Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

Israelische Ausstellung verunglimpft Heilige Maria

Jerusalem, 3. September 2009 – Der Papst wird außer sich sein, sowie man ihm die israelische Boulevardzeitung Jedijot Achronot vom Donnerstag bringt. Er muss nicht einmal Hebräisch verstehen, um die entstellten klassischen Abbildungen der Heiligen Jungfrau mit dem Jesuskind auf dem Schoß für eine schlimme Blasphemie zu halten. Zwei in Leningrad ausgebildete und nach Israel ausgewanderte Künstlerinnen hatten sich mit palästinensischen Selbstmordattentäterinnen befasst, die sich in den letzten Jahren in Israel vor Einkaufszentren, auf dem Gemüsemarkt und in Restaurants in die Luft gesprengt haben. „Von Teilen der palästinensischen Gesellschaft werden diese Mörderinnen wie Madonnen verehrt“, rechtfertigt Lilia Chak ihre  Installation im Tel Aviver Beth Sokolov, dem Sitz der israelischen Journalistenvereinigung.

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AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

JTA Hier: Ban Vahidi from U.N.
WASHINGTON (JTA) — The Simon Wiesenthal Center is urging the United Nations to bar Iran’s new defense minister from all U.N. events and facilities.
In a letter to U.N. Secretary-General Ban Ki-moon, Wiesenthal Center founder and dean Rabbi Mavin Hier said Iran’s nomination of Ahmad Vahidi, who is suspected of involvement in the 1994 bombing of the AMIA Jewish center in Argentina, which killed 85 people, „makes a mockery of all victims of international terrorism, is an offense to Argentine sovereignty and is a scandal for the international community.“ Hier also said that Vahidi should be arrested and sent to Argentina for trial if he tries to enter any U.N. building.
The international police agency Interpol has issued an arrest warrant for Vahidi.
Hier also asked the secretary-general to create a central registry of terrorism suspects, such as the Crowcrass list used after World War II to locate Nazi war criminals. 

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Madonna in Israel

Jerusalem, 1. September 2009 – Der amerikanische Mega-Star, die 51 jährige Sängerin Madonna, sollte bei ihren Auftritten in Tel Aviv bei zwei Konzerten am Dienstag und Mittwoch das Heilige Land „mit züchtiger Kleidung“ respektieren. Das forderte in einem offenen Brief an „Frau Madonna Louise Ciccone“ ein Rabbiner aus der nordisraelischen Stadt Saffed, wo „die Weisheit der Kabbala, der jüdischen Mystik, erfunden wurde“. Der Rabbiner erwartet von der katholisch erzogenen Sängerin, die sich seit vielen Jahren mit der jüdischen Geheimlehre befasst, dass sie „die Werte der Kabbala respektieren“ möge. Weiter erklärte er ihr, dass das Entblößen des Frauenkörpers die Lust fördert, nicht aber die Liebe und der Frau keine Ehre antue.

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Wieder Raketenalarm im Süden

Auch am Montag jaulten im westlichen Negev die Sirenen. Zwei Mörsergranaten oder Kassam-Raketen wurden am Abend von palästinensischen Terroristen aus dem Gaza-Streifen auf israelisches Territorium abgefeuert. Über Sach- oder Personenschaden liegen keine Angaben vor.

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LINKS bzw. Artikel zum NACHDENKEN, ÄRGERN UND/ODER REAGIEREN….

Die Tagesschau wie sie leibt und lebt…
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AGESSCHAU Kommentar zum Antrittsbesuch Netanjahus – Vorsichtige Kritik – die keinem wehtut Von Thomas Nehls, WDR, ARD-Hauptstadtstudio
Es ist wie es ist: Bei der Lösungssuche im Nahen Osten ist heutzutage schon lobenswert, wenn jemand vom Verursacher der Verzögerungen verlangt, nicht länger völkerrechtswidriges Verhalten zu praktizieren beziehungsweise es wenigstens zu unterbrechen. Mit ihren natürlich weit bedächtigeren Worten hat die Bundeskanzlerin Benjamin Netanjahu aufgefordert, den Bau israelischer Siedlungen in den seit über 40 Jahren besetzten palästinensischen Gebieten partiell zu stoppen; keine Rede von Rückbau, auch nicht von einem abrupten Ende.
Mit solchen Verbesserungsvorschlägen kann der durch Europa – trotz der Hitze – wie ein Wolf im Schafspelz reisende Regierungschef ebenso gut leben wie die, die sie machen. Gesagt ist gesagt, geschehen ist damit noch lange nichts – und bis zu einer Wiederaufnahme direkter Friedensverhandlungen mit den Palästinensern wird jede Seite der anderen sowieso noch zahlreiche Knüppel zwischen die Beine werfen.
Die lange Liste der nicht existierenden Vorbedingungen
Da tönt Netanjahu doch tatsächlich, es gebe keine Vorbedingungen für eine Gesprächsaufnahme. Doch wenige Silben später verlangt er die einseitige Anerkennung Israels als jüdischen Staat und die Ausweisung Ost-Jerusalem als andauernden Bauplatz für Siedler. Zudem sei an die Rückkehr palästinensischer Flüchtlinge schon gar nicht zu denken und einem möglichen Palästinenserstaat müsse jedwede militärische Eigensicherung untersagt werden. Wie es unter solchen Aspekten zu Friedensgesprächen kommen könnte, war heute in Berlin nicht zu erfahren, es wurde aber auch nicht danach gefragt.
Atommacht kritisiert Bombenbaustelle
Stattdessen beschworen Gast und Gastgeberin als Priorität die Beschäftigung mit einer vermuteten Bombenbaustelle. Diese liegt keine 2000 Kilometer weiter im Iran und bedroht nach beider Auffassung Israel und den Weltfrieden. Sanktionen, die weh täten müssten erlassen werden, die Zeit dränge, sagt der Ministerpräsident eines Landes, das eigene Atomwaffen längst besitzt, aber nicht dem Nichtweiterverbreitungsvertrag für diese militärische Gattung angehört und schon deshalb im Geheimen agieren kann.
Einmal mehr werden Werte unilateral an westlicher Elle gemessen. Das Schlimmere aber ist, dass diese Übung den Blick auf friedliche Verhandlungslösungen dieser durchaus vorhandenen Friedensgefährdungen zu verschließen droht. Mutig, dass Angela Merkel einen Deal – härtere Sanktionen gegen Teheran für ein überschaubares Moratorium im Siedlungsbau – mit äußerst spitzen Fingern betrachtet. Helfen wird ihr die klare Positionierung auch in diesem Fall wenig.
Bleibt die Frage, was ein historisch gegenüber Israel immerwährend belasteter und schon deshalb zu einseitigen Stellungnahmen verpflichteter Staat wie Deutschland ausrichten kann? Eine ganze Menge, wenn die konstruktiven Vorschläge aus dem Bundeskanzleramt und dem Ministerium des Auswärtigen nicht nur höflich entgegengenommen, sondern auch ernsthaft diskutiert und vereinzelt sogar umgesetzt würden. 

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„Kriegsverbrechen“ der UNO Flüchtlingsorganisation

Jerusalem, 31. August 2009 – Die Hamas im Gazastreifen bezichtigt die UNO-Flüchtlingshilfeorganisation UNWRA eines „Kriegsverbrechens“. In einem offenen Brief an den UNWRA-Chef im Gazastreifen, John Ging, werfen Vertreter der Hamas der UNO-Behörde vor, eine Erwähnung des Holocaust in den Lehrplan für Acht-Klässler aufgenommen zu haben, obgleich der Holocaust eine „von den Medien vervielfältige Lüge und Erfindung der Zionisten“ sei.

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