Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

Geschichte im Schatten der Mauer

Zum ersten Mal seit zehn Jahren hat ein israelischer Touristenführer eine Besuchergruppe durch die palästinensisch autonome Stadt Bethlehem geführt. Rafael Ben Hur, Generaldirektor des israelischen Tourismusministeriums, war zum Grenzübergang beim Rachelsgrab gekommen, um die „historische“ Visite mitzuerleben. „Tourismus und Wirtschaft sind die besten Mittel, einen Frieden aufzubauen“, sagte er den neun deutschen Bürgermeistern, die Mosche Gabay des Jerusalemer Reisebüros „Keshet – Zentrum für Bildungstourismus“ nach Bethlehem führen sollte.

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Israel will den Gazastreifen abstoßen

Jerusalem, 24. Juni 2010 – „Ich verwerfe alle Versuche Israels, sich seiner Verantwortung für den Gazastreifen zu entziehen und sie Ägypten aufzubürden.“ Das sagte Ägyptens Präsident Hosni Mubarak. Er reagierte auf einen Vorschlag des israelischen Verkehrsministers Israel Katz, wonach Israel sich jeglicher Kontakte mit dem von der radikalislamischen Hamasorganisation beherrschten Gazastreifen entledigen sollte.

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Niebels Rückzieher

Jerusalem, 22. Juni 2010 – Der FDP-Politiker und Entwicklungsminister Dirk Niebel hat inzwischen mehrere Rückzieher gemacht. Seine Äußerung, es sei für Israel „fünf vor Zwölf“ bezeichnete er in einem Interview mit „Die Welt“ als „unglücklich gewählt, weil sie interpretationsfähig war“. Er habe lediglich das Zeitfenster des Baustopps in den israelischen Siedlungen bis September gemeint, das sich dann schließen werde.

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