Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

Wer besitzt die Macht im Iran?

Wer besitzt die Macht im Iran?  von Wahied Wahdat-Hagh, Kolumnist für WELT DEBATTE   Mohssen Makhmalbaf ist einer der bekanntesten iranischen Filmemacher. In einem Interview mit Roozonline analysiert er die…

weiterlesen

Krise zwischen Türkei und Israel schwelt weiter

Jerusalem, 13. Oktober 2009 – Zwischen Israel und der Türkei, einst „strategische Partner“ im Nahen Osten, schwelt eine schwere Beziehungskrise. Der Beschluss Ankaras, Israel nicht am großen NATO-Manöver „Anatolische Adler“ zu beteiligen, überraschte die Israelis. „Wir können nicht zulassen, dass israelische Kampfflugzeuge, die im Gazastreifen Palästinenser angegriffen haben, in unserem Himmel herumfliegen“, hieß es zur Begründung. Seit dem Jahr 2000 beteiligt sich Israel an der zweiwöchigen Übung mit Kampfflugzeugen und Hubschraubern, zusammen mit Amerikanern und anderen NATO-Truppen. Die Amerikaner waren über den Schritt der Türkei laut Presseberichten „wenig erfreut“ und stornierten ihre Beteiligung an dem Manöver.

weiterlesen

Israelische Reaktionen zum Nobelpreis

Jerusalem, 9. Oktober 2009 – In den israelischen Rundfunknachrichten wurde Auszeichnung des US Präsidenten Barack Obama  mit dem Friedens-Nobel-Preis als „leicht verwunderlich“ vermeldet. Im nachfolgenden Mittags-Magazin wurden Auszüge aus der Kairoer Rede Obamas gesendet, in der er zur Versöhnung mit der muslimischen Welt, zur Zweistaatenlösung in Nahost und zu einem Ende der israelischen Siedlungspolitik aufgerufen hatte. Der angesehene politische Kommentator Jaron Dekel sagte, dass ein Friedens-Nobel-Preisträger „nicht so leicht in den Krieg zieht“. Dekel erwähnte an erster Stelle der Iran.

weiterlesen

LINKS bzw. Artikel zum NACHDENKEN, ÄRGERN UND/ODER REAGIEREN….

NRHZReisebegleitung einer Holocaust-Überlebenden von Freiburg bis Köln – Hedy Epstein zum 85. Geburtstag  
Hedy Epstein landet am 14. August um 10.20 Uhr nach 24-stündiger Flugzeit (mit Zwischenlandung) am Frankfurter Flughafen. Am Nachmittag trifft sie in Freiburg ein. Ihr bleiben knapp vier Stunden Erholungszeit im Hotel am Rathaus, bevor sie um 19 Uhr zu einer Begrüßungs- und Geburtstagsfeier abgeholt wird. Der dreitägige Hotelaufenthalt, nebst einem (geplanten) Essen mit Vertretern der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, der jüdischen Gemeinde, sowie der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, ist ein Geburtstagsgeschenk der Stadt Freiburg. Den Flug nach Deutschland finanzierte die „Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden im Nahen Osten“.

weiterlesen

LINKS bzw. Artikel zum NACHDENKEN, ÄRGERN UND/ODER REAGIEREN….

KEIN KOMMENTAR… 
LINKE ZEITUNG
Exklusiv: Interview mit dem Führer von Hamas Chalid Maschal
In einem exklusiven Interview diskutiert Ken Livingstone, Londons Bürgermeister von 2000 – 2008, mit dem Hamas-Führer Chalid Maschal über Religion, Gewalt und die Chance auf Frieden.
Der Schlüssel zum Frieden im Nahen Osten ist die Wiederherstellung internationalen Rechts und die Anerkennung des Rechts sowohl von Palästinensern als auch israelischen Juden, Seite an Seite in Frieden und Sicherheit zu leben. Laut Präsident Obama gibt es momentan keinen Friedensprozess. Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu fährt damit fort, illegale Siedlungen in der Westbank und Ostjerusalem zu erweitern und die fast vollständige Blockade von Gaza aufrechtzuerhalten. Die Palästinenser beschießen Israel mit uneffektiven Raketen. Israel greift palästinensische Gebiete regelmäßig mit modernen Waffen an.

weiterlesen

LINKS bzw. Artikel zum NACHDENKEN, ÄRGERN UND/ODER REAGIEREN….

EINFACH NUR ZUM ÄRGERN … :
ZIONISMUS UND RAUMPLANUNGHenryk M. Broder – Hofnarr und tätig am Deutschen Hof in Israels Diensten?
Bissiger Kritiker an Kritikern, meist unter die Gürtellinie gehend und am Rande des Geschmacks – ist er zur Zeit sehr beliebt bei Medien und Regierungsmitgliedern: Henryk M. Broder, spezieller Schreiber für spiegel-online, selbsternannter „Fachmann“ in Sachen Israel und Antisemitismus, im Bunde mit obskuren Organisationen wie ‚honestly concerned‘ und Anführer einer Gruppe von Verharmlosern, Post-Kapitalisten und Bush Verehrern, die sich selbstherrlich ‚Achse des Guten‘ nennen. Auch die merkwürdige Sekte, die ‚Antideutschen‘ gehören zu honestly concerned. Diese fordern unter anderem auf Plakaten dazu auf, Deutschland erneut „zu bombardieren“.
(siehe: www. arendt-art.de/deutsch/palestina/Honestly Concerned/honestly concerned antideutsche. htm)
So konnte Broder sich folgendermaßen in spiegel-online zum 60. Jahrestag im Mai diesen Jahres der Gründung Israels zu aktuellen Fragen zum Thema Nahost am 08.05.08 äußern: „Das Problem der Palästinenser ist nicht, dass sie vertrieben wurden, sondern dass sie nicht weit genug vertrieben wurden. Viele von ihnen leben in „Lagern“ und können mit bloßem Auge dahin schauen, wo ihre Eltern und Großeltern mal gelebt haben.“ Einfach nur eine spaßige Variante zum Thema und freche Provokation?
Was geht hier vor?
Es geht um Verfolgung Kritiker Israels, am liebsten gleich und sofort um Rede- und Schreibverbot für Journalisten und Wissenschaftler, die aus gutem Grund am selbstgerechten Bild des einzigen ‚demokratischen‘ Staates im Nahen Osten rütteln und die vielen Frieden bedrohenden Verletzungen von Menschenrechten und UN-Resolutionen eben dieses Staates benennen (u.a. Marion Gräfin Dönhoff Die Zeit, Claudia Roth Bündnis90/Grüne, Prof. Norman Paech Rechtswissenschaftler+ Bundestagsabgeordneter, Dr. Ludwig Watzal Journalist+Nahostexperte der Bundeszentrale für Politische Bildung, Prof. Udo Steinbach bis zur Pernsionierung 2008 Direktor des Deutschen Orient Institutes, bzw. GIGA, Dr. Thilo Bodo ehem. Geschäftsführer von Greenpeace international+foodwatch, Johano Strasser Präsident des PEN Schriftstellerverbandes Deutschland, Dr. Ruppert Neudeck Begründer Cap Anamur Deutsche Notärzte e.V. uva). 
 
  

weiterlesen

Abbas wird demontiert

Jerusalem, 7. Oktober 2009 – Der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas gerät zunehmend unter Druck, zurückzutreten. Ihm wird von Vertretern der Hamas im Gazastreifen, aus den eigenen Reihen und arabischen Staaten vorgeworfen, seine Zustimmung gegeben zu haben, eine UNO-Debatte über den Goldstone-Report der UNO-Menschenrechtsdebatte auf das Jahr 2010 zu verschieben, wie es Israel und die USA gefordert hatten. Die Kritiker von Abbas wollen die Gelegenheit nutzen, israelische Spitzenpolitiker, darunter auch Verteidigungsminister Ehud Barak, als „Kriegsverbrecher“ vor dem internationalen Gerichtshof in Haag aburteilen zu lassen. Israel und die USA jedoch halten den Goldstone-Report für einen „einseitigen“ Bericht, der mit Fehlern und ungeprüften Angaben gespickt sei. Der Report legitimiere „Terror“ und spreche Israel das Recht ab, sich gegen Raketenbeschuss der Hamas aus dem Gazastreifen zu verteidigen.

weiterlesen

LINKS bzw. Artikel zum NACHDENKEN, ÄRGERN UND/ODER REAGIEREN….

HPD – „Es ist an der Zeit…“
(hpd) Worin soll das zentrale Merkmal heutiger jüdischer und israelischer Identität bestehen? In der Erinnerung an den Holocaust oder in der Orientierung an der Universalität? Diesen Gegensatz formuliert Avraham Burg, ehemaliger Berater von Schimon Peres und Sprecher der Knesset in seinem Buch „Hitler besiegen. Warum Israel sich endlich vom Holocaust lösen muss“.

Wie der Titel schon vermuten lässt, beklagt Burg die immer stärkere Fixierung der israelischen Politik auf den Holocaust. Die damit verbundene Orientierung habe seit Ende der 1960er Jahre nicht zu einer fortschrittlichen Öffnung des politischen Denkens geführt. Vielmehr sei es zu Rückschritten in Richtung von Dogmen und Mythen gekommen. Burg formuliert sein gegenteiliges Plädoyer mit scharfen Worten: „Es ist an der Zeit, Auschwitz hinter uns zu lassen und ein gesundes Israel aufzubauen“ (S. 240). Kurzum, hier äußert sich ein prominenter Angehöriger des Establishments der israelischen Politik als scharfer Kritiker der israelischen Politik – was in der Kombination seinem Buch einen besonderen Reiz gibt.
Inhaltlich handelt es sich um eine Mischung aus autobiographischen Schilderungen und politischen Kommentaren – also eher um einen reflektierenden Essay, denn ein wissenschaftliches Sachbuch. Ausgangspunkt von Burgs Betrachtungen ist die Auffassung, die Erinnerung an den Holocaust dominiere das politische Denken und öffentliche Leben: „Aber so, wie das Gedenken sich heute gestaltet – das absolute Monopol und die Dominanz der Shoah über alle Aspekte unseres Lebens -, verwandelt es diese heilige Erinnerung in ein lächerliches Sakrileg und lässt brennenden Schmerz hohl und kitschig werden“ (S. 34). Darüber hinaus nutze die Politik seines Landes die Erinnerung an den Massenmord an den Juden zur Legitimation ihrer Handlungen: „Wir haben die Shoah aus ihrem historischen Kontext gerissen und zur Entschuldigung und Triefkraft jeglichen Handelns gemacht.“ Und weiter heißt es mit kritischem Unterton: „Alles ist erlaubt, weil wir die Shoah durchgemacht haben und niemand uns sagen darf, was wir zu tun haben“(S. 94).

weiterlesen

Städtepartnerschaft Dachau und Rosch Ha´ain

Jerusalem, 7. Oktober 2009 – Die Stadt Dachau bei München strebt eine Städtepartnerschaft mit einer israelischen Kleinstadt nahe Tel Aviv an: Rosch Ha´Ain. Die Assoziation des Namens Dachau mit dem ersten von den Nazis errichteten Konzentrationslager, in dem rund 60.000 ermordet worden sind, hat bei Holocaustüberlebenden in Israel Empörung ausgelöst.

weiterlesen