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  1. UNGLAUBLICH: Wochen später brüht die FAZ nochmals die antisemitischen Verschwörungstheorien des schwedischen „Aftonbladet“ in Großformat aus…

     
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  2. „Zustände“ in Gaza – allein Israel ist schuld
    NOZ
    Landstrich ohne Hoffnung
    Nur 60 Kilometer ist der Gazastreifen von Tel Aviv entfernt. Und doch ist die Distanz so gewaltig, dass „ein Ozean zwischen ihnen sein“ könnte. So beschreibt es Bettina Marx in ihrem Buch „Gaza – Land ohne Hoffnung“, aus dem sie in der Buchhandlung zur Heide las.
    Bettina Marx weiß, wovon sie schreibt. Fünf Jahre lang war sie als Hörfunkkorrespondentin in Tel Aviv und ist immer wieder in den Gazastreifen gereist. Inzwischen lebt sie wieder in Berlin. Doch das Schicksal von Gaza lässt sie nicht los. Das ist zu spüren, wenn sie über die dort lebenden Palästinenser spricht.
    Einer von ihnen ist Raid, ein Taxifahrer, der die Journalistin häufig durch den Gazastreifen geführt hat. Zu ihm hat Bettina Marx nach wie vor Kontakt. Auch nach dem letzten Gazakrieg Ende Dezember ist sie dorthin gereist. Denn als der ausbrach, war ihr Buch eigentlich schon fertig. Doch Marx hat es nach dem Krieg noch um ein aktuelles Kapitel erweitert.
    Raid und seine Familie haben bei den Angriffen ihr Haus verloren. Den nächsten Winter müssen sie deshalb im Zelt verbringen. Denn Baumaterialien für neue Häuser gibt es in Gaza nicht. Nicht nur das ist ein Anlass für Marx, die Zustände in Gaza als „dunkel und finster“ zu beschreiben. Vor allem die Kinder haben zu leiden. Sie sind nicht nur durch die militärischen Angriffe traumatisiert. Sie leiden auch unter Mangelernährung. 40 Prozent der eineinhalb Millionen Bewohner des Gazastreifens sind Kinder. Das Durchschnittsalter liegt bei 16. „Was soll aus diesen Kindern werden?“, fragt Bettina Marx.
    Viel Hoffnung hat die Journalistin für das Gebiet nicht. In Israel selbst gibt es so gut wie keine Proteste gegen die harte Linie der Regierung. Auch in den Medien gibt es nur sehr wenige Journalisten, die kritische Berichte über das Thema schreiben. Und auch der Rest der Welt bekommt nicht allzu viel über die Zustände in Gaza mit. Denn die Regierungen in Amerika und Europa schauen weg, wenn Israel Gaza angreift und dabei auch die Zivilbevölkerung trifft. Ein positives Signal setzten immerhin die Veranstalter: Denn die Lesung mit Bettina Marx hatten die Deutsch-Palästinensische und die Deutsch-Israelische Gesellschaft gemeinsam mit zur Heide organisiert.

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