AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

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  1. Brandaktuell…

    1. Sonntag  19.9.2010 – Michail Gorbatschow lobt Schweizer Iran-Politik 
      ZÜRICH. Michail Gorbatschow, der ehemalige Präsident der Sowjetunion, hält die liberale Politik der Schweiz gegenüber Iran für vorbildhaft: „Handel und Kooperation mit Iran müssen weitergehen“, sagt Gorbatschow im Gespräch mit dem „Sonntag“ und unterstützt damit Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, die für ihren sanften Umgang mit dem umstrittenen Regime in Teheran immer wieder kritisiert wurde. „Es muss eine normale Atmosphäre geschaffen und Vertrauen aufgebaut werden. Nur so kann der Atom-Streit gelöst werden“, so der 79-jährige Friedensnobelpreisträger. Es sei falsch, dass nun einige Staaten mit militärischer Gewalt drohten. Noch längst seien nicht alle Verhandlungswege ausgeschöpft. „Wir müssen einen kühlen Kopf bewahren“, sagt Michail Gorbatschow. „Und wir müssen auf Verhandlungen setzen. Dank Präsident Barack Obama habe ich eine grössere Hoffnung, dass noch eine politische Lösung gefunden wird.“
       

    2. FACTUM Atomprogramm Iran: Die Zeit drängt
      (04. Oktober 2010/fa) – Das Institut für nationale Sicherheitsstudien (INSS) an der Universität Tel Aviv hat eine neue Analyse zum aktuellen Stand des iranischen Atomprogramms und der internationalen Politik in dieser Frage veröffentlicht. Das Ergebnis ist ernüchternd.
      „Das iranische Atomprojekt schreitet stetig voran“. Das ist das Ergebnis einer Analyse, die das „Institut für nationale Sicherheit“ der Universität Tel Aviv veröffentlicht hat. Das Tempo der Weiterentwicklung habe sich etwas verlangsamt, das dürfe aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass nicht mehr viel Zeit bleibt, den Iran daran zu hindern, zu einem Staat zu werden, der tatsächlich Atomwaffen besitzt.
      Gegenüber der früheren US-Einschätzung, dass der Iran noch einen langen Weg vor sich habe, heisst es nun, es könnte noch ein Jahr dauern, bis der Iran ein nukleares Leistungsvermögen erreicht. In der gegenwärtigen Lage der Dinge, da der Einsatz von Sanktionen der einzige Handlungsplan zu sein scheine, sei ein Jahr eine sehr kurze Zeitspanne.
      Die Zeitkonstante von Sanktionen und diplomatischen Aktivitäten sei recht lang, verglichen mit einem Jahr, heisst es in der Studie. Die Sanktionen, mit denen das iranische Regime zur Änderung seiner nuklearen Bestrebungen bewogen werden soll, werden sehr skeptisch beurteilt: „Sie haben keine Chance, kraftvoll genug zu werden, um das gegenwärtige Regime zur Änderung seines Kurses zu zwingen“.

    3. FOCUSStuxnet-Attacken: Iran verhaftet „Atom-Spione“
      Computer - Stuxnet-Attacken: Iran verhaftet „Atom-Spione  
      dpa
      Das Kraftwerk Buschehr sollte im November ans Netz gehen.

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      Der Iran hat mehrere „Atom-Spione“ verhaftet, die angeblich das Atomprogramm des Landes mit Cyber-Attacken sabotieren wollten. Der Chef des iranischen Geheimdienstes, Hejdar Moslehi, sagte der Nachrichtenagentur Mehr, dass der iranische Cyberspace derzeit unter Kontrolle sei.
      IT-Experten im Geheimdienst hätten eine „virtuelle Sabotage durch die Weltarroganz (Weltmächte)“ erfolgreich verhindert. Der Geheimdienstchef sagte jedoch nicht, um wen es sich bei den Verhafteten handelt und in welcher Form sie in die Cyber-Attacken verwickelt waren.
      Zuvor hatten iranische Ministerialsprecher eingestanden, dass der Iran Ziel einer Cyber-Attacke war. 30 000 Computer der iranischen Industrieanlagen seien von dem Computerschädling Stuxnet infiziert worden. Kurz darauf bezeichnete das iranische Außenministerium die Berichte aber als „Propaganda-Trick“ des Westens. Die iranische IT-Organisation warnte jedoch erneut vor dem Trojaner und forderte alle Behörden auf, das Problem ernst zu nehmen.
        
       

      1. GOLEM – Ralph Langner im Interview  – Stuxnet kam von russischem Zulieferer
        Der Wurm, der die Maschinensteuerungen von iranischen Atominstallationen befallen hat, kam von einem Zulieferer für die Anlagen aus Russland. Diese Überzeugung vertritt der deutsche Security-Experte Ralph Langner, der den Wurm seit Wochen analysiert. Er ist auch der Meinung, dass Stuxnet Millionen gekostet haben muss.
        Langners Unternehmen beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit der Kommunikation zwischen Industrieanlagen und PCs. Bereits Mitte September 2010 hatte Langner auf einer eigenen Webseite vor dem Wurm Stuxnet gewarnt, der Maschinensteuerungen gezielt befallen und sabotieren kann.

      2. JP

      3. afp –  Iran: Alle Rechner der Industrie von Stuxnet gesäubert
        Teheran — Im Iran sind nach Regierungsangaben alle Computer der Industrie von dem Computervirus Stuxnet gesäubert worden. Die Säuberung betroffener Rechner in Industrieanlagen sei erfolgreich abgeschlossen worden, sagte der stellvertretende Industrieminister Mohsen Hatam laut der Website des staatlichen Fernsehens am Sonntag. Das Ministerium hatte vor einer Woche gemeldet, dass 30.000 Rechner in iranischen Industrieanlagen von dem Computerwurm befallen seien.
        Das Computervirus Stuxnet, über das im Juni erstmals Informationen aufgetaucht waren, greift gezielt Kontrollsysteme der Firma Siemens an, die zur Steuerung von Industrieanlagen, Kraftwerken und auch Ölpipelines dienen. Nach Ansicht von Experten kann über das Virus im schlimmsten Fall die Zerstörung der Anlagen erreicht werden. Dies wies Hatam am Sonntag jedoch zurück und sagte, das Virus habe nur die Fähigkeit zur Informationssammlung. Anschließend würde es sich selbst zerstören.
      4. JWRThe lessons of Stuxnet
        It is important to pointout some plain truths today, as the excitement builds about the recently discovered malicious software virus that may well end the Iran crisis
        There’s a new cyber-weapon on the block. And it’s a doozy. Stuxnet, a malicious software, or malware, program was apparently first discovered in June.
        Although it has appeared in India, Pakistan and Indonesia, Iran’s industrial complexes — including its nuclear installations — are its main victims.
        Stuxnet operates as a computer worm. It is inserted into a computer system through a USB port rather than over the Internet, and is therefore capable of infiltrating networks that are not connected to the Internet.
        Hamid Alipour, deputy head of Iran’s Information Technology Company, told reporters Monday that the malware operated undetected in the country’s computer systems for about a year.

        1. MORGENWEBDas Netz wird zum Schlachtfeld
        2. GULLIStuxnet: Iran berichtet von Festnahmen
        3. SARSURA SYRIENIran: angeblich Spione mit Stuxnet-Virus fetgenommen
        4. SZ Teheran verhaftet ‚Atom-Spione‘

    4. apAhmadinejad calls for US leaders to be ‚buried‘
      TEHRAN, Iran — Iran’s president Sunday called for U.S. leaders to be „buried“ in response to what he says are American threats of military attack against Tehran’s nuclear program.
      Mahmoud Ahmadinejad is known for brash rhetoric in addressing the West, but in a speech Sunday he went a step further using a deeply offensive insult in response to U.S. statements that the military option against Iran is still on the table.
      „May the undertaker bury you, your table and your body, which has soiled the world,“ he said using language in Iran reserved for hated enemies.
      Several top U.S. officials including Adm. Mike Mullen, chairman of the U.S. Joint Chiefs of Staff have said in recent months that the military option remains on the table and there is a plan to attack Iran, although a military strike has been described as a bad idea.
      The crowd of military men and clerics in the town of Hashtgerd just west of the capital chuckled at the president’s insult and applauded…

    5. JP

    1. JP Wiesenthal Center: Boycott Royal Dutch Shell on Iran trade
      Center: „The once proud reputation of Royal Dutch Shell, has been sullied by irresponsible greed.“
      BERLIN – The Simon Wiesenthal Center called last week for a boycott of Royal Dutch Shell gas stations because of the energy company’s increased import of Iranian crude oil.
      „We urge the public to avoid Shell gas stations and give their business to companies that honor sanctions. Until Shell publicly announces the cancellation of further crude oil purchases from Iran, all who are concerned for world peace and human rights should leave Shell products on the shelf,“ said Dr. Shimon Samuels, head of the Wiesenthal Center’s International Relations section.
      The Anglo-Dutch energy company has long been accused of failing to be transparent about its Iran business.
      Samuels wrote in a letter to Peter Voser, Shell’s CEO, that „reportedly, in the months immediately following the imposition of sanctions, your company raised purchases by 27 percent, at the same time enjoying an increased discount due to the ‘reputational risk‘ for companies trading with Iran.“
      The Guardian newspaper reported on Monday that „sensitive trading documents seen by the Guardian show the UK-registered company stepped up its orders of Iranian oil at a time when other major buyers, including BP and Reliance Industries, India’s largest conglomerate, halted orders amid impending trade sanctions aimed at curbing Teheran’s perceived desire to acquire nuclear weapons.“
      Royal Dutch Shell has faced criticism from the Holland-based Iran Committee, which seeks to promote human rights in the Islamic Republic and to stop Iran’s drive to go nuclear. 
        

    2. AKTIV GEWORDEN

      UANI – UANI Calls on Nokia and Nokia Siemens to End Their Business in Iran
      New York, NY – 
      United Against Nuclear Iran (UANI) on Thursday called on Nokia and Nokia Siemens Networks (NSN) to end their business in Iran and to follow the lead of other responsible companies.  NSN’s business dealings in Iran constitute a violation of U.S. law, and may preclude NSN from conducting business with the U.S. Government. 
      In a letter to Stephen Elop, the President and CEO of Nokia, UANI President, Ambassador Mark D. Wallace, wrote: 
      The technologies that you have provided, and continue to provide, are being used by the Iranian regime to oppress the Iranian people and permit the regime to engage in egregious human rights violations.   
      On July 1, 2010, President Obama signed into law new Iran sanctions legislation, the Comprehensive Iran Sanctions, Accountability, and Divestment Act of 2010 (CISADA).  NSN should also take special note of „Section 106. Prohibition on Procurement Contracts with Persons that Export Sensitive Technology to Iran“ of CISADA.  This provision specifically targets „hardware, software, telecommunications equipment, or any other technology…used specifically… (A) to restrict the free flow of unbiased information in Iran; or (B) to disrupt, monitor, or otherwise restrict speech of the people of Iran.“ (Section 106, CISADA).
      The imperative of ending its business in Iran applies not only to NSN, but to Nokia as well, which operates an office in Iran and has reported to the Securities and Exchange Commission (SEC) that its market share in Iran is growing. 
      Please be advised that CISADA expressly prohibits companies like NSN from entering into new or renewing any contracts with the U.S. government (Section 106, CISADA) should NSN’s business dealings in Iran continue.  In recent years, NSN has been awarded $29.1 million in U.S. government contracts. (www.USASpending.gov). 
      It is time to follow the lead of other responsible companies and stop putting short-term profits ahead of the lasting damage to not only your corporate image, but more importantly, to the people of Iran and the international community.
      Please let us hear from you by October 14, 2010 as to whether or not you will take action to end NSN’s business in Iran.

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      here to read the full text of the letter to Nokia.
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      1. Der Journalist Issa Saharkhiz ist im Iran zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Er verklagt Siemens und Nokia, weil sie Abhörtechnik geliefert haben sollen

    3. AKTIV WERDEN
      STOPTHEBOMB Aufruf: Kundgebungen gegen Irangeschäfte der Schweiz – Keine Geschäfte mit dem iranischen Regime! Annullierung des Milliardendeals der Schweizer Firma EGL!  Unterstützung der Opposition statt Dialog mit den Machthabern!
      Berlin: Kundgebung, Montag, 11. Oktober 2010, 16 Uhr
      Otto-von-Bismarck-Allee 4a, Mittelstreifen zwischen Schweizer Botschaft und Kanzleramt, 10557 Berlin
      Zeitgleiche Kundgebungen der europaweiten Kampagne STOP THE BOMB in Berlin, Zürich, Wien, London und Düsseldorf.
      Ort in Düsseldorf wird demnächst bekannt gegeben! Montag, 11. Oktober 2010, 16 Uhr
      Bitte kommen Sie zahlreich!
      Die Schweiz ist heute einer der wichtigsten westlichen Partner des menschenverachtenden Regimes im Iran, das Oppositionelle, nationale und religiöse Minderheiten, Frauen und Homosexuelle verfolgt und ermordet. Das iranische Nuklearwaffen- und Raketenprogramm stellt eine unmittelbare Bedrohung für die Nachbarstaaten, Israel, den Westen und die iranische Bevölkerung dar. Das iranische Regime unterstützt den internationalen djihadistischen Terror, leugnet den Holocaust und geht brutal gegen die Freiheitsbewegung im Land vor, die unter Lebensgefahr für Säkularismus und rechtsstaatliche Demokratie kämpft.
      Die Schweizer EGL, ein Tochterunternehmen der in Kantonsbesitz befindlichen AXPO-Gruppe, hat 2008 mit dem iranischen Regime einen Deal über Gaslieferungen im zweistelligen Milliardenbereich abgeschlossen. Dieses Megageschäft macht die Schweiz auf Jahre zum strategischen Partner des Regimes, auch wenn die EGL nun auf iranische Gaslieferungen in der Anfangsphase der von ihr mit betriebenen Trans-Adriatic-Pipeline verzichten möchte. Durch die Unterstützung des Iran bei seinen Beitrittsbemühungen zur Welthandelsorganisation macht die Schweiz sich zum Fürsprecher der Interessen des Regimes. Der so genannte „Menschenrechtsdialog“ der Schweiz mit dem Iran liefert den Machthabern in Teheran ebenso einen Deckmantel für ihre Verbrechen wie das inkonsequente Vorgehen der deutschen Bundesregierung. 
      Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstützt Sanktionen gegen das iranische Regime nur zögerlich. Sie weigerte sich Sommer dieses Jahres trotz eines Anrufes von Präsident Obama die in Hamburg ansässige Europäisch-Iranische Handelsbank (EIH) in die EU-Sanktionsliste mitaufzunehmen. Diese Bank ist laut US-Finanzministerium ein Schlupfloch für den deutschen Handel mit dem Regime, über das Deals gelaufen sind, die unmittelbar mit dem iranischen Atomwaffenprogramm zusammenhängen. Der deutsche Handel mit Iran erfuhr trotz EU-Sanktionen einen rasanten Anstieg im ersten Halbjahr 2010 um 14 Prozent.
      Wir fordern:
      – die Annullierung des Milliardengeschäfts der EGL mit dem iranischen Regime und die Übernahme der EU- und US-Sanktionen gegen den Iran durch die Schweiz!
      – Keine Unterstützung des WTO-Beitritts des Iran durch die Schweiz!
      – Kein Dialog mit dem Regime seitens der deutschen und schweizerischen Regierungen, sondern die Unterstützung der säkularen Opposition!
      – die sofortige Schließung der Europäisch-Iranischen Handelsbank (EIH) in Hamburg
      – weitergehende Sanktionen, die den immensen Iranhandel des deutschen Maschinenbausektors betreffen
      Dafür demonstriert die europaweite Kampagne STOP THE BOMB zeitgleich mit Kundgebungen in Berlin, Düsseldorf, Zürich, Wien und London am 11. Oktober um 16 Uhr.
    4. INSSAssessing the Iranian Nuclear Issue
      The beginning of the new Jewish year is a good time to take a fresh look at the developing situation regarding the Iranian nuclear project. This project is progressing steadily, albeit at a rather slow rate. This rate is misleading, giving the false impression that there is still ample time to prevent
      Iran from becoming a de facto nuclear weapons state. From the US previous assessment that Iran still has a long way to go, it now says that it could take at least a year until Iran achieves a nuclear capability, if it makes „a dash“ for it. „A year is a very long period of time“ a senior US official was quoted as saying. However, in the present scheme of things, when the application of sanctions seems to be the only plan of action, a year is a short time. The time constant of sanctions and diplomatic activities is quite long, compared to a year.
       

  2. Zum Thema „Iranische Handelsbeziehungen und Wirtschaft“…

    1. SPIEGELVergeltung für Säureattentat: „Bin ich denn kein Mensch?“
       
      Ein verschmähter Verehrer wurde Amene Bahrami zum Verhängnis: Der Mann spritzte ihr Säure ins Gesicht – seitdem ist sie blind und entstellt. Vor Gericht erwirkte die junge Iranerin, dass sie sich rächen und ihren Peiniger blenden darf. Wird Bahrami das grausige Urteil vollstrecken?
      Hamburg – Viele Male hat sich Amene Bahrami vorgestellt, wie sie sich an Madschid rächen wird. In ihren unruhigen, prophetischen Träumen, aber auch tagsüber, hellwach in ihrem kleinen Zimmer in Barcelona. Dort, wo durch den Türspalt der Zigarettenrauch kriecht, der ihr früher in den Augen brannte. Heute sind da nur noch leere Höhlen, die eine gefüllt mit einem blau-grauen Glasauge, die andere für immer verschlossen.  
       

      1. WELT – Blinde Rache
        Vor sechs Jahren goss ihr ein zurückgewiesener Verehrer Säure ins Gesicht. Entstellt und erblindet, kämpfte Ameneh Bahrami um Vergeltung – und bekam recht: Sie darf ihren Peiniger blenden. In einem Buch hat die Iranerin nun ihr erschütterndes Schicksal verarbeitet
        Ihre Armbanduhr geht zwei Stunden vor. Die Zeiger stehen auf kurz nach vier. Vielleicht hat sie den Geist aufgegeben, heute in den frühen Morgenstunden oder irgendwann lange zuvor. Nein, der Sekundenzeiger tickt, die Uhr geht nur falsch, zwei Stunden und sieben Minuten genau. Warum kann man den Blick von dieser Uhr nicht lösen? Weil man nicht weiß, ob man sie darauf hinweisen soll? Weil man zögert und sich fragt, welche Bedeutung ein Zeiger, ein Zifferblatt für sie schon haben können? Natürlich. Weil es sie in Verlegenheit bringen könnte? Auch das. Und weil man sich fragt, wie viele Menschen ihr schon gesagt haben: „Ameneh, deine Uhr geht falsch“, und man sich vorstellt, wie mühsam es sein muss, immer höflich zu antworten. Vielleicht würde sie auch sagen: „Seh ich so aus, als ob mich das stört?“ Denn so eine Antwort passt zu ihr, schlagfertig, lustig und bitter zugleich.

        1. STUTTGARTER ZEITUNGSäureanschlag im Iran Opfer veröffentlicht Buch
        2. TAGESANZEIGERDie Säurefrau
        3. HAMBURGER ABENDBLATTFrankfurter Buchmesse: Ameneh Bahramis Biografie: Mein ist die Rache

    2. HL Bahá´i und Menschenrechte
      Anlässlich der Verurteilung von führenden Bahá´i-Persönlichkeiten im Iran lädt die Bahá i-Gemeinde am Freitag, 8. Oktober 2010, um 17.30 Uhr in das Haus der Kulturen, Parade 12, herzlich ein, sich mit dem Thema Menschenrechte und Bahá´i zu beschäftigen.
      Thema des Abends ist der Zusammenhang zwischen der Entwicklung der weltweiten Bahá´i-Gemeinde (1991 vom Bundesverfassungsgericht als eigenständige neue Weltreligion anerkannt), der UN-Menschenrechte, ihrer Umsetzungen und der heutige Weltsituation.

    3. ORF Steinigung: Kinder der Verurteilten bitten um Asyl
      Die Kinder der im Iran zum Tode verurteilten Sakineh Mohammadi-Ashtiani haben Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi aufgerufen, ihnen Asyl zu gewähren. 

    4. FREIE WELT Der Sieg der Menschenrechte im Iran 
      Zum ersten Mal hat eine Regierung Strafmaßnahmen gegen acht Repräsentanten des Regimes wegen Menschenrechtsverstößen verhängt. Alle 8 sind für Tötung, Folterung, und Inhaftierung unschuldiger Menschen im Iran verantwortlich. 
       
      Für die Obama-Regierung ist das nach fast 2 Jahren Beschwichtigungspolitik gegenüber den  Mullahs ein sehr wichtiger Schritt in die richtige Richtung. 
      Das mörderische Regime in Teheran steht auf 2 Füßen.
      Ein Mal auf der Unterdrückung im Inland und dann auf dem Export der Revolution (Terrorismus)  ins Ausland.   Das Atomprogramm des Regimes nützt nicht viel für die Bevölkerung im Iran. Die Ölgelder werden dafür verwendet und die Bevölkerung wird immer ärmer. Das Regime rechnet damit, dass die Welt ein Mal die Nase voll hat und eine Reaktion gegenüber dem Regime zeigen wird. Atomwaffen sollen sie daran hindern, die atomaren Anlagen des Regimes  anzugreifen.  Deshalb ist die Atombombe ein strategisches Mittel  zur Abschreckung des Westens.


  3. Zum Thema „Menschenrechtslage“…

    1. JPThe Iranian freedom movement and Israel
      Animosity toward the Jewish state has always been a common denominator between so-called reformist and hard-line Islamists in Iran.
      Once again the world has let Iran’s Mahmoud Ahmadinejad use the propaganda platform he loves most: the speaker’s desk in front of the UN General Assembly in New York. As Frank Sinatra put it: „If I can make it there, I’ll make it anywhere.“
      American progressives had a dinner party with the self-appointed Iranian president and there was a long queue for interviews with him. Years of the same procedure have still not tired Western leaders and media from detecting „signals for dialogue“ somehow hidden in Ahmadinejad’s rambling conspiracy theories and well-known anti- Semitic slanders against the State of Israel.
      Iranians living under the mullahs‘ dictatorship or in exile are wondering if any insult or threat from the mouths of Ahmadinejad or Supreme Leader Ali Khamenei will ever convince the West to abandon its fantasies of a dialogue with the leaders of the Islamic Republic. Israelis might have the same questions. It is time to ask how much the two groups have in common. 
       

    2. NZZOppositionsführer in Iran festgenommen
      (sda/afp) Der iranische Oppositionsführer Ebrahim Yazdi ist laut der amtlichen Nachrichtenagentur Irna festgenommen worden. Irna berichtete, der Vorsitzende der Bewegung für die Befreiung Irans sei in Isfahan im Zentrum des Landes verhaftet worden. Zur selben Zeit seien weitere Verantwortliche der Partei in Haft genommen worden. Der 80-Jährige war bereits während der Proteste nach der Wiederwahl von Präsident Ahmadinejad im Sommer vergangenen Jahres in Gewahrsam genommen worden. Er kam anschliessend gegen Kaution frei. Die Bewegung für die Befreiung Irans ist offiziell verboten. Yazdi war kurz nach der islamischen Revolution 1979 Aussenminister.

    3. NWRIPolitische Gefangene verlegt, um mehr Druck auf sie auszuüben 
      NWRI – Das unmenschliche klerikale Regime hat einige politische Gefangene in Gefängnisse mit schlechteren Haftbedingungen verlegen lassen, um die Folter zu erhöhen und mehr Druck auf sie auszuüben.
      Die politische Gefangene Maryam Akbari Monfared wurde am Sonntag, den 26. September abrupt in das Gohardasht Gefängnis verlegt, obwohl die Frauenabteilung des Gefängnisses bereits jetzt völlig überfüllt ist und es an medizinischen und sonstiger Ressourcen mangelt und das Gefängnis in einem jammervollen Zustand ist. Wegen fehlender Schlafmöglichkeiten verbringen die Gefangenen tagelang ohne Schlaf in ihren Zellen.
      Frau Akbari (36) ist eine Mutter von drei jungen Kindern. Sie wird wegen der fabrizierten Anklage des „Mohareb“ (Feind von Gott) festgehalten.
      Sie wurde zu 15 Jahren im Gohardasht Gefängnis verurteilt. Während eines Schauprozesses bestritt sie die das Urteil und nannte den Richter inkompetent. Der Richter der Mullahs, Salamati, sagte, sie hat Verwandte in Camp Ashraf, die Mitglieder der Volksmudschahedin Iran (PMOI/MEK) sind und das einige Verwandte bereits wegen ihrer Unterstützung der PMOI hingerichtet worden sein. 

  4. Zum Thema „Oppositionsbewegung und Protestler“ 

    1. JTAU.S. sanctions hit Iran oil firm
      (JTA) — A subsidiary of Iran’s Swiss-based national oil company is the latest firm to be sanctioned under new U.S. measures.
      On Sept. 30, the United States sanctioned Naftiran Intertrade Company under the Iran Sanctions Act passed by Congress earlier in the year.
      Companies that reportedly have told the United States they have stopped doing business with Iran include the Turkish refiner Tupras; the French oil group Total; Royal Dutch Shell; Kuwait’s Independent Petroleum Group; and India’s Reliance. BP and Shell have told the State Department that they are no longer supplying jet fuel to Iran Air.
      Last week, Washington placed financial and travel sanctions on eight senior Iranian officials accused of human rights violations.
      „The president is sending a clear message: The United States is taking decisive action to address the looming nuclear threat from Iran,“ House Speaker Nancy Pelosi said in a statement.  

    2. NWRIGroße Ölfirmen in Europa wollen Investitionen im Iran beenden  
       

    3. NZZDen antiisraelischen Widerstand stärken – Iran und Syrien wollen bilaterale Beziehungen ausweiten
      Asad und Ahmadinejad 
      Syriens Staatschef Asad wird von Irans Präsident Ahmadinejad empfangen. (Bild: Reuters) 
       
      Iran und Syrien wollen ihre Beziehungen weiter verstärken, um damit im Nahen Osten ein Gegengewicht zu Israel zu schaffen. Das könnte auch Widerstandsgruppen gegen Israel Auftrieb geben, hiess es vom Treffen Asads mit Ahmadinejad in Teheran.
       
      (sda/dpa) Syrien und Iran wollen ihre Beziehungen ausweiten und damit den Widerstand in der Region gegen Israel stärken. Dies vereinbarte der Präsident Syriens Bashar al-Asad anlässlich eines Staatsbesuchs mit seinen iranischen Gastgebern. Die Dynamik der Beziehungen zwischen Damaskus und Teheran könnte den Widerstandsgruppen gegen Israel Auftrieb geben, sagte der syrische Präsident Asad am Samstag in Teheran, wie das iranische Präsidentenbüro mitteilte.
       
      Ehrung von Asad
       
      Asad traf unmittelbar nach seiner Ankunft mit dem iranischen Präsidenten Ahmadinejad, einem erklärten Erzfeind Israels, zusammen. 

      1. 20MINUTEN –  Neuer Pakt gegen Israel – Syrien und der Iran wollen ihre Beziehungen ausweiten und damit den Widerstand in der Region gegen Israel stärken.
      2. SZ‚Iran und Syrien in einer Front‘
      3. DEUTSCHE WELLEIran und Syrien wollen Beziehungen ausweiten

    4. REUTERS DEUTSCHLAND Nach 30 Jahren erstmals wieder Flüge zwischen Ägypten und Iran 
      Kairo (Reuters) – Ägypten und der Iran nehmen nach mehr als 30 Jahren erstmals wieder direkte Flugverbindungen zwischen ihren Hauptstädten auf
       

  5. Internationale Reaktionen (z.B. Sanktionen) und iranische Gegenreaktionen…

    1. PROMIZEIT Mehrzad Marashi im persischen Fernsehen 
       … Sofort wurde über Internet die Nachricht in den Iran mitgeteilt, Ebenso wird Mehrzad Marashi im Jahr 2011 an einem iranischen Konzert teilnehmen 

    2. ZEITDie Wurzeln des iranischen Antisemitismus 
      Der Sprecher der „Liberalen Studenten des Iran“, Saeed Ghasseminejad, hat einen hilfreichen Artikel über die Quellen des modernen Antisemitismus im Iran geschrieben. Er beschreibt kurz und knapp, wie der deutsche und der französische Faschsimus, der russische Kommunismus, eine bestimmte Lektüre der koranischen Quellen über Mohammed und die Juden und zuletzt der Tiersmondisme zu der verhärteten antisemitischen Haltung des Regimes führten.

    3. The Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Center – Highlights of the w eek
      • Broad-based support for President Ahmadinejad’s speech to UN General Assembly
      • Iranian press resumes attacks on Russia for dropping S-300 deal
      • Iran on special alert as worm virus hits industry computer systems
      • Dollar gains on Iranian currency; economic sanctions cited as possible cause
      • Pictures of the week: school year begins for Iranian students  

    4. ARTICLESBASE Monitor on the Israel – Iran Relations
      More from zwiet. Ronen Bergman on „The Secret War With Iran“ Play … Investigative journalist Ronen Bergman talks about Israel’s clandestine war with Iran. 
       

  6. Sonstiges…


  7. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iranian Majlis Speaker: Iran Is Immune To Sanctions; We’ve Already Proved Readiness To Withstand A Quarter of A Million Dead 
     
    Ali Larijani. Photo courtesy IRNA
     
    In a speech in Mazandaran province in northern Iran, Iranian Majlis Speaker Ali Larijani said that the conflict between Iran and the U.S. is strategic, and that the U.S.’s proposal to negotiate with Iran is aimed at diverting the regime’s attention from its path.

  8. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG IRGC Official: Chances Of U.S. Attack ‚High‘ 
    In an interview with the Iranian website Khabaronline, the commander of Iran’s Islamic Revolutionary Guards Corps (IRGC) for Tehran Hossein Hamedani said that in contrast to the government’s assessment, the military echelons in Iran think that chances are high that the U.S. will carry out an air attack on Iran.

  9. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Sotaliraq On Iranian Meddling In Iraqi Affairs 
     
    Qassim Suleimani, Qods Brigade, Iran’s Islamic Revolutionary Guards Corps (IRGC) 
     
    The Iraqi press has often pointed a finger at Brig.-Gen. Qassim Suleimani for meddling in Iraqi internal affairs on behalf of his masters in Tehran. Suleimani is responsible for the Iraqi dossier in Iran’s Islamic Revolutionary Guards Corps (IRGC)’s Qods Brigade, and is known to have been to Iraq numerous times in recent months to cajole, pressure and perhaps even intimidate the Shi’te political parties to unite behind a single candidate for the post of prime minister that Iran was prepared to support.

  10. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Ahmadinejad: Israel – A Wild Dog Unleashed by the Americans 
    Iranian President Mahmoud Ahmadinejad said, during the inauguration of a housing project in the city of Karaj, that the Americans have dragged the whole world into the mud, that for 60 years they have been threatening the countries of the region using the pretext of the Holocaust, and that they have unleashed a wild dog (meaning Israel) to plunder the region’s resources.

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