AfD: »Ich war erschrocken« – Gemeindechef Sharon Fehr über Verbalattacken, Antisemitismus in Münster und »Freunde der Palästinenser« | Jüdische Allgemeine

Herr Fehr, Sie sind jüngst vom AfD-Ratsherrn Martin Schiller mit den Worten angegriffen worden: »Wahrscheinlich genießen Sie den schleichenden Verfall des Landes, welches Sie verachten.« Voraus ging Ihre Kritik an dem Tweet der stellvertretenden AfD-Bundesvorsitzenden Beatrix von Storch, in dem sie Flüchtlinge als »barbarische, muslimische, gruppenvergewaltigende Männerhorden« pauschal diffamierte. Zeigt sich jetzt das wahre Gesicht der AfD?
Ich war erschrocken über diese Reaktion auf meinen doch sehr sachlichen Kommentar auf die zügellosen Äußerungen der Bundesspitze der AfD. Die perfide Art, wie die AfD-Ratsgruppe Münster semantisch zwischen »unserem deutschen Vaterland« einerseits und »Ihrem« andererseits unterscheidet, zeigt das Staats- und Politikverständnis der AfD. Dass mir dann auch noch eine »Verachtung« Deutschlands vorgeworfen wird, ist an unterirdischem Nonsens wohl kaum noch zu überbieten.
Ich war erschrocken über diese Reaktion auf meinen doch sehr sachlichen Kommentar auf die zügellosen Äußerungen der Bundesspitze der AfD. Die perfide Art, wie die AfD-Ratsgruppe Münster semantisch zwischen »unserem deutschen Vaterland« einerseits und »Ihrem« andererseits unterscheidet, zeigt das Staats- und Politikverständnis der AfD. Dass mir dann auch noch eine »Verachtung« Deutschlands vorgeworfen wird, ist an unterirdischem Nonsens wohl kaum noch zu überbieten.

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