Nahostkonflikt

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Medienschikane einmal anders

Medienschikane einmal anders HonestReporting Media BackSpin, 1. Juli 2009 Der palästinensische Journalist Khaled Abu Toameh fragt sich, warum die Mainstream-Medien nicht daran interessiert sind, über Unterdrückung und Folter von Kollegen zu…

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AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

FOCUS – Wächterrat – Wahlsieg Ahmadinedschads bestätigt
Die umstrittene Wiederwahl von Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad ist aus offizieller Sicht rechtmäßig: Der Wächterrat hat das Votum nach einer teilweisen Neuauszählung bestätigt.
Die Neuauszählung einiger Wahlkreise im Iran hat einem Fernsehbericht zufolge den Wahlsieg von Präsident Mahmud Ahmadinedschad bestätigt. Zu diesem Schluss sei der Wächterrat gekommen, meldete der Sender IRIB am Montag. Zuvor waren in einigen Wahlkreisen die Stimmen noch einmal ausgezählt worden. Nach Massenprotesten gegen das Ergebnis der Präsidentenwahl hatte der Wächterrat eine stichprobenartige Neuauszählung von zehn Prozent der Stimmen zugestanden, um den Vorwurf des Wahlbetrugs aus dem Weg zu räumen. Der Rat hatte allerdings bereits vorher signalisiert, dass der Wahlsieg von Präsident Mahmud Ahmadinedschad nicht infrage stehe. Vor der Bekanntgabe der Ergebnisse der Neuauszählung verschärfte die Führung die Sicherheitsvorkehrungen. Augenzeugen berichteten von einer starken Polizeipräsenz in der Hauptstadt Teheran.
Die Gegner Ahmadinedschads wollten sich mit einer teilweisen Neuauszählung nicht zufriedengeben. Seine Herausforderer Mirhossein Mussawi und Mehdi Karubi forderten eine Annullierung der Wahlergebnisse. Nur so könne das Vertrauen der Bevölkerung wieder hergestellt werden, sagte Karubi. Mussawi schlug am Sonntag in Gesprächen mit dem Ausschuss, der den Vorwürfen der Wahlfälschung nachgehen soll, die Schaffung eines nationalen Schiedskomitees vor.
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Iran sucht Schuld im Ausland
Besonders im Visier der iranischen Behörden steht die britische Botschaft. Sie soll nach iranischer Darstellung die Proteste aktiv gefördert haben. Neun iranische Mitarbeiter der Botschaft wurden festgenommen, fünf später wieder freigelassen. Die anderen würden noch verhört, hieß es am Montag. Der britische Premierminister Gordon Brown und Außenminister David Miliband forderten die unverzügliche Freilassung aller iranischen Botschaftsmitarbeiter. Ihre Festnahme sei unakzeptabel, unberechtigt und ohne jede Grundlage, sagte Brown in London.
 
Der Westen hatte das gewaltsame Vorgehen gegen die Demonstranten im Iran scharf kritisiert und die Einhaltung der Menschenrechte gefordert. Zugleich erklärten die USA und die Staaten der Europäischen Union (EU), dass sich nicht in die inneren Angelegenheiten des Irans einmischen würden.
  

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Schönstes Mosaik Israels wieder freigelegt

Jerusalem, 1. Juli 2009 – Für Miriam Avissar, eine von Hamburg 1965 nach Israel ausgewanderte Archäologin, ist es das schönste Mosaik Israel. In jedem Fall ist es mit 180 Quadratmetern das größte, das jemals im Heiligen Land gefunden worden ist und noch dazu 1700 Jahre alt. Durch Zufall wurde es gefunden, als man in der vernachlässigten Kleinstadt Lod nahe dem internationalen Ben Gurion Flughafen eine Straße erweitern wollte. Wie es das Gesetz vorschreibt, wurden erst einmal die Archäologen gerufen, eine Notgrabung zu machen, um zu prüfen, ob der Untergrund frei von historischem Ballast sei. Denn wo immer in Israel die Bagger ihre Schaufeln ansetzen, könnte kulturelles Welterbe im Untergrund verborgen liegen. Sogar in Lod, wo in den fünfziger Jahren zwischen verfallenden Ruinen arabischer Häuser und Karawansereien billige Plattenbauten für jüdische Flüchtlinge aus arabischen Ländern errichtet worden sind. 1921 wurden während des arabischen Aufstands alle Juden aus Lod vertrieben. 1948, während des Unabhängigkeitskrieges Israels, flohen die meisten der 17.000 arabischen Einwohner. Heute leben etwa 50.000 Menschen in Lod. Zwanzig Prozent von ihnen sind muslimische und christliche Araber.

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Existenz und Existenzrecht

Existenz und Existenzrecht HonestReporting Media BackSpin, 30. Juni 2009 Bis heute basieren Israels Verträge mit Ägypten und Jordanien und seine Friedensbemühungen unter der Oslo-Prämisse schlicht auf der Anerkennung von Israels Existenzrecht.…

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Gott ist käuflich zu erwerben – „Jerusalem“ ist populärer als „Jesus“

Jerusalem, 29. Juni 2009 – Ganze 750.000 US-Dollar hat sich Michael Weiss das Internet Domain „Jerusalem.com“ kosten lassen, und feierlich mit einem Empfang im teuersten Hotels Jerusalems als die zentrale Internet-Adresse der Heiligen Stadt eingeweiht. Ein namentlich nicht genannter Ex-Israeli in Nappaville in den USA habe „vor vielen Jahren“ die Internet-Adresse www.Jerusalem.com für ein paar Dollars gekauft und abgewartet. „Er erhielt immer wieder Anrufe von Arabern oder Moslems, um die einschlägige Adresse zu kaufen, aber er wollte sie in guten Händen wissen“, erzählt Weiss.

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