Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

Israel riegelt Gazastreifen ab

Jerusalem, 18. Januar 2008 – Außer der Ankündigung, gegen den
Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen auf die Grenznahen Städte Sderot und
Aschkelon „mit Weisheit und Mut“ vorgehen zu wolle, hat Israels
Ministerpräsident Ehud Olmert nicht viel zu bieten. Innerhalb von drei Tagen
explodierten allein in der Kleinstadt Sderot 158 Raketen. Am Freitag Morgen
erhielt ein Kindergarten einen Volltreffer. Die Kinder kamen nicht zu
Schaden, weil das Gebäude mit einem dicken Betondach zu einem
raketensicheren Bunker umgebaut worden war.

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Raketenfeuer auf Südisrael dauert an

Auch heute haben die Raketenangriffe auf den Süden Israels nicht an Intensität nachgelassen. Bis zum Nachmittag haben palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen bereits wieder mindestens 30 Kassam-Raketen auf die Kleinstadt Sderot und die umliegenden Gemeinden im westlichen Negev abgefeuert.

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Grünes Licht für den Iran

Grünes Licht für den Iran Von Aharon Ze’evi-Farkash Im August 2002 wurde dem Iran klar, dass die iranische Opposition, die Amerikaner und die Europäer konkrete Informationen über das geheime militärische…

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Südisrael im Raketenhagel

Der Süden Israels steht seit gestern Nachmittag unter unaufhörlichem Raketen- und Mörsergranatenbeschuss.

Während allein gestern 41 Kassam-Raketen im westlichen Negev einschlugen, haben palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen auch heute bis zur Mittagszeit bereits über 30 Raketen abgefeuert.

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Bei Peres hängt der Haussegen schief

Jerusalem, 11. Januar 2008 – „Genug, ich will nicht, dass du weiterhin Präsident bist.“ Scharfe Worte der 84 Jahre alten Sonja Peres. Nach 62 Jahren Ehe mit einem der markantesten Politiker der Welt, dem israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres, reicht es der Ehefrau, die sich immer schon vom Rampenlicht ihres Mannes ferngehalten hat. Ausgerechnet jetzt, wo der „ewige Verlierer“ Peres, zugleich Friedensnobelpreisträger, ursprünglich ein enger Berater des Staatsgründers David Ben Gurion, den Höhepunkt seiner Karriere, das Präsidentenamt erreicht hat, will Sonja „ein normales Leben“ führen. Sie will mit ihrem Mann ins Altersheim umziehen. „Er soll jetzt von morgens bis abends nur noch für mich da sein“, wird Sonja zitiert.

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Die neue Nahost-Politik von Bush

Jerusalem, 10. Januar 2008 – Zum Abschluss seiner Visite im Heiligen Land verlas US-Präsident George Bush in Jerusalem eine „Präsidenten-Erklärung“. Dieses Papier stellt die neue Grundlage der amerikanischen Nahostpolitik dar. Der Ruf nach dem Ende der israelischen Okkupation seit 1967 kommt darin nur mit Abstrichen vor.
Bush entwirft drei parallele Wege. Beide Seiten müssten die Roadmap (Wegekarte zum Frieden) erfüllen. An die Palästinenser geht die alte Forderung, ihre Wirtschaft zu fördern, politische Institutionen aufzubauen und ihren Sicherheitsapparat in Ordnung zu bringen. Ohne Forderung an Israel, sollten die arabischen Staaten, einen „lang überfälligen“ Frieden mit Israel zu schließen, „die Hand nach Israel auszustrecken“.

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Bush vor einer Nebelwand

Jerusalem, 10. Januar 2008 – Dichter Nebel versperrte Präsident George W. Bush den Blick auf die Altstadtmauer Jerusalems, als er am Donnerstag im Sechsten Stock des King David Hotels aufwachte. Das gesamte Besuchsprogramm geriet durcheinander. Statt mit seinem grünen Hubschrauber nach Ramallah zu fliegen, musste die 167 Limousinen und Krankenwagen lange Autokolonne den Landweg über „Siedler-Umgehungsstraßen“ durch israelisch-besetztes Gebiet nehmen, um dem palästinensischen Präsidenten Mahmoud die Aufwartung zu machen. So konnte sich Bush einen persönlichen Eindruck von der Sperrmauer machen, die von den Palästinensern auch „Apartheidsmauer“ genannt wird, während sie aus israelischer Sicht dem Terror ein Ende setzen soll. 

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Ein Tag der Pannen für Bush

Jerusalem, 10. Januar 2008 – Der zweite Tag des amerikanischen Präsidenten George W. Bush im Nahen Osten war geprägt von Pannen und Eklats. Es begann mit einem Frühstückstreffen mit Israels Oppositionschef Benjamin Netanjahu. Den wollte Bush eigentlich nicht sehen, doch am Ende mussten die Amerikaner nachgeben und arrangierten ein kurzes Gespräch. Dann spielte das Wetter den Planern und Sicherheitsleuten einen Streich. Dichter Nebel machte einen problemlosen Flug vom Fussballstadion der Hebräischen Universität zur Mukata in Rammallah unmöglich.

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