Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

Leseempfehlungen, 27. Mai

Leseempfehlungen, 27. Mai HonestReporting Media BackSpin, 27. Mai 2009 Wer spricht für Israel? Zu viele Boten und Botschaften lähmen Israels Bemühungen, sein Anliegen der Welt zu vermitteln. Abbas‘ Glaubwürdigkeitsproblem. Die Wahlen…

weiterlesen

AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

DIE PRESSE Atomstreit: Iran lehnt Vorschläge des Westens ab„Die Atomfrage ist für uns erledigt“, sagt der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad. Den nordkoreanischen Atomtest kritisiert er.
Im Streit über sein Atomprogramm hat der Iran die Vorschläge des Westens abermals abgelehnt. Sie sehen vor, dass der Westen auf weitere Sanktionen verzichtet, wenn der Iran die Anreicherung von Uran aussetzt. Sein Land habe wiederholt deutlich gemacht, dass es mit den Mitgliedern des UNO-Sicherheitsrats und Deutschland nur über allgemeine Problemlösungen reden werde, sagte Präsident Mahmoud Ahmadinejad am Montag. „Die Atomfrage ist für uns erledigt.“

Die Vorschläge für ein Einfrieren von Anreicherungsprogramm und Sanktionen stammen aus dem vorigen Jahr und sind nach Angaben von Diplomaten noch gültig. Die Sechser-Gruppe hatte dem Iran Anfang April eine Wiederaufnahme des Dialogs angeboten. Der Vorsitzende des iranischen Sicherheitsrats, Said Jalili, sagte kurz darauf, sein Land sei zu einem „konstruktiven Dialog“ mit den UNO-Vetomächten und Deutschland bereit. Zugleich beharrte er auf dem Recht des Iran auf zivile Nutzung der Atomkraft.
 
Die Vereinten Nationen werfen dem Iran vor, unter dem Deckmantel der Stromerzeugung nach Atomwaffen zu streben. Die Islamische Republik bestreitet das. Die Vereinten Nationen haben mehrmals Sanktionen gegen das Land verhängt. US-Präsident Barack Obama hat dem Iran einen Neuanfang in den diplomatischen Beziehungen angeboten. Ahmadinejad schlug Obama ein Gespräch „über die Ursachen der Weltprobleme“ am Sitz der Vereinten Nationen in New York vor. 

weiterlesen

Die „Zweistaatenlösung“

Jerusalem, 21. Mai 2009 – Standhaft weigert sich Israels Ministerpräsident, die Zauberformel der vermeintlichen „Lösung“ des Nahostkonflikts auszusprechen. Die deutsche Regierung, Obama und sogar der Papst haben die „Zweistaatenlösung“ längst zum Dogma erhoben. Da stört es, wenn sich Israels Außenminister Avigdor Lieberman lautstark dagegen ausspricht. Netanjahu gibt sich schwerhörig, wenn jemand dieses Unwort in seiner Gegenwart erwähnt. Er könnte Ärger mit seiner Koalition bekommen.

weiterlesen

Amos Elon gestorben

Jerusalem, 25. Mai 2009 – Der bekannte israelische Journalist und Buchautor Amos Elon ist im Alter von 82 Jahren in der Toskana gestorben. Das meldete der israelische Rundfunk. In Wien 1926 geboren, emigrierte Elon 1933 in das britische Mandatsgebiet Palästina. In Israel und England studierte er Jura und Geschichte. Elon war Korrespondent der linksliberalen Zeitung Haaretz und beschäftigte sich mit europäischen und afrikanischen Angelegenheit. Im Jahr 2001 verabschiedete sich Elon vom Haaretz.

weiterlesen