Die Quadratur des Kreises – Israels Armee soll den Terror stoppen, den Volkszorn der Palästinenser jedoch nicht weiter schüren. Wie soll das gehen? | DIE WELT

Die ernüchternde Bilanz der vergangenen elf Tage von Gewalt in Israel und Palästina lautet: Bislang verloren vier Israelis und 19 Palästinenser ihr Leben. Israels Sicherheitsdienste beteuern dieser Tage, es handle sich bei der momentanen Welle von Gewalt nicht um eine Intifada. Ihre Argumentation: Die Mehrheit der palästinensischen Bevölkerung nimmt nicht an den Ruhestörungen teil, die gewaltsamen Proteste konzentrieren sich auf ein paar Dutzend Konfliktherde. Deswegen bemühe man sich, keine Kollektivstrafen über die besetzten Gebiete zu verhängen, um dem Unmut nicht zu schüren. Doch zugleich häufen sich Zwischenfälle, in denen Palästinenser unter fraglichen Umständen getötet oder verletzt werden. Das facht den Unmut weiter an.


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