AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

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  1. Brandaktuell…

    1. JP

      1. HA’ARETZIran Revolutionary Guards offer to escort Gaza-bound ships
        Any intervention by the Iranian military would be considered highly provocative by Israel which accuses Iran of supplying weapons to Hamas.

      2. YNET Iran to escort Gaza ships?
        Revolutionary Guards ‚fully prepared‘ to provide military escort to cargo ships headed for Strip
         

        1. ORF.at – Iran bietet Militär-Eskorte für Gaza-Blockadebrecher an
        2. derStandard.at – Teheran bietet Eskorte für Hilfsschiffe an

    2. NZZ –  Khomeinyi-Gedenkkundgebung in Teheran – Ahmadinejad nutzt Gelegenheit zur Verbalattacke gegen Israel – Mit einer Grosskundgebung in Teheran hat der Iran des Todes des Gründers der Islamischen Republik, Ajatollah Khomeinyi, vor 21 Jahren gedacht. In einer Rede vor Khomeinys Mausoleum sagte Staatschef Mahmud Ahmadinejad, nur er und seine Regierung führten Willen Khomeinys fort.
      (sda/afp/dpa) Es sei befremdlich zu sehen, dass sich auch die Anhänger der Monarchie, des Westens und der Volksmujahedin auf Khomeinyi beriefen, sagte Ahmadinejad am Freitag. Khomeinyi war die treibende Kraft hinter der Islamischen Revolution 1979, durch die der Schah gestürzt wurde.
      Erst am Donnerstag hatte Oppositionsführer Mehdi Karubi diesen Alleinvertretungsanspruch kritisiert. Ahmadinejad warnte die Opposition: «Wer sich gegen das islamische System stellt, wird nicht überleben», sagte er.
      Er bezeichnete seine umstrittene Wiederwahl im Vorjahr als «die demokratischste Wahl der Welt». Bei den Protesten der Opposition gegen die dem Regime angelastete Wahlfälschung waren Dutzende Menschen ums Leben gekommen. 
         

      1. SONNTAGSZEITUNGGrosskundgebung in Teheran zum Gedenken an Ajatollah Khomeini
      2. REENPEACEMAGAZIN Ahmadinedschad: Israels Angriff auf Konvoi war wahnsinnig
      3. afp  Teheran nutzt Todestag von Khomeini als Machtdemonstration
      4. VIENNAGroßkundgebung in Teheran zum Gedenken an Ayatollah Khomeini

    3. NATIONAL REVIEW Parallels Between Present-Day Iran and Nazi Germany
      „History doesn’t repeat itself,“ said Mark Twain, „but it does rhyme.“
      In 1933, a totalitarian regime came to power in Germany with the consent of at least a substantial minority of the German people. Its Nazi ideology was rooted in fanatic racism and resentment over recent history. Hitler and those around him preached that it was the destiny of the German race to dominate Europe and exterminate the Jews. One of the Nazis‘ most bitter enemies from the beginning was a rival regime — the Soviet Union — whose ideology was rooted in class rather than race but was equally totalitarian.
      Shortly after they came to power, the Nazis began a major arms buildup, in violation of their international treaty obligations. They enhanced their control of the instruments of power in German society by creating two new organizations, the SA and the SS, which took over many of the roles of the police and the military, dominating the streets and infiltrating the armed forces. They sought to subvert neighboring countries by using their intelligence service to encourage support for their regime among, for example, the Sudeten Germans in Czechoslovakia.
      German society was by no means monolithic in its support of the Nazis, particularly at first. Certain groups of clerics and segments of the Prussian officer corps were opposed to Nazi rule; it was from these latter circles that the nearly successful plot to assassinate Hitler came in the early 1940s. Intellectuals, student groups such as the White Rose, and much of organized labor also opposed the Nazis for some time.
      But three important factors led the Nazi leadership to believe by 1938–39 that it was free to begin the Holocaust and its conquest of Europe.

    4. WEEKLY STANDARDGermany Turns a Blind Eye to Radical Islam – And increases its activity with Iran.
      Just as the danger of homegrown political Islam is on display in the United States with the attempted Times Square bombing–the third attempted attack in six months–Germany seems to be recoiling to its pre-9/11 indifference toward growing radical Iranian Islam in its backyard. In late May, the pro-Ahmadinejad Imam Ali Mosque in Hamburg hosted an event with advocates of revolutionary Iranian Islam.
      Iran’s supreme leader, Ayatollah Ali Khamenei, appointed the director of the Islamic Center Hamburg, which is part of the Imam Ali Mosque. The mosque’s imam, Ayatollah Reza Ramezani, used his platform to call for participation at the 2009 al Quds Day, an anti-West and anti-Israeli hate festival, whose goal is the „liberation of Jerusalem from the Zionist system,“ a standard Iranian battle cry  for wiping Israel off the map.
      The radical German „Islamic Way“ association, which understands its mission as a branch of the Iranian Revolutionary Guards Corps (IRGC), helped organize the so-called „Peace Congress“ in Hamburg. While the European Union (with the exception of a proposed Holland Parliament resolution to ban the IRGC) refuses to place the IRGC on its EU terror list, the Bush administration classified the IRGC as a global terrorist organization as early as 2007. The IRGC was the key instrument in suppressing the the pro-Democracy movement last June, as well as advancing Iran’s drive to go nuclear.
      Hamburg, Germany was, of course, the 9/11 launch pad for the infamous Hamburg cell that spawned  Mohamed Atta and his fellow travelers. Traditionally, Germany has had a terribly lax approach to domestic-based radical Islamic groups.

    1. Ach tut uns das aber leid: Die Deutsch-Iranische Handelskammer ärgert sich über die Aktivitäten von STB und Honestly Concerned….
      openPR.de (Pressemitteilung)
       –
      Deutsch-Iranische Wirtschaftsbeziehungen – mehr als nur Geschäfte
      Wir wenden uns gegen jeden Versuch diese legalen Geschäfte mit politisch motivierten Kampagnen von Organisationen wie „Stop-the-bomb“ oder „Honestly Concerend“ zu diskreditieren. Eine kleine Gruppe von Ideologen versucht dort quasi jede wirtschaftliche oder kulturelle Tätigkeit mit dem Iran zu skandalisieren, solange diese nicht in Ihr eigenes, enges Weltbild paßt.
      Die Deutsch-Iranischen Wirtschaftsbeziehungen sind seit Jahrhunderten gewachsen, sie bestehen in vielen Fällen nicht nur aus geschäftlichen, sondern auch freundschaftlichen Beziehungen zwischen Menschen beider Länder. Sie bieten neben geschäftlichen Begegnungen zahlreiche Möglichkeiten voneinander und übereinander zu lernen. Wir halten dies gerade in Zeiten, die von politischen Krisen geprägt sind für wichtig und setzen uns weiter dafür ein.
    2. HA’ARETZReport: Iran smuggling German-made nuclear equipment via Dubai
      Sunday Telegraph: Dubai intermediary sells Iran components bought from German manufacturer without its knowledge in violation of UN resolutions.
    3. ELTEE Forex – Iran will 45 Mrd. Euro in USD und Gold umschichten
      Wer hätte dies gedacht? Die iranische Zentralbank kündigt an, in den nächsten Wochen 45 Mrd. Euro in USD und Gold umzuschichten. Dies wird natürlich automatisch den Druck auf den Euro erhöhen, wenn dieser Fall eintreten sollte. Stellt sich die Frage nach dem warum?
      Das die USA gegen den IRAN ein Handelsembargo seit Jahren verhängt hat, dürfte bekannt sein. Das die EU sich dem mit angeschlossen hat wohl auch – da stellt sich dann wirklich die Frage, wozu benötigt der IRAN den Euro als Staatsreserve, wenn sowieso kein Handel mit der EU durchgeführt werden darf. Nebenbei – Schweizer Produkte finden Sie überall in IRAN zu kaufen, wenn auch etwas teuer.
      Nun kommt diese Meldung aber zu einem für den Euro extrem ungünstigen Zeitpunkt, sollten nun diese Umschichtungen von Euro in den USD stattfinden, würde dies den Euro klar unter die 1,20 werfen. Dies kann aktuell nicht das Ziel der EU sein. So werden wohl nun einige hohe EU Politiker aus Brüssel sich inoffiziell mit dem IRAN treffen und versuchen dieses Vorhaben zu verhindern. Der Deal ist klar – ohne Handel mit der EU ist der Euro nutzlos für den IRAN – aber eine starke Waffe, für Wirtschaftsverhandlungen.  
  2. Zum Thema „Iranische Handelsbeziehungen und Wirtschaft“…

  3. Zum Thema „Menschenrechtslage“…

    1. STOPTHEBOMB Presseerklärung 

      STOP THE BOMB ist äußerst besorgt um Gesundheit und Leben des seit 11 Tagen verschwundenen exil-iranischen Künstlers und Filmemachers Daryush Shokof. STOP THE BOMB fordert die zuständigen Behörden in Deutschland auf, alles zu tun, um das Verschwinden Shokofs aufzuklären, und dabei besonders die Möglichkeit einer politisch motivierten Tat iranischer bzw. islamistischer Kräfte zu untersuchen.

      STOP THE BOMB fordert die Bundesregierung auf, zum Fall Shokof öffentlich Stellung zu beziehen und die Sicherheit sowie die Möglichkeit freier politischer wie künstlerischer Betätigung aller vor dem iranischen Terrorregime geflohenen Menschen mit allen zur Verfügung stehenden politischen und polizeilichen Mitteln zu gewährleisten.
       

       „Die iranischen Vertretungen kontrollieren ein Netzwerk an regimetreuen Agenten und Institutionen, die in Deutschland noch immer ungestört agieren können. Der iranische Botschafter in Berlin, Ali Reza Sheikh Attar, gehört etwa zu den terroristischen iranischen Revolutionsgarden“, so Jonathan Weckerle, Sprecher von STOP THE BOMB.

      Die iranische Nobelpreisträgerin Shirin Ebadi hat deshalb völlig zu Recht die Verantwortung der deutschen Bundesregierung für die Sicherheit Shokofs betont.[1]  

      Am Montag, den 24. Mai 2010 wurde Shokof zuletzt am Kölner Hauptbahnhof gesehen, wo er einen Zug nach Paris besteigen wollte. Weiter bekannt ist nur, dass er keinen seiner Termine in Paris wahrgenommen hat.

      Shokof ist als einer der schärfsten Kritiker der Islamischen Republik unter den iranischen Künstlern im Exil bekannt. In seinen beiden jüngsten Filmen, „Iran-Zendan“ (Iran-Gefängnis) und „Hitler’s Grave“, die am 9. Mai 2010 in Berlin Premiere feierten, werden die Verbrechen und Ideologie des Regimes scharf angegriffen. „In Shokofs Filmen werden zahlreiche tabuisierte Themen aufgegriffen, Folter und Vergewaltigungen in den Gefängnissen werden ebenso gezeigt wie eine Frau, die ihr Kopftuch wegwirft und als Frau aus einer islamischen Familie einen jüdischen Mann heiratet. Shokofs Werke greifen die ideologischen Grundfesten der Islamischen Republik an und sind für die Machthaber im Iran gefährlich. Gerade vor dem Jahrestag der gefälschten Präsidentschaftswahlen ist es möglich, dass das Regime mit einer Aktion gegen einen Kritiker die Opposition im Iran und Exil einzuschüchtern versucht“, so Weckerle. 

      Mindestens 162 Morde an Oppositionellen im Exil wurden von den Machthabern in Teheran seit 1979 in Auftrag gegeben.[2] Seit der massiven Protestbewegung des letzten Jahres werden Oppositionelle im Exil verstärkt bedroht und verfolgt, gerade auch in Deutschland.[3]

      So drohte Massoud Jazayeri, stellvertretender Befehlshaber der iranischen Streitkräfte im November 2009, dass viele Demonstranten innerhalb und außerhalb Irans identifiziert wurden und dass man sich zu gegebener Zeit mit ihnen befassen werde. Als Ziele benannte er „aufgeklärte Säkularisten, Journalisten, studentische Aktivisten und Künstler im Ausland“[4].  

       

    1. ZEIT ONLINE – Iran: Teheran droht der Opposition mit dem Tod
      Die iranische Regierung sei die demokratischste der Welt. Der Enkelsohn des Verstorbenen, Hassan Chomeini, dagegen musste wenig später seine Ansprache nach …
    2. Wiener Zeitung – Angst vor Protesten: Irans Führung mobilisiert Massen
      Es werden umfassende Proteste der Opposition erwartet. Der im Iran umstrittene Präsident versucht deshalb, seine Anhänger zu mobilisieren.
    3. ZEITOpposition in Iran – Iran steht vor neuen Konfrontationen
      Die Jahrestage zum Tod Chomeinis und der umstrittenen Präsidentenwahl bescheren dem Teheraner Regime eine neue Kraftprobe mit der Opposition.
       
      Haben in Teheran zu einer Protestkundgebung aufgerufen: Irans Oppositionsführer Mir Hussein Mussawi (l.) und Mehdi Karroubi
       
      Zu bester Abendstunde zog kürzlich in der Sendung „Gestern, Heute, Morgen“ ein iranischer Regime-Kleriker über die Grüne Bewegung her. Sie sei wie eine „niedergetretene Schlange“, giftete er im Staatsfernsehen. „Momentan verhält sie sich ruhig. Aber sie wartet auf die nächste günstige Gelegenheit.“ In der Tat: In den letzten Monaten herrschte bleierne Ruhe im Land. Die Oppositionsführer Mir Hussein Mussawi, Mehdi Karroubi und Mohammed Chatami gaben sich schweigsam. 
      In der schwersten innenpolitischen Krise seit Bestehen der Islamischen Republik schien das Regime endgültig die Oberhand gewonnen zu haben. Nun aber rüsten die Reformpolitiker zur nächsten Kraftprobe, die dem Iran einen zweiten politisch heißen Sommer bescheren könnte.
       
      Am Freitag jährt sich der Tod von Staatsgründer Ajatollah Chomeini. Eine Woche später folgt am 12. Juni der erste Jahrestag der umstrittenen Wiederwahl von Mahmud Ahmadinedschad. Zwei Millionen Getreue will das Regime diese Woche zu einer gigantischen Jubelfeier auf dem Gelände des Chomeini-Mausoleums nahe Teheran zusammenholen – für die grünen Anhänger eine neue Gelegenheit, Präsenz zu zeigen. Das Freitagsgebet hält Revolutionsführer Ali Chamenei persönlich – knapp ein Jahr nach seinem letzten öffentlichen Auftritt in der zentralen Gebetshalle der Teheraner Universität. Damals verteidigte er bedingungslos das Ergebnis der Präsidentenwahl und drohte offen den Gegenkandidaten Mussawi und Karroubi. 
      Diese jedoch geben sich nach wie vor unbeeindruckt, auch wenn inzwischen sämtliche ihrer engsten Mitarbeiter hinter Gitter sitzen. Für den 12. Juni riefen sie in Teheran zu einer Protestkundgebung auf und beantragten beim Provinzgouverneur eine entsprechende Genehmigung. Zusammen mit dem früheren Präsidenten Chatami fordern sie Neuwahlen, die Freilassung aller politischen Gefangenen sowie die Zulassung unabhängiger Medien.
  4. Zum Thema „Oppositionsbewegung und Protestler“ 

    1. Reuters Deutschland – Merkel sieht Beschluss über neue Iran-Sanktionen nahen
      Meseberg (Reuters) – Die Vereinten Nationen werden sich nach Einschätzung von Bundeskanzlerin Angela Merkel bald auf Sanktionen gegen den Iran einigen. …

       
    2. FOCUS Online – International: Merkel und Medwedew einig bei Iran-Sanktion
      Deutschland und Russland wollen bei der Frage nach einem schärferen Vorgehen gegen den Iran an einem Strang ziehen. Angela Merkel und der russische Präsiden … 

       

      1. Firmenpresse (Pressemitteilung) – Merkel und Medwedew einig bei Iran-Frage und Eurostabilität
        (dts) – Deutschland und Russland haben sich geeinigt, bei Sanktionen gegen Iran im Falle eines Atomstreits gemeinsam vorzugehen. Darin sei man mit Russland …
         


        1. euronews – Merkel und Medwedew wollen im Iran-Streit zusammenarbeiten
        2. sueddeutsche.de – Merkel und Medwedew einig bei Iran-Sanktionen
        3. Deutsche Welle – Merkel drängt Medwedew zu Sanktionen
        4. SF Tagesschau – Merkel und Medwedew werben für Sanktionen gegen den Iran
        5. tagesschau.de – Merkel und Medwedjew für neue Iran-Sanktionen
        6. derStandard.at –  Merkel wirbt für Sanktionen gegen den Iran
        7. BILD –  Pakt gegen Iran
        8. RIA Novosti – Medwedew: Sanktionen gegen Iran vereinbart, Anwendung sollte aber ausbleiben

      2. Radio China International – Russland fordert Einstimmigkeit in der iranischen Atomfrage
        Es sei sehr wichtig, daß die internationale Gesellschaft sich in der iranischen Atomfrage einigt, sagte der russische Präsident Dmitriy Medvedev am Samsatag …

      3. WELT ONLINE – Medwedjew fordert Iran zum Einlenken im Atomstreit auf
        Angesichts drohender neuer Sanktionen gegen Iran hat Russlands Präsident Dmitri Medwedjew die Führung in Teheran aufgefordert, im Atomstreit einzulenken. …

    3. DEUTSCHLANDFUNK„Militärische Methoden muss man ausschließen“ – Luxemburgs Außenminister über UN-Sanktionen gegen den Iran – Jean Asselborn im Gespräch mit Christoph Heinemann
      Laut Jean Asselborn fürchtet der Iran im Atomstreit den erneuten Druck des UN-Sicherheitsrates. Teheran führe „intensiv hinter den Kulissen Gespräche“, um eine neue Welle von Sanktionen zu verhindern. Der luxemburgische Außenminister erteilte einer militärischen Lösung des Konflikts eine entschiedene Absage.
      Christoph Heinemann: Diplomatisch gesehen, besteht zwischen dem I und dem U ein Spannungsverhältnis, genauer gesagt: zwischen Iran und Uran. Im vergangenen Monat hat sich die iranische Regierung mit der Türkei und Brasilien darauf geeinigt, dass der Iran im Ausland Uran anreichern lässt; die zivile Nutzung der Atomkraft ist nicht umstritten, der Besitz von waffenfähigem Uran und die Fähigkeit, dieses herstellen zu können, dagegen sehr wohl. Denn vielen gilt das Regime in Teheran als unberechenbar – der Präsident denkt gern laut über das Existenzrecht Israels nach. Der Iran möchte weitere Strafmaßnahmen verhindern, an denen aber weiterhin gearbeitet wird, die USA rechnen damit, dass der UN-Sicherheitsrat bis zum 21. Juni über neue Sanktionen entscheidet. Insofern sind wir jetzt gespannt darauf, was uns Jean Asselborn sagen wird, der luxemburgische Außenminister hatte gestern seinen iranischen Amtskollegen Mottaki zu Gast. Guten Morgen, Herr Asselborn!
      Jean Asselborn: Guten Morgen, Herr Heinemann!
      Heinemann: Herr Minister, mit welcher Botschaft ist der iranische Außenminister nach Europa gekommen?
      Asselborn: Ja also, wenn man das richtig verstehen würde, wäre es viel einfacher. Ich glaube, dass die Iraner – das spürt man auch – dem Druck einer neuen Sanktionswelle aus dem Sicherheitsrat, wirklich entgegentreten wollen. Das könnte für sie trotzdem etwas werden, was spürbar im Iran ist, zum Beispiel Investitionen Irans ins Ausland, Revolutionsgarden werden vielleicht auch dann, sagen wir mal würden darunter leiden in ihren Gütern. Es würde auch vielleicht etwas allgemeiner Natur, im Energiebereich, Finanzbereich, Handelsbereich auf sie zukommen. Hier spürt man wirklich, dass sie – das habe ich auch selbst gesehen – intensiv hinter den Kulissen Gespräche führen, dass dieser Druck oder diese neue Welle von Sanktionen, dass die verhindert werden könnten.
      Heinemann: Aber Teheran ist nicht bereit, das Regime, die Urananreicherung zu stoppen?
      Asselborn: Man muss vielleicht jetzt einen Unterschied machen: Sie wissen, dass selbstverständlich vom UNO-Sicherheitsrat und auch von der IAEA die Anreicherung im Allgemeinen untersagt ist sowohl auf 3,5 Prozent wie natürlich auf 20 Prozent. Ich bin mir jetzt nicht sicher, wenn zum Beispiel verhandelt werden könnte, dass man die Anreicherung auf 3,5 Prozent im Iran tun könnte. Dass selbstverständlich aber dann alles, was darüber hinaus geht, über die Brennstäbe zu produzieren, dass das im Ausland unter der Aufsicht der IAEA geschehen könnte, dass das vielleicht ein Weg wäre …
      Heinemann: Kurz zur Erklärung, Herr Asselborn, 3,5 wäre nicht waffenfähig?
      Asselborn: 3,5 ist nicht waffenfähig. Waffenfähig fängt erst an … Iran hat jetzt schon 5,7 Kilogramm angereichert, das ist U6, wie man das nennt, auf 19,7 Prozent, da wird es natürlich gefährlich.

    4. RIA NOVOSTINeuer Resolutionsentwurf zum Iran enthält keine lähmenden Sanktionen – Lawrow
      PEKING, 04. Juni (RIA Novosti). Aus dem Iran-Resolutionsentwurf des UN-Sicherheitsrates sind „lähmende“ Wirtschaftssanktionen gestrichen. Das Dokument berücksichtigt Änderungsvorschläge der nichtständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates, ist auf Probleme der Nichtweiterverbreitung konzentriert und bekräftigt die Bereitschaft, Verhandlungen mit dem Iran aufzunehmen.
      Das sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Freitag in Peking auf einer Pressekonferenz mit seinem chinesischen Amtskollegen Yang Jiechi.
      „Unsere westlichen Partner in der Sechsergruppe hatten einen Resolutionsentwurf vorbereitet, dem weder Russland noch China zustimmen konnten. Im Ergebnis intensiver Konsultationen der Sechsergruppe haben wir die Bestimmungen gestrichen, die eine Verhängung lähmender Sanktionen (gegen den Iran) bezweckt hatten. Im Ergebnis dessen ist der Entwurf ausschließlich auf Aufgaben zur Nichtweiterverbreitung von Atomaffen ausgerichtet und berücksichtigt in höchstmöglichem Maße die wirtschaftlichen Interessen Russlands und Chinas“, sagte der Außenminister.
      „Nun haben wir nichts mehr dagegen, dass dieser Entwurf in den UN-Sicherheitsrat eingebracht wird. Selbstverständlich gehören wir nicht zu den Verfassern“, sagte Lawrow.
      Ihm zufolge wird die Arbeit im UN-Sicherheitsrat jetzt unter Berücksichtigung der Änderungsvorschläge der nichtständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates abgeschlossen.
      „Auf unsere Initiative ist in dem Entwurf ein Zwei-Strecken-Herangehen fixiert und die Bereitschaft bekräftigt worden, Verhandlungen mit dem Iran aufzunehmen, sobald der Iran dazu bereit ist“, sagte der Minister.

    5. RIA NOVOSTIIran-Resolutionsentwurf sieht Lieferungen von Atombrennstoff in den Iran vor – Lawrow
      PEKING, 04. Juni (RIA Novosti). In der Iran-Resolution des UN-Sicherheitsrates findet die Initiative von Brasilien und der Türkei zu Brennstofflieferungen für den Forschungsreaktor in Teheran ihren Niederschlag. Das sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Freitag auf einer Pressekonferenz mit seinem chinesischen Amtskollegen Yang Jiechi.
      „Auf unsere Anregung wird in der Resolution die bekannte Initiative von Brasilien und der Türkei zu Brennstofflieferungen für den Teheraner Forschungsreaktor widerspiegelt. Die praktische Arbeit nach diesem Schema geht weiter. Der Dokumententwurf reflektiert eine recht konsolidierte Position der Mehrheit der Mitglieder des UN-Sicherheitsrates… Darauf wird der Iran die Möglichkeit erhalten, all die Rechte, welche die nicht-nuklearen Teilnehmer des Atomwaffesperrvertrages genießen, einschließlich der Urananreicherung, voll wahrzunehmen“, sagte Lawrow.
      Iran: Friedliche Atomenergie oder Atomwaffen? INFOgraphiken>>
      Ihm zufolge schlagen Moskau und Peking auch vor, den nicht-ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates Zeit zum Studium des Resolutionsentwurfs zum Iran zu geben.
      „Wir setzten uns gegen ein Forcieren des Abstimmungsprozesses und dagegen ein, den nicht-ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates keine Zeit zum Studium des Entwurfs und zum Einbringen ihrer Vorschläge zu geben“, sagte der russische Außenminister.

       


  5. Internationale Reaktionen (z.B. Sanktionen) und iranische Gegenreaktionen…

    1. Badische Zeitung – Wie kann der Iran gestoppt werden?
      Dialog, Sanktionen, Militärschläge: Keine dieser Optionen ist ein Patentrezept, um das iranische Atomprogramm zu verhindern. FREIBURG. …
    2. Dnews – Iranerinnen unter den Topkundinnen der Makeup-Industrie
      Eine Studie des unabhängigen ökonomischen Instituts TMBA hat ergeben, dass im Iran insgesamt 14 Millionen Frauen Makeup nutzen. …
  6. Sonstiges…

  7. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG New From MEMRI Special Dispatch 

  8. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iranian Daily: Iran Returning To Dollar 
    The conservative Iranian daily Jam-e Jam reports that due to the fall of the Euro relative to the dollar, the Iranian government has decided to convert €45 billion in foreign exchange reserves to dollars.

  9. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iranian Cartoon: Arab World Collaborates In Israel’s Crimes 
     
    Source: Hizbullah, Iran, June 2, 2010

  10. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG British MP on Iranian TV: Expel Israeli Ambassador, Stop Trade With Israel 
    British MP Jeremy Corbyn told the Iranian Arabic-language Al-‚Alam TV that Israel’s ambassador to the U.K. should be expelled and that all EU-Israel arms deals and trade agreements should be stopped.  
    Source: Al-‚Alam, Iran, June 2, 2010

  11. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Four Iranian Majlis Members Sign Up For Next Gaza Flotilla 
    Following a June 1 call by Iranian Supreme Leader Ali Khamenei for more aid flotillas to Gaza, on June 2 Iranian citizens, led by four Majlis members, signed up for an Iranian flotilla aiming to set sail for Gaza.

  12. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Four Iranian Majlis Members Sign Up For Next Gaza Flotilla 
    Following a June 1 call by Iranian Supreme Leader Ali Khamenei for more aid flotillas to Gaza, on June 2 Iranian citizens, led by four Majlis members, signed up for an Iranian flotilla aiming to set sail for Gaza.

  13. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iranian Troops Inside Iraq 
    A security official in Sulaymania [Iraqi Kurdistan] said that Iranian troops are three km [about two miles] inside Iraqi territory, and that skirmishes are taking place with separatists Kurds in the Qindill Mountain area on the border.

  14. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Damascus Supports Allawi, Dissatisfied with Iran’s Position 
    While the relations between Syrian and Iran appear outwardly solid, they in fact have recently „suffered from fissures and cracks“ because of the lack of agreement between the two countries about the candidate for prime minister.

  15. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG ‚Kayhan‘: U.S. Is Collapsing Like U.S.S.R. 
    The Iranian daily Kayhan, which is close to Iranian Supreme Leader Ali Khamenei, has stated that the U.S. is blind to the changes taking place in the world and is marching towards its own collapse like the U.S.S.R. did. 
     

  16. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG – Tehran Prosecutor General: We Will Pardon Protest Detainees If They Express Regret
    In advance of the anniversary of the widespread protests in Iran over the June 2009 presidential election, Tehran Prosecutor General Abbas Jafari Dowlatabadi announced that Iranian Supreme Leader Ali Khamenei would pardon detainees from the protests if they expressed regret for their actions.  
     

  17. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG – Director of Ahmadinejad’s Office: We Will Keep More Enriched Uranium Than We Transfer To Turkey
    Esfandiar Rahim Mashai, director of the office of Iranian President Mahmoud Ahmadinejad, has said that after Iran transfers uranium to Turkey, under the Tehran Declaration, it will still have more than it transfers.  
     

  18. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG – Director of Ahmadinejad’s Office: We Will Keep More Enriched Uranium Than We Transfer To Turkey
    Esfandiar Rahim Mashai, director of the office of Iranian President Mahmoud Ahmadinejad, has said that after Iran transfers uranium to Turkey, under the Tehran Declaration, it will still have more than it transfers.  
     

  19. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG –  Report: Iran Trains Al-Qaeda Elements to Carry Out Terrorist Acts in Iraq
    The Kuwaiti daily Al-Siyassa refers to an incontrovertible secret report about close collaboration between Iran’s Qods Brigade [responsible for coordinating Iranian terrorist activities abroad] and Al-Qaeda.


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