„Deutschland betreibt die Zerstörung Israels“

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Jerusalem, 3. Februar 2014 – Ein Abteilungsleiter des deutschen Bundeskanzleramtes hat sich am 27. Januar, dem internationalen Holocaustgedenktag. mit Rabbi Yisroel Dovid Weiss getroffen, dem Sprecher der radikalen ultraorthodox jüdischen Neturei Karta Sekte getroffen, die aktiv die Zerstörung des Zionismus und des Staates Israel betreibt. 
Ein deutscher Regierungssprecher bestätigte schriftlich: „
Rabbi Yisroel Dovid Weiss führte letzte Woche im Bundeskanzleramt ein Gespräch auf Arbeitsebene, dies allerdings persönlich und nicht als Vertreter einer Organisation.“
Aus einem inzwischen im Internet gelöschten Bericht der Zeitung „Neues Deutschland“, geht hervor, dass neben Weiss auch deren Reporter Christoph Hörstel an dem Treffen teilnahm. 
Der Regierungssprecher konnte oder wollte keine weiteren Einzelheiten nennen. „Arbeitsebene“ könne ein Referatsleiter unter 600 Mitarbeitern des Bundeskanzleramtes sein. Weiss als „Vertreter der Neturei Karta Sekte“ zu bezeichnen, sei eine „politische Einordnung“, die der Sprecher zurückwies. 

Selbst nach dem Hinweis, dass dieses Treffen in Israel schon Schlagzeilen beim Massenblatt Jedijot Achronot mache, sagte der Sprecher, dass das Kanzleramt sich nicht zu jedem Thema oder Treffen äußern wolle. 

Der Berliner Korrespondent der Zeitung Jedijot Achronot, Eldad Beck, berichtete, dass in den vergangenen Jahren mehrere Beamte in Merkels Amt darauf hinarbeiten, die besonderen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland zu untergraben, um Deutschland von seiner historischen Verpflichtung für den Holocaust zu befreien. 
Nach Angaben von Jigal Palmor, dem Sprecher des israelischen Außenamtes, habe die israelische Botschaft in Berlin die Anweisung erhalten, vom Kanzleramt „Aufklärung“ zu dem „fragwürdigen Treffen“ mit dieser „winzigen extremistischen Randgruppe“ einzuholen, die sich mit Holocaustleugnern wie Irans Präsident Ahmadinidschad getroffen habe und selbst unter den Ultraorthodoxen als „eigentümliche und gewalttätige Gruppe“ gesehen werde. „Die sind es nicht wert, ernst genommen zu werden. Es verwundert, dass es in Merkels Kanzleramt jemanden gibt, sie auch nur mit einer Prise Ernsthaftigkeit zu beehren.“
Die Neturei Karta Sekte betrachtet den Holocaust an 6 Millionen Juden als „Strafe Gottes“, wegen der Errichtung eines jüdischen Staates durch Zionisten. Einen solchen Staat dürfe es nur nach dem Willen Gottes geben und nicht von Menschenhand geschaffen werden. Adolf Hitler und die Deutschen seien ein „Werkzeug Gottes“ gewesen, um die sündigen Juden zu strafen. 

Der inzwischen verstorbene legendäre Sektenführer Mosche Hirsch war zeitweilig „Minister für jüdische Angelegenheiten“ in der ersten Autonomieregierung unter Jassir Arafat. Hirsch sagte damals, dass er sich der PLO angeschlossen habe in der Hoffnung, dass sie Israel zerstören möge. Ähnliche Ansichten demonstrierten Delegationen der Sekte beim iranischen Präsidenten Ahmadinidschad, als der den Holocaust verleugnet hatte. Laut „Neues Deutschland“ taten sie das jetzt wieder am Holocaustgedenktag vor dem Kanzleramt. 

Neturei Karta behauptet, von zehn Prozent des jüdischen Volkes unterstützt zu werden. Doch mutmaß zählt ihre Anhängerschaft bestenfalls 200 Familien. Die Sektenmitglieder sind an gestreiften Kaftanen zu erkennen. Ihre Frauen erscheinen in der Öffentlichkeit völlig verhüllt, was ihnen den Spitznamen „Taliban-Frauen“ eingetragen hat. 

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