Clemens Messerschmid in Bremen | Nahost-Forum-Bremen

  • 0

20 comments
  • Ulrich Sahm

    Lieber Knut Egbers, Im Jahr 2006 wurde ich auf den Stufen des Rathauses, wo eine Ausstellung mit Bildern u.a. von mir gezeigt wurde, von einem Palästinenser und “Friedensfreund” zusammengeschlagen, weil er nicht fotografiert werden wollte, während ich die Demo gegen meine Ausstellung dokumentieren wollte. Die Polizei kam, nahm alles auf, aber der Richter schloss die Akte “mangels öffentlichen Interesses”. Bei dem Vortrag war die Stimmung geladen. Einerseits hat der Moderator Griesche vor Beginn des Messerschmidt-Vortrags jegliche Zwischenrufe oder Fragen unterbunden, andererseits hat Messerschmid mich mehrmals während seines Vortrag sehr unhöflich angepöbelt. Wenn ich da geantwortet hätte, wäre ich wohl schnell maultot gemacht worden. Das war für mich eine unmögliche Situation. Deshalb hatte ich es vorgzogen, zu schweigen und war froh, dass Du und einige andere Freunde zu dem Abend gekommen waren. Nur weil ihr mal kurz was getuschelt hattet, gab es schon einen Rüffel vom Moderator! Zu dem Vertrag selbst. Das Niveau war so erbärmlich, dass ich da ein Gegenreferat hätte halten müssen, was da garantiert nicht akzeptiert worden wäre, weder von M. noch vom dem sonstigen Publikum. Nur ein Detail. M. beauptete, sich allein auf israelische Quellen berufen zu haben. Das stimmt sogar, aber dabei ließ er wesentliche Elemente einfach aus. So drehte er die israelischen Zahlen so herum, dass sie in sein Konzept passen, was eine üble propagandistische Methode ist. Zum Beispiel: Die Palästinenser hätten nur 70 Liter Wasser. Tatsächlich haben sie aber über 100 Liter, während ca. 30-40% wegen maroder und nicht instand gehaltener Leitungen der Palästinenser versickern. M. erwähnte weder Wasserklau noch das Problem, dass die Palästinenser für ihr Wasser nicht zahlen. Und wenn er tatsächlich in Ramallah lebt, wie behauptet, kann er von den Israelis keinen Permit erhalten für die Reparatur seiner Rohre im Haus und seiner Zisterne, sondern nur von der pal. Wasserbehörde. In den von ihnen selbst verwalteten Autonomiebegieten haben die Pal. auch in Sachen Wasserverteilung die Hoheit.

Leave a Reply