Antisemitismus und jüdische Paranoia – Die Gesellschaft sollte erst einmal zuhören und nachfragen statt Vorwürfe sofort zurückzuweisen | Jüdische Allgemeine

Die Zweifel stellen sich schon dann ein, wenn das Thema dieses Textes konkreter formuliert wird: Soll hier etwa der Vorwurf mangelnder Achtsamkeit der deutschen Mehrheitsgesellschaft gegenüber Judenhass ausgerechnet am Beispiel der Ländervorwahlliste des Berliner Hotels Kempinski beklagt werden? Sorgt man so nicht selbst dafür, dass der Vorwurf, Juden seien paranoid, nobilitiert wird?

Karl Ernst Roehl
Die HAWK Hildesheim wäre hierfür noch ein wesentlich besseres Beispiel gewesen…