Liebe Leser, liebe Freunde und Unterstützer,
Ein weiteres (jüdisches) Jahr eines schrecklichen Krieges geht zu Ende – ein Jahr voller Sorge, insbesondere um die von der Hamas Verschleppten, und voller Sehnsucht nach Frieden und einem Leben ohne Terror, Bedrohungen, Hass und Hetze – in Israel ebenso wie überall sonst auf der Welt.
Unser aller Leben hat sich verändert, insbesondere auch die Arbeit von Honestly Concerned und ILI. Statt uns über neue Errungenschaften, Innovationen und den Ausbau der Beziehungen zwischen Deutschland und Israel freuen zu können, dominieren heute Meldungen von Dämonisierung, Delegitimierung und Doppelstandards gegenüber Israel, gepaart mit klassischem Antisemitismus in all seinen Auswüchsen, der jüdisches Leben nahezu überall bedroht. Nichts ist mehr so, wie es noch vor dem 7. Oktober 2023 war (und schon damals gab es mehr als genug Probleme).
Und dennoch geben wir nicht auf, sondern gehen mit Hoffnung in das neue jüdische Jahr 5786.
Wir hoffen, dass der Krieg in Gaza in naher Zukunft endlich ein Ende finden wird – selbstverständlich mit der Heimkehr aller verbliebenen Geiseln, die jeden Tag in unseren Gedanken sind. Die Tage der Hamas sind gezählt. Das wird den Weg ebnen für einen Neustart, für ein Leben ohne Terror – für die Menschen in Israel ebenso wie für die Menschen in Gaza. Mit dem Ende des Krieges sind wir zuversichtlich, dass die durch die Hamas blockierten positiven Entwicklungen in der Region wieder aufgenommen werden können: nicht nur in Bezug auf die Staaten, mit denen bereits Friedensabkommen bestehen, sondern auch mit weiteren Ländern. Libanon und Syrien sind bereits in Bewegung. Saudi-Arabien stand kurz vor dem 7. Oktober unmittelbar vor dem Beitritt zu den Abraham-Abkommen – und weitere Staaten werden folgen. Das mag heute noch futuristisch klingen, ist unserer Meinung nach jedoch durchaus realistisch: nicht aus Liebe zu Israel, sondern aus Realismus, aus wirtschaftlichen Interessen und weil die Region genug unter der Gewalt der iranischen Terrorachse gelitten hat – einer Achse, die es in dieser Form nicht mehr geben wird, auch wenn uns das Problem Iran noch lange begleiten wird.
Weniger hoffnungsvoll blicken wir auf die internationale Situation für Juden – allen voran in Deutschland. Was sich seit dem 7. Oktober entwickelt hat und mittlerweile wieder „salonfähig“ geworden ist, gepaart mit organisiertem Hass und veränderten demografischen Realitäten vielerorts, wird nicht einfach verschwinden. Daher gehört es zu unseren Neujahrswünschen, dass dieses Thema im kommenden Jahr ganz oben auf der Agenda der Politik steht – mit ernsthaften Maßnahmen gegen Hass, Hetze und den Missbrauch von Meinungs- und Demonstrationsfreiheit. Die Versprechen von „Nie wieder“ und die vielen wohlklingenden Worte – auch bezüglich der viel beschworenen „Staatsräson“ – müssen endlich mit nachhaltigen Taten unterlegt werden. Und selbstverständlich werden wir gemeinsam mit unseren Kollegen von ILI – I Like Israel e.V. diese Taten weiter konsequent einfordern.
Unsere Reichweite hat sich seit Rosh Hashana des letzten Jahres mehr als verdoppelt. Allein die Facebookseite von HC erreicht aktuell rund 1,4 Millionen Aufrufe pro Monat. Hinzu kommen unsere weiteren Social-Media-Kanäle, Newsletter, WhatsApp-Gruppen und vieles mehr. Diese – verbunden mit unseren und Euren zahlreichen Veranstaltungen, die wir immer gerne unterstützen – werden wir weiterhin einsetzen, um die uns allen wichtigen Themen rund um die Uhr weiter voranzubringen. Die Zeit der hohlen Worte und des Appeasements ist vorbei. Das zeigt sich auch in unseren Aktivitäten, die wir jedoch nur dank Eurer tatkräftigen und vielfältigen Unterstützung fortführen können – sei es durch ehrenamtliches Engagement, eigene Initiativen oder finanzielle Beiträge. Umso wichtiger, da die Angriffe gegen uns in Zahl und Intensität weiter zunehmen.
An dieser Stelle danken wir ausdrücklich jedem von Euch – egal in welcher Form Ihr uns unterstützt. Gleichzeitig möchten wir unsere Hoffnung aussprechen, auch in Zukunft auf Euch zählen zu dürfen, um die vor uns liegenden Herausforderungen zu bewältigen.
Wortwörtlich jeder Euro zählt. Bitte denkt auch bei Euren gemeinnützigen Spenden an uns – sei es für ILI – I Like Israel e.V. (Santander Bank, IBAN: DE90 5003 3300 1507 8662 00, oder Paypal) oder für Honestly Concerned e.V. (Postbank, IBAN: DE63 1001 0010 0520 7251 00, oder Paypal).
In diesem Sinne: לְשָׁנָה טוֹבָה – Shana Tova We G’mar Chatima Tova – 🍎🍯🍏 – ein süßes und vor allem friedliches neues Jahr voller Kraft und Gesundheit, mit einer schnellen Rückkehr aller Geiseln!
Am Israel Chai!
🎗️🇮🇱🎗️


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