Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

Kafka wird der Prozess gemacht

Jerusalem, 8. September 2009 – Bei einem Tel Aviver Gericht wird hinter verschlossenen Türen der Erbin des Nachlasses von Max Brod gemacht, Schriftsteller und Freund des 1924 verstorbenen Prager Schriftstellers Franz Kafka. Wie die israelische Zeitung Haaretz erstmals berichtet, habe die Jüdische Nationalbibliothek in Jerusalem gegen Eva Hoffe geklagt, der Tochter der vor zwei Jahren im Alter von 101 verstorbenen Sekretärin Max Brods, Esther Hoffe.

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TAZ Shir Hever über soziale Ungleichheit – „Israel exportiert die Besatzung“
Israel profitiert von der Besatzung der palästinensischen Gebiete und den internationalen Hilfen für die Palästinenser. Shir Hever über die Ursachen der sozialen Ungleichheit und die Rolle der Besatzung dabei.
taz: Herr Hever, Sie behaupten in Ihren Publikationen, dass die israelische Besatzung der palästinensischen Gebiete die Ungleichheit in der israelischen Gesellschaft verstärkt habe. Wie kommen Sie dazu?


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Muslimische Heiligtümer „jüdisch kontaminiert“

Jerusalem, 7. September 2009 – Saudi Arabien verweigert israelischen Verkehrsflugzeugen Überflugrechte auf den Strecken nach Ostasien einzuräumen, „weil sie die Luft über den Heiligen Stätten in Mekka und Medina verpesten würden“. Das behauptete der israelische Verkehrsminister  Israel Katz im israelischen Rundfunk.

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Holocausterziehung im Gazastreifen

Jerusalem, 6. September 2009 – Die UNO-Flüchtlingshilfeorganisation UNWRA ist wegen einer vermeintlichen Weigerung, in UNO-Schulen im Gazastreifen palästinensische Kinder über den Holocaust zu unterrichten, unter Druck geraten.

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Madonna: klebrig und süß

Jerusalem, 6. September 2009 – Madonna hat ihre Pilgerfahrt ins Heilige Land und damit auch ihre Welttournee unter dem Titel „klebrig und süß“ abgeschlossen. Etwa hunderttausend Israelis haben die Pop-Königin bei zwei Konzerten in Tel Aviv am vergangenen Dienstag und Mittwoch bejubelt. Der Höhepunkt kam gegen Ende der Show, nachdem ihr ein Fan eine israelische Flagge gereicht hatte. In das weiße Tuch mit dem blauen Davidstern und den zwei blauen Streifen des Gebetsmantels gehüllt rief die Madonna, die sich im Rahmen ihrer Kabbalah-Studien den jüdischen Namen Esther gegeben hatte: „Jedes Mal, wenn ich hier herkomme, werde ich super-aufgeladen mit Energie. Ich glaube fest daran, dass Israel das Energiezentrum der Welt ist. Ich glaube auch, dass wir hier alle in Harmonie zusammenleben können und in Frieden in aller Welt.“

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Was das ZfA in Berlin kann, kann die Kuratorin des jüdischen Museums Wien ebenso... 

„Zu gängigen Klischees und Vorurteilen, die Juden, den Islam, Schwarze und Homosexuelle oder Japaner betreffen, haben haben Felicitas Heimann-Jellinek und ihr Kollege Hannes Sulzenbacher jeweils drei Exponate kombiniert…
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AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

JTA Ahmadinejad to speak at General Assembly
(JTA) — Iranian President Mahmoud Ahmadinejad will speak at the United Nations General Assembly.
U.N. officials confirmed the Islamic Republic leader’s attendance at the annual New York gathering to the Washington Post on Tuesday.
Despite his controversial re-election in June that led to weeks of demonstrations, the officials told the Post that Ahmadinejad will be accorded the same honors due any head of state.
The visit will come a week after a Sept. 15 deadline set by the Obama administration and other Western nations for Iran to accept an invitation to hold talks on its nuclear program.
Ahmadinejad has attended every General Assembly since he was elected in 2005. The visits, and his speeches at the event, generally have been controversial.  
„The president’s trip to New York is still on his agenda and relevant officials here in Tehran are working on the necessary preparations,“ Ali-Akbar Javanfekr, Ahmadinejad’s media adviser, told Reuters. „The date of his arrival there and the length of his visit depend on coordination between Tehran and the United Nations. This is the same for the day of his speech.“
Representatives of six countries trying to address concerns about Iran’s nuclear program — Security Council members the United States, France, Britain, Russia and China, along with Germany — are scheduled to meet Wednesday in Germany, according to reports.

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Explosive Gottesmütter wurden abgehängt

Jerusalem, 4. September 2009 – Eine umstrittene Ausstellung in Tel Aviv unter dem Motto „Frau, Mutter, Mörderin“, ist nach einem kurzen und leidenschaftlichen öffentlichen Skandal am Donnerstag Abend, kurz vor der Ausstellungseröffnung, wieder abgehängt und abgesagt worden.

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