Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

Umwelt: Meeresspiegel-Fluktuation ist nichts neues

Jerusalem, 26. Januar 2010 – Das Ansteigen und Sinken des Meeresspiegels ist nichts Ungewöhnliches. An der Mittelmeerküste vor Israel hob oder senkte sich der Meeresspiegel in den vergangenen 2500 Jahren um ganze 1,6 Meter. Das ergab eine geo-archäologische Prüfung der Universität Haifa unter Dr. Dorit Sivan.
Anhand gut datierter Ausgrabungen aus biblischer Zeit, der Römer, Kreuzfahrer oder der muslimischen Eroberer entlang der Küste konnte auch der Wasserstand des Meeres ermittelt werden.

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Peres wird über seinen Großvater reden

Jerusalem, 22. Januar 2010 – Der israelische Staatspräsident Schimon Peres wird in der kommenden Woche am internationalen Holocausttag vor dem Bundestag ausführlich an seinen Großvater Zvi Meltzer erinnern. Das berichtete vorab die Zeitung Jedijot Achronot.

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Stoppt das Böse

Jerusalem, 25. Januar 2010 – Vor seinem Abflug nach Auschwitz, um an den Holocaust-Gedenkfeiern am 27. Januar im schlimmsten Vernichtungslager der Nazis in Polen teilzunehmen, hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in der Jerusalemer Holocaust Gedenkstätte Jad Vaschem eine Ausstellung mit den Bauplänen des Konzentrationslagers mitsamt Gaskammern und Krematorien eröffnet. Ohne Iran beim Namen zu nennen, sagte Netanjahu: „Es gibt neue Judenhasser mit neuen Argumenten, um den jüdischen Staat zu zerstören.“ Er bezeichnete es als einen „Test für die Menschheit“, ob und wie die internationale Gemeinschaft „das Böse stoppt, ehe es sich ausbreitet“.

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Israelischer Rückzug aus Haiti

Jerusalem, 25. Januar 2010 – Israels Rettungsteam wird nach Rücksprache mit der Regierung von Haiti und auf Weisung von Generalstabschef Gabi Ashckenazi am Mittwoch seinen Rückzug antreten und am Donnerstag nach Israel zurückkehren. Eine erste israelische Vorhut landete schon wenige Stunden nach dem schweren Erdbeben in Porte au Prince. Am Tag danach trafen 240 israelische Soldaten in Haiti ein, darunter Experten für die Suche von Verschütteten, Ärzte und Krankenschwestern. Sie errichteten auf einem Fußballfeld neben dem Flughafen das erste funktionierende Krankenhaus. Die Hospitäler in der Hauptstadt von Haiti waren zerstört.

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Kommentar: Obamas Scheitern

Jerusalem, 25. Januar 2010 – US-Präsident Barack Obama hat in einem Interview mit dem US-Magazin Time das Scheitern seiner Nahost-Politik eingestanden und Israelis und Palästinenser gleichermaßen dafür verantwortlich gemacht. Beide Seiten hätten zu viele interne Probleme. Die stünden einer Friedenslösung im Weg.

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Rakete im Süden Israels

Abermals ist im westlichen Negev eine Kassam-Rakete niedergegangen, die von palästinensischen Terroristen im Gaza-Streifen abgefeuert wurde. Die Rakete landete am Mittwochabend auf offenem Gelände im Kreis Eshkol und richtete weder Personen- noch Sachschaden an.

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Israelischer Minister nach Iran eingeladen

Jerusalem, 20. Januar 2010 – Der israelische Tourismusminister Stas Misezhnikov wurde während seines Rundgangs auf einer Tourismusmesse in Madrid überraschend eingeladen, den Iran zu besuchen. Nach der Eröffnung des israelischen Standes bei der Messe machte der Minister einen Rundgang und besuchte die Stände Ägyptens und Jordaniens, als plötzlich der Leiter des iranischen Standes auf ihn zuging, ihn überschwänglich begrüßte und zur einer Rundreise durch den Iran einlud.

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Wie Wiener Ärztin ÖMV-Projekt zum Scheitern brachte

Jerusalem, 20. Januar 2010 – Die Wiener Ärztin und Präsidentin der jüdischen Frauenorganisation WIZO, Chawa Bugayer, erzählte im israelischen Rundfunk, wie sie eine Drei-Milliarden-Euro Investition der ÖMV im Iran zum Scheitern brachte. Sie habe sich zwei Aktien der ÖMV gekauft und sei deshalb zu einem Treffen der Aktionäre gekommen. „Es spielt es keine Rolle, wie viele Aktien jemand hält. Jeder, der auch nur eine Aktie besitzt, hat ein Recht darauf, vor der Versammlung aller Aktionäre eine Rede zu halten.“ Sie erwähnte bewusst weder die Menschenrechte noch Israel. Vielmehr gab sie den Aktionären zu bedenken, dass es in der Gegend von Iran viele Kriege gebe, in Afghanistan und im Irak. Zudem liege Iran in einem Erdbebengebiet und baue an der Atombombe. „Unser schönes Geld würden wir über zehn Jahre lang in die Erde des Iran stecken, ohne jede Gewissheit, es danach auch wieder zurückzuerhalten.“

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Ein iranischer Schauprozess

Ein iranischer Schauprozess   von Wahied Wahdat-Hagh, Kolumnist für WELT DEBATTE   Für die Anklagepunkte gegen die sieben Ex-Koordinatoren der Bahai-Gemeinde ist in der iranischen Straf-un-rechtspraxis die Todesstrafe vorgesehen. Die Welt…

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