Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

Feuerwechsel an Grenze Israel-Libanon

Jerusalem, 3. August 2010 – Verwirrte und widersprüchliche Meldungen über Explosionen und Feuerwechsel zwischen der israelischen und libanesischen Armee an der Grenze zwischen beiden Ländern.
Gemäß arabischen Darstellungen seien israelische Soldaten auf libanesisches Territorium vorgedrungen, um Spionagekameras aufzustellen. Mit höchster Genehmigung aus Beirut hätten die libanesischen Streitkräfte auf die israelischen Soldaten eröffnet und erfolgreich ein Eindringen des Feindes zurückgeschlagen. Libanons Präsident, der ehemalige Generalstabschef Michel Süleiman, gratulierte den libanesischen Truppen zu ihrem mutigen Vorgehen.

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Toter bei Raketenangriff auf Israel und Jordanien

Jerusalem, 2. August 2010 – In Akaba und Eilat, der jordanischen und israelischen Hafenstadt am Roten Meer, sind am Montag Morgen bis zu acht Raketen eingeschlagen. Sechs Jordanier, darunter Taxifahrer, ein Touristenpolizist, Arbeiter und zwei Sicherheitsleute des Intercontinental-Hotels in Akaba wurden verletzt. Ein Jordanier erlag seinen Verletzungen.

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AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

FREEIRANNOW Reisehinweis II
Nachdem Kritik an den Reiseplänen des außenpolitischen Sprechers der FDP-Fraktion laut wurde (siehe auch die Pressemitteilung von Stop the Bomb), erklärt Rainer Stinner auf seiner Website die Kritiker zu Menschenfreunden in Anführungszeichen:
Und ich werde mit Offiziellen über die Regionalpolitik des Iran sprechen. Natürlich werde ich im Iran auch über das Nuklear-Dossier und über die Sanktionen sprechen. Und natürlich wird über die Menschenrechte gesprochen. Wer all das verhindern will, ist nur auf dem Papier ein „Menschenfreund“.

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Strategische Revolution im Nahen Osten?

Im Libanon gehen die Gemüter hoch. Im kommenden September will der kanadische Vorsitzende einer UNO-Untersuchungskommission, Richter Daniel Belmar, seine Erkenntnisse zur Ermordung des früheren libanesischen Ministerpräsidenten Rafik el Hariri präsentieren. Nicht der syrische Geheimdienst, sondern die schiitische Miliz Hisbollah sei in den Mord im Februar 2005 verwickelt. Ausgerechnet der erste Kanal des israelischen Fernsehens veröffentlichte am Donnerstag exklusiv, dass Mustafa Badr Aldin, ein Cousin des in Damaskus ermordeten Militärchefs der Hisbollah, Imad Murgnijeh, von der Untersuchungskommission als Hauptverdächtiger des Mordes an Hariri gesehen wird. Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah erklärte ungehalten, dass kein Verlass auf eine Kommission sei, an der Amerikaner teilnehmen, die Kontakte zum Mossad hätten.

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Buchbesprechung: Der grüne Prinz

Sohn der Hamas: Mein Leben als Terrorist von Mosab Hassan Yousef, Verlag: SCM Hänssler, 272 Seiten ISBN 9783775152235Erscheinungsdatum: 25.03.201022,95 EuroJerusalem, 31. Juli 2010 – Der heute 32 Jahre alte Mosab Hassan Yousef hat mit seinem Buch „Sohn der Hamas, Mein Leben als Terrorist“ einzigartige Einblicke in mehrere nahöstliche Welten der Finsternis geliefert. Er ist in einem palästinensischen Dorf als Sohn eines frommen Moslems aufgewachsen, der 1986 zu den Gründern der Hamas-Bewegung in Hebron zählte. Als „Sohn von“ erhielt er Zugang zur palästinensischen Führungsspitze, bei der Hamas wie bei Arafat. Als Kind betätigte er sich als Steinewerfer, kam mehrmals in israelische Gefängnisse, wo er übel gefoltert wurde. Durch Kontakte mit Christen begann er die Bibel zu lesen. Dabei prägten ihn eigentlich „banale“ Verse, die Jesus aus der jüdischen Bibel zitierte und als ewige Wahrheit auch in den Koran Eingang fanden, so das Gebot: „Du sollst nicht Morden“.

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