„NAHOSTKONFLIKT – SONDER-/DOPPELAUSGABE“ – Viele neue Updates zu den aktuellen Verteidigungsmaßnahmen der Israelischen Armee…

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 Der täglicheHC Nahost Pressespiegel
Aktuelle Berichterstattung rund um die aktuellen Verteidigungsmaßnahmen der Israelischen Armee,
sowie sonstige aktuelle Nachrichten und mehr zu den
Themen Nahostkonflikt, Israel und seine Nachbarn, Iran
 und mehr…
   


 
  1. TEIL 1 – Kurzkommentare & Kurzmeldungen  
    1. NEUES VON ULRICH W. SAHM….
    2. NEUESTE KURZMELDUNGEN VON ISRAELNETZ…
    3. NEUES AUS DEM NEWSLETTER DER ISRAELISCHEN BOTSCHAFT…
    4. KURZMELDUNGEN VON THE MEDIA LINE…
    5. SONSTIGE AKTUELLE KURZMELDUNGEN…
  2. TEIL 2 – LINKS zu empfohlenen Artikeln & Webseiten aus der WESTLICHEN Presse  
    1. AKTUELLE INFORMATIONEN UND BERICHTERSTATTUNG ZU DEN ISRAELISCHEN VERTEIDIGUNGSMASSNAHMEN
      1. NEUSTE MELDUNGEN AUS DEN ISRAELISCHEN MEDIEN…
      2. WEITERE WICHTIGE HINTERGRUNDARTIKEL…
      3. ÖFFENTLICHE SOLIDARITÄTSVERANSTALTUNGEN FÜR DIE MENSCHEN IN ISRAEL
      4. ÖFFENTLICHE DEMONSTRATIONEN GEGEN DIE ISRAELISCHEN VERTEIDIGUNGSMASSNAHMEN…
      5. NEUES VON SPIEGEL ONLINE….
      6. GEMISCHTE AUSWAHL SONSTIGER DEUTSCHSPRACHIGER ARTIKEL…
    2. SONSTIGE AKTUELLE MELDUNGEN / THEMEN DES TAGES
    3. AKTUELLES ZUM THEMA IRAN
    4. EINIGE AKTUELLE LINK-EMPFEHLUNGEN AUS DEM COP NEWSLETTER…
    5. AUS UNSERER NEUEN RUBRIK MEDIEN BACKSPIN...  
    6. ZUM THEMA „ISRAEL ALLGEMEIN„.. 
    7. ZUM THEMA „ISRAEL BEYOND THE CONFLICT„…
    8. ZUM THEMA „PALÄSTINENSISCHE AUTONOMIEBEHÖRDE, ABBAS, FATAH, PLO, HAMAS, PFLP & CO 
    9. ZUM THEMA „ISRAELS NACHBARN„…  
    10. SONSTIGE INTERESSANTE ARTIKEL & HINTERGRUNDINFORMATIONEN… 
  3. TEIL 3 – LINKS zu empfohlenen Artikeln & Webseiten aus der ARABISCHEN Presse
  4. TEIL 4 – LINKS zum NACHDENKEN, ÄRGERN UND/ODER REAGIEREN
  5. TEIL 5 –  Liste der nachfolgenden eMails, Artikel (& Attachments)…  
 

  1. NEUES VON ULRICH W. SAHM.

    1. ULRICH W. SAHM – Krieg bringt Einschaltquoten
      Jerusalem, 9. Januar 2009 – Der Krieg ist spannender als die beste Reality-Show: „Überleben“, auf den exotischen Perleninseln, gefilmt. In den vergangenen zwei Wochen wurde der Kassenschlager von Kanal 10 zugunsten von live-Schalten mit den hauseigenen Reportern „vor Ort“ in Beer Schewa, Sderot und Aschkelon abgesetzt. Das in den Zeitungen veröffentlichte Programm mit Kochsendungen, abendfüllenden Filmen, Telenovellen und Talkshows über Gott und die Welt wurden kurzfristig abgesetzt.
      Der erste öffentlich-rechtliche Kanal, verlegte die Kinderstunde auf den Morgen. Ein Laufband erklärte, dass dies „für die Kinder im Umhang von Gaza“ geschehe. Mit „Umhang“ ist die Region um Umkreis von 40 Kilometern vom Gazastreifen gemeint, also das Zielgebiet der Hamas-Raketen. Die erreichen inzwischen sogar die großen Städte Aschdod und Beer Schewa. Eine der ersten vom Gazastreifen aus abgeschossene Gradrakete „made in China“ schlug in Beer Schewa in einer Schule ein. Weil das in der Nacht passiert, gab es keine Verletzte. Aber der Bürgermeister von Beer Schewa entschied noch in der Nacht, dass bis auf weiteres der Schulunterricht ausfalle. Die Kinder zuhause ausharren. Als am nächsten Morgen ein Kindergarten getroffen wurde, gab es wegen diesem Beschluss ebenfalls auch keine Opfer. Das Fernsehprogramm im ersten Kanal soll den heimgebliebenen Kindern Abwechslung bieten, wenn sie nicht gerade mit Ihren Eltern in den Schutzraum rennen müssen. Weil an vielen Orten die Luftschutzsirenen nicht funktionieren oder alternativ die Lautsprecheranlagen wegen Pannen nicht  „rote Farbe, rote Farbe“ plärren, werden im Fernsehen wie im Radio landesweit die Programme unterbrochen. Eine anonyme Stimme fällt sogar dem Nachrichtensprecher ins Wort, um die Vorwarnung auszuteilen. Das muss sofort geschehen, da in grenznahen Orten innerhalb von 15 Sekunden die Raketen einschlagen. Wer sich bis dahin nicht auf die Straße geworfen hat oder ein „sicheres Zimmer“ gefunden hat, dem droht Tod oder Verletzung.
      Auf allen Kanälen tritt immer wieder ein gestriegelter Oberst der Heimfront auf, um mit unendlicher Geduld die Ratschläge zum Schutz Bevölkerung zu wiederholen.  Mal „interviewt“ ihn die Wetterfee und mal tritt er in den mehrstündigen Nachrichten auf, um darzustellen, wie lebensrettend es sei, sich bei Raketenalarm auf den Boden zu werfen, zwei Minuten zu warten und dann erst aufzustehen. Gelegentlich wird der zurückhaltende Offizier lautstark, wenn etwa die Reporter vor einem zerstörten Haus stehen und ganze Menschentrauben herumstehen, „weil ich meine Neugierde nicht bändigen konnte“, wie einer der Gaffer sagte. „Diese Menschen sind lebensmüde. Sie setzen sich höchster Gefahr aus“, erklärt dann der Heimfront-Offizier.
      In den Nachrichtensendungen, die sich je nach aktueller Lage stundenlang hinziehen können, treten auch andere „Experten“ von Hilfsorganisationen auf. Tierfreunde reden von Hunden, deren Besitzer aus den mit Raketen beschossenen Ortschaften geflüchtet sind. Eine ältere Frau gibt Ratschläge, wie man mit verschreckten Alten umgehen sollte, oder wie Kinder beruhigt werden können. Und gleichgültig was gerade im Fernsehen läuft, liefert ein Laufband ständig die neuesten Nachrichten. Auch das Radio hat umgestellt. Das Programm wird augenblicklich unterbrochen, sowie der Militärsprecher mit mehrstündiger Verspätung den Tod eines Soldaten freigibt, nämlich erst nach Unterrichtung seiner Angehörigen. Meist folgen ganz schnell schon Interviews mit der Schwester oder der Mutter des Gefallenen, Schluchzen inbegriffen. Die Begräbnisse werden nur kurz gezeigt, umso mehr aber der Kondolenzbesuch des Staatspräsidenten Schimon Peres. Da darf dann ganz Israel miterleben, wie der Vater des toten Soldaten eine halbe Stunde  lang redet und Peres mit viel Ernst und einer schwarzen Kipa auf dem Kopf die Trauernden im Namen der Nation tröstet.
      In der eigentlichen Berichterstattung über die Vorgänge in Gaza wird auf allen Kanälen recht ausgewogen das gesamte Kriegsgeschehen auf beiden Seiten dargestellt, wobei die israelische Seite eher zu kurz kommt, weil die Armee erst seit Mittwoch Journalisten erlaubte, die Truppen zu begleiten. Da werden durchaus harte Bilder aus dem Gazastreifen mit verletzten palästinensischen Kindern und Toten gezeigt, obgleich die von Al Dschesira unzensiert ausgestrahlten Szenen im israelischen Fernsehen gemäß amerikanischem und europäischem Usus verpixelt werden, um die offenen Wunden und die Gesichter der Toten unkenntlich zu machen. Auf der israelischen Seite werden zerstörte Wohnungen gezeigt, aber nicht Verletzte oder gar Tote. Verwundete Soldaten werden erst interviewt, wenn sie schon gut verbunden im Pyjama im sauberen Krankenhausbett liegen.
      Zwar ist der Tonfall in den israelischen Medien teilweise ziemlich „patriotisch“, aber es kommen auch scharfe Kritiker zu Wort. Die fragen offen, ob denn die Regierung nur einen Einmarsch, nicht aber einen Ausweg geplant habe. Harte Fragen werden auch zu den vielen Opfern in Gaza gestellt, wenngleich die Antworten, von Militärexperten oder Reportern, die Vorgänge relativieren und eben auch die israelische Sicht präsentieren, so weit diese von den Militärbehörden überhaupt freigegeben wurde.
    2. ULRICH W. SAHM – UN-Schule Gaza
      Jerusalem, 8. Januar 2009 – zu dieser dpa Meldung: „Israelische Militärs haben unterdessen nach Angaben eines UN-Sprechers ihre bisherige Darstellung des Angriffs auf eine Schule im Gazastreifen revidiert, bei dem am Dienstag über 40 Menschen getötet wurden. „Die israelische Armee informiert Diplomaten in privaten Gesprächen, dass das Feuer der Militanten nicht vom Gelände der UNRWA-Schule kam sondern von außerhalb“, sagte der Sprecher des Hilfswerkes für Palästinaflüchtlinge (UNRWA). Noch am Dienstag hatte ein israelischer Militärsprecher erklärt, Milizionäre der Hamas hätten vor dem Angriff Mörsergranaten aus der Schule heraus abgefeuert. Die Israelis hätten dann das Feuer erwidert.“
      Auf Anfrage sagte der israelische Militärsprecher in einer vorformulierten Erklärung, dass die israelischen Truppen von der UN Schule aus beschossen worden seien. Als die israelischen Truppen auf die Quellen des Feuers zurückgeschossen hätten, seien mehrere Terroristen der Hamas getötet worden, unter ihnen auch zwei namentlich bekannte Kämpfer, Imad Abu Askhar and Hassan Abu Askhar.
      Am Mittwoch hat zudem der außenpolitische Sprecher der  CDU/CSU Eckart von Klaeden MdB den israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert nach den Vorgängen um die Schule gefragt. Im Gespräch mit diesem Korrespondenten sagte von Klaeden: „Wegen der Toten in der UN Schule haben wir auch über die humanitäre Situation gesprochen. Er hat mir versichert, dass die israelische Führung alles unternimmt, um die Zivilbevölkerung zu schonen und zivile Opfer zu vermeiden. Allerdings missbrauche die Hamas die eigenen Landsleute wie auch im Fall der Schule immer wieder als menschliche Schutzschilder. Aus der Schule sei die Armee mit Raketen und Moersergranaten beschossen worden.“ 
       
    3. ULRICH W. SAHMPorno bei Hamas-TV
      Jerusalem, 8. Januar 2009 – Es war gegen 3 Uhr Nachts. Ein Techniker bei El Aksa TV, dem Fernsehsender der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen, langweilte sich offenbar bei den sich wiederholenden Bildern von zerfetzten Leichen im Gazastreifen. Er schaltete auf den polnischen Pornosender Patio-TV um, der mit einer Satellitenschüssel im ganzen Nahen Osten empfangen werden kann. Der Techniker sitzt irgendwo in einem Übertragungswagen an einem geheimen Ort im Gazasstreifen, seitdem die Israelis die Studios des Hamas-Senders schon am ersten Tag ihrer „Operation Gegossenes Blei“ zerbombt hatten. Er ahnte nicht, dass das Signal des polnischen Pornosenders nun auch über den Propagandasender der Hamas gesendet würde. Nach sechs Minuten war schon wieder Schluss mit dem Spass.
      Die amerikanische Organisation Memri, die alle arabischen Fernsehsender im Nahen Osten rund um die Uhr beobachtet, mitschneidet und besonders interessante Aufzeichnungen per Internet einer breiten Öffentlichkeit mit englischen Übersetzungen zugänglich macht, hat auch diese Panne bei El Aksa TV bemerkt und veröffentlicht. Um sich den Mitschnitt anschauen zu können, muss man sich freilich kostenlos registrieren. Neben dem Knopf zum Abspielen des Filmchens steht die Warnung: „Dieser Clip enthält Nacktszenen“.
      Offenbar irritiert Zuschauer in Amerika oder im Nahen Osten „Nacktheit“ mehr, als Szenen zerfetzter und toter Menschen. Die werden ohne jede Zensur und Warnung oft in Endlosschlaufen bei Al Dschesira und anderen arabischen Sendern verbreitet. 
       
    4. ULRICH W. SAHMRaketen aus Libanon
      Jerusalem, 8. Januar 2009 – „Ich saß im Speisesaal beim Frühstück, als plötzlich die Decke über uns herunterfiel“, sagt Avi Berger, Bewohner eines Altersheims in Nahariah, ein 90 Jahre alter Holocaustüberlebender. „In Wirklichkeit war das alles ein Wunder. Die Rakete explodierte nämlich im Zimmer Nummer 9. Das ist das Zimmer meines Vaters.  Es ist völlig zerstört. Nichts ist mehr übrig geblieben“, mischt sich sein Sohn Eli in das Gespräch aus Naharija ein.
      Vier Raketen aus Libanon hatten Naharija und den Kibbutz Kabri getroffen. Die israelische Artillerie erwiderte das Feuer auf das libanesische Dorf Bahrija bei Nakura. Von dort seien die Raketen abgeschossen worden.
      Vor einigen Wochen hatte es in dem gleichen Dorf einen gefährlichen Zwischenfall gegeben. Erstmals seit dem Libanonkrieg 2006 waren dort mehrere abschussbereite, auf Israel gerichtete Katjuscha-Raketen von einem Bauern entdeckt worden. Der rief erst die libanesische Armee und die wiederum alarmierte die UNIFIL Friedenstruppen, die seit 2006 mit einem „robusten Mandat“ eigentlich darauf achten sollten, dass vom Südlkibanon aus keine Angriffe mehr auf Israel ausgehen.
      „Alle Papiere der libanesischen Armee und Genehmigungen der UNO-Truppen nützten überhaupt nichts. Am Ende war es allein die Hisbollah, die im Südlibanon bestimmte, welche Orte wir besuchen durften“, erzählt ein Journalist, der kürzlich den Südlibanon bereist hatte. Die internationalen Friedenstruppen seien letztlich auch im festen Griff der Hisbollah, denn die radikalislamische Organisation stelle die Übersetzer, ohne die sich die Soldaten aus Italien, Frankreich und anderen Ländern dort gar nicht bewegen könnten.
      Wenn dass wirklich ein Versuch der Hisbollah im Libanon gewesen wäre, einen Krieg gegen Israel zu provozieren, hätte sie hunderte Katjuscharaketen gleichzeitig abgeschossen, hieß es in ersten Kommentaren im Libanon. Es sehe eher danach aus, als hätten Palästinenser im Libanon aus Solidarität mit dem Gazastreifen sehr alte Modelle von Katjuscharaketen auf Israel abgeschossen.
      „Der Raketenangriff war eigentlich erwartet worden. Es lag doch alles auf der Hand“, sagte Roni Daniel, ein israelischer Militärkorrespondent im Fernsehen. Am Mittwoch hatte ein Fernsehteam des Kanals 10 entlang der Grenze zum Libanon eine Rundfahrt dokumentiert. Die dort stationierten israelischen Soldaten erwiesen sich als „extrem nervös“. Sie verjagten die filmenden Journalisten und verboten ihnen, sich Militärstellung nahe der Grenze zu nähern. Gleichwohl sagt Daniel, dass dieser Raketenbeschuss „nur ein Zeichen“ sei, nicht aber der Versuch, den Israelis neben Gaza eine „zweite Front“ zu bescheren. Hisbollah habe nach dem Libanonkrieg 2006 erklärt, dass er es „bereute“, damals, am 12. Juli 2006 die Israelis durch einen Raketenbeschuss und durch die Entführung von zwei Soldaten zu einem Feldzug gegen Libanon provoziert zu haben. „Hätte ich geahnt, wie Israel reagieren würde, hätte ich den Krieg nicht ausgelöst“, gestand Nasrallah nach dem Krieg, nachdem Israel nicht nur die Hisbollah-Festungen in Beirut und im Südlibanon in Schutt und Asche gelegt hatte, sondern auch der Infrastruktur des Libanons, etwa Brücken, schweren Schaden beigefügt hatte.
      In Israel wurden alle Bewohner im Norden des Landes angewiesen, sofort die Luftschutzbunker zu öffnen. In Naharija wurden alle Kinder nach Hause geschickt. Als Vorsichtsmaßnahme fällt der Schulunterricht in der nordisraelischen Stadt Naharija und in Schlomi aus. Die gleiche Maßnahme wurde vor 12 Tagen im Umkreis von 40 Kilometern rund um den Gazastreifen getroffen, nachdem sich herausstellte, dass Raketen der Hamas sogar Beer Schewa treffen können und mehrfach leere Schulgebäude getroffen hatten.
    5. ULRICH W. SAHM – Kommentar Raketen aus Libanon
      Jerusalem, 8. Januar 2009 – Die Israelis waren darauf vorbereitet und entsprechend nervös. Die Hisbollah hatte mit Raketenbeschuss gedroht, „falls“ die Israelis in Gaza einmarschieren sollten. Das war vor zwei Wochen, als alle Welt auf den Einmarsch wartete. Doch nachdem gestern tatsächlich zwei Katjuschas aus Südlibanon in der nordisraelischen Stadt Naharija in ein Altersheim einschlugen und 90-jährige Holocaustüberlebende beim Frühstück erschreckten, will es keiner gewesen sein.
      Die Israelis winkten ab und meinten, dass weitere laute Explosionen in Wirklichkeit vom Durchbrechen der Schallmauer stammten. Ein Sprecher der Hisbollah behauptete, dass seine Organisation „derart veraltete Raketenmodelle“ nicht einsetze. Die libanesische Armee suchte fieberhaft nach weiteren Raketen und ein Sprecher der UNO Friedenstruppen, die mit ihrem „robusten Mandat“ seit 2006 genau das verhindern sollen, geriet in Erklärungsnot. Die Raketen aus Libanon erzeugten nur zwei Leichtverletzte und riesige Schlagzeilen weltweit. Israel will keine zweite Front eröffnen und die Hisbollah dürfte ihre Lektion beim zweiten Libanonkrieg im Sommer 2006 erhalten haben. Obgleich Israel vermeintlich jenen Krieg „verloren“ habe, bereute es Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah im Nachhinein, den bösen Nachbarn südlich des Libanon zum Krieg herausgefordert zu haben. Mit einem für Libanon derart zerstörerischen Schlag hätte er nicht gerechnet, sagte Nasrallah mit der Weisheit des Klügeren im Nachhinein.
      Schade eigentlich, dass die Hisbollah mit der Hamas im Gazastreifen nur ihre Erfahrungen in der Guerilla-Kriegsführung und in Kampfestaktik geteilt hat, anstatt den Hamaskämpfern beim Training in Libanon auch die zerstörerische Kraft die israelische Armee vorzuführen. Statt blinden Hass zu schüren, hätte die Hisbollah der Hamas zeigen können, was passiert, wenn man Israel über die Gebühr provoziert und zum Krieg herausfordert.
    6. ULRICH W. SAHMEckart von Klaeden (Interview)
      Jerusalem, 7. Januar 2009 – Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU Fraktion im Bundestag, Eckart von Klaeden ist nach Israel gekommen, um sich ein eigenes Bild von der Lage zu machen. Der Besuch ist mit dem Kanzleramt und dem Auswärtigen Amt abgestimmt.
      Der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Jerusalem gelang es sogar für von Klaeden einen Termin bei Ministerpräsident Ehud Olmert zu erhalten. Lars Hänsel, Leiter der KAS sagte danach: „Es ist sehr gut gelaufen.“
      Sahm: Worüber haben Sie mit  Olmert gesprochen?
      Von Klaeden: Ich habe bei ihm informiert, wie er die Entwicklung beurteilt, die Verhandlungen in New York und welche Voraussetzungen für eine Waffenruhe und einem nachhaltigen Waffenstillstand zu erfüllen sind.  Wegen der Toten in der UN Schule haben wir auch über die humanitäre Situation gesprochen. Er hat mir versichert, dass die israelische Führung alles unternimmt, um die Zivilbevölkerung zu schonen und zivile Opfer zu vermeiden. Allerdings missbrauche die Hamas die eigenen Landsleute wie auch im Fall der Schule immer wieder als menschliche Schutzschilder. Aus der Schule sei die Armee mit Raketen und Moersergranaten beschossen worden.
      Sahm: Welche Schritte halten Sie heute vor vordringlich?
      Von Klaeden: Eine Schließung der Schmugglertunnel zwischen dem Gazastreifen und Ägypten wäre ein erster konkreter Schritt, um den Waffenschmuggel zu beenden. Wenn wir (Deutsche) durch technische Mittel das befördern können, sollten wir das tun. Dabei kommt Ägypten eine Schlüsselrolle zu, ggf. mit internationaler Unterstützung und Kontrolle.
      Sahm: Wieso wacht die Welt eigentlich jetzt erst auf. Jahrelang wurde Israel mit etwa 10.000 Raketen beschossen, doch niemand hatte ein Gefühl der Dringlichkeit?
      Von Klaeden: Ich bin immer wieder hier und habe mich sehr wohl um diese Fragen gekümmert. Aber in der Tat ist das die Frage, der sich die internationale Gemeinschaft und auch die europäische Union stellen müssen, warum man das so lange hingenommen hat. Das gilt für den Raketenbeschuss und für den Waffenschmuggel durch die Tunnel. Auch der Raketenbeschuss mit selbst fabrizierten Raketen könnte gestoppt werden, wenn man den Schmuggel von Sprengstoff einschränkt. Doch das wird wohl nur mit einer internationalen Präsenz mit einem robusten Mandat gelingen können.
      Sahm: Wären etwa deutsche Soldaten bereit, ihren Kopf hinzuhalten, Raketenschützen der Hamas zu bekämpfen, um ein paar Juden in Sderot zu beschützen?
      Von Klaeden: Für den Fall eines internationalen Mandats sollten wir eine deutsche Beteiligung grundsätzlich nicht ausschließen. Viel wichtiger wäre jedoch für eine Beteiligung islamisch geprägter und arabischer Staaten. Wenn sich vor allem nicht-muslimische Staaten oder Europa beteiligen, passt das wieder in das Feindbildmuster der Hamas einer Verschwörung des Westens mit Israel gegen die islamische Welt.
      Sahm: Bisher hat Israel sich bei der Verteidigung nur auf sich selber verlassen. Könnte das „robuste Mandat einer internationalen Präsenz“ Israel nicht an der Jagd auf Terroristen hindern?
      Von Klaeden: Man kann von keinem Staat verlangen, dass er sein legitimes Recht auf Selbstverteidigung an eine internationale Organisation delegiert. Vielmehr geht es um die Herbeiführung eines Waffenstillstands. Für die israelische Regierung  ist der Waffengang kein Selbstzweck. Die von Israel gesteckten Ziele betreffen alle die Sicherheit Israels und der Städte im Süden. Wenn diese Sicherheit garantiert wird, wäre Israel bereit, den Waffengang einzustellen.
      Sahm: Bekanntlich reden weder die EU noch Israel mit der Hamas. Das sei eine „Terrororganisation“. Wie kann man da zu einem Abkommen gelangen?
      Von Klaeden: Es wird ja umgekehrt ein Schuh daraus. Auch ich wäre selbstverständlich bereit, mit der Hamas zu reden, wenn die Hamas bereit wäre, elementare Prinzipien des Völkerrechts zu akzeptieren. Dazu gehört, dass sie die physische Existenz desjenigen anerkennt, mit dem dann ein Abkommen geschlossen werden soll. Solange aber das einzige Ziel der politischen Existenz der Hamas die Vernichtung Israels ist, kann es nicht zu Verhandlungen kommen. Man kann daher auch keine Verhandlungsbereitschaft mit der Hamas von Israel einfordern. Die Forderungen an die Hamas sind annehmbar und eigentlich Banalitäten: Gewaltverzicht, der Anerkennung internationaler Verträge und Anerkennung des Existenzrechts Israels. Gleichwohl werden auch von israelischer Seite alle möglichen Kanäle benutzt, um trotzdem mit der Hamas zu Vereinbarungen zu gelangen, etwa über Ägypten.
      Frage: Aber die Hamas ist doch demokratisch gewählt
      Von Klaeden: Wir verhandeln ja auch nicht mit der DVU oder der NPD über Prinzipien der Ausländerpolitik, auch wenn sie demokratisch gewählt sind.
      Sahm: Die palästinensische Bevölkerung hat doch im Januar 2006 mehrheitlich die Hamas gewählt. Trägt dann die die Bevölkerung die Verantwortung für das was ihre eigene Regierung tut, mit allen schlimmen Konsequenzen?
      Von Klaeden: Die Frage stellt sich immer wieder, wie sehr ein Volk für seine Regierung ist, wenn es sich um ein verbrecherisches Regime handelt. Es muss endlich dazu kommen, dass die Palästinenser lernen, Verantwortung für sich selber zu übernehmen. Mit der Versorgung der palästinensischen Bevölkerung durch internationalen Organisation ist ihren Regierungen diese selbstverständliche Aufgabe zu sehr abgenommen worden. Das war sicherlich ein Fehler der internationalen Nahostpolitik der letzten Jahrzehnte. Das hat dann der Hamas die Möglichkeit gegeben, ihren terroristischen Aktivitäten nachzugehen, ohne für die Konsequenzen von der eigenen Bevölkerung verantwortlich gemacht zu werden
      Sahm: Und jetzt eilt man der Bevölkerung zu Hilfe, während man die von ihr getragene und mehrheitlich gewählte Regierung gewähren lässt?
      Von Klaeden: Ich habe immer wieder auf den qualitativen Unterschied in der Operationsführung hingewiesen. Die Israelis versuchen auf beiden Seiten, zivile Opfer zu vermeiden. Das Ziel der Hamas ist es, auf beiden Seiten so viele Opfer wie möglich zu schaffen. Die Raketenangriffe richten sich ausschließlich auf die zivile Bevölkerung (in Israel). In mehrfacher Hinsicht missbraucht die Hamas die eigene Bevölkerung als Schutzschilder, als Geiseln, als Faustpfand.“

       
  2. NEUESTE KURZMELDUNGEN VON ISRAELNETZ.

    1. „Israel schlägt zurück“: „Spiegel-TV“ geißelt einseitige Wahrnehmung des Konfliktes 
       
      HAMBURG (inn) – Die Berichterstattung über den Nahostkonflikt hat einen Hang zu einseitigen Tendenzen. Meist gilt Israel als Aggressor, was auch in zahlreichen anti-israelischen Demonstrationen seinen Ausdruck findet. Ein aktueller Videokommentar von „Spiegel-TV“ zeigt die einseitige Wahrnehmung der Weltöffentlichkeit.   Unter dem Titel
      „Israel schlägt zurück“ kommentiert Martin Heller die Berichterstattung über die Operation „Gegossenes Blei“: „‚Israel greift an‘, heißt es dann viel zu oft – und auf allen Kanälen. Doch: Israel wurde angegriffen und wird angegriffen.“ Die Hamas sei nicht bereit gewesen, die Waffenruhe zu verlängern. Stattdessen feuerte sie Raketen auf israelisches Gebiet ab.  
       
      „Auch in Israel sterben Menschen“ 
       
       
      „Leider sind die Angriffe auf Israel oft nur einen Nebensatz wert, wenn sich die Welt entsetzt zeigt von der Eskalation der Gewalt“, heißt es in dem Kommentar. „Doch auch hier sterben Menschen.“ Als Beispiel nennt Heller die israelische Stadt Sderot, fünf Kilometer vom Gazastreifen entfernt. Sie lebe täglich mit der Angst vor den Raketen der Hamas. 
       
       
      Der Kommentator stellt fest: „Doch die Reflexe sind immer gleich, wenn der Nahostkonflikt eskaliert: Weltweit gehen Menschen auf die Straße, um gegen Israel zu demonstrieren, und gegen die USA gleich mit.“ Beteiligt seien in Deutschland „Araber, Deutsche, Linke und Rechte – ein einstudiertes Ritual“. 
       
       
      „Wer demonstriert gegen Islamisten?“ 
       
       
      Zum Abschluss des Beitrags heißt es: „Der israelischen Opfer gedenkt kaum jemand. Wer demonstriert gegen die gewalttätigen Islamisten? Gegen die Terroristen von der Hamas? Bestimmt wird es im Nahostkonflikt auch diesmal wieder heißen: Wenn zwei sich streiten, ist Israel schuld. Leider – und zu Unrecht.“ 
    2. Steinmeier: Nahostreise am Abend  
      BERLIN (inn) – Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier reist am heutigen Freitag in den Nahen Osten. Unter anderem plant er Gespräche mit Politikern in Ägypten, dem Westjordanland und Israel.Steinmeier sei überzeugt, dass man im Gespräch vor Ort helfen müsse, dass „aus dem Aufruf zum Waffenstillstand ein Waffenstillstand wird“, hieß es aus dem Auswärtigen Amt. Der Minister soll am Freitagabend nach Ägypten aufbrechen, am Samstag reist er weiter nach Israel. Er will in der ägyptischen Hauptstadt Kairo mit Präsident Hosni Mubarak und Außenminister Ahmed Abul Gheit sprechen. Auch mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas sind Gespräche geplant. 
       
       
      „Libanesischer Beschuss Anlass zur Sorge“ 
       
       
      Zum Raketenbeschuss aus dem Libanon sagte Steinmeier: „Die Bundesregierung hat mit Sorge zur Kenntnis genommen, dass es dort zu einem Raketenbeschuss von libanesischem Gebiet auf Israel gekommen ist. Ich hoffe, dass hier niemand im Libanon oder anderswo einer Fehlkalkulation unterliegt. Wir werden die Situation weiter genau beobachten.“ Am Donnerstagmorgen waren vom Südlibanon aus vier Katjuscha-Raketen auf Nordisrael abgefeuert worden. Die radikal-islamische Hisbollah hat jegliche Verantwortung für den Angriff zurückgewiesen. Der SPD-Politiker äußerte sich auch zur humanitären Situation im Gazastreifen. Diese „erfüllt uns weiterhin mit großer Sorge“. Man habe die Einstellung der Arbeit der Vereinten Nationen zur Kenntnis nehmen müssen. Die Vereinbarung einer Waffenpause von bis zu drei Stunden am Tag sei hingegen ein kleiner Fortschritt. So könnten Absprachen getroffen werden, um dem Roten Kreuz und dem Roten Halbmond zu ermöglichen, Verletzte und Kranke zu behandeln. Zudem sei mit der Resolution 1860 im Weltsicherheitsrat vergangene Nacht ein erster Schritt gemacht worden, sagte Steinmeier. „Dies ist ein wichtiges Zeichen der Geschlossenheit der internationalen Gemeinschaft.“ Er fügte hinzu: „Mit der Resolution wird der Weg zur Beendigung der Kämpfe aufgezeigt. Gegangen werden muss dieser Weg von den Parteien in der Region selbst.“ Der UN-Sicherheitsrat fordert eine unverzügliche und nachhaltige Waffenruhe. 
       
       
      „Gespräche vor Ort wichtig“ 
       
       
      „Ich bin überzeugt“, so Steinmeier, „dass wir nicht nur beim Zustandekommen von Texten helfen müssen.“ Man müsse auch „vor Ort im Gespräch mit den Konfliktparteien und mit den Nachbarn helfen, dass aus dem Aufruf zum Waffenstillstand ein Waffenstillstand wird“. Nach der Rückkehr seines Nahost-Beauftragten Andreas Michaelis habe man die Ergebnisse der Gespräche in Israel, den Palästinensergebieten, Jordanien und Ägypten ausgewertet. Es scheine richtig, nun insbesondere Ägypten zu unterstützen – insbesondere bei dem Versuch, die Grenze zum Gazastreifen sicherer zu machen. Er habe sich deshalb entschlossen, zu diesem Zeitpunkt in die Region zu fahren. 
       
      Mit der tschechischen EU-Ratspräsidentschaft ist Steinmeier nach eigenen Angaben in Kontakt und werde sich während der ganzen Reise eng abstimmen. 

    3. Solidaritätsbekundungen in drei deutschen Städten 
      FRANKFURT / MÜNCHEN (inn) – Am kommenden Sonntag finden in München, Frankfurt und Berlin Demonstrationen gegen den Krieg in Israel statt. Die Teilnehmer wollen ihre Solidarität mit Israel bekunden.“Dies ist der Zeitpunkt, um den Menschen in Israel unsere uneingeschränkte Solidarität und Unterstützung zu zeigen“, heißt es in der Ankündigung für die Demonstration in Frankfurt. Dort soll unter anderem auch der Opfer des Krieges sowohl auf israelischer als auch auf palästinensischer Seite gedacht werden. Zudem soll Michel Friedman ein Grußwort an die Anwesenden richten. Veranstalter der Demonstration ist unter anderen die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG). Die Teilnehmer treffen sich um 11 Uhr am Rebstockgelände, um dann gemeinsam in einem stillen Autokorso zur Alten Oper zu fahren, wo um 12 Uhr die Kundgebung beginnt. Auch in München findet eine Israel-Solidaritätskundgebung statt. „Israel will, muss und wird den Raketenterror aus Gaza beenden. Wir wollen, müssen und werden Israel unterstützen“, heißt es in der Bekanntmachung. Veranstaltet wird diese Kundgebung von dem Verein „I Like Israel“ (ILI e.V.). Die Teilnehmer treffen sich um 12 Uhr auf dem Marienplatz. In Berlin treffen sich die Demonstranten auf dem Berliner Breitscheidplatz. Die Kundgebung soll dort um 14 Uhr beginnen. 

    4. Israelischer Offizier getötet 
      GAZA (inn) – Nahe des Kissufim-Grenzüberganges im Gazastreifen ist am Donnerstagmittag ein israelischer Offizier ums Leben gekommen. Ein Soldat wurde leicht verletzt.Palästinenser hatten die israelische Einheit mit Panzerabwehrraketen angegriffen, als diese ein Gebäude in der Gegend durchsuchten.
      Damit kamen seit Beginn der Operation „Gegossenes Blei“ acht Armeeangehörige ums Leben.
       

  3. NEUES AUS DEM NEWSLETTER DER ISRAELISCHEN BOTSCHAFT.

    1. Botschaft des Staates IsraelZur Operation „Gegossenes Blei“ update VIII vom 9. Januar 2009 13.00 Uhr
      mit diesem 8. Sonder-Rundbrief stellen wir Ihnen heute erneut  – über den täglichen E-Mail-Newsletter hinaus – Informationen zur aktuellen Situation zur Verfügung.
      Update:
      Stellungnahme von Außenministerin Tzipi Livi am heutigen Morgen nachfolgend der UN-Resolution:
      „Israel handelte, handelt und wird weiterhin einzig und allein im Sinne seiner Abwägungen, der Sicherheit seiner Bürger und seines Rechts auf Selbstverteidigung handeln.“
      Am heutigen Freitag sind bereits über 30 Raketen auf die südlichen Städte Israels wie Ashdod, Ashkelon und Beer Sheva und die Region Shaar HaNegev geschossen worden. Dabei wurden einige Menschen leicht verletzt.
      Parallel zur Militäroperation im Gaza-Streifen unternimmt Israel weiterhin diplomatische Bemühungen zur Beendigung des Konflikts. Das Außenministerium begrüßt insbesondere den Dialog mit Ägypten.
      Gemäß dem Grundsatz, dass kein Kampf gegen die von der Terrororganisation Hamas als menschliche Schutzschilde missbrauchten Zivilisten im Gaza-Streifen geführt wird, hat die israelische Armee stets Warnungen an die palästinensische Bevölkerung verteilt, um es ihr zu ermöglichen, sich vor anstehenden Angriffen in Sicherheit zu bringen.
      Um sicherzugehen, dass die Warnungen die Menschen erreichen, hat die israelische Armee Flugblätter abgeworfen, Telefonkampagnen gestartet und lokale Radio- und Fernsehstationen in Dienst genommen. Es wurden bspw. Flugblätter abgeworfen, in denen zu lesen war, dass Bewohner von Häusern, in denen Waffen und Munition lagern, ihre Häuser verlassen sollten.
      http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Communiques/2009/IDF_warns_Gaza_population_7-Jan-2009.htm
      Zitate und Filme zur Methode des Missbrauchs der Bevölkerung als menschliche Schutzschilde durch die Hamas: http://www.mfa.gov.il/MFA/Terrorism-+Obstacle+to+Peace/Terror+Groups/Hamas_Exploitation_Civilians_Jan_2009.htm
      Anbei erhalten Sie
      das IICC-update Nr. 8
      Einen Aufruf zur Notfallkampagne des Keren Hayesod
      Ein Gebet für die Soldaten (in hebräisch)
      Die bisher getöteten israelischen Soldaten:
      4. Jan. 2009
      Staff Sgt Dvir Emanuelof, 22, aus Giv’at Ze’ev
      5. Jan. 2009
      Maj. Dagan Wartman, 32, aus Ma’ale Michmash
      Staff Sgt. Nitai Stern, 21, aus Jerusalem
      Cpl. Yousef Muadi, 19, aus Haifa
      6. Jan. 2009
      Capt. Yehonatan Netanel, 27, aus Kedumim
      Staff Sgt. Alexander Mashvitzky, 21, aus Beersheba
      8. Jan. 2009
      Maj. Roi Rosner, 27, aus Holon
      Sgt Amit Robinson, 20, aus dem Kibbutz Magal
      Capt. Omer Rabinovitch, 23, aus Arad
      Weitere Informationen zu den getöteten israelischen Soldaten: http://www.mfa.gov.il/MFA/Terrorism-+Obstacle+to+Peace/Hamas+war+against+Israel/IDF_soldiers_killed_Operation_Cast_Lead.htm
      Wir hoffen sehr, dass in Israels Süden bald Frieden einkehrt und alle Soldaten unversehrt nach Hause kommen. Auch hoffen wir auf die Freilassung von Gilad Shalit, der am 25. Juni 2006 von der Hamas in den Gaza-Streifen entführt wurde; zu Informationen über seinen Verbleib und Gesundheitszustand besteht nach wie vor kein Zugang.
      Informationen zur Befreiungskampagne von Gilad Shalit:  http://www.habanim.org/en/German.html
      Video-Nachricht des MFA  (in deutscher Sprache):
      Nicht die Palästinenser, die HAMAS ist unser Feind http://il.youtube.com/watch?v=gVb0yTdIWjc&feature=channel
      Bitte entnehmen Sie nach wie vor aktualisierte Informationen von unserer Internetseite: www.israel.de  oder www.mfa.gov.il (Außenministerium).
      Dies ist die Website der israelischen Botschaft in Moskau mit sämtlichen aktuellen Informationen in russischer Sprache: www.moscow.mfa.gov.il
      Solidarität mit Israel:
      Zu Ihrer Kenntnis möchten wir erneut mitteilen, dass es in Berlin, Frankfurt/Main und München am Sonntag den 11. Januar Israel-solidarische Demonstrationen geben wird. Auch wird am 17.1. in Hamburg eine Kundgebung veranstaltet, die ihre Solidarität mit Israel und den unter dem Terror der Hamas leidenden Menschen bekundet. Weitere Informationen dazu unter www.honestlyconcerned.info
    2. Raketenangriffe auf Israel

      Die Terrororganisation Hamas hat ihre massiven Raketenangriffe auf den Süden Israels auch heute Morgen fortgesetzt. Bis zur Mittagsstunde landeten bereits mehr als 30 Raketen in Ashdod, Ashkelon, Be’er Sheva und Gemeinden im westlichen Negev. Im Kreis Eshkol wurde ein Mann von einer Mörsergranate verletzt. Der Sachschaden ist immens.
      (Yedioth Ahronot, 09.01.09)
      Das israelische Außenministerium hat am Donnerstag seine UN-Botschafterin Gabriela Shalev dazu angewiesen, dem UN-Generalsekretär gegenüber zu betonen, dass die gestrigen Raketenangriffe aus dem Libanon eine schwere Verletzung der UN-Sicherheitsratsresolution 1701 darstellen.
      Israel betrachtet die libanesische Regierung als verantwortlich dafür, die Ruhe im Südlibanon aufrecht zu erhalten und den Schmuggel von Waffen in ihr Territorium zu unterbinden.
      (Außenministerium des Staates Israel, 08.01.09)

       

      • Raketenangriffe auf Israel

        Die ständigen Raketenangriffe auf Südisrael aus dem Gaza-Streifen haben auch nichts an Intensität eingebüßt. Heute Vormittag schlugen zudem noch mindestens zwei Katyusha-Raketen im Norden des Landes ein, die anscheinend von palästinensischen Terroristen im Libanon abgefeuert worden waren. Dabei wurde in Nahariya ein Altersheim getroffen, wo zwei Menschen Verletzungen davontrugen.

        Foto: Reuters
        Palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen haben heute bis zum frühen Nachmittag bereits mindestens 21 Raketen auf Ashkelon, Ashdod und Gemeinden im westlichen Negev abgeschossen. In Ashkelon schlug eine Grad-Rakete direkt in einem Kindergarten ein.
        (Yedioth Ahronot, 08.01.09)
        Auf SPIEGEL-Online ist ein Film anzusehen, der die Lage in Südisrael und die einseitige Wahrnehmung der Weltöffentlichkeit zum Ausdruck bringt:
        http://www.spiegel.de/video/video-44637.html 

    3. Humanitäre Hilfsmaßnahmen für Gaza
      Am Donnerstag haben etwa 89 Lastwagen mit 2227 Tonnen humanitären Hilfsgütern internationaler Organisationen den Grenzübergang Kerem Shalom in Richtung Gaza passiert. Über den Treibstoff-Terminal Nahal Oz wurden 315 000 Liter Diesel für das Kraftwerk in Gaza und 143 Tonnen Kochgase für Privathaushalte transferiert.
      Am Übergang Erez wurde den Tag über zudem 223 ausländischen Staatsangehörigen die Ausreise aus dem Gaza-Streifen ermöglicht. Im Anschluss daran brachte man sie über die Allenby-Brücke nach Jordanien.

      Foto: IDF
      Israels Außenministerin Tzipi Livni hat gestern das diplomatische Korps an der neu eingerichteten Koordinationsstelle für humanitäre Angelegenheiten in Tel Aviv über die Lage in Gaza unterrichtet. Dabei unterstrich sie u. a.:
      „Wir differenzieren zwischen der Hamas und der Zivilbevölkerung und glauben an die Notwendigkeit, humanitäre Hilfelieferungen in den Gaza-Streifen zu ermöglichen. Wenn wir die humanitären Zeitfenster öffnen, schießt die Hamas. Wir tun, was wir tun, weil wir glauben, dass dies richtig ist, und während wir dies tun, nutzt die Hamas den Willen zur Hilfe für die palästinensische Bevölkerung aus und betreibt Terror aus ihren Reihen heraus.“
      (Außenministerium des Staates Israel, 08.01.09) 
       
    4. Hamas verschanzt sich hinter Kindern
      Es ist eine eingespielte Methode der Terrororganisation Hamas, palästinensische Zivilisten im Gaza-Streifen als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen. Der nachfolgende Film bringt dies eindrucksvoll zum Ausdruck:
      http://www.youtube.com/watch?v=oNLL7wl6YFc 
       
    5. Stellungnahmen und Kommentare

      • Israels Ministerpräsident Ehud Olmert zur UN-Sicherheitsratsresolution 1860:
        „Der Raketenbeschuss von heute Vormittag auf die Bürger im Süden beweist, dass die UN-Resolution nicht durchführbar ist und von den palästinensischen Mordorganisationen nicht befolgt werden wird.“
        „Der Staat Israel hat noch niemals zugelassen, dass ein auswärtiger Faktor über sein Recht zur Verteidigung seiner Bürger bestimmt. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL)  werden weiter zum Schutz von Israels Bürgern handeln und die ihnen in der Operation aufgetragenen Aufgaben erfüllen.“
        Israels Außenministerin Tzipi Livni zur UN-Sicherheitsratsresolution 1860:
        „Israel handelte, handelt und wird weiterhin einzig und allein im Sinne seiner Abwägungen, der Sicherheit seiner Bürger und seines Rechts auf Selbstverteidigung handeln.“
        (Außenministerium des Staates Israel, 09.01.09)
      • Botschafter Ben-Zeev: Uns geht es nur um Sicherheit
        Israels Botschafter in Deutschland, Yoram Ben-Zeev, hat in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt zu Israels Militäroperation im Gaza-Streifen Stellung genommen. Darin bennet er auch Israels Bedingungen für eine Waffenruhe.
        „Die Raketenagriffe und der Terror müssen gestoppt werden. Und der Schmuggel von Waffen von der Sinai-Halbinsel nach Gaza muss unterbunden werden. Wir wollen keinen Waffenstillstand, um uns in kurzer Zeit in der gleichen Situation wie vor der Offensive zu befinden. Wir möchten in guter Nachbarschaft leben.“
        Das vollständige Interview gibt es unter dem folgenden Link:
        http://berlin.mfa.gov.il/mfm/Data/152743.pdf
        (Hamburger Abendblatt, 09.01.09)
      • Mor: Keine Legitimation für Hamas-Terroristen
        Israels Gesandter in Deutschland, Ilan Mor, hat in einem Interview mit den Nürnberger Nachrichten abermals betont, dass sich die israelische Armee bei ihrer Militäroperation im Gaza-Streifen sehr große Mühe gebe, „gezielt nur gegen die Hamas vorzugehen“, welche sich freilich zynisch hinter ihrer eigenen Zivilbevölkerung verschanze.
        Das eigentliche Ziel werde Israel jedoch, so Mor, nicht aus dem Auge verlieren: „Wir wollen Frieden mit den Palästinensern.“ Dabei sei man Bemühungen um eine Waffenruhe gegenüber durchaus aufgeschlossen, einschließlich der ägyptisch-französischen Initiative.
        „Zunächst einmal wollen wir die einzelnen Punkte des Plans verstehen. Eins darf jedoch nicht sein: Die Hamas-Terroristen dürfen nicht in die Gespräche einbezogen, also nicht auch noch legitimiert werden.“
        Den vollständigen Artikel gibt es unter dem folgenden Link:
        http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=947533&kat=3&man=3
        (Nürnberger Nachrichten, 09.01.09)
      • Verkehrsbüro-Chef Neumann: Kein Grund für Stornierungen
        Der Direktor des Staatlichen Israelischen Verkehrsbüros in Berlin, Dani Neumann, hat sich in einem Interview mit der Fachzeitschrift fvw zu den Auswirkungen der Krise in Gaza auf den Tourismus in Israel geäußert. Einen Grund für Stornierungen von Israel-Reisen sieht er nicht.
        „In den gefährdeten Regionen gibt es fast keinen Tourismus. Rund 95 Prozent der Leute fahren nach Tel Aviv, Jerusalem, Galiläa, Eilat, Negev oder ans Tote Meer. Dort ist keine Gefahr. Auch für die Veranstalter gibt es keinen Grund zu Stornierungen. Sie verlassen sich auf die Reisehinweise des Auswärtigen Amts, das nur von Besuchen am Gaza-Streifen abrät. Übrigens: Die Urlauber berichten, dass sie vor Ort nichts vom Konflikt spürten.“
        (fvw, 09.01.09)
      • Der kriminelle Zynismus der Hamas
        Der renommierte Harvard-Jurist Alan Dershowitz  kritisiert im Guardian den zynischen Missbrauch von palästinensischen Zivilisten als menschliche Schutzschilde durch die Hamas und den doppelten Maßstab, den die Weltöffentlichkeit bei der Beurteilung des Konflikts zwischen Israel und der Terrororganisation im Gaza-Streifen anlegt.
        „Dieser doppelte Maßstab in Bezug auf Israel auf der einen und die arabischen und muslimischen Nationen auf der anderen Seite beschränkt sich nicht nur auf die gegenwärtige Situation in Gaza. Er hat der internationalen Gemeinschaft eine Ausrede dafür geliefert, zu den massiven Menschenrechtsverletzungen und Völkermorden zu schweigen, die seit Jahren von Arabern und Muslimen in aller Welt verübt werden.“
        Der vollständige Artikel findet sich unter dem folgenden Link:
        http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2009/jan/08/hamas-dershowitz-israel-gaza
        (The Guardian, 08.01.09) 
      • Mor: Unser Ziel sind die Terroristen
        Israels Gesandter in Deutschland, Ilan Mor, hat sich heute im ARD-Morgenmagazin zur aktuellen Lage im Gaza-Streifen geäußert. Dabei unterstrich er abermals, dass Israel allein auf Terroristen ziele und nicht auf die palästinensische Zivilbevölkerung. Vorfälle wie der vom Dienstag, bei dem mehr als 40 Palästinenser beim Beschuss einer Schule ums Leben kamen, seien eine „Tragödie“, die gleichwohl die Hamas verursacht habe. Schließlich verschanze sie sich absichtlich hinter Zivilisten, die sie so als menschliche Schutzschilde missbrauche. Man darf, so Mor, „Ursache und Wirkung nicht miteinander verwechseln“.
        Das Interview lässt sich unter dem folgenden Link betrachten:  http://www.daserste.de/mediathek_blank/play.asp?cid=61121
        (ARD, 08.01.09)
        Bereits am Mittwoch hatte Mor im Interview mit dem Neuen Deutschland betont:
        „Grundsätzlich macht Israel keine Politik mit Waffen. Aber die Realität ist, dass wir dazu gezwungen sind, mit begrenzten militärischen Einsätzen gegen Terroristen aktiv zu sein. Was würden die Deutschen machen, wenn Berlin oder Bonn oder München ständig unter Beschuss stünden? Den Waffenstillstand soll der machen, der mit dem Feuer angefangen hat, nämlich die Hamas-Terroristen.“
        Das vollständige Interview findet sich unter dem folgenden Link:
        http://www.neues-deutschland.de/artikel/141756.die-palaestinenser-haben-ihre-chancen-verpasst.html
        (Neues Deutschland, 07.01.09)
      • Videobotschaft des israelischen Außenministeriums
        Yossi Levi, Sprecher des israelischen Außenministeriums, klärt in einer Videobotschaft in deutscher Sprache über die Ursachen der israelischen Militäroperation im Gaza-Streifen auf:
        http://il.youtube.com/watch?v=gVb0yTdIWjc&feature=channel
        (Außenministerium des Staates Israel, 07.01.09)
        Militäroperation ohne Alternative
        Der bekannte israelische Journalist Yossi Melman erklärt in der Washington Post, warum Israel keine andere Wahl hatte, als einen Militärschlag gegen die Hamas zu beginnen.
        „Israel hatte keine andere Wahl, als sich selbst zu verteidigen. Viele in der öffentlichen Meinung weltweit kritisieren und tadeln Israel dafür, unverhältnismäßige und exzessive Gewalt einzusetzen. Dies ist eine falsche Anschuldigung. Es ist die Hamas, die sich weigert, ihre Waffen niederzulegen, und keinen Respekt vor eben jener Zivilbevölkerung an den Tag legt, die sie zu beschützen vorgibt. Die Hamas-Führer haben ihr Gesicht nicht in der Öffentlichkeit gezeigt. Sie haben sich selbst von ihrem eigenen Volk abgekoppelt. Sie haben zu funktionieren aufgehört und feige Zuflucht gesucht in Krankenhäusern und Kindergärten, wobei sie Frauen und Kinder als menschliche Schutzschilde benutzen.“
        Der vollständige Artikel findet sich unter dem folgenden Link:
        http://newsweek.washingtonpost.com/postglobal/yossi_melman/
        2009/01/hamas_benefits_from_palestinia.html
        (The Washington Post, 07.01.09)
      • Juden sind doppeltem Standard ausgesetzt
        Rabbiner Marvin Hier, Gründer des Simon Wiesenthal Center in Los Angeles und Leiter des Museum of Tolerance, beklagt im Wall Street Journal den doppelten Standard, dem sich Israel als jüdischer Staat in der Weltöffentlichkeit ausgesetzt sieht.
        „Die weltweiten Proteste gegen Israels Bodenoffensive im Gaza-Streifen sind so hasserfüllt, dass sie einem das schreckliche Gefühl vermitteln, dass sie wenig zu tun haben mit der sog. Unverhältnismäßigkeit der israelischen Antwort auf die Hamas-Raketen oder den daraus resultierenden zivilen Opfern.
        Meine Befürchtung ist, dass die Wut, die wir bei den durch die Straßen marschierenden Demonstranten sehen, tiefer und gefährlicher ist, als wir glauben möchten. Es gibt sehr viele Menschen auf der Welt, die dem jüdischen Staat selbst nach Auschwitz nicht dieselben Rechte zugestehen wie anderen Nationen. Diese Stimmen beharren darauf, dass Israel Risiken auf sich nehmen soll, die kein anderer Nationalstaat auf sich nehmen würde – Risiken, die seine Existenz bedrohen -, da sie glauben, dass Israel überhaupt nicht existieren sollte.“
        Der vollständige Artikel findet sich unter dem folgenden Link:
        http://online.wsj.com/article/SB123137495711862883.html
        (The Wall Street Journal, 08.01.09)
         
    6. Israels gefallene Soldaten
      Seit Beginn der Militäroperation im Gaza-Streifen sind bereits neuen Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) getötet worden. 19 Soldaten wurden verletzt. Bei den Todesopfern handelt es sich um:
      Dvir Emanuelof, 22, aus Giv’at Ze’ev

      Dagan Wartman, 32, aus Ma’ale Michmash

      Nitai Stern, 21, aus Jerusalem

      Yousef Muadi, 19, aus Haifa

      Yehonatan Netanel, 27, aus Kedumim

      Alexander Mashvitzky, 21, aus Be’er Sheva

      Roi Rosner, 27, aus Holon

      Amit Robinson, 20, aus dem Kibbutz Magal

      Omer Rabinovitch, 23, aus Arad

      (Außenministerium des Staates Israel, 09.01.09)
    7. Israelische Hilfs- und Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung in Gaza

      Foto: IDF
      Wie bereits gestern haben die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) im Rahmen der Militäroperation im Gaza-Streifen auch heute eine dreistündige Feuerpause eingelegt, um der palästinensischen Zivilbevölkerung die Versorgung mit Hilfsgütern zu ermöglichen. Zu diesem Zweck sind abermals der Grenzübergang Kerem Shalom und der Treibstoff-Terminal Nahal Oz geöffnet worden.
      Gestern haben etwa 80 Lastwagen mit 2068 Tonnen humanitären Hilfsgütern internationaler Organisationen die Grenze nach Gaza passiert. Außerdem wurden 482 000 Liter Diesel für das Kraftwerk in Gaza, 92 000 Liter Diesel für UN-Organisationen und 43 Tonnen Kochgase für Privathaushalte transferiert. Seit Beginn der Militäroperation sind bereits 15 000 Tonnen humanitärer Hilfsgüter in den Gaza-Streifen geflossen.
      Über den Übergang Erez konnten etwa 700 ausländische Staatsangehörige den Gaza-Streifen verlassen.
      Unter dem folgenen Link ist ein Film zu betrachten, der den Betrieb am Übergang Kerem Shalom veranschaulicht:
      http://www.mfa.gov.il/MFA/Pages/MediaPlayer.aspx?MediaUrl=http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ai=58!!!!ar=hamalhumanitarian0701english02-V!!!!ak=null&LANGUAGE_NAME=En
      Gemäß dem Grundsatz, dass kein Kampf gegen die von der Terrororganisation Hamas als menschliche Schutzschilde missbrauchten Zivilisten im Gaza-Streifen geführt wird, hat die israelische Armee stets Warnungen an die palästinensische Bevölkerung verteilt, um es ihr zu ermöglichen, sich vor anstehenden Angriffen in Sicherheit zu bringen.

      Um sicherzugehen, dass die Warnungen die Menschen erreichen, hat die israelische Armee Flugblätter abgeworfen, Telefonkampagnen gestartet und lokale Radio- und Fernsehstationen in Dienst genommen. Allein am Montag wurden bspw. 300 000 Flugblätter abgeworfen, in denen zu lesen war, dass Bewohner von Häusern, in denen Waffen und Munition lagern, ihre Häuser verlassen sollten.
      (Außenministerium des Staates Israel, 08.01.09)
      Eine Hintergrunddokumentation zum Missbrauch palästinensischer Zivilisten als menschliche Schutzschilde durch die Hamas findet sich unter dem folgenden Link:
      http://www.terrorism-info.org.il/malam_multimedia/English/eng_n/pdf/hamas_e028.pdf 
       
    8. Diplomatische Bemühungen gehen weiter
      Parallel zur Militäroperation im Gaza-Streifen unternimmt Israel weiterhin diplomatische Bemühungen zur Beendigung des Konflikts. Das Außenministerium begrüßt insbesondere den Dialog mit Ägypten:
      „Israel arbeitet auf die Verbesserung der Sicherheitslage im Süden des Landes hin. Israel dankt dem ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak und dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy für ihre Bemühungen um eine Lösung zur Beendigung der Terroraktivitäten aus Gaza und des Schmuggels von Waffen und Munition von Ägypten aus in den Gaza-Streifen. Israel betrachtet den Dialog zwischen Ägypten und israelischen Regierungsvertretern zur Förderung dieser Angelegenheiten als positiv.“
      Israels Verteidigungsminister Ehud Barak hat sich am Mittwoch mit dem Hohen Vertreter der EU für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik, Javier Solana, getroffen und ihm gegenüber geäußert:
      „Wir arbeiten darauf hin, dass dieser Einsatz eine sicherere Realität für die Ortschaften im Süden schaffen wird. Auf dieses Ziel werden wir nicht verzichten. Um es zu erreichen, werden wir keine diplomatische Bemühung und keine militärische Aktion scheuen. Wir werden das Erzielen einer Regelung prüfen, sofern diese zur Schaffung der erforderlichen Realität beiträgt – wenn nicht,  werden die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL)  ihre Operation im Gaza-Streifen fortsetzen und sogar ausweiten.“
      (Außenministerium des Staates Israel, 07.01.09) 

       
    9. Reaktionen aus Deutschland
      Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Dr. h. c. Johannes Gerster, hat heute eine Pressemitteilung zur aktuellen Lage im Nahen Osten veröffentlicht, in der er für eine verantwortungsbewusste Lösung des Gaza-Konflikts eintritt. Die Hamas solle durch die internationale Gemeinschaft dazu gebracht werden, den seit 8 Jahren andauernden Raketenbeschuss Israels endlich zu beenden.
      „Wer Israel einseitig auffordert, die Militäraktionen in Gaza zu stoppen, muss sich fragen lassen:
      1. Wo war sein Protest in den letzten 8 Jahren gegen den Raketenbeschuss Israels durch die Hamas?
      2. Warum fordert er nicht die Hamas auf, diesen Raketen-Zermürbungskampf gegen Israel endlich einzustellen?
      Die Hamas hat den Schlüssel zum Ende der Gewalt in Händen. Wenn Hamas den Raketenbeschuss endgültig einstellt, ist der Krieg zu Ende.“
      Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, ruft in einer Presseerklärung vom 07.01 zur Solidarität mit Israel auf:
      „Mit Unverständnis reagiert die Zentralratspräsidentin auf die einseitige öffentliche Debatte über den Nahost-Konflikt. In der Öffentlichkeit werde über die Bedrohung des Staates Israel und seiner Bevölkerung durch die islamistische Terrororganisation Hamas geschwiegen. Es dürfe aber nicht vergessen werden, welches Ziel die Hamas und die Drahtzieher des Terrors wie der Iran und Syrien verfolgen, betont Charlotte Knobloch. Weder die Hamas noch der Iran oder Syrien erkennen das Existenzrecht Israels an. Das erklärte Ziel des Terrors sei, Israel von der Landkarte auszuradieren. Auch verschanze sich die Hamas hinter der Bevölkerung im Gaza-Streifen, missbrauche die dortige Zivilbevölkerung, darunter auch Kinder, als menschliche Schutzschilder und verschlimmere dadurch die Lage für die Bevölkerung im Gaza-Streifen. Diese Tatsache werde in der öffentlichen Debatte leider allzu oft ausgespart, kritisiert die Zentralratspräsidentin die einseitige Darstellung des Nahost-Konflikts.“
      Auch der Arbeitskreis Jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ist bestürzt über die Lage in Israel und im Gaza-Streifen und hat am 7. Januar eine Stellungnahme veröffentlicht:
      „Die Menschen in Gaza verdienen eine würdevolle Zukunft in einer freien und weitgehend demilitarisierten Gesellschaft. Die Menschen in Israel verdienen eine ebenso würdevolle Zukunft in Sicherheit. Die Erfahrung aus der Vergangenheit hat gezeigt: Der Weg in diese Zukunft kann zwar über kurzzeitige humanitäre Waffenpausen, aber nicht über mittelfristige „Waffenruhen“ führen. Es bedarf vielmehr einer langfristigen und mutigen politischen Lösung. Bei all dem sollte man nicht vergessen, dass Hamas eine offen antisemitische Organisation ist; mit ihr kann man über kurzzeitige Waffenruhen verhandeln, sich aber nicht dauerhaft politisch arrangieren, solange sie sich ausdrücklich zu ihren antisemitischen Zielen bekennt. Die Standhaftigkeit gegenüber dem Antisemitismus aus der Region sind wir nicht nur der Zukunft des Nahen Ostens, sondern auch unserer Zukunft als demokratische Gesellschaften schuldig.“

      • Solidarität mit Israel: Demonstrationen, Kundgebungen und Mahnwachen
        Morgen  (09.01), findet eine Kundgebung der Jungen Union in Mannheim statt (Rabbiner-Grünewald-Platz, 14.30 Uhr).
        Am Sonntag (11.01) finden Demonstrationen in Berlin, Frankfurt am Main und München statt. In Hamburg gibt es am 17. Januar eine Demonstration.
        Honestly Concerned hat zu den Demonstrationen und der aktuellen Situation Informationen und Sonderausgaben zusammengestellt, die einen Überblick über die Meldungen aus Israel sowie die deutsche und internationale Medienberichterstattung seit Beginn der Militäroperation bieten.
        Die Initiative „Honestly Concerned“ entstand im Mai 2002 als Reaktion auf Israel-feindliche Presseberichte sowie antijüdische Äußerungen von Politikern und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Deutschland und Europa.
        www.honestlyconcerned.info 
         
         
    10. Wir vergessen dich nicht

      Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 927 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft

    1. The Kerem Shalom and Nahal Oz Crossings facilitated movement of 89 humanitarian shipments to the Gaza Strip with 2227 tons of food products, medical supplies and medication. And 315,000 liters of heavy duty diesel for the Gaza power station and 143 tons of gas for domestic uses.
       
    2. Seconds till impact…


    3. MFAIsrael’s reaction to UNSC Resolution 1860
      PM Olmert’s reaction to diplomatic developments & UNSC Resolution 1860 (Communicated by the Prime Minister’s Media Adviser)
      Following is Prime Minister Ehud Olmert’s reaction to diplomatic developments and UN Security Council Resolution 1860: „The State of Israel has never agreed that any outside body would determine its right to defend the security of its citizens. The IDF will continue operations in order to defend Israeli citizens and will carry out the missions with which it has been assigned in the operation. This morning’s rocket fire against residents of the south only proves that the UN Security Council Resolution 1860 is not practical and will not be honored in actual fact by the Palestinian murder organizations.“
      Vice Prime Minister and Minister of Foreign Affairs Tzipi Livni:
      „Israel has acted, is acting and will act only according to its considerations, the security needs of its citizens and its right to self-defense.“
       

    4. IDF – Betreff: »Gegossenes Blei« – Übermittlung von Warnankündigungen an die Bevölkerung des Gazastreifens
      1. Allgemein:
      a)      In Erfüllung der Anweisung des Generalstabschefs zur Operation »Gegossenes Blei«, worin betont wird, dass die israelische Verteidigungsarmee  (IDF) keinen Krieg gegen die Zivilbevölkerung in Gaza führt, die von terroristischen Elementen in ein »menschliches Schutzschild« verwandelt wurde, ließ die IDF der Bevölkerung des Gazastreifens Mitteilungen und Warnungen zukommen.
      b)      Diese Mitteilungen sollen die Verletzung unschuldiger Zivilisten so gering wie möglich halten – indem die IDF die Bevölkerung wissen lässt, dass sie einen Angriff plant, und diese anweist, diejenigen Regionen zu räumen, wo sich Terroristen oder terroristische Infrastrukturen befinden.
      c)      Um sicher zu stellen, dass diese Warnungen die Bevölkerung auch erreicht haben, bediente sich die IDF mehrerer Methoden: dem Abwurf von Flugblättern, telefonischer Mitteilungen sowie der Übernahme der Kontrolle lokaler Rundfunk- und Fernsehanstalten.
      d)      Dieses Dokument ist eine Aufstellung sämtlicher diesbezüglichen Maßnahmen, die bis zum 6. Januar um 20:00 Uhr getroffen wurden.

    5. DIG PRESSEMITTEILUNG – Hamas muss den Raketenbeschuss Israels beenden!
      Zum Krieg in Gaza erklärt der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Dr. h.c. Johannes Gerster:
      Die Deutsch-Israelische Gesellschaft tritt für eine verantwortliche Lösung des Gazakonfliktes und für ein Ende der Gewalt durch beide Seiten ein. Verantwortliche Lösung heißt vor allem, dass die Hamas durch die internationale Staatenwelt dazu gebracht wird, den seit 8 Jahren immer wieder aufflammenden Raketenbeschuss Israels endlich dauerhaft zu beenden.
      Israel will keinen Krieg, Israel hat keinerlei Interesse am Gazastreifen, den es vor mehr als 3 Jahren verlassen hat.
      Israel hat aber die Pflicht, seine Bürger vor dem Raketenbeschuss durch die Hamas zu schützen.
      Wer Israel einseitig auffordert, die Militäraktionen in Gaza zu stoppen, muss sich fragen lassen:

      1. Wo war sein Protest in den letzten 8 Jahren gegen den Raketen-beschuss Israels durch die Hamas?
      2. Warum fordert er nicht die Hamas auf, diesen Raketen-Zermürbungskampf gegen Israel endlich einzustellen?

      Die Hamas hat den Schlüssel zum Ende der Gewalt in Händen. Wenn Hamas den Raketenbeschuss endgültig einstellt, ist der Krieg zu Ende.
      Die internationale Staatenwelt muss daher einen Waffenstillstand erzwingen, der beide Seiten zur Gewaltlosigkeit verpflichtet. Dazu muss die Lieferung von Sprengstoff, Waffen und Munition an die Hamas wirkungsvoll unterbunden werden.
      Berlin, den 8. 1. 2009 

    6. Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in DeutschlandPressemitteilung: Zentralrat ruft zur Solidarität mit Israel auf 
      München, den 07. Januar 2009  – Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland Charlotte Knobloch ruft die Bevölkerung zur Solidarität mit Israel auf. Für die aktuelle Lage im Gaza-Streifen trage die islamistische Terrororganisation Hamas die alleinige Verantwortung. Durch die einseitige Aufkündigung der Waffenruhe habe die Hamas den Konflikt provoziert.  „Israel hat das legitime Recht, ja sogar die Pflicht, seine Bürger zu schützen und die einzige Demokratie im Nahen Osten vor terroristischen Anschlägen zu verteidigen. Seit  Jahren feuert die Hamas Kassam-Raketen auf israelische Städte im Grenzgebiet zum Gaza-Streifen ab und gefährdet dadurch Zivilisten. Männer, Frauen und Kinder haben in Städten wie Sderot und Aschkelon oft nur 10 bis 15 Sekunden Zeit, um ihr Leben in Sicherheit zu bringen“, erklärt die Zentralratspräsidentin. Die islamistische Terrororganisation Hamas greife gezielt die Zivilbevölkerung an, die der ständigen Bedrohung durch den pausenlosen Raketen-Beschuss ausgesetzt sei.
      Mit Unverständnis reagiert die Zentralratspräsidentin auf die einseitige öffentliche Debatte über den Nahost-Konflikt. In der Öffentlichkeit werde über die Bedrohung des Staates Israel und seiner Bevölkerung durch die islamistische Terrororganisation Hamas geschwiegen. Es dürfe aber nicht vergessen werden, welches Ziel die Hamas und die Drahtzieher des Terrors wie der Iran und Syrien verfolgen, betont Charlotte Knobloch. Weder die Hamas noch der Iran oder Syrien erkennen das Existenzrecht Israels an. Das erklärte Ziel des Terrors sei, Israel von der Landkarte auszuradieren. Auch verschanze sich die Hamas hinter der Bevölkerung im Gaza-Streifen, missbrauche die dortige Zivilbevölkerung, darunter auch Kinder, als menschliche Schutzschilder und verschlimmere dadurch die Lage für die Bevölkerung im Gaza-Streifen. Diese Tatsache werde in der öffentlichen Debatte leider allzu oft ausgespart, kritisiert die Zentralratspräsidentin die einseitige Darstellung des Nahost-Konflikts.
      Mit freundlichen Grüßen
      Andrea Oberlechner-Kraa
      Pressereferentin der Präsidentin
      Israelitische Kultusgemeinde
      München und Oberbayern K.d.ö.R.
      St.-Jakobs-Platz 18
      D-80331 München
      Tel.: 089-202400-116
      Fax: 089-202400-216
      www.ikg-m.de

    7. AK JÜDISCHE SOZIALDEMOKRATEN  Stellungnahme zum Gaza-Konflikt
      Berlin, den 7. Januar 2009 – Der Arbeitskreis Jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ist bestürzt über die Lage in Israel und im Gazastreifen. Das Leid der palästinensischen und israelischen Zivilbevölkerung ist eine menschliche Katastrophe und ein Rückschritt für alle, die auf einen dauerhaften Frieden in der Region trotz aller Rückschläge hoffen.
      Der Beschuss des israelischen Territoriums durch die Hamas und andere palästinensische Terrororganisationen muss unverzüglich und dauerhaft eingestellt werden, so dass das militärische Vorgehen Israels gegen die Hamas ein möglichst umgehendes Ende finden kann. Auch die grenzüberschreitende Hetzte gegen Israel und Juden weltweit muss aufhören!
      Wir rufen Deutschland und die Europäische Union dazu auf, neue politische Rahmenbedingungen für eine Deeskalation in der Region zu schaffen. Dazu gehören Sicherheitsgarantien der NATO für Israel bis hin zur Perspektive einer schrittweisen Aufnahme Israels ins Verteidigungsbündnis. Nur so kann der israelischen Bevölkerung die berechtigten Sorgen um die Existenz und Sicherheit ihres Staates genommen und ihre Bereitschaft für politische Lösungen gefestigt werden.
      Weiterhin ist eine effektive Übernahme der internationalen Verantwortung für die innenpolitischen Strukturen im Gazastreifen nötig, die den Aufbau der freiheitlichen und effektiven Regierungs-, Justiz- und Verwaltungsstrukturen ermöglicht. Dies alles ist nur möglich, wenn die internationale Gemeinschaft die Verantwortung im Gaza in Abstimmung mit Israel und der palästinensischen Autonomiebehörde auch militärisch durch die Stationierung von ausländischen Truppen mit internationalem Mandat übernimmt.
      Wir rufen Deutschland schließlich dazu auf, bei seinen Verhandlungs- und Vermittlungsbemühungen in der Region das Schicksal des 2006 entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit nicht zu vergessen und auf seine Freilassung hinzuarbeiten. 
      Die Menschen in Gaza verdienen eine würdevolle Zukunft in einer freien und weitgehend demilitarisierten Gesellschaft. Die Menschen in Israel verdienen eine ebenso würdevolle Zukunft in Sicherheit. Die Erfahrung aus der Vergangenheit hat gezeigt: Der Weg in diese Zukunft kann zwar über kurzzeitige humanitäre Waffenpausen, aber nicht über mittelfristige „Waffenruhen“ führen. Es bedarf vielmehr einer langfristigen und mutigen politischen Lösung. Bei all dem sollte man nicht vergessen, dass Hamas eine offen antisemitische Organisation ist; mit ihr kann man über kurzzeitige Waffenruhen verhandeln, sich aber nicht dauerhaft politisch arrangieren, solange sie sich ausdrücklich zu ihren antisemitischen Zielen bekennt. Die Standhaftigkeit gegenüber dem Antisemitismus aus der Region sind wir nicht nur der Zukunft des Nahen Ostens, sondern auch unserer Zukunft als demokratische Gesellschaften schuldig.
      Für den Arbeitskreis Jüdischer Sozialdemokraten
      Peter Feldman und Sergey Lagodinsky
      Kontakt:
      Email: j-sozis@web.de
    8. WELT Vatikan Kardinal bleibt beim Vergleich des Gazastreifens mit einem KZ
      Ungeachtet von Kritik hält der Präsident des Päpstlichen Rats für Gerechtigkeit und Frieden, Kardinal Renato Raffaele Martino, an seinem Vergleich des Gazastreifens mit einem Konzentrationslager fest. „Sie können sagen, was sie wollen, die Lage in Gaza ist schrecklich“, sagte er laut der Zeitung „La Repubblica“. Israel und jüdische Repräsentanten hatten ihm wegen des Vergleichs Nähe zur Hamas vorgeworfen. EPD
       
    9. Präsidium der Jüdischen Gemeinde Bremen Offener Brief An den Vorstand der Schura, der Islamischen Religionsgemeinschaft Bremen
      Sehr geehrter Herr Kilinc,
      mit überraschender Direktheit beziehen Sie – als Religionsgemeinschaft – eine politische Position, indem Sie für Freitag, den 9.1.2009 eine geschmacklose Veranstaltung als Protestaktion ankündigen, und dies nach unserem Versuch, Ihnen in einem klärenden Gespräch unser Unbehagen verständlich zu machen.
      Wogegen protestieren Sie? Gegen „das Massaker in Gaza“? Eine sehr unzutreffende Bezeichnung – es handelt sich um einen Krieg, kein Massaker. Und nicht, „um die palästinensische Bevölkerung zu dezimieren“, wie Sie auf der Demonstration am 3.1.2009 in Bremen behauptet haben, sondern um die militärische Fähigkeit der Terrorgruppe Hamas zu minimieren. Dass dabei auch Frauen und Kinder sterben, ist ein zynisches Kalkül der Hamas. Und das ist eine sehr traurige Tatsache, die uns ausgesprochen betroffen macht. Diese Opfer wären vermeidbar, wenn sie nicht zu Geiseln der Terroristen geworden wären.
      Indem Sie sich bei den Aufrufen zu den Protestaktionen die propagandistischen Fälschungen und Unwahrheiten der Hamas zu eigen machen und medienwirksam verbreiten, gefährden Sie den Frieden in unserer Stadt. So haben Sie zwei Fotos, die zu den Klassikern der antiisraelischen Lügenpropaganda gehören, für die Herstellung der Plakate am 3.1.2009 verwendet. Auf dem einen werden Kinder gezeigt, die in großer Angst einen israelischen Soldaten anblicken. Das ist aber nur ein Fragment. Das komplette Foto zeigt, dass dieser Soldat diese Kinder vor der terroristischen Gefahr schützt. Auf dem anderen Foto werden Kinderleichen beweint, die vor Jahren von der Hisbollah von überall her zusammengetragen wurden, um ein angebliches Massaker zu inszenieren. Dieses Foto wird von Ihnen als aktuelles und wahres Abbild ausgegeben.
      In der für den 9.1.2009 geplanten Aktion auf dem Bremer Marktplatz wollen Sie alle Opfer des Krieges auf der palästinensischen Seite als zivile Opfer sehen. In Ihrer Darstellung gibt es keine Terroristen, keine Charta der Hamas mit ihrem Hauptziel – Vernichtung des Staates Israel, keine Tausenden von Raketen, die vom Gazastreifen aus auf die zivile Bevölkerung Israels abgeschossen wurden, keine unmittelbare Bedrohung für Millionen Israelis, keine israelischen Opfer. Sie, Herr Kilinc und die Vorstandsmitglieder der Schura, lassen sich instrumentalisieren von der islamistischen Propaganda des Terrors. Sie benutzen Trauer und das Elend der Palästinenser. Sie geraten gefährlich nah an die Grenze, die Toten zu missbrauchen und Antisemitismus zu schüren.
      Zusätzlich zu den schrecklichen Bildern, die die Kriegsrealität tragischerweise schafft, wollen Sie neue Bilder medienwirksam erschaffen. Ihre Aktion steht einer Völkerverständigung entgegen. Sie stellt die Verbundenheit zu Deutschland, zur deutschen Gesellschaft und Geschichte in Frage. Sie verlässt den Rahmen des interkulturellen und interreligiösen Dialogs.
      Wir erwarten selbstverständlich nicht, dass Sie unsere Sicht auf die momentanen Kriegshandlungen im Nahen Osten teilen. Wir verstehen sogar Ihre starke Betroffenheit. Doch wir bedauern zutiefst, dass Sie die von Ihnen unbedachten Folgen Ihrer Aktion nicht berücksichtigen und somit die verantwortungsvolle Beteiligung am sozialen Frieden in der Stadt aus den Augen zu verlieren scheinen.
      Mit freundlichen Grüßen
      Präsidium der Jüdischen Gemeinde Bremen
      Elvira Noa, Renata Bas, Dr. Grigori Pantijelew
    10. Press Release issued by Jewish Organizations in Romania: State of Israel against Terrorism
      Translation of the Press Release in Romanian dated by 7 January 2009
      Jewish organizations in Romania are bringing to public attention the real situation in the Gaza strip and the conditions that forced the present confrontations. For over seven years now the population in the south of Israel has been subject to rockets and mortar attacks launched frequently from Gaza by the terrorist  group Hamas, with no proper reaction.
      The declared scope of the terrorist group Hamas is, according to their document of constitution, to destroy the State of Israel and to kill as many Jews as possible wherever they are. Financed and manipulated by Iran, exploiting and hiding amongst the Palestinian population, Hamas denies and opposes, through armed violence, the existence of the State of Israel and the right of Israeli citizens to live peacefully in their own country.
      Since 2006, when they came to power in the Gaza Strip, Hamas has spent hundreds of millions of US dollars, received from Iran, solely on terrorist activities and not to develop the infrastructure or to improve the living conditions of the population in Gaza. With these funds Hamas purchased the rockets and the mortars which are launched, daily, for the last seven years, on the territory of the State of Israel. Up to this date has Hamas launched on Israel more than 6400 such rocket attacks. The Israeli towns located at a distance of 45 to 50 kilometers from the border with Gaza have been randomly bombarded, these attacks targeting Israeli civilians. Hamas transformed schools, universities, mosques and hospitals into munitions warehouses where the, as yet to be used, rockets are hidden.
      As a result of these actions, Israel is now engaged in a defensive operation conducted to defend the lives of its own citizens by taking military steps against those that are threatening its existence. The State of Israel, a member of the international community, forced into this situation, has the obligation to act against a terrorist group that kills those who do not share its views and uses children, women and the elderly as human shields.
      We regret the victims on both sides. We are aware of the suffering inflicted on the Palestinian population and we share their desire to put an end to this conflict. We are convinced that peace in that area is achievable, under the condition that terrorist groups demanding the destruction of the State of Israel will be removed. The key to finding a solution to this conflict is with the Palestinian population and with Palestinian leaders. Before anything else, they are obliged to recognize, unequivocally, the right of the Israeli population to exist and live in peace and tranquility.
      For those willing to observe, the Israeli forces are making sustained efforts to limit the number of civilian casualties in Gaza. The Israeli forces operating in Gaza are respecting international treaties including those referring to military equipment and ammunition. Since this conflict started the State of Israel has facilitated the passage of over 400 humanitarian aid transports sent in to help the Palestinian population in Gaza.
      In these conditions and difficult moments, we express our solidarity with the Israeli government obliged to adopt these difficult decisions. We stand side by side with the Israeli soldiers who are endangering their lives to ensure the tranquility of the Israeli population. Their effort, if it will be allowed to continue, will generate a new climate which will allow the renewal of the peace process and the constitution of a democratic Palestinian state, sincerely seeking to install peace and tranquility in the area.
      FCER – The Federation of the Jewish Communities in Romania
      MCA Romania – The Center for Monitoring and Combating Anti-Semitism
      AERVH – The Association of the Romanian Jews Victims of the Holocaust
      ASR – The Zionist Association in Romania
      B’nai B’rith Romania
      Romania – Israel Cultural and Friendship Association
      Bucharest 08 January 2009
      _________________________
      Marco Maximillian KATZ 
      MCA Romania – Centrul pentru Monitorizarea si Combaterea AntiSemitismului 
      E-mail: mca.romania@gmail.com
      TEL:     +40 (21) 3117230               FAX: +40 (21) 3117232
      US FAX: +1 901 2848182               TEL VoIP:  0337300759

    11. JTA Bloomberg on CNN
      By Ami Eden · January 5, 2009
      New York Mayor Mike Bloomberg takes to the airwaves on CNN to defend Israel — and pushes back against the anchor’s push back. 

    12. ERINNERUNG: Israel-Solidaritäts-Demos in Berlin, Frankfurt und München 
      Zeit zu handeln 
      Am kommenden Sonntag,  den  11. Januar finden drei zentrale Israel-Solidaritäts-Kundgebungen in Deutschland statt: 
      Berlin: 14.00 Uhr, Breitscheidplatz, Gedächtniskirche   
      Frankfurt: 12.00 Uhr, Alte Oper, (ab 11.00 Uhr Autokorso)  
      München: 12.00 Uhr, Marienplatz 
      KÖLN: Samstag,10.Januar. 2009 um 14 Uhr auf dem Wallrafplatz
      Details im Anhang, Gründe für die Teilnahme hier,  
      http://www.youtube.com/watch?v=7_OGhj43GAE  
      und als Download
       „Hamas“
       
    13. Three rececent video clips (from Fox, CNN-Int and CBN)

      1. On Fox discussing the Israel-Hamas conflict  
        http://blip.tv/file/1642922/  

      2. On CNN International discussing the mission and goals of Hamas  
        http://fdd.blip.tv/#1654989

      3. On CBN (the Christian Broadcasting Network) discussing anti-Israel protests around the world  
        http://blip.tv/file/1642797/ 
         
         
         
    14. MFA – Statement by Israel Ambassador Gabriela Shalev to the UN Security Council
      We have to defend ourselves – not from the Palestinian people, but from the terrorists who have taken them hostage. Not to gain territory or power, but to demonstrate that our restraint was not weakness and to give our citizens the basic right of a normal life.
      Mr. President,
      Mr. Secretary-General,
      Distinguished Ministers,
      Eight years. For eight years the citizens of southern Israel have suffered the trauma of almost daily missile attacks from Gaza. For eight years more than 8,000 rockets and mortar shells have targeted Israeli towns and villages. For eight years the residents of these towns have had a bare 15 seconds to hurry, with their children and their elderly, to find cover before rockets and missiles land on their houses and schools.
      15 seconds, Mr. President, would not give the members of this Council time to leave this room. No State would permit such attacks on its citizens. Nor should it.
      But Israel sought every way to avoid the current conflict. In 2005 Israel removed from Gaza every one of its soldiers, and every one of its eight thousand civilians, along with their homes and schools, their synagogues and cemeteries. We did this to try to create an opening for peace and for Palestinians to build a prosperous society.
      But the Hamas regime that brutally seized control of Gaza, murdering scores of fellow Palestinians, has no interest in peace and prosperity. It is vehemently opposed to negotiations between Israelis and Palestinians. It rejects the Annapolis process which was commended by this Council last month in Resolution 1850.
      Hamas has no interest in making peace with the enemy; for Hamas peace is the enemy. Its only interest is in establishing a regime of tyranny for Gazans and of terror for Israelis.
      Hamas likes to tell the Palestinians that it was terrorism that brought Israel to withdraw from Gaza in 2005. But the truth is plain to see: It was the hope for peace that led us to withdraw from Gaza and the terrorism of Hamas that compelled us to re-enter.
      In our efforts to avoid confrontation, we also agreed six months ago to an Egyptian-brokered tahadia – a situation of calm. Hamas violated this arrangement on a daily basis. Over 365 rockets and mortar shells were fired during this period.  And all the while it used the so-called ‘calm‘ to build up its supplies of weapons and rockets, smuggled through tunnels into the Gaza Strip. Yet still we restrained ourselves.
      But when Hamas unilaterally announced the end of the tahadia and began to wage a new campaign of rocket attacks against Israel’s citizens with the weapons it had smuggled in to Gaza during the ‘calm‘, we could restrain ourselves no longer.
      With its new Iranian-made missiles, Hamas is now able to reach as far as the cities of Ashdod and Beer Sheva, placing over one million Israelis in the shadow of its terror. 
      Many in this hall have condemned Hamas‘ terrorist attacks, and we welcome this statement of basic principle. But the families at home in the city of Sderot, and children at school in Kibbutz Netiv Ha’asara will not be protected by these condemnations. In the face of such terrorism we have no choice. We have to defend ourselves – not from the Palestinian people, but from the terrorists who have taken them hostage. Not to gain territory or power, but to demonstrate that our restraint was not weakness and to give our citizens the basic right of a normal life.
      In this campaign Israel has dealt the Hamas infrastructure a major blow. Dozens of its terrorist factories and training bases have been destroyed, its stockpiles of rockets have been significantly depleted, and many of the tunnels used to smuggle weapons have been put out of action.
      But we have not only sought to change the reality for our citizens, we have also sought to uphold the values that set us apart from the terrorists.
      Hamas rejects every core humanitarian principle. Instead of waging its battle openly between combatants, it directs its attacks against civilians. Some have called these attacks „indiscriminate“ but this is not the case; Hamas‘ attacks are very discriminate – directed deliberately at innocent men, women and children. In the past week alone, Hamas rockets have landed on a school and on a kindergarten.
      Hamas shows a similar disdain for the lives of Palestinians. It has adopted the terrorists‘ tactic – the coward’s tactic – of using civilians as shields while its leaders themselves flee from combat with Israel’s soldiers and make pathetic demonstrations of bravado from their bunkers. It hides its missiles and terrorist bases in homes and hospitals and mosques, and, as we saw earlier today, deliberately launches attacks from in and around schools and United Nations‘ facilities – with tragic results.
      For Israel, every civilian death – Israeli or Palestinian – is a tragedy. In responding to terrorist attacks that show no respect for human life – either Israeli or Palestinian – Israel takes steps to protect both. It takes every possible measure to limit civilian casualties – even where these measures endanger the lives of our soldiers or the effectiveness of their operations.
      The IDF has dropped tens of thousands of leaflets and made thousands of phone calls to Palestinian civilians, beseeching them to leave the areas of terrorist operation to avoid harm.
      But let it be clear. Failing to respond to terrorists simply because they are using civilians as cover is not and cannot be an option. To do so would simply broadcast an invitation to every terrorist group in the world to set up shop inside a hospital or a kindergarten.
      Unlike the Hamas regime, which has targeted crossing points to prevent the entry of aid and has prevented Palestinians from boarding ambulances, Israel respects its humanitarian responsibilities. It has permitted Palestinians in need of medical care to enter Israel for treatment and has set up a special humanitarian situation room to coordinate with the aid organizations working in Gaza.
      Since the start of the fighting, Israel facilitated the entry into Gaza of over 540 trucks, delivering over 10,000 tons of humanitarian assistance. In fact, just a few days ago Israel was asked by the World Food Program to halt supplies of food shipments since their warehouses were full.
      It is time, Mr. President, for the international community to place responsibility for the humanitarian situation in Gaza where it lies – on the shoulders of the terrorists that have chosen violence over peace. It lies on the shoulders of those Hamas leaders who, from their bunkers and luxury hotels in Damascus, have abandoned the people of Gaza, and have chosen to endanger and exploit them rather than protect them.
      This conflict, Mr. President, is a fundamental clash between two world views. Between moderates and extremists. Between those who seek to preserve life and humanity and those who glorify death and destruction.
      As Hamas spokesman Fathi Hamad was proud to announce on Al Aqsa TV:
      Palestinians have created a human shield of women, children the elderly and the jihad fighters as if to say to the Zionist enemy: „We desire death as you desire life.“
      For this reason, there is no – and can be no – equivalence between Israel and the Hamas terrorists we are confronting.
      There is no equivalence between a State which equips civilian homes with bomb shelters and a terrorist regime that fills them with missiles.
      There is no equivalence between military commanders who struggle daily to ensure that their operations are conducted in accordance with the requirements of international humanitarian law, and the terrorists who flout this law by keeping Corporal Gilad Shalit captive, without even allowing the International Red Cross access to see him for 930 days.
      There is no equivalence between a State using force in exercise of its right of self-defense and a terrorist organization for which the very resort to violence is unlawful.
      Mr. President,
      No doubt there will be much discussion today about the credibility of the Council and the need for a resolution.  But the credibility of this Council is measured not by the pieces of paper it issues but by the values it upholds. Is the Council’s credibility strengthened when it calls for a cease-fire that effectively equates a terrorist group with a State defending itself against it? Does anyone here truly believe that Hamas will heed the words of this Council?
      This is not about a „cease-fire“ with terrorism or a mutual cessation of hostilities. It is about ensuring the end of terrorism from Gaza, and the end of smuggling weapons into Gaza; so that there is no longer a need for Israeli defensive operations.
      This conflict will end not when terrorism is appeased or accommodated but when the international community stands determined and united against it. Anything less than this will only embolden Hamas, lengthening this round of the conflict, and accelerating the next. Anything less will reward Iran – the coward’s coward – which hides behind terrorists as they hide behind civilians, and encourage its world-wide efforts to use Hamas and other terrorist groups to fight its wars on the cheap. And anything less will be a major setback for hopes for peace and prosperity for the Palestinians.
      As long as Hamas rules Gaza, rejecting the Quartet Principles and seeking Israel’s destruction, Gaza can never be part of a Palestinian state.
      There are many in this Council who speak in favor of peace. But it is not enough to support peace; we have to confront those who work to destroy it. For this reason, the current military operation is not an obstacle to peace; it is a prerequisite for peace.
      Mr. President,
      We, the people of Israel, listened to the international community when you told us to withdraw from Gaza and promised that this would give us the credibility to respond forcefully should Gaza turn into a launching pad for terrorism. We listened when you promised us that acting with restraint during the period of calm would give us the credibility to fight back should the rocket attacks resume. Now is your time to make good on those promises.
      In the clash between life and death, between building societies and destroying them, Hamas has taken its side. Now there is no choice but for the international community to take a side itself.
      Thank you, Mr. President.

    15. 8-9 January: Virtual Rally for Ashkelon & the South on Facebook
    16. European Foundation for Democracy (EFD)  European Foundation for Democracy (EFD) applauds France’s ban of Hamas‘ al-Aqsa TV
      Brussels, 9 January 2009 — The European Foundation for Democracy (EFD) applauds the French broadcasting authority Conseil supérieur de l’audiovisuel (CSA) for issuing a broadcast ban of al-Aqsa TV, the satellite television of the EU-listed terrorist organisation Hamas. According to the order, al-Aqsa TV „violates article 15 of the French media law of 30 September 1986 which prohibits all forms of incitement to hatred or violence on the ground of race, religion or nationality“.  Al-Aqsa TV has been broadcast into Europe by Atlantic Bird 4, owned by the French satellite provider Eutelsat.

      „We commend the French broadcasting authority for implementing European audiovisual law and standing up against inflammatory broadcasts that incite terrorism,“ said Roberta Bonazzi, Executive Director of the European Foundation for Democracy. „Incitement to violence is not protected by free speech and terrorists should not be permitted to hide behind the facade of media and abuse European democracy to promote terrorism. We are confident that Eutelsat will take all necessary measures to comply with the ban,“ Bonazzi continued.

      Al-Aqsa TV and Hezbollah’s al-Manar TV, after which al-Aqsa is modeled, promote Jihadism and violent ideologies, indoctrinate their audiences with hate, incite terrorism and glorify suicide bombers. They spread viciously anti-Semitic propaganda, and call for attacks against the West.

      Al-Aqsa TV continues to be available in Europe via Arabsat, whose largest shareholder is Saudi Arabia. „European governments and citizens should demand that Arabsat drop al-Aqsa TV from its offering,“ says Alexander Ritzmann, EFD’s Senior Terrorism Analyst. „Hamas‘ al-Aqsa TV and Hezbollah’s al-Manar TV are radicalizing Muslims in Europe. Their broadcasts of children dressed as suicide bombers practicing attacks – instructing them that they will be rewarded for these attacks – will raise a generation who view terrorism as legitimate behaviour.“

      In a recent typical broadcast, a radical cleric used al-Aqsa TV to promote jihad in Europe. He proclaimed in a May 2008 unedited broadcast without opposing views that „Spain – Andalusia – is also the land of Islam. Islamic lands that were occupied by the enemies will once again become Islamic. We will reach beyond these countries. We proclaim that we will conquer Rome, like Constantinople was conquered once, and as it will be conquered again. We will rule the world, as has been said by the Prophet Muhammad. We will face a battlefront that is broader and stronger. Its beginnings were in Palestine, in Iraq, in Afghanistan, and in Chechnya. What has begun will be completed. It will not stop.“

      Al-Aqsa TV and al-Manar TV offer live internet streaming of their programmes and are distributed by other internet services, making them available around the world. New EU-wide legislation on combating terrorism, adopted on 28 November, prohibits the „distribution, or otherwise making available, of a message to the public, with the intent to incite terrorism.“ This particularly applies to the internet. EFD calls on all European internet service providers to cease their relationships with all terrorist media, including al-Aqsa TV and al-Manar TV.

      Al-Manar TV was removed from all European satellites in 2004 and 2005. It is still available in Europe via Arabsat and the Egyptian satellite provider Nilesat. In November 2008, the German Ministry of the Interior outlawed al-Manar TV and declared it to be in violation of the German constitution because its content incites hatred and terrorism. The order prohibits broadcasting al-Manar TV in public such as in mosques and makes it illegal to cooperate with al-Manar TV. Al-Manar TV is already outlawed in France, Spain and the Netherlands.

      EFD, a founding member of the Coalition Against Terrorist Media (CATM), has worked with its coalition members, including the American Jewish Committee, to raise awareness of the threats posed by terrorist-controlled and funded media and to ban it in Europe and the Middle East. The Coalition consists of Muslim, Christian, Jewish and secular organizations in Europe, and from around the world who are committed to working with government and the private sector on issues relating to terrorist media.

      European Foundation for Democracy www.EuropeanDemocracy.org
      Contact: 
      Daniel Trautvetter
      Tel +32 495 475974
      Daniel@europeandemocracy.org

    17. AJCAJC Alarmed by Manifestations of Anti-Semitism in Greek Media
      January 8, 2009 –
      New York – AJC expressed alarm at prominent displays of anti-Semitism in the Greek media during the ongoing conflict in Gaza, and urged their condemnation by Greek political and religious leaders.
      „There is a line between legitimate criticism of Israel and anti-Semitic demonization of Jews, and some Greek media have brazenly and repeatedly crossed that line in recent days,“ said AJC Executive Director David A. Harris. „The press has the freedom to publish, but government and civil society have the obligation to speak out against hate. We call upon Greek political and religious leaders to condemn such displays of anti-Semitism, and to make clear that they are as unacceptable during the current conflict as always.“
      On December 29, leading newspaper Eleftherotypia ran a story comparing Israel to the Nazi regime and accusing it of genocide. On numerous occasions since, Eleftherotypia, among other newspapers, has featured editorial cartoons depicting Israeli soldiers in uniforms with swastikas. On January 5, Apogevmatini, another major daily, ran a banner headline accusing Israel of a „Holocaust.“
      According to the European Union Agency for Fundamental Rights, „drawing comparisons of contemporary Israeli policy to that of the Nazis“ is one of several possible manifestation of anti-Semitism with regard to Israel.
      Meanwhile, demonstrations in Athens against the Israeli operation in Gaza have turned violent, with protestors attacking the Israeli embassy and burning Israeli flags. Synagogues in Volos and Corfu as well as the Jewish Cemetery in Athens have been vandalized.
      On January 1, Greece assumed the chair of the Organisation for Security and Cooperation in Europe (OSCE), which combats bigotry and promotes democratic values. The OSCE resolved in its 2004 Berlin Declaration to „declare unambiguously that international developments or political issues, including those in Israel or elsewhere in the Middle East, never justify anti-Semitism.“
      „As it begins its OSCE chairmanship, Greece can set an example for its fellow democracies by speaking out against anti-Semitism in the media—and anywhere,“ Harris concluded. „Anti-Semitism is not a justified response to the Israeli-Palestinian conflict, and silence is not a justified response to media-sponsored hate.“
      AJC and the Central Board of Jewish Communities in Greece (KIS) maintain a formal partnership agreement, one of AJC’s 28 such associations with Jewish institutions abroad.
    18. JTA   Jewish girl beaten in Paris over Gaza January 7, 2009
      PARIS  — A Jewish girl was beaten in a northern Paris suburb by schoolmates who claimed revenge for Israel’s offensive in Gaza.
      A group of youths kicked and pushed to the ground the 14-year-old as she left school in Villiers-le-Bel on Monday with a friend. They broke the teen’s glasses and shouted, „You’ll pay for what the Israelis are doing in Gaza.“
      „Tell your Jewish brothers that we won’t be pushed around,“ the schoolmates also said, according to reports recounting the victim’s version of events.
      The victim was able to reach her home with the help of her friend.
      On Tuesday, the mother of the victim filed a complaint for „aggravated voluntary violence and insults of an anti-Semitic character,“ according to police.
      Four suspects were identified by police, and one 16-year-old was detained for questioning, according to the French daily le Figaro.
      The victim was „not seriously wounded,“ and, „was pushed to the ground because of her Jewish religion,“ said a spokesman for the national security force, The Central Public Security Direction. He added that it was too early to know if a personal conflict sparked the conflict, but confirmed that insults „referring to Gaza“ were repeated by assailants during the incident.
      Meanwhile, on Sunday in the southern Parisian suburb Kremlin Bicetre, a car parked in front of a synagogue was lit on fire, while others were vandalized and covered in petroleum with the intention of burning them as well, according to The National Bureau of Vigilance Against Anti-Semitism.
      On Monday night, a car containing Molotov cocktails rammed into the front gate of a synagogue and burst into flames in Toulouse.
      The Interior Ministry has promised to heighten security around „sensitive“ areas, and met with Muslim and Jewish leaders to re-establish calm during what the French media and officials describe as an „importation“ to France of the Israeli-Palestinian conflict.
      The National Bureau of Vigilance in a statement issued Wednesday put the „blame“ for a rash of similar anti-Jewish incidents on the massive pro-Palestinian rallies held across the country on Jan. 3, which in Paris turned violent. It demanded that police prevent a second planned pro-Palestinian rally expected to take place Jan. 10 because „numerous correspondents have expressed their fear of a pogrom or racist attacks during pro-Palestinian protests, particularly in Paris.“
    19.  

  4. SONSTIGE AKTUELLE KURZMELDUNGEN….

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Israel Breaks The Rules : Dry Bones cartoon.



TEIL 2 – LINKS zu empfohlenen Artikeln & Webseiten aus der WESTLICHEN Presse  
 

  1. AKTUELLE INFORMATIONEN UND BERICHTERSTATTUNG ZU DEN ISRAELISCHEN VERTEIDIGUNGSMASSNAHMEN... Israel left GAZA for peace and has received 5,000 rockets launched from GAZA   
       

    1. NEUSTE MELDUNGEN AUS DEN ISRAELISCHEN MEDIEN…


      1. BREAKING NEWS…
        HA’ARETZ
        Hamas claims it hit IAF base 27km from Tel Aviv
        Hamas military wing says rocket fired hit furthest point in Israel yet, between Rehovot and Gedera. 04:26 Haaretz.com TV
      2. JERUSALEM POSTGerman FM ‚played down‘ guilt of Hamas 

HA’ARETZ  Palestinian FM slams Israel, Hamas for ‚total disrespect‘ toward UN Gaza truce resolution
‚Israel really has aligned itself to the same level of Hamas,‘ said PA foreign minister Riad Malki.

  1. JP Malki: Israel stoops to Hamas’s level
    Palestinian foreign minister says both rejction of UN resolution by Hamas, Israel, is „disrespectful.“
  2. HA’ARETZ  Rejecting UN truce resolution, Israel hammers Hamas targets
    Olmert: Rocket fire shows truce ‚will not be adhered to by murderous Palestinian organizations.‘ 06:44 Haaretz.com TV
  3. JP Olmert: Cast Lead op will continue
    PM says UNSC resolution not practical; Livni: Israel’s actions are based on its right for self-defense.
  1. HA’ARETZ EU said readying plan to restore Fatah-led PA rule over Gaza crossings
    Times of London: Plan entails PA personnel manning crossings with aid from Turkish, French troops. 
  2. JP ‚UN drafting ceasefire plan that would reinstate PA in Gaza‘
    UK paper reports diplomats drafting blueprint according to which French, Turkish forces would police Rafah border crossing.
Jordanian Ambassador to Israel Ali al-Ayed (Photo: Gil Yohanan)

House of Representatives issues resolution supporting Israel’s right to self defense


  1. HA’ARETZ WATCH: U.S. House passes landslide vote backing Israel in fight against Hamas
    Vote comes after the Senate on Thursday voiced its strong support for Israel’s battle in Gaza
UN Secretary-General Ban Ki-moon (Photo: AFP)

UN Sec.-Gen. disappointed that Hamas, Israel have yet to adhere to Gaza ceasefire resolution


  1. HA’ARETZ UN calls for war crimes probe into IDF shelling of civilian-occupied building in Gaza
  2. YNET PM aide: Israel had to respond to rocket fire
  1. HA’ARETZ Obama aide denies report he will launch low-level contact with Hamas
    The Guardian quotes unnamed sources that say Obama has been urged to drop policy of abandoning Hamas. 
Support of Palestinians reflected not only in news [The Media Line].
  • HA’ARETZ Pentagon denies arms shipment to Israel linked with Gaza fighting
    U.S. military looking to hire merchant ship to deliver tons of ammunition to Israel later this month
  • HA’ARETZ Israeli envoy to Venezuela departs after being expelled by Chavez over Gaza op
    Ambassador Shlomo Cohen: Expulsion was ‚the most difficult moment‘ in the history of Israeli-Venezuelan ties
  • jpost.comBritish Jews come out to support Israel  By JOHNNY PAUL, BENJAMIN WEINTHAL AND HILARY KRIEGER
    Pro-Israel rallies will take place on Sunday in London’s Trafalgar Square and in central Manchester Albert Square, after rival demonstrations sparked conflict outside the Israeli Embassy this week.
    Around 300 police were deployed at the embassy in London on Wednesday night to keep apart pro-Israel and pro-Palestinian demonstrators after the Jewish community staged a rally of support for Israel.
    Over 600 people attended the pro-Israel rally waving Israeli flags and banners calling for „peace for the people of Israel and Gaza“ and an end to „Hamas terror.“

  • WEITERE WICHTIGE HINTERGRUNDARTIKEL…Stop Terrorisem from GAZA


  1. Wiener Zeitung – Nahost: Hamas lehnt Waffenstillstand ab
    Aufzählung Palästinensergruppen gegen Beobachter.
    Aufzählung Raketenangriff aus dem Südlibanon.
    Damaskus. Die radikale Hamas hat am Donnerstag den ägyptischen Plan für eine dauerhafte Waffenruhe im Gazastreifen abgelehnt. Mehrere in Damaskus residierende Palästinenserorganisationen, zu denen auch die Hamas gehört, behaupteten in einer gemeinsamen Erklärung, die französisch-ägyptische Initiative bedrohe „den Widerstand und die palästinensische Sache, indem sie dem Feind erlaubt, seine Angriffe fortzusetzen“.
    Sie lehnen auch die Präsenz internationaler Beobachter in Gaza ab; diese stärke allein die Sicherheit der Besatzer. Zunächst hatte sich die Hamas so wie Israel positiv zu dem Plan geäußert. Zwei Spitzenberater der israelischen Regierung trafen in Kairo ein, um mit Ägypten über den Plan zu sprechen. Der im Westjordanland regierende Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas, der eine rasche Umsetzung des Planes fordert, stößt am Freitag dazu.
  2. Neue Presse – Hamas greift auch während Feuerpause mit Raketen an
    Die radikal-islamische Hamas-Organisation hat nach Angaben der israelischen Armee die dreistündige Feuerpause gebrochen. Ein Armeesprecher sagte, seit 13.00 … 


    1. FOCUS Online Israel: Feuerpause im Gazastreifen
      Israel hat den Menschen im Gazastreifen den zweiten Tag in Folge eine Atempause gewährt. Die Streitkräfte setzten ihre Angriffe für drei Stunden aus, … 
       
  3. YNETReport: Hamas stealing aid supplies to sell to residents
    Grim picture of Gazans‘ lives painted by reports emerging from Strip, claiming gunmen hiding in civilian homes, using residents as human shields, and hijacking trucks of humanitarian aid
  4. TIPUpdate: Worldwide Rallies and Events for Peace and Solidarity with Israel
    Events in Europe
    Audio and Transcript from Jan. 5 Conference Call with Former Israeli Ambassador to the UN Danny Gillerman
    Israeli Officials and Experts Available for Comment
    Sderot and Area Contacts Available for Comment
    Videos from the Ministry of Foreign Affairs
    Free Photos

  5. timesonline.co.ukIsrael acts because the world won’t defend it  The scenes from Gaza are heartbreaking. But the whole conflict could be avoided if the Palestinians said one small thing Daniel Finkelstein
    It was strictly forbidden to have a notebook in Belsen, but my Aunt Ruth had one anyway. Just a little pocket diary – an appointment book with one of those tiny pencils. And in it, in the autumn of 1944, she noted that Anne Frank and Anne’s sister, Ruth’s schoolfriend Margot, had arrived in the concentration camp.
    My mother and my aunt had been watching through the camp wire when the Franks arrived. Mum remembers it well, because they had been excited to spot girls they knew from the old days in Amsterdam. They had played in the same streets, been to the same schools and Ruth and Margot attended Hebrew classes together. The pair had once been pressed into service to act as bridesmaids, when a secretive Jewish wedding had taken place at the synagogue during their lesson time.
  6. Video of Palestinian jihadists using children as human shields
    http://www.jihadwatch.org/archives/024270.php
  7. gatewaypundit.blogspot.comDead Hamas Terrorists & Missiles Found At UN School In Gaza
    UPDATE: Here is the amazing video of the strikes today on the Hamas strongholds in urban Gaza areas, via the IDF YouTube Channel.
    It is unclear if these strikes were at the UN School:
     

  8. MFAHamas’s Illegal Attacks on Civilians and Other Unlawful Methods of War – Legal Aspects  7 Jan 2009
    Legal Appendix of Hamas Exploitation of Civilians as Human Shields 
    Report by The Intelligence and Terrorism Information Center, with the assistance of the International Law Department of the IDF Military Advocate General’s Corps.
  9. jewishvirtuallibrary.org The Gaza War  Online Exclusive by Mitchell G. Bard
    „Israel broke the cease-fire with Hamas.“
    „Israel has reacted to Hamas rocket fire with ‘disproportionate force.'“
    „Palestinians in Gaza are innocent victims.“
    „Israel’s operation in Gaza will only embitter Palestinians and make them seek revenge rather than peace.“
    „Israel should negotiate a cease-fire with Hamas.“
    „Hamas targets military objectives.“
    „Hamas fears Israel’s military might.“
    „At the end of Operation Cast Lead, Israel will have to negotiate with Hamas.“
    „Israel deliberately attacked a UN school.“
    „Media coverage of Operation Cast Lead is fair and accurate.“
  10. jer-zentrum.org Am „Tag danach“: Sollte Mahmoud Abbas in einem israelischen Panzer nach Gaza zurückkehren?  Sollte Mahmoud Abbas in einem israelischen Panzer nach Gaza zurückkehren?  – Dr. Dore Gold
    In den Diskussionen über den „Tag danach“ wurde die Option ins Spiel gebracht, die Hamas zu ersetzen und internationale Truppen in der Philadelphi-Passage zu stationieren. Die Ineffektivität dieser Vorschläge wurde jedoch von der Realität bereits demonstriert. Wenn es um die israelische Sicherheit geht, sind die IDF nicht zu ersetzen.
    Vorkehrungen für den „Tag danach“
    Obwohl wir noch mitten drin in der Bodenoperation der IDF gegen die Hamas in Gaza stecken, ist die öffentliche Debatte über die wünschenswerten politischen Vorkehrungen nach dem Ende der Feindseligkeiten bereits im Gange.
  11. hagalil.com Hamas jagt PLO-Anhänger: Zahlreiche Hinrichtungen
    Angebliche „Kollaborateure des Zionismus“ werden im von der Hamas kontrollierten Gaza-Streifen zur Zeit „standrechtlich“ erschossen. Erschießungskommandos durchstreifen zahlreiche Ortschaften auf der Jagd nach Anhängern der Fatah (PLO). Oft genügt ein Bild des ehemaligen PLO-Chefs Arafat, um ganze Familien zu verhaftem.
    In Dschabalija haben Ordnungshüter der Hamas sechs Palästinenser hingerichtet. Sie warfen den Männern vor, mit Israel kollaboriert zu haben. Unter anderem sollen die Männer der israelischen Armee geholfen haben, Ziele der Hamas zu orten. Alle sechs hätten die ihnen vorgeworfenen Taten im verschärften Verhör gestanden, wie die israelische Tageszeitung Jedioth achronoth meldete.
    Augenzeugen zufolge seien unter den Getöteten drei Brüder. Diese seien auf offener Straße erschossen worden. Vertreter verschiedener palästinensischer Organisationen hätten den Bericht bestätigt. Nach weiteren Berichten wurde ein Fatah-Anhänger zur Hinrichtung geschleppt. Als sein Vater zu weinen begann, wurde auch der 70-jährige erschossen.

    1. HAARETZ Hamas executes dozens of Gazans suspected collaborating with Israel  By Amira Hass
      WELL, WHERE IS THE WORLD’S OUTRAGE OVER THIS?
      Since the aerial attack on Gaza began, Hamas has sought to suppress individuals it believes endanger the group’s fight against Israel and its hold on power in the Strip, as well as public morale. Prime targets include Fatah members, people convicted or suspected of collaborating with Israel, and „common“ criminals.
      „Hamas rules with an iron fist even now,“ said one resident. A political activist who says he supports neither Hamas nor Fatah said that given the difficult conditions created by the ongoing shelling and ground invasion, Hamas is likely to try to prevent collaborators or those suspected to be from working with Israel.
      Since the operation began on December 27, Hamas operatives have executed several people it classified as collaborators. Members of the group have confirmed the executions took place, and said the victims had admitted giving information to the Shin Bet security service that resulted in the deaths of Palestinians, or had already been sentenced to death by a Palestinian military court but the sentences were delayed for various reasons.
  12. jewishvirtuallibrary.org Stories From The Gaza War You May Have Missed 2 (January 8, 2009)
    Hamas Mortar Crews Operating in Jebaliya Hours Before Incident at UNRWA School (Hamas‘ al-Aqsa TV 1/6/09)
    Palestinian Terrorists Use UN Ambulance [LiveLeak] 
     
    Two Palestinian Girls Killed By Qassam Misfire 
     
     
    Five-year-old Hanin Abu Khoussa and her 12-year-old cousin, Sabah Abu Khoussa were killed in their home on December 27, 2008, by a missile fired by
    Hamas. These two young girls don’t live in Israel; they lived in Beit Lahiya, in northern Gaza. They died when a missile intended to kill Israelis misfired and killed them instead. 

  13. Intelligence and Terrorism Information Center at the Israel Intelligence Heritage & Commemoration Center (IICC) January 7, 2009  Operation Cast Lead – Update No. 9 
    • Intelligence and Terrorism Information Center at the Israel Intelligence Heritage & Commemoration Center (IICC) January 6, 2009  Operation Cast Lead – Update No. 8
  14. Jungle WorldWeder kurz noch einfach  Die Offensive gegen die Hamas im Gaza-Streifen wird von der Mehrheit der Israelis unterstützt. Kritiker sehen jedoch Parallelen zur Strategie im Libanon-Krieg des Jahres 2006, die letztlich scheiterte. von Stefan Vogt
    Vielen politischen Beobachtern in Israel kommt es so vor, als hätten sie ein Déja-vu. Zweieinhalb Jah­re nach dem zweiten Libanon-Krieg versucht die Re­gierung erneut, mit Militärschlägen den an­dau­ern­den Raketenbeschuss israelischer Städte und Dörfer, damals durch die Hizbollah, in diesem Fall durch die Hamas, zu beenden. Dazu will man die militärische Infrastruktur der Islamisten zerstören und ihren Rückhalt in der Bevölkerung schwächen, indem man dieser die Folgen einer Un­terstüt­zung der Islamisten mit aller Gewalt vor Augen führt.
    Im Libanon-Krieg ist diese Strategie gescheitert. Von einem Ende der militärischen Bedrohung Israels durch die Hizbollah kann keine Rede sein, und der Zuspruch, den sie bei der libanesischen Bevölkerung genießt, ist seit dem Krieg größer denn je. Die ersten Reaktionen der palästinensischen Zivilbevölkerung auf die Angriffe der israelischen Luftwaffe auf den Gaza-Streifen, denen bereits mehr als 500 Menschen zum Opfer gefallen sind, deuten nicht darauf hin, dass es in diesem Fall anders sein wird.
     

  15. Jewish World Review Israelis and Palestinians: Who’s David, Who’s Goliath?
    By Larry Elder  Much of the world buys the line — peddled by the Palestinians and the Arab Muslim world and, indeed, many Western countries — that paints Israel as the bad „Goliath“ that „stole“ the land from the „Palestinians.“
    Israel gave Gaza self-rule in 1994, unilaterally withdrawing the last of its citizens and soldiers from Gaza in 2005. Hamas, voted into power via free elections in 2006, fought and defeated their political and military rival, Fatah, to seize de facto control of Gaza in 2007. In the past eight years, Hamas has fired more than 10,000 rockets and mortars into Israel — 7,000 of them after Israel’s 2005 withdrawal. With improved technology — reportedly assisted by Iran — Hamas‘ rockets can now fly 24 miles before impact and explosion, thereby threatening, injuring and killing more and more Israelis living in southern Israel.

  16. csmonitor.com In defense of Israel’s ‚disproportionate‘ response in Gaza  It’s war. Victory requires a superior military advantage. By Allan Richarz
    Kannamachi, Japan – It seems that whenever Israel responds to violent overtures from groups such as Hezbollah and Hamas, leaders of the international community are quick to assign equal condemnation to Israelis and Palestinians regardless of whether one is legitimately acting in self-defense.
    Whether it is due to a latent anti-Semitism, the desire to avoid inflaming fundamentalist Arab passions, or simply an unrealistic belief in equality, world leaders are focusing too much on buzzwords.
    In the case of Israel, the buzzwords are the „disproportionate“ and „excessive“ use of force – terms used in the 2006 Lebanon war and most recently spoken by French President Nikolas Sarkozy and UN Secretary-General Ban Ki-moon in response to Israel’s Gaza offensive. 


  17. HAMAS!
    IF YOU WANT TO UNDERSTAND THE REAL FACE OF HAMAS, THE MURDERER OF PALESTINIANS THAN SEE THIS VIDEO (ABOUT 10 MINUTES)!
    http://www.youtube.com:80/watch?v=7_OGhj43GAE
     
  • ÖFFENTLICHE SOLIDARITÄTSVERANSTALTUNGEN FÜR DIE MENSCHEN IN ISRAEL

  1. tagesspiegel.deBreitscheidplatz Jüdische Gemeinde lädt Muslime zu Kundgebung ein
    Die Jüdische Gemeinde zu Berlin hat jetzt die Mitglieder des Islamforums Berlin gebeten, die Solidaritätskundgebung unter dem Motto „Solidarität mit Israel – Stoppt den Terror der Hamas“ am Sonntag um 14 Uhr auf dem Breitscheidplatz zu besuchen.

    1. morgenpost.de – Demonstration Pro-israelische Proteste in Berlin geplant  Donnerstag, 8. Januar 2009 01:41
      Nach Demonstrationen von Palästinensern gegen den Krieg im Gazastreifen hat Berlins Jüdische Gemeinde für Sonntag um 14 Uhr zu einer Solidaritätskundgebung mit Israel aufgerufen.
      „Wir sind verpflichtet, Israel beiseite zu stehen“, sagte Gemeindesprecherin Maya Zehden. Unterstützt wird der Aufruf zu der Veranstaltung an der Gedächtniskirche von der Berliner CDU, den Grünen und der FDP. Zehden sagte, die Gemeinde und auch andere Unterstützer hätten im Vorfeld Briefe erhalten, in denen ihnen massiv gedroht wurde. Die Jüdische Gemeinde habe Anzeige erstattet, weil Namen, Telefonnummern und Privatadressen einzelner Veranstalter im Internetportal StudiVZ veröffentlicht wurden.

    2. TAZ Pro-Israel-Demo drohen Störungen  Die Jüdische Gemeinde erwartet zu einer Solidaritätskundgebung mit Israel am Sonntag 2.000 Teilnehmer. In einer Mail kündigt ein Mann Pfiffe und Buhrufe an. Namen und Adressen der Anmelder wurden im Internet veröffentlicht. VON SEBASTIAN PUSCHNER
      Die Kämpfe im Gazastreifen schlagen auch in Berlin hohe Wellen: Die Initiatoren einer Kundgebung mit dem Titel „Stoppt den Terror der Hamas“ am kommenden Sonntag haben ein Schreiben erhalten, in dem lautstarker Protest gegen die Veranstaltung angekündigt wird. „Wir rechnen damit, dass die Kundgebung gestört wird“, sagte Maya Zehden von der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, die zu der Solidaritätsbekundung mit Israel aufruft. Ein Mann habe der Gemeinde in einer E-Mail mitgeteilt, zusammen mit anderen die Veranstaltung durch Pfiffe und Buhrufe stören zu wollen.

  2. blog.schoggo-tv.dePro-Israel-Demo in Mannheim
    Demo für Israel in Mannheim unter dem Motto: Pro Israel – Stoppt die Hamas! Junge Union ruft zur Kundgebung für Israel und zur Gegendemonstration zur Anti-Israel und Pro-Palästinenser-Demo der Palästinensischen Gemeinde auf. Bürgermeister Christian Specht duldet keinen Antisemitismus bei Demo.
    Dem Israelischen Volk tief verbunden fühlt sich die Junge Union Mannheim um ihren Vorsitzenden Nikolas Löbel, der mit Entsetzen auf die Nachricht reagierte, dass die Palästinensische Gemeinde Mannheim zu einer Solidaritätskundgebung am morgigen Freitag um 15 Uhr auf dem Mannheimer Marktplatz und einer Mahnwache um 18 Uhr auf dem Paradeplatz aufgerufen habe [wir berichteten -> hier], wie er dies uns per Email und im Telefonat mitteilte. Die Junge Union glaube an die Rechtfertigung der militärischen Aktion Israels gegen die Hamas als einen reinen Selbstverteidigungsakt zum Schutze des israelischen Volkes, befürchte aber, dass es bei der Demonstration der Palästinensischen Gemeinde Mannheim zum Versuch der Tatsachenverdrehung über diese Militäraktion und die Existenz des Staates Israel kommen könnte.
    Unter dem Motto „Pro Israel – Stoppt die Hamas“ ruft die Junge Union Mannheim deshalb zur Gegendemonstration und Pro-Israel-Demo am morgigen Freitag ab 14:30 Uhr auf, welche an der Synagoge [Bild] ihren Anfang nehmen soll.
    Schoggo-TV veröffentlicht den Aufruf der Jungen Union Mannheim:
  3. AZ Zentralrat der Juden verteidigt Militäreinsatz  
    Frankfurt/Main. Der Zentralrat der Juden hat den Militäreinsatz Israels im Gaza-Streifen verteidigt. In einer großformatigen Anzeige in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Samstag) bekundet der Zentralrat seine «Solidarität mit Israel».
    «Die Verteidigung der eigenen Bürger ist keine Aggression und auch keine Menschenrechtsverletzung», heißt es in dem Text, den Zentralratspräsidentin Charlotte Knobloch und ihre beiden Stellvertreter, Salomon Korn und Dieter Graumann, unterzeichnet haben. «Israel hat das Recht und die Pflicht, seine Bürger zu schützen.»
    Die Hamas sei eine Terrororganisation, die mit ihrem «Raketenterror» zur Gewalt zurückgekehrt sei und Zivilisten als Schutzschilde missbrauche. Der Zentralrat schreibt: «Jedes Opfer – gleichgültig auf welcher Seite – ist eines zu viel. Es gibt keinen sauberen und ehrenhaften Krieg, der die Zivilbevölkerung schützt, wenn man gegen Terroristen kämpft.»

    1. domradio – nachrichten – „Keine Aggression und Menschenrechtsverletzung“
      Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat den Militäreinsatz Israels im Gaza-Streifen verteidigt. „Die Verteidigung der eigenen Bürger ist keine …
  4. STANDARD – „Das mache ich für alle Antisemiten im Land“Ariel Muzicant über „islamistischen Terror“ und seine Solidarität mit Israel
    STANDARD: Die Plattform „Free Gaza from Hamas“, bei der sich auch die Israelitische Kultusgemeinde engagiert, ruft am Montag zu einer Kundgebung in Wien auf. Wird man Sie dort auch antreffen?
  5. FNPDemonstration pro Israel
    Frankfurt. Mit einem Autokorso wird am Sonntag, 11. Januar, gegen den Terrorismus der Hamas und für Israels Recht auf Selbstverteidigung demonstriert. Veranstalter sind die Deutsch-Israelische Gesellschaft, der Zentralrat der Juden in Deutschland, die B’nai B’rith Schönstadt Loge, die WIZO, der Koordinierungsrat gegen Antisemitismus und zahlreiche weitere Organisationen. Der Korso soll um 11 Uhr am Rebstockgelände beginnen. Um 12 Uhr ist vor der Alten Oper eine Kundgebung geplant. Redner ist Michel Friedman. Im Anschluss wird Menachem Klein, Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, ein Gebet für die Soldaten sprechen. Wer am Autokorso teilnehmen will, soll sich anmelden unter Tel. 069/975 85 614 oder per E-Mail unter post@honestly-concerned.org red

  6. ALT-MÜHL BOTE Arno Hamburgers Appell: „Nicht aufhetzen lassen“ – Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde wendet sich gegen Demonstration
    Foto: Daut
    NÜRNBERG -Arno Hamburger, der Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Nürnberg, appelliert an die Nürnberger(innen), sich von den Organisatoren einer Demonstration gegen Israel am heutigen Samstag «nicht aufhetzen zu lassen».
    Autofahrer müssen zwischen 14 und 18 Uhr in der Nürnberger Innenstadt mit massiven Behinderungen rechnen. Der Grund ist ein Demonstrationszug unter dem Motto «gegen Massaker in Gaza, insbesondere die Tötung von Kindern», zu der der im Libanon geborene Hassan Sideddine und islamische Gemeinden aufrufen. Die Veranstalter rechnen mit bis zu 5000 Teilnehmern.
    IKG-Chef Hamburger ruft die Bürger(innen) im Gespräch mit den NN auf, Ursache und Wirkung im Konflikt im Gazastreifen nicht zu verwechseln. Seit dem Rückzug der Israelis aus Gaza werde von dort «ununterbrochen wahllos auf israelisches Gebiet gefeuert». Israel nehme nur sein Recht wahr, seine Bevölkerung zu schützen.

  7. OTS Aktionen zur Hamas in WienUtl.: Bündnis „Free Gaza from Hamas“ heute mit Infotischen bei Schwedenplatz, iranischer Botschaft und Außenministerium
    Wien  – Das neu gegründete Bündnis „Free Gaza from Hamas“, bisher bestehend aus Israelitische Kultusgemeinde, Café Critique, Österreichisch-Israelische Gesellschaft, Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich, Österreichischer Gedenkdienst, Scholars for Peace in the Middle East-Austria, Zionistische Föderation in Österreich, WIZO Österreich, Zwi Perez Chajes Loge der B’nai B’rith, Bund sozialdemokratischer Juden-Avoda, Basisgruppe Theater-, Film- und Medienwissenschaft und Studienvertretung Politikwissenschaft, will heute mit Infotischen in Wien über den Charakter der Hamas und das israelische Vorgehen im Gaza-Streifen aufklären. 


    1. wienweb.at Anti-Hamas  Proteste vor dem Außenministerium
      Während die Lage im Nahen Osten am Donnerstag erneut eskaliert ist, wird in der Wiener Innenstadt gegen die radikal-islamische Hamas protestiert.
      Donnerstagnachmittag versammelten sich die Hamas-Gegner vor dem Außenministerium in der Herrengasse. Es handelt sich dabei um das neu gegründete Bündnis „Free Gaza from Hamas“. Mit Hilfe von Infomaterial wollen die Vertreter über die Hamas und die Unterstützung der radikal-islamischen Organisation durch das Regime in Teheran aufklären.
       
    2. OTS     Demokratie statt autoritärer Diktatur in Gaza   IKG-Aufruf gegen den Terror der Hamas und zur Unterstützung von Israels Selbstverteidigungsrecht
      Wien  – Die von der Israelitischen Kultusgemeinde Wien – unterstützt von jüdischen und nicht-jüdischen Organisation – geplante Solidaritätskundgebung richtet sich gegen jene Gewaltherrschaft der Hamas im Gazastreifen, die die Menschen in Israel mit Terror in permanente Panik und Lebensgefahr versetzt.
      Seit acht Jahren feuert die Hamas aus Gaza Raketen, die ausschließlich auf zivile Ziele in Israel gerichtet sind. Trotz Warnungen der israelischen Regierung stellte sie das Feuer nicht ein – seit dem 27. Dezember 2008 wird der Terror der Hamas von der israelischen Verteidigungsarmee beantwortet:
      Kein Land der Welt kann einen dauerhaften heimtückischen und tödlichen Terror auf die eigene Zivilbevölkerung akzeptieren! Wir unterstützen den Staat Israel darin, dass er sein Recht auf Selbstverteidigung in Anspruch nimmt, um Israel zu einem sicheren Ort für alle Menschen zu machen.
  • ÖFFENTLICHE DEMONSTRATIONEN GEGEN DIE ISRAELISCHEN VERTEIDIGUNGSMASSNAHMEN…

  1. Times OnlineOutrage over proposals to boycott Jewish shops
    Trades union proposal to ‚identify and boycott‘ Jewish-owned shops in Rome outrages Jewish leadersRichard Owen in Rome
    Amid fears of a resurgence of anti Semitism in Europe linked to Israeli actions in Gaza Jewish leaders in Rome today expressed outrage over a trades union proposal to „identify and boycott“ Jewish-owned shops in the Italian capital.
    Jewish leaders said the proposal, put forward by Giancarlo Desiderati, leader of the Flaica-Uniti-Cub union, which represents 8000 shop assistants in Rome, was reminiscent of the anti-Semitic racial laws adopted seventy years ago by the Fascist dictatorship of Benito Mussolini in imitation of Nazi Germany, under which only „Aryan“ shops were allowed to open. 

    1. derstandard.at Italiens Gewerkschaft ruft zum Boykott jüdischer Geschäfte auf
      Als Reaktion auf israelische Militäroffensive im Gazastreifen – Entrüstete Reaktionen in Rom
      Rom – Mit einem Appell zum Boykott jüdischer bzw. israelischer Geschäfte in Rom als Vergeltung für die israelische Offensive im Gazastreifen hat der linksradikale Gewerkschaftsverband Flaica Cub für helle Empörung gesorgt.
      Aufsehen löste ein Communiqué der autonomen Gewerkschaft aus, in dem die Römer aufgefordert werden, nicht in Geschäften im Besitz von Mitgliedern der jüdischen Gemeinde einzukaufen, die in der Ewigen Stadt besonders in der Modebranche aktiv sind. Der Appell löste eine entrüstete Reaktion des Präsidenten der jüdischen Gemeinschaft in Rom, Riccardo Pacifici, aus, der die Gewerkschaft wegen Aufhetzung zum Rassenhass anzeigen will.
  2. Die Israelis sollten sich zu tiefer Dankbarkeit für die Grioßzügigkeit von Pax Christi verpflichtet fühlen:
    „Generell erkenne Pax Christi den Anspruch Israels auf einen eigenen Staat in der Region und die Notwendigkeit Israels, seine Bevölkerung zu verteidigen an, so Schnettler.“
    Thomas Schreiber
    domradio.deWir wollen von der Bundesregierung eine tatkräftige Initiative“
    Pax Christi fordert sofortigen Waffenstillstand im Gazastreifen
    Israels Vorgehen im Gazastreifen sorgt weiter für weltweite Proteste und Appelle zum Frieden. In vielen Ländern fanden auch am Donnerstag Kundgebungen gegen die anhaltende Gewalt statt. Der Vizepräsident der katholischen Friedensinitiative Pax Christi, Johannes Schnettler, hat sich im domradio-Interview für ein beherztes Engagement der Bundesregierung zur Beendigung des Gazakriegs ausgesprochen. 

  3. islamische-zeitung.de  –  Vatikanvertreter: Zerbombte Schulen obwohl man über eine Technik verfügt, die Ameisen auf dem Boden erkennt „Gazastreifen ähnelt Konzentrationslager „
    (dpa) Der Menschenrechtsbeauftragte des Vatikan hat den Gazastreifen mit einem Konzentrationslager verglichen. «Schauen wir uns die Lebensbedingungen im Gazastreifen einmal an: Das ähnelt immer mehr einem riesigen Konzentrationslager», sagte Kurienkardinal Renato Martino wörtlich in einem Interview mit der Online-Zeitung «Il Sussidiario». Wie italienische Medien am Donnerstag berichteten, verurteilte er vor allem den «Egoismus auf beiden Seiten» und den Mangel an «Gespür für die Menschenwürde» als Hauptursache für den Konflikt im Heiligen Land. Die Kritik eines Sprechers des israelischen Verteidigungsministeriums, Propaganda für Hamas zu machen, wies Martino zurück. «Es geht mir nicht darum, Hamas zu verteidigen, aber das, was geschieht ist furchtbar und menschenunwürdig», sagte der Kardinal der römischen Tageszeitung «La Repubblica». Beide Seiten hätten sich Vorwürfe zu machen, «aber was soll man sagen angesichts all der ermordeten Kinder und zerbombter Schulen, obwohl man im Besitz einer Technik ist, die in der Lage wäre, eine Ameise auf dem Boden zu identifizieren», sagte Martino. 

    1. FOCUS OnlineVatikan: Israel kritisiert KZ-Vergleich
      Das Simon-Wiesenthal-Zentrum verglich Martino, der dem Vatikan-Rat für Justiz und Frieden vorsitzt, mit einem Holocaust-Leugner.
      Der Vergleich des Gazastreifens mit einem Konzentrationslager durch einen hochrangigen Berater von Papst Benedikt XVI. ist in Israel auf scharfe Kritik …
    2. FOCUS Online – Vatikan: Zentralrat der Juden empört über KZ-Vergleich des Vatikans
      Der Zentralrat der Juden hat den vergleich des Gaza-Streifens mit einem Konzentrationslager als „infam“ zurückgewiesen. Der Menschenrechtsbeauftragte des …
  4. WELT ONLINETürkischer Premier Erdogan: Gott wird Israel bestrafen
    Gott, so erklärte er, werde Israel bestrafen; Jerusalems „unmenschliche Handlungen“ würden zu seiner „Selbstzerstörung“ führen. Hätte der iranische …

    1. islamische-zeitung.de  – Erdogan als Wortführer
      (dpa) In den ersten Tagen nach dem Beginn der israelischen Offensive im Gazastreifen stand das Rad der Nahost-Diplomatie praktisch still. Dass es sich jetzt wieder dreht, und zwar in hohem Tempo, ist teilweise das Ergebnis der Berichterstattung arabischer Kameraleute und Fotografen im Gazastreifen, die täglich neue drastische Bilder getöteter palästinensischer Kinder liefern, und damit die Politiker der Region zum Handeln zwingen. Es liegt aber auch daran, dass sich die Türkei – ein NATO-Mitglied, das militärisch mit Israel kooperiert – in dieser Krise überraschend auf die Seite der Kritiker des jüdischen Staates gestellt hat. Damit setzt sie die arabischen Führer unter Druck, die nun – weil sie den Enkeln der Osmanen nicht allein das Feld überlassen wollen – auch selbst immer mehr konkrete Vorschläge und Strategien entwickeln.

    2. Lebanon Daily Star  –Erdogan blames Israel, Hamad charges ‚war crime‘ and Mauritania pulls envoy  By Agence France Presse (AFP)  Compiled by Daily Star staff
      Regional leaders have stepped up their criticism of Israel’s blistering assault on the Gaza Strip, as Mauritania withdrew its ambassador to the Zionist state in protest and Turkey’s premier accused Israel of provoking the outbreak of fighting. For its part, Qatar continued to push for an emergency Arab summit over the Gaza attacks, which the nation’s emir described as a „war crime.“
      „The Israeli aggression against our people in the Gaza Strip is a war crime,“ Sheikh Hamad bin Khalifa al-Thani said late Sunday in a televised address. He also renewed an earlier call on fellow Arab leaders to hold an extraordinary summit in support of Gaza.

  5. islamische-zeitung.de  –Gleichgewicht der Schwäche
    Berlin (GFP.com). Berliner Außenpolitiker schließen einen Einsatz deutscher Militärs im Gazastreifen nicht aus. Unter bestimmten Bedingungen solle Deutschland Soldaten für eine multinationale Gaza-Truppe zur Verfügung stellen, verlangt der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags. Die Forderung nach einer deutschen Militärpräsenz im unmittelbaren Umfeld Israels war in Berlin bereits 2002 erhoben worden und wird seitdem zielstrebig umgesetzt, insbesondere über den Einsatz der Bundesmarine vor der libanesischen Küste. Eine mögliche Gaza-Intervention soll nicht nur dazu dienen, weitere Kämpfe zu verhindern, sondern wie der Libanon-Einsatz auch genehme Kräfte stärken – auf beiden Seiten. Mit dieser Absicht sind Berlin und die EU seit Jahren in den Palästinensischen Autonomiegebieten aktiv und verfügen auch in Israel über einflussreiche Strukturen.
     

  6. morgenpost.de Europas Antisemiten leben ihren Judenhass aus
    Eine Welle antisemitischer Gewalt schwappt durch Europa. Wieder einmal. Der Gaza-Krieg dient Extremisten als Plattform, um ihre Vorurteile gegen Israel und seine Bürger zu propagieren. Der Zentralrat der Juden in Deutschland registriert in der gesamten Bevölkerung, besonders unter Muslimen, eine aggressive Stimmung.
    Davidstern und Hakenkreuz: Ein Anti-Israel-Demonstrant in Valencia.
    Foto: dpa
    Davidstern und Hakenkreuz: Ein Anti-Israel-Demonstrant in Valencia

    Im französischen Toulouse rammte ein brennender Wagen das Eisengitter der Synagoge. Menschen wurden nicht verletzt, doch es hätte schlimmer kommen können – die Polizei stellte einen zweiten Wagen mit nicht gezündeten Brandsätzen sowie Molotowcocktails im Hof der Synagoge sicher. Die Täter seien offenbar von einem Alarm gestört worden, hieß es. 

    • cphpost.dk Schools caught up in Palestinian conflict – Tuesday, 06 January 2009 17:18 Kevin 
       Barbed-wire fences and security guards are a regular part of many Jewish childrens‘ school day
      A number of school administrators have come forth in recent days to confirm that they recommend Jewish children should not enrol at their schools.
      According to school administrators, law enforcement officials and social workers, the on-going conflict in Gaza has led to heightened tensions between Jews and Arabs – particularly Palestinians – here in Denmark.
      And although few headmasters of schools have faced the situation, most of those at schools with a high percentage of children of Arab descent say they try to prevent Jewish parents from enrolling their children there.
    • JPVenezuela’s Jews close their schools – Jan. 9, 2009 – Matthew Wagner , THE JERUSALEM POST
      The Jewish community in Caracas is „tense“ and „preoccupied“ in the wake of President Hugo Chavez’s decision to expel the Israel ambassador, Chief Ashkenazi Rabbi of Venezuela Pynchas Brener said on Thursday.
      „This government has been very friendly with Iran,“ Brener said. „And many Venezuelans make no distinction between Jews and Israelis – maybe they are right.“
      Brener, 77, who spoke with The Jerusalem Post by telephone from New York, said that Jewish schools in Caracas closed for few days out of concern that they would attract anti-Israel demonstrations.
      Chavez’s decision to expel Ambassador Shlomo Cohen came in protest against what he called Israel’s „barbaric“ military operation in Gaza.
      In 2002, Brener, a graduate of Yeshiva University who has been a rabbi in Venezuela for 41 years, supported a coup against Chavez that succeeded in deposing him for less than a week in April 2002.
      Since then, Brener has been on bad terms with the government.
    • MVRegioRostocker Bündnisgrüne verurteilen Anschlag auf jüdisches Gemeindehaus – 09.01.2009: Rostock/MVregio Mit Bestürzung erfuhren die Rostocker Grünen von der Beschädigung des Hauses der jüdischen Gemeinde. In der Nacht zum Donnerstag waren Fensterscheiben des Gebäudes eingeworfen worden.
      Wie die jüdische Gemeinde geht auch der Kreisvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN davon aus, dass es sich dabei um eine politisch motivierte Straftat handelt. „Wir verurteilen diesen Anschlag auf das Schärfste“ so Susan Schulz und Johann-Georg Jaeger(Foto), die beiden Sprecher des Kreisverbandes.
      „Die jüdische Gemeinde hat nichts mit dem Vorgehen der israelischen Regierung im Gaza-Streifen zu tun“ so Jo-hann-Georg Jaeger. Für die Reaktion der Israelis äußern beide Kommunalpolitiker jedoch auch ihr Verständnis. „Trotz der ausgehandelten Waffenruhe zwischen den Israelis und Palästinensern hat die radikale Hamas diese immer wieder mit vermehr-ten Angriffen durch Kassamraketen ausgehebelt und die israelische Bevölkerung bedroht.“
      Doch nach ihrer Ansicht kann/muss man das Vorgehen der Israelis im Gaza-Streifen auch kritisieren. So sollten die Israelis alles tun, um humanitäre Hilfe durchzulassen und ein UN-Mandat befürworten. Jaeger und Schulz hoffen, dass das Gemeindeleben der Rostocker Juden durch den Anschlag nicht beeinträchtigt wird.
    • TELEGRAPH – Muslim apology over prayers outside Milan Cathedral  – Islamic leaders in Italy are to apologise to the Roman Catholic Church after a pro-Palestinian march ended in Muslims burning Israeli flags and praying in front of Milan Cathedral.
      The sight of ranks of men and boys kneeling in prayer in the piazza directly in front of the Gothic building incensed many Italians, with photographs carried on the front pages of many newspapers.
      A member of the right-wing, anti-immigration Northern League opposition party said the mass prayer, in protest against Israel’s military offensive in the Gaza Strip, was „an incredible provocation“.
    • ATLAS SHRUGSHOLLAND: Kanker joden (Cancer Jews) of Kanker Israel (Cancer Israel)
      Holland_jew_hate Holland_jew_hate2
    • abendblatt.de     Pro-palästinensische Demonstranten greifen Anhänger Israels an – Nahost-Konflikt: Krawalle in Oslo
      Der derzeitige Konflikt zwischen der Hamas und den Israelis zieht internationale Kreise. Heute kam es in der norwegischen Hauptstadt Oslo zu Zusammenstößen zwischen pro-palästinensischen Demonstranten und israelischen Anhängern. Bilder aus Israel.
      Oslo – Es sollte eine Kundgebung von rund 500 pro-israelischen Demonstranten vor dem Parlamentsgebäude in der norwegischen Hauptstadt Oslo werden, doch die geplante Veranstaltung lief aus dem Ruder. Rund 1000 pro-palästinensische Anhänger griffen plötzlich die Anhänger Israels an, verbrannten ihre Fahnen und warfen Brandsätze, Steine und Eier. Die Polizei hatte Mühe, die Lage unter Kontrolle zu bekommen, zum Teil musste sogar Tränengas eingesetzt werden.
    1. AFP     Ausschreitungen bei Nahost-Demonstrationen in Norwegen
      Oslo  — In Norwegen ist es bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen pro-israelischen und pro-palästinensischen Demonstranten zu den schwersten Ausschreitungen seit mehr als 20 Jahren gekommen. Laut Polizei wurden dabei am späten Donnerstagabend sechs Menschen verletzt, darunter fünf Polizisten. 31 zumeist junge pro-palästinensische Demonstranten wurden vorübergehend festgenommen. Im Zentrum der Hauptstadt Oslo attackierten etwa 1000 pro-palästinensische Demonstranten rund 500 Teilnehmer einer Israel-freundlichen Kundgebung.

    • NRO The „Oldest Hatred“ – It didn’t get that way without an ability to adapt. – By Mark Steyn
      In Toronto, anti-Israel demonstrators yell „You are the brothers of pigs!“, and a protestor complains to his interviewer that „Hitler didn’t do a good job.“
      In Fort Lauderdale, Palestinian supporters sneer at Jews, „You need a big oven, that’s what you need!“
      In Amsterdam, the crowd shouts, „Hamas, Hamas! Jews to the gas!“

    • austria.indymedia.org  –  Neonazis für Palästina und gegen Israel
      Eigentlich sollte es niemanden verwundern: Neonazis nutzen den Konflikt in Gaza einmal mehr um gegen Israel und jüdische Menschen zu hetzen. Diese Allianz zwischen palästinensischer Nationalbewegung und deutsch-österreichischen Nazis hat ihren Ursprung bereits in den 30er Jahren. Der Name Amin al-Husseini, Mufti von Jerusalem und Gründer der 2. kroatischen Waffen-SS Gebirgsdivision „Handschar“, einer muslimischen Einheit, steht stellvertretend für diese Kollaboration.
      Quer durch alle ihre Lager, von „Autonomen Nationalisten“ bis zu den klassischen Neonaziparteien wie NPD, solidarisieren sich Neonazis im Internet und teilweise auch Demonstration derzeit mit Palästina.

      1. luzi-m.orgNeonazis wollen gegen „israelischen Terror“ hetzen
        Neben zahlreichen Gruppen aus dem Palästina- und Friedensspektrum plant nun auch die NPD für Freitag von 18 bis 21 Uhr eine Kundgebung. AntifaschistInnen wollen das nicht hinnehmen
        Roland Wuttke am 15.11.08
        Wie zu befürchten war, hat der NPD-Bezirksvorsitzende Roland Wuttke für Freitag, den 9. Januar von 18 bis 21 Uhr eine „Mahnwache“ unter dem Motto „Israelischen Terror stoppen“ angemeldet. Dass sich hinter der vermeintlichen Antikriegskundgebung blanker Antisemitismus verbirgt, zeigt das ursprüngliche Vorhaben der Neonazis: Anfangs wollte die NPD nach Informationen der SZ zur Synagoge am Jakobsplatz ziehen und diese – in Anlehnung an die jüngste Schmähaktion gegen den Noch-US-Präsidenten im Irak – mit Schuhen bewerfen.
    • THE JERUSALEM POST Anti-Semitic threats up in Germany, Switzerland BENJAMIN WEINTHAL, Post correspondent in BERLIN ,
      Jewish communities in Germany and Switzerland are facing a growing number of threats and anti-Semitic incitement since the outbreak of the IDF operation in Gaza.
      The President of the Central Council of Jews in Germany, Charlotte Knobloch, told The Jerusalem Post on Wednesday in an exclusive interview that there had been an increased number of threats directed at the community.
      Knobloch linked the current round of anti-Jewish sentiments in Germany to the Hamas conflict, comparing the situation to the fierce hostility among many Germans toward Jews during the Second Lebanon War in 2006. She pinned the blame on the German media, which has „not paid attention to rocket fire“ of Hamas on Sderot and Ashkelon. 

    • theTrumpet.comGermans Protest Against Merkel’s Support for Israel
      The German chancellor supports Israel’s right to defend itself from Hamas. A majority of Germans disagree.
      So far, German Chancellor Angela Merkel has been the only European head of state to pin the responsibility for violence in Gaza entirely on Hamas. In a meeting with Israeli Prime Minister Ehud Olmert on January 5, Merkel reiterated Germany’s support for Israel in this conflict and stressed that no ceasefire should be declared until Israeli security could be guaranteed.
      Despite these words of support coming from Merkel, it seems the majority of Germans disagree with her pro-Israel stance. 

       
    • tagesschau.sf.tv Protestwelle wegen Gaza-Krieg – Demonstration in Riad, Oslo und Athen
      Rund 50’000 Menschen haben am Sonntagabend in der marokkanischen Hauptstadt Rabat gegen die israelische Militäraktion im Gazastreifen protestiert. Auch in europäischen Städten kam es zu Demonstrationen, die teilweise von gewalttätigen Ausschreitungen überschattet wurden.
      Die Zahl der Demonstranten in Riad wurde laut der amtlichen Nachrichtenagentur MAP von der Polizei bestätigt. Die Veranstalter sprachen von noch mehr Teilnehmern.
      Vierstündiger Demonstrationszug
    • fazFrankreich und Gaza – Ausweitung der Kampfzone–  Von Jürg Altwegg, Genf
      Die Folgen pro-palästinensicher Proteste auf dem Pariser Boulevard Haussmann
      Die Folgen pro-palästinensicher Proteste auf dem Pariser Boulevard Haussmann
       
      08. Januar 2009 Nächste Woche wird der Konflikt im Nahen Osten auch das französische Parlament beschäftigen. Für Frankreich hat der Krieg zwischen Israel und den Palästinensern eine dramatische innenpolitische Dimension. Bei der ersten und der zweiten Intifada waren seine Banlieues zu Nebenschauplätzen geworden; mit Bombenanschlägen und Brandstiftungen. Doch in den vergangenen zwei Jahren war es an der heimischen Front eher ruhig. Unter Sarkozy, der jüdische Vorfahren hat, ging die Zahl der Auswanderer nach Israel zurück. 
      Seine rege diplomatische Tätigkeit wurde
    • Jewish Telegraphic Agency Thousands protest Israel in Cape Town
      He said it was not against Jews or Christians — only Zionists — and did not support anti-Semitism or anti-Semitic attacks elsewhere in the world. …
    • benjamin-krueger.net Radikale rufen zur LL-Demo auf
      Weitere Bilder von der Demonstration in Berlin am 03. Januar 2009 gibt es u. a. hier.
      Am kommenden Samstag findet um 10:00 Uhr die jährliche Liebknecht-Luxemburg Demonstration in Berlin statt und vor wenigen Tagen erreichte mich, über den Verteiler der Linksjugend [’solid] der Aufruf, am dortigen Block für Palästina unter dem Motto „Gaza brennt“ teilzunehmen.
      Nach den Erfahrungen
      vom letzten Samstag in Berlin wird es auch auf dieser Demo ähnlich ablaufen, sodass ich dem Ganzen fernbleiben werde.
      Aussagen, wie „Tod, Tod Israel“, „3. Intifada“, oder „Olmert = Hitler“ werden mit Sicherheit auch auf dieser wiederzufinden sein. Und auch in Islamisten-Foren, in welchen zur
      heiligen Verteidigung des Gazastreifens aufgerufen wird und Hamas-Kämpfer als Märtyrer legitimiert werden, wird zur Teilnahme an der Demonstration aufgerufen.
    • haaretz.com  The anti-Israel hysteria  By Pilar Rahola
      I understand that you want to wipe us off the map, just don’t expect us to help you attain that goal. The fact that this old sentiment – the gist of a line uttered by a caustic Golda Meir to the Palestinian leadership – is so relevant these days, gives us a sense of the scope of the tragedy the Holy Land has been suffering through for so many decades.
      In fact, this same idea – the need for continued efforts to curb the intended destruction of Israel – lies behind the dramatic military decision made by the Israeli government, one that has again made it an object of wrath for so many around the world.
      As Prof. Joan B. Culla said recently, there can be multiple reactions to the Israel Defense Forces‘ military incursion in the Gaza Strip, and some of these are justifiably critical. But, given the fact that hysterical reactions abound, lacking any semblance of calm reflection, and based strictly on Manichaeanism and prejudice, there are some questions that must be asked.
       
  7. CASTOLLUX Giftstift des Tages
    Giftstift des Tages ist heute Peter Brookes von der
    Times Of London.
    Der lernt es nie…
    Und hier eine weitere Kostprobe:
    Zum Live-Blogging von Pesach Benson (HonestReporting) geht es hier.
  8. Die Israelis sollten sich zu tiefer Dankbarkeit für die Grioßzügigkeit von Pax Christi verpflichtet fühlen:
    „Generell erkenne Pax Christi den Anspruch Israels auf einen eigenen Staat in der Region und die Notwendigkeit Israels, seine Bevölkerung zu verteidigen an, so Schnettler.“
    Thomas Schreiber

    domradio.deWir wollen von der Bundesregierung eine tatkräftige Initiative“  Pax Christi fordert sofortigen Waffenstillstand im Gazastreifen
    Israels Vorgehen im Gazastreifen sorgt weiter für weltweite Proteste und Appelle zum Frieden. In vielen Ländern fanden auch am Donnerstag Kundgebungen gegen die anhaltende Gewalt statt. Der Vizepräsident der katholischen Friedensinitiative Pax Christi, Johannes Schnettler, hat sich im domradio-Interview für ein beherztes Engagement der Bundesregierung zur Beendigung des Gazakriegs ausgesprochen. 

  9. islamische-zeitung.de  –Gleichgewicht der Schwäche
    Berlin (GFP.com). Berliner Außenpolitiker schließen einen Einsatz deutscher Militärs im Gazastreifen nicht aus. Unter bestimmten Bedingungen solle Deutschland Soldaten für eine multinationale Gaza-Truppe zur Verfügung stellen, verlangt der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags. Die Forderung nach einer deutschen Militärpräsenz im unmittelbaren Umfeld Israels war in Berlin bereits 2002 erhoben worden und wird seitdem zielstrebig umgesetzt, insbesondere über den Einsatz der Bundesmarine vor der libanesischen Küste. Eine mögliche Gaza-Intervention soll nicht nur dazu dienen, weitere Kämpfe zu verhindern, sondern wie der Libanon-Einsatz auch genehme Kräfte stärken – auf beiden Seiten. Mit dieser Absicht sind Berlin und die EU seit Jahren in den Palästinensischen Autonomiegebieten aktiv und verfügen auch in Israel über einflussreiche Strukturen.
     

  10. Europolitan Das Palästinensertuch findet von der Politik in die Modewelt
    Farbigkeit und Material variieren regional, so ist die Kufiya in Saudi-Arabien beinahe immer ganz weiß, in den Golfstaaten rot, und in Palästina schwarz. …

  • NEUES VON SPIEGEL ONLINE…

  1. SPIEGEL ONLINEKOMMENTAR Wie Frieden im Nahen Osten einkehren kann  Von Henryk M. Broder
    Tod und Terror, Verzweiflung und immer wieder Krieg – der Nahost-Konflikt plagt die Welt seit Jahrzehnten. Dabei gibt es nur eine Lösung: einen gleitenden Übergang von Katastrophe zu Kompromiss.
    Tel Aviv – Abhandlungen über den Nahostkonflikt füllen ganze Bibliotheken. Über kaum einen anderen Problemfall der Geschichte gibt es so viele Bücher, Filme, Essays, Seminar- und Doktorarbeiten, Konferenzen, Tagungen, Initiativen – und Pläne, wie man ihn lösen könnte. Seit die Peel Commission im Jahre 1937 die Teilung des britischen Mandatsgebietes zwischen dem Jordan und dem Mittelmeer in einen arabischen und einen jüdischen Staat angeregt hat – das wesentlich größere Gebiet östlich des Jordan wurde schon Anfang der zwanziger Jahre abgetrennt und als Emirat Transjordanien autonom -, gab es Dutzende von Vorschlägen zur Beilegung des Konflikts. Und alle waren sie nur Variationen derselben Brechtschen Idee:
  2. SPIEGEL ONLINE MIDDLE EAST DIPLOMACY – German Foreign Minister to Push for Gaza Cease- Fire
    As peace negotiations stall in Egypt and war continues to rage in the Gaza Strip, German Foreign Minister Frank-Walter Steinmeier is traveling to the region to meet with its leaders and help move talks forward. more…
  3. SPIEGEL ONLINE GAZA NEGOTIATIONS – The Internal Divisions of Hamas
    The Egyptian-French cease-fire proposal for the Gaza Strip remains on the table. Hamas, though, is divided. One camp is calling for a decisive battle while others continue to negotiate. And it remains uncertain which side will prevail. By Volkhard Windfuhr in Cairo more…
  4. SPIEGEL ONLINE THE WORLD FROM BERLIN – The Problems Facing a Cease- Fire Agreement
    There have been some baby steps taken toward a cease-fire agreement between Israel and Hamas in the Gaza Strip. But the violence continues and the hurdles on the path to peace are high, say German commentators. more…
  5. SPIEGEL ONLINE ENDING THE GAZA CONFLICT – Egypt Gets Israel and Palestinians to Negotiating Table 
    Fighting continues in Gaza and the crisis has escalated with rockets from Lebanon now targeting Israel. Nevertheless negotiations are set to begin in Egypt on Thursday over a lasting truce. Israel, Hamas and Palestinian President Abbas are all sending delegations. A European-Arab peacekeeping mission could soon be on its way to the Gaza Strip. By Volker Windfuhr, Ulrike Putz and Yassin Musharbash
    more…
  6. SPIEGEL ONLINE GAZA- KRIEG – Uno will Hilfslieferungen wieder aufnehmen
    Die humanitäre Lage im Gaza-Streifen ist katastrophal. Um die größte Not zu lindern, will die Uno die ausgesetzte Hilfe so schnell wie möglich fortsetzen. Israel hat versprochen, künftig mehr Rücksicht auf die Helfer zu nehmen. Doch das Vertrauen in das Militär ist dahin. mehr… Video
  7. SPIEGEL ONLINE KRIEGSGEGNER IM EIGENEN LAND – Israel geht hart gegen Verweigerer und Demonstranten vor
    Sie sind eine Minderheit, aber ihre Zahl wächst: Israelische Kriegsdienstverweigerer machen mobil gegen die Militärangriffe im Gaza-Streifen. Der Staat reagiert mit Härte: Demonstranten werden festgenommen, Verweigerer landen im Knast. Aus Tel Aviv berichtet Ulrike Putz
    mehr… Video
  8. SPIEGEL ONLINE GAZA- KRIEG – Hunderttausende demonstrieren gegen israelische Offensive
    Die arabische Welt in Aufruhr: In vielen Städten protestieren Tausende Menschen gegen die israelische Militäroffensive im Gaza-Streifen. Libyens Staatschef Gaddafi rief die Araber zum Kampf gegen Israel auf.
    mehr… Video |
  9. SPIEGEL ONLINE NAHOST- KRISE – Uno legt schockierenden Gaza- Bericht vor
    Zehntausende Flüchtlinge, kaum Wasser und Lebensmittel: Erstmals seit Beginn der Gaza-Offensive beschreibt die Uno detailliert die humanitäre Lage. Die Kommissarin für Menschenrechte fordert eine Untersuchung wegen möglicher Kriegsverbrechen Israels. mehr…
  10. SPIEGEL ONLINE NAHOST- KRISE – Israel trotzt der Uno – Gaza- Krieg geht weiter
    Die israelische Regierung stellt sich gegen den Uno-Sicherheitsrat. Trotz einer Resolution, den Krieg im Gaza-Streifen zu beenden, hat das Sicherheitskabinett die Fortsetzung der Offensive beschlossen – die Hamas stelle den Raketenbeschuss schließlich auch nicht ein, sagte Premier Olmert. mehr… Video
  11. SPIEGEL ONLINE ISRAELISCHE ATTACKE IN GAZA – Uno prangert Tötung von 30 schutzsuchenden Zivilisten an
    Schwere Vorwürfe der Uno gegen Israel: Die Armee soll in Gaza ein Gebäude bombardiert haben, in dem sie zuvor Palästinenser untergebracht hatte. Bei dem Angriff seien rund 30 Zivilisten getötet worden. mehr… Video
  12. SPIEGEL ONLINE „GUARDIAN“- BERICHT – Obama- Berater wollen mit Hamas reden
    Es wäre ein spektakulärer Schwenk in der Nahost-Politik: Der künftige US-Präsident Obama will einem Zeitungsbericht zufolge mit der islamistischen Hamas reden. Die Organisation wird in Brüssel und Washington auf der Terrorliste geführt. mehr…
  13. SPIEGEL ONLINE GAZA- KRISE – Uno fordert sofortige Waffenruhe
    Der Weltsicherheitsrat fordert in einer Resolution eine sofortige Waffenruhe im Gaza-Streifen, Israels Militär soll sich zurückziehen – doch die Offensive geht weiter. Noch in der Nacht gab es erneut schwere Luftangriffe, Palästinenser berichten von vielen Todesopfern.
    mehr…
  14. SPIEGEL ONLINE GAZA- KRISE – Wie gespalten die Hamas wirklich ist
    Der internationale Druck für eine Waffenruhe in Nahost wächst – und gleichzeitig wird immer klarer: Die Hamas ist gespalten. Hardliner fordern die „Entscheidungsschlacht“, während andere über den ägyptisch-französischen Friedensplan verhandeln. Welches Lager sich durchsetzt, ist offen. Von Volkhard Windfuhr, Kairo mehr…
  15. SPIEGEL ONLINE GAZA- KRIEG – USA fordern von Israel längere Feuerpausen
    Es ist ein dringender Appell eines Verbündeten: Die USA rufen Israel auf, mehr Hilfslieferungen in den Gaza-Streifen zuzulassen und die tägliche Feuerpause zu verlängern. Die humanitäre Lage sei „schrecklich“. mehr…
  16. SPIEGEL ONLINE NAHOST- KRISE – Uno stoppt Gaza- Hilfe nach Angriffen durch Israel
    Sie wollen ihre Mitarbeiter nicht weiter gefährden: Die Vereinten Nationen haben ihre Hilfsarbeit im Gaza-Streifen vorübergehend gestoppt. Einrichtungen der Uno seien „immer mehr Angriffen ausgesetzt“, sagte ein Sprecher. mehr…
  17. SPIEGEL ONLINE ANGRIFFE IN GAZA – Uno wirft Israel Beschuss von Hilfstransport vor
    Heftiger Protest gegen Israels Kriegsführung im Gaza-Streifen: Die Armee hat nach Uno-Angaben einen Lastwagen beschossen, der Hilfsgüter transportierte. Auch das Rote Kreuz schlägt Alarm – in einem dramatischen Fall hätten Kinder tagelang neben ihren toten Müttern ausharren müssen. mehr…
  18. SPIEGEL ONLINE ELEND IN GAZA – Rotes Kreuz macht Israel schwere Vorwürfe
    Kinder müssen tagelang neben ihren toten Müttern ausharren, Retter werden nicht vorgelassen, Verletzte erhalten kaum noch Hilfe – erstmals schildert das Rote Kreuz, wie groß das Elend in Gaza ist. Die Organisation protestiert, Israels Militär weist Kritik zurück: „Unser Hauptanliegen sind unsere Soldaten.“ mehr…
  19. SPIEGEL ONLINE ALARM AN DER NORDFRONT – Palästinenser hinter Raketenattacke aus dem Libanon vermutet
    Raketen aus dem Libanon schlagen in Nordisrael ein – und schüren Ängste: Ein Zwei-Fronten-Krieg mit der Hamas im Gaza-Streifen und der Hisbollah im Südlibanon ist der Alptraum der Militärs. Doch hinter den Angriffen am Morgen steckt wohl nicht die Schiiten-Miliz, sondern eine andere Gruppe. Von Ulrike Putz, Aschkelon mehr…
  • GEMISCHTE AUSWAHL SONSTIGER DEUTSCHSPRACHIGER ARTIKEL…

  1. DOMRADIOJuden, Christen und Muslime rufen zu Frieden in Nahost auf – Erklärung des Interkulturellen Rats
    Juden, Christen und Muslime in Deutschland haben angesichts der kriegerischen Auseinandersetzungen im Gazastreifen gemeinsam zum Frieden im Nahen Osten aufgerufen. „Nur durch Verhandlungen sind Verbesserungen zu erwarten“, heißt es in einer Erklärung des Interkulturellen Rats.

  2. SZ – Deutschland und der Gaza-Konflikt – Ein Verhältnis voller Komplikationen
    Es ist schwierig, hierzulande die israelische Politik zu kritisieren – warum die Deutschen keine eindeutige Haltung zum Gaza-Konflikt finden.
    Ein Kommentar von Matthias Drobinski

  3. Lars L Zeitung für Schland  Gegossenes Blei und die Berichterstattung deutscher Medien am Beispiel der F.A.Z. – Alte Bekannte und neue Freunde (Teil 1)
    Veröffentlicht in F.A.Z. by Mr. Moe am Januar 6th, 2009
    Mehr als eine Woche nach Beginn der Operation „Gegossenes Blei“ (
    Cast Lead) ist zu konstatieren, dass an dieser Stelle zwar über die zu erwartenden medialen Ausfälle in der Süddeutschen Zeitung und auf SPIEGEL ONLINE berichtet wurde, die F.A.Z. hingegen keine Erwähnung fand. Da die F.A.Z. das von der Zeitung für Schland von allen deutschsprachigen Publikationen am stärksten wahrgenommene Medium ist, vermag dies zu überraschen. Hinzu kommt, dass auch auf anderen Blogs zwar viel über die oben genannten Zeitungen geschrieben wurde, dass Verhältnis der F.A.Z. zu den jüngsten Entwicklungen in Gaza jedoch nicht – oder nur in wenigen, dem Autor dieser Zeilen eventuell entfallenden Ausnahmefällen – thematisiert wurde. Höchste Zeit also, diesen Umstand zu ergründen, wobei auf der Hand liegt, dass die folgenden Ausführungen nicht als umfassende Analyse zu verstehen sind, sondern vielmehr dem subjektiven Empfinden des Autors entsprechen.

  4. WELT Pro Israels Krieg in Gaza ist gerecht  (9) Von Clemens Wergin 7. Januar 2009, 17:01 Uhr
    Den Krieg, der den Nahen Osten erschüttert, wollte Israel nicht. Die Regierung bemühte sich lange, für das Problem des Raketenbeschusses eine andere Lösung zu finden. Jetzt sind die Möglichkeiten erschöpft. Israel muss die Grenzen zum Gazastreifen befrieden, um sich Sicherheit zu verschaffen.
    In Deutschland und der Welt wird immer wieder das Recht Israels auf Selbstverteidigung bekräftigt. So lange, bis Israel von diesem Recht Gebrauch macht. Dass seitdem die Unterstützung Israels rapide nachließ, mag emotional verständlich sein, weil die Bilder von leidenden Zivilisten niemanden kaltlassen. Aber die Erschütterung sollte nicht verdecken, wie es zu diesem Krieg kam und wem die große Mehrheit der Ziviltoten zuzurechnen ist: der Hamas nämlich und nicht Israel. Weil die Hamas die Zivilbevölkerung bewusst als Schutzschild missbraucht, Raketen aus Wohngebieten abschießt, Schulen und Moscheen als Waffenlager und Krankenhäuser als Zuflucht für Kämpfer missbraucht.
     
  5. WELT – Kommentar – Der doppelte Krieg
    Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen fordert, bei Stimmenthaltung der Amerikaner, Waffenstillstand in Gaza. Beide Seiten werden dem folgen, aber nicht sofort.
    Was stattfindet, ist doppelter Krieg der Waffen und der Bilder. Im Krieg der Waffen ist Israel ebenso überlegen wie im Krieg der Bilder unterlegen.
    Dass die Hamas mit Katjuscha-Raketen Israel nicht besiegen kann, wissen auch die Chefterroristen. Den Israelis soll das Leben unerträglich werden, der Staat als Schützer unglaubwürdig, Israels Armee Feind von Frauen und Kindern.
    Die Ratio ist grausam, aber erfolgreich: Je schlimmer, desto besser. Kinder werden als menschliche Schutzschilde Opfer ihrer eigenen Leute. Die Schreckensbilder sind dann moralische Waffe gegen Israel und ebenso gegen die konservativen arabischen Regime, die Frieden mit Israel wollen und unter den Druck der Straße geraten.
    Die neuen Fronten des Nahen Ostens verlaufen nicht mehr zwischen Juden und Arabern, wie viele Jahrzehnte. Der Iran strebt nach Vormacht über Öl, Dollars und Glauben. Dafür sind die Milizen in Gaza und im Libanon das Fußvolk, ist die erstrebte Atombombe künftig Trumpf aller Trümpfe. Ziel ist der religiöse, soziale und politische Umsturz der gesamten Region...
  6. WELT ONLINE – Sucht Barack Obama Kanäle zur Hamas?
    Ein etwaiger großer diplomatischer Deal zum Iran und zum Irak, so schwierig er auch aussieht, könnte eine Verständigung über die Rolle von Gruppen wie der …
  7. WELT ONLINE – Bei Anruf Krieg  Israel kann die Hamas nur schwächen, nicht besiegen. Das immerhin ist jetzt schon gelungen – dank zahlreicher palästinensischer Hamas-Gegner
    Es scheint, als wäre sich die Mehrheit der Reporter und Kommentatoren mit den Agitatoren der Muslime einig, dass 700 von den Israelis in Gaza Getöteten unendlich viel wichtiger sind als 70 000 oder 100 000 von Arabern getötete Afrikaner in Darfur. Dementsprechend lenkt die Hamas das israelische Feuer vorsätzlich auf zivile Ziele, indem es ihre Waffen dort abfeuert, wo Zivilisten sich drängen – in der richtigen Annahme, dass diese Taktik weder offengelegt noch kritisiert, sondern stattdessen Israel unter Druck gesetzt wird, seiner Offensive Grenzen zu setzen. Dabei jedoch übersehen die Kommentatoren etwas Wichtiges: Muslimen ist Darfur gleichgültig, weil ihre Wut nicht humanitär, sondern theologisch ist – dem Koran zufolge sind die Juden angeblich schwach und feige, sodass Israels militärische Überlegenheit grässliche Zweifel an der Wahrhaftigkeit der islamischen Religion selbst schürt. Zwar sind die Opfer in Darfur auch Muslime, das gleiche jedoch gilt für ihre Mörder, folglich wurde von muslimischer Seite nie protestiert.

  8. Nürnberger Nachrichten – Kampf gilt der Hamas, nicht dem palästinensischen Volk
    Wohl aber mit extremistischen Gruppen – und deren Drahtzieher Iran, der daneben auch noch beharrlich an seinem Atomprogramm weiterarbeite. …
  9. Frankfurter Allgemeine Zeitung – Schlüssel zur Waffenruhe Einträgliche Tunnelwirtschaft
    Diese Tunnel nutzen Hamas-Kämpfer auf dem Weg zur militärischen Ausbildung in Iran oder Hamas-Politiker mit Koffern voller Bargeld aus Syrien oder den …
  10. sueddeutsche.de – Amos Gilad Israels Sicherheits-Chef mit Zweifeln am Krieg
    Gilad fliegt nach Moskau, um Russland davon abzuhalten, Flugabwehrraketen an Iran zu liefern, nach Washington, um die Regierung über die Ausbildung …
  11. Reutlinger General-Anzeiger (Abonnement) – Paradoxer Krieg im Heiligen Land
    Israel, das im Iran seine größte politische Gefahr sieht, stärkt indirekt einem Mann den Rücken, dessen erklärtes Ziel es ist, das Heilige Land der Juden zu …
  12. derStandard.at – Israel-Kritik auf Abwegen – Replik auf Menfred Rotter – Von Alan Dershowitz
    Der Völkerrechtsexperte Manfred Rotter qualifizierte die israelische Offensive an dieser Stelle (31. 12.) als in jeder Hinsicht illegitime Notwehrüberschreitung. Einer der prominentesten Publizisten und Anwälte der USA sieht das völlig anders.
    ***
    Auf internationaler Ebene gab es drei Arten von Reaktionen auf Israels Militäroffensive: Nicht gerade überraschend war, dass der Iran, die Hamas und andere reflexartige Israel-Verurteiler erklärten, dass die Raketeangriffe der Hamas völlig legitim, Israels Gegenattacken dagegen ein Kriegsverbrechen wären. Ebenso erwartbar fiel die Antwort der UNO, Russlands und anderer aus, die immer, wenn es um Israel geht, eine moralische und rechtliche Äquivalenz sehen zwischen Terroristen, die Zivilisten angreifen, und einer Demokratie, die darauf antwortet, indem sie die Terroristen angreift. Die gefährlichste von den dreien ist aber nicht die Iran-Hamas-Absurdität, die von Menschen mit Verstand und Charakter weitgehend ignoriert wird, sondern die Antwort von UNO und EU, die die vorsätzliche Ermordung von Zivilisten mit Selbstverteidigung nach Art. 51 der UN-Charter gleichsetzt, was die Terroristen nur ermutigt, mit ihren kriminellen Aktionen gegen Zivilisten fortzufahren. Die USA liegen dagegen genau richtig, indem sie die Hamas verurteilen, und gleichzeitig Israel auffordern, alles zu tun, um die Zahl der zivilen Opfer möglichst gering zu halten….
  13. Die Presse – Ferrero-Waldner: EU zu Friedens-Truppe im Gaza-Streifen bereit
    Das heißt aber, irgendwann Gas auch vom Iran zu kaufen. Und da schließt sich der Kreis zum Nahostkonflikt. Ferrero-Waldner: Vom Iran sprechen wir gerade …
  14. Deutschlandradio – „Auch Ägypten ist ja gegen Hamas“
    Vielleicht hat am wenigsten Interesse die Hamas daran, aber auch Ägypten ist ja gegen Hamas, diese sehr stark von Iran kontrollierte Organisation, …
  15. Handelsblatt – Gaza-Krieg spaltet die arabische Welt
    Das ist ein politischer Erfolg für den Iran. Im Gazastreifen vollzieht sich der sichtbare Konflikt – tragisch, mit zahllosen unschuldigen Opfern, …
  16. Kölner Stadt-Anzeiger – Israelische Stadt Sederot Galgenhumor gegen den Raketenbeschuss
    Die nach Gaza eingeschmuggelten, von Iran finanzierten Raketen vom Typ Grad reichen bis Beer Scheva, Aschkelon, Aschdod oder, wie im Einzelfall geschehen, …
  17. Frankfurter Allgemeine Zeitung – Krieg in Gaza in der „dritten Phase“ –
    Iran könne es potentiellen Attentätern nicht erlauben, auszureisen und militärisch gegen Israel vorzugehen, zitierte das staatliche Fernsehen Ayatollah Ali …
  18. Basler Zeitung – Wie eine Schweizerin den Gaza-Krieg erlebt
    Aber wenn die Lage eskaliert und zum Beispiel der Iran angreift, wird auch er einberufen. Davor fürchte ich mich. Überlegen Sie sich eine Rückkehr in die …
  19. ZDFheute.de – „Solange Raketen fliegen, kann es keinen Frieden geben“
    Wir befinden uns im Krieg gegen die Hamas und indirekt gegen den Iran, der in Hamas einen Verbündeten sieht. heute.de: Mehr als 700 Menschen sind im …
  20. news.de Nahost-Konflikt: UN stoppen Hilfslieferungen in den Gaza-Streifen
    Die Menschen im Gaza-Streifen müssen nun ohne die Hilfe der UN überleben. Die Vereinten Nationen stoppen ihre Lieferungen. Die Vereinten Nationen stoppen … 

  21. netzeitung.de – Kommentar zur Gaza-Offensive:  Es geht nicht nur um Israels Lebenserhaltung
    Ein deutliches Ja zum israelischen Militärschlag gegen die Hamas formuliert Alexander Görlach. Zumal erstmals auch arabische Staaten an die Seite Israels rücken, vorsichtig zwar, aber spürbar.
    Die kurze Waffenrufe wird dem Image Israels gut tun. Das Land unterstreicht damit, dass es ihm ernst ist, die Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen so wenig wie möglich in Mitleidenschaft ziehen zu wollen. Die internationale Forderung nach einem Waffenstillstand, der in den vergangenen Tagen immer wieder an die Regierung in Jerusalem erging, war indessen falsch adressiert: Die Hamas hat die Waffenruhe aufgekündigt, nicht Israel.
  22. tagesspiegel.de Auf den Punkt Grausame Realitäten Malte Lehming über die Kriegsziele Israels im Gazastreifen  Von Malte Lehming
     Berlin –  Krieg löst keine Probleme. Kaum einen Satz würde man lieber unterschreiben als den. Leider stimmt er nicht, weder im allgemeinen Fall noch im konkreten, dem Gazakrieg.
    Zunächst eine rasche, nicht chronologische und unvollständige Liste einiger durch Kriege gelösten Probleme: die Niederlage Hitler-Deutschlands, die Vertreibung der Franzosen aus Algerien, die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten, die Befreiung Kuwaits, der Sturz von Saddam Hussein, von Slobodan Milosevic, vom Mullah-Regime in Afghanistan.
  23. tagesspiegel.de    Der Klügere gibt nicht nach  Warum die Forderung nach Gesprächen zwischen Israel und der Hamas den Islamisten nutzt. Von Rafael Seligmann
     Zeitgleich mit dem Beginn der militärischen Offensive Israels im Gazastreifen, die zum Krieg ausgeweitet wurde, meldete sich die israelische Linke zu Wort – und wurde vorwiegend im Ausland zur Kenntnis genommen. Im jüdischen Staat kümmern sich nur wenige um die Stellungnahmen der linken Intellektuellen – weil sie sich zunehmend von der Wirklichkeit verabschieden.
    So wandte sich der Schriftsteller David Grossman, dessen Sohn während des letzten Libanonkriegs fiel, in einem verzweifelten Aufruf an Palästinenser und Israelis: „Um neue Tote und neue Zerstörungen zu vermeiden, müssen wir das Feuer innerhalb von 48 Stunden komplett einstellen – auch wenn Ihr (Palästinenser) auf Israel schießt, wir werden die Zähne zusammenbeißen und nicht zurückschlagen.“
  24. HEPLEVGegossenes Blei, 12. Tag


    IDF-Blog

    Live-Blogging Israellycool
    Live-Blogging Muqatablog
    Live-Blogging des Medienkrieges
    Hamas-Charta:
    „Friedensinitiativen und so genannte Friedensideen oder internationale Konferenzen widersprechen dem Grundsatz der Islamischen Widerstandsbewegung. Die Konferenzen sind nichts anderes als ein Mittel, um Ungläubige als Schlichter in den islamischen Ländern zu bestimmen … Für das Palästina-Problem gibt es keine andere Lösung als den Jihad. Friedensinitiativen sind reine Zeitverschwendung, eine sinnlose Bemühung.“ (Artikel 13)
    SkyNews fängt den Morgen an, indem es vom „israelischen Blitzkrieg gegen Gaza“ titelt. Dazu kommt dann, dass „Israel zugibt eine Schule angegriffen zu haben, wo hunderte Menschen Schutz suchten“. Verkürzte Darstellungen, Auslassungen und die Benutzung völlig unzutreffender Begriffe ist – mal wieder – Kennzeichen der „Berichterstattung“.  
  25. Die Presse Hugo Chávez weist israelischen Botschafter aus
    Schon seit Jahren profiliert sich Iran-Intimus Chávez als lautester Israel-Kritiker der westlichen Hemisphäre, was im traditionell US-kritischen … 
  26. ddpSteinmeier gegen Entsendung deutscher Blauhelmsoldaten nach Gaza  Friedman dafür
    Berlin . Als völlig «verfrüht» hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) Überlegungen bezeichnet, wonach sich deutsche Blauhelmsoldaten an einer UN-Truppe für den Gazastreifen beteiligen könnten. «Oberste Priorität muss jetzt ein schnellstmöglicher Waffenstillstand haben, der dauerhaft und nachhaltig ist», sagte Steinmeier der «Frankfurter Rundschau» (Donnerstagausgabe).
    Ziel müsse es sein, die Sicherheit von Israelis und Palästinensern dauerhaft zu gewährleisten, sagte Steinmeier. Wer jetzt schon von einem robusten Mandat einer irgendwie gearteten internationalen Präsenz spreche, «verkennt völlig die Komplexität der Lage im Gazastreifen und macht den letzten Schritt vor dem ersten». Der Einsatz internationaler Beobachter komme nur in Frage, wenn alle Parteien vor Ort dem zustimmten und auf die Anwendung von Gewalt verzichteten, betonte der Außenminister 


    1. AFP – Steinmeier reist nach Ägypten und Israel
      In den Bemühungen um einen Waffenstillstand zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen sei durch die einstimmige Resolution im …

    2. ZEIT ONLINE Steinmeier reist zu Friedensverhandlungen
      Für den Außenminister ist es die erste Nahost-Reise seit Beginn der jüngsten Kämpfe zwischen Israel und der radikal-islamischen Hamas. …
    3. morgenpost.de – Mögliche UN-Mission Keine deutschen Blauhelme für den Gaza-Streifen  Mittwoch, 7. Januar 2009 19:09  – Von Ansgar Graw
      Angesichts der Situation im Nahen Osten wird über eine UN-Friedensmission im Gaza-Streifen diskutiert. Es wäre nicht das erste Mal, dass Blauhelme in Israel den Frieden sichern. Geht es nach der Bundesregierung, sollen deutsche Soldaten sich jedoch nicht beteiligen.
      Die Geschichte des Nahost-Konfliktes ist auch die Geschichte der Blauhelme: 1948, kurz nach Gründung des Staates Israel, entsandten die Vereinten Nationen ihre erste unbewaffnete Beobachtermission UNTSO (United Nations Truce Supervision Organization) zur Überwachung des Waffenstillstands zwischen Arabern und Juden. Die UNTSO, die Mutter aller Blauhelme, arbeitet bis heute in Israel, Ägypten, Jordanien Libanon und Syrien.
    4. RP ONLINE Blauhelmsoldaten in den Gaza-Streifen?
      Der frühere Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Michel Friedman, hält einen deutschen Beitrag gleichfalls für denkbar. …
    5. AFP Debatte um deutsche Blauhelme im Gazastreifen
      Zuvor hatten bereits der SPD-Außenexperte Gert Weisskirchen und der CDU-Außenexperte Eckart von Klaeden einen Beitrag der Bundeswehr zur Friedenssicherung …
    6. Deutschlandradio „Wir sind am Anfang eines schwierigen Prozesses“
      Der SPD-Außenexperte Gert Weisskirchen hat die Aushandlung eines Waffenstillstands zwischen Israel und Hamas als ersten notwendigen Schritt bezeichnet. …
    7. GiNN-BerlinKontor.— Deutsche Soldaten nach Israel ?
      Veröffentlicht in News, Außen- und Sicherheitspolitik von Dr. Detlef Peters am 8. Jan. 2009 um 12:54:12
      Eckart VON KLAEDEN, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat sich in Israel über die aktuelle Lage informiert und Gespräche mit Ministerpräsident Ehud OLMERT geführt.  Seit dem Abzug der Israelis aus dem Gaza-Streifen 2005 seien nach Mitteilung der Israelis mehr als 7000 Raketen und Mörsergeschosse auf Israel abgefeuert worden, berichtete von Klaeden.  Nach der einseitigen Beendigung der Waffenruhe durch die Hamas am 19. Dezember seien mehrere hundert Geschosse auf israelischem Boden eingeschlagen.  „Unter den Menschen ist die Entschlossenheit zu spüren, zu bleiben und dem Terror nicht zu weichen.  Zugleich gibt es die Hoffnung, dass die Armee die Ziele, die sie sich im Gaza-Streifen gesetzt hat, auch erreichen wird“, so der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
  27. sueddeutsche.de UN empört über Tötung von 30 Schutzsuchenden
    Tel Aviv/Gaza (dpa) – Die israelische Armee hat nach UN-Angaben im Gazastreifen ein Haus beschossen, in dem sie zuvor rund 110 Schutz suchende Palästinenser …
  28. presseportal.de Sieg der Hamas bedeutet Ende einer friedlichen Perspektive für die gesamte Region / Israels Ex-Botschafter Stein im ZDF-heute.de-Interview
        Mainz (ots) – Der ehemalige Botschafter Israels in Deutschland, Shimon Stein, sieht in der Hamas keinen Verhandlungspartner, solange diese nicht „Abschied von ihrer Weltanschauung nimmt“. Die palästinensischen und israelischen Opfer seien eine direkte Folge der Entscheidung der Hamas, Krieg gegen Israel bis zum Sieg gegen das ‚illegitime Gebilde‘ (Hamas über Israel) zu führen, sagte Stein, der von 2001 bis 2007 israelischer Botschafter in Berlin war. „Israel, die Palästinenser und die Region werden jede friedliche Perspektive verlieren, sollte die Hamas gewinnen. Deshalb haben Israel, die palästinensische Behörde, Ägypten, Saudi-Arabien und Jordanien großes Interesse, dass die Hamas die Auseinandersetzung nicht gewinnt.“
  29. SWR Nachrichten Krieg im GazastreifenIsrael und Hamas kämpfen weiter
    Trotz der UN-Resolution zeigen sich weder Israel noch Hamas bereit zum Einlenken. Von Sebastian Engelbrecht, ARD-Hörfunkstudio Tel Aviv Ungeachtet des …
  30. „NETT“
    DRADIO
    „Wir brauchen politische Lösungen“  Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europäischen Parlaments, fordert Waffenstillstand in Gaza Hans-Gert Pöttering im Gespräch mit Elke Durak
    Der Präsident des Europäischen Parlaments, Hans-Gert Pöttering (CDU), hat vor einer weiteren Eskalation des Konflikts zwischen Israel und der Hamas gewarnt. Sollte die israelische Armee eine neue Phase der Bodenoffensive einleiten, könne Europa dies nicht akzeptieren, sagte Pöttering.
    Elke Durak: Der Weltsicherheitsrat hat also zu einer Waffenruhe aufgerufen, eine Resolution verabschiedet. Das israelische Sicherheitskabinett will noch heute darüber diskutieren, auch über das weitere Vorgehen im Gaza-Streifen. In der Nacht sind mindestens neun Palästinenser getötet worden. Das sind wohl die wichtigsten Nachrichten zum Gaza-Krieg.
    Mitgehört hat Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europaparlaments. Guten Morgen, Herr Pöttering!
  31. Reuters Deutschland UN stellt Hilfslieferungen in Gazastreifen ein
    Israel und die vom Iran unterstützte Hisbollah hatten sich 2006 schwere Gefechte geliefert. Damals waren etwa 4000 Raketen auf Nordisrael niedergegangen. …
  32. ND  Krux der Solidarität  Nahost und die gespaltene Linke Von Peter Nowak
    Ein linkes Hausprojekt in Frankfurt am Main ist im Sommer 2005 zutiefst zerstritten: Ein Jugendlicher hat einen Davidstern und eine mit Israel solidarische Parole an eine Hauswand gemalt und ist daraufhin von einigen Hausbewohnern verprügelt worden. Auf einer Sommerschule der trotzkistischen Socialist Worker Party (SWP) outet sich im 2006 der Islamist Azzam Tamimi als Mitglied der Muslimbruderschaft und Hamas-Unterstützer und erhält stehende Ovationen.

  • SONSTIGE AKTUELLE MELDUNGEN / THEMEN DES TAGES...   

     

  1. JTA Admit Israel to NATO, says German caucus  January 8, 2009
    A German political party’s Jewish caucus has called on Germany and the European Union to admit Israel into NATO in light of the escalating conflict between Israel and Hamas.

  •  AKTUELLES ZUM THEMA IRAN
    Das derzeitige Iranische Regime leugnet nicht nur den Holocaust und stellt das Existenzrecht Israels in Frage. Mit seinen atomaren Bestrebungen und der fundamentalistischen Haltung bedroht es die GESAMTE Westliche Welt…

  1. RIA Novosti – Ajtollah Chamenei verbietet Iranern Kampfeinsätze im Gaza-Streifen
    Iran helfe aber dem „unterdrückten Volk Palästinas“ weiter: „Der politische und Volksdruck muss weiter ausgeübt werden, damit der Feind zurückzieht“. …

    1. Basler Zeitung – Irans Religionsführer stoppt Selbstmordattentäter
      Der Iran könne es potenziellen Attentätern nicht erlauben, auszureisen und militärisch gegen Israel vorzugehen, zitierte das staatliche Fernsehen Ayatollah …
  2. WELTIran unterstützt militante Dschihadisten – von Wahied Wahdat-Hagh, Kolumnist für WELT DEBATTE
    Sunnitische und schiitische Dschihadisten kämpfen gemeinsam gegen den „westlichen Feind“. Dabei spielt der Iran eine führende ideologische, organisatorische, finanzielle und militärische Rolle.
    Trotz aller Differenzen können Sunniten und Schiiten militärisch zusammenarbeiten. Die schiitische „Islamische Republik Iran“ bedient die schiitische Hisbollah und die sunnitische Hamas, beide sind islamistische Terrororganisationen. Eine Zusammenarbeit von Sunniten und Schiiten wurde bisher von vielen Experten für unmöglich gehalten. Die Praxis der militanten Dschihadisten der Hamas und der Hisbollah beweist jedoch, dass eine Kollaboration unterschiedlicher islamistischer Terrorgruppen mit dem totalitären iranischen Regime und gegen den „gemeinsamen Feind“ durchaus möglich ist.
    Die historischen religiösen Differenzen zwischen Schiiten und Sunniten spielen heute im Kampf gegen den „Westen“ die geringste Rolle. Längst versucht der Iran mit seiner Revolutionsexportpolitik die sunnitischen und die schiitischen Bewegungen zu führen.
    Iranische Religionspolitiker nehmen den Aschura-Kult heute als Vehikel zur Mobilisierung gegen den gemeinsamen westlichen Feind. Am Ashura-Tag, 7.1.2009, gedenken die Schiiten des Todes Imam Husseins.
  3. WELT – Kommentar: Im Gaza-Krieg geht es um die Macht des Iran – Von Michael Stürmer 9. Januar 2009, 16:25 Uhr
    Es tobt ein Krieg der Bilder im Nahen Osten. Für die islamischen Milizen gilt: Je mehr Leid die Aufnahmen zeigen, desto besser. Die Stimmung in der gesamten Region soll sich gegen Israel wenden. Dahinter stehen vor allem die Interessen des Iran, der sich eine Vormachtstellung im Nahen Osten sichern will
  4. HA’ARETZ Iranian state TV station says IDF strike targeted its Gaza offices
  5. JP Obama: Teheran threatens US security
    President-elect backs diplomatic talks with Iran; says US will uphold high ideals in fighting terrorism.

    1. HA’ARETZ Obama aide denies report he will launch low-level contact with Hamas
      The Guardian quotes unnamed sources that say Obama has been urged to drop policy of abandoning Hamas. 
    2. Reuters Deutschland – Obama bekräftigt Bereitschaft zu Dialog im Atomstreit mit Iran
      Washington (Reuters) – Im Atomstreit mit Iran hat der künftige US-Präsident Barack Obama seine Bereitschaft zu Gesprächen mit dem Golfstaat bekräftigt. …
    3. derStandard.at – Obamas Iran-Politik zwischen Sanktionen und Diplomatie
      Wien – Die Warnungen vor einer baldigen Iran-Krise – „Israel wird nicht untätig werden“, wurde etwa am Freitag der frühere US-Verteidigungsminister William …
    4. ZEIT ONLINE – Obama plant Geheimgespräche mit Hamas
      Auch gegenüber problematischen Partnern wie Iran wolle er, so die Andeutung, Gespräche nicht von vornherein ausschließen. Über niedrige Ebenen und …
    5. HA’ARETZ Obama calls Iran a threat to national security, but supports diplomacy
  6. PR-Inside.com (Pressemitteilung) – Lloyds TSB muss 350 Millionen Dollar wegen Sanktionsbruchs zahlen
    Darin hieß es, Lloyds TSB habe seinen Kunden dabei geholfen, das Handelsembargo der USA gegen den Sudan und den Iran zu unterlaufen. …
  7. IT-Times – Hewlett-Packard stoppt Exporte in den Iran
    Der PC-Hersteller Hewlett-Packard (HP) hat den Vertrieb seiner Produkte in den Iran gestoppt. Hintergrund sind Handelssanktionen gegen den Iran, …
  8. ORF.at – Österreichischer Film über iranische Flüchtlinge
    Jetzt in seinem ersten Spielfilm begleitet Riahi drei ganz unterschiedliche Paare bei ihrer Flucht aus dem Iran. Noch an der rettenden Grenze werden da die …

    1. ORF.at – Flucht aus dem Iran als Kinoabenteuer
      Riahi erzählt darin die wahre Geschichte seiner Geschwister und ihrer Flucht aus dem Iran – als Mischung aus hochdramatischem Asylbewerber-Thriller und …
  9. Die Presse – Ex-US-Verteidigungsminister warnt vor baldiger Iran-Atomkrise
    William Perry prophezeit, dass der künftige US-Präsident Obama „fast sicher“ mit einer ernsten Krise mit dem Iran konfrontiert sein werde. …
  10. Human Rights Watch – Iran: Unterdrückung in Kurdengebieten muss beendet werden
    Doch was in den kurdischen Gebieten des Iran passiert, ist die alltägliche Unterdrückung einer legitimen, friedlichen Opposition.“ (New York, 9. …
  11. zum ärgern…
    CASMII –
    Zwanzig Gründe gegen Sanktionen und militärische Intervention in Iran
    Dieselbe Israel-Lobby, die sich schon vehement für einen Militärschlag gegen den Irak eingesetzt hat, macht sich heute für einen Angriff gegen den Iran …
  12. WELT ONLINE – Im Gaza-Krieg geht es um die Macht des Iran
    Dahinter stehen vor allem die Interessen des Iran, der sich eine Vormachtstellung im Nahen Osten sichern will. Die Kämpfe gehen weiter: In Rafah inspiziert …
  13. SF Tagesschau – Ohne iranisches Gas durch bitterkalten Winter
    Der Schweizer Gas-Deal mit dem Iran ist ins Stocken geraten. Iranisches Gas hätte bereits diesen Januar an die Elektrizitätsgesellschaft Laufenburg (EGL) …
  14. PR-Inside.com (Pressemitteilung) – BBC startet trotz Protest aus dem Iran persischen Kanal
    London (AP) Trotz Kritik aus dem Iran sendet die britische BBC ab kommender Woche ein persischsprachiges Fernsehprogramm. Der Sender werde ab Mittwoch im …
  15. Aachener ZeitungIsrael: Iran steckt hinter Raketenangriffen
    Köln. Nach den Raketenangriffen aus dem Libanon hat der Gesandte der israelischen Botschaft in Berlin, Ilan Mor, von einer zweiten Front im Nahostkonflikt … 

    1. Schwäbische Zeitung Israel: Iran steckt hinter Raketenangriffen
      Köln (dpa) Nach den Raketenangriffen aus dem Libanon hat der Gesandte der israelischen Botschaft in Berlin, Ilan Mor, von einer zweiten Front im … 

       
  16. FOCUS OnlineIsrael: Iran fordert Öl-Embargo gegen Israel-Saudi-Arabien leht ab
    Weil die ölexportierenden Länder auf ihre Einnahmen angewiesen sind, wird es laut Saudi-Arabien kein Öl-Ebargo gegen Israel geben. Der Iran hatte zuvor …
  17. DIE ZEIT– Krieg in Nahost Von Michael Thumann Brüder im Zorn  Hamas wird von der Hisbollah-Miliz, Syrien und Iran unterstützt. Aber man könnte die Allianz aufbrechen
    Beirut – Im Beiruter Stadtteil Haret Hreik, der Hochburg von Hisbollah, wird fleißig gebaut. Rohbauten wachsen hoch, wo israelische Kampfbomber im Juli 2006 Wohnungen und Büros in Schutthaufen verwandelten. Daneben heben nun Bagger neue Baugruben aus, genau am einstigen Hauptquartier der »Partei Gottes«. Davor stehen Schilder mit zwölfstöckigen Wohntürmen in der Mittelmeersonne, davor ein imaginärer Fuhrpark mit Limousinen aus süddeutscher Produktion. »Es wird besser als je zuvor« heißt der Leitspruch der Baufirma Waad. Das Hisbollah-Unternehmen heißt auf Deutsch »Versprechen«, das muss sie nun einhalten. »Eigentlich hilft die Regierung«, erzählt eine ehemalige Bewohnerin des Viertels. »Jede ausgebombte Familie bekommt Geld vom Staat.« Viele geben es dann Waad, damit die was draus bauen. Das Lob für den Wiederaufbau im Frieden kassiert am Ende Hisbollah.
     
  18. WELT ONLINE Im Gaza-Krieg geht es um die Macht des Iran
    Dahinter stehen vor allem die Interessen des Iran, der sich eine Vormachtstellung im Nahen Osten sichern will. Die Kämpfe gehen weiter: In Rafah inspiziert …
  19. N-TV „Iran als Sieger des Konflikts“  Krieg in Gaza
    Fast zwei Wochen nach Beginn der israelischen Militäroffensive im Gazastreifen droht eine Ausweitung des Konflikts. Raketen aus dem Libanon schlugen im Norden Israels ein. Während immer mehr Rufe nach einem internationalen Mandat laut werden, freut sich vor allen Dingen einer: der Iran.
    Der Krieg Israels gegen die Hamas stehe „vor einer entscheidenden Gabelung“, schreibt der Kölner Stadt-Anzeiger. Die möglichen Wege lauten: „Krieg oder Frieden“. Die Frage nach der Entscheidung werde momentan in Israel noch mit dem Zusatz gestellt, „auf welche Weise am meisten zu gewinnen sei“. Die Katjuscha-Raketen aus dem Libanon, die den Norden Israels trafen, würden jedoch veranschaulichen, so das Blatt weiter, wie einfach sich der Konflikt regional ausbreiten könnte. „Ohne internationalen Druck – nicht nur auf Israel, sondern auch auf die Hamas – wird es zur Einsicht nicht reichen, dass es keine Alternative zu einem Waffenstillstand gibt.“ 2006 hätte der Krieg im Libanon gezeigt, „wie elend sich das Ende hinziehen kann“. Zipi Livni, die israelische Außenministerin, könne nun unter Beweis stellen, was sie kann.
  20. presstv.ir The Palestinian story: Enter Zionism – A Palestinian woman protests the Gaza siege
    We have become the majority in the cemetery and ripped of our land. Our death is what they seek, but only if the world knew how it all began…
    He spoke words in private that he would not say in open. He knew how to use the persecution of Jews in Europe as a tool to forbid us our right to Palestine.
    He was called the father, the father of Zionism, and those he touched would later carry on his legacy and unleash upon us a whole new system of persecution and hate.
  21. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOGAyatollah Khatami In Friday Sermon: Israel Using Depleted Uranium In Gaza; Arab Leaders Financing Gaza Attack; U.N. ‚Factor Of Insecurity In Whole World‘ 

    In his Friday sermon today at the Tehran University campus, Ayatollah Seyed Ahmad Khatami said that Israel was reportedly using depleted uranium in its attack on Gaza, just like the U.S. did in Iraq.
    He accused „certain Arab leaders“ of financing the Gaza attack, saying that these countries had banned pro-Gaza demonstrations and had instructed their media to condemn Hamas.
    He added that „a government that is Gaza’s neighbor“ was spying for Israel „instead of helping the oppressed people of the city.“
    He also attacked the E.U. for its „indifference“ to the crimes in Gaza, criticized humanitarian organizations and „certain Muslim organizations,“ and called the U.N. „a factor of insecurity in the whole world.“
    He added that the shining record in the Gaza events is that of Iranian Supreme Leader Ali Khamenei, for his wise guidelines, and went on to thank Hizbullah leader Hassan Nasrallah for his stances vis-à-vis Israel’s crimes, and the Iranian people for their support for the Gazans.

  22. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iranian Speaker Meets Hamas Leader In Damascus

    Iranian Parliament Speaker Ali Larijani met with Hamas political bureau head Khaled Mash’al in Damascus January 7, to discuss the latest conditions in the Gaza Strip.
    The meeting was also attended by several high-level Hamas officials at the Iranian Embassy in the Syrian capital.
    The meeting stretched into the early hours of January 8, with no details emerging from the deliberations.
    Earlier, Larijani met with leaders of the Palestinian Islamic Jihad.
    Larijani also met with Syrian President Bashar Al-Assad on January 7.
    He is the second Iranian official to visit Syria since Israel’s ground invasion of Gaza began January 3.
    Iranian Supreme National Security Council secretary Saeed Jalili met with Syrian leaders and Hamas and Islamic Jihad officials in Damascus earlier this week, before Egypt announced a plan for a truce in Gaza brokered by France.
    Hamas said it was looking at the plan.
    Source: Fars, Iran, January 9, 2009

  23. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Mt. Lebanon Mufti: Nasrallah Dividing Arabs
    Mt. Lebanon Mufti Sheikh Muhammad ‚Ali Al-Jozo has harshly attacked Hizbullah secretary-general Hassan Nasrallah, accusing him of dividing the Arab nation.
    Al-Jozo called Nasrallah an Iranian, saying that his faith was Iranian, that he was loyal to the Iranian velayat- e faqih („rule of the jurisprudent“), and that his weapons and money came from Iran.
    He also said that Nasrallah’s attack on Egypt – which was sparking disagreement between Iran and the Arab peoples and also between Sunnis and Shi’ites – was made for Iranian motives.
    Al-Jozo stressed that Egypt had done much for the Palestinian issue, and had waged four wars to liberate Palestine, while Iran had done nothing.
    Source: Al-Mustaqbal, Lebanon, January 9, 2009

  24. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iranian Leader Khamenei Prevents Iranian Volunteers From Going To Gaza
    According to the Alarabiya TV website, Iranian Supreme Leader Ali Khamenei has prevented Iranian volunteers who gathered at the airport from departing for Gaza to help the Palestinians fight.
    He thanked the volunteers and said that Iran would continue to support the Palestinian people.
    (See
    Ahmajinejad Advisor: We Must Send Iranians to Gaza on One-Way Ticket“ , In Iran, 20,000 Sign Up To Fight Israel“ , Iranian Martyrdom Movement Marches in Tehran“ , „Khamenei Decrees: Israel is Kafer-e-Harbi; Iranian Martyrdom Seekers Await Khameini’s Orders; Iranian Student Organizations Threaten to Take Over Egyptian, Jordanian Diplomatic Representations“)
    Source: Alarabiya.net, January 8, 2009

  25. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iran Urges OIC To Take Immediate Action On Gaza

    Iranian Supreme Leader Ali Khamenei has asked the Organization of the Islamic Conference to form a unified front against Israel.
    Khamenei said that the Zionist regime must be penalized for its crimes against the Palestinians.
    He added, „The Ummah is in dire need of solid determination, and the current critical times demand that politicians, ulema, and intellectuals shoulder their responsibilities.“
    Source: Fars, Iran, January 6, 2009

  1. News Resources – North America, Europe, and Asia: 
     
     
    1. Security Council Calls for Immediate Gaza Cease-Fire
      The UN Security Council Tuesday called for an immediate cease-fire in Gaza leading to a full Israeli withdrawal and intensified international arrangements to prevent arms smuggling. The vote was 14-0, with the U.S. abstaining. The resolution called for renewed efforts to achieve a comprehensive peace with two democratic states, Israel and Palestine, living side by side in peace with secure and recognized borders. The Palestine Authority of Mahmoud Abbas accepts the two-state solution, while Hamas, which seized control of Gaza in 2007, does not recognize Israel’s right to exist. (United Nations)
          See also
      U.S. Abstains on UN Vote, Awaiting Egyptian Mediation Efforts – Ethan Bronner
      Secretary of State Rice said the U.S. abstained on the UN resolution, which left it unclear how a cease-fire would be enforced, because it wanted to see whether mediation efforts undertaken by President Hosni Mubarak of Egypt succeed. The U.S. did not veto the resolution because Washington supports its overall goals, she said. (New York Times)
          See also
      Rice to UN: Our Goal Is a Durable Cease-Fire
      Secretary of State Rice told the UN Security Council Thursday: „Our goal must be the stabilization and normalization of Gaza through the implementation of a durable and fully respected cease-fire and an end to all terrorist activities….We must establish an international consensus that Gaza must never again be used as a launching pad for rockets against Israeli citizens, because it is important to remember how this crisis began. Violence in Gaza was instigated by Hamas, a terrorist group that called for the destruction of Israel. Eighteen months ago, Hamas took over the Gaza Strip in a coup, and since then, thousands of guns and rockets and mortars have been smuggled into Gaza….Hamas‘ commitment to violence is not only an attack on Israel, but also on the two-state solution.“ „I want to remind the Council also that Hamas continues to hold IDF soldier Gilad Shalit, and he must be released.“ (State Department)
          See also
      U.S. Changes Position at UN – Griff Witte and Colum Lynch
      The UN resolution marked a sharp reversal by the Bush administration, which had refused to allow passage of a cease-fire resolution without binding assurances that Hamas would halt its rocket attacks against Israel. Israeli officials, who vigorously opposed the passage of any UN resolution on the crisis, privately expressed reservations about the current text on the grounds that it failed to include a firm guarantee that Hamas would stop its rocket fire before Israel would have to halt its military operation. The text makes no mention of Hamas‘ practice of launching missiles into Israel. (Washington Post)
          See also
      Hamas: UN Gaza Truce Resolution „Does Not Meet Our Demands“
      Hamas on Friday rebuffed a UN Security Council resolution calling for an immediate cease-fire in Gaza. Osama Hamdan, a Hamas envoy to Lebanon, told al-Arabiya television that the group „is not interested in it because it does not meet the demands of the movement.“ (Ha’aretz)
          See also
      Israel Rejects „Unworkable“ UN Gaza Truce Resolution – Barak Ravid and Shlomo Shamir
      Prime Minister Ehud Olmert rejected a UN Security Council resolution calling for a cease-fire in Gaza as „unworkable,“ noting that Palestinians fired rockets at Israel on Friday. Olmert’s office said Israel „has never agreed to let an external body decide its right to protect the security of its citizens,“ and that the army would go on defending Israelis. (Ha’aretz)

    2. Hamas Rockets Keep Raining Down – Patrick Martin
      Thirteen days of bombardment, six days of an Israeli ground assault, and still Hamas, or its cronies, are firing rockets out of Gaza. There are fewer of them to be sure, but they’re still coming and Israelis still are running for cover. „They had a lot of rockets hidden away,“ says Mark Heller, principal research associate of the Institute for National Security Studies at Tel Aviv University. „And the IDF still hasn’t gone into the heavily populated areas where they hid them.“
          Israel’s drive into northern Gaza pushed back those militants who had used the area to fire short-range, Kassam rockets on Sderot and nearby communities. The inability of the Kassams to reach these targets from deeper inside Gaza is a big reason for the drop in the number of rockets fired each day. But the foreign-made Grad-type of Katyusha rocket can still reach major targets inside Israel even when launched from deep inside the biggest communities in Gaza. Israeli forces haven’t reached the inland missiles. (Globe and Mail-Canada)
          See also
      Palestinian Rockets Strike Beersheba, Ashkelon and Ashdod After UN Cease-Fire Call – Ilana Curiel
      Palestinian rocket fire directed at Israel from Gaza resumed Friday as at least 20 rockets struck Beersheba, Ashkelon, Ashdod and other locations several hours after the UN Security Council called for an immediate cease-fire. At least 30 rockets struck Israel on Thursday, wounding four. Three Israeli soldiers were killed in Gaza on Thursday, bringing the Israel Defense Forces‘ death toll to nine. (Ha’aretz)
          See also
      Palestinian Grad Rocket Hits Ashkelon School – Shmulik Hadad
      Palestinians in Gaza fired a Grad rocket that hit a school in Ashkelon Thursday. The school, which sustained damage, was empty at the time of the attack. Itay, 13, was playing soccer with his friends near the school when the rocket landed. „We were at the yard when we heard the siren. We looked for a place to hide and couldn’t find one so we just lay on the ground and heard a strong whistle and then an explosion right next to us.“ (Ynet News)
          See also
      450 Palestinian Rockets Fired During Gaza Operation – Efrat Weiss
      Some 450 rockets have been fired at Israel since the Israel Defense Forces launched its operation in Gaza on Dec. 27, the Israel Security Agency said Thursday. About 700 Palestinians have been killed by Israeli fire and 13 Israelis have been killed by Palestinian fire. Israeli defense officials say the operation undermined Hamas‘ status in public opinion. The fact that the organization’s commanders and leaders went into hiding, and that the group members hid in tunnels, caused the population to feel abandoned. (Ynet News)

    3. U.S. Senate Backs Israel in Hamas Conflict – Nicholas Johnston
      The U.S. Senate Thursday unanimously approved a resolution expressing support for Israel in its conflict with Hamas, while the House of Representatives prepared to act on a similar measure Friday. „The Israelis have every right to defend themselves against these acts of terrorism,“ said Republican Leader Mitch McConnell. Senate Majority Leader Harry Reid said the resolution recognizes Israel’s right to self-defense, calls on Hamas to end rocket attacks on Israel, and says any cease-fire must be „durable, enforceable and sustainable.“ (Bloomberg)

    4. Terrorist Sees His Paradise in Gaza’s Pain – Taghreed El-Khodary
      A car arrived at Shifa Hospital in Gaza with a 21-year-old man with shrapnel in his leg who demanded quick treatment. The Islamic Jihad militant, smiling a big smile, explained, „When we fire we run, but they hit back so fast. We run into the houses to get away.“ „Why are you so happy?“ this reporter asked. „Look around you“ at the suffering families in the hospital. He replied, „They lost their loved ones as martyrs. They should be happy. I want to be a martyr, too.“  (New York Times)

    5. Rockets Fired from Lebanon into Israel’s North – Steven Erlanger
      At least three rockets were fired into the north of Israel from Lebanon on Thursday, wounding two Israelis near the town of Nahariya. The Israeli Army said it „responded with fire against the source of the rockets.“ (New York Times)
          See also
      Rockets Believed Fired by Palestinians, Not Hizbullah – Yaakov Katz (Jerusalem Post) 

       

    6. Hamas Pulling Back into Crowded Cities – Griff Witte
      Rather than stand and fight, Hamas has opted for a tactical withdrawal, with its fighters melting away into Gaza’s sprawling cities and refugee camps. „They’re hitting here and there with antitank missiles and mortars. Overall, though, they’re not confronting the Israeli presence in Gaza,“ said former chief of staff retired Gen. Amnon Lipkin-Shahak. Until now, Israeli casualties have been lighter than expected. Six Israeli soldiers have died in five days of ground operations, although only two were killed by Palestinians. The four others died as a result of „friendly fire“ incidents.
          For the time being, military commanders have ordered ground troops to tighten their grip on less-populated areas that had long been used for launching rockets, while Israeli warplanes and helicopters continue to pound suspected hideouts from the air. For Hamas, the objective is to survive and to show the world that it continues to engage by firing rockets into southern Israel. „Whatever the outcome, they’re going to say, ‚We won.‘ They’re going to say, ‚We were attacked by a vastly superior force, and the rockets kept coming,'“ said Martin van Creveld, professor emeritus of military history at the Hebrew University of Jerusalem. (Washington Post)
          See also
      Hamas Army Hides Among Gaza Civilians – Azmi Keshawi
      Abu Jundal, a Hamas platoon commander, stands on a Gaza City street, unarmed and wearing civilian clothes. „We work in shifts, one day on, one day off, so we do not get exhausted,“ he said. His was one of three platoons operating in this sector of the northern Gaza Strip. He said that his unit had not yet seen close-quarters combat, having used only rocket grenades, landmines and mortars against the Israelis. (Times-UK) 

       

    7. U.S.-Funded Program Fails to Stop Tunnel Smuggling – Anna Johnson and Omar Sinan
      The U.S. last year allocated $23 million to help train Egyptian officials to stop the smuggling into Gaza through tunnels beneath the border. Months later, there is little noticeable effect: Smuggling has continued at a robust pace, allowing Hamas militants in Gaza to gain rockets to shoot at Israeli citizens. (AP)
          See also
      Mideast Mediators Seek Anti-Tunnel Plan to Block Hamas Rearmament – Craig Whitlock (Washington Post)
          See also
      IDF Focuses on Philadelphi Corridor at Gaza-Egypt Border – David Horovitz
      The IDF’s former Gaza commander, Maj.-Gen. (res.) Yom-Tov Samia, has been serving in recent days as an adviser to the current head of Southern Command, Maj.-Gen. Yoav Galant. A year ago, Samia offered this prescription: „The Philadelphi Corridor between Egypt and Gaza should be the first priority for Israel. We should not expect the Egyptians to do the job for us, so this means we should clear the three kilometers from our side. As I have been saying for years, Israel should reoccupy Philadelphi and should stay there until we have had a peaceful relationship with the Palestinians for 25 years.“ (Jerusalem Post)
          See also
      Weapons Smuggling from Egypt to Gaza: What Can Egypt and Israel Do? – Maj.-Gen. (res.) Dr. Yom-Tov Samia (ICA/Jerusalem Center)

       

  2. News Resources – Israel and the Mideast:  
     

    1. Israel: UN Driver Killed by Hamas Sniper – Amir Mizroch
      The Palestinian driver of an aid truck was killed and two others wounded as their convoy made its way into Gaza through the Erez crossing during Thursday’s „humanitarian cease-fire.“ According to a Magen David Adom medic who spoke to soldiers in the field, the truck came under Hamas sniper fire, while UN sources claimed that IDF tank shells hit the truck. What is certain is that two wounded Palestinians are being treated at Ashkelon’s Barzilai Medical Center for gunshot wounds. (Jerusalem Post)

    2. IDF Discovers Hamas Booby-Trap Map – Hanan Greenberg
      A map depicting Hamas plans on how to hurt IDF soldiers in Gaza was discovered by paratroopers in the al-Atatra neighborhood Thursday. The map showed where entrances to civilian homes were booby-trapped, and explosive devices were planted near gas stations, Chief IDF Intelligence Officer Brig.-Gen. Yuval Halamish explained. The map describes the type of explosive device planted at each site, and also marked sharpshooters‘ stations. (Ynet News)

    3. Palestinians: IDF First Sends Dogs into Gaza Homes – Amira Hass
      M., a Jabalya resident, describes how Israeli soldiers clear a built-up area for terrorists: „The army moves very slowly. The tanks approach houses, then they send the dogs. If it’s a three-story home, they send three dogs: The dogs have a camera on one leg and a walkie-talkie on the other. That’s how the dogs transmit what is in the house. Then the tanks advance up to the doorway.“ (Ha’aretz)

    4. Cease-Fire in Gaza? – Amos Harel and Avi Issacharoff
      A reasonable diplomatic agreement, especially one with the potential to reduce arms smuggling into Gaza, would allow the IDF to conclude the operation soon and withdraw with minimal casualties. Still, the assessment in Israel is that in the present circumstances, Hamas‘ military wing wants to go on fighting. While the Iz al-Din al-Qassam Brigades have been severely damaged, the loss has not been fatal. The senior Hamas officials are stuck in bunkers under the hospitals. The resistance is based on hit-and-run tactics: fighting that is not very organized. The rocket launch teams are taking care to operate under cover of mosques or densely populated neighborhoods. (Ha’aretz)
          See also
      Time Running Out for an Escalation Israel’s Leaders Don’t Really Want – David Horovitz
      Israel’s ground operation to date has been relatively constrained. Hamas‘ tactic has been to minimize its confrontations with the IDF. Hamas‘ main fighting force is largely intact. It was plainly not crying out for a cease-fire, confident that the international diplomatic clock was working against Israel. Hamas is hurt but not beaten. It may have been deterred from further rocket fire, but for how long? No mechanism is yet in place to ensure it cannot quickly rearm, through tunnels it would quickly rebuild under the Philadelphi Corridor. (Jerusalem Post)

    5. Hamas: Abbas No Longer Heads PA – Khaled Abu Toameh
      The IDF’s anti-Hamas operation in Gaza has diverted attention from the row over PA President Mahmoud Abbas‘ term in office, which expires on Friday. Abbas was elected in January 2005 to a four-year term. „Thursday was Abbas‘ last day in office,“ said Osama Hamdan, the Hamas representative in Lebanon. „Abbas’s term in office has expired.“ Abbas claimed that the PA’s Basic Law allows him to stay in power for another year. (Jerusalem Post)

    6. Israeli Cabinet: Gaza Operation to Continue – Roni Sofer
      Israel’s National Security Cabinet voted Wednesday in favor of continuing IDF military operation in Gaza in light of ongoing Palestinian rocket fire. Israel has not yet accepted the Egyptian-French ceasefire initiative, but is conducting a dialogue with Egypt in order to advance the issue. (Ynet News)
          See also
      Hamas in Deep Distress – Hanan Greenberg
      Israeli defense officials believe that Hamas is in deep distress. None of the Hamas administrators has an office from which to work, while its military infrastructure has been damaged extensively. However, their rocket capabilities still exist. (Ynet News) 

       

    7. Hamas‘ Armed Wing Seen Ignoring Cease-Fire Deal – Amos Harel
      Israeli defense sources say that Hamas‘ military wing wants to continue fighting despite its heavy losses and will not agree to a cease-fire. Israel can identify some 290 Palestinian casualties by name so far. Some 200 of them are known operatives in terror groups or others involved in the fighting. (Ha’aretz)
          See also
      Hamas Will Not Agree to Stop Weapons Smuggling in Cease-Fire Deal – Yaakov Katz
      Hamas will not agree to stop smuggling weaponry into Gaza under a new cease-fire with Israel, and the deployment of U.S. military engineers along the Gaza-Egypt border will likely be incapable of stopping them, Israeli defense officials say. (Jerusalem Post) 

       

    8. IDF Officer Killed in Gaza Battle with Hamas
      IDF Major Roi Rosner, 27, was killed and several soldiers wounded on Thursday near the former settlement of Netzarim in Gaza. (Ha’aretz) 

       

    9. 25 Palestinian Rockets Strike Israel Wednesday
      Palestinians in Gaza on Wednesday fired 25 rockets into Israel. Buildings were damaged in Beersheba and Ashkelon. Rockets also struck Sderot, Ofakim, Netivot, and Kiryat Malachi. (Ha’aretz)
          See also
      Palestinians Fire Rockets at Ashdod Thursday (Jerusalem Post) 

       

    10. Palestinian Terrorist Tries to Blow Up Gas Station Near Jerusalem – Jonathan Lis
      Israeli security forces on Thursday shot and killed a Palestinian terrorist trying to blow up a gas station in Mishur Adumim near Jerusalem. (Ha’aretz)


       
  3. Global Commentary and Think-Tank Analysis (Best of U.S., UK, and Israel):  
     

    1. The War in Gaza

      1. Strategy
        • Yes, Israel Can Win in Gaza – Edward N. Luttwak
          Most of the West’s news reporters and pundits agree with Islamists everywhere that an Israeli victory in Gaza is impossible. And they echo Hizbullah’s claim that it won a great victory in Lebanon in 2006. In fact, Hizbullah was thoroughly shocked by the Israeli bombing campaign, and its supporters, who mostly live in southern Lebanon, are not likely to tolerate another wave of destruction caused by another Hizbullah attack. When three rockets were fired at Israel from inside Lebanon on Thursday, Hizbullah wasted no time assuring the Israelis that it had nothing to do with it, and that it did not even have that type of rocket in their inventory.
              Israel has conducted an extremely accurate bombing campaign. Few Hamas objectives were classic „high-contrast“ targets such as bunkers or headquarters. Most targets were small groups of people in civilian vehicles that blend in with traffic, or inside unremarkable buildings. So how did Israel do it? The only possible explanation is that people in Gaza have been informing the Israelis exactly where Hamas fighters and leaders are hiding, and where weapons are stored.
              Hamas will claim a win no matter what happens, but then so did Hizbullah in 2006. Yet the Israeli northern border with Lebanon remains quiet. If Israel can achieve the same with Hamas in Gaza, it would be a significant victory. The writer is a senior adviser at the Center for Strategic and International Studies. (Wall Street Journal)

        • Endgame in Gaza – Charles Krauthammer
          A cessation of hostilities in Gaza to be supervised by international observers would have the same elements as the phony peace in Lebanon: an international force that abjures any meaningful use of force, an arms embargo under which arms will most assuredly flood in, and a cessation of hostilities until the terrorist side is rearmed and ready to initiate the next round of hostilities. Such a deal would buy Israel maybe a couple of years. After which, Round Two – with Hamas rockets by then killing civilians in Tel Aviv and making Ben-Gurion Airport unusable. (Washington Post)

        • In Defense of Israel’s „Disproportionate“ Response in Gaza – Allan Richarz
          It seems that whenever Israel responds to violent overtures from groups such as Hizbullah and Hamas, leaders of the international community are quick to assign equal condemnation to Israelis and Palestinians regardless of whether one is legitimately acting in self-defense. In war, there are winners and losers, and the only palatable means of victory come from a disproportionate use of force. It does not make sense to demand one technologically or militarily superior belligerent to refrain from fighting to their full potential, simply because they are able to enact „disproportionate“ damage on a weaker foe.
              Should the U.S. have refrained from using the atomic bomb because Japan did not yet possess one? Would it have been better to extend Lend-Lease to Nazi Germany as well as Britain so that neither side would gain the advantage? Simply put, a militarily superior force should not limit itself due to the international community’s desire to root for the underdog. Furthermore, Hamas should garner no international sympathy simply because it made the poor decision of engaging an enemy of far-superior military might. (Christian Science Monitor)

        • Re-establishing Deterrence? – Gideon Lichfield
          For more than three decades the main threat to Israel has been not from conventional armies but from movements like Hamas and Hizbullah. And these groups cannot be deterred. During the 2006 war, Hizbullah leader Hassan Nasrallah said that merely surviving an Israeli onslaught would equal victory for his movement. The same is true of Hamas. Even if Israel now manages to impose a cease-fire on its terms, the calm will be short-lived unless it is willing to reoccupy much of the Gaza Strip indefinitely.
              What could deter Hamas is the fear that by using violence it will lose support among its people. The aim should be to construct a long-lived state of calm in which Hamas has more to lose by breaching the cease-fire than by sticking to it – by improving Gazans‘ living conditions significantly. Hamas is no fringe movement that can be rooted out, but a central part of Palestinian society. Even though Hamas‘ stated goal is Israel’s destruction, it has said many times that it would accept a truce extending decades. Some former Israeli security chiefs argue that such an accommodation would eventually oblige Hamas to accept Israel’s existence, or else lose its own base of support. The writer was Jerusalem bureau chief for The Economist from 2005 to 2008. (New York Times)

      2. International Law
        1. The Hamas War Crime Strategy – Alan M. Dershowitz
          As Israel persists in its military efforts to protect its citizens from deadly Hamas rockets, and as protests against Israel increase around the world, the success of the Hamas war crime strategy becomes evident. The strategy is to provoke Israel by firing rockets at kindergartens, playgrounds and hospitals; hide behind its own civilians when firing at Israeli civilians; exaggerate the number of civilians killed by including as „children“ Hamas fighters who are 16 or 17 years old and as „women,“ female terrorists. The strategy is working because decent people all over the world are naturally sickened by the images and tend to react emotionally, rather than asking why these children are dying and who is to blame for putting them in harm’s way. The strategy seems to work better against Israel than it would against other nations. The protestors were nowhere to be seen when hundreds of Jewish children were murdered by Palestinian terrorists over the years. (Hudson Institute)

        2. Amnesty International’s Criticism of Israeli Action in Gaza Distorts the Law of War – Marc D. Stern
          Amnesty International reads the law of war as if it was a law banning war. Amnesty’s criticisms of Israel’s actions in Gaza distort a body of law which actually permits, while regulating, war. Amnesty perversely reads that body of law in ways that unduly handcuff nations with legitimate reasons for military action. Indeed, in a recent letter to Secretary of State Rice about the Gaza conflict, Amnesty imposes a new – and entirely unfounded – restriction on the use of military force: that it be „strictly necessary.“ Presumably Israel’s assault on Gaza is not „strictly necessary.“ Israel could live with ongoing rocket attacks or simply accept whatever terms Hamas dictates as a condition for stopping its rocket fire. Fortunately, peace at any price or yielding to blackmail by rocket fire is not required by international law. The writer is Acting Co-Executive Director/General Counsel, American Jewish Congress. (Jurist)

      3. Political Perspectives
        1. Israel Acts Because the World Won’t Defend It – Daniel Finkelstein
          The origin of the State of Israel is not religion or nationalism, it is the experience of oppression and murder, the fear of total annihilation and the bitter conclusion that world opinion could not be relied upon to protect the Jews. So when Israel is urged to respect world opinion and put its faith in the international community, the very idea of Israel is a rejection of this option. Israel only exists because Jews do not feel safe as the wards of world opinion. Zionism is founded on a determination that the Jews will defend themselves and their fellow Jews from destruction.
              The Palestinians need only say that they will allow Israel to exist in peace. They need only say this tiny thing, and mean it, and there is pretty much nothing they cannot have. Yet they will not say it. And they will not mean it. Again and again the Palestinians have been offered a nation state in a divided Palestine. And again and again they have turned the offer down, for it has always been more important to drive out the Jews than to have a Palestinian state. It is difficult sometimes to avoid the feeling that Hamas and Hizbullah don’t want to kill Jews because they hate Israel. They hate Israel because they want to kill Jews. There cannot be peace until this changes. For Israel will not rely on airy guarantees and international gestures to defend it. It will lay down its arms when the Jews are safe, but it will not do it until they are. (Times-UK)

        2. The Mideast’s Ground Zero – Thomas L. Friedman
          „The Gaza that Israel left in 2005 was bordering Egypt. The Gaza that Israel just came back to is now bordering Iran,“ said Mamoun Fandy, director of Middle East programs at the International Institute of Strategic Studies. „Iran has become the ultimate confrontation state. I am not sure we can talk just about ‚Arab-Israeli peace‘ or the ‚Arab peace initiative‘ anymore. We may be looking at an ‚Iranian initiative.'“ In short, the whole notion of Arab-Israeli peacemaking likely will have to change. (New York Times)

        3. Free Gaza – from Terrorist Tyranny – Reda Mansour
          Gaza should be freed from Hamas, a terrorist organization that seized the strip by force in June 2007. Since the takeover, Hamas has run Gaza’s economy into the ground. Hamas has built a Taliban-style state in Gaza and introduced many of the Islamic Shari’a laws, institutionalizing the persecution of women and minorities. Hamas has transformed Gaza from a free territory to a large bunker, a place where rockets are stored under families, schools and places of prayer. Gaza should also be freed from the intervention of Iran, a state that openly admits to financing Hamas.
              As far as Israel is concerned, Gaza is free and it is the decision of its inhabitants whether they continue to buy into the self-defeating promises of terrorist organizations and extremist ideologies. And continue to let these organizations use them as human shields and demolish their hopes and futures. Gazans can only truly be free by declaring Gaza a terror-free zone. The writer is consul general of Israel to the Southeast U.S. (Atlanta Journal-Constitution)
              See also
          A Conflict Hamas Caused – Richard Cohen (Washington Post)

        4. Behind Gaza: A New Middle Eastern Cold War – Michael Young
          At one level, the conflict is between Israelis and Palestinians; yet in many respects that is only a facade for a new Middle Eastern cold war in which a rising Iran, likewise a Syria pursuing its own ends, uses non-state actors such as Hamas, Hizbullah and Islamic Jihad to put on the defensive Arab regimes seeking to accommodate Israel. In the coming days, America’s Arab partners will try to contain Hamas through a UN resolution on Gaza, and by so doing also contain Iran and Syria. It may not look that way, but Israel’s ground incursion is the muscle behind that effort.
              In the weeks before the outbreak of violence in Gaza, Egypt had tried to renew the truce between Hamas and Israel. By most accounts, Iran and Syria pushed Khaled Meshaal, the Damascus-based head of Hamas‘ political bureau, to undermine any accord by continuing to fire rockets at Israel, making the Gaza confrontation virtually inevitable. The idea was to welcome Barack Obama with a crisis making any American opening toward Iran and Syria more costly for the U.S. That should sober up those in the upcoming administration who speak of engaging Iran and Syria without conditions. (Forbes)
              See also
          The Arab-Israeli Conflict Is Over – Barry Rubin
          The Arab world is beset by a new conflict which takes up much of its attention and resources: the radical Islamist challenge to Arab nationalist regimes. In every country, the conflict is waged, sometimes violently, at other times through propaganda battles and electoral maneuvers. The Palestinians, too, fought among themselves along these lines. After winning an election victory and then making a deal for a coalition government, Hamas turned on its nationalist rivals and drove them out of Gaza by force. Every Arab state is battling Hamas‘ friends inside its own borders. In Lebanon, Hizbullah Shia Islamists bully Sunni Muslim, Christian and Druze rivals. Bloody civil wars between Islamists and nationalists erupted in Algeria and Egypt; terrorist campaigns swept Saudi Arabia and Iraq. Finally, the Arab states face a powerful Iranian-Syrian axis whose clients include Hizbullah, Hamas and Iraqi insurgents. This is a danger far exceeding the largely fabricated one from Israel, and Arab rulers know it. (Ottawa Citizen)

        5. Why the Israeli People Have Finally Had Enough – Ian O’Doherty
          The conventional dinner party wisdom which we’ve had to put up with in the media, both here in Ireland and generally across Britain, is that somehow Israel is the aggressor in the rapidly worsening situation in Gaza. Contrary to the currently popular belief, Israel is actually acting with a ridiculous degree of restraint. Over the last couple of years, thousands of rockets have been landing on Israeli soil and, finally, they have had enough.
              Israel is the front line of the war between democracy and Islamic fascism. The civilian deaths in Gaza are to be mourned, and anyone who says otherwise is reprehensible. But in a sick and twisted irony, they are mourned more by Israelis than by Hamas, who know that every dead Palestinian kid is worth another piece of propaganda. We need to start standing shoulder to shoulder with this tiny oasis of democracy in a vast desert of savagery. To do otherwise is moral cowardice of the most repugnant kind. (Independent-Ireland)

      4. Israeli Perspectives

        1. Why Israel Is United – Carlo Strenger
          The Gaza military operation has created a curious phenomenon in Israel. The country was united in a consensus that there was no choice. Even the most liberal among us felt Hamas had put Israel in a situation that no sovereign country could tolerate. This was not just because of the rocket attacks. Hamas‘ stated long-term goal is a war of attrition with the explicit objective of destroying Israel. Peace is not within Hamas‘ vocabulary. Israelis are united in the conviction that Hamas‘ hopes to vanquish Israel must be shattered. Israel must destroy the illusion that it can be wiped off the earth. This was one of the goals of the attack on Gaza.
              Israel is united by disdain for Hamas because it does not value the lives of its own children enough to avoid sacrificing them for political gain. Hamas has changed the Israeli-Palestinian conflict from something that can be solved, to a clash defined by the principle that only one side can survive – critics cannot expect Israel to accept this simply because it is the stronger side. The writer is a professor of psychology at Tel Aviv University. (Guardian-UK)

        2. Israelis See Gaza Campaign as Justified – Isabel Kershner
          According to military officials, the Israeli offensive is intended to break the military infrastructure of Hamas and to put an end to the incessant rocket fire. A majority of Israelis remain staunchly behind this operation, considering it utterly justified. Residents of the south who live within range of the rockets say they hope that the country’s leaders will not give in to international pressure to end the campaign too soon. (New York Times)

        3. Israel’s Gaza Operation: „It’s the Only Way to Stop the Rockets“
          Allon Schamroth, 29, an engineer: „This is the only way to bring an end to the rockets….We have been sitting quietly when rockets have been falling on homes.“ Rabbi Yossi Greenfeld, 36, army reservist: „I believe very strongly that we are doing things to defend ourselves. We happen to live in a very violent neighborhood here in the Middle East. We have no other choice. If we don’t stand for our security it will deteriorate even more.“ Ruth Yashin, 85, involved in interfaith dialogue since 1966: „I’m prepared to share this country with my Arab neighbors…but they hate me. What can I do? This is my homeland. I regret every child and every family hurt in Gaza, but I live in Ashkelon. Do you know how many air raids we have had there?…I understand that Hamas was democratically elected, but they are on a policy of destruction.“  (Guardian-UK) 

           
      5. Editorials on the Gaza Conflict

        1. Did the U.S. Betray Israel at the UN? – Editorial
          The Security Council Thursday agreed on a resolution calling on Israel to stand down against Hamas while leaving the rocket-firing terror brigade well-positioned to continue its reign of indiscriminate terror. The language of the ceasefire resolution – which does not even mention Hamas by name – leaves America’s staunchest ally isolated and on the defensive in a decidedly hostile region. Israel is fighting in pure self-defense to stop Hamas from firing the missiles that endanger the lives of a million Israelis, to disarm Hamas and to prevent Hamas from restocking its arsenal. (New York Daily News)
              See also
          Don’t Let the UN Sell Out Israel – Anne Bayefsky (New York Daily News)

        2. The Gaza „Cease-Fire“ Fraud – Editorial
          Halting military operations would only give Gaza-based terrorists a chance to replenish their weapons stockpiles and training facilities in preparation for the inevitable next round of warfare against the Jewish state. That’s exactly what occurred in Lebanon following the August 2006 cease-fire with Hizbullah, and it has certainly been the case with Hamas in Gaza during the recent cease-fire which expired Dec. 19. U.S. diplomacy should focus on giving Israel the time it needs to finish the job. (Washington Times)

        3. Proportion Rubbish – Editorial
          „Proportionality“ against an enemy out to exterminate your country is folly and possibly suicidal. Effective deterrence means certainty both that a response will be made and that it will be very painful, so painful that the aggressor will be unwilling to repeat his offense. The 2006 Lebanon War was widely considered in Israel to have been a failure. But there haven’t been many rockets fired into Israel from Lebanon since that cease-fire. At the time, a Hizbullah leader was quoted as saying that had he known what Israel’s response was going to be, he would never have mounted the original attack. That’s the attitude Israel wants to generate in Hamas. (Boston Herald)

        4. Israel Is Not the Cause of Terror – Editorial
          The people of the West Bank are no friends to Israel but, under the secular Fatah regime that rules there, a peace of sorts exists. It is more than strange that Hamas, which was elected in 2006 on a platform of improving living standards in Gaza, is now making things much worse through violence that serves no purpose. The real reason for Islamic terrorism has less to do with Israel than the fact that around the world small groups of men feel powerless in cultures where women have the same rights they do, where people can say and wear what they like, and where democracy, not theocracy, is the universally supported form of government. (The Australian)

    2. Israel Finds More Sympathy in Europe – Robert Marquand
      For decades, Europe was a Middle East counterbalance – generally sympathetic to Palestinians as the weaker party. Yet Europe’s traditional position has been quietly changing, gravitating closer to a U.S.-Israeli framing of a war on terror, a „clash of civilizations,“ with a subtext of concern about the rise of Islam. In no small way it is associated with the rise of Muslim populations in Europe. „There is convergence on goals [terrorism] between Europe and the U.S.,“ argues French intellectual Dominique Moisi. „The Europeans are less pro-Islamic Muslims now than before, after 9/11.“ European diplomats „don’t see Hamas as Palestinian nationals, but as Islamic,“ says a senior French scholar with extensive Mideast experience.
          In Europe today, nearly all major leaders – France’s Nicolas Sarkozy, Germany’s Angela Merkel, Britain’s Gordon Brown, and Italy’s Silvio Berlusconi – are seen as leaning toward Israel. „There is a general ‚Arab fatigue‘ in Europe,“ says Denis Bauchard, an adviser to the French Institute for International Relations in Paris. „Europe fears an Islamist threat, whether internal or external, and this has begun to change the overall views on the Israel-Palestine conflict,“ says Aude Signoles, an expert on Palestinian movements. (Christian Science Monitor) 

       

    3. Hamas‘ Palestinian Victims – Editorial
      On Tuesday, UNRWA head John Ging told the Washington Post that both Israeli and Hamas leaders were to blame for civilian deaths in Gaza. This moral equivalence is slanderous. There is a mountain of evidence from Israeli and Palestinian sources suggesting that Hamas deserves overwhelming blame for the mounting civilian death toll. Hamas‘ ideology celebrates the use of noncombatants to shield its fighters from Israeli retaliation. (Washington Times) 

       

    4. Within Hamas, Hardline Militants Calling Shots in Gaza – Matthew Levitt
      Discussion of moderates and radicals almost invariably invites well-meaning efforts to engage with the former to further a split with the latter. In Hamas‘ case, this approach is counterproductive; on issues relevant to U.S. policy, there are no substantive divisions between the two groups, only tactical differences. Efforts to engage with any part of Hamas will ensure the erosion of confidence within the PA, further diminishing long-term prospects for real diplomatic progress.
          The emergence of Gaza’s hardline Hamas leadership, closely affiliated with the military wing, provides context not only for Hamas‘ decision to terminate the ceasefire and resume rocket attacks against Israeli civilian communities, but also for the Israeli decision to strike back hard. As the international community attempts to craft an enforceable ceasefire, a key prerequisite for success will be to weaken the militant Hamas leadership currently calling the shots in Gaza. (Washington Institute for Near East Policy) 

       

    5. Why Doesn’t Israel Have the Same Right to Self-Defense as Other Nations? – Marvin Hier
      There are a great many people in the world who just can’t bear the Jewish state having the same rights they so readily grant to other nations. These voices insist Israel must take risks they would never dare ask of any other nation-state – risks that threaten its very survival – because they don’t believe Israel should exist in the first place.
          At the end of World War II, President Harry Truman initiated the Marshall Plan, investing vast sums to rebuild Germany. But he did so only with the clear understanding that the money would build a new kind of Germany – not a Fourth Reich that would continue the policies of Adolf Hitler. Yet that is precisely what the world will be doing if we once again entrust funds to Hamas terrorists and their Iranian puppet masters. The writer is the founder and dean of the Simon Wiesenthal Center. (Wall Street Journal) 

       

    6. No Reprieve for Hamas – Martin Peretz
      Israel is gradually crippling Hamas by killing its armed men and demolishing its arms caches and tunnels. The IDF can ill afford to stop the fighting when a reprieve would permit Hamas to start with its missilery again. It is true that most Palestinians aspire to statehood, and Israel as a whole longs for the Palestinians‘ statehood, too. But the fact is that, fragmented as the Palestinian will is, prone to violence as its political culture is, peace will not be an axiomatic consequence of independence. (New Republic) 

       

    7. Hamas Has Failed – It Is Time They Stepped Down – Sultan Al Qassemi
      It is high time for Hamas to step down as the keeper of Gaza. People will object and remind us that they were democratically elected. Yes, but they are incompetent. Clearly, Hamas has not mastered the art of politics. Despite donations from wealthy Arabs in the Gulf to cover an annual budget that the U.S. Council on Foreign Relations estimates at $70 million, Hamas has hardly managed to amass a significant arsenal or military capabilities. All it has to show after all this time and money is little more than long-range fireworks that it launches into neighboring towns but which do more damage to its own image than to any infrastructure in Israel.
          Hamas‘ 18-month rule has been marred by lawlessness, extra-judicial public killings and gang warfare that is more reminiscent of Somalia than a civilized state. (The National-Abu Dhabi)
  4. In-Depth Issues:  

    1. Israel Protests Firing of Katyusha Rockets from Lebanon (Israel Ministry of Foreign Affairs)
          Israeli Ambassador to the UN Gabriela Shalev wrote to the UN Secretary General and the President of the Security Council in the wake of the firing of rockets from Lebanon on Thursday.
          Ambassador Shalev noted that the firing of rockets constitutes a gross violation of UN Security Council Resolution 1701 and confirms Israel’s contentions regarding the availability and use of weapons in southern Lebanon.
          Israel views the Lebanese government as responsible for maintaining quiet in southern Lebanon and from it, as well as for preventing the smuggling of weapons into its territory.

    2. Israel’s Gaza War Extends into Psychological Realm – Paul Schemm (AP/MSNBC)
          Images of triumphant masked militants and bloodstained hospitals abruptly disappeared from the screen of Hamas‘ Al Aqsa television, to be replaced by a message in Arabic telling the militant group’s leaders to turn themselves in.
          The faces of Hamas‘ top leadership appeared against a black background, before being shot down one by one, followed by an image of a clock indicating that time is running out.
          Even as Israel’s soldiers push into Gaza in an effort to stop militants from launching rockets into Israel, the war is also being waged with psychological operations designed to sap morale.
          At Islamic Jihad’s radio station in Gaza City, broadcaster Kamal Abu Nasser said that at least once an hour, the Israeli military breaks into his signal and broadcasts messages blaming Hamas for everyone’s problems.

    3. IDF Warnings to Gaza Civilians (Israel Defense Forces/IMRA)
          Since the IDF has no quarrel with Gaza’s civilian population whom terrorist elements have turned into human shields, the IDF has been transmitting announcements and warnings to the population in Gaza.
          The main messages include calls to evacuate buildings where weapons are stored and tunnels dug, instructions to move to the center of towns, and instructions to residents to avoid interaction with terrorist elements.
          These messages were conveyed by dropping leaflets, phone calls, and breaking into local radio transmissions (Radio Hamas, Palestinian Islamic Jihad Radio, and Radio PFLP).

    4. Outrage in Italy at Call to Boycott Jews (AP/International Herald Tribune)
          Italian politicians reacted with outrage Thursday to a proposal by a union calling for a boycott of Jewish-owned shops in Rome to protest Israel’s offensive in Gaza.
          The FLAICA-CUB union, which claims to represent thousands of workers in shops and malls, said it would promote a boycott of businesses „tied to the Roman Jewish community“ and would focus on clothing stores.
          Rome Mayor Gianni Alemanno „firmly condemned“ the initiative, saying it was reminiscent of the boycotts against Jewish shops organized by the Fascist regime as part of its anti-Semitic policies in the 1930s. In a show of support, he went shopping in a Jewish-owned clothing store.

    5. Jan. 1 Attack by CIA in Pakistan Killed Two Al-Qaeda Leaders – Joby Warrick (Washington Post)
          A New Year’s Day CIA missile strike in northern Pakistan killed two top al-Qaeda members long sought by the U.S., including the man believed to be behind September’s deadly suicide bombing at a Marriott hotel in the Pakistani capital, U.S. counterterrorism officials confirmed Thursday.
          Usama al-Kini, al-Qaeda’s chief of operations in Pakistan, was killed along with his lieutenant, Sheikh Ahmed Salim Swedan. Both men were associated with a string of suicide attacks in Pakistan in recent months and also helped plan the 1998 bombings of U.S. embassies in East Africa.

    6. Iran’s President Has Much at Stake in Gaza Outcome – Chip Cummins and Roshanak Taghavi (Wall Street Journal)
          Iranian President Ahmadinejad has a lot at stake in the outcome of the fighting in Gaza. Western governments accuse Tehran of funneling cash and weapons to Hamas. If Hamas manages to bog down Israeli troops, Tehran stands to gain.
          If Israel delivers a crushing blow to Hamas, Iranian officials could see one of their most effective irritants against Washington and Israel significantly degraded.
          „I don’t think the Iranian government is happy with the situation,“ said one Tehran-based political analyst. „To them Hamas is one of their deterrents. This is one of the things they threaten the West with.“

    7. Rocket Attack a Close Call for Toronto Star Reporter in Israel – Oakland Ross (Toronto Star)
          Only a fool ignores an air-raid warning in Sderot, Israel. In Sderot, you don’t get much time. The town practically abuts Gaza at the closest point, leaving only 10 to 15 seconds between the onset of the warning and the impact of the rocket.
          I was just beginning to climb up a ridge for a broad view of Gaza when the air-raid warning sounded. I crouched and waited.
          Within seconds, a hollow whistle shrieked overhead, followed by a tremendous boom that reverberated a short distance to the east. I turned and watched as a large cloud of iron-grey smoke curled skyward, about 200 meters away.
          I took a deep breath. That was close. Then I realized the rocket had crashed within about 10 meters of where I’d been standing just two or three minutes earlier.

    8. New York Mayor Bloomberg Has „Blast“ in Israel – Sally Goldenberg and Andy Geller (New York Post)
          On a trip from the Israeli town of Ashkelon to Sderot, New York’s Mayor Bloomberg heard missile sirens and a rocket explode five seconds later.
          Once in Sderot, Bloomberg and his party, which included Rep. Gary Ackerman, were hustled to a bomb shelter when a missile siren sounded again.
          The mayor said he fully understood Israel’s actions in attacking Hamas to stop missiles from raining down on Israeli cities.
          „We’ve been attacked twice by al-Qaeda itself,“ he said. „We’ve seen enormous devastation and courage, and after that you sort of feel you have a bond, if you will, for those who live in a dangerous world and subject to someone trying to kill them.“

    9. Gaza Deals Blow to Palestinian Myths – Lorne Gunter (National Post-Canada)
          If Israel is the occupier of Gaza, how come it has no troops or military posts in Gaza and has not had since 2005?
          I have been told time and again by Palestinian-friendly readers that Gazans have been forced to dig tunnels between the Strip and Egypt just to get food and water. But Egypt, not Israel, controls its frontiers with Gaza. So how do Israel’s restrictions make Gaza-Egypt tunnels necessary?
          If Egypt were not just as determined to keep Gaza sealed off, the tunnels would be unnecessary no matter what Israel was doing.
          Why, when Egypt controlled Gaza from 1948 to 1967, did it not allow the Palestinians to relocate freely? Why did it keep them in refugee camps?

    10. Bringing Peace to Gaza – David Warren (Ottawa Citizen-Canada)
          We should not stop at justifying Israeli action. As their allies against a common enemy – against Islamists who consider the West to be their ultimate target – we should be offering our help and encouragement for the completion of the task.
          The predictable resolution from the UN („both sides stop shooting right away“) is, alas, representative of public opinion in many Western countries.
          We did not cry, „Both sides stop shooting right away,“ on D-Day. The correct response was, „Onward to Berlin.“
          Those who cannot live peacefully with their neighbors must be stripped of the power to disturb them. The compulsion to live peacefully can then lead towards the habit of living peacefully.

    11. Why Israel Had to Fight to Look After Its People – Gail Walker (Belfast Telegraph-UK)
          The Israelis didn’t learn tolerance from the industrial slaughter of Jews by Germany. The idea that because they were subject to a „final solution“ they would somehow be „nicer“‚ in future to people who wanted to obliterate them is both offensive and stupid.
          What they learned was precisely what it is they will never tolerate again. And if no one else does, I for one will support that democracy. All the way.

    12. Israel vs. Hamas; Civilization vs. Terror – Robert Fulford (National Post-Canada)
          Israel has already proven itself the most restrained nation in history. It has set an all-time record for restraint. Try to imagine any other state receiving randomly targeted rockets from a sworn enemy and refraining from violent response.
          In this war, the Israelis are fighting on civilization’s side against a terror state. What can we do? Understand.

    13. Indonesia: Protesters Seal Off Synagogue amid Pro-Palestinian Protests (AKI/Jakarta Post-Indonesia)
          As Israel’s offensive in Gaza continues, massive anti-Israel and anti-U.S. rallies have been taking place across Indonesia.
          Muslim protesters also sealed off a Jewish synagogue in Surabaya, East Java, and have threatened to boycott American products.

    14. Obama Picks Ross to Coordinate Iran Policy – Nicholas Kralev (Washington Times)
          The Obama administration has chosen former Middle East negotiator Dennis Ross to be „ambassador at large and special adviser to the secretary of state“ for Middle East affairs and to coordinate policy toward Iran.
          In addition, Dan Shapiro, the Obama campaign’s liaison to the Jewish community, will be director for Near East and North African affairs at the White House National Security Council.
          See also Ross‘ Portfolio on Iran – Steve Rosen (Middle East Forum)
          Ross will be special envoy on Iran, including Iran’s support for Hizbullah and Hamas.
          Ross will not be responsible for Arab-Israeli peace issues; there will be another envoy for that.

    15. Hamas Suicide Bombers Can Reach Israel – Yaakov Katz (Jerusalem Post)
          Israeli defense officials believe that Hamas is still capable of launching a „quality“ terror attack by infiltrating into Israel through tunnels it has dug along the Gaza border.
          Hamas is also trying to kidnap Israeli troops. IDF commanders in Gaza have reported several attempts by Hamas gunmen who jump out of tunnels and try to pull soldiers inside.

    16. Senior Iranian Official Meets Hamas in Damascus (Reuters)
          Ali Larijani, speaker of the Iranian parliament, met Hamas leader Khaled Meshaal at the Iranian embassy in Damascus on Wednesday.
          Larijani also met leaders of Islamic Jihad.

    17. Palestinians Bet Their Lives on Israeli Adherence to International Law – Anat N. Kurz and Emily B. Landau (Jerusalem Post)
            Palestinians know they can count on Israel to call off attacks when they cynically climb to the roof-tops of buildings to serve as human shields.
          Isn’t it a pretty strong indication of Israel’s adherence to international law that Palestinians are willing to bet their lives on it?
          A striking confirmation of the abuse of international law, as well as moral codes, is the fact that the leadership of Hamas has been hiding in bunkers under the hospital of Gaza City.
          The writers are senior research associates at the Institute for National Security Studies at Tel Aviv University.

    18. Should Israel Value Palestinian Civilians Over Its Own Civilians? – Spengler (Asia Times-Hong Kong)
          To insist that Israel desist entirely from military activities that have a high probability of causing civilian casualties is hypocritical.
          That would demand, in effect, that Israel value the lives of Palestinian civilians more than those of its own civilians, who are subject to rocket bombardment.
          That is something no state in the world can do, and it is silly to ask it.
          Israel has less reason than any other nation on Earth to heed such a demand. Never has the State of Israel been offered mercy by its enemies, nor has it any reason to expect it.

    19. Egyptian Film Star: Hamas Is to Blame – Khaled Abu Toameh (Jerusalem Post)
          The Arab world’s most prominent comedian and movie star, Egyptian actor Adel Imam, has expressed understanding for Israel’s military operation in Gaza.
          Imam, 68, a longtime outspoken critic of Islamic fundamentalism, lashed out at Egyptians who have been demonstrating against Israel’s war on Hamas, saying that calls for general strikes in solidarity with the Palestinians „harmed our economy.“
          Imam blamed Hamas for the violence, pointing out that the Egyptian leadership had warned the Islamist movement against an impending Israeli military operation.
          „Hamas ignored our warnings and chose to lead an asymmetrical war,“ Imam said. „It’s preferable for Hamas to stop [the rocket attacks]. They should have known that Israel wasn’t going to receive the attacks with roses.“


       

  5. Observations:  

    1. We Have to Defend Ourselves From the Terrorists Who Have Taken the Palestinian People Hostage – Israeli Ambassador to the UN Gabriela Shalev (Israel Ministry of Foreign Affairs)
      Ambassador Shalev told the UN Security Council on Tuesday:

      • For eight years the citizens of southern Israel have suffered the trauma of almost daily missile attacks from Gaza. More than 8,000 rockets and mortar shells have targeted Israeli towns and villages. The residents of these towns have had a bare 15 seconds to hurry, with their children and their elderly, to find cover before rockets land on their houses and schools. No state would permit such attacks on its citizens. Nor should it.
      • Israel sought every way to avoid the current conflict. In 2005 Israel removed from Gaza every soldier and civilian, along with their homes, schools and cemeteries. We did this to try to create an opening for peace.
      • But Hamas is vehemently opposed to negotiations between Israelis and Palestinians. Hamas has no interest in making peace with the enemy; for Hamas peace is the enemy. It was the hope for peace that led us to withdraw from Gaza and the terrorism of Hamas that compelled us to re-enter.
      • When Hamas unilaterally announced the end of the Egyptian-brokered „calm“ and began to wage a new campaign of rocket attacks against Israel’s citizens with the weapons it had smuggled into Gaza during the „calm,“ we could restrain ourselves no longer. With its new Iranian-made missiles, Hamas is now able to reach the cities of Ashdod and Beersheba, placing over one million Israelis in the shadow of its terror.
      • This is not about a „cease-fire“ with terrorism or a mutual cessation of hostilities. It is about ensuring the end of terrorism from Gaza, and the end of smuggling weapons into Gaza; so that there is no longer a need for Israeli defensive operations. This conflict will end not when terrorism is appeased or accommodated but when the international community stands determined and united against it.
      • It is not enough to support peace; we have to confront those who work to destroy it. For this reason, the current military operation is not an obstacle to peace; it is a prerequisite for peace. 

    2. Iran’s Hamas Strategy – Reuel Marc Gerecht (Wall Street Journal)

      • With strong ties to its fundamentalist brethren along the Nile, Hamas has given Iran (really for the first time, and so far at little cost) an important ally within the fundamentalist circles of the Muslim Brotherhood. One of the Islamic revolution’s great disappointments was that it failed to produce more allies within the Egyptian Muslim Brotherhood and its many offshoots.
      • With Hamas, the mullahs have a chance of supplanting Saudi Arabia, the font of the most vicious anti-Shiite Sunni creed, as the most reliable backer of Palestinian fundamentalists. Even more than the Lebanese Hizbullah, which remains tied to and constrained by the complex matrix of Lebanese politics, Hamas seems willing to absorb enormous losses to continue its jihad against Israel. Where Saudi Arabia has been uneasy about the internecine strife among Palestinians – it has bankrolled both Hamas and the PA of Mahmoud Abbas – Iran has put its money on the former.
      • Through Hamas, Tehran can possibly reach the ultimate prize, the Egyptian faithful. For reasons both ancient and modern, Egypt has perhaps the most Shiite-sympathetic religious identity in the Sunni Arab world. As long as Hamas remains the center of the Palestinian imagination – and unless Hamas loses its military grip on Gaza, it will continue to command the attention of both the Arab and Western media – Egypt’s politics remain fluid and potentially volatile.
        The writer, a former Central Intelligence Agency officer, is a senior fellow at the Foundation for Defense of Democracies.

         
  1. HC MEDIEN BACKSPIN – UN School: Media Absolves Hamas
    The media ignores Hamas complicity in Palestinian civilian deaths.
    With Hamas using the civilian population of Gaza as a human shield, we warned in our last communique of the imminent danger of a future mass casualty event and the increased pressure on Israel from media reaction.
    With Hamas losing on the battlefield, we posited that the terrorist group would hit back by cynically causing civilian casualties to achieve what it could not do on the battlefield – bringing about intense pressure on Israel to halt its military operation.
    Tragically, Palestinian civilians lost their lives on Tuesday as an Israeli tank shell hit a UN school where they were sheltering.

  1. IDEA Evangelische Nachrichtenagentur Christen helfen bedrohten Menschen im Süden Israels
    Die 1980 vor allem von charismatisch orientierten Christen gegründete ICEJ ist nach eigenen Angaben die größte christlich-zionistische Organisation. …
  2. freiepresse.de     „Ich liebe Israel, aber ich mag es nicht immer“  Die Künstler Amos Oz, Aharon Appelfeld und Dani Karavan über ihr junges Land und dessen Recht auf Existenz
    Jerusalem. Der israelische Schriftsteller Amos Oz, Träger des Stefan Heym-Preises der Stadt Chemnitz, sucht nach Worten. „Israel ist dabei erwachsen zu werden und es ist höchste Zeit, dass Israel sich als ein Erwachsener verhält.“
    Oz, geboren 1939 als Amos Klausner im Jerusalemer Stadtviertel Kerem Avraham, ist älter als sein Land. In der Nacht des 29. November 1947 hört er draußen auf den Straßen Jubel, jüdische Gesänge und Autohupen. Er sieht Menschen tanzen und lachen, Fahnen schwenken. Arie Klausner, Amos‘ Vater, sagt zu seinem achtjährigen Sohn: „Schau dir das sehr gut an … von dieser Nacht wirst du noch deinen Kindern, Enkeln und Urenkeln erzählen.“ In jener Nacht beschloss die UN-Vollversammlung die Existenz zweier Staaten auf dem britischen Mandatsgebiet. Einen arabischen und einen jüdischen. Nur wenige Monate später, am 14. Mai 1948, verliest der damalige israelische Präsident David Ben Gurion die Unabhängigkeitserklärung Israels.
    „Itzig, geh nach Palästina!“ 

  3. BR  Dialog unter schweren Vorzeichen: Wo wird im Nahostkonflikt noch geredet?
    „Friedensprojekte brauchen mehr als große Politik“, sagt der israelische Psychologe Dan Bar-On. „Sie brauchen die Bereitschaft Einzelner, sich auf Menschen von der anderen Seite einzulassen“. Genau dies tut die Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe in München seit über 20 Jahren.
    Zwei Vertreter der Gruppe erzählen im Notizbuch-Freitagsforum, wie dieses Gespräch begonnen hat. Und sie erzählen ihre ganz persönlichen Lebensgeschichten: die eines in einem Flüchtlingslager in der Nähe von Jerusalem geborenen Palästinensers und die einer in Israel geborenen und sozialisierten Jüdin.
  4. APIC Bern: Interreligiöse Feier für Frieden in Palästina und Israel
    Bern, 9.01.09 (Kipa) Gemeinsam haben am Donnerstag abend, 8. Januar, Christen, Juden und Muslime für Frieden im Gaza-Streifen und in Israel gebetet. …
  1. tagesspiegel.de   Rekordnationalspieler im Interview Matthäus: „Ich bin Israel verbunden“  Der Trainer des israelischen Klubs Maccabi Netanya erzählt im Gespräch mit dem Tagesspiegel, wie er den Krieg im Gazastreifen erlebt.  Von Friedhard Teuffel 
    Herr Matthäus, was bekommen Sie gerade in Israel als Trainer von Maccabi Netanya vom Krieg im Gazastreifen mit?
    Die Lage ist schwierig, aber es geht uns gut. Alle reden immer vom Krieg in Israel, betroffen ist aber doch wirklich nur eine Region: der Gazastreifen und dazu noch ein Gebiet plus minus vierzig Kilometer, das an den Gazastreifen grenzt. Alle anderen Teile sind zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht betroffen. Unser Klub Maccabi Netanya ist 120 Kilometer vom Gazastreifen entfernt. Ich selbst wohne in Herzlia zwischen Tel Aviv und Netanya, immer noch etwa 100 Kilometer weit vom Gazastreifen entfernt. 
     
     
  1. nytimes.com   What You Don’t Know About Gaza By RASHID KHALIDI Published: January 7, 2009
    NEARLY everything you’ve been led to believe about Gaza is wrong. Below are a few essential points that seem to be missing from the conversation, much of which has taken place in the press, about Israel’s attack on the Gaza Strip.
    Times Topics: Israel | Palestinians | HamasTHE GAZANS Most of the people living in Gaza are not there by choice. The majority of the 1.5 million people crammed into the roughly 140 square miles of the Gaza Strip belong to families that came from towns and villages outside Gaza like Ashkelon and Beersheba. They were driven to Gaza by the Israeli Army in 1948.
    THE OCCUPATION The Gazans have lived under Israeli occupation since the Six-Day War in 1967. Israel is still widely considered to be an occupying power, even though it removed its troops and settlers from the strip in 2005. Israel still controls access to the area, imports and exports, and the movement of people in and out. Israel has control over Gaza’s air space and sea coast, and its forces enter the area at will. As the occupying power, Israel has the responsibility under the Fourth Geneva Convention to see to the welfare of the civilian population of the Gaza Strip.

     
  1. FOCUS Online Gaza: Gaddafi ruft Araber zum Kampf auf
    Die Palästinenser beschossen aber erneut israelisches Gebiet und auch Israel will an seiner Offensive festhalten. Kein außenstehendes Gremium dürfe über das …

  2. HA’ARETZ Syria protests Israel Golan wine gift to UN staff

  3. HA’ARETZ ANALYSIS / What happens next in Gaza depends largely on Mubarak

  4. HA’ARETZ UN peacekeepers discover rocket cache in south Lebanon

  5. ZEIT ONLINE Nahost-Konflikt: Arabische Proteste gegen Israel
    In arabischen Ländern haben am Freitag mehrere hunderttausend Menschen gegen die israelische Offensive im Gazastreifen protestiert. …

  6. WELTAusweitung des Konflikts Raketen aus dem Libanon auf Nordisrael abgefeuert   8. Januar 2009, 07:17 Uhr
    Greift die Hisbollah jetzt in den Gaza-Konflikt ein? Aus dem Libanon sind am Donnerstagmorgen Raketen auf den Norden Israels abgefeuert worden. Mindestens drei Geschosse seien in der Gegend von Naharija eingeschlagen, teilte die Polizei mit. Israel schoss zurück – die Sorge vor einer Ausweitung des Konfliktes wächst.
    Auf den Norden Israels sind am Donnerstagmorgen mehrere Raketen aus dem Libanon abgefeuert worden. Wie aus israelischen Armeekreisen verlautete, schlugen drei bis vier Geschosse im Gebiet um Naharija im Nordwesten des Landes ein. Israelische Medien berichten bislang von fünf Verletzten.

    1. maerkischeallgemeine.de  –  NAHOST: Raketen auf Israel auch aus dem Libanon – Hamas-Anhänger als Täter vermutet
      JERUSALEM – „Ich saß im Speisesaal beim Frühstück, als plötzlich die Decke über uns herunterfiel“, sagt Avi Berger, Bewohner eines Altersheims in Nahariah, ein 90 Jahre alter Holocaustüberlebender. „In Wirklichkeit war das alles ein Wunder. Die Rakete explodierte nämlich im Zimmer Nummer 9. Das ist das Zimmer meines Vaters. Es ist völlig zerstört“, mischt sich sein Sohn Eli in das Gespräch aus Naharija ein. Vier Raketen aus Libanon hatten Naharija und den Kibbutz Kabri getroffen. Die israelische Artillerie erwiderte das Feuer auf das libanesische Dorf Bahrija bei Nakura. Von dort seien die Raketen abgeschossen worden.
      Vor einigen Wochen hatte es in dem gleichen Dorf einen gefährlichen Zwischenfall gegeben. Erstmals seit dem Libanonkrieg 2006 waren dort mehrere abschussbereite, auf Israel gerichtete Katjuscha-Raketen von einem Bauern entdeckt worden. Der rief erst die libanesische Armee und die wiederum alarmierte die Unifil Friedenstruppen, die seit 2006 mit einem „robusten Mandat“ eigentlich darauf achten sollten, dass vom Südlibanon keine Angriffe mehr auf Israel ausgehen.

    2. Times Online Militants fire rockets into Israel from Lebanon  Martin Fletcher in Jerusalem
      Militants fired at least three rockets into northern Israel from Lebanon today, prompting the Israeli military to retaliate and raising fears that the 13-day-old war in Gaza could spread.
      The Katyusha rockets were fired at the resort town of Nahariya, five miles south of the border, and at least two Israeli civilians were slightly injured. Israel responded with artillery fire. The authorities closed schools in the area and advised residents to stay close to shelters.

    3. Daily Star  – Hariri confident Hizbullah won’t be suckered into new war  By Agence France Presse (AFP)  Compiled by Daily Star
      Parliamentary majority leader Saad Hariri dismissed concerns on Monday that Hizbullah might launch attacks on Israel’s northern border to support Palestinians coping with the Zionist state’s deadly assault on the Gaza Strip. „Yesterday, Hizbullah said that they would do nothing. I think that’s a good thing for Lebanon,“ he said in Paris after having lunch with French Prime Minister Francois Fillon .
      „Lebanon’s political parties know well what would be the consequences of a war with Israel today. We can see what is happening in Gaza and I’m sure that Hizbullah will make no bad mistake this time,“ he added.
    4. FR-online.de – Furcht im Libanon
      Der Iran sieht, anders als 2006, keine strategischen Vorteile, seinen militanten „Stellvertreter“ in einen Krieg zu hetzen. So beschränkt sich Teherans …
    5. Kölnische Rundschau – Raketen aus dem Libanon Die Furcht vor einer „zweiten Front“
      Denn die syrische Führung, die eng mit dem Iran verbandelt ist, hat sich verbal auf Ägypten eingeschossen. Die Syrer werfen der ägyptischen Regierung vor, …
    6. PR-Inside.com (Pressemitteilung) – Nahostkrieg: Zweite Raketenserie aus dem Libanon
      Sowohl die Hamas als auch die Hisbollah werden vom Iran unterstützt. Ungeachtet der Kämpfe im Gazastreifen will Israel zwei hochrangige …
  7. Deutsche Welle – Hisbollah und Hamas – Entstehung und Beziehungen
    Wenn man israelische Regierungserklärungen verfolgt, dann könnte man meinen, dass hinter den meisten Problemen des Landes eine gezielte Politik des Iran …

    1. ZEIT ONLINE – Brüder im Zorn
      Was hält die Allianz von Hamas und Hisbollah zusammen, was verbindet sie mit den großen Staaten Iran und Syrien, die als Paten der Radikalen-Front gelten? …
  8. drs.ch – Hizbullah: Terroristen oder Freiheitskämpfer?
    Sie wird seit ihrer Gründung vor allem von Iran, aber auch von Syrien unterstützt. Ihr Führer – offiziell bezeichnet als Generalsekretär – ist seit 1992 …
  9. Rheinischer Merkur – Terror im Namen Allahs
    Seine wichtigsten Machtmittel sind das Geld, das aus dem Iran und Syrien durch seine Hände nach Gaza fließt, und diplomatische Kontakte zur Außenwelt, …
  10. hannover-zeitung.netIsrael wird das Grenzgebiet zu Ägypten bombadieren 
    Israel hat neue Luftangriffe auf das Grenzgebiet zu Ägypten angekündigt. Die israelische Luftwaffe warf in der Gegend von Rafah Flugblätter ab, in denen die Palästinenser aufgefordert wurden, das Gebiet umgehend zu verlassen. Das israelische Sicherheitskabinett stimmte einer Ausdehnung der Offensive im Gazastreifen zu. Zuvor hatten die israelische Armee und die Hamas erstmals seit der Kämpfe im Gazastreifen vorübergehend das Feuer eingestellt.
    „Sie haben bis 20 Uhr (19.00 Uhr MEZ)“, heißt es auf den Flugblättern. Wer im Grenzbereich zu Ägypten lebe, müsse „sein Haus verlassen“. Unter der Südgrenze des Gazastreifens verlaufen zahlreiche von den Palästinensern gegrabene Tunnel. Sie werden unter anderem genutzt, um Waffen in das ansonsten weitgehend abgesperrte Gebiet zu transportieren
  11. IHT Egyptians blame Hamas, yet are angry at Cairo as well By Steven Erlanger Friday, January 2, 2009
    CAIRO: A sustained Israeli ground operation in Gaza would sharply increase public pressure on President Hosni Mubarak of Egypt to do more to help the Palestinians of Gaza, despite widespread feelings here that the radical group Hamas provoked the current crisis.
    While few criticize Mubarak himself, there is unhappiness with the government’s relative silence about Israel’s bombing campaign and its Palestinian victims, and the apparent lack of diplomatic pressure from Cairo on Israel and the United States to stop the fighting.
    Instead, government officials from Mubarak to Foreign Minister Ahmed Aboul Gheit have blamed Hamas for abandoning the cease-fire with Israel and seeming to seek Israeli retaliation. On Thursday, for example, Aboul Gheit said that Egypt had warned Hamas of Israel’s intentions, but Hamas „served Israel the opportunity on a golden platter to hit Gaza.“ 

  12. Jewish World Review Arab regimes secretly rooting for Israel?
    By Kamran Bokhari and Reva Bhalla of Stratfor
    Israel is now in the 13th day of carrying out Operation Cast Lead against the Palestinian Islamist movement Hamas in the Gaza Strip, where Hamas has been the de facto ruler ever since it seized control of the territory in a June 2007 coup. The Israeli campaign, whose primary military aim is to neutralize Hamas‘ ability to carry out rocket attacks against Israel, has led to the reported deaths of more than 560 Palestinians; the number of wounded is approaching the 3,000 mark.
    The reaction from the Arab world has been mixed. On the one hand, a look at the so-called Arab street will reveal an angry scene of chanting protesters, burning flags and embassy attacks in protest of Israel’s actions. The principal Arab regimes, however, have either kept quiet or publicly condemned Hamas for the crisis — while privately often expressing their support for Israel’s bid to weaken the radical Palestinian group. 
     

      
  1. WSJ The Jews Face a Double Standard – Why doesn’t Israel have the same right to self-defense as other nations? By MARVIN HIER
    The world-wide protests against Israel’s ground incursion into Gaza are so full of hatred that they leave me with the terrible feeling that these protests have little to do with the so-called disproportionality of the Israeli response to Hamas rockets, or the resulting civilian casualties.
    My fear is that the rage we see in the protesters marching in the streets is far more profound and dangerous than we would like to believe. There are a great many people in the world who, even after Auschwitz, just can’t bear the Jewish state having the same rights they so readily grant to other nations. These voices insist Israel must take risks they would never dare ask of any other nation-state — risks that threaten its very survival — because they don’t believe Israel should exist in the first place.

     

  2. LIZASWELT Wieder kein Flächenbrand?

    Entschließt sich Israel zu Militärschlägen, heißt es in Politik und Medien regelmäßig, nun drohe die Gefahr eines „Flächenbrandes im Nahen Osten“. Der bleibt dann zwar genauso regelmäßig aus, doch das hindert niemanden daran, die These bei nächster Gelegenheit wieder hervorzukramen. Wer sie aber ernst meint, müsste zumindest die Frage beantworten können, wo denn bereits ein Fanal gesetzt worden ist, das sich zu einem raumgreifenden Feuer ausweiten könnte. Vielleicht in der West Bank, da, wo man es zuerst vermuten könnte? Nein – ganz im Gegenteil: In Ramallah und Nablus, Qalqiliya und Jenin ist es erstaunlich ruhig. Warum das so ist, hat sich Khaled Abu Toameh in der Jerusalem Post gefragt; David Hazony hat den Beitrag gelesen und für Contentions, das Weblog des Commentary Magazine, seine Schlüsse daraus gezogen. Lizas Welt hat Hazonys Beitrag ins Deutsche übersetzt.
  3. FrontPageMagazine.com    Hate on the Home Front – By Orit T. Sklar
    No one shouted „Go Back to the Oven“ at the pro-Hamas rallies held in Atlanta in the last few days, but the sentiment was echoed in the messages their organizers promoted. Islamic fundamentalists spouted their hatred at the gatherings far-Left activists called to protest Israel’s self-defense. The unholy alliance met at the CNN Center January 3rd and at the Israeli consulate the previous Tuesday, where CAIR members and Communists blocked traffic, endorsed the annihilation of Israel, dressed in terrorist garb, extolled those plotting a new Holocaust, and equated Jewish self-defense with Nazi genocide.
    The tone should be no surprise considering who organized these events. The organizational force behind both was the Atlanta chapter of the International Action Center (IAC). An e-mail from the IAC indicated that Emory Advocates for Justice in Palestine, Athens for Justice in Palestine, and other „peace and justice organizations“ would be involved. On site, I discovered these „peace and justice organizations“ included the once-laudable Amnesty International – alongside, the International Socialist Organization and the Revolutionary Communist Party. (The RCP publication Revolution were also represented.) 

  4. CASTOLLUX „Erleuchtung“ bei der Washington Post und fehlende Militärstützpunkte 
    Das darf doch nicht wahr sein! Ausgerechnet die Washington Post, die sonst den Terrorsachverständigen spielt und Hamas-Burschen Gastbeiträge schreiben lässt, nimmt Bezug auf die Taktik der Terrorgruppe, Menschen als Schutzschilde zu missbrauchen:

  5. sueddeutsche.de Analyse: Gaza blutet, das Westjordanland zankt sich
    Obwohl diesmal die Parteifahnen zu Hause blieben, gab es bald «Abbas, Abbas»-Rufe hier und «Hamas, Hamas»-Rufe da. Das Westjordanland ist aber ebenso fest …

  6. jeffreygoldberg.theatlantic.com  David Rothkopf Takes Stephen Walt to School
    Ouch. That new Foreign Policy website is craaazy. Everyone over here at The Atlantic gets along, Alhamdullilah. Not so over at Foreign Policy. Of course, they’ve hired the egregious Stephen Walt as a blogger, so it was only a matter of time before one of their commonsense bloggers, in this case the perspicacious David Rothkopf, took him down. An excerpt:
  7. jeffreygoldberg.theatlantic.com  Misinformation about the 2005 Gaza Withdrawal
    I love Daniel Levy — we’re brothers in Zionism, after all — but sometimes he drives me nuts. Andrew links without comment to Daniel’s recent post informing the world that Ariel Sharon was not seeking peace when he withdrew from Gaza in 2005:
  8. ACHGUT Jeffrey Goldberg: World’s favorite Peep Show
    Okay, yesterday I was depressed. Today, I’m just pissed off. It’s absolutely astonishing to me how interested the world is in Israel’s failings. This is the source of a bitter but hilarious observation I once heard a Kurdish leader make: He was complaining to me that his people were cursed, and I asked him what he meant: Cursed by geography, cursed by their proximity to Kurd-hating Arabs, what? He said the Kurds were cursed because they didn’t have Jewish enemies. Only with Jewish enemies would the world pay attention to their plight.

  9. guardian.co.uk Obama camp ‚prepared to talk to Hamas‘
    Incoming administration will abandon Bush’s isolation of Islamist group to initiate low-level diplomacy, say transition sources
    Suzanne Goldenberg in Washington
    The incoming Obama administration is prepared to abandon George Bush’s ­doctrine of isolating Hamas by establishing a channel to the Islamist organisation, sources close to the transition team say.
    The move to open contacts with Hamas, which could be initiated through the US intelligence services, would represent a definitive break with the Bush ­presidency’s ostracising of the group. The state department has designated Hamas a terrorist organisation, and in 2006 ­Congress passed a law banning US financial aid to the group. 


    1. RP ONLINENahost-Politik
      Der kommende Präsident gibt sich in der derzeitigen Nahost-Krise zurückhaltend, wofür er bereits kritisiert wurde. Am Mittwoch erst stellte Obama seine …

  10. ACHGUT Verhältnismäßigkeit   07.01.2009   20:15  
    Eigenwerbung: In der aktuellen „
    Jüdischen Allgemeinen“ (leider nicht online, also bitte selber kaufen) habe ich mal ganz kühl erklärt, was der Begriff „Verhältnismäßigkeit“ im Kriegsvkerrecht eigentlich bedeutet. Kleiner Hinweis: Gemeint ist keineswegs, dass die Israelis, nachdem sie von der Hamas mit 4000 Kassam-Raketen beschossen wurden, nun exakt abgezählte 4000 Kassams zurückfeuern dürfen.

  11. ACHGUT „Schock über Schul-Bombardement“   06.01.2009   23:29  
    So titelt SPON. Und verzichtet darauf, dem Leser
    dieses Video zu zeigen.

  12. ACHGUT Rund um Gaza 4   07.01.2009   11:11  
    Benny Morris erklärt, warum sich Israel bedroht fühlt
    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Wieso-sich-Israel-bedroht-fuehlt/story/21569894
    Daniel Pipes listet alle No-Starter auf:
    http://www.danielpipes.org/article/6110
    Und der stern ist wie immer auf der sicheren Seite:
    Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern ist ein endloser Kreislauf des Hasses. Er kann nur durchbrochen werden, wenn beide Seiten – Palästinenser wie Israelis – endlich anerkennen, dass sie miteinander leben müssen.
    http://www.stern.de/politik/ausland/:Kommentar-Ein-Pyrrhussieg-Israel/650186.html?eid=650229#

  13. ACHGUTJacob Laksin: Killing Their Own
    By June 2007, an estimated 616 Palestinians had been killed in the factional battles, prompting PA president Mahmoud Abbas to lament that the threat that Palestinians posed to themselves exceeded the „danger of occupation“ by Israel. That reality, however, was of little interest to most media, which chose instead to dwell on those subjects – such as the impact of Israel’s economic blockade on Gaza’s „strawberry farmers“ – that accorded with their conception of the Jewish state as the true aggressor in the Israeli-Palestinian conflict. http://www.frontpagemag.com/Articles/Read.aspx?GUID=61CDF0F5-1D10-4E6F-8289-A0E91EF4F5D5
    See also:

  14. ACHGUTEin paar Anmerkungen zum Medienkrieg
    Was hat es eigentlich mit der berüchtigten Springer-Richtlinie auf sich, die uns „Springer-Journalisten“ angeblich jede Israel-Kritik untersagt? Und wie ist es mit der Objektivität der anderen? Lügen Bilder wirklich nie? Und in welchem deutschen Blatt findet man die (richtige) Forderung nach Regime Change in Gaza? Fragen eines lesenden Video-Bloggers – mit Antworten – in meiner Blattkritik auf Welt online.

  15. ACHGUT Der Lümmel aus der letzten Reihe   07.01.2009   09:42   +Feedback
    Ich mag die Österreicher schon deswegen, weil sie, anders als wir Piefkes, nichts wirklich ernst nehmen. Wien war schon immer eine „Versuchsstation für den Weltuntergang“ und das „Landtmann“ wichtiger als die Hofburg. Ein Volk, das Karl Kraus, Helmut Qualtinger, Thomas Bernhard und den Millirahmstrudel hevorgebracht hat, kann nicht schlecht sein. Nur von Zeit zu Zeit ein wenig deppert. Wie der extrem tüchtige Wiener Verleger Wolfgang Fellner (
    http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Fellner), der die Hamas als „eine Horde Lausbuben“ und „Möchtegern-Terroristen“ beschreibt und deren Aktivitäten als „Krampus-Treiben“, während er Israel „eine Form gezielten Völkermords“ vorwirft. 
     

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  1. ADLAnti-Semitism in Arab Media

    Al-Quds al-‚Arabi (UK)
    and Al-Ghad (Jordan), January 7, 2009
    „Israel has the Reich to Defend Itself.“ The two words in Arabic on the right and the left: „The New Nazis!“ Underneath (left to right): Israeli leaders Tzipi Livni, Ehud Olmert and Ehud Barak in Nazi regalia.

  2. ADL Nazi Imagery, Anti-Semitism Rampant In Arab Media As Gaza Crisis Unfolds
    New York, NY, January 8, 2009 … As Israel’s operation against the Hamas terrorist infrastructure in Gaza continues, expressions of anti-Semitism and offensive Holocaust imagery have „reached a fever pitch“ in the Arab press, according to the Anti-Defamation League (ADL).
    Newspapers across the Arab and Muslim world have published editorial cartoons, articles and opinion pieces laced with age-old anti-Semitic themes, including blood-libel accusations and ugly stereotypical depictions of demonic large-nosed, bearded Jews plotting to rule the world.  The articles and editorial cartoons have appeared in mainstream newspapers from Egypt and Jordan, to Syria, Saudi Arabia and the United Arab Emirates.

  3. PALAESTINA.ORG „Vertreibung – Ghetto – Völkermord: das Massaker in Gaza“
    Veranstaltung der Jüdischen Stimme für den Frieden in Pfaffenhofen
    Mit Entsetzen blickt die Weltöffentlichkeit in diesen Tagen auf Gaza. Dort leben 1.5 Millionen Palästinenser, der Großteil von Ihnen Flüchtlinge, die aus Israel bereits 1948 gewaltsam vertrieben wurden.
    Nachdem der Gaza-Streifen über Monate hinweg hermetisch von der Welt abgeschnitten war, selbst die Lebensmittel- und Arzneimittellieferungen der Vereinten Nationen nicht mehr hineingelassen wurden, hat das israelische Militär nach 8 Tagen andauernden Bombardements mit dem Sturm auf Gaza begonnen.
    Unter Leitung von Evelyn Hecht Galinski ruft die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost zu dieser Protestveranstaltung in Pfaffenhofen auf. Denn: Wer jetzt noch zuschaut, macht sich mitschuldig!
    Veranstaltungsdaten:
    10. Januar 2009; 20:00 Uhr
    Veranstaltungsort:
    Festsaal des Rathauses von Pfaffenhofen
    Eintritt: 6,- Euro
    Weitere Infos:
    Jüdische Stimme
  4. MEMRI The Current Crisis in Gaza and the Salafi-Jihadi Dilemma
    This report is provided free of charge from MEMRI’s Jihad and Terrorism Threat Monitor (JTTM). However, in the future only paid subscribers will be able to view JTTM clips and reports. To register as a JTTM subscriber visit http://memri.netstrategies.com/content/en/member_profile.htm.
    The current fighting in Gaza poses a dilemma for the adherents of the Salafi-jihadi ideology in Gaza and elsewhere. On the one hand, the Salafi-jihadis perceive Hamas as engaged in defensive jihad against the Israeli invasion of Gaza, and thus feel obligated to assist it. At the same time, they view Hamas as insufficiently devout in that it has refused to implement the shari’a law in Gaza fully and to the exclusion of any other legal system. [1]
    Debates on Islamist Internet forums reveal that the Salafi-jihadis‘ dilemma is doctrinal in nature. [2] Salafi-jihadi forum members discuss whether the Hamas regime in Gaza should be viewed as apostate, or as a devout Islamic regime that is nevertheless neglecting some aspects of Islamic law. If the latter is true, one is obligated to assist Hamas against Israel, whereas if the former is the case, one is prohibited from any association with Hamas, even during a crisis.

  5. MEMRI BLOGEXCLUSIVE MEMRI VIRAL VIDEO RELEASE FOR FREE DOWNLOAD: „HAMAS IN THEIR OWN VOICES“
    MEMRI is today releasing a new and exclusive viral video, titled „Hamas: In Their Own Voices.“ The video, a compilation of MEMRI TV clips that aired prior to the current Gaza crisis, includes statements by Hamas leaders calling for the annihilation of Israel and of all Jews, for death to America, and for the Islamic conquest of the world.

    Featured are Hamas leader Khaled Mash’al, Hamas Prime Minister Ismail Haniya, Hamas MPs Mushir Al-Masri and Fathi Hamad, Hamas MP and cleric Yunis Al-Astal, Palestinian Legislative Council acting speaker Sheikh Ahmad Bahr, and Hamas clerics Wael Al-Zarad and Muhsen Abu ‚Ita.

    Viewers will also see footage of military training for adults and kindergarten children, anti-american speeches at rallies including burning of the American flag and calls of support for „The Afghan Mujahidin“, Hamas Al-Aqsa TV children’s shows, and more.

    Add the Video to Your Social Networking Pages
    You can view and download the video here. Email it, put it on your social networking pages, and otherwise share it with others.
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  6. MEMRI BLOG Lebanese Option Group Head Accuses Hizbullah Of Following Iran’s Orders; Group Rivaling Hizbullah Launched
    Leader of the Lebanese Option Group (LOG) Ahmad Al-Assaad lashed out at Hizbullah on January 7, accusing it of following Iranian orders.
    During a rally to mark the Ashura at the Beirut International Exhibition and Leisure Center, Assaad called for Hizbullah’s disarmament, „because Lebanon can rise and become a full-fledged state if all arms become in the possession of the legal authorities.“
    He added, „Lebanon’s Shiites would not benefit from building ties with the Iranian regime,“ and „ought to be loyal to Lebanon and not any other country.“
    Assaad said that the LOG members and himself were planning to run in the spring 2009 parliamentary elections.
    „LOG will run candidates across Lebanon, and not only in the South and Baalbek regions,“
    In separate news, Arab Islamic Council secretary-general in Lebanon Sayyed Mohammad Al-Husseini announced the launch of the Arab Islamic Resistance, a group to rival Hizbullah.
    „We want to revive the values of Arabism and resistance,“ Husseini told the audience during a ceremony to launch the group in the southern port city of Tyre on Wednesday.
    Seventy fighters were sworn in during the ceremony.
    „Our resistance aims at defending and protecting the Arab world,“ Husseini said.
    Source: Daily Star, Lebanon, January 9, 2009

  7. MEMRI BLOG Libyan Opposition Moves To Prosecute Qaddafi In ICC
    The National Conference of the Libyan Opposition, an umbrella organization of the Libyan opposition to the regime, has filed a lawsuit against Libyan Leader Mu’ammar Al-Qaddafi in the International Criminal Court.
    In a communiqué, the organization said that it was seeking the best way to bring Al-Qaddafi to trial for „crimes documented in official documents and in the media.“
    Source: Al-Sharq Al-Awsat, London, January 9, 2009

  8. MEMRI BLOGHamas Rejects Egyptian-French Initiative
    The Palestinian factions in Damascus, including Hamas, have announced that they reject the Egyptian-French initiative for resolving the Gaza crisis, saying that it is not an appropriate basis for any solution acceptable to the Palestinians, and that it includes sections that endanger the resistance and the Palestinian cause.
    Source: Al-Ayyam, Palestinian Authority, January 9, 2009

  9. MEMRI BLOG Cartoon In Jordanian Paper: Venezuelan President Chavez, Turkish PM Erdogan Teach Arab Leaders

    On blackboard: „Arabness“
    Cartoonist: Nidal Hashem
    Source: Al-Ghad, Jordan, January 9, 2009

  10. MEMRI BLOG Moroccan Clerics Encouraging ‚Electronic Jihad‘
    A number of Moroccan clerics, including Sheikh Bensalem Ba Hisham and ‚Abd Al-Bari Al-Zamzami, have said that hacking Israeli websites is a positive act and considered part of jihad.
    Since the beginning of the Israeli offensive in Gaza, many Israeli websites have been hacked, some by Moroccans.
    Source: Alarabiya.net, January 9, 2009

  11. MEMRI BLOGHamas: UNSC Resolution Not Our Concern
    Hamas has declared that U.N. Security Council Resolution 1860 is not its concern, because the movement was not consulted before the resolution was passed and because it does not answer the demands of the Palestinian people.
    Source: Palestine-info.info, January 9, 2009

  12. MEMRI BLOG Report: Hizbullah May Attack Egyptian Embassies
    A Western diplomatic source in Cairo has said that there is a possibility that Hizbullah operatives will attack Egyptian embassies and diplomatic representations, and noted that security information that had been received indicated that Hizbullah had decided to confront Egypt.
    In response, an Egyptian diplomatic source said that Egypt would not stand by with arms folded in the face of any Hizbullah attempt to harm it, and that Hizbullah, headed by Hassan Nasrallah, would bear full responsibility for an escalation.
    Knowledgeable sources in Cairo reported that the Egyptian foreign minister had appealed to several countries in the region to step up security around Egypt’s embassies and diplomatic representations.
    Source: Elaph.com, January 8, 2009

  13. MEMRI BLOG Administrator of Islamist Forum: ISI Soldiers Have Infiltrated Gaza
    A January 7, 2008 message by an administrator on the Islamist forum Ma’arik Al-Salafiyya (hosted by TMIDC-MY in Malaysia) claimed that „a number of heroes and lions from among [our] brothers of the ISI“ have infiltrated Gaza.

    CLICK HERE TO VIEW THE FULL POST.

  14. MEMRI BLOG Cartoon in Qatari Daily: The Helplessness of the Arab World

    Cartoonist: Sa’d Al-Mohanadi
    Source: Al-Watan (Qatar), January 7, 2009

  15. MEMRI BLOG Egyptian Opposition: Hugo Chavez Worthy of Leading Arab World
    Representatives of the opposition parties and movements in Egypt praised Venezuelan President Hugo Chavez for his decision to expel the Israeli ambassador from his country.
    They said that he was worthy of leading the Arab world, since he was the only one who dared to confront Israel and American imperialism.
    Source: Al-Misriyoun (Egypt), January 8, 2009

  16. MEMRI BLOG Hamas: As of Tomorrow, We Cease to Recognize ‚Abbas as President
    Hamas representative in Lebanon Osama Hamdan has declared that, since there has been no change in the political position of PA President Mahmoud ‚Abbas, Hamas sees no reason to change its position regarding the duration of his term in office, and will cease to recognize him as president as of January 9, 2009.
    Source:
    www.plaestine-info.info, January 7, 2009

  17. MEMRI BLOG Hamas Accepts Some Parts of Egyptian Initiative, Rejects Others
    Responding to the Egyptian initiative for ending the Gaza crisis, a senior Hamas official told the daily Al-Hayat that the movement welcomed international supervision of the crossings, but objected to the deployment of international forces in Gaza.
    An Egyptian official stated that Egypt was opposed to the presence of international observers in its territory aimed at preventing arms smuggling, but was willing to discuss the issue of the tunnels.
    Source: Al-Hayat (London), January 8, 2009

  18. MEMRI BLOG Syrian Opposition Organization Suspends Struggle against Regime, Turns to Aid Gaza
    The Muslim Brotherhood in Syria announced on January 7, 2009 that it was suspending its struggle against the Syrian regime in order to „invest all of its efforts in the main struggle,“ namely in the campaign against the „ongoing Israeli attack on Gaza.“
    The organization expressed willingness to take part in any practical activity for the benefit of the Gazans, and called on its activists to aid them in very possible way – by praying, donating money, giving blood and participating in solidarity rallies.
    Source:
    www.thisissyra.net, January 7, 2009

  19. MEMRI BLOG Nasrallah: Debate on Lebanon’s Defense Strategy Now Moot
    In a speech on Al-Manar TV, Hizbullah Sec-Gen Hassan Nasrallah said that, after the 2006 war in Lebanon and the current campaign in Gaza, there was no more room for debate on Lebanon’s defense strategy.
    This, because both cases have proved that armed popular defense is the most effective mode of struggle against Israel.
    Source:
    www.hizbollah.tv, January 7, 2009

  20. MEMRI BLOGSyrian Foreign Minister: Hamas Not Bound by Security Council Resolutions
    Syrian Foreign Minister Walid Al-Mu’allem said in an interview for Al-Manar TV that any Security Council resolution, regardless of its nature, would not be binding for Hamas, since the latter was a political movement rather than a state.
    He added that there would be no solution to the crisis without holding a dialogue with Hamas and considering its position.
    Source: Teshreen (Syria), January 8, 2009

  21. MEMRI BLOG Saudi FM Rejects Use Of Oil As Weapon
    At a press conference in New York, Saudi Foreign Minister Prince Sa’ud al-Faisal rejected a call by Iran to use the oil weapon to pressure allies of the U.S. and of Israel because of the war in Gaza.
    He said, „Oil exporters need oil revenues and will not do so.“
    In response to a statement by an Iranian military leader who called on Arab and Muslim countries to suspend the export of oil, Prince Sa’ud said: „The use of oil, particularly at this juncture, appears as an idea that has lost its value at least for now, and the important point is that oil is not a weapon.“
    Prince Sa’ud added, „We cannot change the conflict by using oil.“ He asserted that „oil exporters need to build their countries‘ capabilities with the help of this means [i.e. oil] if they are to meet challenges against them.“
    (See „
    Iran, Bahrain Call To Use Oil As Weapon To End Gaza Fighting„)
    Source: Al-Sharq Al-Awsat, January 8, 2009

  22. MEMRI BLOG Al-Zawahiri in a New Message: „Our Islamic Wrath Must Be Transformed into a Powerful Act… Which Will Shake the Zionist-Crusader Alliance
    On January 6, 2009, Islamist forums posted a message by Al-Zawahiri regarding the current situation in Gaza, appealing to Muslims worldwide to harm the interests of Christians and Jews, which he says are being protected by the Arab regimes. Al-Zawahiri further calls on the Muslims in Sinai and Egypt to combat „the siege of Gaza“ as well as Arab regimes, particularly Egypt.

    CLICK HERE TO VIEW THE FULL POST.

  23. MEMRI BLOG Cartoon In Qatari Paper: The American Barack And The Israeli Barak

    On left: U.S. president-elect Barack Obama; on right: Israeli Defense Minister Ehud Barak
    Cartoonist: Eley Saleba
    Source: Al-Watan, Qatar, January 6, 2009


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TEIL 4 – LINKS bzw. Artikel zum NACHDENKEN, ÄRGERN UND/ODER REAGIEREN….  
 

  1. ZUM ÄRGERN -AUTOR BEAUCHTEN!!!
    The Guardian, Tuesday 6 January 2009
    This brutality will never break our will to be free  For six months we in Hamas observed the ceasefire. Israel broke it repeatedly from the startComments (…) Khalid Mish’al
    For 18 months my people in Gaza have been under siege, incarcerated inside the world’s biggest prison, sealed off from land, air and sea, caged and starved, denied even medication for our sick. After the slow death policy came the bombardment. In this most densely populated of places, nothing has been spared Israel’s warplanes, from government buildings to homes, mosques, hospitals, schools and markets. More than 540 have been killed and thousands permanently maimed. A third are women and children. Whole families have been massacred, some while they slept.
    This river of blood is being shed under lies and false pretexts. For six months we in Hamas observed the ceasefire. Israel broke it repeatedly from the start. Israel was required to open crossings to Gaza, and extend the truce to the West Bank. It proceeded to tighten its deadly siege of Gaza, repeatedly cutting electricity and water supplies. The collective punishment did not halt, but accelerated – as did the assassinations and killings. Thirty Gazans were killed by Israeli fire and hundreds of patients died as a direct effect of the siege during the so-called ceasefire. Israel enjoyed a period of calm. Our people did not.

  2. derstandard.at Moshe Zimmermann: Israel Geburtshelfer der Hamas Historiker: Systematische Schwächung der gemäßigten palästinensischen Kräfte seit Oslo
    Jerusalem/Berlin – Die islamisch-fundamentalistische Hamas, die nicht davor zurückschrecke, die eigene palästinensische Bevölkerung im Gazastreifen als „Märtyrer“ zu opfern, wäre nach Auffassung des israelischen Historikers Moshe Zimmermann nie an die Macht gekommen, wenn Israel sie nicht gegen die PLO (Palästinensische Befreiungsorganisation) ausgespielt hätte. Die israelische Politik habe entscheidend zur Diskreditierung der PLO-Führung in der palästinensischen Bevölkerung beigetragen, schrieb der Professor an der Hebräischen Universität Jerusalem in einem Beitrag für den Berliner „Tagesspiegel“ (Freitag).
    Zimmermann fordert eine „Ursachenforschung, die weiter zurückgeht als bis zu den Kassam-Raketen im Süden Israels oder zum Rückzug aus Gaza“ (2005) und verweist auf die Beiträge der israelischen Politik zum schrittweisen Scheitern des Oslo-Friedensprozesses seit 1995: „Nach der Ermordung von Ministerpräsident Yitzhak Rabin waren nicht nur die Extremisten unter den Palästinensern, sondern auch die israelischen Regierungen eher darum bemüht, diesen Prozess aufzuhalten, ja, zum Erliegen zu bringen, als ihn voranzutreiben.“ 


    1. tagesspiegel.de – Logik der Vergeltung  Israels Rechte war Geburtshelfer der Hamas. Doch wer über die Ursachen des Konflikts spricht, gilt schnell als Verräter. Von Moshe Zimmermann
       Logisch: Im zweigeteilten Palästina – Westbank und Gazastreifen – gibt es zwei verschiedene Verhaltensweisen gegenüber Israel. Von dem Teil Palästinas aus, das weiterhin von Israel besetzt wird und in dem sich jüdische Siedlungen befinden, werden Raketen auf das israelische Kernland abgefeuert. Im anderen Teil des palästinensischen Autonomiegebiets – ohne Besatzungsmacht und ohne jüdische Siedler – bemüht man sich um Verhandlungen mit der israelischen Regierung.

  3. presseportal.de„Gaza ist ein großes Gefängnis„: Publizist Bahman Nirumand hält im ZDF-„Forum am Freitag“ auch Hamas-Anschläge in Deutschland für möglich
        Mainz (ots) – „Der Gazastreifen hat sich seit zwei Jahren in ein großes Gefängnis verwandelt“, sagt der iranischstämmige Publizist und Autor Bahman Nirumand im ZDF-„Forum am Freitag“ vom 9. Januar 2009. „Die Menschen müssen auf alles verzichten – Strom, Wasser, Gas, Nahrungsmittel, medizinische Versorgung, dann ist klar, dass sie sich zur Wehr setzen“, so Nirumand im Gespräch mit Moderator Kamran Safiarian.

  4. STANDARDWillkommen im Wahrheitsministerium Jerusalem – Wie Israels „Spin-Doktoren“ unter Ausblendung historischer Zusammenhänge Realität konstruieren – Von John Bunzl
    Willkommen im Wahrheitsministerium Jerusalem
    Wie Israels „Spin-Doktoren“ unter Ausblendung historischer Zusammenhänge Realität konstruieren: Versuch einer Gegendarstellung in Erwiderung auf Botschafter Ashbel („Die ‚Humanität‘ der Hamas“, 9. 1.).

  5. jungewelt.de»Rundschau hat Antikriegsproteste kleingeschrieben«
    Teilnehmerzahlen von Friedensdemo runtergerechnet. Deutsche Medien an der Seite Israels. Gespräch mit Hans Christoph Stoodt
    Interview: Gitta Düperthal
    Hans Christoph Stoodt ist Pfarrer in Frankfurt am Main und Sprecher der Anti-Nazi-Koordination
    Sie beteiligen sich an den Protesten gegen den Krieg in Gaza. Was denken Sie über die Berichterstattung der deutschen Medien zu Israels Militäroperation?
    Ich finde, daß die Berichterstattung in der Tagesschau geprägt ist von einer zweifelhaften Ausgewogenheit. Es wird ständig behauptet: Israel lasse täglich Lastwagen mit Medikamenten und Nahrungsmitteln für die Bevölkerung in den Gazastreifen hinein. Der Krieg richte sich nicht gegen die Menschen, sondern gegen die Hamas. Im Gegensatz dazu ist in einem Bericht auf BBC deutlich zu erkennen: In die Krankenhäuser wurden bislang nur zwei Kämpfer der Hamas eingeliefert, Hunderte von Verletzten sind Frauen, Kinder und Unbewaffnete – von denen einige sterben, weil sie keine Medikamente erhalten. Hierzulande wird in den ­Medien Tag für Tag einseitig berichtet.

  6. washingtonpost.com An Unnecessary War By Jimmy Carter
    After visiting Sderot last April and seeing the serious psychological damage caused by the rockets that had fallen in that area, my wife, Rosalynn, and I declared their launching from Gaza to be inexcusable and an act of terrorism. Although casualties were rare (three deaths in seven years), the town was traumatized by the unpredictable explosions. About 3,000 residents had moved to other communities, and the streets, playgrounds and shopping centers were almost empty. Mayor Eli Moyal assembled a group of citizens in his office to meet us and complained that the government of Israel was not stopping the rockets, either through diplomacy or military action.
    –  
     
     
      

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TEIL 5 –  Liste der nachfolgenden eMails, Artikel (& Attachments)... 
ACHTUNG: IN DIESEM ABSCHNITT KOMMEN UNSERE LESER ZU WORT. DIE HIER VERÖFFENTLICHTEN BRIEFE REPRÄSENTIEREN NICHT UNBEDINGT DIE MEINUNGEN DER REDAKTION, ODER DER RESTLICHEN MITGLIEDER DER HONESTLY-CONCERNED MAILINGLISTE…

 

  1. Argumentierungshilfe gegen unberechtigte Vorwürfe gegen Israel
    From: Becker ]
    Sent: Thursday, January 08, 2009 11:49 AM
    To: Sacha Stawski
    Subject:

    Anlässlich der israelischen Gasaoperation und der vielen einseitigen Artikel und Nachrichten, die in den deutschen Medien auftauchen, hier eine Argumentierungshilfe gegen unberechtigte Vorwürfe gegen Israel (Für zahlreiche Beispiele und Quellen bitte einfach auf der HC Seite nachlesen oder uns anfrangen.):
     
    1) Die fast wichtigste Regel bei der einer Auseinandersetzung mit „Israelkritikern“ ist deren Alternativvorschläge für israelisches Vorgehen zu erfragen.
    Wie Henryk Broder einmal sehr gut auf den Punkt gebracht hat, gibt es leider viele Menschen, für die Israel – egal was es macht – es nie richtig machen kann. Darum ist es oft sehr nützlich nicht gleich Israel zu verteidigen und zu sagen, so und so muss Israel machen, sondern den Kritiker zu fragen: Okay, was würdest du denn machen um den Raketenbeschuß zu stoppen? Blumen schicken? Israel einfach weiter beschiessen lassen, bis es nervlich zermürbt immer mehr Städte aufgibt? Sich mit der Hamas an einen Tisch zu setzen, um mit dem Tisch zu reden, während die Hamas erläutert wie es Tel Aviv erobern wird? Was ist euer Vorschlag?
     
    2) Oft wird die Antwort auf 1) sein „Ich bin kein Experte, ich kenn mich da nicht so aus, aber so wie Israel es macht, darf man es auf gar keinen Fall machen.“
    Und hier muss man dann doch in die Argumentation einsteigen:
     
    a) Warum reagiert Israel denn so „übertrieben“, so „unverhätlnismäßig“ auf den Beschuß von „primitiven“ Raketen, die nur ab und zu mal jemanden umbringen und ansonsten nur ein bisschen Angst machen? Und überhaupt Israel hat Panzer, Flugzeuge und Hightechwaffen, während die Palästinenser nur mit primitiven Waffen kämpfen. Das ist nicht fair.
     
    Hierzu kann man sagen: Was ist denn verhältnismäßig in diesem Fall? Soll man immer wenn die Palästinenser eine Rakete schicken, genau auch so eine Rakete zurückschicken (und genauso wie die Palästinenser diese auf Stadtzentren abschiessen)? Ist das die „verhältnismäßige“ Art zu reagieren? Vielleicht sollten in Deutschland, wenn es Auschreitungen auf Demonstrationen gibt, die Polizisten ihre Schutzanzüge ablegen, ihre Wasserwerfen und das Tränengas wegstecken und anfangen mit Steinen und Flaschen gegen die Demonstranten zu kämpfen, um nicht „unverhältnismäßig“ und „übertrieben“ zu regieren? Geht so ein verantwortungsvoller Staat zum Schutz seiner Bürger vor? Nein!
    Gerade wenn es nicht um irgendeine Aktion auf der Welt geht, sondern um das tatsächliche Überleben eines Staates und seiner Bürger, sollte der Staat die modernsten und besten Waffen einsetzten um sich so schnell und effektiv wie möglich zu wehren. Und was auch oft vergessen wird: Um so moderner die Waffen, um so zielgenauer und somit um so zivilistenschonender.
     
    b) Aber man sieht doch allein an der Zahl der Toten, dass Israel es „übertreibt“. Es gibt „nur“ ein paar Tote Israelis und hunderte Tote Palästinenser. Das ist der Beweis, dass Israel „überreagiert“.
     
    Ersteinmal sollte man darauf hinweisen, dass es keine glaubwürdigen Opferzahlen der palästinensischen Seite gibt. Im Gasastreifen regiert die Hamas und diese kontrolliert die Berichte aus dem Gasastreifen (auch die der UNO), sodass die Zahlden in keinster Weise überprüft werden können, wobei die Vergangenheit es immer und immer wieder gezeigt hat, dass palästinensische Organisationen wie die Hamas palästinensische Opferzahlen frei erfinden, übertreiben, Bilder stellen oder Opfer von Unfällen als Opfer von israelischen Beschuss ausgeben.
     
    Die Zahl der Toten sagt an sich nichts darüber aus, wer angreift und wer sich verteidigt, wer der Angreifer ist und wer der Verteidiger. Sollte Israel sich dafür schähmen, dass es sehr verantwortlich ist und es in vielen Fällen schafft Tote auf seiner Seite zu vermeiden, es aber durch moderne Waffen und Geheimdienstaufklärung sehr viele feindliche Kämpfer trifft? Wenn in Mumbai die 10 Terroristen von aufmerksamen Polizisten bei Ihrer Landung getötet hätten, während nur ein Polizist verletzt worden wäre, hat dann die indische Polizei „überreagiert“? Sollte Israel immer wenn es erfolgreich ein paar Hamaskämpfer tötet, gleich danach einige israelische Soldaten oder israelische Zivilisten opfern, um so die Totenzahlen „in der Wage zu halten“? Nein!
    Jedes Land das einen Krieg gegen seine Feinde führt wird versuchen, seine Verluste so gering wie möglich und die Verluste der feindlichen Kämpfer so hoch wie möglich zu halten. Wenn Israel dabei sehr erfolgreich ist, muss es sich dafür nicht schähmen.
     
    c) Aber Israel trifft ja nicht nur Hamaskämpfer, sondern auch sehr viele Zivilisten, Frauen, Kinder, alte Menschen. Israel schiesst absichtlich auf Ziele, von denen es weiss, dass sich Zivilisten dort aufhalten. Das beweist, dass Israel unmoralisch ist und Kriegsverbrechen begeht.
     
    Hierzu muß man einiges klarstellen:
     
    Erstens ist es die Hamas die absichtlich palästinensische Zivilisten in die Schusslinie bringt, wenn sich die Hamas Israel aus zivilen Einrichtungen beschiesst. Dabei hat die Hamas das gleiche Kalkül wie die Hisb’Allah im zweiten Libanonkrieg: Wir verstecken uns unter den Zivilisten und schießen aus zivilistischen (auch UNO) Einrichtungen. Wenn Israel das Feuer nicht erwidert, da sie höhere moralische Werte als wir haben und nicht auf unschuldige schießen, gewinnen wir, denn wir töten israelische Soldaten und Zivilisten. Wenn Israel das Feuer erwidert und auf uns und die Zivilisten schießt, um so besser, dann können wir Israel als Zivilistenmörder beschuldigen und bekommen wunderbare Propagandabilder, die internationalen Druck auf Israel auslösen werden und es diplomatisch bezwingen werden. So oder so, wir gewinnen.
    Gerade in den letzten Tagen kommen furchtbare Berichte von den Soldaten, die in Gasa kämpfen: Die Hamas hat nicht nur Waffenlager und Feuerstellung unter Zivilisten, es zwingt diese auch mit Waffengewalt, umkämpfte Gebiete und Häuser nicht zu verlassen, damit die zivilen palästinensischen Opfer so hoch wie möglich seien. Hamas selbst beschießt ohne zu zögern Häuser in denen sich palästinenische Zivilisten und israelische Soldaten befinden. Hamas benutzt Krankenwagen als „sichere und schnelle“ Taxis, denn sie rechnen damit, dass Israel es sich nicht erlauben kann auf diese zu schießen oder wenn doch, dies wieder für Propaganda zu benutzten und davon zu sprechen, dass Israel „sogar auf Krankenwagen“ schießt. Soldaten berichten, dass Hamaskämpfer sich kleine Kinder von der Straße schnappen und diese wortwörtlich als menschliche Schutzschilde benutzen, wenn sie diese im Kampf vor sich halten oder mir ihnen rumrennen, da sie wissen, dass israelische Soldaten nicht auf Zivilisten schiessen darf.
    Man darf auch nicht vergessen, dass es sehr viele Fälle gibt, wo Israel Waffen, Munitions und Raketenlager der Hamas trifft und diese in großen sekundären Explosionen hochgehen. Wer hat Schuld, wenn Zivilisten, die eventuell von diesen sekundären Explosionen getroffen, verletzt oder getötet werden? Die Hamas, die Waffenlager in zivilen Gebieten anlegt, oder Israel, dass die Waffenlager angreift?
    Und ganz wichtig: Der Beschuß von zivilen Einrichtungen, wie private Häuser, Krankenhäuser, Schulen, etc., von denen aus geschossen wird oder die direkte Kriegshandlungen unterstützen, sind nach den Genfer Konventionen legitime Ziele und bei deren Beschuß kein(!) Kriegsverbrechen.
    Es wird auch immer wieder darauf mit Schrecken darauf hinwegwiesen dass 30% der Getöteten doch Zivilisten seien. In Wahrheit sind 30% zivile Opfer in einem Guerilliakrieg in dicht besiedelten Gebieten relativ sehr wenig und deuten gerade auf das verantwortungsvolle Vorgehen und Zielgenauigkeit der Armee hin und nicht umgekehrt. Selbst in „klassischen Kriegen“ wie dem zweiten Weltkrieg betrug die Zivilistenquote der Getöteten mindestens 50% und in Guerilliakriegen wie z.B. in Vietnam liegt diese Quote um die 90%.
     
    d) Aber Israel läßt doch die palästinensischen Zivilisten aushungern im abgeriegelten Gasastreifen, im „größten Gefängnis der Welt“, im „dichtbesiedelsten Gebiet der Erde“.
     
    Zu allererst sollte man hier den Kritiker fragen: Warum wirfst du das Israel vor und nicht Ägypten? Hat Ägypten nicht auch eine Grenze zum Gasastreifen? Warum wirst du nicht „Ägyptenkritiker“, und wirst Ägypten vor, den Gasastreifen abzuriegeln?
     
    Jeder der behauptet, dass Israel keine humanitäre Hilfe zu den Palästinensern läßt, dass diese unter einer „humanitäten Katastrope“ leider, kennt entweder die Fakten nicht oder will diese nicht wahrhaben. Israel läßt jeden Tag zwischen 80-100 LKWs mit Hilfslieferungen in den Gasastreifen. Wie diese an die Zivilbevölkerung verteilt werden, ist eine andere Frage. In den letzten Tage kamen israelische Berichte aus dem Gasastreifen, dass die Hamas diese Hilfslieferungen mit Waffengewalt kidnappt und den Zivilisten die Versorgung vorenthält. Hier muss aber auch gesagt werden, dass die Bewohner von Gasa sich vor dem Krieg Vorräte angelegt habe und Israel mometan noch berichtet, dass es keine echte humanitäte Krise gibt, so schwer die Situation im Gasastreifen momentan auch ist.
    Gasa ist auch kein „Gefängnis“, nur läßt Israel und Ägypten nicht jeden einreisen. Ansonsten müßte auch Israel ja ein noch größeres Gefängnis sein, da Libanon, Syrien, Jordanien und Ägypten nicht jeden Israeli einrasen lassen. Israel nimmt auch immer wieder palästinensische Patienten aus Gasa zur Behandlung auf.
    Es ist auch eine einfach faktische Lüge, dass Gasa das „dichtbesiedelsten Gebiet der Erde“ sei. Dass kann jeder selbst mal in der Statistik der Bevölkerungsdichte auf Wikipedia nachkucken um zu sehen, dass dieser Superlativ nicht zutrifft (der dazu dient das palästinensische Leid künstlich zu erhöhen und deren Situation und Gewaltätigkeit zu verteidigen).
     
    e) Israel ist der eigentlich Aggressor hier und will den Krieg, ist nicht yu einem Waffenstillstand bereit, während die Hamas doch nur verlangt die Grenzen zu öffnen und dann wäre sie für einen Waffenstillstand bereit.
     
    In Deutschland sieht man leider nur, was gerade passiert. Au weia, es gibt Krieg, Tote, Verletzte. Am besten sofort Waffenstillstand und dann darüber sprechen. Aber für Israel ist die Geschichte damit nicht vorbei. Israel hat etlich „Waffenstillstände“ mit der Hamas mit guten Willen eingehalten, die darauf hinauslaufen, dass Hamas in dieser Zeit Waffen, Geld, und Ausbildung aus dem Iran bekommt und dann immer wieder und wieder auf israelische Städte schießt. Es ist keine(!) Lösung noch einen wertlosen Waffenstillstand mit der Hamas zu beschließen, deren Ziel die Vernichtung Israels ist. Ja, Hamas will die Grenzen offen haben, was vor allem heißt: Für Waffen, Munition und alles was deren Kriegsmaschine gegen Israel braucht. In Wirklichkeit verlängert man das Leider auf beiden Seiten nur, wenn man immer wieder auf einen neuen „Waffenstillstandsversuch“ mit der Hamas drängt. Solange diese nicht geschlagen ist, wird sich nichts ändern.
     
    Es gibt natürlich noch viele andere Argumentationen und Diskussionen, aber soweit bis hier. Schreibt uns, wenn ihr Hilfe bei bestimmten Vorwürfen oder Argumenten braucht! 

  2. From: M. Stiel
    Sent: Saturday, January 10, 2009 1:10 AM
    Subject: Fwd:
    „Heil Hitler“ in Mannheim am 9. Januar 2009

     
    S
    IEHE DAZU AUCH http://www.honestly-concerned.org/Temp/artikel-swr.pdf

    E-Mail an SWR.de – Nachrichten vom 10.01.2009 um 00:05 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    da haben Sie einen tollen Artikel abgeschossen –  unter

    http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=4378594/1izk6rz/index.html kommen alle Peacemaker so richtig auf ihre Kosten.

    Wir hatten auch das Vergnügen, der überaus friedlichen Demo beizuwohnen, nahezu vorbildlich – wie sie von Ihnen dargestellt wird. Der deutsche Gutmensch wird es Ihnen danken.

    Sicherlich war das nur ein dummer Traum von einem gröhlenden, drohenden pro-palästinensischen  Großmob („Heil Hitler“, „Tod den Juden“, „Juden raus“) und erst die minutenlangen ohrenbetäubenden Sprechchorsequenzen. Vorbildlich friendlich. Man ist schliesslich in Deutschland und nicht in Gaza…

    Na und da wollen wir natürlich auch nicht kleinlich sein. Die Beschimpfungen einer Horde Jugendlicher mit Migrationshintergrund gegen einen älteren jüdischen Mann in der Seitenstrasse, den wir natürlich – paranoid wie wir ja sind – nur zum Spass beschützten (unter anderem fiel hier der offenbar kumpelhaft gemeinte Ausdruck „f… dich, Jude“) und das Polizeiaufgebot – just for fun in der klirrenden Kälte stehend – das die jüdische Synagoge schützte, in die sich die ach so „bösartig-provozierenden“ pro-Israel-Demonstranten in Sicherheit brachten, sind natürlich Zeugnis einer sehr friendlichen, mit Toleranz für den Andersdenkenden behafteten islamischen Nächstenliebe.

    By the way – die Handvoll „pro-Israel-Anhänger, die am Rand der Palästinenserdemo auftauchten“ waren ein paar Christen (von denen ja bekannt ist, dass sie stets mit Sprengstoffgürteln bewaffnet sind), die ihren kulturellen Horizont erweitern wollten. So war es aufgrund ihrer provokant-harmlosen Erscheinung nur zu erwarten, dass sich das palästinensische Friedensevent gestört fühlte und die etwa 1000 in der Minderheit befindlichen zartbesaiteten zumeist arabischen jungen Männer in schreckliche Nervosität versetzt wurden.

    Last not least durften wir Zeuge der friendlichen Gesinnung der zu ihren Fahrzeugen zurückkehrenden pro-palästinensischen Demonstranten in den Seitenstrassen werden, die sicherlich nur dahin scherzten, indem sie sich händereibend und grinsend über „die blöden Deutschen“, die „hier sowieso bald den Jihad und wie die Synagoge brennt erleben werden“ lustig machten.

    Brauchen Sie noch eine Übersetzung? Ach so.

    Dies schreiben wir nur, da Ihren Mitarbeitern in der rosa Friedseligkeitswolke diese kleinen unbedeutenden Details offenbar entfallen sind.

    Aber das passiert jedem einmal, gell.

    Und vielleicht waren sie ja auf einer anderen Demo?

    Guten Schlaf auch weiterhin.


    M. Stiel

    P.S. Drei Menschen wurden Zeugen der oben erwähnten Vorfälle, denen ein eigenes Kapitel im Strafgesetzbuch gewidmet ist.
     
  3. Not only in Gaza JEWISH CHILDREN KILLED BY HAMAS
    From: News4U . USA
    Sent: Wednesday, January 07, 2009 5:34 PM
  4. Eilmeldung: Kundgebung der Jungen Union Mannheim „Pro Israel“ am morgigen Freitag 09.01.2009 um 14.30 Uhr auf dem Rabbiner-Grünewald-Platz
    Von: nikolas.l]
    Gesendet: Donnerstag, 8. Januar 2009 12:45

    SIEHE http://www.honestly-concerned.org/Temp/JungeUnion-mobilisert-fuer-ProIsrael-Kundgebung.doc
    SIEHE http://www.honestly-concerned.org/Temp/Pro-Israel.pdf

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    liebe Freunde,

     

    mit Entsetzen haben wir gestern die Nachricht empfangen, dass die Palästinensische Gemeinde Mannheim zu einer Solidaritätskundgebung am kommenden Freitag aufgerufen hat. Wir als Junge Union Mannheim fühlen uns dem Israelischen Volk und deren Ansinnen tief verbunden.

    Daher glauben wir auch an die Rechtfertigung der militärischen Aktion Israels gegen die Hamas als einen reinen Selbstverteidigungsakt zum Schutze des israelischen Volkes. Wir befürchten, dass es bei dieser Demonstration am kommenden Freitag zum Versuch der Tatsachenverdrehung über diese Militäraktion und die Existenz des Staates Israel kommen könnte.

    Wir als Junge Union Mannheim unterstützt durch die Jüdische Gemeinde Mannheim, die Deutsch Israelische Gesellschaft und

    die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit werden sehr gerne eine Gegendemonstration unter dem Motto „Pro Israel – Stoppt die Hamas“

    am kommenden Freitag, den 09.01.2009 um ca. 14.30 Uhr auf dem Rabbiner-Grünewald-Platz

    (Vorplatz der Jüdischen Gemeinde Mannheim, F 3, 68159 Mannheim) organisieren.

    Gerne lade ich euch ein, gemeinsam mit uns in unserem gemeinsamen Interesse an einem Friedensprozess im Nahen-Osten diese Kundgebung durchzuführen.

    Angeschlossen lasse ich euch zu eurer Information noch einen Flyer zukommen.

     

    Ich bitte Sie, möglichst zahlreich an dieser Kundgebung teilzunehmen, da wir bei diesem Thema und diesem öffentlichen Auftritt Stärke zeigen müssen.

    Also kommen Sie morgen bitte um 14.30 Uhr zahlreich zur Jüdischen Gemeinde Mannheim in F 3.

    Bei Rückfragen stehe ich euch jeder Zeit unter den unten angegebenen Kontaktdaten zur Verfügung.

     

    Viele Grüße

     

    Euer Nikolas

     

    Kreisvorsitzender

    Junge Union Mannheim

     

    Stellvertretender Kreisvorsitzender

    CDU Mannheim

     

    Stadtbüro

    Kleinfeldstraße 30

    68165 Mannheim

    Privat

    F 3, 4

    68159 Mannheim

    Telefon:  0621 / 82 0 55 82

    Telefax:  0621 / 82 0 55 81

    Mobil:    0178 / 45 73 166

    Email: nikolas.loebel@web.de

    Homepage:www.ju-mannheim.de

    Homepage:www.nikolas-loebel.de

     

  5. From: Roger Bückert
    Sent: Thursday, January 08, 2009 9:53 AM
    Subject:

    Roger Bückert
    Schlagmühlstr. 13 a
    D-57234 Wilnsdorf

    Sie präsentiert sich als die „die einzige überregionale katholische Tageszeitung im deutschsprachigen Raum“, und als solche erweist „die Tagespost“ ihrem ideologischen Überbauverein „alle Ehre“, indem sie Blödheiten aller Art von sich gibt.

    „Militante Palästinenser feuern meistens selbstgebaute Kassam-Raketen auf Israel ab. Die ungelenkten Flugkörper haben eine maximale Reichweite von zehn Kilometern und sind nur äußerst selten tödlich.“


    Wann wird sich der Chef des Ladens selber in den Ring werfen und in den Wettstreit um den dümmsten Nahostkommentar einmischen?

  6. römischer Katholizismus holt wieder den KZ-Vergleich aus der Mottenkiste
    From: Roger B]
    Sent: Thursday, January 08, 2009 12:00 AM

    Pro-Israel-Initiative „neveragain“
    Roger Bückert
    D-57234 Wilnsdorf

    Der Menschenrechtsbeauftragte des Vatikan, Kurienkardinal Renato Martino, verglich den Gazastreifen mit einem Konzentrationslager. Die Lage in dem Palästinensergebiet ähnele zusehends einem großen KZ, sagte Martino in einem Interview für „Il Sussidiario“.

    Es gibt wieder einmal zwei Möglichkeiten, entweder dieser stellvertretende „Stellvertreter“ weiss nicht, was er sagt, und dann sollte er über die Dinge reden, von denen er etwas verstehen sollte, z.B. vom Vatikan selber bzw. dem frommen Verein, dem der Kardinal anghört, und hier sollte er den Schneid haben für angemessene und mutige Vergleiche, oder aber, der „Mann Gottes“ weiß genau, was er sagt, und er ist ein Überzeugungstäter. Dann sollte er gewahr sein, dass seine deutschen Amtskollegen nach ihren Ghettovergleichen auch sehr zurückrudern mussten. Das wird er auch müssen, sonst wird man auch ihn -nicht zu unrecht- mit Antisemitismusvorwürfen konfrontieren.

  7. Lets Play Pretend
    Von: smkrikowski]
    Gesendet: Donnerstag, 8. Januar 2009 00:06
    An: Undisclosed-Recipient:;

    Freunde Israels,
    von unserem Freund und Journalisten (Yedioth Achronot) Gad Lior aus Jerusalem erhalte ich etliche Dokumente und Videos zum Krieg , die ich gerne weiterleite, damit der Hass-und Lügen-Propaganda der HAMAS-Islamisten und unserer deutschen Sympathisanten den Steinbachs, Lüders, Perthes und Kühntopps ein wenig entgegengesteuert wird.
    http://www.youtube.com/watch?v=I5eKXOBf5_w
    Beste Grüße
    Stefan K

  8. Berichte von israelischen Soldaten aus Gasa
    From: Becker]
    Sent: Thursday, January 08, 2009 4:51 PM
    To: Sacha Stawski

    Im israelischen Fernsehen wurde gerade wieder ein paar neue Berichte von Soldaten die in Gasa kaempfen erwaehnt. U.a. wurde eine Karte der Hamas gezeigt, die ein Wohngebiet darstellt, wobei mit verschiedenfarbigen Punkten und Linien angezeigt werden, wo Minen, Sprengfallen, Scharfschuetzen und Kampfbezirke liegen. In vielen Faellen befinden sich grossen Sprengsaetze in Haeusern, die, wenn sie explodieren, das ganze Haus einstuerzen lassen [D.h. das zerstoerte Haeuser in Gasa im Fernsehen nicht unbedingt auf Israels Konto gehen]. 
    U.a. wurde von folgender hinterhaeltiger Sprengfalle berichtet:
    Eine menschenaehnliche Puppe befindet sich auf einem sehr duennen Boden in einem Haus. Die Puppe explodiert wenn man sie beruehrt und durch die Explosion fallen alle Soldaten in dem Raum durch den Boden in einen Tunnel aus dem sie dann entfuehrt worden waeren.
  9. Ihre Meldung – mal wieder
    From: Dr. Elvira U. G
    Sent: Wednesday, January 07, 2009 5:48 PM
    To: othmerding.heinz-rudolf@dpa.com
    Subject: RE: Ihre Meldung – mal wieder

    Sehr geehrter Herr Dr. Othmerding, 

    ich bedanke mich für Ihre Antwort, bleibe jedoch leider bei meinem Monitum, denn Sie gehen in der von mir kritisierten  Nachricht auf die einseitige Aufkündigung des Waffenstillstands durch die Hamas nicht ein, die seit Jahren die israelische Zivilbevölkerung terrorisiert, wiewohl sich Israel aus dem Gaza-Streifen zurückgezogen hatte, dort die Siedlungen aufgab und auf Frieden hoffte.

    Auch scheinen Sie außer Acht zu lassen, dass es die islamistische Hamas ist, die im Gazastreifen Internetcafes schloß, die Scharia und Alkoholverbot durchsetzte, Frauenrechte beschnitt und der eigenen Bevölkerung, die sie zunächst – wie einst die Nationalsozialisten hierzulande – durch soziale Wohltaten geködert und dann jeder Freiheit und Freude beraubte. Nun raubt sie ihnen, wie nunmehr allseits bekannt,  durch unbedachte Aktionen auch noch ihr Leben, indem sie Waffenlager in Wohnhäusern, Hospitälern und sogar Moscheen anlegt. Das müsste auch Ihnen bekannt sein. Über die vielen israelischen Opfer der Raketen- und Granatenangriffe verlieren Sie in dieser Meldung kein Wort. Sie sind aber eine deutsche renommierte Presseagentur, daher haben Sie eine besondere Verantwortung der Öffentlichkeit gegenüber! (Noblesse oblige, sorry!…)

    Sollte Ihnen das entgangen sein, dann möchte ich nochmals daran erinnern, das die im Gazastreifen herrschende Hamas eine terroristische, fanatische, islamistische Organisation ist, die, da vom Iran gesteuert,  die Vernichtung des Staates Israel betreibt, judenfeindlich ist und ihre eigene Bevölkerung  als Geisel hält. Auch gleicht sie in ihrem Fanatismus und ihrer Rücksichtslosigkeit den afghanischen Taliban, die wir gerade mit unseren Soldaten zu bekämpfen versuchen – oder wollen sie die Israelis, die um das eigene Überleben kämpfen müssen,  etwa schlechter beurteilen als die eigene Armee und die internationalen Streitkräfte, die islamistische Terroristen in einem fernen Land bekämpfen?  Das wäre nun wirklich nicht redlich!

    Ich fordere von einer seriösen deutschen Presseagentur nur eine faire und ausgewogene Information, sonst kann ich mich als mündige und informierte Bürgerin auf die dpa nicht verlassen, was für mich, als stellvertretende Vorsitzende der deutschen Sektion der internationalen Wissenschaftlervereinigung  Scholars for Peace in the Middle East, der 21.000 Wissenschaftler weltweit angehören, sehr gravierend wäre. Übrigen sind wir keine „Israel-Lobby“, wie Sie vermuten könnten, sondern eine Organisation, die sich um einen für alle Beteiligten gerechten Frieden im Nahen Osten bemüht.

    Ich will Sie zum Schluß nur noch daran erinnern, dass die Hamas der Hälfte der Palästinenser selbst nicht akzeptabel scheint, und schon gar nicht den arabischen Nachbarstaaten.

    Ich wiederhole also meine Hoffnung, dass Sie diese Informationen in Zukunft mitverwenden werden, um Ihrer journalistischen Verantwortung, nicht nur der deutschen Geschichte gegenüber, gerecht werden.

    Ich verbleibe daher

    mit freundlichen Grüßen und in diesem Sinne guten Wünschen für 2009

    Dr. Elvira G

    1. From: othmerding.heinz-rudolf@dpa.com [mailto:othmerding.heinz-rudolf@dpa.com]
      Sent: Wednesday, January 07, 2009 11:06 AM
      To: e.u.g
      Cc: pyhrr.ulrike@dpa.com
      Subject: WG: Ihre Meldung – mal wieder
      Importance: High

       Sehr geehrte Frau Dr. G,

      nach Rückkehr aus dem Urlaub fand ich Ihre Mail auf meinem Schreibtisch, bitte sehen Sie mir nach, dass ich daher erst heute reagiere.

       

      Trotz der Verspätung weise ich Ihre Unterstellung, unsere Nachrichtengebung schüre „einseitigen Hass gegen Israel“ auch heute noch schärfstens zurück. Es gibt keine solche oder eine sonstwie geartete „Informationspolitik“ bei der dpa, sondern lediglich eine Nachrichtengebung nach Nachrichten- und Aktualitätswert. Die von Ihnen zitierte Nachrichtenzeile entspricht diesen Kriterien in vollem Umfang, ich kann meine Kollegen nur ermuntern, sie bei gleicher Nachrichtenlage wieder exakt so zu formulieren.

       

      Mit freundlichen Grüßen, 

      H.-R. Othmerding

      Dr. Heinz-Rudolf Othmerding
      Chef Ausland/Mitglied der Chefredaktion
      dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH
      Reinhardtstr. 23
      D-10117 Berlin
      Tel.: +49 (30) 2852-1162/3
      mob.: +49 (170) 7827-170
      e-mail: othmerding@dpa.com

       

    2. Von: Dr. Elvira U. G
      Gesendet: Samstag, 27. Dezember 2008 18:07
      An: Mailbox.Presse
      Betreff: Ihre Meldung – mal wieder
      Wichtigkeit: Hoch
       

      Ausland

      27.12.2008 |

      200 Tote im Gazastreifen nach israelischem Angriff
      „Gaza/Tel Aviv (dpa) – Die Eskalation der Gewalt im Nahen Osten hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Bei israelischen Luftangriffen auf Einrichtungen der radikal-islamischen Hamas im Gazastreifen kamen mindestens 200 Menschen ums Leben, darunter auch Frauen und Kinder.“

      Zunächst Ihre Headline und die einführenden Sätze. Erst später gehen Sie auf die Gründe dafür ein – die permanenten Raketen- und Granatenangriffe auf Israel. Diese Informationspolitik Ihrer Agentur ist leider eine journalistische Unart, die öffentliche Meinung zu manipulieren und einseitigen Hass gegen Israel zu schüren. Vielleicht überlegen Sie sich, wie man solche Informationen in Zukunft ausgewogener und redlicher präsentiert. Das wäre sehr wünschenswert.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. Elvira G 

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