Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

Bischofskirche von Akko gefunden

Bei einer Notgrabung haben Archäologen zum ersten Mal in der Geschichte der Erforschung von Akko, später auch „Saint Jean d´Acre“ genannt, der Hafenstadt zwischen Haifa in Nordisrael und Tyros im Libanon eine byzantische Kirche freigelegt. Das 1500 Jahre alte „öffentliche Gebäude“ wurde bei Bauarbeiten für eine moderne Kaufhalle 100 Meter westlich von Tell Akko gefunden, dem ältesten Wohnhügel der Stadt. Nurit Feig von der Antikenbehörde leitete die Grabung.

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Syrische Armee stürmt Jisr Al-Shugur

Jerusalem, 10. Juni 2011
Obgleich die Kleinstadt Jisr Al-Shugur inzwischen eine Geisterstadt ist, weil die 44.000 Bewohner geflohen sind, rückt die syrische Armee laut syrischem Staatsfernsehen „auf Bitten der Familien, die Sicherheit wieder herzustellen“ mit Dutzenden Panzern ein, um die Stadt von „bewaffneten Verbrecherbanden zu befreien“. Ausländische Journalisten werden in Syrien nicht geduldet und syrische Reporter sind weitgehend ausgesperrt. Deshalb  ist das Bild von den Vorgängen rund um Jisr Al-Shugur so bruchstückhaft und wenig stimmig.  Angeblich sind 5.000 syrische Soldaten mitsamt Panzern am Sturm auf die Stadt Jisr Al-Shugur beteiligt.

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Zionisten fälschen Psalmen…

Jerusalem, 9. Juni 2011 – Der palästinensische Forscher „für koloniale Angelegenheiten in Jerusalem“, Dr. Hayel Sanduqa, hat im Staatsfernsehen der palästinensischen Autonomiebehörde einen neuen „Nachweis“ geliefert, wie die „Zionisten“ durch Fälschungen versuchen, Jerusalem für die Juden einzuvernehmen. Den Spruch „Wenn ich Dich vergesse, Jerusalem, so werde ich meine Rechte vergessen…“ habe ein Kreuzfahrer geäußert. Erst in jüngster Zeit sei dieser Spruch von den Juden „ausgeliehen“ und im „Namen des Zionismus“ gefälscht worden.
Tatsächlich steht dieser Vers natürlich im biblischen Psalm 137 und wird seit Jahrhunderten bei jeder jüdischen Hochzeit gesagt.

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Ökumenisches Friedenskonzert gesprengt

Jerusalem, 9. Juni 2011 – Ein interreligiöses Friedenskonzert im Amphitheater auf dem Sultanahmet Platz in Istanbul wurde in letzter Minute abgesagt wegen akuter Terrordrohungen. Hinweise dazu liefen gleichzeitig bei der Polizei, der israelischen Botschaft in Ankara und bei den Veranstaltern des Konzerts ein. Gemeinsam auftreten sollten drei „religiöse Figuren“, wie die türkische Zeitung Hürriyet schrieb: ein Muezzin mit einem Gebetsruf, der Sänger eines Kirchenchores und ein Hazan, ein Vorsänger aus der Synagoge.

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Luftangriffe auf Jisr al-Shughour

Jerusalem, 8. Juni 2011 – Die syrische Armee hat Truppen im Norden des Landes konzentriert und plant einen Angriff mit Panzern auf die Stadt Jisr al-Shughour nahe der türkischen Grenze. Angeblich gab es sogar Luftangriffe auf die Kleinstadt von 44.000 Einwohnern, etwa 100 Kilometer südwestlich von Aleppo gelegen. Viele seien schon in die Türkei geflohen.

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Warum haben die Österreicher nicht eingegriffen

Jerusalem, 7. Juni 2011 – Österreichische Soldaten dienen auf den Golanhöhen als Beobachter im Rahmen der United Nations Disengagement Observer Force (UNDOF). Seit Mai 1974 haben sie erfolgreich dafür gesorgt, dass es so gut wie keine Zwischenfälle entlang der Grenzzone zwischen Syrien und Israel gibt. Die UNO-Friedenshüter erhielten 1988 sogar den Friedens-Nobelpreis. Doch seit dem 15. Mai kam es im Gebiet unter der Kontrolle der österreichischen UNDOF Truppen, dem AusBatt, zu blutigen Unruhen mit Toten und Verletzten.

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Israel zensiert sich selbst

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Jerusalem, 8. Juni 2011 – Die Vorgänge auf dem türkischen Schiff Mavi Marmara vor einem Jahr, als neun türkische „Friedensaktivisten“ der radikalen Organisation IHH von israelischen Soldaten getötet wurden, haben nichts an Aktualität verloren, zumal in den nächsten Tagen die Mavi Marmara erneut mit weiteren Schiffen und 1500 Aktivisten aus aller Welt erneut in Richtung Gazastreifen ablegen will.

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Bürgerkrieg in Syrien

Jerusalem, 7. Juni 2011 – Präsident Baschar Assad verliert offenbar zunehmend die Kontrolle über Syrien. Das staatliche syrische Fernsehen, „dessen Glaubwürdigkeit mit Vorsicht genossen werden muss“, so israelische Reporter, berichtete am Montag von mindestens 120 getöteten syrischen Soldaten in der Ortschaft Jisr A-Schrur im Norden des Landes nahe der türkischen Grenze. „Bewaffnete Verbrecherbanden“ hätten die Soldaten angegriffen und getötet, so die offizielle Darstellung in Damaskus. Gemäß anderen Quellen hätte Bewohner der Ortschaft einen Militärstützpunkt überfallen, sich dort Waffen und Sprengstoff besorgt und Rache an den Soldaten verübt. Gemäß wiederum anderen Quellen, die alle nicht nachgeprüft werden können, hätten Soldaten eines Militärstützpunktes gemeutert und versucht, über die Grenze in die Türkei zu fliehen. Dabei sollen sie von ihren Regimetreuen Kameraden erschossen worden sein. Bei diesen Zwischenfällen habe es auch Opfer unter der Zivilbevölkerung gegeben, angeblich einige Dutzend Tote und Verletzte, doch Zahlen wurden nicht berichtet. Seit Ausbruch der Unruhen in Syrien habe es nach Angaben der syrischen Opposition im Ausland mindestens 1300 Tote gegeben.

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