AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

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  1. RIA NOVOSTI  – Saudis bieten Russen milliardenschwere Waffenverträge für Verzicht auf Raketen-Deal mit Iran – „Wedomosti“
    MOSKAU, 01. Oktober (RIA Novosti). Saudi-Arabien will in Russland eine große Waffenpartie kaufen, wenn dieses auf die Lieferung der Abfangraketen S-300 an Iran verzichtet, berichtet die Zeitung „Wedomosti“ am Donnerstag.
    Wie den Verhandlungen nahe stehende Diplomaten der „Financial Times“ mitteilten, beträgt der Wert des saudischen Auftrags zwei Milliarden Dollar. Daraus könnten sogar sieben Milliarden Dollar werden, falls die neuesten S-400-Systeme hinzukommen. Der Liefervertrag über die S-300-Raketen mit Iran übersteige nicht eine Milliarde Dollar.
    Eine Quelle aus dem russischen Verteidigungsministeriums bestätigte, dass die Verhandlungen über die Lieferungen an Saudi-Arabien seit 2005 laufen (zu den Waffen gehören T-90S-Panzer, BMP-3-Schützenpanzer, Mi-35- und Mi-17-Hubschrauber, die Fla-Raketensysteme Panzir, Buk M-2E und S-400). Es bestehe die Wahrscheinlichkeit, dass bis Jahresende die ersten Verträge, vor allem über Hubschrauber, unter Dach und Fach kommen.
    Ein Sprecher des staatlichen Waffenexporteurs Rosoboronexport wollte die Verhandlungen mit Saudi-Arabien und ihren Zusammenhang mit dem S300-Liefervertrag mit Iran nicht kommentieren.
    Doch eine Quelle aus der Rüstungsindustrie berichtet, dass die Auslieferung der S-300-Systeme an Iran schon demnächst erfolgen könnte, weil sie nahezu startklar seien. Allerdings sei die Lieferung nach einem Hinweis „von oben“ gestoppt worden. Wenn der Vertrag mit Iran aufgelöst werde, wolle der russische Staat die S-300 kaufen und den Streitkräften bereitstellen, so die Quelle.
    Nach Ansicht von Kostantin Makijenko, Experte des Moskauer Zentrums für Strategien- und Technologienanalyse, ist die Verknüpfung des saudischen Vertrags an die Nichtlieferung der S-300-Raketen an Iran möglich, weil sich Saudi-Arabien darauf verstehe, den Waffenimport für die Promotion seiner Interessen durch die Exporteure zu nutzen.
    Dennoch habe der Kauf moderner Luftverteidigungssysteme wie S-400 für Saudi-Arabien einen eigenen Wert, weil sein Luftraum faktisch von Militärberatern aus den USA und Großtritannien kontrolliert werde, die die aus diesen beiden Ländern gelieferten Waffen bedienen. 

  2. BILDZeitung: Iran entwickelt atomaren Sprengkopf
    Der britische Geheimdienst geht einem Zeitungsbericht zufolge davon aus, dass der Iran einen Atomsprengsatz entwickelt. Der Oberste Führer des Landes, Ajatollah Ali Chamenei, habe bereits 2005 die Wiederaufnahme des 2003 unterbrochenen Waffenprogramms angeordnet, berichtete die in London erscheinende „Financial Times“ unter Berufung auf den britischen Geheimdienst. Demnach könnte der Iran schneller als gedacht in der Lage sein, über Atomwaffen zu verfügen. 

  3. JTAChavez differs with Ahmadinejad on Holocaust
    CARACAS (JTA) — Venezuelan President Hugo Chavez said he does not agree with Mahmoud Ahmadinejad’s assertion that the Holocaust never occurred.
    Chavez, who used his trip to the United Nations last week as a pulpit to criticize the State of Israel, in an interview Sept. 24 with Larry King stopped short of condemning the Iranian president, whom Chavez has said is among Venezuela’s closest allies.
    „I do not deny the Jewish Holocaust. And I condemn it,“ Chavez said. „But in South America, when the Europeans arrived, there were close to 90 million Indians; 200 years later, we only had 4 million remaining. That was a holocaust. And the Europeans denied this holocaust.“
    Chavez, who severed diplomatic relations with Israel last January following its military offensive in Gaza, accused Israel of committing genocide in Gaza during his speech Sept. 24 to the U.N. General Assembly. Chavez said his criticisms were directed toward the government of Israel and not its citizens.
    On King’s show that night, Chavez continued to criticize the Jewish state, calling it a „war-mongering“ country.
    Without referring to Chavez by name, Venezuela’s Chief Rabbi Pynchas Brener said much of the criticism being volleyed against Israel was anti-Semitic.
    „Hundreds of thousands have been murdered in the African continent, without a tear or a protest from those that signal Israel as an aggressor, and that is an obvious demonstration of primitive anti-Semitism,“ said the rabbi in an e-mail.

  4. SPIEGEL Atomgespräche mit Iran – USA wollen Dialog statt Druck
    Es ist das erste Treffen seit mehr als einem Jahr. In Genf kommen Vertreter von Uno und Iran zusammen, um über das Teheraner Atomprogramm zu verhandeln. Die USA als härtester Kritiker der Nuklearpläne geben sich im Vorfeld kooperativ.Washington/Genf – Mehr als ein Jahr lang lagen die Gespräche auf Eis, an diesem Donnerstag beginnen die fünf Vetomächte des Weltsicherheitsrats und Deutschland ihre Verhandlungen mit Teheran über die iranische Atompolitik. An den Beratungen bei Genf nimmt auch der EU-Außenbeauftragte Javier Solana teil. Während die iranische Regierung im Vorfeld klar gemacht hat, nur über Lösungen für „globale Herausforderungen“ sprechen zu wollen, will die internationale Gemeinschaft sie zum Einlenken beim umstrittenen Atomprogramm bewegen. Nach Aussage von Präsident Mahmud Ahmadinedschad geht sein Land von „langen Verhandlungen“ aus.

     
    dpa 
    Die USA werden nach Angaben aus US-Kreisen bei den Gesprächen über Irans Atomprogramm nicht mit Sanktionen drohen. Die Vereinigten Staaten seien aber auf solche Maßnahmen vorbereitet, sollten sie nötig werden, hieß es am Mittwoch in Washington. In Genf gehe es um einen Kurs des Dialogs, nicht des Drucks, hieß es in den Kreisen. Einem Bericht der „Washington Post“ zufolge warnte auch Irans Oppositionsführer Hossein Mussawi vor weiteren Sanktionen gegen sein Land. Solche Maßnahmen würden nicht die Führung in Teheran treffen, sondern die Bevölkerung.

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  5. JP Senior US and Iranian officials meet directly in Geneva
    William Burns and Saeed Jalili meet on sidelines of nuclear seven-nation talks; diplomats and officials disclose no details of the meeting.

  6. HA’ARETZ Iran, world powers to hold more nuke talks this month
    Source: Iran may discuss own program if global package raised; EU source: Iran program our top priority.

  7. YNET ‚Iran to allow UN inspection‘
    Following Geneva talks, Iran, world powers agree to meet again later this month for wide-ranging discussions. EU envoy Solana says Tehran agreed to open newly revealed nuclear plant in Qom to IAEA inspection
    Full Story . . . 


    1. JP ‚Iran will let UN check its nuke plan‘
      Meeting between 6 powers, Iran ends with plan to reconvene; Solana: Teheran pledged full co-op.
       

      1. sueddeutsche.de – Annäherung bei Atom-Gesprächen
      2. Financial Times Deutschland – Atomgespräche mit dem Iran werden fortgesetzt
      3. FinanzNachrichten.de (Pressemitteilung) – Iran erlaubt Besichtigung seiner neuen Atomanlage

  8. Spiegel Online – Sechsergruppe einigt sich mit Iran auf Urananreicherung im Ausland
    Einigung in Genf: Die fünf Uno-Vetomächte und Deutschland haben sich bei den Atomgesprächen mit Iran darauf verständigt, Uran für das Land im Ausland …

    1. RIA Novosti – Russland will iranisches Uran in IAEO-Auftrag nachreichern
      MOSKAU, 01. Oktober (RIA Novosti). Russland erklärt sich bereit, ein Projekt zur Nachreicherung des iranischen Urans auf 19,75 Prozent zu prüfen, sollte der entsprechende Antrag der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) vorliegen.
      Das erfuhr RIA Novosti am Donnerstag aus Branchenkreisen in Moskau. Dieser Grad der Anreicherung ist nötig, um Kernbrennstoff für einen iranischen Forschungsreaktor herzustellen….

    2. sueddeutsche.de – Ahmadinedschad: Uran-Import möglich
      Das auf einen Tag angesetzte Treffen zwischen Iran und der sogenannten Sechsergruppe begann am Donnerstag vormittag in Genf. …

    3. Spiegel Online – Ahmadinedschad würde Uran notfalls importieren
      Mahmud Ahmadinedschad hat Einzelheiten der iranischen Nuklearpolitik preisgegeben. Notfalls könne Iran das für seinen Forschungsreaktor benötigte Uran auch …

  9. Reuters Deutschland (Pressemitteilung) – Iran beharrt nach Treffen auf Recht zur Atomforschung
    Genf (Reuters) – Bei den Atomgesprächen mit den fünf UN-Vetomächten und Deutschland hat der Iran auf seinem Recht zur Atomforschung beharrt. …

  10. Kleine Zeitung – Atomgespräche mit Iran ohne Sanktionsdrohungen
    Ohne das offene Androhen von Sanktionen haben die fünf UNO-Vetomächte und Deutschland am Donnerstag die Atomgespräche mit dem Iran in Genf aufgenommen. … 


    1. RIA Novosti – Iran kommt kaum ohne Sanktionen davon
      Iran baut nahe Qom, eine heilige Stadt der Schiiten, ein Urananreicherungswerk und hält die Arbeiten vor der internationalen Gemeinschaft geheim. …
    2. NZZ Online – Übersicht über die Sanktionen wegen des iranischen Atomprogramms
      Die Resolution von Dezember 2006 verbietet Geschäfte mit Iran über Stoffe, Geräte, Güter und Technologie, die zur Urananreicherung oder zum Atom- und …

  11. Tagesspiegel – Misstrauen und Versteckspiel  Kaum Hoffnung auf Durchbruch bei Atomgesprächen mit Iran in Genf / Schon der Schah hatte ein ehrgeiziges, vom Westen unterstütztes Atomprogramm
    Kurz nach den Enthüllungen über eine weitere Atomanlage stand der Konflikt um Irans Atomprogramm am Donnerstag ganz oben auf der internationalen Agenda. Die fünf Vetomächte des UN-Sicherheitsrates (USA, Großbritannien, Frankreich, Russland und China) sowie Deutschland und die EU versuchten bei einem Treffen in Genf erneut, Teheran zum Einlenken zu bringen. Iran hatte mehrere große Themenkomplexe für die Gespräche vorgeschlagen, aber das eigene Atomprogramm darin nicht ausdrücklich erwähnt. Der iranische Außenminister Manoushehr Motakki, der derzeit in Washington weilt, sagte in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview, Iran hoffe auf einen „breiten Dialog“ über Kooperationen und Sicherheitsfragen. Innerhalb dieser Themenbereiche sei es möglich, „über das Nuklearprogramm“ zu sprechen

  12. Deutschlandradio – Barbara Lochbihler, Vorsitzende der Iran-Delegation des Europaparlaments: Drohungen gegenüber Iran haben nicht gefruchtet – Atomgespräche mit dem Iran beginnen – Barbara Lochbihler im Gespräch mit Jochen Spengler
    Mit Blick auf die Gespräche über das iranische Atomprogramm in Genf erwartet Barbara Lochbihler, Vorsitzende der Iran-Delegation des Europaparlaments, dass die Regierung in Teheran mit der Internationalen Atomenergiebehörde zusammenarbeitet. Ansonsten müsste man geschlossen Sanktionen verhängen.
    Jochen Spengler: Und noch einmal geht es im Deutschlandfunk um Atomkraft, und zwar um das Atomprogramm des Iran. Darüber wird heute in Genf verhandelt, wo die fünf Vetomächte des UNO-Sicherheitsrats, die EU und Deutschland sich treffen mit dem Iran. Es ist das erste Treffen seit über einem Jahr und erwartet wird von Teheran, dass das Regime alle Zweifel an der friedlichen Ausrichtung seines Atomprogramms ausräumt, also klarstellt, dass Iran keine Atombombe plant. – Am Telefon begrüße ich Barbara Lochbihler, bis vor kurzem zehn Jahre lang Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty International und seit kurzem für die Grünen im Europaparlament und dort Vorsitzende des Ausschusses für die Beziehungen zum Iran. Guten Morgen, Frau Lochbihler….

  13. ZEIT –  Atomverhandlungen – Die Zeit spielt für die Iraner
    Iran trifft heute die mächtigsten Länder der Welt zu Gesprächen. Auf der Tagesordnung steht das Atomprogramm. Teheran wird keine Zugeständnisse machen. Von Michael Thumann
    Irans Präsident Mahmud Ahmadineschad verteidigt das Atomprogramm seines Landes - es diene ausschließlich zivilen Zwecken
     
    Irans Präsident Mahmud Ahmadineschad verteidigt das Atomprogramm seines Landes – es diene ausschließlich zivilen Zwecken
     
    Man stelle sich zwei Menschen vor, die seit Langem miteinander sprechen wollen, sich aber kurz vor dem Stelldichein noch mal heftig angiften, erpressen und beleidigen. Das kann kein gutes Gespräch werden. So in etwa darf man sich das
    Treffen der fünf ständigen Mitglieder des UN- Sicherheitsrats und Deutschlands am Donnerstag in Genf mit Iran vorstellen. Kurz vor dem Sorgengipfel in der Schweiz gab Iran zu, eine zweite Anreicherungsanlage für nuklearen Brennstoff aufzubauen. Und als reichte das noch nicht aus, zündete Teheran noch rasch ein paar Raketen, die mit bis zu 2000 Kilometern Reichweite schon zur Langstreckenkategorie zählen. Amerika, Großbritannien und Frankreich drohten darauf Iran mit harten, empfindlichen Sanktionen. Und dann machten sich alle zum Verhandeln bei Kaffee und Klarsichthüllen nach Genf auf. 
    Iran möchte gern über die ganz großen Dinge reden, Friedensinitiativen im Mittleren Osten, Zusammenarbeit im Sinne der ganzen Menschheit, eine bessere Welt. Das ist schön, aber verfehlt das Thema. Die westlichen Gesandten werden vor allem konkret über Irans Atomprogramm sprechen wollen. Daran hat Teheran bisher wenig Interesse gezeigt. Iran kann warten, die Zeit arbeitet für die Regierung in Teheran. Ganz gleich, mit welcher Erklärung die Diplomaten am Ende ihre Flugtickets nach Genf rechtfertigen, es wird kaum Greifbares sein. Zu weit liegen die Ziele auseinander: Iran möchte die nuklearen Zentrifugen weiter drehen lassen, um dereinst die Bombe herstellen zu können – oder zumindest jederzeit die Option dafür zu haben.
    Der Westen will genau das nicht.  Kann er es verhindern?

  14. WELTAhmadinedschad, der Trickser und Täuscher
    Mit den heute beginnenden Sechsergesprächen wollen die USA und Europa den Iran im Atomstreit doch noch zum Einlenken bringen. Dieser aber arbeitet angeblich schon an der Herstellung nuklearer Sprengköpfe – und will den Westen in den Verhandlungen propagandistisch vorführen.

      
    Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad versteht sich auf die Kunst der Provokation
     
    Es wirkt wie ein wiederholtes Déjà-vu. Ab heute soll bei den Sechsergesprächen in Genf einmal mehr versucht werden, den Iran in Verhandlungen zu Zugeständnissen in Sachen seines Atomprogramms zu bewegen. In mehreren früheren Anläufen hatten diese Bemühungen wie das Hornberger Schießen geendet. Ungerührt von gutem Zureden und großzügigen Kooperationsangeboten der EU, die man im Tausch für ein Aussetzen der Urananreicherung darbot, ungerührt auch von – bisher freilich nur halbherzigen – Sanktionen des UN-Sicherheitsrats hat Teheran seine Produktion von Kernbrennstoff weiter vorangetrieben.
    Und parallel dazu arbeitet es unter Hochdruck an der Entwicklung von Kurz- und Mittelstreckenraketen, die mit nuklearen Sprengköpfen bestückt werden und sowohl Israel als auch US-Stützpunkte im arabischen Raum treffen könnten. Man braucht kein Rechengenie zu sein, um hier eins und eins zusammenzuzählen und zu erkennen, worauf die ambitionierte Atomproduktion des Irans abzielt.  
    Dieses Mal sitzen neben Deutschland und den UN-Vetomächten Großbritannien, Frankreich, Russland und China freilich erstmals auch die USA mit am Verhandlungstisch. Jahrelang hatten Kritiker der Bush-Regierung und auserlesene westliche „Iran-Kenner“ suggeriert, der Iran wünsche sich nichts sehnlicher als mit den USA direkt zu reden, und nur die Weigerung der US-Administration, diese Bedingung anzunehmen, hindere das Mullah-Regime daran, seine Atompläne zurückzustellen.
    Jetzt aber, da US-Präsident Obama Teheran Gespräche ohne Vorbedingungen angeboten hat, will es zwar über alle möglichen „globalen Herausforderungen“ reden, wie Präsident Ahmadinedschad gestern betont – nicht aber über sein Nuklearprogramm….

     
    1. STANDARDLaut Zeitungsbericht: Iran entwickelt atomaren Sprengkopf – Waffenprogramm sei laut britischem Geheimdienst schon 2005 wieder aufgenommen worden
      London – Der britische Geheimdienst geht einem Zeitungsbericht zufolge davon aus, dass der Iran einen Atomsprengsatz entwickelt. Der Oberste Führer des Landes, Ayatollah Ali Khamenei, habe bereits 2005 die Wiederaufnahme des 2003 unterbrochenen Waffenprogramms angeordnet, berichtete die in London erscheinende „Financial Times“ am Mittwoch unter Berufung auf den britischen Geheimdienst.
      Demnach könnte der Iran schneller als gedacht in der Lage sein, über Atomwaffen zu verfügen. Die Erkenntnisse der Briten würden von Informationen des US-Geheimdienstes abweichen, wonach der Iran sein Programm erst im Jahr 2007 wieder aufgenommen habe.
      Der Bericht erschien am Vortag der mit Spannung erwarteten Gespräche mit dem Iran in Genf. Zuvor hatte der Iran mit erneuten Raketentests und mit dem bekanntgewordenen Errichtung einer zweiten Urananreicherungsanlage weltweit für Empörung gesorgt.
    2. JTABritish intel: Iran has been building nuke for years
      WASHINGTON (JTA) — British intelligence services say Iran has been secretly designing a nuclear warhead „since late 2004 or 2005,“ according to a news report.
      The story published Wednesday in the Financial Times of Londan states that Great Britain believes that Iran’s supreme leader, Ayatollah Ali Khamenei, ordered the Islamic Republic to restart its weapons program about four years ago. U.S. intelligence has said it believes that Iran stopped work on building a nuclear weapon in 2003 and did not resume until two years ago.
      The revelations come as the United States, Britain and the other P5+1 powers are scheduled for talks Thursday with Iran over its nuclear weapons program and other issues, and just days after the revelation that Iran is building a second secret nuclear enrichment facility.
      Outgoing International Atomic Energy Agency director general Mohamed ElBaradei rejected the report, saying he had seen „no credible evidence“ that Iran was building a nuclear weapon.

    3. WIENERZEITUNG„Iran entwickelt Atomsprengkopf“
      Teheran/London. Am Vortag der Iran-Atomgespräche in Genf ließ der britische Geheimdienst mit der Aussage aufhorchen, der Iran entwickle bereits einen Atomsprengsatz. Der Oberste Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, habe bereits 2005 die Wiederaufnahme des 2003 unterbrochenen Waffenprogramms angeordnet, schrieb die in London erscheinende „Financial Times“ unter Berufung auf MI6-Mitarbeiter.
      Dies lege den Schluss nahe, Irans militärisches Programm sei weiter fortgeschritten als vermutet. Die Briten widersprachen damit dem US-Geheimdienst CIA, der meint, der Iran habe sein Programm erst im Jahr 2007 wieder aufgenommen.
      Die Verhandlungen zwischen den UN-Vetomächten (USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich) und Deutschland über das Atomprogramm versprechen schwierig zu werden. Das Regime in Teheran hat bereits zu verstehen gegeben, dass es die Gespräche in die Länge ziehen will. Der Westen hofft, den Iran unter Androhung von scharfen UNO-Sanktionen zur Einstellung der Urananreicherung bewegen zu können. Doch Präsident Mahmoud Ahmadinejad winkte bereits ab. Der Iran werde auf sein Recht auf die „friedliche Nutzung“ der Atomkraft niemals verzichten. Allein, der Westen nimmt ihm die hehren Motive nicht ab.

  15. FOCUS – Britischer Geheimdienst – Iranisches Atomprojekt weiter als gedacht
    Der britische Geheimdienst fürchtet, dass der Iran schon früher über Atomwaffen verfügen könnte als bisher angenommen. Die Erkenntnisse weichen von den Informationen anderer Geheimdienste ab.
    Der Oberste Führer des Landes, Ajatollah Ali Chamenei, habe bereits 2005 die Wiederaufnahme des 2003 unterbrochenen Waffenprogramms angeordnet, berichtet die „Financial Times“ am Mittwoch unter Berufung auf den britischen Geheimdienst. Demnach könnte der Iran schneller als gedacht in der Lage sein, über Atomwaffen zu verfügen. Die Erkenntnisse der Briten würden von Informationen des US-Geheimdienstes abweichen, wonach der Iran sein Programm erst im Jahr 2007 wieder aufgenommen habe.
    Der Bericht erschien am Vortag der mit Spannung erwarteten Atom-Gespräche mit dem Iran in Genf. Zuvor hatte der Iran mit erneuten Raketentests und mit dem bekanntgewordenen Bau einer zweiten Urananreicherungsanlage weltweit für Empörung gesorgt.
    Der Iran wird bei den Atomgesprächen nach eigener Aussage einen „positiven Ansatz“ verfolgen. Er hoffe, dass auch die Verhandlungspartner dies so halten, sagte Chefunterhändler Said Dschalili, der als Vertrauter von Präsident Mahmud Ahmadinedschad gilt, am Mittwoch vor seiner Abreise am Flughafen von Teheran.
    Wenige Tage vor den Gesprächen mit Deutschland, Frankreich, Großbritannien, China, Russland und den USA hatte der Iran mitgeteilt, eine zweite Atomanlage zur Anreicherung von Uran zu bauen. In den vergangenen Tagen testete das Land zudem mehrere Raketen.

     
  16. SPIEGEL –  Verhandlungen über Atomprogramm – Ahmadinedschad verurteilt Kritik aus dem Westen
    Kurz vor Beginn der internationalen Atomgesprächen in Genf zeigt sich Iran unnachgiebig. Der Westen müsse beweisen, dass er die Rechte Teherans respektiere, forderte Staatschef Ahmadinedschad. Die Kritik am Bau einer zweiten Anlage zur Urananreicherung bezeichnete er als „historischen Fehler“.
    Teheran – Vor den Gesprächen über das iranische Atomprogramm in Genf hat Präsident Mahmud Ahmadinedschad den Westen erneut scharf angegriffen. Die internationalen Reaktionen auf den Bau der zweiten iranischen Anlage zur Urananreicherung seien ein „historischer Fehler“ gewesen, sagte er im Fernsehen. Deutschland geht nach Angaben des Auswärtigen Amts mit einer „realistischen Erwartungshaltung“ in die Verhandlungen am Donnerstag.
    Ahmadinedschad kritisierte Forderungen westlicher Staats- und Regierungschefs, wonach Iran Inspekteuren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) so schnell wie möglich Kontrollen der Atomanlage nahe der Stadt Ghom ermöglichen soll: „Wer sind Sie, dass Sie der IAEA und Iran sagen, was sie tun sollen?“, empörte er sich laut staatlichem Fernsehen.
    Iran sei „auf alle Situationen vorbereitet“, zitierte außerdem die Nachrichtenagentur Fars den Präsidenten. Sein Land werde in jedem Fall „unbeschadet“ aus den Verhandlungen mit Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland, China und den USA hervorgehen. Darüber hinaus bezeichnete Ahmadinedschad die Gespräche als „außergewöhnliche Gelegenheit für die USA und einige europäische Länder, die Art und Weise zu korrigieren, wie sie andere Nationen der Welt behandeln“.
    Auch Ahmadinedschads Berater Ali Akbar Dschawanfekr warnte den Westen vor „Gewalt und Einschüchterungen“. Bei den Verhandlungen dürfe es keine „unmoralische Politik von Zuckerbrot und Peitsche“ geben, hieß es in einer an die Nachrichtenagentur AFP übermittelten Stellungnahme. Vielmehr müssten die USA in den Gesprächen eine „goldene Gelegenheit“ sehen. Irans Chefunterhändler Said Dschalili, der als Vertrauter von Ahmadinedschad gilt, sagte, sein Land werde bei den Gesprächen einen „positiven Ansatz“ verfolgen. Er hoffe, dass auch die Verhandlungspartner dies so halten würden.
    Iran habe eine „grundsätzliche Dialogbereitschaft“ angekündigt, sagte der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Jens Plötner, in Berlin. Jetzt müssten den Worten auch Taten folgen. „Wir hoffen, dass sich die iranische Delegation logisch verhalten wird“, fügte Plötner hinzu. Das bedeute einerseits, dass über das iranische Atomprogramm geredet werden müsse. „Das ist das, was die internationale Gemeinschaft insgesamt umtreibt“, sagte er.
    Atomarer Sprengkopf in Arbeit?
    Andererseits seien sich die Verhandlungsführer der sogenannten Sechsergruppe einig, dass auch andere Themen, die für Iran wichtig seien, angesprochen werden könnten. Teheran will bei den Gesprächen vor allem über allgemeine Themen wie die Sicherheit im Irak oder in Afghanistan reden. In einem Bündel von Vorschlägen für die Verhandlungen, das Iran vorgelegt hat, wird die umstrittene Anreicherung von Uran in dem Land nicht erwähnt.

  17. WSJ – Iran Has No Right to Nuclear Technology – Accepting Iran’s „right“ to nuclear power is a recipe for disaster
    The international community has treated the recent disclosure of another secret uranium enrichment facility in Iran the way it has treated Tehran’s previous violations of the Nuclear Non-Proliferation Treaty—with calls for yet more „dialogue.“ The continued pursuit of fruitless diplomacy at tomorrow’s talks between Iran and the five permanent members of the U.N. Security Council plus Germany is based on an incorrect understanding of international law, one that was spearheaded by the Europeans and is now unfortunately shared by the U.S. president.
    „Any nation—including Iran—should have the right to access peaceful nuclear power,“ Barack Obama declared in his famous Cairo speech, „if it complies with its responsibilities under the Nuclear Non-Proliferation Treaty.“
    The problem is that Iran is bound by its own constitution to violate the treaty, which is why insisting that the NPT still confers any rights on Iran is not only politically absurd but also wrong from a purely legal point of view.
    The treaty was signed by Iran in 1968 under the rule of Shah Mohammed Reza. It aims, as outlined in its preamble, at „further easing of international tension and the strengthening of trust between states.“ Its purpose is thus to stabilize the international system. The Islamic Republic, though, wants to abolish this „Satanic“ secular world order and replace it with a Sharia-based system of Islamic rule. „The struggle will continue,“ promised Ayatollah Khomeini, „until the calls ‚There Is No God but God‘ and ‚Muhammad Is the Messenger of God‘ are echoed all over the world.“ The atom program is part of this revolutionary quest. „Iran’s nuclearization,“ President Mahmoud Ahmadinejad told his supporters, „is the beginning of a very great change in the world.“ It would „be placed at the service of those who are determined to confront the bullying powers and aggressors.“
    The opposition to the treaty’s lofty intentions is not just politically affirmed but legally enshrined. Iran is probably the only country in the world that has declared comprehensive armament against „Allah’s enemies“ to be a constitutional requirement. In Article 151 of the Islamic Republic’s constitution, Koran verse 8/60 is cited as a binding precept for government policy: „Make ready for them all you can of armed forces and of horses tethered, that thereby you may dismay the enemy of Allah and your enemy, and others beside them whom you know not.“ To Western ears, this recourse to 7th-century scripture may seem quaint. But the mullahs are serious. Their idea of interpreting the Koran for the modern world is to replace „horses tethered“ with „nuclear installations.“
    An Islamist state like Iran can by definition not be considered a bona fide signatory to the NPT. The mullahs, although opposed to the treaty’s overall purpose, never withdrew from the NPT to take advantage of the privileges the document grants its signatories.

    1. MATTHIAS KÜNTZEL Iran hat keinen Anspruch auf Atomtechnik – Obama, die Mullahs und der Atomwaffensperrvertrag · Von Matthias Küntzel
      Schon wieder hat Teheran dreist und selbstbewusst gegen den Atomwaffensperrvertrag verstoßen. Und schon wieder haben Deutschland und die fünf Vetomächte des UN-Sicherheitsrats
      maßvoll reagiert und ihre Dialogbereitschaft betont. Einbestellung der iranischen Botschafter? Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats? Fehlanzeige. Routinemäßig ruft man die Regierung Ahmadinejad dazu auf, das Vertrauen der internationalen Staatengemeinschaft zurückzugewinnen. Erneut werden neue Zugangsrechte für IAEA-Inspektoren eingeklagt. Emsig wird auf die Einhaltung des Atomwaffensperrvertrags gepocht. „Jedes Land, auch Iran, sollte das Recht auf friedliche Nutzung der Atomkraft haben“, hatte Präsident Barack Obama schon in seiner berühmten Kairoer Rede erklärt, „wenn es seinen Verpflichtungen im Rahmen des atomaren Nichtverbreitungsvertrages nachkommt.“
      Die permanenten Vertragsverstöße der Mullahs haben aber nichts mit Pflichtverstößen zu tun, sondern mit der Tatsache, dass sich die Ziele der iranischen Außenpolitik und die Zwecksetzung des Atomwaffensperrvertrags diametral widersprechen.
      Der Sperrvertrag, 1968 aufgelegt und noch im selben Jahr von Mohammed Reza Schah unterzeichnet, verfolgt die Absicht, „die internationale Entspannung zu fördern und das Vertrauen zwischen den Staaten zu stärken“, so seine Präambel. Er will das internationale System stabilisieren. Teheran verfolgt das entgegengesetzte Ziel. Die schiitischen Islamisten wollen die säkularisierte Weltordnung, die sie als „satanisch“ bezeichnen, nicht stabilisieren, sondern aus den Angeln heben und durch ein Scharia-gestütztes System der internationalen Beziehungen ersetzen. „Der Kampf geht so lange weiter“, versprach Revolutionsführer Khomeini, „bis das ,Es gibt keinen Gott außer Gott‘ … überall in der Welt zu vernehmen ist.“ Hierfür wird auch das Atomprogramm gebraucht. „Die Nuklearisierung Irans“, erklärte Ahmadinejad vor iranischen Anhängern, „ist der Beginn einer grundlegenden Veränderung in der Welt.“ Sie werde „in den Dienst derer gestellt, die entschlossen sind, den brutalen Mächten und Aggressoren entgegenzutreten.“

  18. RIA Novosti – Inbetriebnahme von AKW Buschehr im Iran auf 2010 verschoben
    Der Bau des iranischen Atomkraftwerks Buschehr am Persischen Golf verläuft normal, der Reaktor wird aber nicht 2009, sondern etwas später hochgefahren. …

  19. Reuters Deutschland (Pressemitteilung) – Iranischer Außenminister in den USA
    Washington (Reuters) – Der iranische Außenminister Manucher Mottaki hält sich derzeit in den USA auf, wie das US-Außenministerium am Mittwoch in Washington bestätigte.
    Er besuche die pakistanische Botschaft, in der eine Abteilung die iranischen Interessen vertrete. Zwischen dem Iran und den USA gibt es keine diplomatischen Beziehungen. Treffen zwischen Mottaki und US-Vertretern seien nicht geplant, erklärte das Ministerium. Man sollte nicht allzu viel in den Besuch hineininterpretieren, sagte ein Sprecher des Ministeriums.
    Am Donnerstag kommen in Genf Vertreter der fünf UN-Vetomächte und Deutschlands mit einem Unterhändler Irans zusammen, um über das iranische Atomprogramm zu verhandeln….
  20. derStandard.at – Oppositioneller gegen Kaution auf freiem Fuß
    Teheran – Ein prominenter Dissident im Iran ist nach drei Monaten Haft gegen Zahlung einer Kaution wieder frei. Said Hadjarian wird vorgeworfen, …

  21. news.search.ch – USA fordern Freilassung ihrer Bürger
    Das US-Aussenministerium hat den Besuch der Schweizer Botschafterin in Iran bei drei festgehaltenen Amerikanern bestätigt. Die USA erneuern ihr Gesuch an …

  22. Rohstoffe-Go – Iran Ölfeld; CNPC setzt sich gegen Indiens ONGC durch
    Neu Delhi 01.10.09 (www.emfis.com) Im Kampf um die Sicherung von Ölreserven hat Indien einen schweren Rückschlag hinnehmen müssen.
    Beim Bieten um die Entwicklung des iranischen Azadegan Ölfeldes, unterlag die ONGC-Hinduja Group gegenüber der China National Petroleum Corporation (CNPC).
    Wie bereits am Sonntag bekannt wurde, hatte die ONGC Allianz mindestens 45 Prozent einer Beteiligung an dem Feld erlangen wollen, welches pro Tag 260.000 Barrel fördert. Das Feld soll über Reserven mit einem Volumen von 42 Mrd. Barrel Rohöl  verfügen.
    Der Zuschlag ging letztlich an die CNPC, welche eine entsprechende Vereinbarung am Sonntag im schweizerischen Lausanne mit der Naftiran Intertrade Co unterzeichnete. Das Unternehmen gehört zur National Iranian Oil Co (NICO).
    NICO hält 90 Prozent an diesem Feld und die japanische Inpex die restlichen 10 Prozent

     
  23. NNIran droht Westen vor Atom-Runde – 
    • JTAIran test-fires missiles that can hit Israel
      WASHINGTON (JTA) — Iran reportedly test-fired medium-range missiles that could strike Israel, parts of Europe and American bases in the Persian Gulf region.
      „Iranian missiles are able to target any place that threatens Iran,“ said Abdullah Araqi, a senior Iranian Revolutionary Guards official, according to Iran’s semi-official news agency Fars.
      The Monday tests of the Shahab-3 and Sejil-2 missiles, in addition to short-range missile tests on Sunday, came just days before a Thursday meeting between Iran and the P5+1 powers — the United States, Great Britian, France, Russia, China and Germany — to discuss Iran’s pursuit of nuclear weapons, and just days after the United States, France and Britain publicly revealed the existence of a secret nuclear processing plan under contruction in the Iranian city of Qom.
      An Iranian Foreign Ministry spokesman said that the missile tests were not connected to either event but had been planned long in advance, according to The New York Times.
      Meanwhile, the Washington Post reported that the Obama administration is targeting for sanctions the insurance and reinsurance companies that underwrite the shipments of goods Iranian companies make throughout the world. The administration also is looking at targeting companies that evade trading restrictions by shipping through third parties in other countries.


    RIA NOVOSTIFrankreich hofft auf iranischen Verzicht auf das Atomprogramm -Kouchner
    MOSKAU, 01. Oktober (RIA Novosti). Frankreich hofft darauf, dass Iran auf sein Atomprogramm verzichten wird, sagte der französische Außenminister Bernard Kouchner im russischen Radiosender „Echo Moskwy“.
    „Wir waren darüber erstaunt, dass Iran erst im letzten Moment das Bestehen eines zweiten Zentrums für Urananreicherung bekannt gegeben hat“, äußerte er.
    Nach seinen Worten traf er sich vorige Woche mit iranischen Vertretern. Ihm zufolge war dies das zweite Treffen, bei dem dieses Problem besprochen wurde.
    „Die Iraner wollen über das Atomthema nicht sprechen, deshalb können sie sich ungehindert militärisch ausrichten“, sagte Kouchner.
    Allerdings hoffen wir, Sanktionen gegen den Iran zu vermeiden. Bisher sprechen wir lediglich darüber und hoffen, dass der Iran auf sein Militärprogramm verzichten wird, führte er aus.
    Die USA und eine Reihe anderer Länder werfen dem Iran die Entwicklung von Kernwaffen unter dem Deckmantel eines Programms für die Nutzung der Atomenergie zu friedlichen Zwecken vor. Teheran weist alle Anschuldigungen zurück und betont, dass sein Atomprogramm ausschließlich auf die Deckung des Energiebedarfs des Landes ausgerichtet sei.

    123RECHTSchweizer Diplomaten besuchen inhaftierte US-Touristen im Iran
    Fast zwei Monate nach der Festnahme von drei Rucksacktouristen aus den USA im Iran haben Schweizer Diplomaten die festgehaltenen Urlauber am Dienstag besuchen können. Dies bestätigte ein Sprecher des Schweizer Außenministeriums. Nähere Angaben zum Gesundheitszustand der drei Touristen und zum Ort des Treffens wollte er zunächst nicht machen. Die Schweiz vertritt im Iran die Interessen der USA, da Washington und Teheran keine diplomatischen Beziehungen pflegen. Washington sei „dankbar“ für den Besuch der Diplomaten, erklärte US-Außenamtssprecher Philip Crowley. Er forderte den Iran auf, die Urlauber „so bald wie möglich“ freizulassen.

    Neue Raketentests verärgern USA –
     Iran droht Westen vor Atom-Runde
    TEHERAN/WASHINGTON/JERUSALEM (dpa) – Vor den mit Spannung erwarteten Atom-Gesprächen mit dem Iran morgen in Genf baut Teheran seine Drohkulisse weiter auf.
    So kündigte das iranische Parlament «andere Entscheidungen» an, falls die Gespräche mit den Mitgliedern des Weltsicherheitsrats und Deutschlands scheitern sollten. Damit könnte der Ausstieg aus der Kooperation mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) sowie aus dem Atomwaffensperrvertrag gemeint sein. Schon an den Vortagen hatte der Iran mit erneuten Raketentests weltweiten Ärger ausgelöst – die USA sprachen von einer neuerlichen Provokation. Israel dagegen reagierte zurückhaltend auf die jüngsten Raketentests. Ein Sprecher des Außenministeriums in Jerusalem sagte, man wolle das Thema nicht kommentieren.
    • HUDSONNYCompassion: Iranian Islamic Republic Style – It is not true that the Islamic Republic of Iran lacks compassion. Here is the proof:
      Recently, I met Mrs. M was at a gathering of Iranian ex-pats. She is an elderly widow, suffering from a variety of brain, neurological, and vision disorders. She is a lone woman without a country, moving from one shelter to the next.
      One day, Mrs. M and her husband were arrested by the IRI agents in the city of Qazvin for being members of the Baha’i Faith. The charges included being members of the ferghe zalleh (misguided sect), mohareb (fighters against God), propagandists for their sect, and agents of the Great Satan and Israel. The couple’s three young children were spared imprisonment and ended up as wards of other Baha’i families in the town.
      It is also not true that the Islamists refuse people an opportunity to mend their ways and see things the Islamic way. First, the clerics reason with the candidate and offer a tempting package of incentives such as immediate release from prison, the possibility of a secure job, becoming a local celebrity to be paraded around for the benefit of other infidels to see both sides of the deal, a menu of horrific punishments for refusing to bend, and a set of attractive offerings for complying with the simple thing of accepting Islam as the one true and final religion of Allah.
      In the case of Mr. and Mrs. M, all attempts by the Islamic authorities to reason with the couple to deny their religion and convert to Islam failed. The pair insisted that their faith was the most precious treasure to them and no inducement or threat could rob them of it.
      The Islamists authorities, angered by the couple’s „obstinacy,“ initiated their fall-back plan, a plan of cruel psychological torment as well as severe physical tortures; the kind of IRI treatment that brings to mind the worst of the Inquisition centuries ago. The authorities felt that they had exercised great patience, to no avail, to persuade the couple to abandon their blasphemous belief and adopt the one and true faith of AllahIslam.
      Patience is highly regarded in Islam: Allahoma yejezi al saberoon be ajron min ghyre hesab (God compensates those who are patient with infinite rewards). Yet, eventually they ran out of patience and it was time to deal with them as the repentant kafirs (unbeliever in Allah) that they were judged.
      After many months of incarceration, interrogation, and persuasion came the trial. All along, the couple was denied access to legal representation of any kind. A barely literate mullah in a perfunctory meeting condemned the couple to death by hanging. Yet, the sentence was not carried out for many months. The couple languished in separate jails with no visitation rights of any kind, either with each other, or their children.
      The couple was condemned to death by hanging on the charge of apostasy. The same decree ordered that all their properties and possessions, including household furniture, be confiscated as taking away the possessions of an apostate is halal (religiously approved).
      Once a person is judged as an unrepentant kafir by the religious authorities, he or she becomes a target of an unending variety of severe torment, as a kafir is viewed as an enemy of Allah and it is the duty of good Muslims to punish the kafir in any way that their sadistic hearts leads them.
      It is beyond the scope of this essay to detail the kind of prolonged torture the couple suffered. There is no reliable information regarding what transpired with regard to Mr. M. during the months of incarceration before he was hanged.

    • TAGESSCHAUAppell des früheren US-Diplomaten Burns an Deutschland – „Reduzieren Sie den deutschen Handel mit Iran“
      Der frühere US-Spitzendiplomat und Iran-Experte Burns fordert von der neuen deutschen Regierung kompromisslose Härte in der Sanktionsfrage. Deutschland müsse seine Iran-Exporte und Investitionen so konsequent wie Frankreich und Großbritannien einschränken.
      Von Ralph Sina, WDR-Hörfunkstudio Washington
      Angela Merkel habe in den letzten vier Jahren das Kunststück fertig gebracht, von so unterschiedlichen Präsidenten wie George W. Bush und Barack Obama gleichermaßen geschätzt zu werden – und zwar als kluge, authentische und verlässliche deutsche Kanzlerin, sagt Nicholas Burns, ehemaliger US-Spitzendiplomat mit besten Drähten zum Weißen Haus. Und die FDP gelte in den USA seit Genschers Zeiten als besonders Amerika-freundlicher Koalitionspartner. Dennoch sieht Obama-Anhänger Burns harte US-Forderungen auf die deutsche Regierung zukommen. Und zwar in Sachen Iran.
      Kaum Erfolgschancen für Verhandlungen
      „Kann der Exportmeister Deutschland in Sachen Iran-Sanktionen so konsequent sein wie Frankreich und Großbritannien es bereits in der Vergangenheit waren?“ fragt Nicholas Burns, der zu den führenden Iran-Experten der USA gehört. Den am 1.Oktober in Genf beginnenden US-Verhandlungen mit Teheran gibt Burns kaum eine Erfolgschance. Die Verhandlungen würden sehr wahrscheinlich zusammenbrechen und deshalb werde schnell die Frage harter und konsequenter Iran-Sanktionen auf den Westen und die Bundesregierung zukommen.
      Burns warnt vor Krieg
      „Iran-Sanktionen sind von existentieller Bedeutung, wenn nach Irak und Afghanistan ein dritter Krieg in der Region verhindert werden soll,“ betont Burns. Und hier seien der Iran-Handelspartner Deutschland und seine wirtschaftsfreundliche zukünftige Koalitionsregierung gefordert.
      In der Vergangenheit habe sich die Bundesregierung aus seiner Sicht nicht gerade als Vorkämpfer für Sanktionen ausgezeichnet. Die deutschen Iran-Exporte seien bei weitem nicht so konsequent gekappt worden, wie die der USA, Frankreich und Großbritannien, kritisiert Burns. Und bringt damit auch die Position einiger Obama-Berater auf den Punkt. 
      „Kompromisslose Härte“
      Deshalb müsse Angela Merkel und ihr künftiger Vizekanzler Westerwelle sehr schnell kompromisslose Härte in der Sanktionsfrage demonstrieren fordert ganz undiplomatisch Ex-Botschafter Burns. An die Adresse des Kanzleramtes fügt er hinzu: reduzieren sie den deutschen Iran-Handel und die deutschen Iran-Investitionen.
      Der Washington-Insider Burns mit einem Politik-Lehrstuhl an der Harvard-Universität kann sich leisten offen auszusprechen, was sich Obama und sein Beraterteam von der neuen Bundesregierung erhoffen. Zum Beispiel in punkto Afghanistan. 

    • TAGESSPIEGEL Ahmadinedschad live – Bei US-TV-Talkstar Larry King erweist sich Irans Präsident einmal mehr als sperriger Gesprächspartner
      Larry King ist kein scharfer Interviewer. Der Vater der modernen Talkshow, der seit 24 Jahren abends „Larry King live“ auf CNN moderiert, gilt als Mann, der seine Gäste empathisch und freundlich befragt. Am Freitagabend war unübersehbar, dass seine Geduld Grenzen hat. Er hatte Irans Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zu Gast – wenige Stunden nach Irans Eingeständnis, dass er seit Jahren an einer geheimen Anlage zur Urananreicherung im Umkreis von Qom baut. Larry King arbeitete sich mit sichtbar wachsender Frustration an einem Politiker ab, der Fragen nach simplen Fakten und Sichtweisen auswich, wenn es für ihn unangenehm zu werden drohte – oder sie mit Gegenfragen beantwortete.
      Hartnäckig verweigerte Ahmadinedschad Auskunft, ob er den Holocaust leugne. Das ist für Larry King eine persönliche Frage. Er wurde am 19. November 1933 als Lawrence Harvey Zeiger in Brooklyn geboren, fünf Jahre bevor in Deutschland die Synagogen brannten. Seine Eltern, Juden aus Weißrussland, waren rechtzeitig in die USA emigriert. Mit der Bemerkung „Ich muss hier persönlich werden: Mehrere Mitglieder meiner Familie sind in Konzentrationslagern umgekommen“ leitete er das Thema in der zweiten Hälfte der einstündigen Sendung ein. Auch auf ein halbes Dutzend Nachfragen ließ sich Ahmadinedschad weder zu einem „Ja“ noch „Nein“ bringen, ob es den Holocaust gegeben habe. Er versprach eine Antwort, falls King ihm beantworte, ob die Palästinenser Schuld am Holocaust trügen. Doch nachdem King das mit „Nein“ beantwortet hatte, blieb Ahmadinedschad weiter die versprochene Auskunft schuldig. 

    • FREEIRANNOWDämlich-hinterfotzige Äquidistanz
      Karikaturist Habib Haddad mit einer dümmlichen Gleichsetzung. Für ihn wie für viele „Friedensfreunde“ hierzulande macht es natürlich keinen Unterschied, ob sich Atomwaffen in den Händen demokratischer Staaten oder irrationaler Diktaturen befinden. Hinterfotzig deshalb, weil Haddad mit dieser Zeichnung dem Iran die friedliche Nutzung der Atomkraft attestiert.
      Cartoon in ‘Al-Hayat‘: ‘Middle East‘ Peace Dove Nailed To Iranian, Israeli Nukes

      Cartoonist: Habib Haddad
      Source (Via MEMRI): Al-Hayat, London, 28. September 2009

    • FOREIGN POLICY The Strait Dope – Why Iran can’t cut off your oil
      Supertankers carry about 90 percent of Persian Gulf oil exports through the Strait of Hormuz each day, satisfying some 20 percent of worldwide demand. For maximum safety, the International Maritime Organization suggests that the huge, difficult-to-maneuver ships travel within a designated channel while in the strait, but that channel is only a few miles wide. With such a narrow passage, many experts fear that an attacker (read: the Iranian military) could „close the strait.“
      The Iranians appreciate the concern: Explicit threats to the strait are a key component of their foreign policy. Alternate routes could only carry a fraction of the oil, so a disruption could cause a major price spike that would severely threaten the global economy.
      But the conventional wisdom may be wrong. Regardless of how we assess the credibility of Iran’s threats, we should also assess Iran’s capabilities. Iranian military exercises apparently emphasize three weapons in the strait: small suicide boats, mobile antiship cruise missiles, and sophisticated sea mines. Using these tools, how hard would it be for Iran to disrupt the flow of oil?
      The answer turns out to be: very hard. Iran would have to disable many of the 20 tankers that traverse the strait each day — and then sustain the effort. Iran cannot rely on the psychological effects of a few hits. Historically, after a short panic, commercial shippers adapt rather than give up lucrative trips, even against much more effective blockades than Iran could muster today. Shippers didn’t stop trying during World War I. Nor did the oil trade in the Gulf seize up during the 1980s Tanker War, when both Iraq and Iran targeted oil exports.
      Instead, tankers tend to move around dangers. The strait is deep enough that even laden supertankers can pass safely through a 20-mile width of good water, not just the 4-mile-wide official channel. Tankers already take other routes when it is convenient; during a conflict, they would surely scatter, as they did in the 1980s. Although the strait is narrow compared with the open ocean, it is still broad enough to complicate Iran’s effort to identify targets for suicide and missile attacks. The area is too large to cover with a field of modern mines dense enough to disable a substantial number of tankers, especially given Iran’s limited stockpile. 

    • DA-IM-NETZIrans Außenminister besucht Washington
      Washington – Der iranische Außenminister Manuchehr Mottaki ist im Anschluss an seine Teilnahme an der UN- Vollversammlung in New York in die US- Hauptstadt Washington gereist.
       
      Wie das US- Außenministerium am späten Mittwochabend (Ortszeit) mitteilte, statteten Mottaki und seine Frau mit Erlaubnis der US- Behörden der iranischen Interessenvertretung in der pakistanischen Botschaft in Washington einen Kurzbesuch ab. Ein Treffen mit US- Regierungsvertretern habe es nicht gegeben, berichtete die „Washington Post“ online.
       
      Die Islamische Republik Iran und die USA unterhalten keine direkten diplomatischen Beziehungen. Ein Zusammenhang des Besuchs mit den Atom- Gesprächen der fünf Vetomächte im UN- Sicherheitsrat und Deutschlands mit einer iranischen Delegation am Donnerstag in Genf bestehe nicht, sagte der Sprecher des US- Außenamtes, Phillip Crowley, laut „Post“. 

    • diesen „Experten muss man sich auf der Zunge zergehen lassen…
      BASLER ZEITUNG«Der Iran hält sich für stärker, als er ist»
      Teheran hat eine zweite Anlage zur Uran-Anreicherung: Der Iran-Experte Walter Posch sieht nach der Entdeckung neue Chancen – für die Diplomatie.
      Walter Posch ist Islamwissenschafter und Iranistiker. Er arbeitet an der Landesverteidigungsakademie in Wien. 
       
      Nur friedliche Nutzung im Sinn? Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad bei einem Besuch in der Anreicherungsanlage Natanz im März 2007. 
      Nur friedliche Nutzung im Sinn? Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad bei einem Besuch in der Anreicherungsanlage Natanz im März 2007.
      Bild: Keystone / Webseite des Präsidentenbüros, Iran
      Walter Posch ist Islamwissenschafter und Iranistiker. Er arbeitet an der Landesverteidigungsakademie in Wien.
      Knapp vor Beginn der Gespräche über das iranische Atomprogramm in Genf muss der Iran die Existenz einer bisher unbekannten Nuklearanlage zugeben. Welche Folgen hat das?
      Wie es der Iran jetzt auch dreht und wendet: Es hat für den Streit um das Atomprogramm einen positiven Effekt. Die Iraner werden weiterhin versuchen, möglichst viel zu verstecken. Aber das wird nicht funktionieren. Sie werden immer mehr zugeben und dann Kontrollen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zulassen müssen. Jede Entdeckung schwächt die Position des Iran und trägt so zu mehr Transparenz bei.
       
      Besteht jetzt nicht die Gefahr, dass die Verhandlungen abgebrochen werden?
      Die Iraner haben immer nur unter Druck die Existenz von Teilen ihres Atomprogramms zugegeben. Das war 2002 bei der Anlage in Natans so und 2003 mit den Plänen für ein Atomwaffenprogramm. Sie werden weitertricksen, aber gleichzeitig wollen sie den diplomatischen Weg weitergehen. Und jetzt müssen sie erkennen, dass ihre Fähigkeit, die westlichen Staaten zu narren, begrenzt ist. Der Iran hält sich für stärker, als er ist. Je länger dieses Spiel läuft, desto weniger Möglichkeiten hat er. Irgendwann wird er sich entscheiden müssen: alles offenlegen, oder aber die Kooperation mit der IAEA beenden und die Inspektoren aus dem Land werfen. Und das wollen auch die Iraner nicht. 
      Ist US-Präsident Barack Obama mit seiner weichen Haltung gegenüber dem Iran gescheitert?
      Überhaupt nicht. Sein Kooperationsangebot führte doch erst dazu, dass die Iraner von sich aus ein weiteres Stück ihres Atomprogramms offenlegen mussten. Obama macht das geschickt. Er reicht den Iranern die Hand, er demütigt sie nicht, er zeigt richtig viel Geduld. Und jetzt sehen alle ganz deutlich, dass die Iraner Chancen bekommen, die sie nicht nutzen. Wichtig für die westlichen Staaten wäre es jetzt, ruhig zu bleiben, keine Fristen zu setzen oder roten Linien zu ziehen. Dieser Streit hat seine eigene Dynamik

      1. „Positiv ist, dass der Iran im Spiel bleibt“ , meint Walter Posch. Aber seid wann gehört atomare Technologie in die Spielzeugkiste?
        KURIER„Angriff auf Atomanlagen wäre verrückt“
        Die fünf UNO-Vetomächte und Deutschland führen heute Atom-Gespräche mit Teheran. Die Türkei warnt vor einem Militärschlag oder Sanktionen.
        Atom, Symbol 
        In Genf wird heute über die atomare Zukunft beraten

        Angesichts des wachsenden Misstrauens gegen den Iran im Atomkonflikt sind die für heute in Genf anberaumten Gespräche nach Einschätzung von Experten von besonderer Tragweite. „Positiv ist, dass der Iran im Spiel bleibt. Wenn die Iraner den Atomwaffensperrvertrag erst verlassen, wird es wirklich unangenehm“, sagt der Wiener Atomexperte Walter Posch.
        Bei dem ersten Treffen seit 14 Monaten wollen Vertreter der fünf Mitglieder des Weltsicherheitsrates und Deutschlands mit dem Iran Möglichkeiten zur Wiederaufnahme von Verhandlungen ausloten. Während die iranische Regierung im Vorfeld klar gemacht hat, nur über Lösungen für „globale Herausforderungen“ sprechen zu wollen, will die internationale Gemeinschaft sie zum Einlenken beim umstrittenen Atomprogramm bewegen.
        Nach Angaben aus US-Kreisen wollen die USA dem Iran dabei nicht mit Sanktionen drohen. In Genf gehe es um einen Kurs des Dialogs, nicht des Drucks. Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad ging von „langen Verhandlungen“ aus.
        Warnung
        Strikt gegen neue Sanktionen spricht sich die benachbarte Türkei aus. „Wir glauben nicht, dass dies ein Ergebnis bringt“, sagte Außenminister Ahmet Davutoglu. Unter Sanktionen würde die Türkei an vorderster Stelle leiden.
        Der Minister kritisierte auch, dass israelische Atomwaffen nicht Gegenstand internationaler Verhandlungen sind. Die Türkei sei gegen Atomwaffen in der Nahost-Region „und nur ein Land hat Atomwaffen, Israel“.
        Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hatte bereits am Wochenende vor einem Militärschlag gegen iranische Atomanlagen gewarnt. Solch ein Angriff wäre „verrückt“ und werde nicht nur für den Iran schlimme Folgen habe, sagte er. „Wir sind gegen Atomwaffen in Nahost. Aber es gibt im Nahen Osten ein Land mit Atomwaffen, Israel. Der Unterschied ist, der Iran ist Mitglied der Internationalen Atomenergie-Organisation, Israel ist es nicht“.
        Der NATO-Staat Türkei unterhält gute Beziehungen zum Iran und kooperiert militärisch mit Israel.


    • MIDDLE EAST FORUMIt takes much more than talk to stop Iran’s stonewalling
      Tomorrow, U.S. diplomats and their Russian, Chinese and European counterparts will join Iranian officials to discuss the Islamic Republic’s nuclear program. The meeting follows new Iranian missile tests and exposure of a second covert Iranian nuclear enrichment facility. Iran enters the negotiations defiant. „The announcement of the enrichment facilities will be Iran’s winning card,“ Kayhan newspaper, the mouthpiece of the Supreme Leader, editorialized last Sunday.
      The meeting will be a nail in the coffin of the Obama doctrine. Throughout his campaign, President Obama preached unconditional diplomacy. „We need a President who’ll have the strength and courage to go toe-to-toe with the leaders of rogue nations, because that’s what it takes to protect our security,“ Obama declared during his campaign.
      Within a week of his inauguration, Obama offered Tehran an olive branch, promising that should Iran unclench its fist, it would find a willing partner in him.
      The President sought a fresh start. In order to neutralize historical baggage, he apologized for real and perceived American wrongs, such as the 1953 CIA-sponsored coup that overthrew Iran’s populist prime minister. He reached out with letters, interviews and intermediaries.
      The President’s aides – Secretary of State Clinton, for example – described Obama’s strategy as nuanced. Negotiating without precondition would not only force the Islamic Republic to show its true face, but it would give Washington time to construct a united international front. Diplomats scurried the globe, courting Moscow and Beijing, whose UN Security Council veto threat has watered down sanctions for years.

      1. NEW YORK DAILYIt takes much more than talk to stop Iran’s stonewalling
        Tomorrow, U.S. diplomats and their Russian, Chinese and European counterparts will join Iranian officials to discuss the Islamic Republic’s nuclear program. The meeting follows new Iranian missile tests and exposure of a second covert Iranian nuclear enrichment facility. Iran enters the negotiations defiant. „The announcement of the enrichment facilities will be Iran’s winning card,“ Kayhan newspaper, the mouthpiece of the Supreme Leader, editorialized last Sunday.
        The meeting will be a nail in the coffin of the Obama doctrine. Throughout his campaign, President Obama preached unconditional diplomacy. „We need a President who’ll have the strength and courage to go toe-to-toe with the leaders of rogue nations, because that’s what it takes to protect our security,“ Obama declared during his campaign.
        Within a week of his inauguration, Obama offered Tehran an olive branch, promising that should Iran unclench its fist, it would find a willing partner in him.
        The President sought a fresh start. In order to neutralize historical baggage, he apologized for real and perceived American wrongs, such as the 1953 CIA-sponsored coup that overthrew Iran’s populist prime minister. He reached out with letters, interviews and intermediaries.
        The President’s aides – Secretary of State Clinton, for example – described Obama’s strategy as nuanced. Negotiating without precondition would not only force the Islamic Republic to show its true face, but it would give Washington time to construct a united international front. Diplomats scurried the globe, courting Moscow and Beijing, whose UN Security Council veto threat has watered down sanctions for years.

    • FTInsurers targeted in Iran sanctions push – By Daniel Dombey in Washington and Paul J Davies in London 
      The US and its allies are stepping up efforts to push through sanctions on companies that provide Iran with insurance following last week’s revelation that Tehran is building an undeclared nuclear facility.
      The move could affect the business of groups such as Lloyd’s of London and Munich Re, hit Iran’s supply of refined oil and bypass the UN Security Council, where both Russia and China have signalled their misgivings about sweeping new sanctions.
      A western diplomat, referring to curbing cover for Iran, said: „It is something that would have real impact and . . . would be achievable but as one of a package of measures.“
      Pieter Van Tol, a partner at Lovells, the law firm, in New York, who advises insurers, said: „The insurance/reinsurance industry in general is quite nervous because the industry is being specifically named for the first time as a target.“
      The US hopes the move, being discussed in Congress and between Washington and its partners, will limit Iran’s supplies of refined oil because of the importance of insuring valuable cargoes. Tehran’s reliance on petrol imports is considered the weak point in its economy by western officials who admit there are big obstacles to sanctions focused on refined oil – not least because China has stepped up petrol sales to Iran. By contrast, the big insurers at the centre of attention in Washington are European.
      Aipac, the pro-Israeli lobby group, has identified groups such as Lloyd’s and Munich Re as providing services to shipments of refined petroleum to Iran.

    • IKGIran droht Westen vor Atom-Verhandlungen – Teheran will nicht einmal über sein Atomprogramm sprechen – USA bereiten angeblich bereits Sanktionen vor
      Teheran/Washington/Jerusalem (APA/dpa/Reuters) – Vor den mit Spannung erwarteten Atom-Gesprächen mit dem Iran baut Teheran seine Drohkulisse weiter auf. So kündigte das iranische Parlament am Dienstag „andere Entscheidungen“ an, falls die Gespräche mit den Mitgliedern des UNO-Sicherheitsrats und Deutschlands scheitern sollten. Damit könnte der Ausstieg aus der Kooperation mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA bzw. IAEO) sowie aus dem Atomwaffensperrvertrag gemeint sein. Schon an den Vortagen hatte der Iran mit erneuten Raketentests weltweiten Ärger ausgelöst – die USA sprachen von einer neuerlichen Provokation.
      Die Verhandlungen an diesem Donnerstag in Genf seien eine „historische Gelegenheit“, hieß es in einer Erklärung des iranischen Parlaments, die der staatliche Fernsehsender Khabar am Dienstag veröffentlichte. Der Westen solle die „Fehler der Vergangenheit“ meiden. Unterdessen warf UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon der Regierung in Teheran vor, mit dem am Freitag bekannt gewordenen Bau einer zweiten Urananreicherungsanlage gegen die Vorgaben des Weltsicherheitsrats zu verstoßen.
      In der Vergangenheit hatte das Parlament immer wieder damit gedroht, die Regierung zur Reduzierung ihrer Kooperation mit der IAEA zu zwingen. Für den Fall, dass der Westen auf seiner Position im Atomstreit beharre und Sanktionen verhänge, sei auch der Rückzug aus dem Atomwaffensperrvertrag denkbar, hatte es in früheren Äußerungen geheißen. Die iranische Regierung hatte bisher jedoch diese Warnungen des Parlaments stets ignoriert und ihren Willen zur Zusammenarbeit mit dem Westen bei der Atomenergiebehörde wie auch im Atomwaffensperrvertrag beteuert.


    • NEW YORK POSTIran: The great US intelligence fraud
      The revelation of an Iranian uranium-enrichment facility buried in a mountain at an Islamic Revolutionary Guards Corps base near the religious city of Qom might seem ominous. If, that is, the Iranians were determined to develop a nuclear weapon.
      Fortunately, we are advised that they are not.
      In November 2007, US intelligence agencies wrote a National Intelligence Estimate concluding, „We judge with high confidence that in fall 2003, Tehran halted its nuclear weapons program.“ The intelligence community appears to be sticking by its judgment, which means — cue the sighs of relief — that the Qom facility may be only a strange curiosity.
      Apparently, the Iranian regime is an obscurantist theocracy with an unquenchable taste for conducting massive experiments in advanced physics. In secret. In heavily defended facilities.
      The 2007 NIE had a very circumscribed definition of a weapons program, but it included „covert conversion-related and uranium enrichment-related work.“ Exactly what Qom is for. What do the Iranians have to do to convince US intelligence they have a weapons program?
      Iran has been very lucky in its watchdogs. The 2007 NIE, which stands exposed as about as worthless as then-CIA Director George Tenet’s prewar talk of a „slam-dunk“ on Iraq’s WMD, crushed any thought of the politically weakened Bush administration moving against Iran. And the punch-pulling International Atomic Energy Agency has been suppressing damaging material, concerned more with forestalling a conflict over Iran’s nuclear program than forestalling the program itself.

    • Intelligence and Terrorism Information CenterHighlights of the week
      Spotlight on Iran
      Highlights of the week
      1. International Qods Day in Iran: demonstrators express support for the Palestinian cause while the opposition puts on a show of strength
      2. The Supreme Leader’s authority continues to erode: clerics challenge Khamenei’s ruling about the end of the month of Ramadan
      3. Wave of assassinations of senior officials in Iranian Kurdistan: five officials assassinated in less than two weeks
      4. In other Qods Day events: why did Iranian TV black out the coverage of a soccer game held in Tehran?
      5. Iranians also send their holiday wishes by SMS: 91 million text messages during the 24 hours of Eid al-Fitr
      6. School year begins in Iran
      International Qods Day: demonstrators express support for the Palestinians
      while the opposition puts on a show of strength
      On Friday, September 18, Iran marked the International Qods Day (i.e., Jerusalem Day), held annually on the last Friday of the month of Ramadan since the Islamic revolution. Similarly to previous years, this year’s Qods Day was marked by mass rallies and demonstrations in which top Iranian officials and leaders gave speeches condemning Israel and expressing support for the Palestinian people’s struggle. Hundreds of thousands of protesters chanted slogans against Israel and Western countries and burned Israeli, American, British, German, and French flags.

    • INSSThe Implications of Iran’s Second Enrichment Plant
      On Friday, September 25, 2009 Iran informed the International Atomic Energy Agency (IAEA) that it had a second uranium enrichment plant under construction. Suspicions concerning a parallel, concealed enrichment program were in fact circulating for some time before the announcement. Iran reportedly disclosed the information to the IAEA because it discovered that Western intelligence agencies became aware of this parallel program and wanted to avoid further embarrassment. 
      The main question is, of course, what is the purpose of this construction. According to the information released by the US, this hitherto unknown facility is located inside a mountain near the ancient city of Qom and designed to hold some 3000 gas centrifuges, the machines that perform the enrichment process. Iran’s main enrichment plant, located at Natanz, can accommodate some 54,000 gas centrifuge machines. At the present rate of operation at Natanz, these can produce low-enriched uranium for barely one refueling per annum of the Bushehr nuclear power plant. The 3000 machines at the second plant would produce some 5 percent of the annually needed amount. Thus Iran’s claim (as reported by the IAEA spokesman) that the new enrichment plant is intended for peaceful purposes, and that it would not enrich uranium above the 5 percent level, is not at all convincing. This whole mountainside installation could have been accommodated in a corner of one of the existing huge enrichment halls at Natanz. The Iranian president offered a rather lame explanation that the new plant was to be the backup in case the Natanz plant was harmed. 
      What, then, could have been the real purpose of this second, secret and probably well-protected enrichment plant? Two answers come to mind: that the plant was intended to enrich natural uranium outside the inspectors‘ purview to whatever levels Iran decided on, probably producing bomb-capable high enriched uranium (HEU); or, that this was the place where uranium would be enriched from the 5 percent low enriched uranium (LEU) produced at Natanz to HEU levels. If the first answer is correct, the question of the origin of the feed material comes to mind. Would it come, (legally or otherwise) from the Esfahan UCF, or from another, clandestine, plant? If the second answer is correct, the 5 percent feed would be either illegally and clandestinely diverted from the Natanz enrichment plant or from its IAEA verified storage, or taken from the storage place by Iran after the inspectors were ordered out of the country (perhaps after apparent „slights“ to the regime, or some such like excuses). This is also called the „breakout“ scenario.

    • ACHGUTChavez to Ahmadinejad: Jesus and the Mahdi Will Come Soon
      Zwei Apokalyptiker hoffen auf die Apokalypse und bereiten sie kräftig vor: During a visit to the sacred city of Mashhad in northern Iran, Venezuelan President Hugo Chavez said to his host, Iranian President Mahmoud Ahmadinejad, that Jesus and the Mahdi (the Shi’ite messiah) will arrive soon and establish justice in the world. Chavez also said that, starting October 2009, Venezuela will export to Iran 20,000 barrels/day of refined oil, at a cost of $200 million.

    • ACHGUTRalph Peters: What A Surprise!
      Iran’s faith-crazed president appears before the UN, denying the Holocaust and damning Israel. He has openly and repeatedly professed an apocalyptic religious vision that requires chaos on earth to bring about the return of the „hidden imam,“ the Shia version of a messiah. He never misses an opportunity to call for Israel’s total destruction.
      And Washington insists he’s joking. (Yeah, they’re belly-laughing in Tel Aviv right now.)
      Appeasers also blather that „other states have had nukes for years,“ but haven’t used them. And mutually assured destruction (MAD) actually did keep the peace between the superpowers for six decades (another lesson our president doesn’t get).
      The arguments don’t hold up. Even the North Koreans, the other entry in the rogue-state nuclear-arms race, don’t want to die. They want earthly power, not a sacred apocalypse.

    • ACHGUTDeath To America! Death To Israel!
      Englische Fassung des diesjährigen Aufrufs der iranischen Regierung zum Al-Kuds-Tag. Für die Korrektheit der Übersetzunjg bürgt Katajun Amirpur.
      The Muslim nation of Iran expressly announces that the land of Qods belongs to Palestinians and that Qods can be liberated only through steadfastness, resistance and full-fledged support for unity in the resistance front and the intifada of the oppressed people of Palestine. To that end the Islamic nations and free thinkers of the world will not spare any spiritual and material support for the Palestinian uprising. http://www.presstv.com/classic/detail.aspx?id=106534&sectionid=3510304

    • ACHGUTStreckenweise deftig, ansonsten versöhnlich
      Die Iran-Expertin Katajun Amirpur, die auch schon herausgefunden hat, dass Achmadinedschad den Satz von der Auslöschung Israels nie gesagt habe, erklärt durch einen Rückgriff auf drei Jahrzehnte Geschichte, was die Iraner mit der Bombe wirklich wollen: „Abschreckung. Und das ist nun mal das Gleichgewicht des Schreckens, das auch zwischen den USA und der Sowjetunion jahrzehntelang praktiziert wurde und funktioniert hat. Dass die Iraner die Bombe wollen, scheint aus ebendiesem Grund sehr wahrscheinlich zu sein. Daraus folgt allerdings nicht notwendigerweise, dass sie sie als Aggressor einsetzen wollen.“ Bemerkenswert auch dieser Absatz:
      „Deftige Worte ist man aus der Islamischen Republik Iran gewohnt. Beim traditionellen Gebet zum Ende des Fastenmonats Ramadan stimmte auch Ayatollah Chamenei mit in sie ein: Einen die islamische Nation zerfressenden Krebs nannte Chamenei den Staat Israel. Ansonsten gab er sich aber in den letzten Tagen, im Vorfeld der anstehenden Gespräche mit den USA am 1. Oktober versöhnlich: Bei einem Treffen mit Staatsvertretern und ausländischen Diplomaten betonte er Irans Friedfertigkeit.“
      Daraus folgt nicht notwendigerweise, dass Frau Amirpur mit den Mullahs sympathisiert, es könnte auch sein, dass sie einfach keine Ahnung hat. Aber für die SZ reicht es.
      http://www.sueddeutsche.de/politik/789/489179/text/

    • ACHGUTWas man aus der Geschichte lernen kann
      Das weiter unten verlinkte Fundstück „Streckenweise deftig, ansonsten versöhnlich“ entspringt nicht etwa der jungen welt, sondern der Süddeutschen Zeitung, die uns eine Lehre aus der Geschichte der Atombombe auf den Weg gibt: „Die Geschichte zeigt: Wer die Bombe nicht hat, wird angegriffen, wer sie hat, wird verschont“, deshalb die Atombombe für den Iran.
      Saddam hatte keine, er tat nur so, als verstecke er sie. Das reicht nicht.
      Israel hat vielleicht welche, das genügt nicht, um nicht von Selbstbastlern angegriffen zu werden, die ihrerseits erst verschont bleiben, wenn sie eine Atombombe basteln, wozu die EU dringend Fördermittel bereitstellen sollte.
      Großbritannien hatte zumindest auf den Falkland-Inseln keine.
      Im World Trade Center in New York waren auch keine.
      Nordkorea, Indien und Pakistan werden allesamt in Ruhe gelassen.
      Die Geschichte der Blödheit aber wird immer öfter von der Süddeutschen Zeitung weitergeschrieben. Der Text ist eine Beleidigung, eine Frechheit und saudumme Niedrigkeit. Wenn die SZ so weitermacht, braucht sie bald eine eigene Atombombe, um verschont zu bleiben.

    • ACHGUTDie westliche Welt muss den Iran hart bestrafen
      Von Richard Herzinger
      Es wirkt wie ein wiederholtes Déjà-vu. Ab heute soll bei den Sechsergesprächen in Genf einmal mehr versucht werden, den Iran in Verhandlungen zu Zugeständnissen in Sachen seines Atomprogramms zu bewegen. In mehreren früheren Anläufen hatten diese Bemühungen wie das Hornberger Schießen geendet. Ungerührt von gutem Zureden und großzügigen Kooperationsangeboten der EU, die man im Tausch für ein Aussetzen der Urananreicherung darbot, ungerührt auch von – bisher freilich nur halbherzigen – Sanktionen des UN-Sicherheitsrats hat Teheran seine Produktion von Kernbrennstoff weiter vorangetrieben…Hier weiterlesen


    • MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Missile Maneuvers End With Firing Long-Range Surface-To-Surface Missiles; Senior IRGC Official: Iranian Missiles Will Strike Any Place That Threatens Us 
      In the last segment of Iran’s Great Prophet VI maneuvers, on September 28, Iran’s Islamic Revolutionary Guards Corps (IRGC) fired long-range Seijil-type surface-to-surface missiles, the Shihab 3 and the Qadr 1. 
       
      The Qadr 1 is an upgraded Shihab 3. 
       
      IRGC Air Force commander Hossein Salami said that the missiles‘ fuel and weaponry were Iran-made. 
       
      Inaugurating a production line for micronized powder, which is used as an ingredient in solid fuel for missiles, Iranian Defense Minister Ahmad Vahidi said that the production of strategic material in Iran assures that it will not be dependent on other countries. 
       
      At a ceremony attended by Vahidi, the Iranian Derafsh missile boat was inaugurated; the boat is armed with 100 radar, missiles, artillery, and electronic warfare systems.  
      Senior IRGC official Abdallah ‚Araqi said at a September 28 Basij conference that Iranian missiles would strike any place that threatened Iran.  
      S
      ources: Fars, Iran, September 29, 2009; Press TV, Mehr, Sepahanews, Fars, Iran, September 28, 2009; Al-‚Aalam, Iran, September 27, 2009


    • MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iranian Judiciary Official To Khomeini’s Grandson: Supporting Mousavi Is Betraying Your Grandfather 
      Senior Iranian judiciary official Mohammad Javad Larijani has compared Green Movement leader Mir Hossein Mousavi to the Mojahedeen-e Khalq and its efforts to topple the Iranian regime. 
       
      He also warned Hassan Khomeini, the grandson of Islamic Revolution founder Ayatollah Ruhollah Khomeini, that his support for Mousavi constituted betrayal of his grandfather’s legacy. 
       
      Source: ILNA, Iran, September 27, 2009


    • MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iran: We’ve Captured Those Responsible For Attacks On Officials 
      Iranian Interior Minister Mustafa Mohammad-Najar has said that Iranian security services have arrested all those involved in the recent assassinations of Kurdish clerics and officials in the city of Sanandaj, and had killed some of them. 
       
      He added that the perpetrators of the operations were extremist Wahhabis supported by foreign espionage agencies. 
       
      (see Fourth Official Murdered In Iranian City of Sanandaj) 
      Source: ILNA, Iran, September 28, 2009


    • MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Khamenei Stops Attempt To Remove Assembly Of Experts Member 
      Iranian Supreme Leader Ali Khamenei has blocked an initiative by members of the Assembly of Experts to remove Ayatollah Ali Mohammad Dastgheib for his support of reformist leaders Mir Hossein Mousavi and Mehdi Karroubi. 
       
      The religious organization Majma‘-e Rowhaniyun-e Mobarez (Association of Combatant Clerics), which supports Mousavi, states that even senior regime officials are being denied freedom of expression and that they cannot present their views on a solution to Iran’s problems. 
       
      Source: Majma‘-e Rowhaniyun-e Mobarez website, September 27, 2009; Fararu, Iran, September 25, 2009


    • MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG –  Karroubi Attacks Rafsanjani’s Failed Leadership 
      In a letter to Assembly of Experts chairman Hashemi Rafsanjani, Mehdi Karroubi complained that the issue of the rape of protest detainees in prison had not been handled by the regime, and had not been discussed in the Assembly of Experts. 
       
      Karroubi said that the assembly, led by Rafsanjani, had become pointless, because it did not deal with the tyranny and failings of the government of Iranian President Mahmoud Ahmadinejad. 
       
      He added that he wondered how Rafsanjani, who had once shown leadership in the face of regime founder Ayatollah Ruhollah Khomeini, was now falling down on the job.  
      Source: Majma‘-e Rowhaniyun-e Mobarez website, Iran, September 28, 2009


    • MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iranian Daily: Americans Giving Saudis Green Light To Act Against Shi’ites In Yemen 
      The Iranian daily Iran, which is identified with the government of Iranian President Mahmoud Ahmadinejad, is claiming that Saudi Arabia will step up its military and political support of Yemen President Ali Abdallah Saleh in his fight against Shi’ites in his country, after getting a green light to do so from the U.S. 
       
      Source: Iran, Iran, September 28, 2009


    • MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG New On MEMRI TV: Iranian Commando Training For TV Reporter 
       
      To view this clip,
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    • MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iranian Navy Commander: Our New Missile-Launching Frigates Have Most Advanced Systems, Equipment
       
      Iranian Army Navy commander Rear Adm. Habibollah Sayyari today reiterated that Iran’s new missile-launching frigates have the most advanced systems and equipment
       
      „The equipment will be used in accordance with the threats posed to the Islamic Republic of Iran,“ Sayyari told reporters, on the sidelines of a ceremony to launch the latest version of Sina-Calss missile-launching frigates from the jetty of Iran’s fourth naval zone.  
      He added, „Iran has reached full self-sufficiency in the production and manufacture of vessels and necessary equipment for different marine missions, including surface and sub-surface missions.“  
      Source: Fars, Iran, September 29, 2009


    • MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iran, China Sign Major Oilfield Deal 
       

      The China National Petroleum Corp (CNPC) has signed a contract with the National Iranian Oil Company (NIOC) for the development of Iran’s South Azadegan oilfield. 
       
      The Chinese company will buy a 70 percent share of the whole project; the deal covers a 90 percent stake in the project.
      The South Azadegan project is slated to produce 260,000 barrels of crude oil per day, and its development will cost around $2.5 billion. 
       
      The field, along the Iraqi border, holds reserves estimated at approximately 42 billion barrels of oil, one of the world’s largest finds in the last 30 years. 
       
      Iran provides 14 percent of China’s demand for oil. 
       
      The deal is couched in buy-back terms, in which CNPC will hand over the operation of the field to NIOC after development and will receive payments from the oil production for a few years to cover its investment. 
       
      China’s investment in Iran’s energy sector has increased as some Western countries, led by the U.S., have applied sanctions against Iran. 
       
      Source: Press TV, Iran, September 28, 2009

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