Alle Jahre wieder: Antisemitische Literatur auf der Frankfurter Buchmesse; die DIG vor einem entscheidenden Wendepunkt; eine wichtige Einladung; ein Protestaufruf und mehr…

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Alle Jahre wieder: Antisemitische Literatur auf der Frankfurter Buchmesse;
die DIG vor einem entscheidenden Wendepunkt;
eine wichtige Einladung; ein Protestaufruf und mehr


INHALTSANGABE
  1. TEIL 1 – Frankfurter Buchmesse – Alle Jahre wieder
  2. TEIL 2 – DIG Wahlen
  3. TEIL 3 – 1. Organisationsübergreifender Israelkongress
  4. TEIL 4 – Montag europaweite Proteste: Schweizer Iran-Politik in der Kritik…
  5. TEIL 5 – SONSTIGES...

 


TEIL 1 – Frankfurter Buchmesse – Alle Jahre wieder...  
 

  • SIMON WIESENTHAL CENTRE-EUROPE  – Letter to Mr Jürgen Boos, Director, Frankfurt Book Fair – 8 October 2010 
    Mr. Director,
     
    This is the 8th year that the Simon Wiesenthal Centre monitors incitement to hate and violence on the display stands of the Frankfurt Book Fair.
     
    Mr. Boos, you have always stressed your „commitment to promoting international standards, best practices and respect“.
    Despite the continued industrial production and domestic sale of antisemitic and conspiracy theory volumes in Turkey – even available at the Istanbul airport – it was your intervention, based upon our report, that has resulted in caution on the part of all 24 of the Turkish stands.
    A representative of Turkey’s Publishers‘ Association, informed me that they were „warned not to breach their exhibitor contracts by displaying hate literature that could be illegal under German law“. 
    Unfortunately, this caution was not reflected on the Iranian and Arab stands listed below (photos attached).
    DSC01800.JPG 
    Photo 1800: five books from left on Al Ahram Establishment – Cairo
    stand Hall 5.O.A920:
    -„Nazis in Cairo – Danger?“, Mohammed Tarut
    -„Development of Israel-Indian Relations and Arab Security“, Ameen Shaaban Ameen, Al Mahrissa, Cairo, 2010
    -„The Mossad and The Assassination of the Arab Ulema“,Yusef Hassan Yusef
    -„The Mossad – The Hidden Aspect“, Dr. Yusef Hassan Yusef, Al- Nafeeda
    Library
    -„The Life of the Israelites in Egypt between Religion and historical Facts“, Hisham  Saraya, 2010
    Photo 1813:
    – The Fingertips of Death, Raid al Azawi, Al Dar al Masriah Al Lubnanieh
       – Cairo  Hall 5.O. A915
    Photo 1823 „The New Zionists – A Never Ending Mission, Nasir bin Muhamed al-Zumal, Al Rushd Publishing House, Riyadh, 2006 Kingdom of Saudi Arabia stand Hall 5.OA916
      
    Photos 1825, 1826:
    Tameer Institute for Community Education, Ramallah, five books, Hall
    5.O.D 913
    -„My Codename is a Butterfly“, Allam Sharaf, 2009
    -„The Picture“, Najla Attala, 2010
    -„On a Cafe Pavement“, Sallah Tawfiq, 2010
    -“ A Small Light“, Ghida Alhassi, Gaza, 2010
    -“ Dream of the Thin Boy“, Ahmad Shukheir, 2010
     
    The exhibitor explained the content of each of these childrens‘ text as propoganda arms of resistance.
        
    Photos 1827, 1828, 1842: Deutsch-Palästinensische Gesellschaft,
    Rhein-Main, Offenbach, Hall 5.O.D915
    -„Endure,Endure, Al Aqsa…Oh to Eliminate…“
    -„The bleeding eyes and bleeding hands should know – the night will
    vanish and the chains will disappear – fight for the freedom of the
    prisoners: Palestinian Ministry for Prisoner Affairs, 2010 (a
    bumper-sticker).
    The shelves of this stand are replete with propaganda and glorification
    of violence.
    Photo 1839: Editions Al-Manar, Neuilly, France, Hall 4.1.N 513 
    This very elegant stand, through lithographs and poetry presents such documents decorated with Stars of David, tanks, bombs, – apparently, thus subliminally transmitting a message of incitement propoganda.
     
    Photo 1847: „The Great Operation“, Ahmad Arabloo, Shahed Government
    Publishers, Books of I.R. Iran, Hall 3. O. K 361
    A military book for adolescents which portrays the Iran-Iraq war as a battle for the paramountcy of Shiah over Sunna, glorifying hate and violence.
    Photo 1820: Three military books for adolescents transmitting the same message as above.
    IPCU Iran Publishers Hall 5.O.A 953
     
    Photo 1815, 1816: „Kerbala Sahidi“ – an Iranian, Turkish language DVD documentary glorifying „Shaheed“ martyrdom through suicide terrorism, Ahlul Bayt World Assembly – Tehran Hall 3.O.A 940. 
    Mr. Director, the above – mentioned stands are chronic annual recidivists, who have ignored previous warnings that their publishers and exhibitors are in violation of their contractual obligations to the Frankfurt Book Fair.
     
    Our Centre urges you to see that the German authorities adopt the same measures as were successfully taken with Turkey: first to confiscate the above-mentioned offensive texts and to unambiguously blacklist their respective exhibitors from participation in the 2011 Fair.
     
    If the „Turkey response“ is effectively applied, I  am hopeful that, at the next Fair, I will be able to report that there is nothing to report.
     
    Most sincerely,
    Dr. Shimon Samuels
    Director for International Relations 
     

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TEIL 2 – DIG Wahlen  


    • Wahlen des neuen DIG Vorsitzenden und des neuen geschäftsführenden Präsidiums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft – Steht die DIG nun vor einer Spaltung?

      Sonntag Nachmittag wurde Reinhold Robbe mit ca. 90 von 120 Stimmen bei der Delegiertenversammlung in Erfurt zum neuen Vorsitzenden der Deutsch-Israelischen Gesellschaft gewählt.

      Das geschäftsführende Präsidium besteht nach dem Rückzug von Jochen Feilcke, dem Vorsitzenden der größten Arbeitsgemeinschaft der DIG (Berlin-Potsdam) und Claudia Korenke, der Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft mit den höchsten Wachstumszahlen (Frankfurt), nunmehr fast ausschließlich aus Bundestagsabgeordneten. Die Ausnahme ist Heike Grunewald, von der DIG Hamburg, die als einzige nicht Mandatsträgerin ins Präsidium gewählt wurde. (Anke Eimer und Hildegard Müller sind zwar heute beide keine MdBs mehr, aber hielten bis vor kurzem entsprechende Mandate.)

      Schon vor einigen Jahren hatte sich die DIG Aachen aufgrund politischer Differenzen von der Bundes-DIG abgespalten. Man fühlte sich nicht mehr ausreichend durch das Präsidium und die z.T. doch sehr kritische Israelhaltung einiger Arbeitsgruppen vertreten. Heute ist die DIG Aachen eine unumstößlich israelsolidarische Gruppe, die mit vielen sehr guten Aktivitäten Reden von sich macht.

      Gleiches konnte man bisher in Bezug auf die DIG Berlin-Potsdam und DIG-Frankfurt vermelden. Beide Arbeitsgemeinschaften, vertreten durch ihre jeweiligen Vorsitzenden Jochen Feilcke, wie auch Claudia Korenke, waren bisher der einzig wahre erkennbare Rückhalt innerhalb des DIG-Präsidiums, in Bezug auf eine wahre und ehrliche Israel Solidarität. Die beiden haben sehr viel Zeit und Energie nicht nur in ihre AGs gesteckt, sondern eben auch in das Präsidium.

      Nach den Vorfällen dieses Wochenendes, bei dem eklatante inhaltliche Differenzen zu Tage gekommen sind bleibt abzuwarten, wie sich diese und einige andere Arbeitsgruppen bezüglich einer weiteren Zusammenarbeit mit dem Präsidium positionieren werden. Genauso bleibt abzuwarten wie ein Präsidium in dieser Zusammensetzung a) zukünftig noch aktiv agieren wird und b) sich inhaltlich noch positionieren will, gerade wenn es eben auch einmal darum geht sich gegen Beschlüsse des Bundestages zu richten.

        
       
         

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    TEIL 3 – 1. Organisationsübergreifender Israelkongress...   
          

     

    DAS GAB ES NOCH NIE: Über 50 (FÜNFZIG!!!!) Organisationen laden gemeinsam ein.
    Sein auch Sie mit dabei…!


     

    Auch wir sind am 31. Oktober mit dabei…
                                                                     …Sie auch?

    Erwartet wird Prominenz aus Politik und Wirtschaft, sowie Vertreter aus Kultur und Wissenschaft.

    Stadtkämmerer Uwe Becker wird die Stadt Frankfurt offiziell vertreten. Weitere Prominente aus der Politik werden mit dabei sein: Thorsten Schäfer-Gümbel, Fraktionsvorsitzender der SPD Hessen, Volker Beck, Geschäftsführer der Grünen Fraktion im Bundestag, Prof. Gert Weisskirchen, ehemaliger außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Jerzy Montag, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe (Bündnis 90 / DIE GRÜNEN), Gitta Connemann (MdB, CDU), und Lothar Klein von der CDU, sowie Sebastian Wertmüller DBG-Gewerkschaftssekretär.

    Für die jüdischen Gemeinden werden kommen: Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann, Vizepräsident und designierter Nachfolger für den Vorsitz des Zentralrats der Juden in Deutschland, Prof. Dr. Salomon Korn, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Lala Süsskind, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Berlin, Alon Meyer, Präsident von TuS Makkabi Frankfurt, Nathan Gelbart, Vorsitzender des Keren Hayesod Deutschland, sowie Gideon Römer-Hildebrecht, Gründungsmitglied Bund Jüdischer Soldaten.

    SE Yoram Ben-Zeev, Botschafter des Staates Israel in Deutschland, der Gesandte Emmanuel Nahshon und MK Yonathan Plesner, Generaldirektor der Kadima Partei, werden Israel vertreten. Literarisch führen durch den Kongreß Ralph Giordano, und Arye Sharuz Shalicar, die aus ihren Werken lesen. Musikalisch begleiten den Abend Roman Kuperschmidt & Band und der israelische Jungstar Eden Haham.

    Nun fehlen nur noch Sie für einen gelungenen und informativen Kongress.

    Wir sehen uns in Frankfurt.

    ANMELDUNG UND WEITERE DETAILS HIER

     

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    TEIL 4 – Montag europaweite Proteste: Schweizer Iran-Politik in der Kritik  
      

    1. AKTIV WERDEN
      STOPTHEBOMB – Montag europaweite Proteste: Schweizer Iran-Politik in der Kritik
      Pressemitteilung STOP THE BOMB 8. 10 2010

      Schweizer Iran-Politik in der Kritik
      Bündnis STOP THE BOMB demonstriert gegen Schweizer Iran-Geschäfte
      Berlin: rally, Monday, October 11th 2010, 4 pm
      Otto-von-Bismarck-Allee 4a, between the Swiss Embassy and the German Chancellery, 10557 Berlin
      Düsseldorf: rally, Monday, October 11th 2010, 4 pm
      near the EGL subsidiary in Düsseldorf, Hammerstraße 19, 40219 Düsseldorf
      Zurich: rally, Monday October 11th, 2010, 4 pm n front of Staatssekretariat für Wirtschaft SECO Zurich, Stauffacherstrasse 101, Zurich
      Vienna: rally, Monday, October 11th 2010, 4 pm
      Prinz-Eugen-Straße in front of the Swiss Embassy, 1040 Wien
      London: rally, Monday October 11th, 2010, 4 pm – 6 pm

      Am Montag, den 11. Oktober, wird das Bündnis STOP THE BOMB um 16 Uhr in mehreren europäischen Städten gegen die Schweizer Iran-Politik auf die Straße gehen. In Berlin findet zeitgleich mit Aktionen in Düsseldorf, Zürich, London und Wien eine Kundgebung vor der Schweizer Botschaft gegenüber dem Amtssitz von Kanzlerin Merkel statt. In Düsseldorf ist die Filiale der Schweizer Firma EGL, die einen Milliarden-Deal mit dem Iran geschlossen hat, als Ort der Protestkundgebung angegeben. Sowohl gegen die Schweizer Iran-Geschäfte als auch gegen die weiterhin sehr hohen deutschen Exporte wird in Berlin und Düsseldorf protestiert.
      STOP THE BOMB Deutschland-Sprecher Michael Spaney kritisiert die Regierung in Bern: „Wenn die Schweizer Regierung sich nicht den europäischen Regelungen anschließt, ist sie ein Schlupfloch für Iran-Geschäfte und untergräbt die im Juli beschlossenen EU-Sanktionen. Die Schweizer Unterstützung des Iran bei seinem Beitrittsgesuch zur WTO ist ein ebenso großer Skandal wie der Milliardendeal der Schweizer Firma EGL.“
      Die Schweizer EGL, ein Tochterunternehmen der in Kantonsbesitz befindlichen AXPO-Gruppe, hat 2008 mit massiver Unterstützung der Schweizer Außenministerin Calmy-Rey mit der staatlichen National Iranian Gas Export Company einen Deal über Gaslieferungen im zweistelligen Milliardenbereich abgeschlossen [1].
      Auch wenn die EGL nun in der Startphase der Trans-Adria-Pipeline auf iranisches Gas verzichten will, bleibt der Liefervertrag mit dem Iran laut EGL weiterhin aufrecht.
      „STOP THE BOMB fordert die vollständige Annullierung des Milliardengeschäfts der EGL mit dem Iran“ so Michael Spaney.
      Calmy-Rey sprach sich gegen die jüngst verhängten EU-Sanktionen aus, die Schweizer Haltung sei „neutral und unparteiisch“ und solle „Türen in Washington und Teheran öffnen“ [2]. Seit 2008 steht die Schweiz in der von Kritik aus den USA. Hier heißt es, die Gaslieferungen würden gegen die UN-Sanktionen verstoßen und die Sanktionsstrategie gegen den Iran untergraben [3]. Außerdem unterstützt die Schweiz den Beitritt der Islamischen Republik Iran zur Welthandelsorganisation WTO [4].
      „Der so genannte Menschenrechtsdialog der Schweiz mit dem Iran liefert den Machthabern in Teheran ebenso einen Deckmantel für ihre Verbrechen wie das inkonsequente Vorgehen der deutschen Bundesregierung“, so STOP THE BOMB Sprecher Michael Spaney.
      STOP THE BOMB kritisiert auch den sehr hohen Anstieg der deutschen Iranexporte in 2009. Der deutsche Handel mit Iran erfuhr trotz EU-Sanktionen einen rasanten Anstieg im ersten Halbjahr 2010 um 14 Prozent [5]. STOP THE BOMB fordert von der deutschen Bundesregierung, die noch nicht sanktionierten deutschen Maschinenlieferungen in den Iran zu verbieten.
      Vielfach wird dieser Handel über die in Hamburg ansässige Europäisch-Iranische Handelsbank (EIH) abgewickelt, die sich in Besitz des iranischen Regimes befindet. Die STOP THE BOMB Kampagne protestierte aus diesem Grund am 23. September 2010 für die sofortige Schließung der EIH [6]. Am 8. September wurde bekannt, dass die EIH auf die Sanktionsliste des amerikanischen Finanzministeriums gesetzt wurde. Die EIH ist laut Stuart Levey von den US-Finanzbehörden tief in das Atomwaffenprogramm des Iran verstrickt [7].
      STOP THE BOMB 8.10.2010  
      Rückfragen:
      Michael Spaney
      STOP THE BOMB Campaign Germany
      Phone: +49 (0) 179 – 660 34 32
      Mail : 
      michaelspaney@gmx.net
      Web: www.stopthebomb.net

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    TEIL 5 – SONSTIGES
     

    1. Norman Finkelstein in Berlin…
      Vielleicht sollte mal jemand mit dem Maritiam Kontakt aufnehmen, um zu sehen, ob das wirklich die Art von Veranstaltung ist, die man dort im Hause haben will…?!?!
        

      Pro Berlin (aka Manfred Rouhs) macht Werbung für einen Vortrag von Norman G. Finkelstein in Berlin (27.11.):
      http://www.pro-berlin.net/?p=1315
      Termin: Samstag, 27. November 2010, 19.00 Uhr
      Ort: Hotel „Maritim“, Stauffenbergstr. 26, 10785 Berlin

    2. Unglaublich!
      JTA
      Britain and Spain to boycott OECD conference to be held in Jerusalem
      The governments of Britain and Spain will not send delegates to a tourism conference later this month hosted by the Organization for Economic Cooperation and Development (OECD) because it will be held in Jerusalem. Israel’s Tourism Minister Stas Misezhnikov (Yisrael Beiteinu) was quoted by ‘Haaretz as saying: „OECD officials demanded that we not bring the delegates to East Jerusalem, or that we move the conference to Tel Aviv. If we agreed to that, they promised to send many delegates. We held a meeting with the Foreign Ministry and decided to reject the idea.“ But even after Israel agreed not to take the delegates to the eastern part of Jerusalem, and  to eschew any mention of east Jerusalem during the conference, the Palestinians had urged OECD members to stay away from the meeting, Misezhnikov charged. „The Palestinians, who insist they are a reliable negotiating partner, are continuing to cause us damage. We exerted intensive pressure via the ambassadors and decided to hold the conference despite certain countries‘ decision not to send delegates, including England and Spain.“  
    3. HSB  An die Presse -Am Wochenende vom 8. – 10. Oktober findet an der Universität Hamburg ein so genannter „Antirepressionskongress“
      (
      http://antirepkongress.bplaced.net/) statt. Dort soll die  strafrechtliche Verfolgung von sogenannten „Tierbefreiern“ angeprangert werden. Aber nicht allein: Auf der Tagesordnung steht vielmehr die Mobilmachung gegen die USA und Israel. So propagiert einer der Referenten, der israelische Antizionist Yossi Wolfson, die
      Kongressteilnehmer sollten sich mit der palästinensischen Terrororganisation Hamas solidarisieren, da man „gemeinsame Interessen und Anliegen“ verfolge.
      Diese Stoßrichtung ist kein Wunder. Denn hinter der veranstaltenden Gruppierung, einem „Wissenschaftlichen Hochschulzusammenschluss zur Erforschung des Mensch-Natur-Verhältnisses“, verbirgt sich die in der Hamburger Linken als antisemitische Schlägertruppe bekannte „Tierrechtsaktion Nord“ (TAN). Zusammen mit Aktivisten des „Internationalen Zentrums B5“ verhinderten Mitglieder der TAN am 25.10. 2009 gewaltsam eine Vorführung von Claude Lanzmanns Film „Warum Israel“
      im Hamburger Programmkino B-Movie. Die Blockierer, die Kinobesucher tätlich angriffen und „Judenschweine“ brüllten, hatten im In- und Ausland für große Empörung gesorgt.
      Auch in den Monaten darauf beteiligte sich die „Tierrechtsaktion Nord“ an gewaltsamen Übergiffen auf Kritiker des linken Antisemitismus. Gegen mindestens ein Mitglied der TAN ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen schwerer Körperverletzung und Morddrohungen (siehe
      http://b-g-h-u.blogspot.com/2010/04/linker-antisemit-droht-mit-mord.html).
      An dem Kongress werden prominente Linke aus der Bundesrepublik und dem Ausland teilnehmen, darunter Georg Fülberth, Wolfgang Fritz Haug und Jürgen Reents. Sie alle scheinen kein Problem damit zu haben, das intellektuelle Renommee einer antisemitischen Politsekte aufzupolieren. Mehr noch: Der bei der Hamburger Uni als Kontaktperson der Veranstalter angegebene Christian Stache sitzt zugleich im Landesvorstand der Hamburger Linkspartei.
      Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. Einen ausführlichen
      Kommentar der Hamburger Studienbibliothek zum Kongress finden Sie hier:
      http://lizaswelt.net/2010/10/06/fuer-araber-und-andere-tiere/  
       

      1. LIZAS WELT Für Araber und andere Tiere

        Über die bizarre, laute und höchst aggressive Gruppierung Tierrechtsaktion Nord, die sich mit all ihrer Verve nicht nur den Schlachtern unschuldiger Tiere, sondern auch den Schlächtern unschuldiger Völker widmet – mit anderen Worten: den USA und Israel – und ihre kruden Thesen nun auch auf einem Kongress an der Hamburger Uni auszubreiten gedenkt. 
         

    4. Unglaublich!
      W
      JCHead of European soccer association threatens to expel Israel over treatment of Palestinian athletes
      Michel Platini, the president of UEFA, soccer’s governing body in Europe, has reportedly threatened to exclude Israel from championships if the government in Jerusalem does not change its policies limiting the freedom of movement for Palestinian athletes. Reports in Arab media outlets say that Platini pledged to exert his influence in removing Israel from European competitions if it continues to refuse travel permits for members of the Palestinian national soccer team due to „security reasons.“ „We accepted Israel into Europe and it must abide by the laws and regulations which require freedom of movement for players. If Israel does not do this, it will bear the serious consequences and it is liable to be thrown out of Europe,“ Platini is said to have told the chairman of the Palestinian Olympic Committee, Jibril Rajoub.
      A UEFA spokesperson told the Israeli newspaper ‘Haaretz‘ that the organization could neither confirm nor deny that the statements were made since it would not comment on private conversations held between two officials.
      Sources in both UEFA and FIFA, the international governing body of soccer, said officials were angry by the difficulties that Israel imposes on athletes in the Palestinian Authority. Palestinian officials alleged that Israel routinely hinders the movement of Palestinian athletes, particularly those from the Gaza Strip. Israel denies the accusations. Guy Inbar, a Defense Ministry spokesman, told ‘Haaretz‘ that Israel did not target athletes specifically, but sometimes raised concerns about individuals. An official from the Shin Bet security agency, speaking on condition of anonymity, told the newspaper that Israel had approved special travel permits for Palestinian football players in recent weeks.
    5. ACHGUT Die gefühlte Jüdin
      Ich fragte bei den beiden jüdischen Gemeinden in Köln nach, niemand dort hatte je etwas von einer Frau Edith Lutz gehört. Mit Googles Hilfe fand ich den Hinweis auf ein nicht mehr lieferbares Buch, das sie geschrieben hatte (über Heinrich Heine und den „Verein für Kultur und Wissenschaft der Juden“) und einen Artikel in der „Rheinischen Post“, in dem Frau Lutz als „eine Powerfrau“ vorgestellt wurde: „Vier Kinder, drei Studienabschlüsse, eine Promotion. Nun kämpft die gebürtige Leverkusenerin für den Frieden in Gaza.“ Nicht schlecht, dachte ich, von Heine nach Gaza, manche kommen in ihrem Leben nicht mal von Bacharach nach Königswinter. http://www.tagesspiegel.de/medien/von-heine-nach-gaza/1949094.html  
       
      1. LIZAS WELT Deutsche Seelenwanderungen
      2. TAGESSPIEGEL Falsche Zeugen der Anklage – Von Heine nach Gaza – Schön, wenn in den Medien deutsche Juden Israel kritisieren. Dumm gelaufen, wenn sie keine Juden sind. Dem ARD-Magazin „Monitor“ ist das passiert
    6. JP Wiesenthal Center: Boycott Royal Dutch Shell on Iran trade
      Center: „The once proud reputation of Royal Dutch Shell, has been sullied by irresponsible greed.“
      BERLIN – The Simon Wiesenthal Center called last week for a boycott of Royal Dutch Shell gas stations because of the energy company’s increased import of Iranian crude oil.
      „We urge the public to avoid Shell gas stations and give their business to companies that honor sanctions. Until Shell publicly announces the cancellation of further crude oil purchases from Iran, all who are concerned for world peace and human rights should leave Shell products on the shelf,“ said Dr. Shimon Samuels, head of the Wiesenthal Center’s International Relations section.
      The Anglo-Dutch energy company has long been accused of failing to be transparent about its Iran business.
      Samuels wrote in a letter to Peter Voser, Shell’s CEO, that „reportedly, in the months immediately following the imposition of sanctions, your company raised purchases by 27 percent, at the same time enjoying an increased discount due to the ‘reputational risk‘ for companies trading with Iran.“
      The Guardian newspaper reported on Monday that „sensitive trading documents seen by the Guardian show the UK-registered company stepped up its orders of Iranian oil at a time when other major buyers, including BP and Reliance Industries, India’s largest conglomerate, halted orders amid impending trade sanctions aimed at curbing Teheran’s perceived desire to acquire nuclear weapons.“
      Royal Dutch Shell has faced criticism from the Holland-based Iran Committee, which seeks to promote human rights in the Islamic Republic and to stop Iran’s drive to go nuclear.
       
       
    7. JP IAEA claims Iran delivery is for ‚cancer therapy project‘  After ‚The Jerusalem Post‘ reported atomic agency broke EU sanctions, IAEA says helium-leak detector was for medical project approved in 2007.
      BERLIN – After The Jerusalem Post first reported Friday on the International Atomic Energy Agency’s role in the delivery of illicit nuclear equipment to Iran, the IAEA responded by saying the device was for a medical project.
      „We’ve issued a statement on this issue“ on the IAEA website and the „statement confirms that this was equipment for a cancer therapy project,“ an IAEA spokesman wrote the Post by e-mail on Friday.
      When asked why the IAEA ordered the equipment even though it is illegal under EU law to supply such a device to Iran’s Atomic Energy Organization, the IAEA spokesman wrote: „Sorry, can’t add more.
      I would, however, caution against assuming that the equipment is from the
      Netherlands, which is a major transportation hub.“
      The IAEA website’s Press Room responded to the Post report under the headline „IAEA on news report on equipment purchase for Iran.“….


      1. JP Dutch deliver banned nuclear equipment to Iranian group – Improper supply goes ahead after IAEA order; UN watchdog mum on queries as to whether it violated EU sanctions
        BERLIN – Authorities in the Netherlands improperly supplied nuclear equipment to the sanctioned Atomic Energy Organization of Iran (AEOI), the Dutch Economic Affairs Ministry wrote in an October 4 letter obtained by The Jerusalem Post.
        According to Economic Affairs Minister Maria van der Hoeven’s letter, „That shipment contained a helium-leak detector, which was ordered by the
        International Atomic Energy Agency (IAEA) in line with its technical cooperation program with Iran, [but] was shipped to a banned recipient (AEOI).“
        The UN agency’s involvement in the delivery of EUsanctioned material raises thorny questions about the role of the IAEA in monitoring Iran’s illicit proliferation efforts…
      2. REUTERS – Dutch investigate „illegal“ IAEA shipment to Iran
        (Reuters) – Dutch authorities may take legal action against an exporter for violating EU sanctions on Iran by shipping equipment to the country on behalf of the U.N. nuclear watchdog, the Economics Ministry said on Friday.
        The International Atomic Energy Organisation (IAEA) had sent the equipment to a banned recipient, Iran’s Atomic Energy Organisation, as part of a technical cooperation agreement with the Islamic Republic, a ministry spokesman said.
        In Vienna, the IAEA confirmed it had ordered a helium leak detector for a cancer project it was running in Iran, but said the project had been approved by its 35-nation governing board, which includes several European Union states, in 2007.
        „The objective of this technical cooperation project is to prepare therapeutic sources, radiocolloid particles and radiopharmaceuticals for cancer treatment,“ IAEA spokesman Ayhan Evrensel said in a statement, without giving further details….

    8. TAGESSPIEGELIllegale Lieferung – Ermittlungen wegen Tritium-Handels mit Iran
      Der Geschäftsführer eines Berliner Unternehmens soll versucht haben, illegal Tritium an den Iran zu liefern. Dieses radioaktive Wasserstoffisotop kann sowohl in der Forschung als auch für die Herstellung von Atomwaffen Verwendung finden.
      Berlin – „Wir haben gegen den Mann seit einiger Zeit wegen Verstößen gegen das Außenwirtschaftsgesetz ermittelt“, sagte der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, dem Tagesspiegel am Sonntag: „Über Details und den Namen des Beschuldigten kann ich keine Auskunft geben, die Ermittlungen sind allerdings inzwischen abgeschlossen.“…
    9. ILI/ARO1 J-Street Nein Danke!
      ÜBERNOMMEN AUS DEM I-Like-Israel-NEWSLETTER.

      […] Der neu gegründete deutsche Ableger, JCall-Deutschland, mit dem europäische Juden ihre Stimme „in Liebe zu Israel, im eigenen Interesse und mit dem Blick auf eine gerechte Lösung und des Nahostkonflikts“ Verhör schaffen wollen, wählte den Verfasser des Buches „Kritik des Zionismus“ zu ihrem zweiten Vorsitzenden. 


           

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    Prinzessinnenstraße 19-20, 10969 Berlin, Tel. 030-615 30 09, Fax 030-615 30 00,
    www.erik-verlag.de, info@erik-verlag.de, Geschäftsführerin: Rosemarie Matuschek

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