Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

Nächstes Desaster im Anmarsch

Jerusalem, 4. Juni 2010 – Niemand weiß genau, wo die „Rachel Corrie“ steckt. Das irische Schiff mit weiteren Friedensaktivisten an Bord hält Funkstelle. Sprecher der „Rachel Corrie“ geben widersprüchliche Angaben aus, ob in einem türkischen Hafen weitere Aktivisten an Bord gehen soll oder ob das Schiff noch am Freitag oder erst am Samstag die Küste vor Gaza erreichen soll. Eine Sprecherin vermutete, dass die Funkstille des Schiffes die Folge israelischer Sabotage sein könnte.

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Raketenangriffe auf Israel

Der Süden Israels ist am Donnerstag erneut von Raketenangriffen aus dem Gaza-Streifen heimgesucht worden. Insgesamt vier Kassam-Raketen schossen palästinensische Terroristen am Abend von dort ab.

Drei davon landeten nahe der Küstenstadt Ashkelon, eine weitere unweit von Sderot. Verletzt wurde dabei niemand.

(Yedioth Ahronot, 03.06.10)

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Weiteres Protestschiff auf dem Weg nach Israel

Jerusalem, 3. Juni 2010 – Die „Rachel Corrie“, ein weiteres Schiff der „Free Gaza“ Aktion, hatte von Irland abgelegt und wollte sich ursprünglich den inzwischen in den Hafen von Aschdod gebrachten blockadebrechenden Schiffen anschließen. Doch wegen eines „mysteriösen“ Schadens am Ruder des Schiffes, verzögerte sich die Ankunft der „Rachel Corrie“. Die Friedensaktivisten an Bord hatten ausdrücklich erklärt, keinen gewaltsamen Widerstand gegen israelische Soldaten leisten zu wollen. Gleichwohl haben deren Sprecher in Rundfunkinterviews bekräftigt, „fest gewillt“ zu sein, den Hafen von Gaza zu erreichen, während israelische Sprecher ebenso überzeugend erklärten, auch die „Rachel Corrie“ nicht nach Gaza durchlassen zu wollen.

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Nachspiel

Jerusalem, 1. Juni 2010 – „Wir hatten uns auf Friedensaktivisten vorbereitet und wurden von Terroristen empfangen“, sagte ein israelischer Soldat im Krankenhaus, nachdem er auf der Mavi Marmara mit Messerstichen an der Hand und am Bauch verletzt worden war. „Einer ging mit einer Axt auf einen Soldaten zu, um ihn zu töten.“

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Absurd: Hamas stoppt Hilfskonvois

Jerusalem, 2. Juni 2010 – Die radikal-islamische Hamasorganisation
verhindert die Einreise von 20 Lastwagen mit Hilfsgütern, die
„Friedensaktivisten“ mit dem türkischen Schiff Mavi Marmara nach Gaza
bringen wollten, aber von der israelischen Marine nach einer blutigen
Übernahme des Schiffes nach Aschdod umgeleitet wurden. Nach Angaben des
israelischen Militärsprechers habe man auf dem Schiff Medikamente mit
abgelaufenem Gültigkeitsdatum, Kleidung, Decken, Rollstühle und Spielzeug
gefunden.

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Verwirrte Reaktionen in Israel

Jerusalem, 1. Juni 2010 – Am Tag nach dem Debakel auf hoher See beim Kapern des Schiffes Miva Marmara der „Free Gaza“ Aktion herrscht in Israel Verwirrung, Verärgerung und Unsicherheit über die Stellung des Landes in der Welt. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte vorzeitig seine Nordamerika Reise abgebrochen. Im Flugzeug erklärte er Reportern, dass Israel ein gutes Recht habe, sich zu verteidigen und die radikal-islamische Organisation Hamas daran zu hindern, sich mit Raketen auszurüsten, die dann auf Israel abgeschossen würden. Genauso hätten die USA seinerzeit die Sowjetunion daran gehindert, Kuba mit Raketen zu beliefern.

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