die täglichen ‚Vorkommnisse‘ – Sonntag, 22.06.2014

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Sonntag, 22.06.2014:
Die IDF schloss in Judäa und Samaria 6 Hamsa-Institutionen, die Terror unterstützen und nahm 6 terrorverdächtige Araber fest; außerdem wurden 325 Häuser durchsucht. (The Times of Israel berichtet wie YNet von 9 Festgenommenen.)
Bei Zusammenstößen mit der Armee wurde in Ramallah ein Araber getötet, vier weitere verletzt. In Nablus wurde ein Araber getötet der sich auf verdächtige Weise Soldaten näherte.
Während der Nacht schossen die Gaza-Terroristen 6 Raketen Richtung Israel; 1 fiel noch vor Grenzübertritt. 2 schlugen im Kreis Sha’ar HaNegev ein. (Arutz-7 von 3 Raketen.)
– Die Luftwaffe reagierte mit Luftangriffen auf Terrorziele in Khan Junis und Rafah, die Marine auf eines bei Beit Lahiya. Die Armee beschoss Ziele bei Jabalia; dort werden 2 Verletzte gemeldet.
Bei Eshkol wurde ein arabischer Terrorist mit einer Handgranate festgenommen, der gerade in den Ort eindringen wollte. Er hatte offenbar den Sicherheitszaun überwunden.
Auf dem Golan starb ein 15-jähriger israelischer Araber, sein Vater und eine weitere Person (andere sagen 3 weitere Personen) wurden bei einem gezielten Angriff mit einem Mörser aus Syrien heraus verletzt. Syrische Rebellen meinen, dass der Beschuss fehlgeleitetes Feuer der syrischen Armee gewesen sein könnte.
– Die IDF schoss in Reaktion mit Panzern auf syrische Positionen bei Quneitra zurück.

Humanitäres:
– Der Gazastreifen erhält aus Qatar Treibstoff für sein Elektrizitätswerk. Allerdings können nur zwei der Generatoren damit betrieben werden, was dazu führt, dass dem Normalbürger Strom nur für 8-Stunden-Abschnitte zur Verfügung stehen wird.
Der Übergang Erez bleibt – mit Ausnahme humanitärer Fälle – weiterhin für „Palästinenser“ geschlossen. Inhaber israelischer Personalausweise können ihn bis 19 Uhr passieren, Ausländer durchgängig.
Zwei Monate lang wurde ein syrisches Baby in Haifa wegen einer Herzkrankheit behandelt. Jetzt konnte das Mädchen nach Hause zurückkehren.

Die Entführung:
Mahmud Abbas tönt weiter, es gebe keine Beweise dfüar, dass die Hamas hinter der Entführung steckt. Niemand wisse, wer dafür verantwortlich ist.
Der PA-„Außenminister“ betonte wieder, dass die Entführung wahrscheinlich nur eine israelische List ist, um negative Aufmerksamkeit oder nur von einer kriminellen Tat abzulenken.
– Die PA jammert bei der UNO, Israel würde die „eine gefangen gehaltene Bevölkerung terrorisieren“, weil nach den entführten Jungen gesucht wird. Der Westen solle dafür sorgen, dass das aufhört.
UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon telefonierte mit Benjamin Netanyahu. Dabei brachte er seine „Sorge“ wegen der vielen Festnahmen von Terroristen zum Ausdruck. Er forderte „von allen Seiten Zurückhaltung und Respekt für die Menschenrechte und das internationale Recht“. (Wenn er das so vehement doch den Terroristen sagen würde…)

Seit Freitag schossen die Terroristen insgesamt 8 Raketen Richtung Israel. Die Luftwaffe flog Angriffe gegen 4 Terrororte.

Die Hamas droht weiter mit „Selbstverteidigung“ gegen die Suche nach den entführten Jungen. Israel werde leiden, heißt es.

Shimon Peres verkündet, dass Mahmud Abbas „der beste Partner ist, den wir je hatten“. Sagt eigentlich alles über beide aus – über Peres, der Abbas damit lobt und über Abbas, der eben kein Partner ist und wenn die „Palästinenser“ nichts besseres zu bieten haben, dann ist das traurig, zeigt aber, dass es derzeit absolut sinnlos ist mit ihnen zu reden.

 

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