Mal wieder eine absurde AfD-Anfrage, die sich mit gesundem Menschenverstand schnell beantworten lässt: Frank Kerker (MdA) wollte vom Senat wissen, warum Straßen und Plätze in Berlin nach Silvio Meier, nicht aber nach Horst Wessel benannt werden dürfen. Kurz und knapp: „Silvio Meier war ein Mensch, der mutig für Freiheit und Demokratie eintrat. Er war in der Friedens-und Menschenrechtsbewegung der DDR aktiv sowie engagiert gegen Rechtextremismus. Am 21. November 1992 wurde im U-Bahnhof Samariterstraße in Friedrichshain der damals 27-jährige Silvio Meier von Neonazis erstochen.“ Horst Wessel war ein „geistig-politischer Wegbereiter und Verfechter der nationalsozialistischen Ideologie und Gewaltherrschaft“. Und damit ist auch schon alles gesagt.
Sigi Königsberg: "Wenn die AfD Horst Wessel verharmlost.
Aus dem Tagesspiegel checkpoint v. 12.9.2019: "Mal wieder eine absurde AfD-Anfrage, die sich mit gesundem Menschenverstand schnell beantworten lässt: Frank Kerker (MdA) wollte vom Senat wissen, warum Straßen und Plätze in Berlin nach Silvio Meier, nicht aber nach Horst Wessel benannt werden dürfen. Kurz und knapp: „Silvio Meier war ein Mensch, der mutig für Freiheit und Demokratie eintrat. Er war in der Friedens-und Menschenrechtsbewegung der DDR aktiv sowie engagiert gegen Rechtextremismus. Am 21. November 1992 wurde im U-Bahnhof Samariterstraße in Friedrichshain der damals 27-jährige Silvio Meier von Neonazis erstochen.“ Horst Wessel war ein „geistig-politischer Wegbereiter und Verfechter der nationalsozialistischen Ideologie und Gewaltherrschaft“. Und damit ist auch schon alles gesagt. ""
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