Iran

Kontraste: Khomeinis Rede vom 1.2.1979 und Forderungen von iranischen Frauen heute.

 

Kontraste: Khomeinis Rede vom 1.2.1979 und Forderungen von  iranischen Frauen heute.

 

 
Die folgende Rede hat der erste Revolutionsführer des Iran Ayatollah Khomeini am 1. Februar 1979, am Tag seiner Einreise nach Teheran gehalten.
Diese Rede wurde heute in einigen iranischen Medien im In- und Ausland wieder veröffentlicht.
Tatsächlich ist es frappierend, wie Ayatollah Khomeini sich in seiner Rede gegen die Unterdrückung und für Freiheit einsetzte. Nicht zu überhören ist sein damaliger antiamerikanischer und antiisraelischer Grundton. Es sollte auch nicht in Vergessenheit geraten, dass für Khomeini der Fremde mit dem Westler gleichzusetzen war.
Nach 28 Jahren islamischer Herrschaft im Iran wird der Iran repressiver denn je zuvor in seiner Geschichte regiert. Die Armut ist gewachsen. Für Khomeini war jede westliche Freiheit mit Prostitution vergleichbar. Im iranischen Gottesstaat leben inzwischen die meisten Prostituierten des Mittleren Ostens. Der Drogenmissbrauch unter Jugendlichen ist weiter verbreitet als je zuvor.
Im Anschluss an Khomeinis Rede dokumentieren wir einen aktuellen Aufruf von iranischen Frauen, die sich nach Freiheit sehnen und von der islamischen Regierung Menschenrechte und Demokratie fordern.

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„Die Stunde Null ist nahe“

„Die Stunde Null ist nahe“

 

 

Nachdem Ahmadinejad angekündigt hat, dass ein amerikanischer Krieg gegen den Iran nicht angesagt sei, haben sich der iranische Außenminister Mottaki sowie Hashemi Rafsanjani zu Wort gemeldet.

Zudem machen sich Iraner in iranischen Webloggs Gedanken über den Krieg.

Rusbe Mirebrahimi, der Autor des folgenden Textes, sieht die „große Katastrophe“ eines Krieges auf den Iran zukommen. Er gibt den iranischen Machthabern die Schuld dafür, dass sie in den Jahren ihrer Herrschaft, der Bevölkerung keine Freiheiten gewährt haben und dem US-amerikanischen Präsidenten tatkräftig bestätigt haben, dass die Islamische Republik Iran zur „Achse des Bösen“ gehört. Mirebrahimi geht davon aus, dass ein Krieg nicht nur die iranischen Machthaber treffen könnte, sondern auch zur Teilung des Iran führen könnte.

Roozonline ist eine Exil-Zeitung, die in den letzten Jahren auch Texte von reformorientierten Intellektuellen und Politikern aus dem Iran veröffentlicht hat. Vor diesem Hintergrund ist der folgende Text interessant, da dieser auch einen Konflikt zwischen den reformorientierten Intellektuellen, die innerhalb der islamistischen Diktatur einen Wandel herbeiführen wollten und den sogenannten Hardlinern sichtbar macht.

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