Zusatz zu dem Waffenschiff

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Jerusalem, 15. März 2011 – Am Abend berichteten israelische Militärkorrespondenten, dass der Kapitän des unter liberianischer Flagge fahrenden deutschen Schiffes mit der israelischen Marine voll kooperiert und eine Treppe herabgelassen habe, als die israelischen Elitesoldaten das Schiff entern wollten.
39 Container auf dem Schiff seien im syrischen Hafen Latakija zugeladen worden. Vier für Alexandrien in Ägypten bestimmte Container seien mit Linsen und Baumwolle gefüllt, hieß es in den Ladepapieren. Den Israelis fiel bei einer Inspektion dieser Container auf, dass sie mit „ungewöhnlich vielen Schlössern“ verriegelt gewesen seien. Nachdem sie einen dieser Container aufgebrochen hätten, entdeckten sie zunächst tatsächlich Säcke mit Baumwolle und Linsen, doch hinter ihnen waren große Mengen Waffen versteckt. Bei der ersten oberflächlichen Überprüfung entdeckten sie Mörsergranaten mit einem Kaliber von 60 und 150 mm. Ebenso fanden sie Land-See Raketen vom Typ C-704. Diese in China gebauten Raketen gebe es im Iran. Ein Militärsprecher sagte: „Wir haben klare Hinweise, dass diese Waffen von Iran geliefert worden sind, denn wir haben Broschüren mit Gebrauchsanweisungen auf Persisch gefunden.“ Weiter sagte er, dass die Reichweite von 35 Kilometern und deren Treffsicherheit das strategische Gleichgewicht im Nahen Osten geändert hätten, wenn sie tatsächlich von Ägypten auf dem Landweg in den Gazastreifen geschmuggelt worden wären. Israelische Militärs schätzen, dass sich an Bord des nach Aschdod geleiteten Schiffes etwa 50 Tonnen Munition und Waffen befänden. Doch dass könne erst eine genauere Untersuchung der Fracht im Hafen ergeben.

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