AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

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  1. Brandaktuell…

    1. OFFENER BRIEF AN DIE VORSITZENDEN DES KFC UERDINGEN 05 E.V.
      05.07.20010
      Sehr geehrter Herr Kourkoudialos,
      Sehr geehrter Herr Lüer,
      Heiko Buschmann kündigt im www.reviersport.de an:
      „Westfalia Herne und der KFC Uerdingen dürfen sich auf ein interessantes Testspiel freuen: Die Nationalmannschaft des Iran gastiert im Juli in NRW.
      Am Freitag, 15. Juli, tritt die Auswahl des Iran um 19.30 Uhr am Herner Schloss Strünkede an. Einen Tag später, am 16. Juli um 19 Uhr, empfängt der KFC Uerdingen das Team um den (Noch-)Bochumer Vahid Hashemian um 19 Uhr im Grotenburg-Stadion. Das organisatorische Management der Asiaten übernimmt Nikolas Weinhart (Promotion company). Außerdem ist ein Gastspiel beim VfL Bochum im Gespräch, aber noch nicht terminiert.“
      Durch die Einladung der Fußballnationalmannschaft der Islamischen Republik Iran bieten Sie und der KFC Uerdingen dem Staat einen medial wirksamen Auftritt,
      – der mit Morden und Morddrohungen die Meinungsfreiheit im eigenen Lande und weltweit brutal unterdrückt,
      – der seit Jahren androht, Israel – einem Mitgliedsstaat der UN – zu vernichten,
      – dessen Präsident den Holocaust leugnet und antisemitisch agitiert,
      – der sich weigert, die friedliche Nutzung seines Atomprogramms von der UN kontrollieren zu lassen und Verhandlungsangebote strikt zurück gewiesen hat.
      Sie missachten durch die Einladung der iranischen Nationalmannschaft jüngste internationale Beschlüsse:
      – Am 9. Juni 2010 beschloss der UN-Sicherheitsrat mit den Stimmen aller ständigen Mitglieder neue Sanktionen gegen die Atompolitik Irans.
      – Am 14. Juni folgte der überraschend schnell gefasste Beschluss der Außenminister der Europäischen Union, die neuen UN-Sanktionen durch eigenständige Strafmaßnahmen auch im Bereich der Energiewirtschaft zu verschärfen. Australien, Japan, Süd-Korea und die USA kündigten ebenfalls massivere Sanktionen an.
      – Am 15. Juni verabschiedete der Menschenrechtsausschuss der UN gegen heftige iranische und pakistanische Proteste eine Erklärung, die „die gewaltsame Unterdrückung abweichender Meinungen, die Verhaftungen und Exekutionen ohne gesetzliche Grundlage, die massive Diskriminierung von Frauen und Minderheiten einschließlich der Bahai und die Einschränkungen der Meinungs- und Religionsfreiheit“ in Iran kritisiert.
      – Am 19. Juni 2010 wurden die Ergebnisse einer Umfrage des renommierten Pew Research Centers bekannt, der zufolge zwischen 63 und 66 Prozent der Ägypter, Libanesen und Türken eine Atommacht Iran ablehnen und eine Mehrzahl der Ägypter und Jordanier gar einen Militärschlag gegen die Atomprojekte begrüßten.
      Sehr geehrte Herren, verhindern Sie, dass ein antidemokratischer, totalitärer, antisemitischer und die Menschenrechte verachtender Staat durch Sie die Möglichkeit erhält, sich scheinbar unpolitisch mit seiner Fußballnationalmannschaft in Westeuropa beliebt machen zu können.
      Bei den letzten Olympischen Spielen haben iranische Sportler die ebenfalls für unpolitisch gehaltene Situation dieser Veranstaltungen genutzt, um Kämpfe, an denen israelische Sportler beteiligt waren, zu boykottieren.
      Nutzen Sie eine Spielabsage als kleine symbolische Geste des Protestes gegenüber dem antisemitischen Regime in Teheran samt seinem Atomprogramm.
      Nehmen Sie sich ein Beispiel an den Verantwortlichen der Stadt Weimar:
      „Die Gruppe aus der Partnerstadt Schiraz lehnte es nach Angaben der Stadtverwaltung ab, die KZ-Gedenkstätte Buchenwald zu besichtigen. Zuvor hatten die Gäste, darunter der Bürgermeister der Stadt, auch schon einen Besuch am Denkmal der Dichter Goethe und Hafis abgelehnt. Der Weimarer Stadtrat sagte daraufhin ein geplantes Treffen mit der Delegation ab.“ (MDR)
      Wenn Sie dem diktatorischen Regime dieses Staates durch das Fußballspiel seiner Nationalmannschaft gegen einen sechstklassigen Verein einen öffentlichen Auftritt in Deutschland ermöglichen, müssen Sie damit rechnen, dass der gute Ruf der Stadt Krefeld (die den KFC Uerdingen auch unterstützt), der Ruf des Vereins und möglicherweise auch Ihr eigener guter Ruf Schaden nehmen kann.
      Mit Ihrer Einsicht rechnet
      Joachim Klupsch
      Mitglied und Geschäftsführer der Gesellschaft für
      Christlich-jüdische Zusammenarbeit Krefeld e.V.
        

      1. RPOEmpörung über Testspiel KFC–Iran
        Krefeld (RP) Die Krefelder Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit fordert den KFC Uerdingen auf, das Spiel gegen die iranische Nationalmannschaft am 16. Juli in der Grotenburg wieder abzusagen.
        Klupsch, Geschäftsführer der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit: „Verhindern Sie, dass ein antidemokratischer, totalitärer, antisemitischer und die Menschenrechte verachtender Staat durch Sie die Möglichkeit erhält, sich scheinbar unpolitisch mit seiner Fußballnationalmannschaft in Westeuropa beliebt machen zu können.“
        Der KFC Uerdingen solle das Spiel absagen und damit „eine kleine symbolische Geste des Protestes“ gegenüber dem antisemitischen Regime in Teheran samt seinem Atomprogramm aussprechen.
        Weiter schreibt Klupsch: „Wenn Sie dem diktatorischen Regime dieses Staates durch das Fußballspiel seiner Nationalmannschaft gegen einen sechstklassigen Verein einen öffentlichen Auftritt in Deutschland ermöglichen, müssen Sie damit rechnen, dass der gute Ruf der Stadt Krefeld (die den KFC Uerdingen auch unterstützt), der Ruf des Vereins und möglicherweise auch Ihr eigener guter Ruf Schaden nehmen kann.“

      2. RP ONLINE Darf man gegen Iran Fußball spielen?
        Die iranische Nationalmannschaft spielt gegen den KFC in der Krefelder Grotenburg. Foto: ddp Grundsätzlich lässt sich sagen, dass der Fußball als westliche …
      3. RP ONLINE Krefeld: Jüdische Gemeinde gegen Iran-KFC-Spiel in Krefeld
        Krefeld (RP) Die Jüdische Gemeinde in Krefeld protestiert gegen den für Mitte Juli geplanten Auftritt der Iranischen Nationalmannschaft in Krefeld. …

      4. Naiv…!!!
        Amateurkick
        KFC freut sich auf Spiel gegen den Iran – 
        „Politik gehört nicht zum Sport. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe“
        Der KFC Uerdingen soll vor das Politische-Rad der der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit gespannt werden. Der KFC vereinbarte ein Testspiel gegen die Nationalmannschaft des Iran und wird nun von der Gesellschaft stark kritisiert. „Verhindern Sie, dass ein antidemokratischer, totalitärer, antisemitischer und die Menschenrechte verachtender Staat durch Sie die Möglichkeit erhält, sich scheinbar unpolitisch mit seiner Fußballnationalmannschaft in Westeuropa beliebt machen zu können“, so der Sprecher der Vereinigung.
        KFC Boss Lakis konterte und will das Spiel nicht absagen: „Politik gehört nicht zum Sport. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Wir haben natürlich auch eine politische Meinung, aber die hat mit Fußball nichts zu tun.“…
      5. Westdeutsche Zeitung Wegen Iran-Spiels: Offener Brief an den KFC
        Wegen des geplanten Trainingsspiels gegen die Nationalmannschaft des Iran am Freitag, 16. Juli, hat KFC-Boss Agissilaos „Lakis“ Kourkoudialos nun Post …

    2. HA’ARETZIran official: Sanctions might slow nuclear program
      Senior Iranian government official acknowledges for first time that new sanctions might impact Iran’s nuclear progress.
    3. YNET Mousavi slams Ahmadinejad over sanctions

    4. STERN EU bewertet Dialog-Angebot des Iran zurückhaltend positiv
      Die Europäische Union hat das jüngste Dialog-Angebot des Iran im Atomstreit zurückhaltend positiv beurteilt.
      Die Europäische Union hat das jüngste Dialog-Angebot des Iran im Atomstreit zurückhaltend positiv beurteilt. Eine Sprecherin von EU-Außenministerin Catherine Ashton sagte am Dienstag in Brüssel, es sei eine „gute Nachricht“, wenn sich die Gesprächsbereitschaft bestätige. Die EU habe aber noch kein formelle Antwort aus Teheran erhalten.  

      1. RIA NOVOSTI EIL –Iran bereit zu Wiederaufnahme der Sechser-Verhandlungen im September
        MOSKAU, 06. Juli (RIA Novosti). Der Iran ist bereit, die Sechser-Verhandlungen (die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates und Deutschland) zum iranischen Atomproblem im September wieder aufzunehmen.
        Das teilte die Agentur France-Presse am Dienstag unter Berufung auf den iranischen Atomchefunterhändler Said Dschalili mit.
        Der Präsident der Islamischen Republik Iran, Mahmud Ahmadinedschad, hat erklärt, dass der Iran bereit sei, die Sechser-Verhandlungen zum Atomprogramm wieder aufzunehmen, sie aber auf Ende August verschiebe. 

      2. FOCUS Iran will wieder mit der EU sprechen
        Im Streit um sein Atomprogramm ist der Iran unter bestimmten Bedingungen zur Wiederaufnahme von Gesprächen mit der Europäischen Union bereit. 
        Irans Atomunterhändler Said Dschalili: Sein Land ist prinzipiell offen für Gespräche mit der EU.

        In einer Antwort auf ein entsprechendes Angebot der EU erklärte der iranische Chefunterhändler Said Dschalili am Dienstag, sein Land sei prinzipiell offen für Gespräche. Diese könnten Anfang September wieder beginnen. Die EU müsse aber klarstellen, ob sie Einvernehmen wolle oder den Konflikt suche, zitierten die amtlichen iranischen Medien Dschalili. 
        Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton hatte am 10. Mai in einem Brief an Dschalili eine Wiederaufnahme der Kontakte angeboten, sofern es dabei um wirkliche Gespräche über Teherans umstrittenes Atomprogramm gehe. Ashton habe zwar Medienmeldungen über die iranische Bereitschaft gelesen, sagte eine Sprecherin Ashtons in Brüssel am Dienstag: „Aber im Moment haben wir noch keine förmliche Antwort bekommen.“ 

      3. HAMBURGER ABENDBLATTStreit um Nuklearprogramm – Iran knüpft neue Atomgespräche an Bedingungen – Unterhändler Dschalili forderte, die EU müsse ihre Haltung zu Israels Atomwaffen darlegen. Die EU will nur über das Atomprogramm reden.
        Iranisches Militärflugzeug bei Parade abgestürzt
        Drei iranische Kampfjets. – © dpa/DPA
        Teheran.
        Im Streit um sein Atomprogramm ist der Iran unter bestimmten Bedingungen zur Wiederaufnahme von Gesprächen mit der Europäischen Union bereit. In einer Antwort auf ein entsprechendes Angebot der EU erklärte der iranische Chefunterhändler Said Dschalili, sein Land sei prinzipiell offen für Gespräche. Diese könnten Anfang September wieder beginnen. Die EU müsse aber klarstellen, ob sie Einvernehmen wolle oder den Konflikt suche, zitierten die amtlichen iranischen Medien Dschalili.
        Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton hatte am 10. Mai in einem Brief an Dschalili eine Wiederaufnahme der Kontakte angeboten, sofern es dabei um wirkliche Gespräche über Teherans umstrittenes Atomprogramm gehe. Ashton habe zwar Medienmeldungen über die iranische Bereitschaft gelesen, sagte eine Sprecherin Ashtons in Brüssel:„Aber im Moment haben wir noch keine förmliche Antwort bekommen.“  

      4. afpIran will Atomgespräche unter Bedingungen wieder aufnehmen
        Teheran — Der Iran ist zu einer Wiederaufnahme der Gespräche über sein umstrittenes Atomprogramm bereit. Die sogenannten 5+1-Gespräche könnten ab September fortgesetzt werden, wenn Teherans Bedingungen erfüllt würden, erklärte der iranische Atomunterhändler Said Dschalili laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna in einem Brief an die EU-Außenministerin Catherine Ashton. Die Teilnehmer müssten sich auf das Ziel der Verhandlungen verständigen, dann sei der Iran zu Gesprächen bereit, um die internationale Zusammenarbeit zu verstärken und der allgemeinen Besorgnis entgegenzutreten, hieß es demnach.
        Ashton hatte Mitte Juni in einem Brief an Dschalili die Wiederaufnahme der Gespräche gefordert. An den Atomgesprächen mit dem Iran beteiligen sich die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats – USA, Russland, Frankreich, Großbritannien und China, sowie Deutschland.

      5. NZZ Iran zu Wiederaufnahme von Atomgesprächen bereit – Teheran knüpft Fortsetzung an gewisse Bedingungen – Iran ist zu einer Wiederaufnahme der Gespräche über sein Atomprogramm bereit. Die Verhandlungen könnten ab September fortgesetzt werden, wenn Teherans Bedingungen erfüllt würden, erklärte der iranische Atomunterhändler Said Jalili.
        (sda/afp) In einem Brief an die EU-Aussenministerin Catherine Ashton schreibt der iranische Atomunterhändler Said Jalili, dass Iran bereit sei, die Gespräche über sein umstrittenes Atomprogramm weiterzuführen. Dafür müssten sich die Teilnehmer auf das Ziel der Verhandlungen verständigen. Dann sei man gewillt die internationale Zusammenarbeit zu verstärken

        1. Frankfurter Neue Presse Erneut Angebot an den Iran
    5. BERNERZEITUNGIran «Beweise» zur angeblichen Entführung von Atomphysiker vor
      Der Iran hat von den USA erneut und «so schnell wie möglich» Informationen zum Verbleib eines iranischen Atomwissenschaftlers gefordert.
      Teheran beschuldigt den US-Geheimdienst, den Mann vor einem Jahr entführt zu haben. Die Regierung habe der Schweizer Botschaft in Teheran «Beweise» für die Entführung des Atomphysikers Schahram Amiri durch die CIA übergeben, sagte Aussenamtssprecher Ramin Mehmanparast nach Angaben des iranischen Senders Press-TV. Die Schweiz vertritt im Iran die Interessen der USA. Teheran erwarte, dass Washington «so schnell wie möglich» seine Ermittlungsergebnisse zum Verbleib des Iraners vorlege. Die USA seien für das Leben Amiris «verantwortlich». 
      Amiri war im Juni 2009 nach der Ankunft zu einer Pilgerreise in Saudiarabien verschwunden. Ende März berichtete der amerikanische Fernsehsender ABC, der Physiker sei übergelaufen und arbeite mit der CIA zusammen. Teheran behauptet hingegen, der Mann sei mit Hilfe des saudiarabischen Geheimdienstes von den USA entführt worden. Die USA weisen dies umgehend zurück. 
      Das iranische Fernsehen hatte Anfang Juni ein Video ausgestrahlt, in dem ein Mann, der sich als Amiri ausgab, beteuerte, vom US- Geheimdienst entführt worden zu sein. Wenige Wochen später wurde ein zweites Video veröffentlicht. Darin gab der selbe Mann an, «aus den Händen der Agenten des amerikanischen Geheimdienstes» geflohen zu sein und sich im US-Bundesstaat Virginia aufzuhalten.
      1. SF Tagesschau Iran hat «Beweise» für Entführung von Atomphysiker
      2. Tages-Anzeiger Online Iran «Beweise» zur angeblichen Entführung von Atomphysiker vor
         
    6. HA’ARETZ Iran says Bushehr nuclear plant to be ready by September
      The 1,000-megawatt unit of the Bushehr plant was scheduled to be finished at the beginning of the decade but has been delayed at least five times.
       

      1. n-tv.de  – Ab September Atomstrom: Russische Hilfe für Teheran
      2. greenpeace magazin online Irans Atomkraftwerk soll im September fertig sein
      3. Telepolis Erstes iranisches AKW soll im September starten
      4. ZEIT ONLINE Irans erster Atomreaktor geht an den Start

    7. RIA Novosti Iran plant Start eines neuen Satelliten im August
      Der Iran will in der letzten August-Woche, in der auch die Leistungen des Kabinetts gefeiert werden, einen neuen künstlichen Erdsatelliten starten. …

    1. STOP THE BOMB –  Protest gegen Iran-Geschäfte bei Voest-Hauptversammlung –  STOP THE BOMB kündigt Kundgebung und Fragen in Linz an und kritisiert Wirtschaftskammer
      Wien (OTS) – Das Bündnis STOP THE BOMB, das sich für scharfe Sanktionen gegen das iranische Regime einsetzt, wird am Mittwoch, den 7. Juli vor und in der Voest-Hauptversammlung protestieren. Ab 9 Uhr werden Aktivisten des Bündnisses vor dem Linzer Design Center am Europaplatz die Aktionäre über den Charakter des iranischen Regimes und über Iran-Geschäfte des österreichischen Vorzeigeunternehmens informieren. Simone Dinah Hartmann, die Sprecherin von STOP THE BOMB,
      kündigt an, in der Hauptversammlung Fragen über Art und Umfang der Geschäfte mit dem Iran zu stellen: „Wir wollen wissen, wie eine österreichische Firma Geschäfte mit einem Regime vertreten kann, das den Holocaust leugnet, an Nuklearwaffen arbeitet, Israel mit der Vernichtung droht und brutal gegen die eigene Bevölkerung vorgeht.
      Wir werden fragen, ob die Voest trotz neuer UN- und US-Sanktionen und trotz der geplanten Verschärfung der EU-Sanktionen an ihren Iran-Geschäften festhalten wird.“
      Schon in den 1980er Jahren hat die aus den Herrmann-Göring-Werken hervorgegangene Voest durch die Lieferung von Noricum-Kanonen in den Iran Schlagzeilen gemacht. Im Geschäftsjahr 2008/09 hat das Unternehmen im Iran rund 45 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Böhler-Uddeholm, im Dritten Reich als Böhler AG ein Herzstück der nationalsozialistischen Rüstungsindustrie und seit 2008 im Besitz der Voestalpine, ist heute mit seinem Tochterunternehmen Böhler
      International im Iran aktiv und versorgt über seine Vertretung Khaneh Foulad Co. das Land mit Spezialstählen.
      Auch die Wirtschaftskammer hält trotz massiver Kritik und internationaler Sanktionsdebatte unvermindert am Ausbau der Geschäfte mit dem Iran fest. Für den 6. und 7. Juli sind in Wien und Graz Veranstaltungen zu „Bau- und Infrastrukturprojekten im Iran“ geplant. Am 14. Juli wird der stellvertretende WKO-Handelsdelegierte der
      Außenhandelsstelle Teheran, Günther Schabhüttl, eigens für einen „Firmensprechtag Iran“ nach Eisenstadt reisen, um österreichischen Firmen beim Ausbau ihrer Iran-Geschäfte behilflich zu sein.
      STOP THE BOMB-Aktivist Barbad Farahani verweist darauf, dass jede Firma, die Handelsbeziehungen zum Iran unterhält, sich die Frage gefallen lassen muss, wie sie es ausschließen will, nicht die iranischen Revolutionsgarden zu finanzieren: „Die Elitetruppe des Regimes, die für das Nuklearwaffen- und Raketenprogramm sowie die
      brutale Unterdrückung der Freiheitsbewegung verantwortlich ist, kontrolliert heute große Teile des Außenhandels: vom Grenzverkehr über den Containerhafen Bandar Abbas bis zum Flughafen in Teheran.“
      Rückfragehinweis:
      Simone Dinah Hartmann
      Tel. +43 650 344 88 58
      Email: info@stopthebomb.net
      http://www.stopthebomb.net


      1. Wiener Zeitung Proteste gegen Geschäfte mit dem Iran
        Laut Angaben von „Stop the Bomb“ hat die Voest im Iran im Geschäftsjahr 2008/09 rund 45 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Böhler-Uddeholm, seit 2008 im …

      2. nachrichten.at Irangeschäfte von Aktionärin hinterfragt
        Zehn Aktivisten warnten vor dem Haupteingang mit Transparenten davor, mit dem Regime im Iran Geschäfte zu machen. Und gänzlich ohne Auffälligkeiten wäre die …

      3. APA OTS (Pressemitteilung) Protest gegen Iran-Geschäfte bei Voest-Hauptversammlung
        Wien (OTS) – Das Bündnis STOP THE BOMB, das sich für scharfe Sanktionen gegen das iranische Regime einsetzt, wird am Mittwoch, den 7. …

    2. Irananders Gaspipeline-Vertrag zwischen Iran und Pakistan unterzeichnet
      Islamabad (IRIB/Irananders) – Die Dokumente für die Ausführungsgarantie der so genannten Friedenspipeline zwischen Iran und Pakistan sind am gestrigen …

    3. Irananders Offshore-Projekt: Iranisch-indisches Konsortium erhält Zuschlag
      Die IOEC hat auch den Zuschlag für das iranische Feld South Pars im Wert von 5 Milliarden Dollar erhalten. Teheran, 22. Mai (MNA/Irananders) – Das …

    4. Gasanbieter.net (Blog) Gasversorger lehnen Zusammenarbeit mit dem Iran ab
      Der Iran muss für sein aggressives Vorgehen in Bezug auf die Atompolitik einen hohen Preis zahlen. Denn aufgrund der zahlreichen Sanktionen gegen den …

      1. Gasanbieter.net (Blog) Kein Flüssiggas-Projekt zwischen Iran und E.ON
        Der Iran steht derzeit vor großen politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Problemen. Denn das Land beharrt auf seinem Atomprogramm, …

      2. Derwesten.de Energiepolitik: Konzerne meiden den Iran
        Seine aggressive Atompolitik hat für den Iran Folgen: Europäische Energieversorger wie RWE und Eon können sich in dem Land nicht so engagieren, …

    5. Austrian Aviation Net Iran Air-Flugverbot: Folgen für Wien-Flüge
      Iran Air darf künftig auch nicht mehr mit der Boeing 747SP nach Wien kommen (Foto: Martin Metzenbauer). Nachdem der Großteil der Iran Air-Flotte ein …

       

      1. FOCUS –  EU – Flugverbot gegen Iran Air erweitert
        Die EU hat Flugverbote gegen die iranische Fluggesellschaft Iran Air erweitert, da Sicherheitsbedenken bestehen. Die Iran Air das in Zukunft in Europa nicht mehr mit Maschinen der Familien Airbus A-320, Boeing B-727 und B-747 landen.
        Wegen Sicherheitsbedenken hat die EU Flugverbote gegen die iranische Gesellschaft Iran Air ausgeweitet. Künftig darf die Airline nicht mehr mit Maschinen der Familien Airbus A-320, Boeing B-727 und B-747 auf europäischem Boden landen oder starten, wie die Kommission am Dienstag bekanntgab. Eine Airline aus Surinam wurde bei der jüngsten Aktualisierung der Schwarzen Liste für Fluggesellschaften neu aufgenommen. 
        Alle Maschinen von Blue Wing Airlines sind nun aus Europa verbannt. Bei der Gesellschaft aus Südamerika sei es zu einer Reihe von Unfällen gekommen, bei Kontrollen seien schwere Mängel festgestellt worden, hieß es. „Bei der Flugsicherheit können wir uns keine Kompromisse erlauben“, begründete Verkehrskommissar Siim Kallas die neuen Maßnahmen.
        Ihre Hausaufgaben gemacht haben die indonesischen Behörden. Wegen der Fortschritte wurden die Flugverbote gegen Metro Batavia und die Indonesia Air Asia aufgehoben.

        1. touristik aktuell EU verschärft Flugverbot für Iran Air
        2. euronews Flugverbote für Iran Air in der EU
        3. DiePresse.com  Iran: EU-Flugverbot für Großteil der „Iran Air“-Flotte

           

  2. Zum Thema „Iranische Handelsbeziehungen und Wirtschaft“…

    1. Aktiv werden!!! 
      FREEIRANNOWPetition für von Steinigung bedrohter Sakineh Mohammadi
      Another woman is on the verge of death by „stones“ or, in more familiar terms, is awaiting news to confirm or abolish death by stoning. Sakineh Mohammadi Ashtiani was interrogated in 2006 for the murder of her husband. In the interrogation session, Sakineh confessed to committing adultery with Nasser and Seyyed Ali, the two men responsible for her late husband’s murder. In May 2006, branch 101 of the Criminal Court of Oskoo in the province of Eastern Azerbaijan (in northwestern Iran) sentenced Sakineh to 99 lashes for committing adultery. After serving her sentence, she was released. Four months later, branch 6 of the Criminal Court of Azerbaijan sentenced her to death by stoning for adultery while married. *
      Hier geht es zur Petition.

    2. derStandard.at Iran will Frau wegen Ehebruchs steinigen lassen
      Aber es gibt im Iran eine große Bewegung dagegen“ , erklärt Ahadi. Sie und ihre Mitstreiter haben bereits zwölf Menschen davor gerettet, gesteinigt zu …
       
       

      1. Kleine Zeitung Frau soll im Iran gesteinigt werden
      2. T-Online Frau im Iran soll gesteinigt werden – Sohn bittet um Gnade
    3. Kleine Zeitung Irans Sportverband lehnte Frauen-Trikots ab
      Die neuen Trikots für das iranische Frauen-Fußball-Nachwuchsteam sind nach … Religiöse Kreise im Iran halten die Stimmung in Fußball-Stadien für zu vulgär …

    4. FOCUS Online Iran: Kultusministerium verbietet „westliche“ Männerfrisuren
      Das Kultusministerium im Iran hat eine Liste von Männerfrisuren vorgestellt, die „Gesetz und Kultur“ der iranischen Gesellschaft entsprechen. …

      1. Augsburger Allgemeine Iran veröffentlicht Liste akzeptabler Frisuren
        Das iranische Kulturministerium entwickelt Modegeschmack: Wie mehrere iranische Nachrichtenagenturen am Montag berichteten, segnete das Ministerium eine …

      2. YNET –  Iran presents ‚Islamic haircut catalogue‘  –Islamic Republic’s culture ministry releases pictures of appropriate male: Short hair – in, ponytails – out
        Iran on Monday released a catalogue for male hairstyles approved by the culture ministry to help Iranian men choose appropriate Islamic haircuts. The catalogue was presented by ministry officials in a press conference ahead of the „Modesty and Veil Festival“. It includes pictures of men sporting short and conservative haircuts, some styled with gel.
        „These hairstyles are inspired by the Iranians‘ complexion, culture and religion, and Islamic law,“ said Jaleh Khodayar, who is in charge of the festival, which will be held later this month. „We are happy that the government has backed us in designing these hairstyles.“ 
         

        1. 20 Minuten Online Staatlich verordnete Frisuren
        2. derStandard.at   Modische Haarschnitte als „islamisch korrekt“ abgesegnet‎‎
        3. ShortNews.de Iran veröffentlicht Liste akzeptabler Männerhaarschnitte

    5. WELT ONLINE Irans Sittenwächter schlagen wieder zu
      Teheran – Auf einer Autobahn östlich der iranischen Hauptstadt Teheran steht … Eine Art Straßenstrich gibt es im Iran trotz Verbots – nur dass die Damen …
    6. Queer.de Auch „diskrete“ Schwule im Iran gefährdet
      … in UK ging um die Sache…dass der Gottesstaat IRAN und der ISLAM (HOMOTÖDLICH !!! sind, man köpfte erst letztens nach der Verurteilung aufgrund der …
       

      1. derStandard.at Schwule Asylbewerber dürfen bleiben
      2. hpd.de GB: Homosexualität als Asylgrund anerkannt

    7. Deutsche Welle EU-Chefdiplomatin warnt Iran vor Vollstreckung von Hinrichtungen
      BRÜSSEL: Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton hat den Iran dazu aufgerufen, die bereits verhängte Todesstrafe in drei Fällen nicht zu vollstrecken….
      1. drs.ch Schweizer Protest bei Iran
        Das Eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten EDA verlangt von der iranischen Justiz, sie solle das Todesurteil gegen den Jugendlichen …
         

        1. schweizmagazin.ch EDA fordert: Keine Todesstrafe gegen Minderjährige in Iran
        2. Bundesverwaltung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (Pressemitteilung) Keine Todesstrafe gegen Minderjährige in Iran

      2. todesstrafe.de Wieder Hinrichtungen im Iran
        … Gefangene gestern Morgen im Zentralgefängnis von Isfahan am Galgen hingerichtet worden. Diese Jahr wurden schon über 80 Todesurteile im Iran vollstreckt.

    8. WELT Iranische Revolutionsgardisten als Brandstifter – 50 Häuser von Anhängern der Bahai-Religion wurden in einem kleinen Dorf im Nordiran in Brand gesteckt.
      Iran feiert Islamische Revolution 
      50 Häuser von einfachen Bahai-Familien, die auf dem Land im nordiranischen Dorf Ivel wohnen, wurden zerstört, berichtete „Rahana“
      am 25. Juni.  
      Als einige der Bahai diesen Akt des staatlich geschürten und durchgeführten Hasses und der Zerstörung bei der Polizei und bei der örtlichen Behörde meldeten, wurden sie faktisch ignoriert. 
       
      Polizeibeamte sollen „Rahana“ zufolge berichtet haben, dass die Revolutionsgarden einige Militäreinheiten in Ivel stationiert haben sollen. Die Revolutionsgardisten sollen „Befehle von höheren Instanzen“ erhalten haben, um die Häuser der Bahai in Brand zu stecken. 
       
      Tatsächlich wurden die 50 Häuser der Bahai zunächst in Brand gesteckt und dann mit Bulldozern dem Erdboden gleich gemacht. Der zurückgebliebene Schutt wurde mit Lastwagen weggeschafft. 
       
      Die Bahai sollen vertrieben werden und von ihnen sollen keine Spuren übrig bleiben. 
       
      Auf Staatsbefehl werden nicht nur die Ruhestätten der Toten zerstört, man verwüstet auch die Häuser von Lebenden. Wirft man einfachen Bauern etwa vor für Israel oder für die USA zu spionieren? 
       
      Geheimdienstler gaben sich als Bankangestellte 
       
      Allein ein Blick auf die Ereignisse der letzten Wochen macht das Ausmaß des systematischen Pogroms gegen die Bahai sichtbar. 
       
      Am 29. Mai 2010 wurde ein Bahai-Friedhof in Mashad zerstört, wie Bahai World News Service
      (BWNS) berichtete.  
      „Rahana“ berichtete am 24.6.2010 von der willkürlichen Verhaftung von Sarah Mahbubi. Am 19. Juni drangen Geheimdienstbeamte in die Wohnung ihrer Eltern ein. Sie beschlagnahmten zwei Computer, CDs, Bücher und Photos. Sarah Mahbubi war nicht zu Hause. Einige Tage später ging Frau Sarah Mahbubi freiwillig zum Geheimdienstministerium und wurde sofort verhaftet. Wahrscheinlich wirft man ihr Menschenrechtsarbeit vor, schreibt Rahana. Sarah Mahbubi setzte sich für das Recht junger Andersdenkender auf ein
      Studium ein.  

      1. ACHGUT – Bahai unter Feuer – Wahied Wahdat-Hagh
        50 Häuser von einfachen Bahai-Familien, die auf dem Land im nordiranischen Dorf Ivel wohnen, wurden zerstört, berichtete „Rahana“ am 25. Juni.
        Als einige der Bahai diesen Akt des staatlich geschürten und durchgeführten Hasses und der Zerstörung bei der Polizei und bei der örtlichen Behörde meldeten, wurden sie faktisch ignoriert.
        Polizeibeamte sollen „Rahana“ zufolge berichtet haben, dass die Revolutionsgarden einige Militäreinheiten in Ivel stationiert haben sollen. Die Revolutionsgardisten sollen „Befehle von höheren Instanzen“ erhalten haben, um die Häuser der Bahai in Brand zu stecken.
        Tatsächlich wurden die 50 Häuser der Bahai zunächst in Brand gesteckt und dann mit Bulldozern dem Erdboden gleich gemacht. Der zurückgebliebene Schutt wurde mit Lastwagen weggeschafft.  http://www.welt.de/debatte/kolumnen/Iran-aktuell/article8314694/Iranische-Revolutionsgardisten-als-Brandstifter.html

    9. NCRI –  Iran: Die barbarische Strafe der Glied-Amputation fortgesetzt
      Ein Gericht im Westen des Iran hat die Amputation einer Hand eines Diebes angeordnet, berichteten lokale Medien am Samstag. Einem Mann, der des Raubes überführt wurde, wurde in der     Stadt Malayer eine Hand abgehackt, schrieb die Tageszeitung Kayhan“ ohne Angabe weiterer Einzelheiten.
      Die Handamputation ist eine traditionelle islamische Strafe für Diebe im Wiederholungsfalle, doch in den vergangenen Jahren wurde sie nicht angewandt.
      Die Polizei äußerte sich im vorigen Jahr dahin, die Strafe könnte zur Abschreckung steigender Kriminalität wieder eingeführt werden.
      Die Wiedereinführung des islamischen Rechts im Iran
      mit Handamputation, Steinigung bei Ehebruch, Hinrichtung Minderjähriger hat internationale Kritik hervorgerufen.
      In den zurückliegenden Jahren hat die Justiz diese Strafen vermieden, doch in einigen Teilen des Landes werden sie nun wieder angewandt.

    10. WELTLeben im Iran – Die gnadenlosen Sittenwächter lauern an jeder Ecke – Strafen sollen vor der Verwestlichung stoppen: Jetzt lockt die Polizei Autofahrer mit einer Prostituierten-Puppe in die Falle.
      Iran 
      Foto: dpa Trotz Verhüllung wollen diese Frauen im Iran nicht auf Mode verzichten: Schicke Schuhe müssen sein. Mit aller Kraft versuchen sich die Iraner gegen die strengen Sitten in ihrem Land zu wehren
      Auf einer Autobahn östlich der iranischen Hauptstadt Teheran steht eine lebensecht wirkende Puppe, die in Frauenkleider gehüllt ist. Selbstverständlich in islamisch korrekter Kleidung – sprich den Körper mit einem Mantel und das Haar mit einem Schal bedeckt. Schließlich halten sich an dieses Verhüllungsgesetz sogar Frauen, die illegal der Prostitution nachgehen. Eine Art Straßenstrich gibt es im Iran trotz Verbots – nur dass die Damen dort zunächst züchtig auftreten, um sich zu schützen.
      Wer allerdings in diesen Tagen auf die Frauenpuppe hereinfällt, indem er anhält, sie laut anhupt oder ihr auch nur ein Zeichen mit der Lichthupe gibt, der ist der Polizei ins Netz gegangen. Die bezichtigt den Autofahrer dann des Verdachts der illegalen Prostitution und beschlagnahmt sein Fahrzeug. Gegen Zahlung einer Geldstrafe kann er es erst Tage später wieder abholen.
      Ähnlich geht es jungen Pärchen und Frauen, die nach Vorstellung konservativer Kleriker nicht züchtig genug verhüllt sind.


       

  3. Zum Thema „Menschenrechtslage“…

  4. Zum Thema „Oppositionsbewegung und Protestler“ 

    1. IRANANDERSGrüne Bewegung im Iran ist tot, im Ausland jedoch lebendig
      Es wirkt befremdlich. Am Jahrestag der iranischen Präsidentschaftswahlen 2009 schießen abermals sämtliche Blätter auf den Iran ein. „Die Grüne Bewegung stagniert nicht“, heißt es. „Sie lebt und ist attraktiv, an Anhängern hat sie nicht eingebüßt. Der Grund weshalb Großdemonstrationen ausgeblieben sind hängt ausschließlich mit Repressalien des Regimes.“ So sind ausnahmslos die gängigen Beschreibungen über die Bewegung am quasi Jahrestag ihrer Gründung (zuvor wurde sie nicht als Bewegung wahrgenommen, sondern als Anhänger von einen oder zwei Präsidentschaftskandidaten, die innerhalb der islamischen Republik die Erlaubnis haben zu kandidieren!).
      Keine Neubewertung der Grünen Bewegung, kein Versuch der Kritik an der Bewegung und erst recht keine Selbstkritik. Der Faden wird weiter gesponnen, basierend auf die eklatanten Fehleinschätzungen der iranischen Gesellschaft (die weit aus mehr ist als Reformer und Konservativen), der Wahlen und die Demonstrationen. Ob sie in irgendeiner Weise mit den Realitäten vor Ort übereinstimmen scheint nebensächlich zu sein. 

    1. SPIEGELTrotz neuer Sanktionen – Iranische Flugzeuge werden in Deutschland weiter betankt – Entgegen anderslautender Vorwürfe aus Iran werden auf deutschen Flughäfen offenbar weiterhin iranische Linienmaschinen aufgetankt. Einem Bericht der „Financial Times Deutschland“ zufolge ließ aber der Mineralölkonzern BP wegen neuer US-Sanktionen gegen den Iran einen Vertrag mit Iran Air auslaufen.
      Berlin/Teheran – Der Sekretär des Verbandes iranischer Fluggesellschaften, Mehdi Alijari, hatte der iranischen Nachrichtenagentur Isna zufolge gesagt, nach dem Inkrafttreten neuer Sanktionen der USA und anderer Länder gegen die Islamische Republik bekämen iranische Linienflugzeuge bereits seit Donnerstag auf Flughäfen in Deutschland, Großbritannien und in den Vereinigten Arabischen Emiraten keinen Treibstoff mehr. Die drei Länder würden damit auf die Entscheidung des US-Kongresses reagieren, den Verkauf von Treibstoffen an Iran mit Strafmaßnahmen zu belegen.
      Der Chef von Iran Air Deutschland, Muhammed Rajani, sagte der Nachrichtenagentur AFP dagegen, die Vorwürfe aus Iran seien „nicht korrekt“. Flugzeuge würden weiterhin Treibstoff erhalten, so sei erst am Montagnachmittag von Frankfurt am Main aus ein Flugzeug nach Iran aufgebrochen. Das Verkehrsministerium in Berlin erklärte, das Betanken iranischer Passagiermaschinen sei weder nach den geltenden UN-Sanktionen noch nach den EU-Verordnungen zu einem Embargo gegen Iran verboten.
      BP ließ Vertrag mit Iran Air auslaufen
      Ein Sprecher der britischen Regierung sagte, er habe derzeit keine Kenntnis über Fälle, in denen Flugbenzin verweigert worden sei. Auch in Dubai wies ein Flughafensprecher die Vorwürfe zurück. Aus Dubai verlautete aber, ein „internationaler Treibstofflieferant“ habe es auf mehreren Flughäfen weltweit abgelehnt, iranische Flugzeuge aufzutanken. Iran Air könne seinen Treibstoff aber aus anderen Quellen beziehen.
      Der „Financial Times Deutschland“ zufolge ließ der Energiekonzern BP den Vertrag mit Iran Air Ende Juni fristgerecht auslaufen. Dabei sollen die verschärften US-Sanktionen eine Rolle gespielt haben. Betroffen davon sei auch der Flughafen Hamburg. Dort habe eine Maschine der Iran Air am Sonntag kein Kerosin erhalten und habe deshalb nach Wien ausweichen müssen. Der „FTD“ zufolge liefern aber der französische Mineralölkonzern Total und der kuwaitische Konzern Q8 weiterhin an iranische Flugzeuge.
      Im Atomstreit mit Iran hatte der UN-Sicherheitsrat am 9. Juni weitere Sanktionen gegen das Land beschlossen. Zusätzlich verschärften die USA und die EU ihre Strafmaßnahmen. Der Westen fürchtet, dass Iran unter dem Deckmantel der friedlichen Kernkraftnutzung heimlich am Bau von Atomwaffen arbeitet. Teheran bestreitet dies.

      1. HA’ARETZU.K., Germany, U.A.E. deny banning fuel for Iran planes
        Iran says passengers planes refused fuel in wake of U.S sanctions; U.A.E.: We’re honoring contracts; Germany: Unaware of any incidents; U.K.: We haven’t ordered ban, but individual companies may have taken own action.
        Iranian officials accused Germany, Britain and the United Arab Emirates on Monday of refusing to refuel Iranian passenger planes due to unilateral U.S. sanctions imposed over its nuclear program, and threatened to retaliate against the move.  
        Since last week, our planes have been refused fuel at airports in Britain, Germany and UAE because of the sanctions imposed by America,“ Mehdi Aliyari, Secretary of the Iranian Airlines Union, told Iran’s ISNA news agency.  

      2. SHORTNEWSBP verweigert iranischen Flugzeugen die Betankung
        Es sieht aus wie der Versuch einer Wiedergutmachung. Nach der Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran hat BP einen Vertrag über Keriosinlieferungen mit Iran Air nicht verlängert.
        Die Entscheidung wurde seitens der USA mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen. Es stellt sich die Frage, ob hier nicht auch aus strategischen Gründen so gehandelt wurde.
        Der Druck auf den Konzern von US-Präsident Obama ist groß, die Folgen der Ölpest im Golf von Mexiko hat BP mittlerweile Milliarden gekostet. Washington hat angekündigt, dass weitere Forderungen folgen werden.

        1. FTDBP betankt keine iranischen Flugzeuge mehr
          Exklusiv Das international geächtete Land bekommt wegen der verschärften US-Sanktionen Probleme beim Betanken seiner Flugzeuge. Der britische Mineralölkonzern will einen Vertrag mit der Fluggesellschaft Iran Air nicht mehr erneuern. 
          Der britische Energiekonzern BP hat Branchenkreisen zufolge das Betanken iranischer Passagierflugzeuge abgelehnt und ließ einen Vertrag mit Iran Air Ende Juni fristgerecht auslaufen. Betroffen davon ist auch der Flughafen Hamburg, wo eine Maschine der Iran Air nach Informationen der FTD am Sonntag kein Kerosin erhielt und nach Wien ausweichen musste.  

      3. RIA NOVOSTIIran dementiert angebliche Weigerung einiger Länder, seine Flugzeuge zu betanken
        MOSKAU, 06. Juli (RIA Novosti). Das iranische Außenministerium hat am Dienstag die Meldungen darüber dementiert, dass sich Großbritannien, Deutschland und die Vereinigten Arabischen Emirate weigern würden, in ihren Flughäfen iranische Passagierflugzeuge im Zusammenhang mit der Verhängung neuer Sanktionen gegen die Islamische Republik zu betanken.
        Das teilte die Agentur France-Presse unter Hinweis auf einen Sprecher des iranischen Außenamtes mit.
        „Diese Information ist falsch. Großbritannien, Deutschland und die VAE haben offiziell erklärt, derartige Beschränkungen nicht eingeführt zu haben“, sagte er und fügte hinzu, dass die Verbreitung solcher Informationen Teil des psychologischen Krieges gegen die iranische Nation sei.
        „Seit der vergangenen Woche, als die USA ihre einseitigen Sanktionen gegen Teheran beschlossen haben, weigern sich Flughäfen in Großbritannien, Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten, iranische Flugzeuge zu betanken“, zitierte die Agentur Isna am Montag einen Sprecher des Verbandes der iranischen Fluggesellschaften.
        Der UN-Sicherheitsrat hatte am 9. Juni eine neue Resolution verabschiedet, die strengere Sanktionen gegen Teheran im Zusammenhang mit seiner Weigerung vorsieht, die Arbeiten an der Urananreicherung abzubauen. Das ist bereits die vierte Resolution des UN-Sicherheitsrates im Zusammenhang mit dem Unwillen Teherans, internationale Forderungen zu erfüllen, die die Klärung einer Reihe von Fragen zum iranischen Atomprogramm betreffen.
        Die USA und eine Reihe anderer westlicher Länder bezichtigen den Iran der Entwicklung von Kernwaffen unter dem Deckmantel eines Programms zur friedlichen Nutzung der Atomenergie.
        Teheran weist alle Anschuldigungen zurück und betont, dass sein Atomprogramm einen ausschließlich friedlichen Charakter habe.

        1. DEUTSCHE WELLEIran Air weist Berichte über Sanktionen in Deutschland zurück
        2. SZBerlin dementiert angebliches Tankverbot für Iran-Flieger
        3. FOCUS Online Atom: Berlin dementiert angebliches Tankverbot für Iran-Flieger

    2. THE PROVINCEIrwin Cotler: Sanctioning Iran: If not now, when?
      Mahmoud Ahmadinejad’s Iran–and I use that specific term to make it clear that I am not talking about the people of Iran themselves — has emerged as a clear and present danger to international peace and security, to stability in the Middle East, and, increasingly, to its own citizens.
      We are witnessing in Ahmadinejad’s Iran the toxic convergence of four inter-related threats: nuclear weapons; state-sanctioned incitement to genocide; state sponsorship of international terror; and the danger of persistent assaults on the rights of its own citizens.
      Iran has embarked upon a significant expansion in the enrichment of uranium to nuclear weapons-grade capability. In the last year alone — Obama’s year of engagement — Iran has trumpeted higher-grade enrichment capabilities and facilities, tested enhanced long-range missile technology, and begun construction on more centrifuges.
      While defying the international community on the nuclear issue, both Supreme Leader Ayatollah Khamenei and President Ahmadinejad have reaffirmed their incendiary calls for Israel’s disappearance, with the former stating „God willing, its obliteration is certain,“ while the latter has threatened to „finish [Israel] once and for all.“

    3. JP
    4. HA’ARETZ Top U.A.E. diplomat endorses striking Iran nuclear sites 
      ‚It’s a cost-benefit analysis: There will be economic consequences, as well as protesting and rioting, but we cannot live with a nuclear Iran.‘

      1. HA’ARETZ U.A.E. denies backing use of force against Iran
        Assistant minister says earlier comments by envoy appearing to back a military strike were taken out of context.

  5. Internationale Reaktionen (z.B. Sanktionen) und iranische Gegenreaktionen…

    1. Intelligence and Terrorism Information Center – Spotlight on Iran
      Highlights of the week
      -Iran announces conditions for resuming talks with the West
       
       Following US congress decision to impose new energy sanctions, Petroleum Ministry says Iran will become a gasoline exporter in two years
      -Iran offers assistance in curbing US oil spill; however, oil spill in western Iran continues
      -Nearly 1.3 million Iranians to take university entrance exams this week
      -Pictures of the week: satellite dishes reach Iran’s tribal population

    2. AFP Iran stellt ersten eigenen „Roboter-Menschen“ vor
      Teheran — Der Iran hat seinen ersten im Land konstruierten „Roboter-Menschen“ vorgestellt. Der nach einem frühpersischen Feldherren benannte „Surena-2“ …

      1. Engadget German Surena 2: Humanoid aus Iran vorgestellt
        Vor zwei Jahren haben iranische Studenten Surena gebaut. Ein humanoider Roboter, der per Fernsteuerung durch die Welt waten konnte. …

    3. FussballTransfers.com Ehemaliger Bayern-Stürmer sucht sein Glück im Iran
      Vahid Hashemian könnte in der kommenden Saison für Persepolis im Iran auf Torejagd gehen. Laut ‚Persian Football‘ hat der 33-jährige Angreifer dem in …

    4. ShortNews.de Teheran: Riesige Ratten plagen iranische Hauptstadt
      Bis März 2012 werde der Bestand unter Kontrolle sein, sagte Vize-Bürgermeister Hussein Kalchorani der staatlichen Tageszeitung „Iran Daily“. …

    5. GLORIA CENTER Containing Iran Requires Getting Smart, Tough, and Serious
      We depend on your contributions. To make a tax-deductible donation through PayPal or credit card, click the Donate button in the upper-right hand corner of this page . To donate via check, make it out to „American Friends of IDC,“ with „for GLORIA Center“ in the memo line. Mail to: American Friends of IDC, 116 East 16th Street, 11th Floor, New York, NY 10003.
      Note: This is an updated and revised version of my article in the July-August issue of Foreign Affairs.
      It should be too obvious to have to say so but unfortunately some people don’t get it: dealing with a nuclear-armed Iran is an extraordinarily important task in which the lives of millions of people will be at risk. Such a policy cannot be based on wishful thinking, on faith in the „rationality“ of Iran, or on faith in the competence of the current U.S. government. This is not an issue of „“left-wing“ or „right-wing“ interpretation but of policy analysis.
      What concerns me is that the mainstream debate regarding containment is being conducted in a flippant and sloppy manner, based on some questionable assumptions. Attempts to critique those concepts are blithely dismissed rather than seen as pointing out serious issues and necessary adjustments. At present, this seems an abstract debate. In future, though, the failure to consider and plan could be the source of a major tragedy.
      In my view, the most likely outcome is not a U.S. or Israeli attack on Iranian nuclear facilities, or an Iranian nuclear attack on Israel. While these are, of course, real possibilities, too much focus has been devoted to them. I want to suggest two other scenarios that are more likely: a U.S.-Iran war based on American mistakes and Iranian miscalculations, or huge strategic gains for Iran and revolutionary Islamism in the Middle East.
      Another key point is the common error of assuming that there is only one „rational“ response by Middle Eastern regimes or states and that this has to be a mirror image of how American experts or policymakers would respond. What is required of an expert is to understand the particular rational response–based on perceptions, history, power structure, ideology, and other factors–that takes place in the context of a specific country’s leadership making decisions.
      Rational responses are not necessarily moderate ones. For example, based on his „rational“ response that Iran was weak, Iraqi dictator Saddam Hussein invaded Iran and set off a long, bloody war. Based on his „rational“ response that America would not intervene, Saddam invaded Kuwait setting off a world crisis and another war. Neither of these moves was „irrational,“ they were merely based on false perceptions and mistaken assumptions that were quite understandable given Saddam’s world view and information.
  6. Sonstiges…

  7. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG IRGC Weekly Threatens More Abductions by Hamas 
    An article in Sobh-e Sadeq, the weekly of the Iranian Revolutionary Guards Corps (IRGC), praises Hamas for driving a hard bargain in the Shalit deal

  8. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iranian Daily Urges Regime to Rethink Rapprochement with Turkey 
    The Iranian daily Ebtekar urged the regime to rethink its policy of tightening relations with Turkey, because that the latter, according to the paper, is more interested in rapprochement with the West than in rapprochement with Iran.

  9. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG –  Iranian Regime in Losing Battle against Satellite Dishes 
    The Iranian news agency Mehr has released photos showing growing numbers of satellite dishes atop homes in Iran 
     

  10. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iran Puts MIG 29 Back into Service 
    Iranian Air Force Commander Hassan Shahsafi announced that the aviation industry has successfully overhauled one of air force’s MIG 29 fighter jets, which have been grounded for nine years due to poor maintenance, and that the planes will be put back into service.

  11. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Cartoon in Lebanese Daily Compares Sanctions to Vuvuzela Noise 
     
    Cartoonist: Hassan Blebal
     
    Source: Al-Mustaqbal (Lebanon), July 3, 2010

  12. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iranian Website: Nasrallah Visited Ahmadinejad at Home 
    The Iranian website Serat News has posted an undated photo that allegedly shows Hizbullah secretary-general Hassan Nasrallah visiting Iranian President Mahmoud Ahmadinejad in his private residence. 
     

  13. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Thief’s Hand Amputated in Iran by Order of Court 
    A man convicted of theft in the city of Malayer in western Iran has had his hand amputated by order of the court. 
     
    Source: Kayhan (Iran), July 3, 2010

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