Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

WIENER  Kritische Analyse des heutigen Iran  Grigat / Hartmann (Hg.): Der Iran. Analyse einer islamischen Diktatur und ihrer europäischen Förderer  Von Arno Tausch
Pflichtlektüre für alle Interessierten an Nahost-Beziehungen.
Mit einer neuen Länderanalyse des Iran haben sich die beiden Herausgeber ein ambitioniertes Ziel gesteckt, das sie in vielerlei Hinsicht erreicht haben: eine kritische Gesamtdarstellung des politischen Systems des Iran. Darüber hinaus befassen sich zahlreiche Beiträge im außenpolitischen Teil der Studie mit dem Verhältnis des Iran unter Ahmadinejad mit Europa.
Mit der massiven Expansion der Geschäftsinteressen der österreichischen OMV ist – gerade im Gedenkjahr 2008 – die österreichische Politik mit der sehr berechtigten Frage konfrontiert, wie es Österreich letztlich mit dem Gedenken hält, wenn gleichzeitig der wichtigste österreichische Multi Milliardengeschäfte mit einem Regime unterhält, das eindeutig die Vernichtung des jüdischen Staates anstrebt und sogar eine Konferenz der Holocaustleugner veranstaltete.
 

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Die deutsche Rolle beim Gefangenenaustausch

Jerusalem, 16. Juli 2008 – Die graue Eminenz, die jenseits vom Rampenlicht den Gefangenenaustausch zwischen der libanesischen Miliz Hisbollah und dem Staat Israel vermittelt hat, ist der BND-Mann Gerhard Konrad. Manche schreiben seinen Nachnahmen auch mit einem „C“. Eine Nachfrage beim Auswärtigen Amt in Berlin, wie denn der Name richtig zu schreiben sei, blieb unbeantwortet. Bei manchen Medien in Deutschland gilt er als so geheim, dass er nur Gerhard K. genannt wird.

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Leseempfehlungen

Leseempfehlungen honestreporting Media Backspin, 16. Juli 2008 Gefangenenaustausch reißt eine israelische Wunde auf. Der Schmerz vergeht niemals. AP-Mitschuld an der Hinrichtung zweier Frauen durch die Taliban. Der Freie Mitarbeiter kommt…

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AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

univie.ac.at  Stop now, what’s that sound
Ein Gespräch mit Simone Dinah Hartmann, Mitherausgeberin eines neuen Iran-Buchs und Sprecherin der Plattform STOP THE BOMB, die im Mai eine Konferenz über „Die iranische Bedrohung“ veranstaltet hat.
Wurde nun auf Eurer Konferenz die atomare Bombardierung des Iran gefordert oder nicht?
Bei der Konferenz hat Benny Morris vor dem Hintergrund der israelischen Diskussion darüber, dass Israel womöglich nichts anderes übrig bleiben wird, als auch mit nuklear bestückten Sprengsätzen die iranischen Atomanlagen anzugreifen, über den Einsatz von Nuklearwaffen geredet. Es war keine Rede davon, eine Atombombe über Teheran abzuwerfen. Das war seine persönliche Meinung, der auch widersprochen wurde, er war der einzige, der diese Position vertreten hat. Unserem Bündnis geht es nach wie vor darum, Militärschläge gegen den Iran zu verhindern; das geht allerdings nur, wenn die EU und die sog. Weltgemeinschaft umfangreiche politische und ökonomische Sanktionen beschließt und umsetzt, um das iranische Atomprogramm zu stoppen.
Dem gegenüber steht das geplante Milliardengeschäften der OMV mit dem Iran. Wie ist hier der Stand der Dinge? 
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Zynische Kriegsführung

Jerusalem, 16. Juli 2008 – Bis zur letzten Minute hielt die libanesische Hisbollah-Miliz die Israelis und vor allem die Familienangehörigen der beiden am 12. Juli 2006 in den Libanon entführten Soldaten im Finsteren. Selbst eine halbe Stunde vor Beginn des vom BND-Vize Gerhard Konrad vermittelten Austauschs erklärte die Vertreterin des IKRK (Internationales Komitee des Roten Kreuzes): „Wir haben keine Ahnung, was die Hisbollah übergeben wird.“

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Soldaten identifiziert

Jerusalem, 16. Juli 2008 – Nachdem sich die „einwandfreie Identifizierung“ der beiden von der Hisbollah an Israel in schwarzen Särgen übergebenen Soldaten wegen ihres „schlechten Zustands“ um Stunden verzögert hatte, konnte am späteren Nachmittag die zweite Phase des Gefangenenaustausches eingeleitet werden. Schon in den Mittagsstunden fuhren extra aus Jordanien nach Israel gebrachte Lastwagen des Roten Kreuzes 199 Holzsärge mit Leichen von Hisbollahkämpfern und Palästinensern nach Ras el Nakura, dem libanesischen Grenzort. Die Toten hatten auf einem umzäunten „Terroristenfriedhof“ nahe dem See Genezareth gelegen und waren vor einigen Tagen ausgegraben worden. Unter den palästinensischen Toten, die nach Libanon gebracht wurden, befanden sich auch die sterblichen Überreste einer weiteren Symbolfigur des palästinensischen Terrors: Dalal Mughrabi.

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Kuntar-Akte freigegeben

Kuntar-Akte freigegeben honestreporting Media Backspin, 15. Juli 2008 Die Gerichtsakten des Mörders Samir Kuntar wurden nach 30 Jahren freigegeben. Das Außenministerium übersetzte einen Artikel von Yediot Aharonot über Kuntar (Akte Nr.…

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