Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

1.089 Tage danach….

1.089 Tage danach…. HonestReporting Media BackSpin, 18. Juni 2009 Ich kann mir schlecht vorstellen, dass Gilad Shalits Leid angesichts der Umwälzungen im Iran viel Beachtung findet – Dank aber an das…

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Leseempehlungen

Leseempehlungen HonestReporting Media BackSpin, 17. Juni 2009 IAEA-Chef erklärt, dass der Iran nach Atomwaffen strebt. „Sie wollen an ihre Nachbarn und den Rest der Welt die Botschaft schicken,  dass sie…

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Scharonsöhne stahlen ägyptische Figuren

Jerusalem, 17. Juni 2009 – Die Söhne des im Koma liegenden ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon, Omri und Gilad, sollen ägyptische Götzenfiguren gestohlen und mit ihnen in ihrer Tel Aviver Galerie Handel getrieben haben. Das behauptete der ägyptische Abgeordnete der Regierungspartei, Ahmad Abed el Kader, während einer Sitzung des Sicherheitsausschusses im ägyptischen Parlament. Der Abgeordnete wurde durch eine Zeugenaussage der ägyptischen Archäologin Dr. Samer A-Rai unterstützt.

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Roger Cohen frisst Kreide

Roger Cohen frisst Kreide HonestReporting Media BackSpin, 15. Juni 2009 Fox News (via Gateway Pundit) berichtet, dass westliche Journalisten geschlagen werden, und AP sagt, dass das Regime andere Maßnahmen ergriffen hat,…

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AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

DIE WAHLEN IM IRAN…
Ein kleiner Ausschnitt der erschlagenden Berichterstattung.
 

WELT – Iran bedroht weiter den Rest der Welt – Proteste nach Ahmadinedschads Wahlsieg verlaufen blutig. Opposition beklagt Betrug – 14. Juni 2009, 04:00 Uhr
In Iran ist es nach der Verkündung des offiziellen Ergebnisses der Präsidentenwahl zu blutigen Auseinandersetzungen gekommen. Anhänger des Reformpolitikers Mir Hussein Mussawi gingen in Teheran zu Tausenden auf die Straße und riefen „Nieder mit der Diktatur!“. Polizei und Sicherheitskräfte in Zivil setzten Schlagstöcke und Tränengas ein. Im Norden der Stadt zündeten Demonstranten einen Polizeiwagen und zwei Motorräder an. Die Sicherheitskräfte schossen daraufhin mit scharfer Munition. Es waren die heftigsten Proteste in Teheran seit einem Jahrzehnt. Zuvor hatte die Regierung verkündet, Amtsinhaber Mahmud Ahmadinedschad habe die Wahl mit mehr als 62 Prozent der Stimmen gewonnen. In einer Rede sprach Ahmadinedschad gestern Abend von einer „neuen Ära“, die nun begonnen habe. Seine Anhänger rief er auf, sich heute in Teheran zu versammeln.
Mussawi, der offiziell nur knapp 34 Prozent erhielt, erklärte sich dennoch zum Sieger – er habe „definitiv die Wahl gewonnen“. Er werde diese „gefährlichen Manipulationen“ nicht hinnehmen, teilte der 67-Jährige auf seiner Website mit. Das Verhalten einiger Beamter während und nach der Abstimmung „erschüttere die Stützpfeiler“ des politischen Systems in Iran und lasse es zu „Lügen und Diktatur“ verkommen. Die beiden anderen Bewerber lagen bei der Wahl weit abgeschlagen zusammen bei nur rund drei Prozent.
Der oberste geistliche Führer in Iran, Ayatollah Ali Chamenei, der in allen politischen Fragen das letzte Wort hat, beglückwünschte Ahmadinedschad zu dessen Sieg und warb um Respekt für das Wahlergebnis. Er ermahnte alle Oppositionskandidaten, sich nun jeglicher Provokation zu enthalten. Theoretisch hätte Chamenei das Recht gehabt, die Wahl im Falle von Unregelmäßigkeiten für ungültig zu erklären.
Die Lage in Teheran war bereits vor Bekanntgabe des Ergebnisses angespannt. Bereitschaftspolizei sicherte gestern die wichtigsten Regierungsgebäude, Kundgebungen und politische Versammlungen waren offiziell verboten worden. Mussawis Hauptquartier wurde durch das Innenministerium kurz vor einer Pressekonferenz abgeriegelt. Einige Websites von Mussawi waren kaum zu erreichen, das staatliche Fernsehen berichtete nur von Ahmadinedschads Wahlsieg, nicht von Mussawis Vorwurf des Wahlbetrugs, zeitweise fiel das Mobilfunknetz aus. Das Verschicken von SMS-Mitteilungen, das vor allem von den eher jungen Anhängern Mussawis genutzt wird, war seit Tagen nicht möglich…
…Israel betonte nach Verkündung von Ahmadinedschads Sieg die Gefahr einer nuklearen Bedrohung durch den Erzfeind. Das Resultat sei ein Signal dafür, dass es für die gegenwärtige Politik in Iran eine breite Unterstützung gibt, „und es wird so weitergehen“, sagte Vize-Ministerpräsident Silvan Schalom. Die US-Regierung reagierte zunächst zurückhaltend auf die Wiederwahl. Washington hoffe, dass „das Ergebnis den wahren Willen und den Wunsch des iranischen Volkes widerspiegelt“, sagte Außenministerin Hillary Clinton. ws

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Das gesprochene Wort gilt nicht

Jerusalem, 15. Juni 2009 – Am Sonntag hat sich Israels Premier in einer weltweit beachteten Rede für einen palästinensischen Staat ausgesprochen. „Es gilt das gesprochene Wort“, heißt es über dem vom Ministerpräsidentenamt veröffentlichten hebräischen Redetext. Eine Überprüfung der politisch relevanten Passagen dieser Rede ergab, dass inzwischen vier Versionen dieser Rede kursieren, obgleich Netanjahu tagelang an ihr gefeilt und jedes Wort mit Beratern abgewogen hatte. Es gibt es die tatsächlich von Netanjahu in der Bar Ilan Universität gehaltene Rede auf Hebräisch. Immer wieder wich er freilich von seinem Manuskript ab und fügte in freier Rede „farbige“ Elemente ein. Das Originalmanuskript, ohne diese Einsprengsel, wurde vom Ministerpräsidentenamt veröffentlicht und ungeprüft von den israelischen Zeitungen kopiert.

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