Nahostkonflikt

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AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

BILD Warum Russlands Präsident mit Ahmadinedschad kumpelt  Putin und die Macht des Öls –VON KARL WENDL
Schulterschluss mit Irans Präsidenten Ahmadinedschad: Wladimir Putins Verhalten in Teheran sorgt im Westen für Stirnrunzeln
Unser Körper spricht immer. Mimik, Gestik, Haltung, Gang verraten manchmal mehr von uns, als viele Worte es tun können. Bei Politikern ist es nicht anders. Als Russlands Präsident Wladimir Putin in Teheran den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad begrüßte, war das kein einfacher Handschlag. Die beiden Männer fielen einander in die Arme, lachten. Nur geküsst haben sie sich nicht.
Eine Nähe, die frösteln lässt.
Putin ist seit Josef Stalin der erste Staatschef aus Moskau, der den Iran besucht. Abermals stellte er sich hinter den Irren von Teheran, verteidigte dessen Atomprogramm: „Wir sollten nicht einmal daran denken, dass in dieser Region Gewalt eingesetzt wird“, mahnte Putin in einer Rede. Jede Nation habe das Recht, ohne Einschränkungen ein friedliches Atomprogramm zu betreiben, sagte er vor seinen Gesprächen mit Ahmadinedschad und dem Geistlichen Oberhaupt der Islamischen Republik, Ajatollah Ali Chamenei.
Nachfolger?Putin weiß wie kein zweiter, welcher Indikator Körpersprache ist, was Körpersprache signalisiert. Fernsehzuseher fällen zum Beispiel allein auf Grund von Bildern in Sekundenschnelle ihr Urteil. Putin wollte mit dieser Umarmung wohl sagen:
  

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AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

Na danke… Viel nettes Blah Blah und am Ende doch nichts dahinter. Wie immer überwiegen am Ende doch die Deutschen Wirtschaftsinteress en…
HANDELSBLATT – Österreich und Deutschland stimmen gegen eigene EU-Sanktionen
Frankreichs Initiative zu gesonderten EU-Sanktionen gegen Iran steht vor dem Scheitern. Nach Deutschland hat sich nun auch Österreich offen gegen eine entsprechende Forderung gestellt.
BERLIN. „Basis für Iran-Sanktionen sind Beschlüsse des Uno-Sicherheitsrate s“, sagte die österreichische Außenministerin Ursula Plassnik im Handelsblatt- Interview (Dienstagausgabe) . „Frankreich steht es frei, auf Änderungen hinzuwirken. Wir bleiben bei unserer Position.“
Beide Regierungen argumentieren, dass gesonderte EU-Sanktionen derzeit wenig Sinn machen, weil der Uno-Sicherheitsrat zunächst die Vermittlungsversuch e von EU-Außenrepräsentant Javier Solana und einen Bericht der Internationalen Atomenergiebehö rde (IAEO) über die Kooperationsbereits chaft des Iran abwarten will. Das hatte die sogenannte Sechsergruppe (USA, China, Russland, Frankreich, Großbritannien und Deutschland) in New York beschlossen. Beide Berichte werden Ende November erwartet.
Zugleich wehrte Plassnik Forderungen etwa der US-Regierung ab, alle Regierungen sollten Druck auf Unternehmen ausüben, ihr Iran-Geschäft unabhängig von Sanktionsbeschlü ssen zu reduzieren. Österreich ist plötzlich ins Visier der US-Regierung geraten, weil sich der Energieversorger OMV stark im Iran engagiert. OMV will dort ein Gasfeld entwickeln und eine Gas-Verflüssigungsan lage bauen. Zudem ist eine Anbindung Irans an die geplante Nabucco-Gaspipeline vom Kaspischen Meer nach Europa geplant. Die US-Regierung hat gegen diese Projekte protestiert, die nach den Uno-Beschlüssen aber legal sind. „Wir setzen die beschlossenen Uno-Sanktionen auf Punkt und Komma um“, betonte Plassnik. „Dabei bleibt es. „
Dies sei kein Zeichen für fehlende Entschlossenheit, erklärte die Außenministerin. „Es ist besorgniserregend, dass Iran auf Zeit spielt. Die Regierung sollte die Geschlossenheit der internationalen Staatengemeinschaft als Zeichen ansehen, dass niemand iranische Atomwaffen möchte.“ Das Land müsse deshalb das Misstrauen wegen einer heimlichen Entwicklung von Atomwaffen so schnell wie möglich abbauen, forderte Plassnik.
„Ich halte den Vorschlag einer doppelten Auszeit weiter für sinnvoll“, sagte sie. Danach würde Iran seine Urananreicherung und die internationale Staatengemeinschaft ihre beschlossenen Sanktionen aussetzen, um neue Gespräche zu führen. Iran lehnt dies bisher ab.

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