Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

Israel Museum renoviert

Jerusalem, 23. Juli 2010 – Eines der „wichtigsten und größten“ Museen im Nahen Osten, das 1965 vom Jerusalemer Bürgermeister Teddy Kollek gegründete Israel-Museum, wurde 30 Monate lang mit einem Aufwand von 100 Millionen Dollar umgebaut, neu gestaltet und erweitert. Mit den „Tote Meer Rollen“ im „Schrein des Buches“, einem Hektar-großen steinernen Modell der Stadt Jerusalem in der Zeit Jesu, und einer halben Million Objekte materieller Kultur aus über einer Million Jahren, zählt das Israel Museum auch weltweit zu einem der bekanntesten Kulturtempel.

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Wenn es MoskitInnen stinkt

Jerusalem, 22. Juli 2010 – Politiker fischen gern in trüben Gewässern. Moskitinnen, Neudeutsch für Moskitoweibchen, legen ihre Eier gerne in stillen, trüben Gewässern, um sich zu vermehren. Für den Menschen bedeutet das Lebensgefahr, wenn es sich um die Malaria verbreitende Anopheles Stechmücke handelt. An der Universität Haifa in Israel glauben Forscher, ein natürliches umweltfreundliches Mittel gegen die Mückenplagen identifiziert zu haben.

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AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

WELT  – So leugnet der iranische Rundfunk den Holocaust – Der staatliche Rundfunk des Iran betrachtet die Vermittlung von demokratischen Werten als einen sanften Krieg.  Iran feiert Islamische Revolution 
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Nachdem der SWR-Intendant und federführender Intendant der ARD für Online Peter Boudgoust und der ZDF-Intendant Markus Schächter sich mit dem Oberzensor des iranischen Rundfunks (IRIB) Ezzatollah Zarghami getroffen haben, hat es unter anderem Kritik in Spiegel Online (
hier) und dem Kölner Stadt-Anzeiger gegeben.  

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Analyse eines DPA Berichts und ein Vergleich mit dem Original

Bekanntlich sollen Agenturen Fakten liefern und nicht kommentieren.
Dpa berichtete am Freitag, dass „Gedankenspiele“ des Lieberman „für Überraschung“ gesorgt habe, jedoch ohne zu erwähnen, bei wem. Vielleicht war nur der dpa-Autor überrascht, aus welchen Gründen auch immer.
Der „ultra-rechte Politiker“ heißt es dann. Wieso diese Einordnung, die an dieser Stelle eher fehl am Platze und irreführend ist, denn ausgerechnet die israelischen ultra-Rechten, nämlich die Siedler, träumen von einer Rückkehr in den Gazastreifen und nicht von dessen endgültiger Abstoßung. Werden eigentlich auch Politiker anderer Länder grundsätzlich mit solchen Adjektiven eingeordnet?

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Israel öffnet Palästinensergebiete für Juden

Jerusalem, 19. Juli 2010 – Zehn Jahre lang waren Bethlehem und Ramallah, Nablus und Hebron für jüdische Israelis eine Tabuzone. Ende 2000, nach Ausbruch der sogenannten El Aksa Intifada, nachdem mehrere jüdische Israelis in den palästinensischen Autonomiegebieten entführt oder ermordet worden waren, erließ der verantwortliche Militärgouverneur ein striktes Verbot für Israelis, die Palästinensergebiete zu betreten. Jetzt erwägt General Avi Misrachi, Befehlshaber des Gebietes „Mitte“, die palästinensischen Gebiete wieder für Juden freizugeben. Vor drei Jahren wurde israelischen Arabern die Einreise einige autonome Städte erlaubt.

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