Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

Verpfuschte Schlagzeile des Tages

Verpfuschte Schlagzeile des Tages HonestReporting Media Backspin, 19. August 2010 Die vermasselte Schlagzeile von heute verdanken wir The Scotsman: Hoffnung für 7  in israelischem Krankenhausfeuer verbrannte Babys schwindet Veröffentlicht: 19. August…

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Zahlenspiele

Zahlenspiele HonestReporting Media Backspin, 19. August 2010 Statt die Zahlen fertig zu machen, machten die Zahlen mich fertig. Wem soll man glauben? Neue Umfrage zeigt: US-Unterstützung für Israel nimmt ab…

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Kommentar: Lustlose direkte Gespräche

Jerusalem, 20. August 2010 – Anderthalb Jahre blockten die Palästinenser direkte Gespräche mit Israel ab und stellten Bedingungen. Die israelische Regierung unter Benjamin Netanjahu musste erst mal öffentlich ihre Bereitschaft zur Zwei-Staatenlösung kundtun und akzeptierte lustlos einen befristeten Baustopp in Siedlungen außerhalb Jerusalems. Jetzt will Israel nur einer amerikanischen Einladung zur Erneuerung von Friedensgesprächen zustimmen, während die Palästinenser nur Beamte der zweiten Riege schicken wollen.

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Abgeschobene Verantwortung

Jerusalem, 11. August 2010 – Bei den Anhörungen der Tirkel-Untersuchungskommission zu den Vorgängen auf der Gaza-Hilfsflotte mit neun Toten, haben bisher Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Ehud Barak die eigene Verantwortung abgestritten und „nach unten“ abgegeben. Am Mittwoch hat Generalstabschef Gabi Aschkenasi Fehler der Militärs eingestanden und gleichzeitig künftige Flotten vor einem noch blutigeren Eingreifen der israelischen Armee gewarnt.

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AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

BILD Siemens in Atomschmuggel verwickelt?
Der Zoll am Frankfurter Flughafen hat nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ die Lieferung von Siemens-Ausrüstung in den Iran verhindert. Die Schalter, Schalterkomponenten und Rechenmodule seien angeblich für den Atomreaktor im iranischen Buschehr bestimmt gewesen, hieß es in dem Bericht. Sie hätten über Moskau gehen sollen. 

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Scharfer Brief des Zentralrats an Kerstin Müller

Jerusalem, 8. August 2010 – Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, hat der Abgeordneten und Außenpolitischen Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Kerstin Müller, einen scharfen Protestbrief  wegen des paternalistischen Tons in dem Beschluss des Bundestags zu der türkischen Gazaflottille geschrieben. Kramer monierte darin unausgewogene Punkte. „Die jüdische Gemeinschaft kann sich angesichts dieser Entwicklungen des Eindrucks nicht erwehren, dass hier in der Tat ein grundsätzlicher Positionswechsel vorgenommen werden soll.“ In der Konsequenz bedeute der Beschluss eine unterschwellige Aufforderung für die Juden, ihre Solidarität zu Israel aufzukündigen. Juden in Deutschland seien zunehmend massiver Bedrohung ausgesetzt, die von diffamierender Kritik der gesellschaftlichen Mitte bis zu unverhohlenem antisemitischen Hass reicht.

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