Die evangelische Kirche und die Israelboykott-Bewegung BDS: Kritik ohne Konsequenzen | Mena-Watch

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  • Joachim Kretschmann

    Die Worte „Kauft nicht bei Juden“ von 1939 klingen heute folgendermaßen: „Kauft keine Produkte aus den besetzten Palästinensergebieten“. Doch in der gesamten aufgezeichneten Geschichte hat es nie einen arabischen unabhängigen Staat namens Palästina gegeben. In den Medien wird dennoch von den „Besetzten Gebieten“ und den „Grenzen von 1967“ gesprochen, um zu suggerieren, Israel hätte sich „Palästina“ einverleibt und würde die „Palästinenser durch ethnische Säuberungen mittels Siedlungsbau vertreiben“. Darüber hinaus hat die sog. BDS-Bewegung einen zumeist linksorientierten Volkssport daraus gemacht, alle Waren zu boykottieren und mit einem Label als Nachfolger des Judensterns zu versehen, die aus den „Besetzten Gebieten“ stammen und somit ja „völkerrechtswidrig“ seien. Mit solchen verlogenen Boykottmaßnahmen werden nicht nur die arabischen Arbeiter bestraft, die nun Lohn und Brot verlieren, es stellt sich die grundlegende Frage, wie diese sog. „Besetzten Gebiete“ völkerrechtlich zu beurteilen sind. Das Völkerrecht verbietet die Besiedlung von annektierten Gebieten eines „anderen Staates“ (!), um (durch die Hintertür sozusagen) deren demographische Zusammensetzung zu ändern. Jedoch handelt es sich hier um „Disputed Territories“, d.h. „zur Diskussion stehende Gebiete“, auf denen bis zu einer endgültigen Verhandlungslösung Israel das Recht hat zu bauen oder Landwirtschaft zu treiben. Vor allem aber waren diese Gebiete vor 1967 weder Teil Jordaniens noch irgend eines „anderen Staates“, sondern im Vernichtungskrieg der arabischen Armeen 1948/49 gegen den neu gegründeten Staat Israel von Jordanien den jüdischen Siedlern völkerrechtswidrig geraubt worden! Tausende Juden wurden ermordet, vertrieben, ihre Häuser zerstört, Synagogen als Latrinen „umfunktioniert“ und Ost-Jerusalem von jordanischen Truppen besetzt. Da dieser versuchte Völkermord an Israel erfolglos war, starteten die arabischen Staaten mit dem Sechstagekrieg 1967 einen weiteren Anlauf. Doch auch in diesem zweiten versuchten Genozid blieb Israel siegreich, ja, konnte die knapp zwei Jahrzehnte zuvor von Jordanien besetzten jüdischen Gebiete befreien (!) und Ost- mit Westjerusalem wieder vereinen – und das größte aller Wunder: Jüdische Soldaten standen plötzlich an der Klagemauer! Diese Fakten sollten ausreichen, die Lüge von den „Besetzten Gebieten“ fallen zu lassen. Doch bei der UN, der EU und so manchen EKD-Ratsstuben ist man selten an historischen Fakten interessiert, dort liest man lieber das Märchen vom Volk der Palästinenser, welches dann auch noch als Grundlage für politische Entscheidungen und Resolutionen heran gezogen wird. So werden die jüdischen Siedler, die nach 1967 wieder in ihr befreites Eigentum heim kehrten, als „illegale Siedler“ beschimpft. Da es aber kein Volk der Palästinenser gibt noch je gegeben hat, kann es nur eine anerkannte Nation mit historisch verbrieftem „Eigentumsnachweis“ im Heiligen Land geben: Israel!

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