Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

Ghetto-Enzyklopädie

Jerusalem, 9. Mai 2010 – Eine zweibändige Enzyklopädie der Ghettos während des Holocaust wurde von der Jerusalemer Gedenkstätte Jad Vaschem in sechs Jahren Forschungsarbeit geschaffen und soll am 13. Mai in New York vorgestellt werden. In dem Nachschlagewerk sind alle von den Nazis und ihren Verbündeten in Europa geschaffenen Ghettos für Juden registriert und werden mit 250 Fotografien sowie 62 Landkarten vorgestellt. Der Enzyklopädie liegt auch eine DVD mit Original-Filmaufnahmen aus der Zeit des Holocaust bei.

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AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

RIA NOVOSTI Israels Militäraufklärung: Iran hat alle technischen Voraussetzungen für Atomwaffenbau
TEL AVIV, 05. Mai (RIA Novosti). Der Iran hat nach Angaben des israelischen Militärnachrichtendienstes alle technischen Probleme beseitigt, die ihm beim Bau von Atomwaffen im Wege gestanden haben, und kann jederzeit zur Kernwaffenmacht aufsteigen.
Das teilte der Leiter der Forschungsabteilung des israelischen Militärgeheimdiensts AMAN, Brigadegeneral Yossi Beiditz, am Mittwoch vor dem Parlamentsausschuss für Auswärtiges und Verteidigung mit.
„Hatten (den Iranern) früher technologische Barrieren im Wege gestanden, so hängt der Bau von Atombomben nun allein von ihrer Entscheidung ab“, zitierte ihn der Pressedienst der israelischen Armee. 

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Persischer Golf: Iran heizt Spannungen an

Zwischen dem Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten haben sich jüngst die Auseinandersetzungen über die umstrittenen Golf-Inseln Abu Musa, Tunb Kuchek und Tunb Bozorg erhöht. So verurteilte der Außenminister der Emirate in ungewohnt scharfen Tönen die iranische Besatzung der drei Inseln, insbesondere die Drangsalierung der Bewohner von Abu Musa.

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Beep und ihre Rechtsauffassung

Beep und ihre Rechtsauffassung HonestReporting Media BackSpin, 5. Mai 2010 Ich bin es langsam leid, wenn die BBC in normativer Weise ihre Rechtsauffassung herausposaunt: Die Siedlungen sind nach internationalem Recht unrechtmäßig,…

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AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

RIA NOVOSTI Eklat bei UNO-Konferenz: Irans Staatschef wirft dem Westen „Doppelmoral“ vor
UNO / NEW YORK, 03. Mai (RIA Novosti). Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat bei der UNO-Konferenz über den Atomsperrvertrag in New York die USA und die Länder des Westens für «doppelte Standards“ im nuklearen Bereich scharf kritisiert. Er forderte einen Ausschluss der Länder, „die mit einem Kernwaffeneinsatz gegen Länder drohen, die keine Kernwaffen besitzen“, aus den IAEA-Führungsgremien.
Darüber hinaus verwies er auf die Notwendigkeit, US-Kernwaffen aus den Ländern Europas und Asiens abzuziehen, die selbst keine Kernwaffen haben: Italien, Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und Japan.
„Die USA-Regierung hat nicht nur bereits Kernwaffen eingesetzt, sondern droht weiterhin, diese Waffen gegen andere Länder, darunter auch gegen den Iran, anzuwenden“, betonte er. Nach seinen Worten haben die USA „Waffen mit abgereichertem Uran im Krieg gegen den Irak eingesetzt“. 
Darüber hinaus rief Ahmadinedschad zu einer unverzüglichen Umsetzung des Beschlusses der Konferenz über den Atomsperrvertrag von 1995 auf, eine kernwaffenfreie Zone im Nahen Osten zu schaffen. Die Umsetzung werde von Israel behindert, so Irans Präsident.
Die Spionagedienste der USA und das „zionistische Regime“ „unterstützen große Terrornetze“, erklärte Ahmadinedschad.
Ferner plädierte er dafür, dass der Atomsperrvertrag in einen Vertrag über die nukleare Abrüstung und Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen umgewandelt wird. Er rief zu einer umfassenden Vernichtung von Kernwaffen und zur Bildung einer speziellen Gruppe für die Abrüstungskontrolle auf.
In seiner Rede auf der Konferenz betonte Ahmadinedschad, dass Teheran keine Kernwaffen entwickelt. Niemand habe das Gegenteil zu beweisen vermocht, so Irans Staatschef. Außerdem sei der Iran zu einem Umtausch seines niedrig angereicherten Urans gegen Kernbrennstoff aus dem Ausland bereit, wie das die Internationale Atomenergiebehörde vorschlägt. „Der Iran war stets dazu bereit, und wir haben diesbezüglich auch unseren Vorschlag unterbreitet“, sagte er. „Nun ist der Ball auf der Seite der Staaten, die unsere Vorschläge anzunehmen haben.“
Sobald Ahmadinedschad seine Anschuldigungen gegen die Länder des Westens geäußert hat, verließen die Delegationen der USA, Großbritanniens und Frankreichs den Sitzungssaal der UNO-Vollversammlung. Später bewertete das US-Außenamt die Erklärungen des iranischen Präsidenten als „wahnwitzige Anschuldigungen“.
Die UNO-Konferenz, die alle fünf Jahre zur Auswertung der Situation mit der Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen einberufen wird, soll bis zum 28. Mai dauern und mit einer einstimmig angenommenen Erklärung zu Ende gehen. Sollte kein solches Dokument zustande kommen, wie das bereits 2005 infolge von Meinungsdifferenzen zwischen einzelnen Delegationen der Fall war, wird die Konferenz als gescheitert gelten.

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