Ziel die Vernichtung des Staates Israel ist. Wir anerkennen darum dankbar, dass sich die deutsche Bundesregierung in Wort und Tat zum Recht des Staates Israel bekennt, seine Bürger zu schützen und seine Sicherheit zu verteidigen. Sie tut das im Verbund mit Regierungen anderer europäischer Staaten und natürlich mit den Vereinigten Staaten von Amerika. Dieselbe Entschlossenheit ist auch im Blick auf die bedrohlichen Nuklearaufrüstungsbemühungen im Iran festzustellen. Die Verantwortung, die der Staat Israel für sein politisches und sicherheitspolitisches Handeln trägt, kann ihm jedoch niemand abnehmen.
      Selbstverständlich machte Israel in den vergangenen 60 Jahren auch Fehler.
      Kein Mensch, kein Staat in der Welt, ist fehlerfrei. Wir halten es jedoch für entscheidend, dass Israel nicht mit anderen Maßstäben als andere Staaten oder gar mit doppelten Standards beurteilt wird. Wir lehnen die verbreitete selbstgerechte und besserwisserische Kritik sowie einseitige Schuldzuschreibungen ab. Wir beobachten mit Sorge wachsende Tendenzen zur Delegitimierung des jüdischen Staats. Diese schließen an alteuropäische judenfeindliche Traditionen an und werden über den Nahostkonflikt instrumentalisiert. Wir stehen dafür ein, dass die Aufbrüche zu einem neuen, humanen und moralischen Verhältnis zu den Juden, wie sie nach 1945 gesellschaftlich und kirchlich stattgefunden haben, bewahrt und verteidigt werden. Dies gilt auch und besonders für unsere gesellschaftlichen Diskurse über den jüdischen Staat.
      Kritiker Israels sehen in der Siedlungspolitik, im Verlauf des Sperrwalls (hierzulande absichtlich „Mauer“ genannt) und in den Straßensperren das Grundübel des Nahostkonflikts. Jene Kritiker vergessen, dass Israel in drei Kriege verwickelt war, ehe die erste Siedlung in den besetzten Gebieten errichtet wurde, dass es bis 1987, bis zum Ausbruch der ersten Intifada, nicht eine einzige Straßensperre im ganzen Land gab und dass erst in der Folge von grausamen Attentaten auf die Zivilbevölkerung der Sperrwall als Schutzmaßnahme gebaut wurde. Wir erkennen, dass spätestens seit dem Abzug Israels aus dem Sinai im Rahmen des Friedensvertrages mit Ägypten und einer Auflösung seiner Siedlungen dort sowie seit dem einseitigen Abzug aus Gaza 2005 klar ist, dass Siedlungen kein Hindernis sein müssen und dass Grenzen verschoben werden können.
      Wir plädieren darum mit Nachdruck
      * für eine gerechte und faire Beurteilung der Ursachen und Folgen des Nahostkonfliktes,
      * für eine neue Friedensinitiative der Staatengemeinschaft, die zu einem Ende der Gewalt und schließlich zu einer Zweistaatenlösung führt,
      * für eine uneingeschränkte Unterstützung des Staates Israel in seinem Überlebenskampf gegen Fundamentalisten und Extremisten, die diesen Staat zerstören wollen.
      Erstunterzeichner:
      Elfriede Begrich, Pröpstin zu Erfurt – Nordhausen Dr. Johannes Gerster, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Mainz Albrecht Lohrbächer, Freundeskreis Kirche und Israel in Baden, Weinheim Ricklef Münnich, evangelischer Präsident des deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit (GcjZ), Erfurt Prof. Dr. Ekkehard W. Stegemann, Theologisches Seminar, Basel
      Mitunterzeichner:
      Hans-Helmut Eickschen, Mitglied des Vorstands des Deutschen Koordinierungsrates der GcjZ; Moers Anke Eymer, MdB, CDU, Lübeck Henry H.
      Faktor, Geschäftsführer, Frankfurt Prof. Dr. Hubert Frankemölle, katholisches Mitglied im Vorstand des DKR und Mitglied der „Unterkommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum bei der Deutschen Bischofskonferenz“ Michael Frieser, CSU-Fraktionsvorsitzender, Nürnberg Dr. Lukrezia Jochimsen, MdB, Die Linke, Berlin Helmut Klotz, Kammersänger, Leipzig Claudia Korenke, Public Relations GmbH, Frankfurt Prof.. Drs.h.c. Manfred Lahnstein, Bundesminister a.D., Hamburg Dr.Hans Maaß, Mitglied des Vorstands des Deutschen Koordinierungsrates der GcjZ; Karlsruhe Dirk Niebel, MdB, stellv. Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe! Iris Neu, Journalistin, Saarbrücken Dr. Christoph Münz, Mitglied des Vorstands des Deutschen Koordinierungsrates der GcjZ; Greifenstein Prof. Dr. Abi Pitum, Mitglied des Vorstands des Deutschen Koordinierungsrates der GcjZ, München Prof. em. Dr. Dr. h.c. Peter von der Osten-Sacken, Berlin Prof. em. Dr. Rolf Rendtorff, Heidelberg Dr. Eva Schulz-Jander, katholische Präsidentin des Koordinierungsrats der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Kassel, Franz-Helmut Schürholz, Präsident des LKA Baden-Württemberg, a.D., Stuttgart Kirsten Serup-Bilfeldt; Journalistin, Köln Prof. Dr. Wolfgang Stadje, Osnabrück Prof. Dr. Klaus Wengst, Bochum Prof. Dr. Michael Wolffsohn, München Dem Aufruf schlossen sich inzwischen an (Stand 6.5.2008) Jörg und Ursula Baden, Goch; Dagmar Barth, Kauffrau, Mannheim; Johannes Barth, Journalist, Mannheim, Richard und Franziska Dietz, Ulm; Michael Dorsch, Rektor i.R., Jena; Dr. Ulrike Eggeling, Ärztin, Heidelberg; Ulrike Eichweber, Duisburg; Wolfgang Fath, Studiendirektor, Hirschberg; Rolf und Hedwig Emmerich, Laupheim; Traute Feisel, Apothekerin, Heidelberg; Hans-Joachim Föller, Journalist, Meiningen; Manfred Froese, Diakon, Vorsitzender der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Rhein-Neckar; Heinrich Gehring, Stadtsuperintendent i.R., Essen; Cornelia Gönner-Gaub, Laupheim; Elisabeth Gönner, Laupheim; Siegfried Graumann, Diakon, Braunschweig; Hannes Greiling, Bundesgeschäftsführer RKB Solidariät, Mannheim; Dr. Beate Großklaus, Pfarrvikarin, Heidelberg; Volker Heidmann, Steuerberater, Hamburg; Christoph Helbig, Pfarrer, Nettetal; Burghardt Heller, Journalist, Neubrandenburg; Helmut Hempfling, Pädagoge, Bamberg; Irene Hahn, Studienrätin, Langenau; Christel Heinemann, Braunschweig; Heiner Herbst, Braunschweig; Andrea Hering, Hamburg; Marion Hofmann, Hessdorf; Jasmina Huber, Musikwissenschaftlerin, Düsseldorf;  Marion Jablonski, Pastorin, Göttingen; Lucian Jacobi, Pastor i.R., Erfurt; Meggie Jahn, wiss. Mitarbeiterin im Bundestag, Berlin; Walter Jäger, Braunschweig; Dr. Anton Maria Keim, Bürgermeister a.D., Mainz; Daniel Kempin, Musiker, Frankfurt; Rosemarie Kerres, Mediengestalterin, Krefeld; Prof. Dr.-Ing. Johannes-Henrich Kirschner, Braunschweig; Beate Kirschner, Braunschweig; Karl-Heinz Klein-Rusteberg, Geschäftsführer GcjZ, Essen; Maria Klupsch-Neumann, Gemeindereferentin, Krefeld; Joachim Klupsch, Geschäftsführer der GcjZ, Krefeld; Dr. Andrea M. Kluxen, Kulturreferentin, Bezirk Mittelfranken; Dr. Gertraud Koellner, Chemikerin, Neu Ulm; Dr. Klaus Kreppel, Studiendirektor, Bielefeld; Dr. med. Karlgeorg Krüger, Essen; Tobias Krull, Kreisvorsitzender der Jungen Union, Magdeburg; Henning Kühner, Braunschweig; Dr.-Ing. Carsten Liesenberg; Universität Rostock; Susanne von Loeffelholz, Psychotherapeutin, Königswinter; Christof Maihoefer, Ulm; Dr. Peter Meves, Augenarzt, Stade; Suzan Meves, Übersetzerin, Stade; Dr. Erhard Michel, Zahnarzt, Osnabrück; Dieter Münker, IHK-Hauptgeschäftsführer a.D., Augsburg; Wolfgang Müller, Ulm; Stefan Georg Murk, Industriekaufmann, Baiersdorf; Hiltrud Neidhardt, Oldenburg; Manfred Oelsen, Kassel; Andreas Oetjen, Journalist, Cuxhaven; Heide Padberg, Berlin; Gerd und Brigitte Pfitzner, Mannheim; Dr. Egbert Richter, Baukaufmann, Weinheim; Rudolf Schneeberger, Angestellter, Neustadt a.d. Aisch; Kai Schweigmann-Greve, Justitiar, Hannover; Horst Selbiger, Journalist, Nentershausen; Rudolf W. Sirsch, Generalsekretär  des Deutschen Koordinierungsrates der GcjZ, Bad Nauheim; Felicitas Sommerfeldt, Arzthelferin, Weinheim; Bernhard Speller, Pfarrer, Minden; Monika Stadje, Osnabrück; Prof. Dr. Wolfgang Stegemann, Augustana-Hochschule; Neuendettelsau; Dieter Steil, Gießen; Michael Striss, Pfarrer, Willich-Anrath; Dr.Lisl Strzelewicz, Hannover; Univ.Prof. Claudius Tanski, Salzburg; Günter Tiemann, Bielefeld; Dr. Elke Tönges, Bochum; Dr. Werner Transier, Hist. Museum der Pfalz, Speyer; Werner Trutwin, Bonn; Siegfried Vergin, langjähriges SPD-MdB, Mannheim; Dr. Peter und Inge Vogel, Hemsbach; Stefan Voß, Pfarrer, Karlsruhe; Prof. em. Dr. Gordon Wassermann, Bochum; Rita Weiler, Braunschweig; Alfred Wittstock, Lehrer, Uni Mainz, Mainz; Lothar Klein, Dresden; Maya Zehden, Geschäftsführerin der GcjZ, Berlin
      Kontakt:
      Freundeskreis Kirche und Israel in Baden
      Albrecht Lohrbächer
      Nächstenbacher Weg 81, 69469 Weinheim
      ramatgan@tiscali.de 
    2. SPIEGEL PALÄSTINENSISCHE FLÜCHTLINGE  Existenz in der ewigen Warteschleife Von Henryk M. Broder
      Den Palästinensern ist Unrecht geschehen: Hunderttausende mussten 1948 ihre Heimat verlassen. Das ist – wie jede Vertreibung – beklagenswert. Aber Realität. Trotzdem gelten die Palästinenser bis heute als „Flüchtlinge“ – was ihre Illusion nährt, der Status quo ante ließe sich wieder herstellen.
      Berlin – Von den europäischen Medien unbemerkt oder absichtsvoll übersehen, demonstrierten am letzten Samstag in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen Tausende von Palästinensern für ihr „Recht auf Rückkehr“ nach Palästina, das Land, das sie 1948 verlassen mussten.  
    3. SPIEGEL – 60 JAHRE ISRAEL – Die vergifteten Glückwünsche deutscher Schlauberger – Von Henryk M. Broder 
      Israels Existenz wird täglich aufs Neue hinterfragt – nicht nur von radikalen Palästinensern, sondern auch von namhaften Intellektuellen. Zum Jubiläum verschicken sie ihre Klage als Glückwunsch getarnt. Doch ihre Sorge um den Frieden in Nahost ist nur der Mantel für eigene Schuldkomplexe.
      Zerrissene Israel-Flagge: Es kann von Vorteil sein, bei Null anzufangen

      Zerrissene Israel-Flagge: Es kann von Vorteil sein, bei Null anzufangen
      Fährt man von Tel Aviv in Richtung Norden, kommt man nach etwa einer Viertelstunde an Herzliya vorbei, einer Siedlung, die 1924 von sieben Einwandererfamilien gegründet und nach Theodor Herzl, dem Vater des modernen Zionismus, benannt wurde. Heute leben in der Stadt am Meer über 80.000 Menschen, dazu kommen jedes Jahr zahllose Touristen. Herzliya hat eine lange Strandpromenade mit vielen Hotels, einen Yachthafen, sogar einen kleinen Flughafen.

      1. SPIEGEL – ISRAEL’S 60TH ANNIVERSARY – The Poisoned Congratulations of German Know- It- Alls
        Israel's 60th Anniversary: The Poisoned Congratulations of German Know-It-Alls
        Israel’s right to exist is questioned on a daily basis — not just by radical Palestinians, but also by prominent intellectuals. As the country celebrates its 60th anniversary, they are sending their case against Israel in messages disguised as birthday greetings. But their supposed concern about the Middle East is really just a cloak for their own guilt complexes. By Henryk M. Broder
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    4. Tagesspiegel Ahmadinedschads Mission – Auch wenn Mahmud Ahmadinedschad den Vorwurf des Antisemitismus zurückweist – es hat kein anderer Regierunsgchef seit Adolf Hitler so viel Antisemitismus verbreitet wie er. Ahmadinedschad sagt nicht, dass „Juden“ die Welt beherrschen. Er sagt: „Die Zionisten beherrschen die Welt.“ – Von Matthias Küntzel
       „Sie haben eine schwarze und dreckige Mikrobe mit Namen ,zionistisches Regime‘ geschaffen, um sie wie ein wildes Tier auf die Völker der Nation loszulassen“, rief der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad am 20. Februar 2008 seinen Anhängern in einer vom Staatsfernsehen übertragenen Rede zu. Kurz zuvor hatte einer der höchsten Funktionäre des Iran, General Dschaafari, vom „krebsartigen Gewächs Israel“ gesprochen und dessen „Verschwinden in naher Zukunft“ prophezeit.
      Mikrobe, Krebsgewächs – die Wortwahl ist gerade in Deutschland bekannt. Zwar weist die gegenwärtige iranische Führung den Verdacht des Antisemitismus zurück: Demonstrativ umarmt Ahmadinedschad Juden, die Israel bekämpfen; medienwirksam nimmt er die 25 000 im Iran lebenden Juden als Beleg, dass das Regime die jüdische Religion achtet und schützt. Und doch hat bislang kein anderer Regierungschef seit Adolf Hitler so viel Antisemitismus verbreitet wie Ahmadinedschad. Er sagt nicht, dass „Juden“ die Welt beherrschen. Er sagt: „Die Zionisten beherrschen die Welt.“ „Die Zionisten“ hätten die Mohammed-Karikaturen in Dänemark produziert und die goldene Moschee im Iran zerstört. „Die Zionisten“ trügen „für einen großen Teil aller Ungerechtigkeiten in der Welt die Verantwortung. Wo sie sind, ist Krieg.“
       
    5. stuttgarter nachrichten – Bilder vom Tod statt vom Leben

    6. BILDRechte Antisemiten sind ehrlicher als linke  Von MICHEL FRIEDMAN
      aus BILD am Sonntag
      Letzten Mittwoch zeigte die ARD kurz vor Mitternacht einen Dokumentarfilm zum 60. Gründungstag des Staates Israel und stellte die Frage: „Kann ein jüdischer Staat ein demokratischer Staat sein?“
      Das Fragezeichen ist eine Chuzpe, auf gut Deutsch gesagt: Unverschämtheit.
      Der Film ist kritisch und gefährlich, aber nicht antisemitisch. Trotzdem bedient er alle Vorurteile eines linken Antisemitismus.
        
      Michel Friedman
       
      Der Anwalt und Journalist Dr. Michel Friedman (52) war bis 2003 stellvertretender Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland
      Linke Antisemiten zweifeln nämlich an der Demokratiefähigkeit Israels. Gleichzeitig drücken sie beide Augen zu bei den autoritären, gewalttätigen Diktaturen der arabischen Länder.
      Israel-Kritik, auch die lächerlichste und inhaltloseste, wird oft als Vorwand und Tarnung für primitiven Antisemitismus missbraucht. Da sind die rechten Antisemiten wenigstens ehrlicher und direkter.
      Tatsache ist: Israel beweist jeden Tag aufs Neue, dass es eine lebendige, pluralistische Demokratie nach westlichen Werten ist.
       
      Gerade jetzt während der Feiern zur Staatsgründung vor 60 Jahren ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft gegen den israelischen Ministerpräsidenten Olmert wegen des Verdachts der Korruption. Gibt es einen besseren Beweis für Gewaltenteilung und Demokratie!
      Trotz alltäglichen Terrors – stellen wir uns vor in Berlin, München oder Hamburg würden in Fußgängerzonen Selbstmordanschläge verübt – ist Israel immer noch eine Gesellschaft, in der Freiheit und Recht oberste Priorität haben. Jeden Tag ringen die Israelis zwischen dem Bedürfnis nach Sicherheit und den Freiheitswerten. Sie entscheiden sich immer wieder und trotz des täglichen Risikos für die Freiheit.
      Israels Bevölkerung ist in den letzten 60 Jahren um das Zehnfache gewachsen. Menschen aus über 90 Ländern mit ihren unterschiedlichen Kulturen sind integriert worden. Auch die Araber mit israelischem Pass sind trotz ihrer doppelten Loyalität weitaus freier in Israel als in irgendeinem arabischen Land.
      Das Demonstrationsrecht ist in Israel uneingeschränkt. Araber und Palästinenser dürfen in Tel Aviv gegen Israels Existenz demonstrieren, Israelis für einen palästinensischen Staat. Ich wünsche mir, dass in Ägypten, Iran und Saudi-Arabien eine Demonstration für das Existenzrecht Israels zugelassen würde.
      60 Jahre Israel ist eine Erfolgstory für die Menschen und Werte der westlichen Zivilisation. Trotz innerer und äußerer Gefahren, Kriegen und Terror wird die Freiheit in Israel täglich gelebt. 
      In der ARD wird jüdisch und demokratisch mit einem Fragezeichen versehen. Ich kann nur sagen: Jüdisch und Demokratie ist eins. Dahinter gehört ein Ausrufezeichen. 

    7. AP – Korn beklagt undifferenzierte Sicht auf Juden
      Frankfurt/Main  Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Salomon Korn, hat eine undifferenzierte Sicht auf Israelis und jüdische Bürger anderer Länder kritisiert. «In einem Fall haben wir es mit einem staatlichen Gebilde zu tun, im anderen Fall mit einem Volk, einer Nation, einer Religionsgemeinschaft. Doch der staatliche Aspekt wird mit dem religiösen und dem nationalen häufig vermischt», sagte Korn der Zeitschrift «Tribüne» laut Vorabmeldung vom Sonntag. Ursache sei
      der immer noch virulente Propagandabegriff vom «internationalen Judentum».… 


    8. ddp Über die deutsch-israelischen Beziehungen –Von Gregor Gysi– 
      Israel begeht in diesem Jahr den 60. Jahrestag seiner Existenz. Wenn in Deutschland darauf Bezug genommen wird, dann ist dieser Anlass zweifellos nicht nur ein Grund für Feierlichkeiten, sondern immer auch des Gedenkens. Am 10. April dieses Jahres erinnerte der Deutsche Bundestag in einer Gedenkstunde an den 75. Jahrestag der Machtübernahme durch Hitler und den damaligen Beginn der Verfolgung und Diskriminierung der Jüdinnen und Juden – angefangen mit den Nürnberger Rassegesetzen, die in zahlreichen Pogromen und letztlich in die systematische, fabrikmäßige Ermordung von sechs Millionen europäischer Jüdinnen und Juden mündete.
      Berlin (ddp). Israel begeht in diesem Jahr den 60. Jahrestag seiner Existenz.
      Wenn in Deutschland darauf Bezug genommen wird, dann ist dieser Anlass zweifellos nicht nur ein Grund für Feierlichkeiten, sondern immer auch des Gedenkens. Am 10. April dieses Jahres erinnerte der Deutsche Bundestag in einer Gedenkstunde an den 75. Jahrestag der Machtübernahme durch Hitler und den damaligen Beginn der Verfolgung und Diskriminierung der Jüdinnen und Juden – angefangen mit den Nürnberger Rassegesetzen, die in zahlreichen Pogromen und letztlich in die systematische, fabrikmäßige Ermordung von sechs Millionen europäischer Jüdinnen und Juden mündete.
      Diese beiden historischen Daten weisen bereits darauf hin, dass die Beziehungen Deutschlands zum Staat Israel immer besondere Beziehungen sind, so lange der kategorische Imperativ Theodor W. Adornos gilt, alles dafür zu tun, damit sich Auschwitz nie wiederholt. Die Feierlichkeit wird auch dadurch eingeschränkt, dass im Nahen Osten kein Frieden herrscht und die Palästinenserinnen und Palästinenser unterdrückt sind und keinen eigenen Staat besitzen.
      Das Recht Israels auf eine gesicherte Existenz, die Solidarität mit Israel, gehören zur außenpolitischen Staatsräson, die auch die Linke, die ein traditionell eher kritisches Verhältnis zur konkreten Politik der israelischen Regierungen hat, anerkennen muss. Denn die gescheiterte politische Emanzipation der Jüdinnen und Juden in den europäischen Nationalstaaten und insbesondere der Holocaust haben die Gründung eines eigenen jüdischen Nationalstaates so zwingend erforderlich gemacht, dass sie von der Sowjetunion und den USA beschlossen wurde.
      Aber die Deutschen tragen auch ein hohes Maß an Verantwortung gegenüber den Palästinenserinnen und Palästinensern, sind auch ihnen gegenüber zur Solidarität verpflichtet, denn diese tragen die Folgen von Flucht, Vertreibung und Besatzung bis heute. Den Weg, dieser doppelten Verantwortung gerecht zu werden, hat die Entscheidung der Vereinten Nationen von 1947 gewiesen – die «Teilung Palästinas in zwei separate Staaten» – Israel und Palästina. Ein Staat wurde Realität, der andere noch nicht. Nur wenn in Umsetzung des UNO-Beschlusses zwei Völkerrechtssubjekte entstehen, wird auch der Weg der gegenseitigen Annäherung frei. Der Weg zur Annäherung führt über die Trennung, anders wird es nicht gehen, ohne dass es zu neuen Konflikten käme.
      Daher erforderte ein Frieden zwischen Israel und seinen Nachbarstaaten vor allem:
      1. Es muss ein in jeder Hinsicht lebensfähiger Staat Palästina neben dem Staat Israel geschaffen werden. Beide Staaten müssen in sicheren und klar vereinbarten Grenzen existieren. Das geht nicht ohne die Auflösung der meisten Siedlungen von Israelis.
      2. Das Problem der palästinensischen Flüchtlinge muss durch Israel anerkannt und mit Palästina gelöst werden.
      3. Israel soll nicht weiter versuchen, kulturell Europa im Nahen Osten zu sein, sondern müsste versuchen, eine kulturelle Macht des Nahen Ostens werden.
      4. Politische, wirtschaftliche, kulturelle, wissenschaftliche und damit vor allem zivilgesellschaftliche Beziehungen müssen zwischen Israel und Palästina sowie den anderen Ländern des Nahen Ostens schrittweise aufgebaut werden, damit die Akzeptanz für Israel im Nahen Osten wächst, das Existenzrecht Israels nicht länger politisch angezweifelt und in Perspektive aus Feindschaft Freundschaft wird.
      Die Fraktion Die Linke hat im vergangenen Jahr eine ständige Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Nahen Osten, nach dem Vorbild der KSZE für Europa, unter dem Dach der UNO für Berlin vorgeschlagen, an der alle Beteiligten mitwirken sollen. Trüge Deutschland die Verantwortung für Organisation, Sicherheit und Kosten, entspräche dies unserer besonderen Verantwortung.
      (Gregor Gysi (60) ist Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag und einer von zwei Bundestagsabgeordneten mit jüdischen Wurzeln)
    9. ddp Müller fordert mehr Verständnis für israelische Situation
      Die Vorsitzende des Freundeskreises Yad Vashem, Hildegard Müller (CDU), fordert mehr Verständnis für die Situation Israels. «Was das Israelbild in der Bevölkerung betrifft, würde ich mir wünschen, dass sich manch einer mehr mit den Gegebenheiten vor Ort auseinandersetzt», sagte die Staatsministerin im Bundeskanzleramt am Freitag der Nachrichtenagentur ddp in Berlin.
      Berlin (ddp). Die Vorsitzende des Freundeskreises Yad Vashem, Hildegard Müller (CDU), fordert mehr Verständnis für die Situation Israels. «Was das Israelbild in der Bevölkerung betrifft, würde ich mir wünschen, dass sich manch einer mehr mit den Gegebenheiten vor Ort auseinandersetzt», sagte die Staatsministerin im Bundeskanzleramt am Freitag der Nachrichtenagentur ddp in Berlin.
      Die Deutschen könnten sich «zum Glück nicht mehr vorstellen, wie es ist, von Feinden umgeben zu sein und in einem Land zu wohnen, indem täglich Raketen einschlagen können», sagte Müller.
      «Manches, was hier als Reaktion Israels dargestellt wird, ist eine Gegenreaktion», unterstrich sie.
      Müller betonte, israelisches Regierungshandeln dürfe man auch hierzulande kritisch sehen. Aber die Kritik dürfe nicht die Verbindung zum Jüdischen Glauben herstellen, «da ist die Grenze zum Antisemitismus oftmals leider fließend».
      Angesichts des 60-jährigen Jubiläums der Staatsgründung Israels hob die CDU-Politikerin die Beziehungen zwischen Deutschlands und Israel als «erstaunlich» gut hervor, angesichts dessen, was «von Deutschen oder vorgeblich in deutschem Namen geschehen ist». «Deshalb werden die Beziehungen auch immer besondere bleiben», sagte Müller.

    10. WJC Italy: No dialogue with those who don’t recognize Israel  
      09 May 2008 – The Italian president, Giorgio Napolitano, has officially opened the prestigious Turin Book Fair amid protests over the choice of Israel as the event’s guest of honor. „No dialogue is possible if there is a refusal to recognize Israel,“ Napolitano said at Israel’s special stand at the fair. There can be no „rejection of the reasons for its birth or of its right to exist in peace and security,“ the Italian head of state added. Israel’s stand was swamped by hundreds of people, many draped in the Israeli flag, with one group holding a banner that read: „I feel Jewish today.“
      „A special thanks with all my heart goes to president Napolitano for his strong position this year, after the calls over recent months to boycott the Book Fair because of Israel’s presence,“ said Israel’s new ambassador to Italy, Gideon Meir. Like its Parisian counterpart in March, the Turin fair is honoring Israel on the 60th anniversary of the State’s creation. This had sparked protests and boycott calls from Muslim countries and intellectuals as well as from some left-wing politicians in Italy. Meir told the ‘La Repubblica‘ newspaper that Napolitano’s decision to open the book represented „a very important moral position to left and right wing extremists that come to Turin to boycott the fair and want to delegitimize Israel.“
      Muslim academic Tariq Ramadan said the fact that Napolitano was to be the first head of state to open the fair, which now in its 21st year, made it „a political and not a cultural event.“ Ramadan, who is backing the boycott calls, is the grandson of Hassan El-Banna, the Egyptian founder of the Muslim Brotherhood. However, Yahya Pallavicini, vice-president of the Italian Islamic religious community, expressed his „complete solidarity“ with the Italian president’s decision to inaugurate the fair.
      Turin’s chief rabbi Alberto Moshe Somekh said that the city had shown „great courage“ in deciding to honor Israel. At a special service in Turin’s main synagogue, he said the tribute marked not only the state of Israel’s 60 years but also „4,000 years of our presence on the world stage as ‚People of the Book'“.

    11. WELT ONLINE – Israel und wir – ein Bündnis gemeinsamer Grundwerte – Ernst Cramer von Ernst Cramer, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer Stiftung
      Als am 14.Mai 1948 der Staat Israel wieder gegründet wurde, regierten in Deutschland noch die Besatzungsmächte. Not und Hunger waren weit verbreitet. Der Schwarzmarkt blühte, und Zigaretten – nicht die Reichsmark – waren die Leitwährung. Nur wenige wussten, dass alliierte und deutsche Experten – unter den Letzteren war Ludwig Erhard wohl der Wichtigste – eine Neugestaltung des Finanzwesens, die spätere Währungsreform, vorbereiteten. Der Marshallplan, die amerikanische Wirtschaftshilfe für Europa, war zwar schon in Kraft getreten, aber wesentliche Auswirkungen waren noch nicht zu spüren.
      Man nahm natürlich auch in Deutschland von der Gründung eines jüdischen Staates Kenntnis. Auch dass den Juden in der Regierungszeit des Nationalsozialismus Unerhörtes geschehen war, wusste man, obwohl 1948 das ganze Ausmaß des Massenmordes noch unbekannt war. Auch über die Exekution von Polen und Russen, Behinderten, Roma und Sinti, Homosexuellen und „Zeugen Jehovas“ war nur wenig bekannt. Die Sorgen der Gegenwart waren allmächtig und ließen kaum Zeit für ein Zurückdenken – ganz abgesehen davon, dass maßgebliche Persönlichkeiten in Politik und mehr noch in der Wissenschaft diese Erinnerung zu verhindern wussten…
    12. NICE POWERPOINT PRESENTATION: ISRAEL FOREVER
      http://www.honestly-concerned.org/Temp/ISRAEL_for_ever.pps
    13. ACHGUT Warum „Naqba“ (die „Katastrophe“) nichts mit Israel zu tun hat
      On page 312 of The Arab Awakening, Antonius writes, „The year 1920 has an evil name in Arab annals: it is referred to as the Year of the Catastrophe (Am al-Nakba). It saw the first armed risings that occurred in protest against the post-War settlement imposed by the Allies on the Arab countries. In that year, serious outbreaks took place in Syria, Palestine, and Iraq.“
      Yes, the answer to our little quiz is 1920, not 1948. That’s 1920 – when there was no Zionist state, no Jewish sovereignty, no „settlements“ in „occupied territories,“ no Israel Defense Forces, no Israeli missiles and choppers targeting terror leaders, and no Jewish control over Jerusalem (which had a Jewish demographic majority going back at least to 1850).
      The original „nakba“ had nothing to do with Jews, and nothing to do with demands by Palestinian Arabs for self-determination, independence and statehood. To the contrary, it had everything to do with the fact that the Palestinian Arabs saw themselves as Syrians. They rioted at this nakba – at this catastrophe– because they found deeply offensive the very idea that they should be independent from Syria and Syrians.
      In the 1920’s, the very suggestion that Palestinian Arabs constituted a separate ethnic nationality was enough to send those same Arabs out into the streets to murder and plunder violently in outrage. If they themselves insisted they were simply Syrians who had migrated to the Land of Israel, by what logic are the Palestinian Arabs deemed entitled to their own state today?
      Palestinian Arabs are no more a nation and no more entitled to their own state than are the Arabs of Detroit or of Paris. They certainly are not entitled to four different states: Jordan, Hamastan in Gaza, a PLO state in the West Bank, and Israel converted into yet another Arab state via the granting of a „right of return“ to Arab refugees.
      Speaking of Palestinians as Syrians, it is worth noting what one of the early Syrian nationalists had to say. The following quote comes from the great-grandfather of the current Syrian dictator, Bashar Assad:
      „Those good Jews brought civilization and peace to the Arab Muslims, and they dispersed gold and prosperity over Palestine without damage to anyone or taking anything by force. Despite this, the Muslims declared holy war against them and did not hesitate to massacre their children and women…. Thus a black fate awaits the Jews and other minorities in case the Mandates are cancelled and Muslim Syria is united with Muslim Palestine.“
      That statement is from a letter sent to the French prime minister in June 1936 by six Syrian Alawi notables (the Alawis are the ruling class in Syria today) in support of Zionism. Bashar’s great-grandfather was one of them.
      Hier ganz lesen!
    14. ACHGUT Daniel Schwammenthal: A Special Relationship
      As Israel celebrates its 60th anniversary, there is no denying that the Jewish state has an image problem in Europe. While opinion polls in the U.S. consistently show a majority of Americans sympathetic to Israel, the situation is the reverse on the other side of the Atlantic. It’s particularly bad in Germany. In a BBC survey last month, for example, Germans were among the Europeans with the least favorable views of Israel, second only to Spain. Even the respondents in the United Arab Emirates had a more positive perception of the Jewish state than Germans did.
      This may be surprising given that Berlin is considered one of Israel’s more reliable allies in Europe. Successive German governments have justified the „special“ relationship with Israel by pointing to the countries‘“special“ history. In light of the Holocaust, Germany seems to have no choice but to support the Jewish state. Former Green Foreign Minister Joschka Fischer advocated this policy of „historical responsibility“ as effortlessly as Christian-Democratic Chancellor Angela Merkel does….
    15. ACHGUT Die Alice, die Juden und die Frauen
      „Es kommt sicherlich nicht oft vor, dass eine Prostituiertenorganisation sich an Sie in Ihrer Eigenschaft als Vorsitzender des Vorstands der Jüdischen Gemeinde Frankfurt wendet. Unser Anliegen – da können wir Sie vorab beruhigen – betrifft aber nicht so sehr das Thema Prostitution, als vielmehr ein öffentliches Ereignis in dieser Stadt, von dem wir erwartet hätten, dass Sie bzw. die Jüdische Gemeinde Frankfurt dazu öffentlich und kritisch Stellung bezogen hätten.“
      Mit diesen Worten fängt ein Offener Brief an, den „Dona Carmen e.V., Verein für soziale und politische Rechte von Prostituierten“ an den Vorsitzenden der Frankfurter jüdischen Gemeinde, Prof. Dr. Salomon Korn, geschrieben hat. Darin geht es um die diesjährige Trägerin des Ludwig-Börne-Preises, Alice Schwarzer, die in ihrer Dankesrede, nicht zum ersten Mal, die Leiden der Frauen mit denen der Juden verglichen bzw. gleichgesetzt hat. Denn Frau Schwarzer gehört zu den vielen deutschen Gutmenschen, die unter akutem „Holocaust-Neid“ leiden und…


  2. UND WER REGT SICH HIERÜBER AUF….?!?!?

    1. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Cartoon In „Kayhan“: „On The Occasion Of The 60th Anniversary Of The Occupation Of Palestine
      Cartoon In "Kayhan": "On The Occasion Of The 60th Anniversary Of The Occupation Of Palestine
      Cartoonist: Maziar Bizhani
      Source: Kayhan, Iran, May 11, 2008

    2. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iran: Israel „A Dying Fish… A Stinking Corpse“ 
      In a speech at an MPs‘ conference, Iranian President Mahmoud Ahmadinejad declared that Israel was „like a dying fish reaching the end of its life… a stinking corpse about to sink… Anyone who thinks that its 60th anniversary festivities will revive it is badly mistaken, and those participating in the festivities will go down in history as criminal Zionists.“
      Ahmadinejad also warned that the governments of the region that are helping Israel „will be burned in the fire of the rage of the nations.“
      He added that if anyone imagined that by means of sowing division between Iran and its allies he could change the global balances, then they were badly mistaken, because the nations would bury him.
      In an editorial, the Iranian daily Jomhouri-e Eslami stated that despite its 60th anniversary celebrations, Israel was collapsing, and would not live long. The paper said that the Islamic resistance organizations in Palestine and the rest of the Islamic fighters „would soon destroy the spider regime of Israel.“
      Sources: Jomhouri-e Eslami, Iran, May 11, 2008; Emrooz, Iran, May 10, 2008
       

       
    3. ADL Anti-Semitism in Arab Media

      Al-Watan
      , May 7, 2008, (Qatar)
      The Jew is holding the Gaza Strip – on the right: „Fatah“; on the left: „Hamas.“ 

          
       

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