Bochum: Antisemitische Vorfälle im Rahmen der Corona-Pandemie | Ruhrbarone

Im Rahmen der Proteste rund um die Corona-Pandemie kommt es immer wieder zuantisemitischen Zwischenfällen. Nun sind auch für Bochum zwei solcher Fälle bekannt.Am Samstag, den 27. März 2021 bezeichnete ein Teilnehmer der örtlichen Querdenken-Proteste einen der eingesetzten Polizeibeamten als „KZ Wächter“. Durch diese direkteBezugnahme auf die Shoah handelt es sich um eine direkte Täter-Opfer-Umkehr: EinTeilnehmer einer verschwörungsideologischen und somit strukturell antisemitischenKundgebung vergleicht sich mit den Opfern der Shoah, indem die Polizei als Teil derdemokratischen Exekutive mit den Wachmannschaften nationalsozialistischerKonzentrations- und Vernichtungslager dargestellt wird.


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