Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

Israel zensiert sich selbst

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Jerusalem, 8. Juni 2011 – Die Vorgänge auf dem türkischen Schiff Mavi Marmara vor einem Jahr, als neun türkische „Friedensaktivisten“ der radikalen Organisation IHH von israelischen Soldaten getötet wurden, haben nichts an Aktualität verloren, zumal in den nächsten Tagen die Mavi Marmara erneut mit weiteren Schiffen und 1500 Aktivisten aus aller Welt erneut in Richtung Gazastreifen ablegen will.

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Bürgerkrieg in Syrien

Jerusalem, 7. Juni 2011 – Präsident Baschar Assad verliert offenbar zunehmend die Kontrolle über Syrien. Das staatliche syrische Fernsehen, „dessen Glaubwürdigkeit mit Vorsicht genossen werden muss“, so israelische Reporter, berichtete am Montag von mindestens 120 getöteten syrischen Soldaten in der Ortschaft Jisr A-Schrur im Norden des Landes nahe der türkischen Grenze. „Bewaffnete Verbrecherbanden“ hätten die Soldaten angegriffen und getötet, so die offizielle Darstellung in Damaskus. Gemäß anderen Quellen hätte Bewohner der Ortschaft einen Militärstützpunkt überfallen, sich dort Waffen und Sprengstoff besorgt und Rache an den Soldaten verübt. Gemäß wiederum anderen Quellen, die alle nicht nachgeprüft werden können, hätten Soldaten eines Militärstützpunktes gemeutert und versucht, über die Grenze in die Türkei zu fliehen. Dabei sollen sie von ihren Regimetreuen Kameraden erschossen worden sein. Bei diesen Zwischenfällen habe es auch Opfer unter der Zivilbevölkerung gegeben, angeblich einige Dutzend Tote und Verletzte, doch Zahlen wurden nicht berichtet. Seit Ausbruch der Unruhen in Syrien habe es nach Angaben der syrischen Opposition im Ausland mindestens 1300 Tote gegeben.

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