Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

Der Winograd Report

Jerusalem, 30. Januar 2008 – Der endgültige Untersuchungsreport zum zweiten Libanonkrieg ist veröffentlicht. Richter Elijahu Winograd verlas am Mittwoch Abend nach 16 Monaten Untersuchungen, dem Verhör von 75 Zeugen, der Studie von 4000 Seiten Dokumenten eine Kurzfassung.

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AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

FORBESAustrian PM rejects reports German govt intervened against OMV’s Iran dealings
VIENNA (Thomson Financial) – German chancellor Angela Merkel has not intervened with the Austrian government to protest OMV AG’s pursuit of business dealings with Iran, Austrian chancellor Alfred Gusenbauer said in an interview with the Viennese daily Der Standard.
Gusenbauer said that German and Israeli media reports that such an intervention occurred were ‚complete nonsense and misinformation‘ and added that Merkel did not discuss the issue with him.
According to Gusenbauer, the Austrian government will not exercise any influence on OMV with regard to its dealings with Iran other than to ensure the company complies with all relevant laws and UN resolutions.

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Übersetzung der wichtigsten Passagen aus der offiziellen Kurzfassung des Reports – Jerusalem, 30. Januar 2008

11.              Insgesamt betrachten wir den zweiten Libanonkrieg als seine ernsthafte versäumte Gelegenheit. Israel initiierte einen langen Krieg, der ohne klaren militärischen Sieg endete. Eine halbmilitärische Organisation mit ein paar tausend Mann widerstand mehrere Wochen lang der stärksten Armee des Nahen Ostens, mitsamt absoluter Lufthoheit, zahlenmäßiger Überlegenheit und technologischen Vorteilen. Die Raketensalven auf die Zivilbevölkerung Israels dauerten während des ganzen Krieges an. Die israelische Armee lieferte keine wirksame Antwort darauf …

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Sibirische Kälte und Schneepflüge gegen Olmert

Jerusalem, 29. Januar 2008 – „Israel ist ein völlig anormales Land“, sagte am Dienstag früh der Rechtsexperte Mosche Hanegbi. Ein eisiger Wintersturm mit erwarteten Minus neun Grad und Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 100 Stundenkilometern fegen über das Land hinweg. Bei den „Hallen der Nation“ in Jerusalem parken in Schneepflüge umfunktionierte Planierraupen der Stadtverwaltung. Und das alles nur, damit Richter Winograd garantiert am Mittwoch um Punkt 17 Uhr MEZ vor laufenden Kameras seinen Report über die letzten drei Tage des Libanon-Krieges vom Sommer 2006 verlesen könne.

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Ed Koch Commentary

Ed Koch Commentary  January 28, 2008           Hamas-governed Gaza is fighting a war of attrition against Israel.  According to the New York Times of January 19th, „Hamas resumed firing Qassam rockets…

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Kapitalistischer Kibbuz als Friedensrezept

Jerusalem, 28. Januar 2008 – Steff Wertheimer scheut keine Kosten, seine Vorstellungen einer Friedenslösung für den Nahen Osten zu propagieren. Der selbsternannte „Friedenskämpfer“ redet mit Politikern in aller Welt und präsentiert seine Ideen vor dem amerikanischen Kongress. Auch nach Deutschland pflegt er beste Kontakte. Wertheimer verteilt Hochglanzprospekte und lädt Journalisten nach Tefen im Norden Israels ein. Er fliegt sie per Helikopter ein. Jetzt soll ihm die Buber-Rosenzweig-Medaille verliehen werden.

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Israel entschuldigt sich bei den Beatles (ergänzt)

Jerusalem, 28. Januar 2008 – Der israelische Botschafter in London, Ron Prosor, erhielt nach einem historischen Gesinnungswandel im Jerusalemer Außenministerium den offiziellen Auftrag, sich am Montag früh nach Liverpool zu begeben, um im dortigen Beatles-Museum der Schwester von John Lennon, Julia Bard, ein staatliches Entschuldigungsschreiben zu überreichen. Wörtlich heißt es in dem Brief, der auch an Ringo Star, Paul McCartney und eine Angehörige von George Harrison gesandt werden soll: „Wir möchten die Gelegenheit nutzen, das historische Versäumnis von 1963 zu korrigieren, als Sie zu einem Auftritt in Israel eingeladen waren. Zu meinem großen Bedauern sagte der Staat Israel ihr angesagtes Konzert ab.“ Als Grund für das verpasste, oder besser verpatzte, Konzert gibt das Ministerium „Geldmangel“ an und behauptet weiter, dass manche Knesset-Abgeordnete den Eindruck hatten, als würden die Beatles „Unkultur“ und einen „schlechten Einfluss auf die Jugend“ verbreiten. „Das war zweifellos ein großes Versäumnis“, heißt es weiter in dem Brief, worin den Beatles bestätigt wird, „eine ganze Generation mitgestaltet zu haben.“ Aus Anlass der 60-Jahres-Feiern Israel werden die noch lebenden Beatles eingeladen,  „im Staat Israel zu singen“.

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