Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

Domradio Zentralrat der Juden: Deutlicher gegen den Iran vorgehen!
Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Graumann, hat die Bundesregierung aufgefordert, deutlicher gegen den Iran vorzugehen. Wenn es um Sanktionen gegen die künftige Atommacht gehe, sitze die Bundesregierung zu oft zu zögerlich im Bremserhäuschen. Graumann sagte bei einer Festveranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Staates Israel: Vor allem die Wirtschaft stehe in der Verantwortung. Zahlreiche deutsche Firmen seien im Iran vertreten und machten Geschäfte mit einer offen antisemitischen Regierung. Graumann wörtlich: Die Geschäfte blühen, die Moral verkümmert.  

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Am 28. April wird Oskar Schindler 100 Jahre alt

Jerusalem, 23. April 2008 – Oskar Schindler, weltberühmt durch Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“, wäre am 28. April hundert Jahre alt geworden. Bei der Auflösung des Krakauer Ghettos am 13. und 14. März 1943 hatten die Nationalsozialisten rund 1000 Juden ermordet. Die Arbeitsfähigen wurden nach Plaszow verlegt. Schindler leitete eine „Email- und Munitionsfabrik“ bei Krakau. Er rettete rund 1200 jüdischen Zwangsarbeitern das Leben, indem er sie als unerlässlich für die Produktion ausgab und so vor dem Abtransport in die Vernichtungslager bewahrte.

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Rakete trifft Haus in Sderot

Am gestrigen Dienstag haben palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen insgesamt drei Kassam-Raketen auf den Süden Israels abgeschossen. In der Kleinstadt Sderot schlug am Abend eine Rakete direkt in einem Wohnhaus ein. Einige Bürger mussten sich daraufhin wegen Schocks behandeln lassen.

(Yedioth Ahronot, 22.04.08)

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Flüchtlinge in Nahost – Serie: 60 Jahre

Jerusalem, 23. April 2008 – Der Staat Israel zählte nach seiner Gründung
1948 nur 650.000 jüdische und 160.000 nichtjüdische, größtenteils
muslimische Einwohner.
Nach Angaben der UNO flohen infolge des Krieges 1948 etwa 750.000 Araber aus
dem Gebiet, auf dem der Staat Israel im ehemaligen britischen Mandatsgebiet
Palästina entstanden ist. 54 Prozent dieser Flüchtlinge haben Palästina nie
verlassen.

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Benny Morris über die Gründungszeit Israels – Serie: 60 Jahre Israel

Jerusalem, 22. April 2008 – „Wir wollen in Frieden leben. Wir wollen unseren Staat mit einer großen arabischen Minderheit errichten, entsprechend dem Teilungsplan der UNO. Wenn Ihr nicht auf uns schießt, werden wir nicht auf Euch schießen.“ Diese Erklärung der Jewish Agency, der jüdischen Regierung vor der Staatsgründung, wurde Anfang 1948 veröffentlicht.

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AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

Wiener Zeitung Gemäßigter Islamismus? – Gastkommentar von Stephan Grigat
Zum Nachweis des Weltherrschaftsanspruchs des djihadistischen Islams und der iranischen Ajatollahs bedarf es keiner interpretatorischen Finesse. Ein Blick in Khomeinis Schriften genügt. Da heißt es etwa: „Der Islam macht es allen erwachsenen Männern zur Pflicht, sich für die Eroberung bereit zu machen, auf dass dem Wort des Islam in jedem Lande Folge geleistet werde.“ Am Jahrestag der „Islamischen Revolution“ führte er schon 1980 aus: „Wir werden unsere Revolution in die ganze Welt hinaustragen. Der Kampf wird solange anhalten, bis der Ruf ‚Es gibt keinen Gott außer Allah!‘ und ‚Mohammad ist der Prophet Gottes!‘ in der ganzen Welt erschallt.“
Eines der Argumente zur Beschwichtigung und Entwarnung hinsichtlich einer djihadistischen Bedrohung besagt, dass Islamisten sich in dem Augenblick zur Mäßigung genötigt sehen, in dem sie mit den Sachzwängen des Regierens konfrontiert würden. Beispielsweise möge die Parole der vom Iran gestützten palästinensischen Hamas, „Islam ist die Lösung“, für Wahlkämpfe taugen, helfe aber wenig bei der realen Politik.
Allerdings ist diese Einschätzung nicht nur unrealistisch, sondern angesichts der Realität im Iran, wo Verfechter einer reinen islamischen Lehre seit knapp 30 Jahren das Sagen haben, geradezu absurd. Auch am Anfang dieser islamischen Diktatur stand die Hoffnung, allein der Bezug auf die Religion könne keine dauerhafte Herrschaftssicherung gewährleisten. Shahpur Bakhtiar, der letzte Regierungschef des Schah, erklärte 1979 im Pariser Exil Ajatollah Khomeini zum „politischen Dummkopf“, denn ein Land lasse sich nicht mit dem Ruf „Islam, Islam, Islam“ regieren. Zwölf Jahre später massakrierte ihn ein Mordkommando der Islamischen Republik Iran in Paris.
Auch die Taliban in Afghanistan haben keine Sekunde daran gedacht, ihre Ziele zu relativieren oder ihre Praxis zu mäßigen, als sie an die Macht kamen. An der israelischen Nord- und Südgrenze regieren und administrieren Hamas und Hisbollah sowohl auf regionaler als auch auf nationaler Ebene. Und sie haben kein Problem, den pragmatischen Anforderungen des Verwaltens gerecht zu werden, gleichzeitig aber an ihrer wahnhaften Programmatik festzuhalten.
Diese Gleichzeitigkeit von Pragmatismus und Vernichtungswahn charakterisiert auch das iranische Regime – und ermöglicht europäischen Kommentatoren, letzteren durch den Verweis auf ersteren schönzureden. Und so nimmt Europa kaum zur Kenntnis, dass Israels Konfrontation mit dem Iran ein existentieller Konflikt und kaum durch Interessenabwägung vermittelbar ist.
Israels Vernichtung wäre für die sich selbst als islamische Revolutionäre sehenden Kombattanten nur der Auftakt, die ganze Welt zu jener Hölle zu machen, die die djihadistisch befreiten Zonen schon heute sind.
Stephan Grigat ist Organisator einer Iran-Konferenz an der Universität Wien am 3. und 4. Mai. Info:
http://www.stopthebomb.net
   

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13 verletzte Soldaten bei Selbstmordanschlag in Kerem Shalom

13 israelische Soldaten sind am Samstag bei einem palästinensischen Selbstmordanschlag am Übergang Kerem Shalom verletzt worden. Die Terroristen waren im Morgennebel mit drei mit Sprengstoff beladenen Fahrzeugen vom Gaza-Streifen aus auf den Übergang zugefahren und sprengten dort zwei der Fahrzeuge in die Luft. Das Attentat wurde von gleichzeitigem Beschuss mit 15 Mörsergranaten flankiert. Vier Terroristen kamen dabei ums Leben.

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Kleinkind von Kassam-Rakete verletzt

Der Raketenbeschuss auf Südisrael von Seiten palästinensischer Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen hält unaufhörlich an. Gestern sind fünf Kassam-Raketen im westlichen Negev gelandet. Dabei wurde ein vierjähriger israelischer Junge leicht verletzt, als eine Rakete neben dem Wagen seiner Eltern im Kibbutz Gevim einschlug. Außerdem entstand Sachschaden.

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