Nahostkonflikt

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AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

OMV gerät endlich unter Druck….
Kurier
Investmentstopp wegen Kinderhinrichtung
OMV
Die OMV soll sein Investment im iran bis auf weiteres aussetzen.
Eine Menschenrechtskampagne fordert die OMV auf, ihr milliardenschweres Abkommen mit dem Iran auszusetzen, solange das Land Kinder hinrichtet.

Die OMV soll den Abschluss eines Investitionsabkommens mit der staatlichen Öl-Gesellschaft des Iran in der Höhe von 22 Milliarden Euro hinauszögern, fordert die „International Campaign for Human Rights in Iran“. Der Deal solle solange ausgesetzt werden, bis iranische Autoritäten der Beendigung von Kinderhinrichtungen zustimmen. Außerdem fordert die Kampagne die OMV auf, einen Stopp der Verfolgung iranischer Arbeitervertreter zu unterstützen.
„Die OMV kann in der Wirtschaftswelt ein Vorreiter sein, durch das Festsetzen eines Standards für Unternehmensverantwortung, übereinstimmend mit ihrem eigenen Verhaltenskodex, in welchem die Firma sich verpflichtet ‚jede angemessene Chance zu nutzen, die Beobachtung der Menschenrechte auch außerhalb dem Bereich unserer direkten Verantwortung zu unterstützen‘ „, so der Kampagnen-Sprecher Aaron Rhodes.
Österreich soll aktiv werden
Weiters fordert die Menschenrechts-Kampagne die OMV auf, ein Forum mit internationalen Experten und Vertretern der iranischen Regierung zu unterstützen, wo die Hinrichtungen von Minderjährigen thematisiert werden sollen. Der Iran sollte dazu angehalten werden, öffentlich Rechenschaft abzulegen, warum er als einziges Land Kinderhinrichtungen immer noch in großer Anzahl durchführe.
Auch die Österreichische Regierung, die 31 Prozent der OMV halte, wird von der Kampagne aufgefordert ihren Einfluss zur Beendigung von Kinderhinrichtungen geltend zu machen.
„In dieser Situation haben die OMV und die österreichische Regierung Einflusskraft, die sie nicht durch das Nichtansprechen der Menschenrechte in Zusammenhang mit dem (Investitions-)Abkommen vergeuden sollten“, so Rhodes.
73 Prozent aller Kinderhinrichtungen
Der Iran exekutiere mehr Minderjährige als jedes andere Land. Zum jetzigen Zeitpunkt würden 107 Menschen, darunter viele unter 18-Jährige, vor ihrer Hinrichtung stehen, die zum Tatzeitpunkt noch Kinder gewesen wären, heißt es. Seit 2004 hätte der Iran 73 Prozent aller Kinderhinrichtungen weltweit durchgeführt, und exekutiere nach Angaben Amnesty Internationals mehr Menschen als jedes andere Land außer China. Viele der Geständnisse der Verurteilten würden unter Folter gemacht, die Prozesse entsprächen meist nicht internationalen Standards und auch Steinigungen würden mitunter durchgeführt, argumentiert die Gesellschaft in ihrer Mitteilung.
Die International Campaign for Human Rights in Iran gründete sich nach eigenen Angaben 2008 um unabhängige Gruppen im Iran bei der Einführung internationaler Menschenrechtsstandards zu unterstützen, Berichte über die Menschenrechtsbedingungen im Iran zu erstellen und sich politisch dafür einzusetzen. 

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Raketen auf Südisrael

Bis zur Mittagszeit haben palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen heute bereits zehn Kassam-Raketen auf den westlichen Negev abgefeuert. Eine landete südlich von Netivot, einer Kleinstadt, die bisher nur selten angegriffen worden ist; drei zielten wiederum auf die Küstenstadt Ashkelon. Sämtliche Raketen schlugen jedoch auf offenem Gelände ein und richteten weder Sach- noch Personenschaden an.

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Interview mit Professor Julius H. Schoeps zum Thema Zionismus – Serie: 60 Jahre Israel – Jerusalem, 15. April 2008

Sahm: Sind Sie ein Zionist?
Schoeps: In dem Sinne ja, das ich voll und ganz hinter der Existenz des Staates Israel stehe. Mich hat der Zionismus  immer sehr interessiert, obgleich mein Vater der Ansicht war, ich dürfte zwei Dinge niemals werden: Zionist und, was er noch für schlimmer hielt, Sozialist. Beides hielt er für abwegig. Dahinter steckte ein Problem deutscher Juden vor 1933, die angepasst in Deutschland lebten und in ihrer Mehrzahl nicht viel mit –ismen irgendwelcher Art anfangen konnten.

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