Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

Raketen- und Mörserangriffe aus Gaza

Der Süden Israels ist in der vergangenen Woche abermals von Raketen- und Mörserfeuer heimgesucht worden. Nachdem palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen bereits am Mittwoch eine Mörsergranate auf israelisches Territorium abgefeuert hatten, die im Kreis Eshkol landete, ging am Donnerstagabend eine Rakete in der Kleinstadt Netivot nieder. Am Freitag schlugen dann zwei weitere Mörsergranaten im westlichen Negev ein.

Verletzt wurde bei den Angriffen niemand, und es entstand auch kein Sachschaden.

Die israelische Luftwaffe bombardierte am Freitag Schmuggeltunnel im Norden des Gaza-Streifens. Diese sollten zur Einschleusung von Terroristen nach Israel dienen.

(Yedioth Ahronot, 21.12.09/02.01.10)

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Ungesunde Regierung

Jerusalem, 4. Januar 2010 – Regierungssekretär Zvi Hauser hat am Sonntag, bei der ersten Kabinettssitzung der israelischen Regierung im neuen Jahr, eine Parteien-übergreifende Regierungskrise ausgelöst. Minister aus drei verschiedenen Koalitionsparteien drohten mit einem Bruch, falls Hauser nicht seine auf eigene Faust initiierte Gesundheitsreform rückgängig mache. Anstelle der traditionellen Burekas, einem fettigen orientalischen Blätterteiggebäck mit Käse, Croissants, Rogalach (süßes Hefegebäck mit Zimt) ließ Hauser den Ministern Vollkornbrot mit frischen Tomaten und Gurken vorsetzen. Anstelle von süßen Säften erhielten sie Mineralwasser. Dazu gab es fettarmes Jogurt mit Granula (Müssli).

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„Der sanfte Krieg“ im Iran

„Der sanfte Krieg“ im Iran  von Wahied Wahdat-Hagh, Kolumnist für WELT DEBATTE    Der schiitische Staatsklerus stabilisiert militärisch seine totalitäre Macht.Wie der Diktator Khomeini nach der islamischen Revolution von 1979…

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Lepra-Kranker aus Jesu Zeit

Jerusalem, 15. Dezember 2009 – In einem unberührten Grab im Jerusalemer Hinom Tal haben Archäologen erstmals die Überreste eines Zeitgenossen Jesu gefunden, der an Lepra und Tuberkulose gestorben ist. Das…

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LINKS bzw. Artikel zum NACHDENKEN, ÄRGERN UND/ODER REAGIEREN….

WESERKURIER Vortrag über das Leben in Palästina – Von Undine Zeidler
Lilienthal. ‚Wenn man jemanden hört, der dort lebt, ist es anders‘, sagt Faten Mukarker. Und das ist ihr Hauptantrieb, immer wieder ihr Heimatdorf Beit Jala in Richtung Deutschland zu verlassen. Auf Vortragsreisen berichtet sie über das Leben der Palästinenser unter israelischer Militärbesatzung. Sie möchte in Deutschland dafür sensibilisieren: ‚Jetzt ist genug – seit Jahrzehnten kann man uns zuschauen, wie wir uns gegenseitig töten.‘ Mit ihrer eindringlichen, klaren Sprache zog sie die Zuhörer im Gemeindesaal der katholischen Gemeinde Guter Hirt mehr als zwei Stunden in ihren Bann. 

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Historisches Weihnachten in Bethlehem (korrigiert und mit Bildern)

Jerusalem, 24. November 2009 – Christbaum, Weihnachtsmann, Stollen, Lebkuchen und die schönen Weihnachtslieder sind liebgewonnene europäische Sitten und Gebräuche. Manche können bis ins Mittelalter zurückverfolgt werden. Den 25. Dezember als Geburtstag des Christkindes versuchte Papst Hypolit um 217 festzulegen, um die asiatischen, ägyptischen und römischen Feste rund um die seit jeher gefeierte Sonnenwende abzuschaffen.
Die orthodoxen Kirchen begehen Hesu Jesudie Geburt Jesu am 6. Januar und die Armenier sogar erst am 18. Januar.

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Israelische Reaktion auf Minarette

Jerusalem, 30. November 2009 – Die rechtskonservative Maariv kommentierte als einzige israelische Zeitung das Schweizer Votum gegen den Bau von Minaretten. Das Ergebnis bedeute, dass Europa aus seinem „kulturellen und ethischen Relativismus auswacht“, indem es dem radikalen Islam erlaubt habe, sich auf dem Kontinent einzunisten. Doch nicht die Moslems seien das Problem. Europa habe sich vielmehr versöhnlich gegenüber Extremisten, Petro-Dollars und arabischem politischen Druck verhalten. Die Zeitung kritisiert die Schweizer, kollektiv und symbolisch gegen alle Moslems gestimmt zu haben, anstatt spezifische Schritte gegen radikale und extremistische Imame zu unternehmen. Das Votum werde alle Moslems ermuntern, sich verfolgt zu fühlen und so die Extremisten unter ihnen stärken.

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